Rebecca Maria Salentin Schuld war Elvis

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Inhaltsangabe zu „Schuld war Elvis“ von Rebecca Maria Salentin

Ein Eifeldorf, ein Fachwerkhaus und eine kunterbunte Großfamilie! Inmitten einer Großfamilie, deren Mitglieder ebenso stur wie lebenslustig sind, wird in den Siebzigerjahren das Mädchen Hebron geboren.§§Den eigenwilligen Namen verdankt sie ihrem Vater, der sich nach der Zeugung in seine Heimat Israel abgesetzt hat. Überhaupt hatte ihre Mutter Meggy Pech mit den Männern: Vom örtlichen Friseur bekommt sie Zwillinge. Der hätte sie gern geheiratet wäre er nicht bei einem Autorennen ums Leben gekommen. Der Vater ihres Sohnes Francis ist ein katholischer Mönch, und Ben Omars Erzeuger Hadschi ist ein Rastafari mit Hundehaufenfrisur, dem seine Haschplantage wichtiger ist als die Kindererziehung, während Meggy die Familie ernährt. Die bunte Schar bewohnt ein windschiefes Fachwerkhaus in einem biederen Eifeldorf. Da Hadschi verschwunden ist, muss Hebron sich um die kleinen Geschwister kümmern. Als sie daran fast zerbricht, reist sie nach Israel, um ihren Vater zu finden....

Lässt sich gut lesen, macht auch Spaß, zieht sich nur stellenweise etwas. Aber coole Erzählweise!

— once-upon-a-time
once-upon-a-time

Wunderbar geschriebene Zeitreise - unbedingt empfehlenswert!

— Annafrieda
Annafrieda

Eine langlebige Geschichte mit vielen Personen, Schicksalen und doch scheint alles miteinander verwoben.

— Ninasan86
Ninasan86

Guter Schreibstil, nette Geschichte, jedoch zuviele Ausschweifungen und für ein Buch zuviel. Trotzdem empfehlenswert!

— mali101
mali101

Gelungene Familiengeschichte, jedoch sehr ausschweifend

— Elaine_Leseratte
Elaine_Leseratte

Ein Roman voll skurrilem Humor,der in vergangene Jahrzehnte entführt und auch zeigt, dass man sich Familie leider nicht aussuchen kann

— hannelore259
hannelore259

Ein historisch gelungener und unterhaltsamer Roman, aber der Klappentext hält nicht ganz was er verspricht.

— Ladylike0
Ladylike0

Ein Familienroman wie ein warmer Sommerregen, macht glücklich und nachdenklich zugleich, einfach toll!

— orfe1975
orfe1975

Eine sehr berührende Familiengeschichte

— Lesezeichen16
Lesezeichen16

Dieses Buch transportiert Geschichte am Beispiel der kinderreichen Familie Hunger. Weltkriege, Nachkriegswirren, Hippiezeit, heute. Klasse!

— Buchstabenliebhaberin
Buchstabenliebhaberin

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  • Eine ungewöhnlich erzählte, ungewöhnliche Lebensgeschichte

    Schuld war Elvis
    once-upon-a-time

    once-upon-a-time

    31. January 2017 um 22:35

    Zusammenfassung. Hebron hat nicht nur einen seltsamen Namen, sie führt auch ein ziemlich ungewöhnliches Leben: Eine große Familie, ein paar Brüder, mit denen sie nur die Mutter teilt und deren Väter verschwunden oder anderweitig abwesend sind, viele Pflichten und ziemlich spezielle Wohngewohnheiten. Rebecca Maria Salentin erzählt Hebrons Geschichte so ausführlich und umfassend, dass man fast meint, ihr ganzes Leben (und das ihrer nahen Vorfahren und weiterer Verwandter) betrachten zu können. Und das macht echt Spaß! Erster Satz. Und Hebron schrie. Inhalt. In diesem Roman wird uns nicht nur die Lebensgeschichte der Hauptfigur Hebron ausführlich dargelegt, wir sehen auch, was alles passiert ist und was passieren musste, damit sich die Geschichte um Hebron genau so entwickeln konnte, wie sie sich entwickelt hat. Ich muss gestehen, dass ich mich zwischendurch etwas zum Lesen zwingen musste, aber das passiert hin und wieder. Vermutlich lag das daran, dass all die Personen, die einem um die Ohren geworfen werden, und die Handlungsorte, mit denen man sich konfrontiert sieht, und diverse Zeitsprünge das Lesen doch ein wenig anstrengend machen. Tatsächlich wird eine Geschichte erzählt, die vermutlich (wäre sie auf wesentliche Handlungen zusammengestrichen) deutlich weniger Seiten in Anspruch nehmen würden, doch mit all den Zeitsprüngen, die Reaktionen oder Geschehnisse erklären oder näher erläutern, schafft es das Buch auf knapp über 500 Seiten. Das hätten vielleicht ein paar weniger sein können. Andererseits ist die Erzählweise herrlich lebhaft und sympathisch, das möchte ich nicht vergessen. Personen. Manches Verhalten hat mich richtiggehend wütend gemacht (der Freund kann ein Lied davon singen – es passiert, dass ich Charaktere beschimpfe, wenn sie mich wütend machen), und ich schätze, das kann man positiv bewerten: Immerhin wird hier die Entwicklung eines ganzen (halben) Lebens aufgedeckt, da gibts auch Momente, die wütend machen dürfen. Sehr gut gefallen hat mir die Entwicklung, die Hebrons Mutter macht, die (vergleicht man Beginn und Ende der Geschichte) so gravierend unterschiedlich charakterisiert wird und sich verhält. Die Charaktere sind in nicht unerheblicher Anzahl nicht besonders sympathisch, aber sie sind menschlich und ehrlich beschrieben. Das ist echt gut! Zitate. „Und ja, er hat recht, und nein, hat er nicht“ (S. 7) „Hebrons Vater, dem sie ihren ersten Vornamen, wenn auch nur indirekt, verdankte, hatte nichts Besseres zu tun gehabt, als sich, nachdem Meggy ihm den positiven Schwangerschaftstest unter die Nase gehalten hatte, für eine Abtreibung auszusprechen sowie die Todesstrafe für Samenraub, jawohl Samenraub!, zu fordern, denn nichts anderes schien ihm der wachsende Klumpen in Meggys Bauch zu sein.“ (S. 9) (Dieses Zitat ist länger als solche, die ich üblicherweise verwenden würde, aber es bringt in meinen Augen zwei Dinge ganz gut auf den Punkt: Den Schreibstil auf der einen Seite sowie die generelle Erzählweise auf der anderen, denn nichts anderes als die hier zu sehenden Abschweifungen passiert im ganzen Buch – mal mehr, mal weniger ausschweifend.) Fazit. Ich habe dieses Buch gern gelesen, auch wenn es sich von Zeit zu Zeit ein wenig zog. Paradoxerweise ist gerade die Erzählweise, die mir echt gut gefällt, vermutlich schuld an diesem „Das zieht sich“-Gefühl. Die Charaktere sind gut entwickelt und ich habe die Lektüre keineswegs bereut – ob ich diesen Roman allerdings noch ein weiteres Mal lesen würde, da bin ich nicht sicher.

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  • Bäume raus, Bücher rein – LovelyBooks räumt das Bücherregal

    Die letzten Tage von Rabbit Hayes
    LaLeser

    LaLeser

    Wir räumen unser Bücherregal! Habt ihr schon den Weihnachtsbaum vor die Tür gestellt, die Geschenke verstaut und wieder Platz geschaffen, den ihr am liebsten mit neuen Büchern füllen möchtet? Unser Büro hat jedenfalls einen Neujahrs-Putz dringend nötig! Die Bücherregale sind vor tollem Lesestoff am Überquillen und es wäre doch schade, wenn all die schönen Bücher nicht gelesen werden! Deshalb haben wir unsere Bücherregale ausgeräumt und möchten euch mit den Schätzen, die sich dort verborgen haben, glücklich machen!So funktioniert es:Stöbert durch die verschiedenen Genres und Bücher, die wir in den Unterthemen aufgeführt haben. Wenn ihr Bücher entdeckt, die ihr gerne lesen und rezensieren möchtet, teilt uns diese Titel sowie das entsprechende Genre in eurem Bewerbungsbeitrag mit. Ihr könnt euch selbstverständlich auch für mehrere Bücher aus mehreren Genres bewerben!Bewerbt euch bis zum 11.01.2017 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* und nennt uns das Buch/die Bücher (mit entsprechendem Genre), welches/welche ihr gerne lesen und zu dem/zu denen ihr gerne eine Rezension verfassen möchtet! Am Donnerstag, dem 12. Januar, losen wir aus, wer von euch welches Buch bzw. welche Bücher gewinnt und teilen euch die Gewinner hier im Unterthemen "Und die Gewinner sind..." mit. Solltet ihr gewonnen haben, verpflichtet ihr euch, bis zum 1. März 2017 eine Rezension bei LovelyBooks zu allen Büchern, die ihr gewonnen habt, zu schreiben. Postet die Links zu euren Rezensionen bitte ins zugehörige Unterthema in dieser Aktion!Bitte beachtet, dass es sich bei den Büchern auch um Leseexemplare handeln kann! Außerdem verschicken wir in dieser Aktion die Bücher nur innerhalb von Deutschland. Wenn ihr nicht in Deutschland wohnt – nicht traurig sein! Die nächste tolle Aktion, bei der ihr mitmachen könnt, kommt schon bald! Bitte habt Verständnis hierfür und bewerbt euch nicht für diese Aktion.Wenn ihr Fragen zum Ablauf oder zur Aktion allgemein habt, stellt diese bitte im Unterthema "Fragen zur Aktion"!Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid und unseren Büchern eine neue Heimat gebt! Ganz viel Spaß beim Stöbern! 

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    • 2535
  • "Jeder Mensch ist anders!"

    Schuld war Elvis
    BluevanMeer

    BluevanMeer

    08. May 2016 um 11:24

    Hebrons Leben stand von Anfang an unter einem Stern, den man nicht unbedingt schlecht nennen konnte, aber ihn als gut zu bezeichnen, würde ihren folgenden Lebensjahren nicht gerecht werden. (S. 7) Als ich das erste Mal den Roman in einer Buchhandlung gesehen habe, wusste ich, dass ich unbedingt dieses Buch lesen musste. Mir gefiel der Titel, das Cover, vielleicht war ich gerade noch durch das 1950er Jahre – Seminar an der Uni inspiriert und dachte, dass „irgendwas mit Elvis“ schon passt. Eigentlich geht es aber nicht um Elvis, sondern um eine ziemlich verkorkste Familie. In Rebecca Maria Salentins Debüt Schuld war Elvis wird auf knapp 500 Seiten eine Familien- und Entwicklungsgeschichte beschrieben, die in den 1970er Jahren in der Eifel beginnt. Anfang und Ende des Romans bestehen aus demselben Satz, so als habe sich auf den 500 Seiten nichts geändert: „Und Hebron schrie.“ (S.2, S. 506). Doch es ändert sich eine Menge in Hebrons Leben und in ihrer Beziehung zu ihrer chaotischen Familie. Damit die Leser_innen nicht den Überblick verlieren, gibt es eine Ahnentafel der Familien Hunger und Apelstejn auf den letzten beiden Seiten. Das ist gerade in der Mitte des Buches wirklich hilfreich, denn Hebrons Leben ist so besonders und die Verstrickungen ihrer Familie komplexer als ich zunächst dachte. „Es gibt keine zwei vergleichbaren Leben! Niemals! Jeder Mensch ist anders!“, wird natürlich jetzt jeder aufschreien, ebenso empört wie überzeugt. Und ja, er hat recht, und nein, hat er nicht. Es gibt eine Andersartigkeit, die selbst unter anderen anders ist. Und unter dieser Andersartigkeit hatte Hebron von Anfang an zu leiden. “ (S. 7) Hebrons Mutter Meggie hat Pech mit den Männern. Hebrons Vater ist kurz nach ihrer Geburt nach Israel abgehauen und ihr ganzes weiteres Leben lang, wird Hebron eine männliche Bezugsperson fehlen. Meggie schafft es zwar, immer wieder schwanger zu werden, aber eine offizielle Hochzeit mit einem der potentiellen Partner gibt es nie. Das sorgt für Gesprächsstoff in der Kleinstadt Düren und dafür, dass Hebron sehr früh in ihrem Leben nicht nur große Schwester, sondern viel zu oft auch Ersatzmama sein muss. Denn Meggies Männer kann man allesamt in der Pfeife rauchen (und Meggie eigentlich auch). Hebrons erster Ersatzpapa, der Vater ihrer Zwillingsbrüder, verstirbt tragisch bei einem Autorennen. Der nächste Mann, der als Ersatzvater in Frage kommen könnte, ist der Gartenarbeit zugewandt und hegt und pflegt zwar mit Hingabe seine Hanfplantage, findet Kinder aber eher anstrengend. Und wer der Vater vom mopsigen, aber glücklichen Francis ist, verrät Meggie gar nicht erst. Zum Glück gibt es noch helfende Tanten, aber Fanny, Penny, Peggy, Sally, Daisy und Betty können ihrer verkorksten Schwester  nicht jedes Mal aus der Patsche helfen. Als Hebron die Situation nicht mehr aushält und ihr Suizidversuch ungehört verpufft, macht sie sich auf die Suche nach ihrem Vater und fährt kurzer Hand nach Israel. Allerdings handelt es sich hier eher um das Grundgerüst der Handlung. Immer wieder werden die Geschichten der Großeltern, der Onkel und Tanten und der ganzen Familie Hunger um Hebrons Leben herumgestrickt, denn natürlich gehört alles zusammen. Das ist manchmal etwas viel und driftet leider schnell ins Anekdotenhafte ab. Der Erzählmodus ist dabei gleichbleibend ironisch. Mit einem leichten Augenzwinkern werden die Streiche der Zwillingsbrüder Wim und Billy, ihre Raufereien mit ihren Cousins Geronimo und Casanova oder aber Hebrons erste Leseversuche, die allein durch den Anblick von Elvis  auf einer Illustrierte und Hebrons Instant-Verliebtheit, zu Stande kamen, beschrieben. Das kann über 500 Seiten etwas zu launig werden und hat leider dafür gesorgt, dass mich die Geschichte stellenweise nicht ganz überzeugen konnte. Egal ob Kriegserlebnisse, Suizidversuche, eine unmögliche Mutter und eine tragische Kindheit, der heitere Erzählmodus bleibt bestehen und wirkt dabei auf Dauer etwas ermüdend. Da hätte es für mich nicht die gefühlt zehnte Erzählung über Hebrons Onkel‘ (ebenfalls Zwillinge) sein müssen, obwohl mich gerade dieser humoristische Erzählstil am Anfang noch begeistert hat. Zudem kommt Salentin wirklich in jedem Kapitel von einer kleinen Geschichte über eine Anekdote zu einer anderen Nebensächlichkeit um erst langsam wieder zu Meggie und Hebron zurückzukehren, die für mich eindeutig den Hauptteil des Romans ausmachen. Geht es allerdings um Hebrons eigene Suche nach ihrem Vater und ihr Aufeinandertreffen mit Samuel Apelstejn gefällt mir der Roman ausgesprochen gut. Bei einer Figur wie Hebron ist natürlich damit zurechnen, dass die Begegnung nicht einfach wird und dass es so etwas wie ein Happy End gar nicht geben kann, aber vielleicht einen Neuanfang.

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  • Große Verlosung zum Leserpreis 2015: 5 Buchpakete mit je 50 Büchern!

    Ein ganz neues Leben
    Daniliesing

    Daniliesing

    Lust auf eins von 5 riesigen Buchpaketen zum Leserpreis 2015? Es ist wieder soweit - für den Leserpreis 2015 suchen wir eure Lieblingsbücher. Wir sind schon wahnsinnig gespannt, welche Bücher euch in diesem Jahr am meisten begeistern konnten und können das Ergebnis, das am 26. November feststehen wird, gar nicht erwarten! PS: Die Gewinner stehen mittlerweile fest! Hier könnt ihr alle Preisträger und Platzierungen sehen! Unsere große Verlosung für euch! Jedes Jahr, wenn der Leserpreis näher rückt, dann kommt bei uns eine ganz besondere Stimmung auf. Es ist ein bisschen, als würde Weihnachten einfach mal 2 Monate nach vorn gezogen und würde ganz lange dauern :-) Deshalb möchten wir euch neben den tollen Buchempfehlungen und der Möglichkeit selbst mitzuentscheiden, auch eine ganz besondere Verlosung bieten. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen verlosen. Fünf Gewinner dürfen sich also über eine ordentliche Ladung neuen Lesestoff freuen! Und mal ehrlich - davon kann man doch nie genug haben, oder? 1. Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten - 3 der 5 Buchpakete verlosen wir unter allen Bloggern, die auf ihrem Blog über den Leserpreis berichten und darauf verlinken. Bitte teilt uns den Link zu eurem Blogbeitrag hier mit, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt! http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ Grafikmaterial findet ihr hier! 2. Wenn ihr keinen Blog habt, könnt ihr alternativ auf den Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter, Google + und ähnlichen auf den Leserpreis hinweisen. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 2 Buchpakete mit jeweils 50 Büchern. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt und ihn uns hier verlinkt. Bitte verlinkt, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt, direkt auf eurer Posting und nicht auf euer gesamtes Profil. Außerdem müssen in eurem Social-Media-Posting unbedingt der Link zum Leserpreis und der Hashtag #Leserpreis enthalten sein. http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ 3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt, ein Buch, das ihr durch den diesjährigen Leserpreis entdeckt habt und das ihr jetzt unbedingt lesen möchtet. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 5 einzelne Bücher, die die jeweiligen Gewinner auf ihren Wunschzetteln haben. Ihr dürft natürlich auch 1 & 2 oder 1, 2 & 3 kombinieren und so eure Chancen steigern :-) Die Teilnahme ist bis einschließlich 29. November möglich! Wir wünschen euch ganz viel Spaß & schaut doch mal rein, welche Bücher in diesem Jahr das Rennen gemacht haben! PS: Die angehängten Bücher sind ein paar Beispiele, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen!

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  • Leserunde zu "Schuld war Elvis" von Rebecca Maria Salentin

    Schuld war Elvis
    rebeccamaria

    rebeccamaria

    Liebe LeserInnen, im März ist mein neuer Roman "Schuld war Elvis" erschienen und ich freue mich auf Eure Gedanken und Fragen dazu! Eure Rebecca Maria Salentin Ein Eifeldorf, ein Fachwerkhaus und eine kunterbunte Großfamilie Inmitten einer Großfamilie, deren Mitglieder ebenso stur wie lebenslustig sind, wird in den Siebzigerjahren das Mädchen Hebron geboren. Den eigenwilligen Namen verdankt sie ihrem Vater, der sich nach der Zeugung in seine Heimat Israel abgesetzt hat. Überhaupt hatte ihre Mutter Meggy Pech mit den Männern: Vom örtlichen Friseur bekommt sie Zwillinge. Der hätte sie gern geheiratet – wäre er nicht bei einem Autorennen ums Leben gekommen. Der Vater ihres Sohnes Francis ist ein katholischer Mönch, und Ben Omars Erzeuger Hadschi ist ein Rastafari mit Hundehaufenfrisur, dem seine Haschplantage wichtiger ist als die Kindererziehung, während Meggy die Familie ernährt. Die bunte Schar bewohnt ein windschiefes Fachwerkhaus in einem biederen Eifeldorf. Da Hadschi verschwunden ist, muss Hebron sich um die kleinen Geschwister kümmern. Als sie daran fast zerbricht, reist sie nach Israel, um ihren Vater zu finden …

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  • Schuld war Elvis

    Schuld war Elvis
    Kuhni77

    Kuhni77

    28. August 2015 um 08:35

    Inhalt: Ein Eifeldorf, ein Fachwerkhaus und eine kunterbunte Großfamilie Inmitten einer Großfamilie, deren Mitglieder ebenso stur wie lebenslustig sind, wird in den Siebzigerjahren das Mädchen Hebron geboren. Den eigenwilligen Namen verdankt sie ihrem Vater, der sich nach der Zeugung in seine Heimat Israel abgesetzt hat. Überhaupt hatte ihre Mutter Meggy Pech mit den Männern: Vom örtlichen Friseur bekommt sie Zwillinge. Der hätte sie gern geheiratet – wäre er nicht bei einem Autorennen ums Leben gekommen. Der Vater ihres Sohnes Francis ist ein katholischer Mönch, und Ben Omars Erzeuger Hadschi ist ein Rastafari mit Hundehaufenfrisur, dem seine Haschplantage wichtiger ist als die Kindererziehung, während Meggy die Familie ernährt. Die bunte Schar bewohnt ein windschiefes Fachwerkhaus in einem biederen Eifeldorf. Da Hadschi verschwunden ist, muss Hebron sich um die kleinen Geschwister kümmern. Als sie daran fast zerbricht, reist sie nach Israel, um ihren Vater zu finden … Meinung: Ich bin ehrlich nur sehr schwer in das Buch hineingekommen. Mir war da zu viel „Drumherum“. Der Familienstammbaum am Ende des Buches, sollte einem helfen, die Familie um Hebron herum besser kennenzulernen und auch die Familienzusammenhänge zu verstehen. Aber bei knapp 50 Familienmitgliedern, war das für mich nicht so einfach. Ich habe ganz oft den Überblick verloren, was mir sehr leid tat. Das Buch ist auf jeden Fall so geschrieben, dass es nicht langweilig wird, denn es passiert auf jeder Seite Neues. Eine eigentlich tolle Geschichte und tolle Großfamilie, die mich aber leider nicht wirklich überzeugen konnte, da mir einfach alles zu turbulent und zu schnell ging.

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  • Schuld war Elvis

    Schuld war Elvis
    Ninasan86

    Ninasan86

    16. August 2015 um 13:14

    Der Roman "Schuld war Elvis" ist kein gewöhnlicher Roman. Das sieht man schon als Leser auf den ersten Blick, wenn man sich dem Klappentext widmet und auch das Cover näher betrachtet. Soweit - so gut! Denn normal kann jeder :) Was Rebecca Maria Salentin jedoch hier als Autorin abliefert ist eine Familienchronik eines ganz besonderen Stammbaumes: Hebron - eine uneheliche Tochter von Maggie - macht sich auf die Suche nach ihrem Vater, in einer Zeit, in der es als uneheliches Kind nicht leicht ist und schon gar nicht als Mutter, die mehrfach verheiratet war, Kinder von verschiedenen Männern hat, die alle nach und nach auf unterschiedliche Weise verschwunden sind. Allein die Namensgebung in dem Roman beweist dem Leser, was "damals" alles möglich war und nicht möglich sein durfte. Ein uneheliches Kind war verpönt, egal ob in der eigenen Familie oder im Umfeld. Doch die Geschichte dreht sich nicht allein um Hebron. Nein, dieser wird zwar eine besondere Aufmerksamkeit zu teil, doch tatsächlich geht es hier um Hebrons Familie, ihren Werdegang und ihre Entwicklung. Im ersten Moment fühlt sich der Leser nicht nur von der Fülle an Informationen, die auf ihn einstürzen, erschlagen, sondern auch von den Namen, die - Zeile für Zeile - auf ihn warten. Praktisch ist: Rebecca Maria Salentin hat eine Erleichterung im Buch eingefügt: den Familienstammbaum, der sämtliche Personen aufführt und so deren Verbindung untereinander/zueinander/miteinander wiedergibt. Eine wahrliche Hilfe! Anfangs habe ich noch recht oft hin- und her geblättert, um den Namen und der Geschichten Herr zu werden. Man kann über dieses Buch einiges sagen: Dass es viele Personen enthält, dass diese viele Schicksale erlebt haben, dass alle miteinander verbunden sind und alle trotz allem Eins sind. Doch eins kann man nicht sagen: dass das Buch irgendwann langweilig war oder man es unterbrechen wollte - wenn, dann nur, um die Informationen sacken zu lassen. Das Buch ist kein "normales" Buch, obwohl der Begriff "normal" auch gerade im Buchgenre nicht definiert werden kann. Es ist keine "leichte Kost", es verrät schon mehr und gibt dem Leser manchmal Eindrücke, auf die er sicherlich auch verzichten könnte - und ich gehörte auch zu denen - doch alles in einem kann ich das Buch empfehlen und zwar gerade weil es so ist und nicht anders. 

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  • Guter Schreibstil, aber zuviele Ausschweifungen

    Schuld war Elvis
    mali101

    mali101

    30. July 2015 um 16:47

    "Schuld war Elvis", ein Roman der deutschen Autorin Rebecca Maria Salentin, erschien im März 2015 im Verlag C.Bertelsmann und handelt von Hebron, einem Mädchen aus einer Großfamilie, welches ohne männliche Bezugsperson in einer chaotischen Umgebung aufwächst und sich schließlich auf die Suche nach ihrem ihr unbekannten Vater macht. Die Handlung spielt in den 70er Jahren in der Eifel. Hebron wird als erstes Kind von Meggy, einer Krankenschwester geboren. Ihr Vater haut ab, als er von Meggys Schwangerschaft hört und meldet sich nie zurück. Auch in Hebrons weiteren Lebensverlauf hat sie nie eine richtige, männliche Bezugsperson. Dem zweiten Mann, dem Vater ihrer zwei kleineren Brüder, den Zwillingen, wird die Liebe zum Autosport zum Verhängnis, Mann Nummer drei hängt zu sehr an seinem Gelübde und dem Letzten ist die Haschplantage wichtiger, als die Erziehung der Kinder. So steht Meggy ohne Mann, aber dafür mit 5 Kindern da. Nun muss Hebron herhalten und sich um die Geschwister kümmern, bis es ihr zuviel wird, und sie beschließt, nach Israel zu reisen um ihren Vater zu suchen. Der Inhalt ist sehr ausschweifend, immer wieder werden Geschichten von Hebrons Vorfahren geschildert und man kennt sich teilweise nach einer Weile nicht mehr aus, wer wer ist und wann genau das jetzt war. Am Ende des Buches befindet sich ein Stammbaum der Familie, der einem helfen sollte, jedoch stehen in diesem Stammbaum 47 Personen, was das ganze nicht so viel leichter macht. Der Schreibstil ist gut, flüssig, jedoch enthält das Buch hauptsächlich Schlangensätze. Da kann ein weniger geübter Leser, schnell mal drauskommen. Die Familienkonstruktion ist schwer ersichtlich, aber mit der Zeit verständlich. Auch die Sprünge der Handlungszeit machen das Lesen zu einer Herausforderung. Das Cover passt genau für das Buch, auch wenn es mir persönlich nicht so anspricht, es gibt auf jeden Fall besser gestaltete Romancover. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass dieses Buch nicht jedermanns Sache ist. Aber Geschmäcker sind verschieden, wie man so schön sagt. Der Beginn ist meiner Meinung nach das komplizierteste vom ganzen, aber im Laufe des Buches kommt man schön rein und kann mit den Charakteren mitfühlen. Mir gefiel es gut, wenn aber auch nicht ausgezeichnet. Es gehört bestimmt nicht zu den besten Büchern, die ich je gelesen habe, hat aber dennoch etwas, was einen weiterlesen lässt. Zu Beginn hatte ich noch meine Zweifel, aber auch diese sind verschwunden. Mit dem Ende war ich weniger zufrieden, da es mir zu offen ist und mir einige Fragen unbeantwortet blieben. Empfehlenswert für all jene, die gerne Geschichten aus früheren Jahren lesen und dabei immer wieder gerne lachen.

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  • Große Erzählkunst

    Schuld war Elvis
    Mrs. Dalloway

    Mrs. Dalloway

    16. July 2015 um 08:40

    Ich denke, jeder der dieses Buch gelesen hat, wird mir darin zustimmen, dass die Autorin Rebecca Maria Salentin über das Talent zu großer Erzählkunst verfügt. Ihr Debütroman "Hintergrundwissen eines Klavierstimmers" erschien bereits im Jahr 2007. Zwei Jahre später eröffnete sie ihr Sommercafé "ZierlichManierlich" in einem alten Zirkuswagen in Leipzig. In "Schuld war Elvis" geht es um Hebron, ein junges Mädchen, das in den 70ern in der Eifel in einer riesig großen Familie aufwächst. Ihren Namen verdankt sie ihrem Vater, der schon vor ihrer Geburt verschwunden ist und den sie nun sucht. Doch es geht nicht nur um Hebron in diesem Buch. Vielmehr geht es um die komplette Familie Hunger und alle anderen Charaktere.  Die Autorin hat sich viel Zeit und Fantasie genommen und sich für jede Person eine tolle, lesenswerte und mitunter gar humorvolle Geschichte einfallen lassen. Selbst wenn die Umstände manchmal tragisch waren, wurden die Stories rund um die einzelnen Personen mit viel Detailtreue und Hingabe gezeichnet, sodass sie dennoch mit einem Augenzwinkern zu lesen waren. Genau diese vielen Personen machen das Buch ein wenig komplex. Chaotisch kann man das nicht nennen, weil sich für jeden viel Zeit genommen wird und man jeden genau kennen lernen kann. Doch durch diese vielen Hintergrundgeschichten, die sicherlich nicht alle gleichermaßen spannend sind, gerät die auf dem Klappentext so groß angepriesene Suche Hebrons nach ihrem Vater sehr in den Hintergrund. Ich hätte fast gedacht, dass es eher um Hebron geht, doch meistens ist ihre Mutter Meggy der Mittelpunkt der Geschichte. Nichtsdestotrotz kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen. Man sollte als LeserIn ein Faible für lange und ausführliche Geschichten haben.

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  • Gelungene Familiengeschichte, jedoch sehr ausschweifend

    Schuld war Elvis
    Elaine_Leseratte

    Elaine_Leseratte

    15. July 2015 um 12:31

    In dem Buch "Schuld war Elvis" wir die Geschichte von dem jungen Mädchen Hebron erzählt, welches sich auf die Suche nach ihrem Vater macht, sowie viele Lebensgeschichten ihrer Familienmitglieder. Es werden Geschichten fast aller Familienmitglieder erzählt. Teilweise ist es schwer den verschiedenen Personen und auch Jahrzehnten zu folgen, jedoch hat mir diese Buch bewusst gemacht, dass auch Mama, Oma und Onkel in ihrem Leben viel erlebt, geliebt und gelitten haben. Durch die vielen kleinen Geschichten erhält man ein sehr umfassendes Bild von Hebron, und warum sie so ist wie sie ist. Man wartet jedoch ca. 2/3 des Buches bis die Suche nach dem Vater beginnt. Auch diese Buchabschnitt wird durch Erinnerungen die die Kindheit des Vaters unterbrochen. Elvis spielt in dem ganzen Buch nur eine sehr kleine Rolle, was ich persönlich schade finde, da ich mehr "Schuld" von Elvis erwartet habe. Alles in allem ist es ein gelungen Buch, dass teilweise sehr ausschweifend Hebrons Geschichte und die Suche nach sich selbsterzählt.  Für meinen Geschmack geht Hebrons Geschichte, leider unter denen ihrer Mutter und Großmütter unter, und der Suche des Vaters wurde zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt

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  • Natürlich trägt Elvis keine Schuld

    Schuld war Elvis
    hannelore259

    hannelore259

    15. July 2015 um 11:05

    Eine Inhaltsangabe des Romans zu schreiben, fällt mir unheimlich schwer. Nicht weil nichts passiert, sondern weil soviele Geschichten auf einander aufbauen, sich gegenseitig ablösen und doch als Ganzes zu betrachten sind. Man kann vor allem von einer Familiengeschichte ausgehen. Von einer sehr großen Familie. Der Zeitraum über den erzählt wird umfasst ca 100 Jahre und geht über mehrere Generationen. Man erfährt von so vielen unterschiedlichen Personen, dass es manchmal schwer fällt den Überblick zu behalten, wie das eben in einer Großfamilie üblich ist. Aber dafür hat die Autorin kleine Hilfen eingebaut, die es dem Leser leichter machen. Ich muß sagen, gerade das erste Drittel des Buches hat mich durch seine vielschichtigen Erzählungen voller Charme und Fantasie oft zum Lachen gebracht. Die sprachliche Erzählkunst von Rebecca Maria Salentin ist wundervoll,auch wenn manchmal traurige Dinge geschehen, wird es doch mit soviel Esprit erzählt, dass man sich ein Lächeln nicht verkneifen kann. Dabei erscheint das Buch keineswegs lächerlich, sondern greift einfach nur manchmal die Absurdität des Lebens auf. Mir haben vor allem die vielen schrulligen Charaktere zu Beginn des Buches gefallen. Zum Ende hin, hat sich meine Begeisterung aber an einer der Hauptpersonen des Romans verloren. Meggy. Ihre Entwicklung war mir einfach zu negativ und ihre Person so furchtbar unsympathisch, dass es mir schwer fiel, den Roman noch objektiv zu betrachten. Ich konnte ihre Art und Weise, mit den Dingen in ihrem Leben umzugehen, einfach nicht nachvollziehen, auch wenn sie nur ein Kind ihrer Eltern war und nichts für ihren Charakter konnte. Ich hätte mir gewünscht, dass nicht soviel Augenmerk auf sie gelegt worden wäre. Die Geschichte, die im Klappentext angekündigt wird, kommt meiner Meinung nach auch ein bißchen kurz. Mehr über die Reise nach Israel und Hebrons Erfahrungen zu lesen, wäre schön gewesen. Das Ende hat mich dann aber wieder abgeholt und zufrieden gestimmt. Es bleibt ein bißchen offen und läßt Raum für eigene Gedanken. Die Autorin hat hier eine Familiengeschichte geschrieben, die viele skurrile, fantasievolle Aspekte bereithält, nicht mit Humor geizt und auf eine ganz besondere Art und Weise erzählt wird. Ein Buch, dass ohne Meggy noch mindestens einen Stern mehr verdient hätte.

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  • Schuld war Elvis

    Schuld war Elvis
    Pixibuch

    Pixibuch

    11. July 2015 um 23:12

    Ich hatte in letzter Zeit wirklich kein so gutes und wirklichkeitsnahes Buch gelesen, wie dieses. Die Geschichte spielt in den 70iger Jahren und zeigt uns eine Großfamilie mit Eltern, Kindern und Enkelkinder, die 30 Personen fast erreichen.Es wird auch noch weiter nach früher hin Bezug genommenauf die Großeltern z.B. Anton, Anna,Alois und Emilie, Itzhak und Rivka, Luba und Viktor und Aaron. Zum Glück ist am Ende des Buches auch ein Stammbau eingezeichnet, so dass man die Personen, die Zusammengehörigkeit und das Geburtsdatum genau ersehen kann. Die Hungers hatten eine Menge Kinder, deren Mädchen alle amerikanische Namen haben. Die Zusammengehörigkeit der Familie war groß. Meggy wurde von einem isrelischen Arzt schwanger, sie meinte, er will sie heiraten. Aberder bekam kalte Füße und ging nach Israel zurück. Die vielen Schwester von Meggy waren alle verheiratet, als sie ihre Kinder bekamen. Dann hatte Meggy Glück. Sie lernte einen Friseur und Rennfahrer kennen. Sie wurde schwanger, das Hochzeitskleid war schon genäht. Doch Willy verunglückte tötlich und sie stand mit den Zwillingssöhnen allein da. Dann bekam sie noch einen Sohn von einem Priester. Der letzte Sohn war von einem Nichtsnutz, der aber ihr Ehemann war. Nun wird das Leben von Meggy beschrieben. Aus der fürsorglichen Mutter wird eine hysterische Hyänne, sie vernachlässigt sich und die Kinder, geht als Kraneknschwester arbeiten.  Die Patienten sind ihr näher als ihre Kinder. Besonders an der Tochter Hebron l äßt sie alle Wut aus. Aber das Mädchen schmeißt den ganzen Haushalt und kümmert sich um ihre 4 Brüder. Meggy unterbindet jeden Kontakt mit ihrer Familie. Eine Familienhilfe ekelt sie hinaus als sie merkt, dass ihre Kinder diese Frau zu lieben beginnen. Doch dann wird es Hebron zu viel und sie reist zu ihrem Vater nach Haifa. Das Buch ist wunderbar geschrieben. Die  Autorin hat mit sehr viel Liebe und vielen Details ganz genau das Leben über drei Generationen beschrieben. Ich habe es wunderschön empfunden, dass auch über die Großeltern von Hebron geschrieben wurde. Hier wird auch auf die Zeit der Hippies, der Kommunen eingegangen. Dies alles blühte ja Mitte der 70iger. Meggy wird als verzagte, abgearbeitete Frau dargestellt. Hier wird der Slogan der 70iger wieder wahr. Mein Bauch gehört mit und Meggy hielt von Verhütung rein gar nichts. Sie war mit ihren Kindern überfordert. Aber auch ihre Mutter hatte sehr viele Kinder großgezogen und wollte letztendlich von den Enkeln nichts mehr wissen. Der Schreinstil. die Naturbeschreibungen kommen einem literarischen Werk gleich. Die Autorin hat es verstanden, ein unterhaltsames, nachdenkliches aber aber auch zugleich wertvolles Buch zu schreiben. Ich kann mich immer wieder  dazu äußer, dass es das Beste seit langem war, was ich gelesen habe. Das Buch werde ich auf alle Fälle weiterempfehlen.

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  • Unterhaltung pur, aber oft zu abschweifend.

    Schuld war Elvis
    Ladylike0

    Ladylike0

    11. July 2015 um 20:45

    „Schuld war Elvis“ – von Rebecca Maria Salentin Klappentext: „Inmitten einer vielköpfigen Familie wird Ende der Siebzigerjahre in der Eifel das Mädchen Hebron geboren. Den eigenartigen Namen verdankt sie der Herkunft ihres Vaters, der sich schon vor ihrer Geburt abgesetzt hat. Überhaupt hat Hebrons Mutter Meggy Pech mit den Männern: Dem örtlichen Friseur wird seine Leidenschaft für Autorennen zum Verhängnis, dem nächsten Kandidaten kommt sein Kirchengelübde in die Quere, und als sie schließlich heiratet, muss sie feststellen, dass ihrem Ehemann die Haschplantage wichtiger ist als die Kindererziehung. Um in diesem bizarren Haushalt den Weg ins eigene Leben zu finden, macht Hebron sich auf die Suche nach ihren Wurzeln. Das führt sie tief ins vergangene Jahrhundert von der Eifel in eine galizisches Stetl, bis sie sich entschließt, ihren Vater in Israel aufzuspüren…“ Meinung: Der Schreibstil dieses Romans war sehr abwechslungsreich und besonders. Während des Lesens hatte man total das Gefühl zurück in die 70er Jahre katapultiert worden zu sein. Hier und da wurde er etwas ausschweifend und die kompakten Schachtelsätze störten doch immer wieder meinen Lesefluss. Obwohl der Klappentext eine interessante Geschichte mit der Suche nach dem Vater zu versprechen scheint, las man doch hauptsächlich von Meggys Pech mit den Männern. Wo einer nach dem anderen sein ganz eigenes Chaos hinterließ, grenzte sich Meggy immer mehr von ihrer Familie ab. Fängt immer mehr damit an, in allem etwas schlechtem zu sehen und lässt selbst ihre eigenen Kinder darunter leiden. Ist dieser Bereich so ausführlich erklärt, so kam mir die Geschichte hinter Hebrons Suche nach ihrem Vater eindeutig zu kurz. Zu den Charakteren konnte ich auch keinen direkten Bezug herstellen. Es gab eine große Anzahl an Figuren, die in diesem Roman vorkommen und von einigen habe ich auch sehr, sehr gerne gelesen. Jeder Einzelne wurde mit Farbe und einer eigenen Geschichte bestückt, aber viele blieben auch etwas schwammig, was man entweder der vielen Personenzahl zuschreiben könnte oder den für mich persönlich etwas zu großen Bereich über Meggys Männer. Was mir dagegen besonders gut gefallen hat waren die Erzählungen der Kindheit von der Hungerschen Sippe. Die hatten es alle faustdick hinter den Ohren und haben die witzigsten Sachen, hauptsächlich natürlich draußen, gemacht. Beim Lesen wünscht man sich dabei nicht selten, in einer Zeit mit weniger Technologie-Abhängigen zu leben und zusammen mit den Hungers verrückt los zu tanzen, zu lachen oder im Sommer von einer Brücke in den Fluss zuspringen, um dann einfach los zu schwimmen. Fazit: Ein unterhaltsamer Roman mit historischem Flair und viel Humor (und auch Personen), einer lustigen, goldigen und auch mit Problemen beladenen Familie, aber von der Handlung her einfach nicht das was ich erwartet habe. Der abschweifende Schreibstil lies auch leider manchmal meine Gedanken abschweifen.

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  • Humorvoll geschriebene und gleichzeitig berührende Familiengeschichte

    Schuld war Elvis
    orfe1975

    orfe1975

    09. July 2015 um 18:51

    Cover: Das Cover passt zum Titel, es zeigt ein Mädchen, das in seinem Fahrradkorb einen kleinen Jungen transportiert. Das Bild ist in einem altmodischen Stil gemacht, vielleicht soll es Hebron zeigen. Es ist sehr ansprechend und passt zum Roman. Mein Eindruck: Schuld war Elvis über das Leben von Hebron ist eine Familiengeschichte der besonderen Art. Hebrons Geschichte wird nicht stringend chronologisch geschrieben, sondern in den ganzen Teil ihrer Herkunft eingewoben. Dabei werden über 3 Generationen hinweg in Rückblenden, die auf unterschiedliche Zeitebenen bishin zum 2. Weltkrieg springen die Geschichten der einzelnen Familienmitglieder zu einem harmonischen Ganzen verwoben. So versteht man sehr gut, warum die vorkommenden Personen so handeln und wie Hebron zu dem Menschen wurde, der sie ist. Der Klappentext sagt es eigentlich sehr präzise: Diese Familiengeschichte ist humorvoll, warmherzig und sprachmächtig erzählt. Viele kleine Andeutungen und Anspielungen lassen den Leser immer wieder amüsiert lächeln und schmunzeln, selbst wenn die Dinge, die den Personen wiederfahren nicht zwingend komisch, manchmal gar tragisch sind. Jeder kann etwas für sich darin wiederfinden, sei es aus seiner Jugend oder den Erzählungen seiner Eltern oder Großeltern. Man sollte sich nicht abschrecken lassen von den verschiedenen Zeitebenen und der Einführung vieler Personen. Am Ende des Buches gibt es einen Stammbaum, der besonders bei den ersten Seiten hilfreich ist, um sich leichter in den Roman einzufinden. Doch schon nach kurzer Zeit fühlt man sich so heimisch, dass das nach Hinten blättern nicht mehr notwendig ist. Man fühlt sich dann schon als Teil dieser umfangreichen, skurrilen und oft liebenswerten Großfamilie von Hebron. Der Roman ist für diesen Lesesommer ein absolutes Highlight, hat man einmal angefangen, möchte man nicht mehr aufhören zu lesen und ist traurig, wenn er vorüber ist.

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  • Elvis ist unschuldig

    Schuld war Elvis
    Buchstabenliebhaberin

    Buchstabenliebhaberin

    Diese Buch ist für mich ein Zeitzeugnis, lebendig gewordene deutsche Geschichte. Ohne erhobenen Zeigefinger und schonungslos ehrlich. Facettenreich und emotional, fesselnd, spannend, ehrlich. Und dabei ungemein humorvoll! Die 500 Seiten vergingen wie im Flug, von mir aus hätten es auch gerne 700 sein können. Zu gern hätte ich noch mehr über die Vergangenheit der Großeltern erfahren, den schießunwilligen Josef und seine mondäne Clementine, die sinnliche Luba und der einstige Träumer Aaron. Wie der Krieg die Menschen und Familien veränderte. Was aus ihnen wurde. Der Großteil des Buches handelte meiner Meinung nach von Meggy, der Tochter von Josef und Clementine. Von Meggy und ihren zahlreichen Geschwistern - einer Großfamilie, absolut typisch für diese Zeit. Meggy ist, wie alle Hungers, ziemlich eigenwillig. Sie verfolgt eine wilde Strategie: Erstmal schwanger werden, dann wird der Mann schon eine Familie mit ihr gründen wollen. Das geht einmal schief, scheinbar geläutert beginnt sie danach eine ernsthafte Beziehung, in der alles in geregelten Bahnen verläuft. Doch auch dieses Mal läuft nichts nach Plan ... Alleinerziehend mit drei Kindern, und ziemlich mittellos, fristet sie ein Hippiedasein mit Schwester und deren Freund. Ihren früheren Motto treu, folgt ein weiteres, uneheliches Kind, mit einem Vater, den niemand jeh zu Gesicht bekommt. Die Familie, soweit ja sehr tolerant, ist nicht amused. Meggy zieht mit den Kindern in ein heruntergekommenes Haus,sie ist überfordert, verlangt ihren Kindern viel ab, vor allem ihrer ältesten Tochter Hebron. Diese dient ihr als Haushaltshilfe, Babysitter, beste Freundin. Mit ihrer Familie verwirft sie sich mehrere Male. Im Lauf der Jahre wird Meggy immer verbitterter, verzweifelter, ungerechter. Sie lädt ihren Frust bei Hebron ab. Bis diese flüchtet. Nach Israel, um ihren Vater zu finden. Mein Fazit: Ich muss immer wieder dieses Cover anschauen, es ist so bezeichnend für diese Zeit. Wie ein Foto aus dem eigenen Familienalbum ... Unglaublich toll gelungen ist Rebecca Maria Salentin die Beschreibung der Kindheit in den 70er Jahren. Fast genau so hab ich es auch erlebt, wir Kinder hatten viele Freiheiten, sind gemeinsam über Feld und Wiesen gestreunert, haben uns in der Scheune versteckt, haben mit Matsch und Tieren gespielt. Es macht einen Riesenspaß, die verschiedenen Charaktere zu begleiten, zu erleben. Auch wenn die Fülle an Personen beachtlich ist, und die Geschichte von Zeitsprüngen durchzogen ist, hab ich das nicht als anstrengend, sondern als sehr bereichernd empfunden. Der Stammbaum auf den letzten Seiten erleichtert die Orientierung! Wobei ich feststellen möchte, dass es für mich mehr die Geschichte von Meggy ist, und weniger die von Hebron. Aber das tut meiner Begeisterung keinen Abbruch. Eine vielschichtige, realistische und liebevolle Familiengeschichte über mehrere Generationen, die sehr deutlich das Leben in diesen Land in den letzten 100 Jahren darstellt. Klare Leseempfehlung und 4,5 Sterne von mir!

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    Lesezeichen16

    Lesezeichen16

    05. July 2015 um 20:43
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