Rebecca Martin. Die geheimen Worte

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Inhaltsangabe zu „Die geheimen Worte“ von Rebecca Martin.

Wenn die Liebe verbotene Wege geht Bad Kreuznach, 1840: In der aufstrebenden Kurstadt verlieben sich die Schwestern Anne und Sophie in den englischen Gast James Bennett. Es ist für beide der Beginn einer heimlichen Leidenschaft: Anne ist verheiratet und Mutter einer kleinen Tochter, während die viel jüngere Sophie ihr Leben selbstbestimmt gestalten möchte. Die Katastrophe ist unausweichlich, als James beide Schwestern zurückweist. Erst vier Generationen später kommt ans Licht, was damals geschah …

Ein gutes Buch mit einigen längen

— CorinaPf
CorinaPf

Wenn man sich verliebt und es eigentlich nicht dürfte... Und man plötzlich merkt, dass die eigene Villa nicht das ganze Universum ist...

— MamaSandra
MamaSandra

Wir spannender dargestellt, als es ist

— Miii
Miii

ich fands einfach nur entsetzlich langweilig........

— silbereule
silbereule

Geschichte mit wenig Inhalt, aber trotzdem guter Schreibstil.

— LaMensch
LaMensch

Als Sachbuch und Stadtführer perfekt.

— JaneP
JaneP

Auf der Reise zu sich selbst und dem Bestand der eigenen Wünsche (3.5 - 4 Sterne)

— JilAimee
JilAimee

Zwar schnell gelesen, aber nur weil ich wusste, dass es sonst halb gelesen in den Tiefen meines Bücherregals verschwindet.

— Miamou
Miamou

guter Schreibstil - für Fans des Genres ein Muss

— Just-Art
Just-Art

Eine wunderbare Familiensage über 2 Zeitstränge und 2 Orten. Gibt ftiefe Einblicke in die Sitten, Lebensumstände, Denkweise und die Natur

— danielamariaursula
danielamariaursula

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  • Eine Familiengeheimnis

    Die geheimen Worte
    CorinaPf

    CorinaPf

    09. May 2017 um 20:16

    Inhalt: Vor dem 2 Weltkrieg Marlene lebt in Frankfurt und muss heiraten. Einen jungen Mann den sie schon seit ihrer Kindheit kennt und sie schätzt ihn als Freund, doch als Mann kann sie sich ihn nicht vorstellen. Marlene macht mit ihrer Familie einen Ausflug und verläuft sich, sie lernt dabei einen jungen Mann kennen, wo sie eine gewisse Anziehung spürt. Doch die Gesellschaft trennt sie. Sehen sie sich wieder   Sophie und Anne sind Schwestern . Sie leben um 1823 in Bad Kreuzbach. Die beiden lernen auf einen Ball James Bennett kennen. Einen jungen gutaussehenden Mann aus London. Er verbringt viel Zeit mit den beiden und sie kommen sich immer näher. Doch es umgibt ihn ein dunkles Geheimnis, finden die Schwestern dieses heraus?   Protagonisten: Marlene ist eine junge Frau die sich mehr aus ihrem Leben erhofft als Hausfrau und Mutter. Doch dies versteht ihre Familie nicht. Sie tut aber was ihr gefällt und lässt sich von niemanden etwas sagen. Marlene ist sehr behütet aufgewachsen und weiß nicht wie arme Leute leben, doch wie sie dies sieht will sie auch so leben. Für mich ist sie in diesem Buch der stärkste Charakter und sie gefiel mir im Buch am besten. Anne ist eine Hausfrau und lebt mit ihrem Ehemann und ihrer kleinen Tochter Ada. Doch wie sie James kennen lernt merkt sie das sie mehr will. Doch ihr schlechtes Gewissen gegenüber ihrer Familie hält sie immer wieder auf. Anne weiß nicht was sie will. James ist ein junger Mann, der seine Vergangenheit vertuschen will. Er musste nach Bad Kreuzbach. Doch dieses Geheimnis belastet ihn sehr. James möchte gerne viel Zeit mit beiden Schwestern verbringen, jedoch fühlt er sich zu beiden hingezogen. Doch beide sind nicht seine wahre Liebe. Sophie ist eine junge Frau die ihr Leben leben will. Sie ist hat keine Sorgen und sie will ihren Spaß. Sie merkt schnell, dass sie in James verliebt ist. Sophie will ihn für sich haben doch wird es ihr gelingen   Schreibstil: Mir hat an meisten die Geschichte mit Marlene gefallen, doch war diese am Anfang nur jedes dritte Kapitel eines über sie. Die Geschichte über Anne und Sophie fand ich am Anfang recht langweilig, da nicht wirklich viel passiert ist. Es ist am meisten über Pflanzen gegangen. Doch am Ende wurde auch die Geschichte mit Anne und Sophie immer spannender. Das Ende hat mich nicht so überrascht wie ich gedacht habe.   Fazit: Die Geschichte über Marlene fand ich spannend und toll und konnte mich von beginn an fesseln. Doch die Geschichte über Sophie und Anne fand ich am Anfang zäh auch wenn sie besser wurde war dies nichts für mich Ich gebe dem Buch 3 Sterne

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  • Irrwege der Liebe in strengen Zeiten

    Die geheimen Worte
    MamaSandra

    MamaSandra

    14. February 2017 um 08:06

    Zum Inhalt: Kreuznach im Jahre 1855: Sophie Preuße und ihre Schwester Anne Kastner lernen auf einer Veranstaltung im Ort James Bennett kennen. Er kommt aus London, seine Mutter lebte einst im kleinen Kurort. Nun soll er für eine Weile dort bleiben, die Gründe bleiben ein Geheimnis, denn sichtlich krank ist er nicht. Anne ist bereits verheiratet mit Friedrich und hat die kleine Tochter Ada. Trotz dieser eigenen Familie kann sie es nicht verhindern, sich in James zu verlieben und die gemeinsame Zeit mit ihm zu genießen. Bedenklich, da sich auch Sophie, noch jung aber in heiratsfähigem Alter, verliebt hat. Anne hat nach dem Tod der Mutter ein wenig die Fürsorgepflicht für ihre Schwester übernommen, der Vater lässt den Mädchen viele Freiheiten. Dabei nutzt Sophie diese gut aus und ist flatterhafter als die ernste Schwester. Die Frage ist nur: Welche der Damen kann James´ Herz erobern? Kann es überhaupt eine von beiden? Warum ist James wirklich in Kreuznach? Und welche Folgen hat diese Liebe für Anne und ihre Ehe und vor allem für die Beziehung zu ihrer Schwester?  Frankfurt am Main 1923: Marlene Gellert fühlt sich gefangen. Sie soll Albert heiraten, einen guten Freund, dessen Familie schon allein aus finanziellen Gründen eine gute Verbindung hergibt. Doch kann man auf Freundschaft eine Ehe aufbauen? Marlene wünscht sich mehr, will als Frau mehr erreichen als einfach nur Ehefrau und Mutter, Hausfrau ohne eigenen Willen. Bei einem Spaziergang kapselt sie sich von ihrer Familie ab und trifft dabei auf Adrian Nussbaum. Der Künstler mit freiem Willen aus einem scheinbar anderen Leben fasziniert Marlene von Beginn an. Nachts schleicht sie sich raus und besucht Ausstellungen mit ihm, lernt Nora die Tänzerin und Katharina die Prostituierte und mehrfache Mutter kennen. Sie sieht Mietswohnungen, miesere Stadtviertel und wie sich in Armut manch einer gerade so durchs Leben schlägt. Marlene beginnt an ihrem Leben zu zweifeln, lässt die Verlobung platzen und flieht von zu Hause, wo das wahre Leben nur Schein ist. Und Marlenes Mutter Gisela ist verzweifelt, weil sich Marlene scheinbar verliebt hat. Doch kann Marlene in ihrem neuen Leben glücklich werden? Mit Adrian? Und warum ist Gisela so streng? Warum war ihre Großmutter in der Erziehung so kühl? Und welche Verbindungen haben beide Geschichten miteinander?   Zum Schreibstil: Das Buch ist in 31 Kapitel unterteilt. Überschriften zeigen an, in welchem Ort und zu welcher Zeit man sich befindet. Es werden 2 Geschichten – vorerst – unabhängig voneinander erzählt. Die Gegenwart spielt 1923 in Frankfurt am Main. Die Vergangenheit spielt gegen 1855 in Kreuznach. In beiden Handlungssträngen vergehen einige Monate, die in den Überschriften genannt werden, um folgen zu können. Die Erzählperspektive wechselt sehr häufig, oftmals auch sehr verwirrend. Mal ist es ein neutraler Erzähler, der auf die Protagonisten herab blickt, plötzlich wird aus deren direkter Perspektive erzählt und genauso plötzlich schwenkt es auch zurück – oftmals innerhalb 3-4 Sätzen. Das hat mir nicht wirklich gefallen, es verwirrte sehr und fiel auch zu Lasten des Verständnisses. Zudem wechselten häufig die Perspektiven der Personen. Hauptprotagonisten sind ja Marlene in der Gegenwart und Sophie, Anne und James in der Vergangenheit. Innerhalb eines Kapitels, mithilfe des nächsten Absatzes, wechselten die Perspektiven zwischen diesen Personen. Manchmal konnte man es erst gar nicht erkennen. Hinzu kommt, dass die Handlung und Perspektive auch plötzlich umschwenkt auf andere Personen, wie Friedrich, Gisela, Henry, James Vater, James Mutter usw. Sehr verwirrend und störend, da man auch hier nicht immer gleich erkennt um wen es eigentlich gerade geht.   Meine Einschätzung: Das Buch hat erst zum Ende hin an Spannung gewonnen – in Kreuznach zumindest. Dazwischen plätscherte es oftmals vor sich hin. Störend fand ich, dass die Zeitsprünge lange auf sich warten ließen. In vielen Romanen dieser Art wechseln die Schauplätze öfter, sodass man jedem einzelnem Handlungsstrang besser folgen kann, auch wenn das manchmal ein Bruch im Handlungsverlauf gibt. Die ersten 2 Drittel dieses Buches waren allerdings mehr auf die Vergangenheit in Kreuznach ausgerichtet. Klar, da passierte auch das meiste, aber ich war dann so in Kreuznach gefangen, dass ich plötzlich wieder nach Frankfurt kam für lediglich 1 Kapitel und dann wieder zurück für mehrere Kapitel. Man konnte sich mit Marlene in Frankfurt gar nicht richtig befassen, da war man auch schon wieder in Kreuznach.  Interessant war natürlich wieder heraus zu finden, welches Geheimnis jeder mit sich herum trägt. Was James Bennett bedrückt, ob Anne ihre Ehe wirklich aufs Spiel setzt, ob Marlene ihr Vorhaben durchzieht… Und was überhaupt die Vergangenheit mit der Gegenwart verbindet ist für mich immer der Anreiz diese Romane zu lesen. Dieses Mal war ich allerdings etwas enttäuscht. Klar gab es auch hier Geheimnisse und Skandale. Aber diese Verbindung war eher langweilig statt überraschend. Der Charakter Henry war meiner Meinung nach äußerst überflüssig. Klar setzte er James unter Druck, verrat etwas an Sophie. Aber so richtig wichtig war er nicht. Zudem tauchte er später gar nicht mehr auf. Seine Perspektiven waren ebenfalls verwirrend.  Das Buch war ganz ok, aber es hätte wohl auch gereicht aus Kreuznach eine Geschichte zu schreiben. Die Abschnitte aus Frankfurt waren weniger spannend oder wichtig, eher nur eine Art Bericht über die damaligen Verhältnisse in Frankfurt einzelner Gesellschaftsschichten in der Zeit vor dem 2. Weltkrieg. Das waren auch noch die spannendsten Sätze, wie Marlenes neues Umfeld die ersten Anbahnungen der nationalsozialistischen Aufstände schildert oder erste Andeutungen in diese Richtung macht. Wäre für mich definitiv kein MUSS, wenn man diese Art Romane mag.

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  • Naja...

    Die geheimen Worte
    Miii

    Miii

    18. December 2016 um 21:55

    Zwei Schwestern, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Anne, verheiratet und Mutter einer kleinen Tochter. Sophie, die ihr Leben dagegen selbstbestimmt gestaltet. Die Katastrophe ist unausweichlich, als beide sich in den englischen Gast James Bennet verlieben. Erst vier Generationen später kommt ans Licht, was damals geschah …Der Roman spielt in zwei Zeitebenen. Das ist schon immer so eine Sache. Man muss ein Gefühl dafür haben, die verschiedenen Übergänge fließend zu gestalten. Das hat man meiner Meinung nach in diesem Roman nicht hinbekommen. Es war immer ein scharfer Schnitt. An einigen Stellen hat sich der Roman sehr gezogen, andere Kapitel dagegen hätte ich mir gerne ein wenig länger gewünscht. Obwohl die Charaktere teilweise sehr ausführlich beschrieben worden sind, hab ich es nicht geschafft, mich in sie hineinzuversetzen. Ich hab immer wieder das Gefühl bekommen, Sophie und Anne nur von außen zu betrachten.Was James angeht, bin ich auch nach der Lüftung seines Geheimnisses nicht schlau aus ihm geworden. Alles in allem ist der Roman zwar in Ordnung gewesen, aber weiterempfehlen würde ich ihn jetzt nicht.

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  • Die geheimen Worte

    Die geheimen Worte
    MarySophie

    MarySophie

    10. September 2016 um 16:01

    Bad Kreuznach, 1855 Der junge Engländer James Bennett wird von seinen Eltern in den kleinen Kurort verbannt. Dort sind die Einwohner fasziniert von ihm, allen voran die Schwestern Sophie und Anne. Anne ist verheiratet und Mutter einer kleinen Tochter. Sophie ist noch ledig. Sie beide bringen James ihre Zuneigung entgegen, jedoch wird sie von ihm nicht erwidert. Frankfurt am Main, 1923 Marlene, Tochter einer angesehenen und gut betuchten Familie, trifft durch Zufall auf den Künstler Adrian Nussbaum. Obwohl Marlene verlobt ist (sie soll den Sohn eines Geschäftspartners des Vaters heiraten), fühlt sie sich mehr von dem unabhängigen und freien Maler angezogen. Sie bricht aus ihrem Elternhaus aus und entdeckt eine neue Welt. Das Cover finde ich für den Inhalt sehr gut gewählt. Mir hat es irgendwie das Gefühl vermittelt, sich auf einer Terrasse in einer Villengegend zu befinden. Auch den Wechsel der Perspektiven finde ich gut, jedoch hat mich die Geschichte und Erlebnisse von Marlene immer mehr interessiert und ihre Abschnitte waren immer kürzer. Die beiden Handlungsstränge sind miteinander verbunden. Im Verlauf des Romans wird diese Verbindung auch aufgeklärt. Die Schreibweise fand ich sehr angenehm, es war leicht und flüssig zu lesen. Der Anfang des Buches war sehr vielversprechend, er hat Lust darauf gemacht, mehr zu lesen. Doch schon nach kurzer Zeit waren mir die Abschnitte von Sophie und Anne zu viel. Ihre ständigen gemeinsamen Ausflüge, welche fast immer geschildert worden, hatten irgendwie immer das gleiche Muster. Jede hat um die Aufmerksamkeit von James gebuhlt, mal hat Anne sie bekommen, dann wieder Sophie, Die andere hat dabei immer geschmollt. Mir war das irgendwie zu langatmig und ich war immer ein Stück weit versucht, die Seiten zu überfliegen. Im Gegensatz dazu haben mich die Kapitel mit Marlene fasziniert. Ich mag die Schilderungen, wie die einfachen Bürger damals gedacht haben. Da sie aus einer wohlhabenden Familie stammt, hat sie alles aus anderen Augen gesehen. Und dabei auch die Standesdünkel vergessen und Freunde gefunden. Die Kapitel haben die Probleme und Ängste der einfachen Bürger gezeigt, unverhohlen. Das Ende fand ich zu kurz und knapp dargestellt. James teilt Sophie sein Geheimnis mit und dann geht alles Schlag auf Schlag. Dort hätte ich gerne mehr Seiten gesehen und weniger Erzählungen von den Ausflügen. Nach einem spannenden und guten Anfang wurde das Buch teilweise langweilig und vorhersehbar für mich.

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  • [Rezension] "Die geheimen Worte" - leider enttäuschend

    Die geheimen Worte
    SicaUee

    SicaUee

    04. September 2016 um 18:34

    Bad Kreuznach, 1855: Die Schwestern Anne und Sophie verlieben sich beide in den englischen Kurgast James Bennett. Anne ist bereits verheiratet und hat eine kleine Tochter, während Sophie noch sehr jung ist und sich ein selbstbestimmtes Leben wünscht. Es ist nur eine Frage der Zeit, dass es in dieser heimlichen ménage à trois zu einer Katastrophe kommt...Frankfurt, 1923: Marlene, eine Tochter aus gutem Hause, will sich nicht länger den Vorstellungen ihrer Eltern beugen. Als sie den jungen Maler Adrian trifft, muss sie entscheiden, ob sie ihr Leben selbst in die Hand nimmt...Geheimnisvolle Familiengeschichten, die auf mehreren Zeitebenen spielen, lese ich immer mal wieder sehr gerne und da hatte ich jetzt auch wieder richtig Lust drauf. Da fiel mir „Die geheimen Worte“ von Rebecca Martin, von der ich bislang noch nichts gelesen hatte, in die Hände, der Klappentext klang vielversprechend und so fing ich an. Und wurde schon bald enttäuscht.Die Geschichten entwickeln sich nur sehr langsam und die Figurenzeichnungen blieben eher oberflächlich und flach, man kam ihnen nicht wirklich nahe und so ließen mich ihre Schicksale eher unberührt zurück. Anne, Sophie und auch Marlene werden alle drei als eher naiv dargestellt, allein Marlene macht eine gewisse Entwicklung mit und lernt ein wenig das „echte Leben“ kennen.Leider konnte mich die Geschichte nicht in ihren Bann ziehen, ich war eher gelangweilt und ließ mich ständig ablenken. Eine äußerst zähe Lektüre, die zudem sehr enttäuschend war. Zum Ende hin wurde es ein wenig spannender, der Abschluss war allerdings auch nicht wirklich gelungen. Ich weiß noch nicht, ob ich noch ein weiteres Buch der Autorin lesen werde, vielleicht gebe ich ihr noch mal eine Chance, aber definitiv nicht in nächster Zukunft. Das Buch bekommt von mir 2,5 von 5 Herzen, eine wirkliche Leseempfehlung kann ich leider auch nicht aussprechen.

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  • Konnte mich leider nicht überzeugen

    Die geheimen Worte
    LaMensch

    LaMensch

    15. February 2016 um 08:39

    Sophie und Anne sind Geschwister. Anne hat schon eine Familie gegründet und eine Tochter bekommen. Sophie ist etwas jünger und sehr naiv. Aufgewachsen sind beide in Kreuznach, unter wohlhabenden Verhältnissen. Doch als ein geheimnisvoller Engländer in ihr Leben tritt verändert sich alles schlagartig. Einige Generationen später: Gerade haben die Frauen das Wahlrecht erhalten, doch die Eltern von Marlene halten nichts davon. Jede innovative Idee und vor allem Ideen und Lehnwörter aus Frankreich werden aufgrund der Kriegsereignisse strikt abgelehnt. Doch Marlene will von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen, sie werde ich nicht irgend einem Mann hingeben der aus gutem Hause kommt, sie will die große Liebe finden. Der Schreibstil der Autorin ist der Verhältnissen angepasst, d.h. in den Szenen, welche in den Bereich der Familien jeweiliger Töchter fällt ist auch der Schreibstil entsprechend gehoben. In Szenen, in welchen es sich nicht unbedingt um die Verhältnisse und in den Verhältnissen des Wohlstandes dreht ist auf der Schreibstil der Location und den Umständen angepasst. Das gefällt mir ganz gut, auch der Beschreibung der Orte und Umstände ist gut gelungen. Doch die Geschichte an sich Beck nicht viele Geheimnisse, erst auf den letzten Seiten bekommt das Buch eine gewisse Ahnung von Spannung. Diese fehlt im gesamten 1. Drittel fast gänzlich. Auch wirklich spektakulär ist die Geschichte an sich nicht der schafft es auch der gute Schreibstil und die eingeblendeten Gedanken der handelnden Personen nicht, die Sache herauszureißen. Alles in allem ist das Buch mittelmäßig gelungen, die Spannung ist nicht viel sein sollte, auch die Geschichte verbirgt nicht viel, aus welchem man wirklich etwas noch raus reißen könnte. Der Schreibstil ist aber gut gelungen und passt sich der Situation jeweils an. Auch die Einblendung der Gedanken an manchen Stellen der handelnden Personen finde ich sehr gut. Ich vergebe 2,5 von 5 Sternen.

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  • Leserunde zu "Die geheimen Worte" von Rebecca Martin.

    Die geheimen Worte
    Diana_Verlag

    Diana_Verlag

    Leserinnen und Leser historischer Liebesromane hergehört und hingelesen! Der neue Roman der SPIEGEL-Bestsellerautorin Rebecca Martin führt in ihre Heimat Bad Kreuznach: Atmosphärisch und bewegend schildert sie die Lebens- und Liebesgeschichte dreier Frauen Bad Kreuznach, 1850: In der aufstrebenden Kurstadt verlieben sich die Schwestern Anne und Sophie in den englischen Gast James Bennett. Es ist für beide der Beginn einer heimlichen Leidenschaft: Anna ist verheiratet und Mutter einer kleinen Tochter, während die viel jüngere Sophie sich nicht traut, dem überaus charmanten und kultivierten  jungen Mann ihre Gefühle zu offenbaren. Die Katastrophe ist unausweichlich... Erst zwei Generationen später kommt ans Licht, was damals geschah. Frankfurt am Main, 1920: Die 21jährige Marlene Gellert aus gutem Hause steht kurz vor ihrer Hochzeit. Obwohl sie ihn nicht liebt, soll sie den Sohn eines Geschäfts-partners ihres Vaters heiraten. Da erfährt sie, fast ein Jahrhundert später, von der Ménage-á-trois und erkennt, dass diese auch nach vier Generationen ihr Leben bestimmt. In ihrem mehrere Jahrzehnte umfassenden Roman erzählt Rebecca Martin über- zeugend, atmosphärisch und bewegend von dem Kampf zweier Schwestern um die Liebe des gleichen Mannes. Schuld und Verrat bestimmen das Schicksal nachfolgender Generationen, wie das von Marlene Gellert. Wenn Du Lust darauf hast, die Schwestern Anne und Sophie, aber auch die junge Marlene in den 1920er Jahren, bei ihrem Liebesdrama zu begleiten, dann sei bei unserer Leserunde zu Rebecca Martins Roman »Die geheimen Worte« dabei und bewirb Dich bis einschließlich 10.05.2015 für eines von 10 Freiexemplaren. Die Autorin wird in der Leserunde für Eure Fragen zur Verfügung stehen. Hier geht’s zur Leseprobe Wir sind gespannt auf Euch und freuen uns auf das gemeinsame Lesen! Euer Team vom Diana Verlag und Rebecca Martin.

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    • 357
  • Macht nachdenklich aber verschenkt viel Potenzial

    Die geheimen Worte
    ZwergPinguin

    ZwergPinguin

    17. June 2015 um 20:41

    Mir hat das Buch gefallen, obwohl ich nicht gleich rein gekommen bin. Danach las es sich flüssig und ich habe mich auch nicht gerade gelangweilt, auch wenn es sich um ein eher ruhiges Buch handelt. Die agierenden Personen waren mir zwar allesamt wenig sympathisch, aber sie waren authentisch und das ist schon mal viel wert und macht ein Buch auch spannender als wenn es sich um makellose schwarz-weiß dargestellte Charaktere handeln würde. Zum Inhalt selbst ist ja bereits viel geschrieben worden, daher schreibe ich keine Zusammenfassung mehr, stattdessen möchte ich ein paar Punkte aufgreifen, die mir bei längerem drüber Nachdenken nicht so gut gefallen haben - ich hoffe, hierbei nicht zuviel zu verraten! Die meisten meiner Kritikpunkte kommen wohl durch falsche Erwartungen zustande: das ganze Buch kam mir nicht so richtig „rund“ vor, da die vielen Personen und ihre Geschichte oft nur kurz skizziert wurden, was zwar zum Nachdenken anregt, aber eben auch Erwartungen zum Fortgang der Geschichte hervorruft. [SPOILER] Wie ging es denn mit der Witwe Spahn weiter? Wusste sie woher das Übel kam? Hat sie ihren Untermieter rausgeworfen? Was wurde aus Henry? Da hätte man doch noch ein paar Zeilen zu sagen können, wie es mit ihm zu Ende ging. Warum fand Emilie keinerlei weitere Erwähnung – was soll diese kurze Episode dann überhaupt? Und was ist mit Gregor, hat er den Mut gefunden, einen anderen Weg zu wählen und wie haben die Eltern darauf reagiert? Warum bekommt Kamilla Bennett einen eigenen kleinen Absatz mit Mr Spencer, obwohl beide eigentlich überhaupt keine Rolle spielen... Gordon hat man doch auch außen vor gelassen (was ich ganz gelungen fand). Und über Adrian hätte es auch ein bißchen mehr sein dürfen – die ganze Figur bleibt für meinen Geschmack so blaß, dass ich Marlenes Liebe nur schwerlich nachvollziehen kann, weil Adrian eigentlich kaum vor kommt und viel zu wenig Gefühlsregungen zeigt, seine einzige Funktion im Buch scheint die Darstellung des Milieus zu sein. Das finde ich schade, da hätte man mehr daraus machen können.[/SPOILER] Den gewollt dramatischen Schluss des Buches fand ich nicht so gelungen und glaubwürdig – da war mir zuviel Emotionen drin, die vorher eben nur unter der Oberfläche zu erahnen waren und es kam auch alles sehr plötzlich und passt meiner Meinung nach nicht so gut zum bisherigen Tempo des Buches. Keine Frage, darf man an Spannung zulegen, aber so ganz plötzlich auf den letzten Seiten... ? Holterdipolter und dann war die Geschichte plötzlich aus und der Leser bleibt zwar immerhin nachdenklich, aber irgendwie unbefriedigt zurück.

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  • Auf der Reise zu sich selbst und dem Bestand der eigenen Wünsche

    Die geheimen Worte
    JilAimee

    JilAimee

    17. June 2015 um 13:06

    Rebecca Martin erzählt in ‚Die geheimen Worte‘ ein Geschichte um verschiedene Töchter aus unterschiedlichen Zeiten, die trotz allem Anschein nach dasselbe Schicksal miteinander verbindet. Dabei webt sie das Leben ihrer Hauptcharaktere in ein Gewand aus zwei verschiedenen Zeitebenen. In Kreuznach, um 1855, trifft der Leser auf die beiden naturverbundenen Schwestern Anne und Sophie, die sich während des Aufenthaltes eines englischen (Kur-)Gastes beide in diesen verlieben. Eine Liebe und Dreiecksgeschichte, jene nicht ganz einfach scheint. Sowohl der englische Gast und Händlersohn James Bennett, als auch die beiden Schwestern sind sich gegenüber nicht ganz offen und ehrlich. Sie begegnen einander auf einem Ball und verbringen in den darauffolgenden Wochen immer mehr Zeit miteinander bei gemeinsamen Spaziergängen und Ausflügen. Dabei kommen sich sowohl James und Sophie, als auch dieser und Anne sehr viel näher als es die damalige Zeit erlaubt. An sich kein Problem, wäre die ältere Schwester nicht bereits verheiratet und Mutter und würde somit nicht nur der gesellschaftlichen Konvention der damaligen Zeit, sondern auch ihrem Mann, Kind und ihrer Schwester schmerzlich in die Quere kommen. Aus Angst vor der zunehmenden Entfremdung Sophies verbirgt Anne zunächst ihre Gefühle und schreibt diese in einem eigenen Buch danieder. Wie das Schicksal es so will, fällt genau dieses der Schwester in die Hände und das Chaos beginnt seinen Lauf zu nehmen… ·         Zieht Sophie die direkte Verknüpfung Annes‘ Geschichte zu dieser selbst? ·         Kann sie der Schwester die Annäherung an ‚ihren‘ Fremden verzeihen und das gelockerte Band zwischen den Geschwistern wieder festzurren? ·         Wird sich der Fremde am Ende für Sophie entscheiden und sich ihrer Liebe offenbaren? ·         Oder endet die gesamte Dreiecksgeschichte nach Lüftung eines erschreckenden Geheimnisses in Chaos und Untergang für die ganze Familie? ·         Was sagt die damalige Gesellschaft zu diesen Verhältnissen? Der zweite Handlungsstrang des Romans beschäftigt sich mit dem jungen Leben der Marlene aus Frankfurt um 1923. Sie steht kurz vor ihrer Volljährigkeit und soll den Sohn einer wohlhabenden Familie heiraten, um das Ansehen der ihren als auch das Familientextilgeschäft finanziell abzusichern, erwartet sich aber selbst vom Leben etwas anderes und bricht aus den gesellschaftlichen Konventionen aus. Während einer Familienwanderung, birst sie aus der Kette aus und verirrt sich. Auf der Suche nach dem rechten (eigenen) Weg trifft sie dabei auf den Künstler Adrian, der ihr in der nahen Folgezeit das ‚echte‘ Nachkriegsleben und den Überlebenskampf in der aufkommenden Wirtschaftskrise zeigt. Fernab von ihrem behüteten Leben und Reichtum. Dabei überwirft sie sich mit ihrer Familie, lernt dafür aber wahre Freundschaft und Liebe kennen… „Nein, dies war das Leben, das sie gewählt hatte, und sie war fähig, es zu leben, durch alle Unsicherheiten und Krisen hindurch.“ ·         Ist sie wirklich fähig dem Zitat Folge zu leisten oder wird sie am Ende doch schwach in den wohlbehüteten Familien-Schoß zurückkehren? ·         Ist diese Liebe stark genug schwere Zeiten zu überstehen? ·         Was geschieht mit ihrer Verlobung und der Firma ihres Vaters? ·         Kann sie sich ihr eigenes Leben aufbauen oder wird sie sich dem familiären und gesellschaftlichen Druck beugen und daran zerbersten? ·         Was wird dann aus ihren Gefühlen für Adrian? ·         Aber vor allem, wie sieht ihre Zukunft fernab der üblichen und gefestigten Rolle der Frau aus? Sollten Euch diese Fragen brennend interessieren und ihr zudem noch auf Romane mit heimischen Charakter stehen, dann ist Rebeccas Geschichte eine kleine Kostbarkeit für Euch, die es sich lohnt zu lesen. ‚Die geheimen Worte‘ ist der erste Roman der Autorin, den ich lese und ich wurde nicht enttäuscht. Sowohl das Cover als auch der Titel selbst haben mich zunächst auf das Buch aufmerksam gemacht. Beides ist sehr stimmig, romantisch und schön gebildet. Das Cover ist wunderschön gestaltet und lässt die Macht der Familiengeheimnisse um die geheimen Worte des Buches schon erahnen und hat mich direkt gepackt. Als ich dann noch den Klappentext gelesen und erkannt habe, dass ein Großteil der Erzählung in meiner Heimatstadt Bad Kreuznach spielt, konnte ich nicht anders, als diesem Buch in meinem Leserherzen einen neuen Platz zu geben. Die Erwartungen waren groß und ihnen wurde im Großen und Ganzen durchaus standgehalten. Die Geschichte spielt, wie bereits erwähnt, auf zwei wohldurchdachten und gut sowie wesenhaft dargestellten Zeitebenen. Gerade das Kreuznach um 1855, welches sich von der kleinen Landidylle immer mehr zu einem hoch angesehenen Kurstädtchen mit besonderem, burgenreichem Ambiente entwickelt, gefällt mir dabei sehr gut. Ich denke, wenn man aus der Gegen kommt, wird man sich direkt wohlfühlen beim Lesen, da man sich dort wiederfindet und viele schöne Ecken identifiziert. Daher ist der Teil der in Bad Kreuznach - meiner Heimat - spielt, malerisch wunderbar ausgestaltet und man erkennt direkt die einzelnen Plätze wieder, die einem diese Stadt zu Herze führen. Leider ist aber auch genau dieser Teil an einigen Stellen trotz der idyllischen Kulisse etwas langatmig und gibt nur wenig über die wahren Hintergründe und Gefühle seiner Protagnisten, allen voran James samt Skandal, preis, was es dem Leser etwas schwerer macht, sich in dieser wunderbaren Geschichte fallen lassen zu können. Die ‚ménage a trois‘ ist recht ansehnlich und packend ausgestaltet, lässt aber an so mancher Stelle ein bisschen den Tiefgang des inneren Kampfes der Drei vermissen. Auch wenn James Geheimnis durchaus greifbar und früh erahnbar war, hätte ich mir auch gerade zu Ende in diesem Bezug ein bisschen mehr erhofft, da es für die Geschichte und deren zeitlichen Rahmen ja ein weiteres Tabuthema liefert. Welches dies ist, werde ich aus inhaltlicher Spannung heraus natürlich nicht verraten. Nur so viel sei gesagt, es geht nicht nur darum, dass die Frau von damals im Kampf um eigene Anerkennung und eigene Lebensgestaltung stand, sondern es auch die ein oder andere gesellschaftliche Hürde für den Mann gab. Dies wird in Kreuznach mit James und in Frankfurt mit Marlenes Bruder und seinem Wunsch nach einer anderen - als vorgesehen - Arbeit deutlich. Die Nebengeschichte um Marlenes Bruder wiederum hat es mir positiv angetan. Aber natürlich geht es dennoch hauptsächlich darum, dass sich die Rechte der Frau entwickeln und sie dennoch lange weiterhin nur als schönes Anhängsel und Hauswirtin für die Gesellschaft angesehen bleibt. „Das Ende der Treppe hüllte sich in tiefes Dunkel.“ Gerade dieses Thema hätte durchaus noch etwas mehr Tiefgang und Ausarbeitung erfahren können, auch wenn die Autorin bereits ein sehr wohlgefeiltes und echt wirkendes Bild der damaligen Zeit liefert, in jene man sich durch die Erzählung der beiden Geschichten sehr gut hineinversetzen kann. Auch die Charaktere hätten zudem durchaus an der ein oder anderen Stelle etwas farbigere Akzente in ihrer Ausgestaltung vertragen, auch wenn ihre Emotionen zu jedem Zeitpunkt spür- und greifbar waren und den Fortgang der Geschichte somit in Spannung und Gestalt angehoben haben. Besonders gefallen in Rebeccas Erzählung hat mir ihre Inszenierung der Geschehenskulisse. Seien es die ärmlicheren Viertel Frankfurts oder die heimische Natur. Die von der Autorin gewählte Flora und Fauna malt ein glänzendes Bild um die Heimat, dem ich nur voll und ganz zustimmen kann. Das Tempo der Geschichte ist dabei eher sacht gewählt, liefert aber der atemberaubenden Atmosphäre, jene die Erzählung ausmacht, Raum sich zu entfalten. Während der Schreibstil der Autorin angenehm und strukturiert zu lesen war und durch eine Vielzahl sprachlich passender Bilder unterstützt wurde, empfand ich es ein bisschen störend, dass die Zeitangabe auf dem Buchrücken, die von 1840 spricht etwas umständlich gewählt wurde, spielt die erste Zeitebene des Romans aber gut 15 Jahre später – also um 1855. Das Ende der zweiten Geschichte bleibt offen, wie mitten im Satz stehengeblieben, eben so wie das echte Leben, was für mich einen großen Reiz des Buches ausmacht, da die Fantasie des Lesers nun gefragt ist, zu überlegen, wie es wohl für Marlene weiterging. Ein großer Pluspunkt für die Geschichte, denn solche Spielereien mag ich als Leser sehr. Auch die Namensgebung innerhalb der Charakterschöpfung empfinde ich als überaus authentisch und sehr gelungen.   Abschließend lässt sich sagen, dass Rebecca Martin einen angenehmen und malerischen Roman meiner Heimat geschaffen hat, der die Regeln für das damals gesellschaftliche Spiel von Ansehen, Ruhm und Arbeit sehr schön und plastisch vermittelt und dabei die Rolle der Frau in unterschiedlichen Ausprägungen sehr schön mit dem Familienschicksal der Protagonistinnen verwebt. Den roten Faden darüber, warum diese beiden Geschichten so eng mit einander verknüpft sind, liefert übrigens Annes Buch. Den Hintergrund zu dieser Information müsst ihr euch aber schon selbst durch Lesen eröffnen. Nur so viel, dieses Buch taucht öfter auf und hat eine gewisse mahnende Wirkung. Welche diese ist, zieht wohl jeder Leser für selbst daraus. Ich wünsche Euch viel Freude und schöne Lesestunden dabei.   Eure Jil Aimée

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  • Wunderbare Familiensaga in vor und nach dem 1. Weltkrieg

    Die geheimen Worte
    danielamariaursula

    danielamariaursula

    Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut und will nun unbedingt nach Bad Kreuznach, damals einfach nur Kreuznach. Aber auch die frankfurter Erzählstränge sind reizvoll, die Denkweise der damaligen Personen für uns heutzutage nachvollziehbarer. Das Buch lebt stark von Kontrasten,  zwischen den Zeiten, Stadt und Land, den verschiedenen gesellschaftlichen Schichten und den verschiedenen Persönlichkeiten und großen Gefühlen. Man ahnt, daß es kein schlichtes Happy End geben wird. Die dunkle Vorahnung liegt über allem. Da der Klappentext schon ungewöhnlich viel verrät, möchte ich nicht mehr preisgeben, nur: ich war traurig, als die Geschichte zu Ende war, wenn auch nicht völlig.

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    • 2
  • Wanderworte....

    Die geheimen Worte
    Miamou

    Miamou

    08. June 2015 um 08:50

    Bad Kreuznach 1850: In der aufstrebenden Kurstadt verlieben sich die Schwestern Anne und Sophie in den englischen Gast James Bennett. Es ist für beide der Beginn einer heimlichen Leidenschaft: Anne ist verheiratet und Mutter einer kleinen Tochter, während die viel jüngere Sophie sich nicht traut, dem überaus charmanten jungen Mann ihre Gefühle zu offenbaren. Die Katastrophe ist unausweichlich, als James beide Schwestern zurückweist. Erst vier Generationen später kommt ans Licht, was damals geschah. ******************************************** Auf dieses Buch bin ich durch das Cover aufmerksam geworden, das etwas sehr Verträumt – Romantisches hat. Auch vom Klappentext war ich gleich hin und weg, weil ich eben solche, ich nenne sie mal Generationengeschichten, total gerne mag. Der Roman spielt in zwei Zeitebenen. Im Jahr 1850 lernen wird das Schwesternpaar Anne und Sophie kennen, die sich beide in den Engländer James Bennett verlieben. James hat etwas Geheimnisvolles an sich, weil er nicht verraten will, warum er in Bad Kreuznach den Sommer verbringt. Die zweite Zeitebene spielt um 1920 kurz nach dem 1. Weltkrieg. Hier geht es um Marlene, die versucht sich von ihrer Familie und deren strengen Konventionen zu emanzipieren. Besonders in dieser Zeitebene hat Rebecca Martin die Situation der Menschen, die nach dem Krieg in Deutschland lebten, sehr gut und realistisch herausgearbeitet. Ich muss leider sagen, dass mich die Geschichte nicht so richtig packen konnte. Was an einigen Stellen zu viel war, fehlte dann an anderen und das zog sich durch das gesamte Buch. In der Zeitebene um 1850 gab es viele Spaziergänge, in denen die Autorin die Blumenwiesen und die verschiedenen Gewächse bis ins Detail beschrieben hat, was stellenweise wirklich sehr langatmig wurde. Die Charaktere kamen dadurch meiner Meinung nach viel zu kurz. Und obwohl mir während des Lesens bewusst war, dass gebildete Frauen (welche Anne und Sophie waren) ein, für unsere Verhältnisse, müßiges Leben führten, konnte ich mich gar nicht in sie hineinversetzen. Die Dialoge waren für mich an einigen Stellen viel zu platt und wirkten manches Mal aufgesetzt und konstruiert. Um den geheimnisumwobenen James und seinem Schicksal konnte sich für mich nie wirklich viel Spannung aufbauen. Erst am Schluss wurde sein Geheimnis gelüftet, wobei ich sagen muss, dass sich dies schon ziemlich früh in der Geschichte abgezeichnet hat und daher nicht wirklich überraschend war. Marlenes Geschichte blieb sehr in der Luft hängen und fand keinen wirklichen Abschluss. Die Zusammenhänge zwischen den zwei Erzählsträngen hätte nach meinem Geschmack, deutlich intensiver sein dürfen. Ich habe das Buch zwar ziemlich schnell durchgelesen, aber eher deswegen, weil ich wusste, dass wenn ich zu lange warte, es dann nur halb gelesen in den Tiefen meines Bücherregals verschwindet. Daher nur eine bedingte Leseempfehlung von mir….

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  • Etwas langatmige Familiengeschichte

    Die geheimen Worte
    Hobbylesen

    Hobbylesen

    Da mir die vorigen Bücher sehr gefallen hatten, freute ich mich auf das neue Buch "Die geheimen Worte" von Rebecca Martin. Leider konnte das Buch nicht an seine Vorgänger anknüpfen. Zu langatmig, zu viele Spaziergänge, Ausflüge, Orts-und Naturbeschreibungen von Kreuznach und Umgebung. Fast ein Reiseführer. Erst am Ende wurde die Geschichte etwas spannender, aber dann war das Buch auch schon zu Ende.

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    • 2
  • Familiengeheimnis mit wenig Spannung

    Die geheimen Worte
    Just-Art

    Just-Art

    06. June 2015 um 09:45

    In dem Roman „Die geheimen Worte“ von Rebecca Martin begleiten wir drei junge Frauen in zwei verschiedenen Jahren an zwei verschiedenen Orten. Da sind zum einen die Schwestern Sophie und Anne, die 1850 in der beschaulichen Kurstadt Bad Kreuznach an der Nahe leben und einen unvergesslichen Sommer erleben. Beide Schwestern, sowohl die 18 jährige Sophie, als auch die bereits verheiratete Anne, die Mutter einer kleinen Tochter ist, verlieben sich in diesem Sommer in den Engländer James, der die Zeit in Bad Kreuznach verbringt, um zuhause in London einem Skandal zu entgehen. James ist freundlich, zuvorkommend, charmant, ein junger Mann, in den man sich verlieben muss. Doch diese Verliebtheit macht nicht nur die Schwestern zu Konkurrentinnen, sie droht noch viel mehr zu zerstören.  Zum anderen ist da Marlene, 20 Jahre jung, die 1923 in Frankfurt am Main zielsicher auf eine standesgemäße und von den Eltern perfekt arrangierte und geplante Hochzeit zusteuert – bis sie bei einem Ausflug auf den jungen Künstler Adrian trifft. Ein Treffen, dass Marlenes Leben verändern wird, denn sie will Adrian wiedersehen und durch seine Bekanntschaft lernt sie, dass es nicht allen Menschen so in dieser Zeit so gut geht wie ihr. Rebecca Martin erzählt die Geschichte abwechselnd zwischen den beiden Zeiten, wobei ein handgeschriebenes Büchlein, das Marlene von ihrer Mutter erhält, bald die Verbindung zwischen ihr und Sophie und Anne darstellt. Doch während Die Geschichte der Kreuznacher Schwestern einen runden Abschluss findet, bleibt Marlenes Geschichte offen. Wir scheinen sie mitten in einer Szene zu verlassen, was das Ende des Romans für mich ein wenig trübte. Es ist ein sehr ruhiger Roman. Während ich die Charakterisierungen der weiblichen Hauptfiguren sehr schön und ausführlich fand, hätten die männlichen Gegenstücke und Nebenfiguren gern ein wenig mehr Raum einnehmen können. Insgesamt fand ich das Buch sehr langatmig – ich hatte Schwierigkeiten mich zu motivieren weiterzulesen. Der Spannungsbogen war für mich einfach nicht nicht gegeben. Ich hätte jeder Zeit das Buch weglegen können. Von mir erhält „Die geheimen Worte“ 3 Sterne, da ich am Ende doch auf ein wenig „mehr“ gehofft habe. Für Fans des Genres ist es aber auf jeden Fall eine empfehlenswerte Lektüre, die man noch mehr genießen kann, wenn man Bad Kreuznach kennt.

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  • ...eine schöne Geschichte mit authentischen Protagonisten und einem dramtischen Finale...

    Die geheimen Worte
    Ayda

    Ayda

    05. June 2015 um 22:37

    Klappentext: Schuld und Verrat bestimmen das Schicksal nachfolgender Generationen Bad Kreuznach 1850: In der aufstrebenden Kurstadt verlieben sich die Schwestern Anne und Sophie in den englischen Gast James Bennett. Es ist für beide der Beginn einer heimlichen Leidenschaft: Anne ist verheiratet und Mutter einer kleinen Tochter, während die viel jüngere Sophie sich nicht traut, dem überaus charmanten jungen Mann ihre Gefühle zu offenbaren. Die Katastrophe ist unausweichlich, als James beide Schwestern zurückweist. Erst zwei Generationen später kommt ans Licht, was damals geschah … Meine Meinung: Das Cover ist sehr schön gestaltet und hat mich bei erscheinen auch sofort angesprochen. Da ich Romane mit Familiengeheimnissen unheimlich gerne lese habe ich micht auch auf dieses Buch gefreut und wurde auch nicht enttäuscht. "Die geheimen Wort" ist das erste Buch,welches ich von der Autorin Rebecca Martin gelesen habe. Der Schreibstil ist sehr schön und flüssig zu lesen. Die Geschichte spielt in zwei Zeitstängen,einmal in Bad Kreuznach und einmal in Frankfurt. Insbesondere die örtlichen Beschreinungen aus Bad Kreuznach sind sehr detailliert geschildet und man fühlt sich sofort in diese Region versetzt. Wir erleben die Schicksale und Lebensweisen von den Schwestern Sofie und Anne aus Badkreuznach sowie Marlene aus Frankfurt,die irgendwo miteinander verknüpft sind.Dann gibt es noch den msyteriösen James Bennet,der aus einem noch unbekannten Grund nach Bad Kreuznach kommt und etwas zu verheimlichen scheint,vor wem flieht er? Als Leser_in bekommt man Eindrücke in die damalige Zeit und erlebt die Entwicklungen der Anfänge von dem Streben nach einem selbstbestimmten Leben. In der Mitte des Buches hat es sich für mich etwas gezogen,was aber durch den schönen Schreibstil und die kurzen Kapitel auch nicht weiterhin störend war. Insgesamt eine schöne Geschichte mit authentischen Protagonisten und einem dramtischen Finale. Daher gebe ich dem Buch 4 Sternchen und empfehle es gerne weiter! Ich habe mir vor wenigen Tagen auch "Die verlorene Geschichte" von der Autorin zugelegt:) Autorin: Rebecca Martin studierte Englisch und Deutsch in Frankfurt am Main und in Dublin, Irland. Ihre Leidenschaft gehört dem Reisen, der Geschichte und ihren Geschichten. Ihr Roman "Die verlorene Geschichte" gelangte sofort nach Erscheinen auf die SPIEGEL-Bestsellerliste, gefolgt von "Der entschwundene Sommer" und "Die geheimen Worte". Die Autorin lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Dorf im Nahetal.(Quelle:www.randomhouse.de)

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  • Frauen , die ihren Platz im Leben suchen

    Die geheimen Worte
    irismaria

    irismaria

    01. June 2015 um 18:03

    "Die geheimen Worte" der Autorin Rebecca Martin ist ein historischer Roman, der in zwei Erzählsträngen von Frauen berichtet, die ihren Platz im Leben suchen. Da ist zum einen 1923 in Frankfurt die 20jährige Marlene, deren Eltern eine Firma haben. Sie soll heiraten, doch auf einem Spaziergang mit den Eltern läuft sie denen davon. Dabei lernt sie den Künstler Adrian kennen und mit ihm ein verlockenden freies Leben. Im Mittelpunkt der Parallelhandlung stehen die Schwestern Anne und Sophie, die im Jahr 1855 in Bad Kreuznach leben. Anne ist mit einem Arzt verheiratet und hat eine Tochter. Sie kümmert sich aber auch um ihre jüngere Schwester Sophie. Ein Engländer, der in Bad Kreuznach zur Kur weilt, fasziniert die beiden Schwestern und sie verlieben sich beide in ihn. "Die geheimen Worte" ist eine schöne historische Frauengeschichte, bei der man nebenbei einiges über die damaligen Zeiten und vor allem die Situation von Frauen erfährt. Besonders den 1923 beginnenden Strang fand ich geschichtlich interessant, da die Wirtschaftskrise und ihre Auswirkungen auf die Menschen gut getroffen sind. Der Stil von Rebecca Martin ist bildhaft und fesselnd, die Geschichte leicht zu verstehen und unterhaltsam.

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