Rebecca Maly Ein Haus am Kahu River

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Inhaltsangabe zu „Ein Haus am Kahu River“ von Rebecca Maly

Neuseeland 1869: Adalie, Tochter irischer Einwanderer, flieht vor ihrem gewalttätigen Vater nach New Plymouth. Durch Zufall lernt sie die Kunsthändlerin Johanna Fitzgerald kennen. Die beiden sind sich sofort sympathisch, und Adalie hilft von nun an in Johannas Laden aus. Als Johannas Sohn Duncan eines Tages vor ihr steht, verlieben sie sich auf Anhieb ineinander. Ihr Glück scheint perfekt, als er um ihre Hand anhält. Doch ein dunkles Geheimnis der Familie droht alles zu zerstören.

Wunderschönes Buch!

— Sternenstaubfee
Sternenstaubfee

Spannung pur bis zur letzten Seite!

— Los_Angeles
Los_Angeles

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  • Ein toller historischer Neuseeland-Roman

    Ein Haus am Kahu River
    claude20

    claude20

    Die Geschichte dieses Buches beginnt 1869 in Neuseeland. Hier flieht Adalie vor ihrem gewalttätigen Vater, um ein besseres Leben zu beginnen. einige Monate vor ihr ist ihr Bruder zur See gefahren. Eigentlich wollte die Beiden zusammen das Elternhaus verlassen, aber es ist anders gekommen als einst von ihnen erträumt und geplant. Kurze Zeit später führt der Zufall Adalie nach Plymouth. Dort lernt sie durch Zufall die Kunsthändlerin Johanna Fitzgerald kennen, die ihr sofort sehr sympathisch ist. Kurze Zeit später hilft Adalie Johanna in ihren Laden und lernt immer mehr über das Kunsthandwerk der Ureinwohner Neuseelands. Duncan, der Sohn von Johanna kommt nach einem Auftrag seines Stiefvaters wieder zurück nach Hause und Adalie verliebt sich sofort in den Sohn ihrer neuen Freundin. Auch Duncan hat sein herz an Adalie verloren und ihr Glück scheint perfekt zu sein. Aber schon bald ziehen dunkle Wolken auf, denn ein Familiengeheimnis droht alles was die Beiden sich aufgebaut haben wieder zu zerstören. Dies war das erste Buch, das ich von der Autorin Rebecca Maly gelesen habe und ich habe es nicht bereut. Vielmehr war ich sofort von der lebendigen und wundervoll beschreibenen Erzählweise der Autorin begeistert. Sie schildert das Leben von Adalie nicht nur mit blumigen Worten, vielmehr zeigt sie in den ersten Seiten der Geschichte wie schwer es Adalie als Mädchen in ihrer Familie hatte. Für ihren Vater hat sie keinen Wert. Er braucht sie nur als Arbeitskraft, aber eigentlich sieht es sie eher als Last als eine Hilfe. Umso verständlicher ist es das Adalie flieht und sich ihren eigenen Weg in ihr nun endlich beginnendes Leben sucht. Diese Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt und nach und nach verknüpft sich die Handlung miteinander. Die Geschichte war spannend erzählt und hat mir wieder einmal die Schönheit Neuseeland vor Augen geführt. Die endgültige Wahrheit und der allumfassende Zusammenhang aller Ereignisse haben aus diesem Buch eine wirklich sehr lesenswerte historische Geschichte. Nach der Lektüre dieses Buches würde ich immer wieder zu einem Werk von Rebecca Maly greifen. Nach der Lektüre des Buches habe ich erfahren, dass es bereits ein Buch zur Geschichte der Familie Fitzgerald gibt. Dabei handelt es sich um die Geschichte von Johanna Fitzgerald als junge Frau. Es ist aber auch nicht schlimm, wenn man dies Buch hier liest ohne das andere vorher gelesen zu haben. Von mir bekommt dieser tolle historische Roman die volle Punktzahl und eine klare Leseempfehlung. Reihenfolge der Bücher 1. Im Tal des Windes 2. Ein Haus am Kahu River©claude

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    • 6
  • Liebesgeschichte vor neuseeländischer Kulisse

    Ein Haus am Kahu River
    Spatzi79

    Spatzi79

    07. December 2014 um 12:17

    Neuseeland, 1869. Adalie flieht von der ärmlichen Farm ihrer Eltern und vor allem vor ihrem gewalttätigen Vater. Seit ihr älterer Bruder ebenfalls abgehauen und zur See gegangen ist, fühlt sie sich ganz allein, ihre Mutter ist ihr keine Hilfe und der Zorn des Vaters entlädt sich immer brutaler. So nimmt Adalie allen Mut zusammen und macht sich auf den Weg ins Ungewisse, es kann nur besser werden. Durch einen Zufall landet sie in New Plymouth und lernt dort nach einigen Wirrungen die Kunsthändlerin Johanna Fitzgerald kennen, die ihr eine Anstellung gibt. Auch Johannas Sohn Duncan begegnet ihr und trotz aller Unterschiede in Stand und Herkunft verlieben sich Adalie und Duncan schnell ineinander. Adalie fürchtet nach ihren bisherigen Erfahrungen Männer generell, Duncan muss sich große Mühe geben, bis sie sich ihm endlich öffnet. Doch dann scheint ihrem Glück nichts mehr im Wege zu stehen, sie fangen ein neues gemeinsames Leben an, das auf den ersten Blick nicht schöner sein könnte. Allerdings geschehen immer wieder schreckliche Dinge und es scheint fast so, als würde ein Fluch auf ihrem neuen Anwesen liegen. Ein Fluch der Vergangenheit? Autorin Rebecca Maly gelingt es immer wieder wunderbar, ferne Länder in vergangenen Zeiten zu beschreiben. Ich muss allerdings gestehen, dass mich dieses Buch nicht so mitgerissen hat wie "Der Ruf des Sturmvogels". Auch wenn Konflikte zwischen neuseeländischen Ureinwohnern und weißen Siedlern hier durchaus zur Sprache kommen, bleibt dieses Thema hier eher Nebensache, das Hauptaugenmerk liegt auf der Liebesgeschichte von Duncan und Adalie und dem Geheimnis, welches ihr Glück bedroht. Einmal abgesehen von dieser Bedrohung aus der Vergangenheit verlief mir Adalies Geschichte ab einem gewissen Punkt fast zu einfach. Duncan hätte für mich ruhig ein bisschen mehr Ecken und Kanten haben können, er blieb für mich etwas blass. Wer den Vorgänger "Im Tal des Windes" kennt, der weiß schon einiges über die Geschichte von Duncans Mutter Johanna. Man konnte das Buch aber auch gut ohne diese Vorkenntnisse lesen (man spoilert sich aber natürlich selbst für den ersten Band, wenn man den zweiten zuerst liest). Insgesamt hat mich die Geschichte aber auf jeden Fall sehr gut unterhalten und ich würde jederzeit wieder zu einem Buch der Autorin greifen!

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  • Neuseeland im 19. Jahrhundert

    Ein Haus am Kahu River
    Sternenstaubfee

    Sternenstaubfee

    02. December 2014 um 21:04

    Neuseeland 1869: Adalie hält es zu Hause bei ihrem gewalttätigen Vater nicht mehr aus und flieht nach New Plymouth. Dort lernt sie die Kunsthändlerin Johanna Fitzgerald kennen, die Adalie als Aushilfe beschäftigt. Johannas Sohn Duncan verliebt sich in Adalie, doch vor den beiden jungen Leuten liegt noch ein langer Weg, bis sie endlich ihr Glück finden. Mein Leseeindruck: Dieses Buch ist der Nachfolger von "Im Tal des Windes", doch man kann es auch problemlos als Einzelband lesen. Die Geschichte von Adalie und Duncan ist sehr schön und spannend, voller Höhen und Tiefen und immer neuen Wendungen. So sind die gut 570 Seiten auch schnell gelesen; es wird niemals langweilig. Dazu trägt auch der leichte und angenehme Schreibstil der Autorin bei. Mir war Adalie auf Anhieb sehr sympathisch. Ich konnte mit ihr fühlen, habe mit ihr gelitten und mich mit ihr gefreut. Auch Duncan ist ein sympathischer Protagonist. Die Geschichte spielt in Neuseeland, was ein weiterer Pluspunkt ist. Ich konnte beim Lesen die wunderschöne Landschaft oftmals bildlich vor mir sehen. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, diesen Roman zu lesen, und ich werde sicherlich noch weitere Bücher der Autorin lesen!

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  • Ein Haus am Kahu River

    Ein Haus am Kahu River
    Los_Angeles

    Los_Angeles

    22. November 2014 um 21:55

    Das Buch „Ein Haus am Kahu River“ ist die Fortsetzung von „Im Tal des Windes“. Ich habe das erste Buch allerdings nicht gelesen und hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, etwas verpasst zu haben. Es ist also problemlos möglich, das Buch „Ein Haus am Kahu River“ zu lesen, ohne vorgängig „Im Tal des Windes“ gelesen zu haben. Das Buch ist sehr schön geschrieben. Rebecca Maly nimmt den Leser mit, in eine Zeit, als in Neuseeland noch viele Eingeborene gelebt haben und um ihr Land kämpften. Die Kultur der Maori wird immer wieder erwähnt und beschrieben, wen auch nicht allzu detailliert. Dies ist allerdings auch nicht weiter tragisch. Im Gegenteil: Durch die verschiedenen Rituale der Maori, welche im Buch beschrieben werden, lernt der Leser eine neue Kultur im Ansatz kennen und lieben. Das Hauptaugenmerk gilt allerdings der Hauptprotagonistin, der Tochter irischer Einwanderer. Damals kamen viele Iren nach Neuseeland, da ihnen gutes, fruchtbares Land versprochen wurde. Leider treffen die Eltern von Adalie, der Hauptprotagonistin, ein ganz anderes Grundstück an und so wächst die Frustration des Vaters von Tag zu Tag. Um seinen Frust abzulassen, schlägt und tyrannisiert er die gesamte Familie. Adalies ältester Bruder, Patrick, nutzt die erst beste Möglichkeit um von zu Hause wegzukommen, was für Adalie ein harter Schlag ist. Immerhin war sie mit ihrem Bruder sehr verbunden. Da sie für sich selbst keine andere Möglichkeit mehr sieht, flieht auch Adalie wenig später ebenfalls. Dabei erlebt sie ein ständiges auf und ab. Sie lernt eine neue, ihr völlig unbekannte Welt kennen, nämlich jene der Oberschicht. Doch so richtig wohl fühlt sie sich in dieser Welt nicht. Der Leser begleitet die Hauptprotagonistin auf ihrem Abenteuer. Obschon das Buch nicht aus der ‚Ich-Perspektive‘ erzählt wird, kann sich der Leser sehr schnell in die Gefühlslage von Adalie versetzen und beginnt schon früh mit dem Mitfiebern und hoffen. Das Buch birgt sowohl schöne als auch traurige Überraschungen und bleibt spannend bis zur letzten Seite. „Ein Haus am Kahu River“ überzeigt nicht nur durch eine spannende Liebesgeschichte, sondern auch durch die wunderschön, detailliert beschriebene Naturkulisse und deren Ureinwohnern. Es ist definitiv lesenswert und macht Lust auf mehr!

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  • Ein Haus am Kahu River

    Ein Haus am Kahu River
    Los_Angeles

    Los_Angeles

    22. November 2014 um 17:46

    Das Buch „Ein Haus am Kahu River“ ist die Fortsetzung von „Im Tal des Windes“. Ich habe das erste Buch allerdings nicht gelesen und hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, etwas verpasst zu haben. Es ist also problemlos möglich, das Buch „Ein Haus am Kahu River“ zu lesen, ohne vorgängig „Im Tal des Windes“ gelesen zu haben. Das Buch ist sehr schön geschrieben. Rebecca Maly nimmt den Leser mit, in eine Zeit, als in Neuseeland noch viele Eingeborene gelebt haben und um ihr Land kämpften. Die Kultur der Maori wird immer wieder erwähnt und beschrieben, wen auch nicht allzu detailliert. Dies ist allerdings auch nicht weiter tragisch. Im Gegenteil: Durch die verschiedenen Rituale der Maori, welche im Buch beschrieben werden, lernt der Leser eine neue Kultur im Ansatz kennen und lieben. Das Hauptaugenmerk gilt allerdings der Hauptprotagonistin, der Tochter irischer Einwanderer. Damals kamen viele Iren nach Neuseeland, da ihnen gutes, fruchtbares Land versprochen wurde. Leider treffen die Eltern von Adalie, der Hauptprotagonistin, ein ganz anderes Grundstück an und so wächst die Frustration des Vaters von Tag zu Tag. Um seinen Frust abzulassen, schlägt und tyrannisiert er die gesamte Familie. Adalies ältester Bruder, Patrick, nutzt die erst beste Möglichkeit um von zu Hause wegzukommen, was für Adalie ein harter Schlag ist. Immerhin war sie mit ihrem Bruder sehr verbunden. Da sie für sich selbst keine andere Möglichkeit mehr sieht, flieht auch Adalie wenig später ebenfalls. Dabei erlebt sie ein ständiges auf und ab. Sie lernt eine neue, ihr völlig unbekannte Welt kennen, nämlich jene der Oberschicht. Doch so richtig wohl fühlt sie sich in dieser Welt nicht. Der Leser begleitet die Hauptprotagonistin auf ihrem Abenteuer. Obschon das Buch nicht aus der ‚Ich-Perspektive‘ erzählt wird, kann sich der Leser sehr schnell in die Gefühlslage von Adalie versetzen und beginnt schon früh mit dem Mitfiebern und hoffen. Das Buch birgt sowohl schöne als auch traurige Überraschungen und bleibt spannend bis zur letzten Seite. „Ein Haus am Kahu River“ überzeigt nicht nur durch eine spannende Liebesgeschichte, sondern auch durch die wunderschön, detailliert beschriebene Naturkulisse und deren Ureinwohnern. Es ist definitiv lesenswert und macht Lust auf mehr!

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  • Die Geschichte einer starken jungen Frau im Neuseeland des 19. Jahrhunderts

    Ein Haus am Kahu River
    odenwaldcollies

    odenwaldcollies

    20. November 2014 um 21:31

    Neuseeland 1869: Die junge Adalie, die einer armen irischen Auswandererfamilie entstammt, flieht vor ihrem gewalttätigen Vater nach New Plymouth. Mittellos sucht sie in der Hafenstadt nach Arbeit – und hat Glück. Aber das Glück dauert nicht lange an. Über Umwege lernt sie die Kunsthändlerin Johanna und deren Sohn Duncan kennen, der einen bleibenden Eindruck bei Adalie hinterläßt. Kann es Duncan gelingen, Adalies Angst vor Männern zu überwinden und ihr Herz zu gewinnen? Als Adalie das Glück hold zu sein scheint, ziehen dunkle Wolken aus der Vergangenheit auf, aus einer Richtung, mit der keiner der Beteiligten gerechnet hat. Mit diesem Buch gelingt der Autorin eine gefühlvolle Geschichte um Liebe, Glück und Rache, bei der ich mehr als einmal die eine oder andere Träne verdrücken mußte. Sie beschreibt die mutige Flucht einer jungen Frau, die bei ihrem Vater um ihr Leben fürchten muß und es vorzieht, ins Ungewisse aufzubrechen und dabei ihren Weg findet. Teilweise verlief mir Adalies Weg zu glatt, da hätte ich mit mehr Stolpersteinen gerechnet, aber das macht die Autorin mit der Entwicklung gegen Endes des Buches wett. Adalie war mir von Anfang an sehr sympathisch, sie ist eine mutige, aber auch unsichere junge Frau, die neugierig und dadurch bereit ist, festgefahrene Vorurteile zu hinterfragen. Wenn sie einen Weg beschritten hat, dann weicht sie nicht mehr davon ab, auch wenn er noch so steinig ist. Durch die schlechten Erfahrungen mit ihrem Vater und den Männern ihrer Schwestern hat sie eine panische Angst vor Männern und deren Nähe, eine Angst, die der junge Duncan Fitzgerald versucht, ihr zu nehmen. Die Familie Fitzgerald ist einfach nur toll: tolerant, großzügig und mit einem großen Herz. Ihr Geschichte ist übrigens in dem Buch „Im Tal des Windes“ nachzulesen, das Buch ist aber keine Voraussetzung für das Verständnis des vorliegenden Romans. Duncan ist ein liebevoller und einfühlsamer junger Mann, der allerdings mit seiner Arbeit in der Armee nicht so glücklich ist. Er ist mit Giles, dem Sohn der besten Freunde der Fitzgeralds und ein halber Maori, aufgewachsen, die Beiden sind wie Brüder. Leider hat ein Streit vor wenigen Jahren die Beiden auseinander gebracht. Giles steht als Sohn eines Maori und einer Irin zwischen den beiden Kulturen. Der Leser erfährt, welche Spannungen zwischen den neuseeländischen Eingeborenen und den europäischen Einwanderern besteht und wie Betrüger immer wieder für Konflikte zwischen den Parteien sorgen. Der Roman hat mir viele schöne Lesestunden beschert und die Familiengeschichte der Fitzgeralds, die ich noch nicht kenne, ist direkt auf meine Wunschliste gewandert.

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  • Ein dunkles Geheimnis lastet auf der Familie

    Ein Haus am Kahu River
    JanaBabsi

    JanaBabsi

    20. November 2014 um 11:05

    Die junge Adalie hat nur eine Chance wenn sie nicht irgendwann von ihrem Vater tot geprügelt werden möchte – Flucht. Bei Nacht und Nebel packt sie ihre Sachen und verschwindet vom Hof der Familie. Sie möchte gerne per Schiff zu ihrem Bruder Patrick aber durch ein dummes Missgeschick ist Adalie als Blinder Passagier auf der Estrella und nicht auf der Elizabeth und somit in New Plymouth statt in Christchurch. Auf der Suche nach Arbeit landet sie im Laden von Johanna Fitzgerald und lernt auch bald deren Sohn Duncan kennen und lieben. Doch bevor die Beiden restlos glücklich werden können, müssen sie die dunklen Schatten die über der Familie liegen – eigentlich über Duncans Eltern - hinter sich bringen. Fazit: „Ein Haus am Kahu River“ ist die Fortsetzung von „Im Tal des Windes“ wobei man das 1. Buch nicht zwingend gelesen haben muss um die Handlung zu verstehen. Für mich ist es das 2. Buch der Autorin Rebecca Maly und wie auch „Der Ruf des Sturmvogels“ konnte mich dieses Buch restlos begeistern. Die Handlungsorte, die Personen, alles wird so schön beschrieben, daß man sich wirklich hineinfallen lassen kann um zu genießen. Adalie macht eine enorme Wandlung durch. Als Tochter eines prügelnden Säufers verbringt sie die ersten Jahre ihres Lebens voller Angst vor Strafe und Schmerzen und sie entwickelt sich im Laufe der Geschichte zu einer toughen jungen Frau, die durchaus ihren Mann stehen kann. Ein wirklich liebenswerter Charakter, der es einem leicht macht sie zu mögen. Duncan ist der Typ Mann, den wohl jede Mutter gerne zum Schwiegersohn haben möchte. Wohlerzogen, höflich und galant mit einem Beruf der es ihm ermöglicht (s)eine Familie zu ernähren. Von mir aus dürfte er ein paar Ecken und Kanten mehr haben, aber er passt so wunderbar zu Adalie. Das „dunkle Geheimnis“ der Familie bringt genau die richtige Spannung ins Buch um den Leser ständig bei der Fahne zu halten und nimmt zum Ende des Buches noch mal richtig Fahrt auf. Der Schluss ist in sich abgeschlossen und lässt keine Fragen mehr offen. Auch wenn es unüblich ist, daß man das 2. Buch vor dem 1. liest werde ich „Im Tal des Windes“ noch lesen. :-)

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  • Wenn du willst, ist das Glück dir hold...

    Ein Haus am Kahu River
    nicigirl85

    nicigirl85

    18. November 2014 um 14:25

    Als Liebhaberin historischer Romane, die in Australien oder Neuseeland spielen, da kam es wie es kommen musste, dass ich nun auch endlich mal auf einen Roman von Rebecca Maly stieß, von der ich bisher noch nichts gelesen habe. Bei "Ein Haus am Kahu River" handelt es sich um die Fortsetzung zu "Im Tal des Windes", welches ich jedoch nicht kenne. Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass mir Vorwissen fehlen würde, daher bin ich der Ansicht, dass sich dieses Buch auch ohne den Vorgänger sehr gut lesen lässt. Die Geschichte ist in sich abgeschlossen. Im Buch selbst wird der Leser in das Jahr 1869 nach Neuseeland entführt. Unser Hauptcharakter Adalie hat bisher kein einfaches Leben geführt, musste sie stets unter ihrem gewalttätigen Vater leiden. So blieb ihr einfach nichts anderes übrig als die Flucht zu ergreifen, auch wenn das Leben als alleinstehende, junge Frau sehr gefährlich werden kann. Wird sie ihr Glück finden? Und vor allem: wird sie ihr Bild von Männern jemals ändern können? Adalie hat mir als Person sehr gut gefallen, denn man kann sich mit ihr identifizieren und ihr Handeln nachvollziehen. Ihr Leben ist wirklich bewegend dargestellt, ich hätte zu der Zeit keine Frau sein wollen. Auch die anderen Charaktere waren gut gezeichnet, da findet sicher jeder Leser sein Gegenstück. Die Schreibe der Autorin ist angenehm leicht zu lesen und die Romanhandlung lässt Urlaubsgefühle in einem aufleben, löst Fernweh und Abenteuerlust aus. In meinen Augen ideale Urlaubslektüre oder um sich kalte Herbst- und Wintertage zu versüßen. Mir hat in dem Roman besonders gefallen, dass es hier nicht nur um eine Liebesbeziehung geht, sondern auch historische und politische Veränderungen beleuchtet wurden. Auch der Zwist zwischen Siedlern und Ureinwohnern wird verdeutlicht. Fazit: Ein gelungener Schmöker, der mich gut unterhalten hat und den ich gern weiterempfehle. Lesenswert!

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  • Ein grandioser Familienroman vor der Kulisse Neuseelands

    Ein Haus am Kahu River
    Arietta

    Arietta

    17. November 2014 um 14:48

    Ein Haus am Kahu River Adalie ist die Tochter irischer Einwanderer . Ihre Kindheit war alles andere als schön , ihr Vater ist ein gewalttätiger Mensch , der seine Familie brutal verprügelt . Sie hält es eines Tages nicht mehr aus und läuft bei Nacht und Nebel davon . Sie flüchtet in den Hafen und versteckt sich als blinder Passagier auf einem Schiff , das sie von der Nordinsel Neuseelands zur Südinsel bringen soll, nur weit fort von allem. Der Kapitän des Schiffes hat Mitleid mit ihr als er sie findet und gibt ihr eine Adresse beim verlassen des Schiffes mit , wo sie Arbeit finden wird. Aber sie kommt vom Regen in die Traufe , die Wirtin ein garstiges Weib nutzt ihre Arbeitskraft aus und ihr Mann stellt ihr nach. Erneut muss sie fliehen und lernt die Kunsthändlerin Johanna Fitzgerald kennen , alles läuft nun gut für sie Die Arbeit macht Spaß und sie ist zufrieden. Eines Tages taucht Duncan der Sohn von den Fitzeralds auf , es ist die Liebe auf den ersten Blick , obwohl Adalie die Nase voll von den Männern hat. Duncan erobert nach einigem mühen doch noch ihr Herz , es ist für Adalie wie im Märchen, Duncan hält um ihre Hand an , quittiert seinen Dienst bei der Armee und baut mit ihr ihre eigene Farm auf. Doch das Glück ist nur von kurzer Dauer , dunkle Wolken tauchen am Horizont auf und überschatten das Glück der Familie , als Jonah auftaucht und um Arbeit auf der Farm bittet. Keiner von ihnen ahnt was er böses im Schilde führt , ein Unglück löst das andere ab . Das Leben der Familie ist plötzlich durch einen mysteriösen Mord bedroht und da gibt es auch noch ein sehr dunkles Familiengeheimnis in der Familie Fitzgerald. Eine Art Fluch scheint über der Farm und der Familie zu liegen . Ob es ihnen gelingen wird sich von allem zu befreien ist mehr als fraglich …...... Die Autorin Rebecca Maly hat mit ihrem neuen spannenden Neuseelandroman , wieder eine packende und fesselnde Geschichte geschaffen. Es ist die Fortsetzung von ihrem Roman „ Im Tal des Windes „ Großartig erzählt sie vor der grandiosen Landschaft Neuseelands und historischem Hintergrund , hochdramatisch , spannend und facettenreich , die Geschichte der Familie Fitzgerald . Ihre Protagonisten wirken lebendig und ziehen einem in den Bann der Geschichte. Die Charaktere der einzelnen Personen sind sehr gut beschrieben. Man kann sich gut in ihre Gefühle , Ängste und Emotionen hineinversetzen. Es geht um Rache , Mord , Gewalttätigkeit , Verrat , Vertrauen und unerschütterliche Liebe und Zusammenhalt.Ein rasanter Roman

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