Rebecca Martin. Das goldene Haus

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Inhaltsangabe zu „Das goldene Haus“ von Rebecca Martin.

Eine schillernde Kaufhausdynastie, begründet auf Schuld und Verrat Frankfurt 1901: Bettina Wessling hat ihr Leben dem Aufbau des prächtigsten und modernsten Kaufhauses der Stadt gewidmet. Ihr Ehemann Arnold ist das Oberhaupt der angesehenen Familie. Doch Bettinas heimliche Leidenschaft gilt einem anderen: Sie liebt Richard, Arnolds verfeindeten Bruder, doch sie hält es für ihre Pflicht, ihre Gefühle zu unterdrücken. Bettina hütet nicht nur dieses Geheimnis. Genauso wie ihre Ehe auf Lügen aufbaut, gründen das Kaufhaus und der Reichtum ihrer Familie auf Schuld und Verrat. Eines Tages kommt ein fremdes junges Mädchen aus Paris zu den Wesslings. Alles droht aufzufliegen, und die Zukunft und das Glück der nachfolgenden Generationen stehen auf dem Spiel …

zu abgehackt nicht rund

— carlinda
carlinda

Gute Geschichte - leider etwas langatmig.

— Bilie
Bilie

Zu ausführlich beschrieben und daher für mich einfach zu langweilig. Ich habe jegliche Spannung in diesem Buch vermisst.

— Engelchen1975
Engelchen1975

Leider nicht das Beste Buch von Rebecca Martin, dennoch viel Stoff zum Schmökern.

— thebooklettes
thebooklettes

Habe etwas anderes erwartet. Es war ok, aber auch nicht mehr.

— Federzauber
Federzauber

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  • Es ist nicht alles Gold was glänzt

    Das goldene Haus
    zauberblume

    zauberblume

    07. July 2017 um 19:27

    Das goldene Haus" ist der erste Roman, den ich von der Autorin Rebecca Maritin gelesen habe. Das Buch erzählt uns die Geschichte der Kaufhausdynastie Wessling.Der Inhalt: Frankfurt 1901: Bettina Wessling hat ihr Leben dem Aufbau des prächtigsten und modernsten Kaufhauses der Stadt gewidmet. Ihr Ehemann Arnold ist das Oberhaupt der angesehenen Familie. Doch Bettinas heimliche Leidenschaft gilt einem anderen: Sie liebt Richard, Arnolds verfeindeten Bruder, doch sie hält es für ihre Pflicht, ihre Gefühle zu unterdrücken. Bettina hütet nicht nur dieses Geheimnis. Genauso wie ihre Ehe auf Lügen aufbaut, gründen das Kaufhaus und der Reichtum ihrer Familie auf Schuld und Verrat. Eines Tages kommt ein fremdes junges Mädchen aus Paris zu den Wesslings. Alles droht aufzufliegen, und die Zukunft und das Glück der nachfolgenden Generationen stehen auf dem Spiel …Der Prolog hat mich furchtbar neugierig auf die Geschichte gemacht. Es ging ja ziemlich spannend los. Die Geschichte spielt jedoch auf verschiedenen Zeitebenen, die während des Lesens immer Wechseln. Einmal befindet man sich zu Kriegszeiten in Frankreich, hier haben die Wessling Brüder Richard und Falk schreckliche Dinge erlebt und dann befinden wir uns mitten im Aufbau der Kaufhausdynastie Wessling, die der dritte im Bunde Arnold Wessling betreibt. Das Leben im Hause der Wesslings kann man sich gut vorstellen. Bettina, die Frau von Arnold, ist ja ein herzensguter Mensch. Und dann ist da noch Ludmilla, die Frau von Falk, die nur auf Macht aus ist. Für Bettina ist es nicht immer einfach. Man rätselt bis fast bis zum Ende des Buches, wie die beiden Geschichten miteinander verbunden sind und welches Geheimnis dahintersteckt.Das Cover finde ich traumhaft, passt wunderbar zur Geschichte. Ein Blick auf das Kaufhaus der Wesslings. Ich vergebe für dieses unterhaltsame Buch 4 Sterne.

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    23. May 2017 um 08:23
  • fesselnd

    Das goldene Haus
    Engelmel

    Engelmel

    05. March 2017 um 19:48

    schon nach wenigen Seiten hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen ... man bemerkt sogleich, dass es in der Familie Wessling Spannungen gibt, die noch herausgefunden werden müssenBettina hat es nicht leicht:- sie und ihre (integrante) Schwägerin mögen sich nicht, hält diese ihr doch immer wieder vor, dass sie selbst keinen Stammhalter gebärt und deshalb den Neffen als solchen anzusehen hat, was dessen ´Mutter sehr erfreut, ist sie doch auf Ruhm und Anerkennung hinaus- ihr Mann hat sie nur geheiratet um an das Erbe ihres Vaters zu gelangen bzw dessen Ruf für ein neues Kaufhaus-Projekt zu nutzen, dieses Kaufhaus jedoch steht im 20en Jahr vor dem Ruin- ihren Schwager, den jüngsten Bruder des Mannes, den sie einst so geliebt hat, darf sie nicht mehr begegnen, da beiden die Liebe zueinander anzusehen ist - deshalb verlässt er den Kontinent und reist nach Amerika -> er kommt dann nach langen 20 Jahren wieder zurück, als sie sehr krank ist- immer wieder ist ein Schwenker in der Erzählung nach Frankreich zu Christine und ihrer Tochter -> was genau dahinter steckt, wird "vertuscht" und erst im letzten Viertel des Buchs näher bekannt,

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  • Sehr solide Unterhaltung

    Das goldene Haus
    dubh

    dubh

    05. September 2016 um 17:14

    Frankfurt, kurz nach der vorletzten Jahrhundertwende: Arnold Wessling hat seinen Lebenstraum erfüllt und ein bemerkenswert prunkvolles Kaufhaus nach neuestem Vorbild geschaffen. Zugleich ist er Oberhaupt einer nicht erst seit der Eröffnung sehr angesehenen Familie - doch seine Frau Bettina liebt insgeheim einen anderen: Richard, Arnolds ungeliebten Bruder.Doch all die Jahre, die sie ihrer Familie und dem Traum ihres Ehemannes gewidmet hat, hat Bettina ihrer wahren Gefühle gehütet - ebenso wie das Geheimnis, dass dem Erfolg ihres Mannes zugrunde liegt und auf einer großen Schuld fußt.Als dann mit einer Kleiderlieferung ein junges Mädchen aus Frankreich im Kaufhaus der Wesslings auftaucht, droht alles wie ein Kartenhaus zusammen zu fallen...Die Charaktere sind teilweise ein wenig sperrig, aber ich empfand sie als glaubhaft und mit der nötigen Tiefe gezeichnet. Besonders die Grundverschiedenheit der drei Brüder Arnold, Richard und Falk fand ich gut herausgearbeitet, ebenso wie Bettinas Verhaftung an den Konventionen ihrer Zeit, die vor allem das Zurückstellen ihrer eigenen Gefühle mit sich bringen.Um das Geschehen im Jahre 1901 zu verstehen, gibt es kleinere Ausflüge an andere Handlungsorte, wie die Vereinigten Staaten und Paris, aber auch in die Vergangenheit nach Frankreich. Spätestens zum Schluss werden alle Stränge zusammengeführt und ergeben so ein stimmiges, wenn auch nicht ganz so überraschendes Bild.Rebecca Martin zeigt wieder einmal, dass sie das Schreiben von Romanen, in deren Zentrum ein Familiengeheimnis steht, schlicht und ergreifend beherrscht. Nebenbei erzählt sie von einem Lebenstraum der erfüllt und Gefühlen, denen dies nicht gestattet wurde - alles in die aufregende Atmosphäre einer neu entstehenden Kaufhaus-Dynastie gehüllt. Auch wenn ich kein Mensch bin, der Einkaufen sonderlich gerne zelebriert, konnten mich die Beschreibungen des prachtvollen Innenlebens des Wesslings wirklich begeistern. Natürlich ist mir klar, dass sich viele ein solches Erlebnis kaum leisten konnten, aber die Vorstellung, diese ganzen, zuvor teilweise nie gesehenen Waren zu betrachten und zu berühren, ist schon irgendwie faszinierend.Fazit: Für alle Liebhaberinnen von Geschichten, die auf Familiengeheimnissen beruhen.

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  • Es ist nicht alles Gold was glänzt

    Das goldene Haus
    Engelchen1975

    Engelchen1975

    20. August 2016 um 14:19

    Arnold Wessling leitet das grösste und schönste Kaufhaus Deutschlands um die Jahrhundertwende. Er liebt seine Frau Bettina über alles. Sein Vermögen sowie die Ehe mit Bettina basieren jedoch auf Lügen. Heimlich liebt Bettina einen anderen und kämpft jeden Tag gegen diese Liebe an. Eines Tages findet Bettina heraus, dass Arnold sie belogen hat und ist sich nicht mehr sicher, ob sie den schönen Schein weiterhin aufrecht erhalten kann. Als dann noch ein Gast aus Paris auftaucht, ist die Zukunft der ganzen Kaufhausdynastie in Gefahr und das Glück von Bettina und ihrer Familie droht zu Staub zu zerfallen.

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  • Das Geheimnis der Wessling-Brüder

    Das goldene Haus
    Dreamworx

    Dreamworx

    25. June 2016 um 13:03

    1870-1900 Frankfurt. Arnold Wessling, macht sich hinter dem Rücken seines Bruders Richard, als dieser gerade nicht in der Nähe ist, an dessen große Liebe Bettina heran und heiratet diese. Bettina stammt aus einer Kaufmannsfamilie, und Arnolds großer Traum ist ein eigenes Kaufhaus in Frankfurt zu bauen und zu leiten. Doch erst nach dem Tod des Schwiegervaters kann er diesen Traum verwirklichen. Arnold kümmert sich nur noch um sein Geschäft, während Bettina in ihren Gedanken weiterhin Richard liebt und nach außen die Fassade aufrechterhält, eine glückliche Ehe zu führen. Richard geht nach Amerika, um genügend Abstand zwischen sich und Bettina zu bringen, nachdem sie nun die Frau seines Bruders ist. Der jüngste Bruder Falk sucht die Anerkennung seines ältesten Bruders Arnold, doch dieser hat nur Interesse an Falks Sohn Jakob, denn er soll mal Arnolds Nachfolger werden, weil er selbst keinen männlichen Erben hat. Doch zwischen den Brüdern gibt es immer öfter Schwierigkeiten, denn Arnold, Richard und Falk Wessling sind grundverschieden, doch teilen sie ein Geheimnis, das in Frankreich seinen Ursprung hat. Wird diese je ans Licht kommen und ihrer aller Leben und die Zukunft des Kaufhauses Wessling zerstören?Rebecca Martin hat mit ihrem Buch „Das goldene Haus“ einen sehr unterhaltsamen historischen Familienroman vorgelegt. Der Schreibstil ist schön flüssig und nimmt den Leser mit in ein vergangenes Jahrhundert, wo gesellschaftliche Strukturen sowie die politische Verhältnisse und der Krieg eine große Rolle spielten. Die geschichtlichen Hintergründe wurden von der Autorin sehr schön recherchiert und der Haupthandlung unterlegt. Die Geschichte spielt hauptsächlich in Frankfurt, jedoch gibt es einen weiteren kleinen Handlungsstrang, der sowohl in der Vergangenheit und auch in der Romangegenwart im 19. Jh. in Frankreich seinen Verlauf hat. Beide Handlungsebenen werden erst beim großen Finale zusammengeführt, obwohl der Leser sich während der laufenden Lektüre schon so seine Gedanken bezüglich der Auflösung macht.Die Charaktere sind sehr detailliert ausgestaltet und wirken aufgrund ihrer Verschiedenartigkeit sehr authentisch und lebendig. Arnold ist der älteste Wesslingbruder mit hochfliegenden Plänen, dabei selbstsüchtig und nur auf seinen Vorteil bedacht. Um seine Position zu schützen und weiter auszubauen, lügt und betrügt er die Menschen, die ihm eigentlich nahe stehen sollten. Die Liebe zu seiner Frau, die er auch nur durch Betrug die Seine nennen kann, mag echt sein, doch kümmert er sich viel zu wenig um sie und ihre Belange, dabei wacht er eifersüchtig auf alles und jeden, der sich ihr nähert. Richard ist ein Lebemann, dem man eigentlich keine echten Gefühle zugestehen will, doch gerade er liebt Bettina sein Leben lang und flüchtet weit weg, um die Ehe mit ihr und Arnold nicht mitansehen zu müssen. Bettina ist eine sympathische Frau, die für ihren einzigen Fehler jahrelang teuer bezahlen muss, denn sie hat ihre Liebe verleugnet und ist nun gezwungen, ein Leben an der Seite eines Mannes zu führen, dem sie nur freundliche Gefühle entgegen bringt, aber keine Liebe. Der jüngste Wesslingbruder Falk ist ein unsicherer Mann, der es jedem recht machen will, und wie ein Hündchen vor allem seinem Bruder Arnold am Rockzipfel hängt. Falk ist mit der kalten und egoistischen Ludmilla verheiratet, was sein Leben noch schwerer macht, denn auch sie muss er ständig zufrieden stellen. Dabei leidet Falk unter den Auswirkungen des Krieges und bekommt seine Alpträume nicht in den Griff. Auch die anderen Charaktere sind interessant ausgeformt und beleben mit ihren Episoden die Grundhandlung des Romans.„Das goldene Haus“ beschreibt den Aufstieg des Warenhaus Wessling in Frankfurt nur oberflächlich, vielmehr geht es um die Familie Wessling und deren Lügen, Intrigen und Betrügereien, deren Unglück und Leid innerhalb der Familie. Ein sehr unterhaltsamer Familienroman, der allen gefallen wird, die gern Bücher über Familiengeheimnisse lesen.  

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  • Es ist nicht alles Gold was glänzt

    Das goldene Haus
    zauberblume

    zauberblume

    10. May 2016 um 05:49

    "Das goldene Haus" ist der erste Roman, den ich von der Autorin Rebecca Maritin gelesen habe. Das Buch erzählt uns die Geschichte der Kaufhausdynastie Wessling.Der Inhalt: Frankfurt 1901: Bettina Wessling hat ihr Leben dem Aufbau des prächtigsten und modernsten Kaufhauses der Stadt gewidmet. Ihr Ehemann Arnold ist das Oberhaupt der angesehenen Familie. Doch Bettinas heimliche Leidenschaft gilt einem anderen: Sie liebt Richard, Arnolds verfeindeten Bruder, doch sie hält es für ihre Pflicht, ihre Gefühle zu unterdrücken. Bettina hütet nicht nur dieses Geheimnis. Genauso wie ihre Ehe auf Lügen aufbaut, gründen das Kaufhaus und der Reichtum ihrer Familie auf Schuld und Verrat. Eines Tages kommt ein fremdes junges Mädchen aus Paris zu den Wesslings. Alles droht aufzufliegen, und die Zukunft und das Glück der nachfolgenden Generationen stehen auf dem Spiel …Der Prolog hat mich furchtbar neugierig auf die Geschichte gemacht. Es ging ja ziemlich spannend los. Die Geschichte spielt jedoch auf verschiedenen Zeitebenen, die während des Lesens immer Wechseln. Einmal befindet man sich zu Kriegszeiten in Frankreich, hier haben die Wessling Brüder Richard und Falk schreckliche Dinge erlebt und dann befinden wir uns mitten im Aufbau der Kaufhausdynastie Wessling, die der dritte im Bunde Arnold Wessling betreibt. Das Leben im Hause der Wesslings kann man sich gut vorstellen. Bettina, die Frau von Arnold, ist ja ein herzensguter Mensch. Und dann ist da noch Ludmilla, die Frau von Falk, die nur auf Macht aus ist. Für Bettina ist es nicht immer einfach. Man rätselt bis fast bis zum Ende des Buches, wie die beiden Geschichten miteinander verbunden sind und welches Geheimnis dahintersteckt.Das Cover finde ich traumhaft, passt wunderbar zur Geschichte. Ein Blick auf das Kaufhaus der Wesslings. Ich vergebe für dieses unterhaltsame Buch 4 Sterne.

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  • Leben und Lügen einer Kaufhausdynastie

    Das goldene Haus
    thebooklettes

    thebooklettes

    25. April 2016 um 10:40

    Wir befinden uns in Frankfurt um 1900. Der Kopf der Familie Wessling, Arnold, erreicht sein Lebensziel mit der Eröffnung eines eigenen, schillernden Kaufhauses, in Anlehnung an das berühmte Vorbild in Paris. Die ganze Familie muss dabei das Bild der angesehenen Kaufleute wahren, die Geheimnisse der Vergangenheit ruhen lassen, und die eigenen Bedürfnisse und Wünsche vergessen. Die heimliche Liebe zum Bruder des Familienoberhauptes ist nur ein Thema des Romans, ähnlich wie Standesunterschiede und Erpressung. Nachdem ich alle vorherigen Romane von Rebecca Martin gelesen und geschätzt habe, war meine Vorfreude groß über einen Nachfolger. Bereits nach dem ersten Viertel war ich aber sehr verwirrt. Das liegt vor allem an den sehr vielen Charakteren, die auftauchen, und deren "Probleme" und verworrene Beziehungen untereinander sehr detailliert beschrieben werden, so dass es schwer herauszufinden ist, wer die eigentlichen Hauptfiguren sind, bzw. die eigentliche Hauptgeschichte. Immer wieder scheint sich Martin in einem anderen Handlungsstrang zu verlieren, der Leser verliert die eigentliche Handlung aus den Augen. Kaum hatte man sich an die gefühlt 5-6 Figuren gewöhnt und hatte die Beziehungen verstanden, tauchte wieder jemand Neues auf. Einerseits füllen sich so die Seiten, die Geschichte wird runder, aber das Leseerlebnis, bzw. die Spannung, waren leider dadurch sehr mau. Ich habe mir das Ende herbeigesehnt, um endlich zu erfahren, was dieses Konzept dann evt. bringt. Leider hat mich dann auch das Ende absolut nicht befriedigt. Meiner Meinung nach hätte man sich auf ein, oder maximal zwei, unglückliche Liebespaare konzentrieren sollen. Dann wäre die Geschichte genau so tragisch, aber leichter verständlich gewesen, gerade wenn, wie hier, große Liebe zum Detail des Settings und des Seelenlebens von Charakteren ausgelebt wird. 2 Sterne gebe ich auch nur, weil ich Rebecca Martin als Autorin sonst sehr schätze, und auf einen neuen Roman hoffe, der mich wieder wie gewohnt fesselt.

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  • Leider ein Flop :-(

    Das goldene Haus
    Eliza08

    Eliza08

    08. April 2016 um 18:05

    Meine Meinung: Dieses Buch lädt durch sein sehr schönes Cover zum Träumen ein, man kann förmlich die Sehnsucht der abgebildeten Person spüren, dieses herrschaftliche Haus betreten zu dürfen. Doch dies ist leider so ziemlich das einzig Positive was ich über diesen Roman sagen kann, mir hat es stellenweise leider überhaupt keinen Spaß gemacht dieses Buch zu lesen. An sich mag ich solche Bücher und das Thema Kaufhausdynastie fand ich gut und bisher nicht so sehr „ausgelutscht“, sodass ich unbedingt dieses Buch lesen wollte. Es ist nicht mein erstes Buch von Rebecca Martin, bereits gelesen habe ich von dieser Autorin „Der entschwundene Sommer“ welches mir recht gut gefallen hatte, umso mehr hatte ich mich auf dieses hier gefreut. Warum hat mir dieses Buch nicht gefallen? Ich will versuchen es zu erklären. Generell mag ich Bücher die auf mehreren Ebenen (sowohl örtlich als auch zeitlich) spielen, doch bei diesem Buch war es einfach zu viel. Denn die verschiedenen Zeitebenen wurden nicht parallel chronologisch erzählt, nein auf beiden Zeitebenen gab es auch noch Zeitsprünge, Zeitraffungen bzw. Zeitdehnungen. Hinzu kommt, dass in einem Erzählstrang nicht chronologisch erzählt wird und eine zeitliche Versetzung bzgl. der verschiedenen Orte eines Erzählstranges. Mich hat es leider etwas überfordert und ich musste immer wieder blättern um zu wissen, wo und wann ich denn nun genau bin. Ein weiterer Kritikpunkt sind die Protagonisten und Personen, es spielen zahlreiche Figuren eine Rolle in dieser Geschichte, leider konnte mich kein Charakter überzeugen. Manche Personen haben überhaupt keine Tiefe, keine Ecken und Kanten. Ich kann durchaus damit leben, wenn ich eine Person in einem Roman hasse, aber hier konnte ich leider zu keiner Person eine Beziehung während des Lesens aufbauen. Auch hätte ich mir mehr innere Ansichten bzw. Gedanken von einigen Personen gewünscht, um ihr Handeln besser verstehen zu können. Der dritte Kritikpunkt ist der Aufbau des Romans: wie eine andere Rezensentin so schön geschrieben hat „er (der Roman) plätschert so vor sich dahin“. Auch ich habe jegliche Spannung vermisst, teilweise musste ich mich ein wenig überwinden wieder zum Buch zu greifen, weil ich einfach keine Lust auf dieses Buch hatte. Der Spannungsbogen ist meiner Meinung nicht detailliert genug ausgearbeitet, zwar wird durch schnelle Szenenwechsel versucht ein wenig Spannung zu erzeugen, doch leider erreicht dies bei mir genau das Gegenteil, ich war genervt und habe es nicht verstanden. Mein Dank geht an die Verlagsgruppe Random House und dem Diana Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars.

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  • Es war ok, habe aber etwas anderes erwartet

    Das goldene Haus
    Federzauber

    Federzauber

    27. March 2016 um 23:16

    Die Großfamilie Wessling eröffnet 1901 in Frankfurt das erste große Kaufhaus Deutschland.  Der große Stolz der Familie. Doch hinter der prachtvollen und schillernden Fassade, sitzt das Kaufhaus auf einem Berg von Geheimnisse,  Intrigen, Lügen und Betrug. Jedes Familienmitglied hat sein Päckchen zu tragen und scheint trotz finanziellem Erfolg nicht das Glück und die Ruhe zu finden. Ein Buch worauf ich mich sehr gefreut hatte, nachdem ich voller Begeisterung die Tuchvilla Saga von Anne Jacobs gelesen hatte. Laut Klappentext habe ich in Etwa eine ähnliche Geschichte erwartet mit einem großen Kaufhaus im Fokus und die Menschen, die im Kaufhaus arbeiten und verwalten und deren Leben und Wohlergehen. Doch sehr schnell fiel mir auf,  dass das Kaufhaus kaum im Fokus stand, es nur eine nebensächliche Komponente war, die kaum das alltägliche Geschehen im Inneren schilderte. Es ging vor allen Dingen, um die Mitglieder der großen Familie  Wessling,  die alle etwas zu verbergen haben und alle auf ihre Weise unglücklich sind und versuchen aus deren Dilemma mehr schlecht als recht zu entkommen. Mir fiel der Einstieg in die Geschichte recht schwer, da der sympathische Eindruck der gesamten Familie fehlte. Keiner konnte mich überzeugen,  mein Mitgefühl wecken.  Von Anfang an wird versucht eine geheimnisvolle,  spannende Atmosphäre zu schaffen, die tatsächlich erst gegen Ende des Buches aufgelöst wurde, aber zum Teil vorausschaubar und nicht wirklich gelungen war. Ich muss gestehen, dass ich nicht immer Lust hatte das Buch zu lesen. Erst gegen 2/3 des Buches kamen etwas freundlichere Charaktere dazu,  wie die Mitarbeiterin Liliane, die uns endlich in die Welt des Kaufhauses mitnimmt oder die französische Näherin Lynette. Die aber alle beide, leider viel zu spät in die Geschichte integriert wurden.  Die Auflösung der Geschichte war wiederum gut durchdacht und recht logisch. Alles in allem habe ich mir eine etwas andere Saga vorgestellt und auch erwartet.  Sehr schnell kam die ernüchternde Erkenntnis,  dass ich nicht das bekommen werde worauf ich mich so gefreut habe. Das Buch war in Ordnung,  aber nicht herausragend.  Ich hatte deutlich mehr erwartet und eine andere Geschichte bekommen.Note: 3/5

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