Rebecca Maly Südsternjahre 1 (Australien-Saga)

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Inhaltsangabe zu „Südsternjahre 1 (Australien-Saga)“ von Rebecca Maly

"Südsternjahre - Die Australien-Saga" Die mutige Reise einer Forscherin Ende des 19. Jahrhunderts und eine bewegende Dreiecksgeschichte: Cambridge, Mai 1880 / Die 27-jährige Florence Niles ist Wissenschaftlerin durch und durch - doch als Frau darf sie ihre Leidenschaft und Interessen für ferne Länder und Kulturen nicht frei ausleben. Auf Umwegen bekommt die Völkerkundlerin dann die lang ersehnte Chance: Sie geht eine Zweckehe mit dem wohlhabenden Ernest Furnish ein und plant mit ihm eine Forschungsreise nach Australien. Doch noch während der Überfahrt lernt sie einen attraktiven Schweden kennen, der die Zukunftspläne der sonst so zielstrebigen Forscherin gehörig durcheinanderbringt und bald nicht nur ihre Expedition gefährdet  ... "Südsternjahre" ist eine ergreifende Lovestory und zugleich die Entwicklungsgeschichte einer außergewöhnlichen Frau, die ihrem Herzen folgt! Teil 1

Ein toller, fesselnder Roman mit viel Abenteuer und ein bisschen Liebe. Man ist mittendrin in der australischen Wildnis.

— CarenL

Kann ich nur empfehlen, ganz große Kino...

— winniehex

Ein sehr gelungener Auftakt, der eine starke Frau zeigt, die ihren Weg geht und den Konventionen der damaligen Zeit trotz.

— Fleur_de_livres

Eine mutige, studierte Frau, die es wagt sich den Normen entgegen zu stellen und alles für ihren Traum tut.

— hannelore_bayer

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  • Südsternjahre Teil 1

    Südsternjahre 1 (Australien-Saga)

    AmberStClair

    28. August 2017 um 13:40

     Kklappentext: "Südsternjahre - Die Australien-Saga"Die mutige Reise einer Forscherin Ende des 19. Jahrhunderts und eine bewegende Dreiecksgeschichte:Cambridge, Mai 1880 / Die 27-jährige Florence Niles ist Wissenschaftlerin durch und durch - doch als Frau darf sie ihre Leidenschaft und Interessen für ferne Länder und Kulturen nicht frei ausleben. Auf Umwegen bekommt die Völkerkundlerin dann die lang ersehnte Chance: Sie geht eine Zweckehe mit dem wohlhabenden Ernest Furnish ein und plant mit ihm eine Forschungsreise nach Australien. Doch noch während der Überfahrt lernt sie einen attraktiven Schweden kennen, der die Zukunftspläne der sonst so zielstrebigen Forscherin gehörig durcheinanderbringt und bald nicht nur ihre Expedition gefährdet..."Südsternjahre" ist eine ergreifende Lovestory und zugleich die Entwicklungsgeschichte einer außergewöhnlichen Frau, die ihrem Herzen folgt!Teil 1 Meine Meinung: 95 Seiten umfasst der erste Teil der Australiensaga „Südsternjahre“. Eine schöne Geschichte, um die es nicht nur um Liebe geht auch um die unterdrückung der Ureinwohner, die Aborigines diesen Kontinents. Im ersten Teil lernen wir erst einmal eine junge Frau kennen, die zwar an der Universität studieren darf aber nicht zugelasen wird den Abschluss zu machen. Denn dieses ist 1880 noch eine reine Männerwelt. Um endlich ihren Traum zu erfüllen geht sie eine Scheinehe ein. Auf den wenigen Seiten wird alles sehr gut erzählt und dargestellt. Die Hauptpersonen kommen sehr gut rüber und sind auch sympathisch. Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte gut les- und nachvollziehbar. In allem hat mir der erste Teil gut gefallen, nur leider zu kurz. Jetzt bin ich gespannt wie es weiter geht.

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  • Südsternjahre (Band 1-5)

    Südsternjahre 1 (Australien-Saga)

    Svarta

    22. August 2017 um 12:32

    Inhalt:"Die mutige Reise einer Forscherin Ende des 19. Jahrhunderts und eine bewegende Dreiecksgeschichte: Cambridge, Mai 1880 / Die 27-jährige Florence Niles ist Wissenschaftlerin durch und durch - doch als Frau darf sie ihre Leidenschaft und Interessen für ferne Länder und Kulturen nicht frei ausleben. Auf Umwegen bekommt die Völkerkundlerin dann die lang ersehnte Chance: Sie geht eine Zweckehe mit dem wohlhabenden Ernest Furnish ein und plant mit ihm eine Forschungsreise nach Australien. Doch noch während der Überfahrt lernt sie einen attraktiven Schweden kennen, der die Zukunftspläne der sonst so zielstrebigen Forscherin gehörig durcheinanderbringt und bald nicht nur ihre Expedition gefährdet ..."An dieser Stelle möchte ich erstmal dem Verlag Edel Elements, welcher mir diese Rezensionsexemplare von Südsternjahre zur Verfügung gestellt hat!Wie auch schon bei der Neuseeland-Saga "Tausend Wellen fern" ist diese Reihe wieder aufgeteilt. Dieses Mal nicht nur in viert Teile, sondern sogar in fünf Teile aufgeteilt, sodass die einzlenen Bücher wirklich sehr kurz geraten sind. Die einzelnen Bücher bzw. Teile könnten durchaus länger sein, bzw. für meinen Geschmack hätte die ganze Geschichte durchaus etwas länger sein können!Ich persönlich hätte eine Gesamtausgabe, oder eben zwei Teile besser gefunden. Wenn ich die Bücher nicht als Rezensionsexemplare bekommen hätte, würde ich wohl eher auf das Erscheinen einer Gesamtausgabe warten. Von "Tausend Wellen fern" ist bereits eine Gesamtausgabe erschienen, diese kann ich wirklich empfehlen, wenn die Reihe euch durch die Aufteilung des Buches bisher abgeschreckt hat!Die Geschichte rund um Florence hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen und konnte mich von Anfang bis Ende sehr gut unterhalten! Florence ist ein absolut toller Charakter. Sie sticht zwischen den anderen ach so"wunderhübschen und guten" Heldinnen in Historischen Romanen heraus, da sie wirklich etwas auf dem Kasten hat und außerdem mutig und willensstark ist. Ernest mochte ich auch sehr gerne. Er ist einer der wenigen Menschen zur damaligen Zeit, der sich nicht besser fühlt als Menschen anderer Kulturen und auch Frauen sieht er als gleichgestellt an. Es ist traurig, dass es für andere Menschen nicht die Norm war, abe so war es nun mal... und das hat die Autorin realistisch dargestellt. Mir hat es gut gefallen, wie sich die Gefühle/Beziehung zwischen Florence und Ernest entwickelt haben.Dieser Beziehung ist die heimliche Affäre zwischen Florence und dem Schweden Magnus entgegen gesetzt. Diese Beziehung und die Anziehung zwischen den beiden konnte ich so gar nicht nachvollziehen, da unter anderem der Charakter des Magnus zu oberflächlich war. Generell war die Dreiecksbeziehung nicht so präsent, wie es durch den Klappentext suggeriert wurde.Neben dem Erzählstrang rund um Florence und Ernest und deren abenteuerlichen Forschungsreise nach Australien, gibt es noch einen weiteren, welcher den Aborigine Jungen Jarli begleitet. Dieser Erzählstrang war ebenfalls interessant und unterhaltsam und ich fand es gut, dass es nicht nur um die Romanze geht. Die Geschichte hat auch einen starken Fokus auf die Geschichte der Aborigines zu dieser Zeit und es war spannend zu verfolgen, mit welchen Problemen und Gefahren die indigene Bevölkerung hatte.Rebecca Maly schafft es auch in "Südsternjahre" mit anschaulichen und bildhaften Beschreibungen zu überzeugen. Der Leser kann wunderbar in das Australien der damaligen Zeit eintauchen und die Kultur der Aborigines kennen lernen. Der Schreibstil ist wie gewohnt wunderbar flüssig zu lesen und hat einen hohen Unterhaltungswert... und auch Suchtfaktor! Ich war froh, alle Bände direkt auf meinem Reader zu haben, so musste ich nicht warten! :)Fazit:Eine weitere unterhaltsame Reihe von Rebecca Maly, die in die Ferne führt und den Leser auf eine wunderbare Reise mit nimmt. Ich kann die Bücher wirklich empfehlen, aber ich bin nach wie vor kein Fan von der kleinteiligen Aufteilung der Geschichte!Im Großen und Ganzen vergebe ich für die ganze Reihe 4,5 (gerundet 5) Sterne.

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  • Im Land der Aborigines

    Südsternjahre 1 (Australien-Saga)

    buecherwurm1310

    21. July 2017 um 15:04

    1880 ist es noch etwas Außergewöhnliches, wenn eine junge Frau studieren kann. Aber ein Abschluss dieses Studiums ist ihnen dann doch verwehrt. Der Vater der 27-jährige Florence Niles unterrichtet in Cambridge, und Florence studiert und unterstützt ihren Vater bei dessen Forschungen. Doch dann muss sie feststellen, dass ein junger Mann ihr vorgezogen wird, als neue Exponate eintreffen. Als sie bei einem Fest Ernest Furnish kennenlern, stellen sie fest, dass sie sehr ähnlich Interessen haben. Sie gehen eine Zweckehe ein und machen sich auf den Weg nach Australien, um ihre Forschungen zu betreiben. Schon auf dem Schiff zieht sich Ernest zurück und Florence ist sehr von dem Mitreisenden Magnus Frederiksson angetan, der ihr den Hof macht. Dann erleben wir den jungen Aborigines, der mit seinem Großvater unterwegs ist, um alles zu lernen, was ein Mann wissen muss. Doch dann wird der Großvater getötet und Jarli gerät in Gefangenschaft. Dieser Teil gilt für alle Folgen dieser Geschichte: Wieder einmal wird vom Verlag eine Geschichte auseinander genommen und bröckchenweise vermarktet, obwohl man alle Teile lesen muss, da die zusammengehören. Aber nun zum Positiven. Die Geschichte ist sehr fesselnd. Ich mag Australien sehr und auch Bücher über dieses Land. Immer wieder bedrückt es mich, wenn ich lese, wie übel den Ureinwohnern mitgespielt wurde. Es ist ein Glück, dass Florence und Ernest dieses Volk als gleichwertige Menschen betrachten. Sie zeigen, dass nicht alle Weißen so herablassend und gemein sind. Aber es gibt auch noch wenige andere Menschen, die mit dem, was dort passiert nicht einverstanden sind, wie zum Beispiel die irische Händlerin Mrs. Kincaid oder der junge Dean Welsch. Florence und Ernest sind sehr sympathisch. Weibliche Wissenschaftlerinnen werden nicht ganz ernst genommen und von Ernest verlangt die Familie, dass er endlich heiratet. Beiden ist mit der Zweckehe geholfen. Aber schon bald bemerkt Ernest, dass für ihn Gefühle im Spiel sind. Ganz Gentleman will er Florence nicht überfahren und verkriecht sich. Sie aber fühlt sich zurückgestoßen und schon ist abzusehen, dass es noch zu Problemen kommen wird. Tom und Jarli haben es nicht leicht, da niemand sie als Mensch betrachtet und ich habe mitgefühlt und mitgelitten. Ich habe schon einiges über die Traumzeit und über die Lieder der Aborigines gelesen. Sie sind eng verbunden mit der Natur und ihre Heiligtümer sind mit einem Tabu für Fremde belegt. Leider aber wird dies nicht respektiert. Die Weißen verfolgen sie – aus Hass und Habgier. Artefakte aus fremden Ländern sind in Europa begeht und das Land bietet unermessliche Bodenschätze. Es ist eine Geschichte, die ich nur empfehlen kann.

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  • Abenteuer und Liebe in der australischen Wildnis

    Südsternjahre 1 (Australien-Saga)

    CarenL

    19. July 2017 um 16:32

    Diese Rezension bezieht sich auf alle fünf Bände der Serie. Inhalt: Florence Niles hat studiert und möchte gerne als Forscherin arbeiten. Am Ende des 19. Jahrhunderts war das aber milde ausgedrückt unüblich. Ihr Vater sieht sie lieber als Ehefrau und Mutter. Er ist besorgt, weil sie mit ihren 27 Jahren noch nicht verheiratet ist. Auf einem Fest lernt sie Ernest Furbish kennen, der vorhat, eine lange Forschungsreise nach Australien zu nternehmen. Er braucht eine Assistentin. Florence ist dafür perfekt geeignet, also gehen die beiden eine Scheinehe ein. Die abenteuerliche Reise beginnt. Auf der langen Überfahrt mit dem Schiff tritt Magnus Frederiksson in Erscheinung. Er macht Florence den Hof und sie fühlt sich auch zu ihm hingezogen. Die Zeit in Australien ist abenteuerlich und gefährlich. Magnus taucht wieder auf. Wird Florence sich für ühn entscheiden? Oder bleibt sie ihrer Scheinehe? Meine Meinung: Die fünf Bände der Südsternjahre - Serie sind sehr unterhaltsam und fesselnd geschrieben. Man ist von Anfang an mittendrin in der exotischen Landschaft Australiens. Auch die ursprüngliche Lebensweise der Aborigines beschreibt Rebecca Maly sehr anschaulich. Was Florence und ihr Mann mit ihren Begleitern erleben, ist spannend und gefährlich, aber auch schön und lehrreich. Die Charaktere sind wunderbar liebevoll und authentisch beschrieben. Florence und Ernest sind von ihrer Forschungsaufgabe überzeugt und leben sie mit Leib und Seele. Sie begegnen den Eingeborenen mit Respekt. In Notsituationen handeln sie mutig und selbstlos, manchmal auch unvernünftig. Aber mit dem nötigen Quentchen Glück gehen fast alle Situationen gut aus. Auch die "Bösen" sind sehr überzeugend gezeichnet. Zum Glück gibt es auch "Böse", die nicht nur Schlechtes im Sinn haben. In einem zweiten Erzählstrang kommt ein junger Aborigine zu Wort. Er hat Schlimmes mitgemacht. Durch ihn lernen wir viel über die Sitten und Bräuche, die Rituale und Heiligtümer der Ureinwohner. Seine Erzählungen und Erlebnisse nehmen den Leser mit in das Leben der Sippe. Man fühlt sich den Eingeborenen sehr nah und es tut weh, wie die neuen Siedler sie respektlos behandeln und mit Füßen treten (im übertragenen und im wahren Sinn). Besonders fasziniert haben mich die anschaulichen Beschreibungen der wunderschönen Landschaft in Australien. Auch die "Speisekarte" der Ureinwohner hat mir so manche Gänsehaut über den Rücken gejagt. Fazit: Rebecca Maly hat einen sehr gut recherchierten, unterhaltsamen und zum Nachdenken anregenden Roman geschrieben. Alle fünf Bände sind lesenswert und uneingeschränkt zu empfehlen.

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  • Eine mutige Forscherin in Australien

    Südsternjahre 1 (Australien-Saga)

    Lerchie

    18. July 2017 um 11:52

    Florence Nils hat studieren dürfen. Doch ist ihr Vater nicht mit einer Forschungsreise einverstanden…Auf einem Fest lernt Florence den Forscher Ernest Furbish kennen. Er ist ihr durchaus sympathisch…Und als Ernest ihr einen Heiratsantrag zum Zweck der gemeinsamen Forschungsreise macht, sagt sie zu….Und gemeinsam machen sie sich nach der Hochzeit auf den Weg nach Australien….Warum ist Florences Vater dagegen, dass Frauen forschen dürfen? Wozu hat er sie dann studieren lassen? Wie sympathisch ist Ernest Florence? Vermutlich nur als Forscher? Warum sagt Florence gleich zu, als Ernest sie um ihre Hand bittet? Ist ihr die Forschung wichtiger als Liebe? Was wird die beiden in Australien erwarten? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantworten die fünf Bücher von Rebecca Maly.Meine MeinungRebecca Maly hat hier fünf Bücher vorgelegt, die sehr interessant sind. Die Charaktere hat sie sehr gut ausgearbeitet. Denn es gibt nicht nur Gute, sondern auch genug Böse. Sie zeigt auf, wie es damals auf dem Kontinent Australien den armen Ureinwohnern erging. Für die meisten Weißen waren diese eigentlich nicht viel mehr als Tiere – und so wurden sie auch behandelt. Vertrieben von ihrem Land zogen sie sich immer weiter zurück. Viele wurden sogar ermordet. Und die Aborigines sind Weißen gegenüber sehr misstrauisch. Da haben wir Tom, den ein Händler mit nach London genommen hatte und den Florence auf der Überfahrt nach Australien kennen lernte, und der sie wieder im Busch trifft. Auch durch ihn sind seine Stammesgenossen nicht mehr ganz so misstrauisch, zumindest Ernest und Florence gegenüber Wir lernen auch Jarli kennen, und erfahren, was er alles durchmachen musste. Wir erfahren dass Florence praktisch alles aufgibt, nur um in Australien forschen zu können. Dass es für Ernest mehr als eine Zweckheirat war, merkt Florence vorerst nicht. Durch die Bücher ziehen sich wie ein roter Faden die Briefe, die sie an ihre Freundin Rosalie schrieb. Später trifft Florence auch Magnus Fredrikson, Toms Herrn, wieder, den sie auch auf der Überfahrt kennen gelernt hatte. Rebecca Maly hat es geschafft einen gut recherchierten historischen Roman über die damalige Zeit zu schreiben. Die Beschreibungen der Reise sind sehr schön geschrieben und ich fühlte mich direkt nach Australien versetzt. Es gibt zunächst zwei Handlungsstränge: Der eine berichtet von Florence, Ernest und Tom. Der andere von einem jungen Aborigine mit Namen Jarli. In diese Geschichte habe ich sehr gut und schnell hinein gefunden, und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Tom ist schweigsam, geheimnisvoll, man wir nicht immer schlau aus ihm und hat das Gefühl, dass er etwas verschweigt. Diese Bücher waren für mich ein Lesegenuss, haben mich super unterhalten und ich empfehle sie sehr gerne weiter. Von mir volle Bewertungszahl. Diese Rezension gilt für alle fünf Bände!

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  • Forschungsreise zu den Traumpfaden der Aborigines

    Südsternjahre 1 (Australien-Saga)

    Dreamworx

    16. July 2017 um 16:34

    (Rezension für die Teile 1-5) 1880 Cambridge/England. Die 27-jährige Florence assistiert ihrem Vater, einem Professor an der Universität, beim Sichten und Katalogisieren von ausländischen Artefakten. Dabei hat Florence selbst studiert, nur durfte sie nie einen Abschluss machen, da dies Frauen verboten war. Während ihr Eltern schon über einen geeigneten Heiratskandidaten nachdenken, träumt Florence davon, selbst in die Welt hinauszuziehen und zu forschen. Auf einem Fest lernt sie Ernest Furbish kennen, der bald auf eine Expedition nach Australien aufbrechen wird, um dort die Eingeborenen zu studieren. In Florence findet er nicht nur eine geeignete Gesprächskandidatin, sondern auch die Frau, die sein Herz im Sturm erobert. Davon merkt Florence allerdings nichts, trotzdem willigt sie in eine Zweckheirat mit Ernest ein, um ihn auf der Expedition begleiten zu können. Schon die Überfahrt mit dem Schiff ist eine aufregende Erfahrung für Florence, dort trifft sie auch auf den geheimnisvollen Schweden Magnus Frederikson und seinen Gehilfen Tom, einen jungen Aborigine. Doch kaum in Perth eingetroffen, trennen sich ihre Wege. Florence und Ernest erleben auf ihrem Weg zu den Eingeborenen so manche gefährliche Situation. Das plötzliche Auftauchen von Tom macht Florence erst stutzig, doch bald ist er ihr ständiger Begleiter. Von den Aborigines werden sie nach einer Weile geduldet und wohl gelitten, erfahren von alten Geschichten, Heiligtümer und Ritualen. Mit der Zeit entsteht zwischen Florence und Ernest ein tiefes Gefühl der Liebe. Doch die Aborigines werden gejagt und durch die Einwanderer von ihrem eigenen Land vertrieben. Es gibt immer mehr Tote zu beklagen; Ernest und Florence wissen nicht, wie sie helfen können, und eines Tages steht auch noch Magnus vor der Tür…Rebecca Maly hat mit ihren fünf Büchern der Serie „Südsternjahre“ einen sehr unterhaltsamen und fesselnden historischen Roman vor der exotischen Kulisse Australiens vorgelegt. Der Schreibstil ist schön flüssig und lässt den Leser schnell abtauchen ins 19. Jahrhundert, um mit Florence die Engstirnigkeit der Universität zu beobachten, sie auf abenteuerliche Reisen zu begleiten, um fremde Kulturen zu erforschen und um der Liebe zu begegnen. Dabei erfährt man ihre Gefühls- und Gedankenwelt sowie ihr Interesse an der Andersartigkeit der Welt. Schon die Reise ist wundervoll beschrieben, aber auch die Landschaftsbeschreibungen und die Tierwelt sind so farbenprächtig geschildert, dass der Leser alles direkt vor Augen hat. Die Handlung wird aus zwei Perspektiven erzählt, die eine berichtet von Florence und Ernest, die andere lässt einen jungen Aborigine zu Wort kommen. Im letzten Drittel werden diese Handlungsstränge dann zusammengeführt und ergeben ein ganzes Bild. Ebenso wird die Stellung der Frau zur damaligen Zeit beleuchtet und zeigt auf, wie viel sich die Welt heute doch verändert hat und es Frauen ebenso erlaubt ist, einen Abschluss zu machen und zu forschen, ohne sich verleugnen zu müssen. Die Charaktere sind schön ausgearbeitet und platziert worden. Sie haben alle ihre Sorgen und Nöte, Ecken und Kanten, wirken sehr lebendig und real. Florence ist eine selbstbewusste Frau, die weiß, was sie will und die sich ihre Träume erfüllen will. Sie hat ein gewinnendes Wesen, ist interessiert, weltoffen und hilfsbereit. Ernest ist ein eher ein unsicherer und zurückhaltender Mann, der für seine Forschungen lebt. Für seine Familie ist er das schwarze Schaf. Ernest sind gesellschaftliche Konventionen nicht wichtig, er schätzt Intelligenz und echtes Interesse für seine Arbeit. Tom ist ein junger Mann, der in der Vergangenheit einige Verluste sowie Misshandlungen erleben musste. Er ist eher still und beobachtet alles um sich herum, doch in der Not ist er oft rechtzeitig zur Stelle. Tom hütet ein Geheimnis und öffnet sich nur denen, die es sich verdienen. Auch die anderen Protagonisten sind sehr schön gewählt und lassen die Handlung durch ihr Erscheinen an Spannung oder Bildhaftigkeit gewinnen.„Südsternjahre“ ist ein spannender historischer Roman, der Liebe, Freundschaft, Geheimnisse und Verrat vor dem schönen australischen Outback vereint. Alle Liebhaber dieses Genres werden hier voll auf ihre Kosten kommen. Eine Leseempfehlung für einen schönen Lesegenuss!  

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  • Ein wunderschöner Auftakt einer ganz großen Saga

    Südsternjahre 1 (Australien-Saga)

    winniehex

    12. July 2017 um 14:39

    Meine Meinung: Das Cover ist wirklich wunderschön und spiegelt die Geschichte toll wieder. Es nimmt den Leser mit auf eine Reise voller Sehnsucht der fernen Länder. Der Auftakt beginnt mit der Erzählung von Florence im Jahr 1880, eine junge Frau, Wissenschaftlerin und Abenteuerin die Fernweh hat. Ihr Vater unterdrückt Ihren Wissendurst in dem er Sie als typisches Mädchen in der Zeit eigentlich verheiratet sehen will. Florence kämpft gegen die alten Konventionen an und lernt zufällig auf einer Feierlichkeit den Wissenschaftler Ernest Furbish kennen. Die beiden haben vieles gemeinsam und beschließen daraufhin Ihren Familien das zugeben was Sie wollen und heiraten. Zusammen gehen beide auf eine lange Reise, wo Florence auch den Schweden Magnus kennenlernt, ein Mann der Sie fasziniert. Von da an beginnt für den Leser eine Reise in die Ferne, auf den schönen Kontinent Australiens. Die Autorin beschreibt so schön die Szenen das man sich alles wirklich toll im Kopf vorstellen kann. Ich hatte das Gefühl immer stehst an Florence Seite zu sein. Es ist ein einziger Lesefluss der einen mitnimmt, da der Schreibstil auch so zart und flüssig geschrieben ist. Ich finde, dass es ein wirklich gelungener und toller Auftakt dieser Reihe ist und ich kann dieses Buch/Reihe nur empfehlen.

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  • Südsternjahre 1

    Südsternjahre 1 (Australien-Saga)

    Fleur_de_livres

    06. July 2017 um 18:49

    Meinung: Das Cover stimmt einen wirklich auf diese tolle Geschichte ein. Es ist sehr farbenfroh, was mir sehr gut gefällt.  Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Das Buch ist schnell zu lesen und man will sofort weiter lesen, um zu erfahren, wie die Reise weiter geht. Der Autorin ist es gelungen, Florence als eine mutige, junge Frau zu beschreiben, die ihrer Zeit weit voraus ist. Doch durch die starren Konventionen der damaligen Zeit, ist sie gezwungen irgendwann sich dem Willen ihres Elternhauses zu unterwerfen und zu heiraten. Doch durch Ernest Furnish und dessen Angebot hat sie die Chance, die Welt zu entdecken.  Auch der zweite Handlungsablauf mit Jarli und Waragul zeigt, wie Aboriginies in dieser Zeit lebten und verfolgt wurden. Ich bin gespannt, wie sich die Wege von Jarli und Florence kreuzen werden und was ihre „gemeinsame“ Geschichte sein wird. Auch ist von Beginn an eine Spannung da und man verfolgt gebannt den Weg, den Florence nehmen wird. Man will erfahren, wie die Expedition ausgehen wird. Und wird sie den Schweden wieder sehen? Auch möchte man wissen, wie es mit Jarli weiter geht. All diese Fragen werden hoffentlich in den nachfolgenden Teilen aufgelöst.  Fazit:  Ein gelungener, spannender Auftakt einer fünfteiligen Reihe.

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  • Australien Saga

    Südsternjahre 1 (Australien-Saga)

    cybergirll

    06. July 2017 um 14:23

    Cambridge 1880. Florence Niles lebt mit 27 Jahren noch bei ihren Eltern.Ihre Leidenschaft ist die Wissenschaft und die Erforschung ferner Länder.Dieser Leidenschaft nachzukommen ist ihr als Frau leider nicht vergönnt.Florence durfte zwar die Universität an der ihr Vater als Dozent lehrt besuchen, einen Abschluss durfte sie als Frau allerdings nicht machen.Auch schreckt es die Männerwelt eher ab, wenn sie erfahren, dass Florence studiert hat.Bei einem Fest lernt sie den Wissenschaftler Ernest Furnish kennen der gerade eine Forschungsreise nach Australien plant.Um Ernest begleiten zu können und ihren Traum zu verwirklichen lässt Florence sich auf eine Scheinhochzeit ein.Auf der Überfahrt nach Australien begegnet Florence dem Schweden Magnus Fredriksson den sie nicht mehr vergessen kann.Nachdem ich von Rebecca Maly die große Neuseeland Saga „Tausend Wellen fern“ gelesen habe konnte ich es kaum erwarten auch die Australien Saga „Südsternjahre“ zu lesen.Band 1 hat mich schon sehr gut auf das neue Thema eingestimmt. Man lernt die Protagonisten und ihre Vorhaben langsam kennen.Im Mittelpunkt steht Florence Niles die sich nur allzu gerne der Wissenschaft und Erkundung fremder Völker widmen möchte.Leider ist ihr das aber nicht vergönnt, den Frauen werden zu dieser Zeit zwar an der Universität zugelassen aber einen Abschluss dürfen sie nicht machen. Auch werden sie von der Männerwelt nicht ernst genommen sondern eher belächelt als wollten sie nur ihre Langeweile füllen.Florence scheint dann doch ihrem Ziel näher zu kommen indem sie Ernest Furnish heiratet und auf seine Reise nach Australien bekleidetDas Buch „Südsternjahre hat viele interessante Seiten. Zum einen geht es um die Rechte der Frau in den 1880er Jahren dann geht es um Abenteuer und die Erkundung Australiens und seine Ureinwohner und zum Schluss kommt noch die Liebe dazu.Nachdem Florence und Ernest am Ende von Band 1 zu ihrer Expedition aufgebrochen sind, bin ich jetzt ganz gespannt wie es in Band 2 mit der Reise weitergeht.

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  • Florence kämpft um ihren Traum

    Südsternjahre 1 (Australien-Saga)

    hannelore_bayer

    06. July 2017 um 09:19

    Cambridge, Mai 1880 Florence haßte wiedermal ihren Vater und stürmte aus dem Arbeitszimmer in der Universität davon, um im nächstbesten Cafe zu landen. Hier erregte sie ziemlich Aufsehen, so derangiert wie sie aussah mit hochroten Wangen und außer Atem. Ihre beste Freundin Rosalie setzte sich schnell und ließ Florence ihr Herz ausschütten. Sie beschwert sich über die Behandlung ihres Vaters. Rosie bringt sie wieder auf den Boden der Tatsachen, sei froh, daß er dich studieren ließ und du mit 27 noch nicht heiraten mußtest. Dabei denkt vor allem ihre Mutter schon heftig über einen Heiratskandidaten nach. Florence war gewohnt Kontra zu geben und auch bei Männerdiskussionen war sie dabei, sie entsprach absolut nicht dem Frauenbild um 1880. Sie liebte ihre Arbeit, am liebsten beschäftigte sie sich mit Artefakten aus weit entfernten fremden Ländern und versuchte etwas über das Leben und das Land heraus zu bringen aus dem der Artefakt stammt. Sehr gerne würde sie selber auf Forschungsreise gehen, sie wußte genau, daß das unmöglich ist. So wartet sie gespannt auf die neue Lieferung aus Südamerika! Ihr Vater machte ihr aber einen Strich durch die Rechnung und übergab die Sendung einem seiner Studenten und schickte Florence zum Tee kochen. Sie kochte vor Wut und raste davon. Die nächsten Tage lag Streit in der Luft  und doch fuhren die Familie gemeinsam zu einer Einladung. Auf dieser Einladung sieht sie den ersten Eingeborenen und lernt ein Didgeridoo und Ernest Furbish kennen, der für ihr weiteres Leben eine große Rolle spielen sollte. Genau dieser Mann bot ihr einen Deal an, sie heiratet ihn und er nimmt sie mit auf Forschungsreise nach Australien. Florence müßte nicht Florence sein um da nicht zuzuschlagen, zumal er ihr versprochen hat, nicht auf den Vollzug der Ehe zu bestehen. So befinden sie sich bald auf dem Schiff nach Australien. Auf dem Schiff lernt sie Magnus Frederiksson kennen, der in ihr bis her unbekannte Gefühle weckt. In Perth gelandet, fahren sie zu der Farm, von der sie starten wollen. Hier trägt Florence zum erstenmal Hosen, mehr oder weniger einen Hosenrock, lernt im Herrensattel reiten. Florence kann kaum atmen, soviel neue Eindrücke stürmen auf sie ein. Fazit: Wieder ein tolles bild von einer studierten Frau um 1880, die sich nicht nicht beugt und ihr Leben leben will und zum Vergleich wird die Freundin Rosie herangezogen, die zwar auch studiert hat, aber jetzt verheiratet ist mit einem Mann, der lieber eine angepaßte und der Zeit entsprechende Frau daheim hat. In Florence regt sich der Widerstand, daß selbst der Vater ihr Studium nicht anerkennt, so arg, daß sie sich auf den Deal mit Ernest Furbish einläßt. Im Buch herrscht vom ersten Moment an Spannung, der Ärger im Elternhaus, Florences Neugierde auf fremde Sachen nimmt einen mit, dieHeirat und die Seereise. Ein Buch, daß ich unbedingt weiterlesen muß, über eine mutige, junge Frau, die die Chance sich weiter zu entwickeln wahrnimmt und eine Menge Erfahrung sammelt. Die zwei Kapitel von Jarli und Warragul, sind sehr wichtig, zeigen die Seite der Aborigines, die ihr Land genommen kriegen und letztendlich auch noch dafür sterben.

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