Rebecca Martin. Der entschwundene Sommer

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Inhaltsangabe zu „Der entschwundene Sommer“ von Rebecca Martin.

Ein malerisches Hotel, eine tiefe Freundschaft, ein erschütterndes Unrecht Mia erbt nach dem Tod ihrer Großmutter ein halb verfallenes, idyllisch an einem See gelegenes Hotel im Taunus. Als sie mehr über die Vergangenheit des einst glanzvollen Hauses erfahren will, begegnet sie dem Iren Séan, der dort ebenfalls nach Antworten sucht. Gemeinsam stoßen sie auf die Geschichte jenes dramatischen Sommers kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges, der das Schicksal von vier Menschen für immer veränderte … Eine fesselnde Familiensaga aus Deutschland – der neue Roman von SPIEGEL-Bestsellerautorin Rebecca Martin

Leider blieben die Charaktere zu zweidimensional und flach. Trotz kleinem netten Lokalkolorit keine Leseempfehlung.

— Cridilla

Ganz nett, hatte aber irgendwie mehr erwartet, besonders bei dem "großen" Familiengeheimnis.

— TraumTante

hölzern plumper Erzählstil mit vielen kurzen Hauptsätzen, die Story kommt einfach nicht in Schwung, habe das erste Mal ein Buch abgebrochen

— Schokolatina

Sehr enttäuschend. Leider wenig Spannung in allen drei Erzählungssträngen. Nicht sonderlich empfehlenswert.

— Gemma111

Es ist er schreckend, wie man Menschen so etwas antun kann... Dieser Roman hat mich sehr nachdenklich gestimmt.

— Gnomeliene

Eine Geschichte, welche um die Zeit des ersten Weltkrieges und der Gegenwart spielt. Es geht um Liebe, Verrat und Versöhnung.

— wadelix

Spannende Familiengeschichte, die vor dem ersten Weltkrieg und parallel 1995 verläuft.

— Schumi_HB

familiär, lebendig und fesselnd

— BUECHERLESERjw

Ein dramatischer und stimmungsgeladener Roman über Freunschaft, Feindschaft, Liebe und Hass. Spannend!

— Hasi94

Eine glaubwürdige Familiengescichte, in die sich einfach jeder hineinversetzten kann. Kann es nur weiterempfehlen. ♥

— Nebel-Tanz

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    Der entschwundene Sommer

    BUECHERLESERjw

    06. October 2014 um 14:16

     Inhalt Mia ist 30 und eigentlich ist ihr Leben ziemlich perfekt. Sie hat geheiratet, hilft bei ihrem Mann ab und zu aus und muss sich um Geld eigentlich keine Sorgen machen. Völlig unerwartet erreicht sie das Testament ihrer einzigen Verwandten: Ihre Großmutter ist tot und hat ihr ein Anwesen vererbt. Mia will das Erbe erst ausschlagen, wurde sie doch adoptiert und hatte nur eine -unglückliche- Begegnung mit ihrer Großmutter. Für Florian, MiasMann, ist das Erbe eine willkommene neue Geldquelle und so rät er Mia dazu, dass Erbe anzunehmen. Währen Mia noch mit dem Erbe hadert, fällt ihr immer mehr auf, dass zwischen ihr und Florian längst nicht mehr alles so ist, wie es mal war. Unter anderem deswegen entschließt sie sich, sich ihr Erbe zumindest einmal anzusehen. Sie fährt in den Taunus und verliebt sich sofort in das Anwesen, dass einst ein Hotel war. Fasziniert von der Geschichte des Hauses und seiner Bewohner begibt Mia sich auf die Erkundung eines dunklen Geheimnisses um Beatrice, Corinna, Johannes und Ludwig, das im Sommer 1912 seinen Anfang nahm. Dabei hilft ihr der junge Schotte Séan, der auf dem Dachboden seines Großvaters einen Hinweis gefunden hat, der ihn direkt zum ehemaligen Hotel führt. Fazit Rebecca Martin kann wunderbar Bilder vor den Augen entstehen lassen. Ich konnte quasi fühlen und sehen, was für Charaktere die Protagonisten sind. Rebeccas Martin steigt im Jahr 1912 mit ihren Charakteren ein und schafft es die Veränderungen der vier Protagonisten bedingt durch persönliche Entscheidungen und äußere Einflussfaktoren, wie den 1. Weltkrieg, zu verdeutlichen.

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  • Der entschwundene Sommer

    Der entschwundene Sommer

    manu62

    27. July 2014 um 11:36

    Kurzbeschreibung Erscheinungstermin: 10. März 2014 Ein malerisches Hotel, eine tiefe Freundschaft, ein erschütterndes Unrecht Mia erbt nach dem Tod ihrer Großmutter ein halb verfallenes, idyllisch an einem See gelegenes Hotel im Taunus. Als sie mehr über die Vergangenheit des einst glanzvollen Hauses erfahren will, begegnet sie dem Iren Séan, der dort ebenfalls nach Antworten sucht. Gemeinsam stoßen sie auf die Geschichte jenes dramatischen Sommers kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges, der das Schicksal von vier Menschen für immer veränderte …  Biografie Rebecca Martin studierte Englisch und Deutsch in Frankfurt am Main und in Dublin, Irland. Ihre Leidenschaft gehört dem Reisen, der Geschichte und ihren Geschichten. Ihr Roman "Die verlorene Geschichte" gelangte sofort nach Erscheinen auf die SPIEGEL-Bestsellerliste, gefolgt von ihrem zweiten Roman "Der entschwundene Sommer". Die Autorin lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Dorf im Nahetal. Meine Meinung: Die Geschichte wird in zwei Zeitsträngen erzählt.  Es beginnt im Sommer 1912. Beatrice und ihre Freundin Corinna genießen die Zeit mit Johannes und Ludwig, die den Sommer im Hotel „Zum Goldenen Schwan“ verbringen. Über die Jahre hat sich zwischen den Vieren eine Freundschaft entwickelt. Als sie heranwachsen, entdecken Johannes und Beatrice Gefühle füreinander.  Dann bricht der Krieg aus…. 1992 erfährt Mia, dass ihre Großmutter ein Ausflugslokal hinterlassen hat. Mia hat erst vor kurzem erfahren dass sie im Alter von drei Jahren adoptiert wurde. Ein Treffen mit ihrer Großmutter verlief nicht gerade gut. Gleichzeitig scheint ihre Ehe mit Florian zu zerbrechen. Er betrügt sie , hat ihr Konto geplündert und um seine Firma steht es schlecht. Der Schreibstil ist, wie bereits im ersten Roman der Autorin, sehr flüssig zu lesen. Anschaulich berichtet die Autorin von der Zeit Anfang  des 20. Jahrhunderts, auch die Leiden von Johannes an der Front werden gut dargestellt. Mia erscheint mit für das Jahr 1992 etwas naiv, scheinbar kann ihr Mann schalten und walten, wie er möchte, ohne dass sie auch nur etwas mitbekommt. Selbst erste Anzeichen, dass Florian sie betrügt, ignoriert sie vollkommen.  Insgesamt ist es für mich eine Geschichte, die mich gut unterhalten hat.   Von mir gibt es  4 von 5 Punkten.

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  • Wenn aus Liebe und Hoffnung schließlich Hass wird...

    Der entschwundene Sommer

    Dunkelkuss

    12. June 2014 um 22:58

    Zusammenfassung: Frankfurt a. M. 1992: Mia Belman erbt ein malerisches, aber sehr verfallenes Hotel in der Nähe von Bad Homburg. Gestorben ist ihre leibliche Großmutter, Corinna. Mit gemischten Gefühlen nimmt sie dieses Erbe an, ist sie doch schließlich von ihrer leiblichen Familie zur Adoption freigegeben worden... nach und nach erkundet sie das Hotel und stellt sich dabei der Vergangenheit und schrecklichen Ereignissen, die 1912 nachhaltig mehrere Generationen beeinflussten. Auch Séan, ein junger Ire, wird auf das Hotel aufmerksam... und schließlich lüften sie gemeinsam alle Geheimnisse... Meinung Das Buch war mehr oder weniger ein Impulskauf, aber bereuen tue ich ihn ganz und gar nicht. Das Cover sah sehr ansprechend aus und schließlich stellt man sich genau so auch ein wenig das Innere des Hotels vor, das Mia erbt.... neben malerischen und atmosphärischen Beschreibungen des Hotels wird zwischen drei Erzählebenen gewechselt: zum Einen die Vergangenheit von 1912 bis ca. 1947, also Corinnas Geschichte, dann Mias Geschichte in Frankfurt 1992-93 und Séans (Dublin, 1992). Geschickt verwebt dabei die Autorin die Geschehnisse, schickt den Leser auf eine Schnitzeljagd... dabei mangelt es nicht an Detailreichtum und Atmosphäre, die wie ein Gewitter sich langsam "zusammenbraut". Allerdings kommt dabe ein wenig das Tempo ins Hintertreffen, so beginnt die 'richtige' Geschichte erst ab Mitte des Romans und am Ende bricht schließlich die Geschichte qualitativ etwas ein - auf den letzten 50 Seiten musste noch sehr viel geklärt werden und das ist leider nicht so gut gelungen. Es wird zwar alles "gut", aber irgendwie fehlen da zwei rote Fäden, die noch etwas lose aus dem Buch herausbaumeln. Auch die Zeichnung der Charaktere, besonders der zwei Protagonisten Mia und Séan, zudem Mias Ehemann. Letzterer wurde sehr "schwarz" und alleinschuldig dargestellt, Mia wiederum zu lieb, naiv und unsicher... und Séan als exotischer Insulaner... Aber wenn man über die Gestelztheiten und die etwas zu schubladigen Charaktere hinwegsieht, ist das eine echt gute Familiensaga. Mal nicht Irland, oder Neuseeland. Sondern es wird über eine der schönsten deutschen Gegenden, dem Taunus, geschrieben und das finde ich super. Ich werde auch weitere Bücher der Autorin lesen!

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  • Auf der Suche nach Antworten begeistert diese Familiensage vom Anfang bis zum Ende

    Der entschwundene Sommer

    Lesegenuss

    16. May 2014 um 23:08

    Frankfurt 1992 – Mia Belmann, glücklich verheiratet, erbt von einer ihr unbekannten Frau, ihre Großmutter Corinna Mayer ein großes Grundstück, nahe an einem See gelegen, mit einem Hotel und Lokal „Goldener Schwan“. Dass es in ihrer Ehe kriselt, merkt sie an der andauernden Abwesenheit ihres Mannes, der der Erbschaft ziemlich kritisch gegenübersteht. Und an diese Großmutter kann sich Mia so gut wie gar nicht erinnern. Mia hatte schon sehr früh ihre Eltern verloren und wuchs bei fremden Leuten auf. Als sie das erste Mal ihr Erbe besichtigt, beschließt sie es zu renovieren und aus seinem Dornröschenschlaf aufzuwecken. Die Leere in ihr, Sehnsucht nach Antworten, wer war meine Familie, wo komme ich her, lässt sie eintauchen in ihre Vergangenheit. Alte Briefe und Fotos helfen die Scherben zu kitten. Dann bekommt sie unerwartet Hilfe von dem Historiker Sean, ein Ire, der nach Deutschland gereist ist, ebenfalls auf Spurensuche. Historiker wollen Rätsel lösen – Glück für Mia?!   Die Geschichte beginnt im Sommer 1912, zwei Jahre vor dem Ersten Weltkrieg. Wie in jedem der vergangenen Jahre reist die Familie von Thalheim mit ihren beiden halb erwachsenen Söhnen in den Sommerferien in den Taunus. Wie immer im Hotel, welches der Familie Kahlenberg gehört. Für die Tochter Beatrice Kahlenberg versprach auch dieser Sommer Abwechslung. So konnte sie mit ihrer Freundin Corinna und den Jungen etlichen Unsinn veranstalten. Obwohl Beatrice’s Mutter es gar nicht gern sah, dass diese mit der unehelichen Tochter einer Küchenhilfe spielte, Standesdünkel halt, setzte Beatrice sich darüber hinweg. Johannes, der ältere der Thalheim-Söhne, weiß das es sein letzter Sommer sein wird. Er soll zu dem ihm verhassten Militär, während sein jüngerer Bruder es kaum erwarten kann, erwachsen zu werden. Beide Mädchen, Beatrice und Corinna, haben ein Auge auf Johannes geworfen. Während eines anscheinend harmlosen Versteckspiel kommt es zu einem schweren Zwischenfall auf dem See. Im Laufe der weiteren Handlung dämmert es dem Leser, was es mit der Fürsorglichkeit von Beatrice Vater um Corinna auf sich hat. Freud und Leid liegen oft dicht beieinander, so auch in dieser Familiensaga. Hatte man glanzvolle Zeiten erlebt, der Erste Weltkrieg brachte den Tod, Kummer und Leid. Was mich schon in ihrem Buch „Die verlorene Geschichte“ begeisterte, waren die Charaktere als auch die wunderbar beschriebenen Handlungsorte. Fazit: „Der entschwundene Sommer“ ist ein sehr lebendig geschriebenes richtig gutes Buch, dem ich meine absolute Leseempfehlung gebe. Es hat mich in seinen Bann gezogen. Begeben Sie sich auf die Reise in die Geschichte um ein Geheimnis. Auf der Suche nach Antworten begeistert der Roman vom Anfang bis zum Ende.

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  • Eine fesselnde und bewegende Familiengeschichte

    Der entschwundene Sommer

    Monika58097

    30. March 2014 um 16:57

    Mia erbt von ihrer Großmutter ein Haus und ein verschlafenes altes Hotel am See. Ihre Großmutter hat sie nur einziges Mal gesehen. Als Mia sich das Hotel am See ansieht, verliebt sie sich sofort in das Haus. Sie will es behalten. Sie will es wieder zum Leben erwecken. Gerade jetzt in dieser schweren Zeit, in der sie entdeckt hat, dass ihr Mann Florian sie mit einer seiner Mitarbeiterinnen betrügt und heimlich an ihr Erspartes gegangen ist. Mia möchte möchte unbedingt wissen, wer ihre Großmutter Corinna wirklich war. Sie entdeckt alte Fotos und alte Briefe und ganz langsam fügen sich die einzelnen, kleinen Puzzleteile aneinander. Der Leser wird in die Zeit rund um den Ersten Weltkrieg entführt. Da sind Beatrice, die Hotelierstochter und ihre beste Freundin Corinna. Corinna, die uneheliche Tochter der Köchin. Und da sind die jungen Männer Johannes und Ludwig, die schon bald als Soldaten in den vernichtenden Krieg ziehen müssen. Beatrice und Corinna, die beide Johannes lieben. Johannes, der den Krieg und das Leben als Soldat hasst, der als völlig veränderter Mensch aus dem Krieg heimkehrt. Mia lernt Sean kennen. Ebenso wie sie ist er auf der Suche nach der Geschichte seiner Familie, seines Großvaters. Sie entdecken, dass sie mehr gemeinsam haben, als es anfangs den Anschein gehabt hat. "Der entschwundene Sommer" - ein mitreißender Roman in zwei Zeitebenen erzählt. Es ist die Geschichte befreundeter junger Menschen, von denen zwei in den Ersten Weltkrieg ziehen müsssen, aus dem sie beide verändert zurückkehren. Es ist auch die Geschichte eines Hotels, eines Hauses, das glanzvolle Zeiten gesehen hat, das aber auch die Leidtragenden des Krieges beherbergt hat. Es ist auch die Geschichte zweier Menschen, die sich auf die Suche gemacht haben, die Geheimnisse ihrer Familien zu entwirren. Der Schreibstil ist äußerst angenehm, sehr bildhaft. Rebecca Martin lässt den Leser eintauchen in vergangene Zeiten. Sie lässt einen teilhaben am Glanz der damaligen Zeit. Man erlebt diese Epoche fast hautnah mit, aber nicht nur die schönen Zeiten im Hotel am See. Auch vor dem Grauen des Krieges bleibt der Leser nicht verschont. Die Soldaten, die im Graben liegen, ständig den Tod vor Augen. "Der entschwundene Sommer" - eine eine ergreifende und bewegende Familiengeschichte. Unbedingte Leseempfehlung!

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  • Unvergessene Sommer

    Der entschwundene Sommer

    Bellexr

    27. March 2014 um 17:50

    Frankfurt 1992: Völlig überraschend erbt Mia von ihrer Großmutter ein Hotel, welches idyllisch an einem See im Taunus liegt. Da Mia als Kind adoptiert wurde, sieht sie in dem Erbe die Chance, mehr über ihre eigene Vergangenheit zu erfahren. Spontan entschließt sich Mia deshalb, das halb verfallene Hotel „Zum goldenen Schwan“ zu renovieren und bei ihrer Suche nach Antworten erhält die junge Frau bald schon unerwartete Hilfe von dem Iren Séan. Im Jahr 1912 verbringen die Brüder Johannes und Ludwig von Thalheim mit ihren Eltern wie jedes Jahr die Sommerferien im Hotel „Zum goldenen Schwan“. Zusammen mit der Hotelierstochter Beatrice und deren besten Freundin Corinna verbringen die Brüder unvergessliche Sommer. Doch der 1. Weltkrieg wirft schon seine Schatten voraus und wird das Schicksal der Vier auf gravierende Weise verändern.   Eigentlich will die 30-jährige Mia ihr Erbe sofort ausschlagen, aber dann fährt sie doch in den Taunus und verliebt sich sofort in das verwunschene Anwesen. Sehr zum Leidwesen ihres Mannes Florian, der durch einen Verkauf eine neue Geldquelle sieht. Doch Mia lässt sich nicht beirren und beginnt mit der Sanierung, dabei erfährt sie auch immer mehr über ihre Vergangenheit. Währenddessen reist der angehende Historiker Séan von Dublin in seinen Heimatort, um seinen Großvater ein wenig zu unterstützen. Beim Aufräumen auf dem Dachboden findet Séan etwas seltsames, was ihn veranlasst, nach Deutschland zu reisen.   Doch beginnen lässt Rebecca Martin ihren Familienroman im Jahre 1912. Corinna, Beatrice, Johannes und Ludwig verleben den letzten gemeinsamen Sommer miteinander, genießen ihre Freiheit und verbringen viel Zeit am See. Nach diesem Sommer muss Corinna in der Hotelküche mit ihrer Arbeit beginnen und auch für die anderen drei Jugendlichen verändert sich im Verlauf des nächsten Jahres einiges. Mit dem Beginn des 1. Weltkrieges gehört für die vier Heranwachsenden ihre bisher recht sorglose Zeit dann endgültig der Vergangenheit an. Ludwig und Johannes ziehen in den Krieg und Corinna und Beatrice verschlägt es nach Frankfurt.   Den Hauptteil des Romans nimmt der Handlungsstrang der Vergangenheit ein. Warmherzig und lebendig erzählt Rebecca Martin die unbeschwerte Zeit der Vier, wobei aber auch nicht alles so harmonisch verläuft, wie es den Anschein hat. Beatrice wie Corinna sind in Johannes verliebt, an Ludwig dagegen nagt die Eifersucht auf seinen älteren Bruder und er leidet unter der Missachtung seiner Mutter. Johannes dagegen ist mehr der sensible, nachdenkliche Mensch, die Vorstellung, in absehbarer Zeit seinen Militärdienst beginnen zu müssen, ist ihm zuwider. Ganz im Gegensatz zu Ludwig, der diesem entgegenfiebert und entsprechend euphorisch auch später in den Krieg zieht. Und auch die Freundschaft zwischen Beatrice und Corinna ist nicht frei von Konflikten.  Nicht nur das Verhältnis der vier Heranwachsenden zueinander schildert Rebecca Martin nachvollziehbar, auch die Kriegsjahre gibt die Autorin sehr eindringlich und beklemmend wieder, besonders das Grauen, welches Johannes in der Schlacht um Verdun erleben muss.   Aber auch die beiden anderen Handlungsstränge sind bildhaft und unterhaltsam wiedergegeben, wobei Rebecca Martin auch viel Wert auf detailreich gezeichnete Charaktere legt, die sich im Verlauf der Geschichte glaubhaft weiterentwickeln. Und so nach und nach erhält man eine Ahnung darüber, wie die unterschiedlichen Geschichten in Zusammenhang stehen, wobei es Rebecca Martin aber gut versteht, das Geheimnis um Mias Familie nur peu á peu zu verraten.   Fazit: Eine eindringliche wie fesselnd erzählte Familiensaga um das Geheimnis eines verwunschenen Hotels

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