Rebecca Martin. Die verlorene Geschichte

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Inhaltsangabe zu „Die verlorene Geschichte“ von Rebecca Martin.

Ein altes Haus, eine geheime Liebe, ein düsteres Geheimnis Jahrelang wusste Lea fast nichts über ihre Familie, nun steht überraschend ihre tot geglaubte Großmutter vor der Tür. Claire hat ein altes Weingut erworben, dort hat sie die schönste Zeit ihres Lebens verbracht. Doch das »Haus der Schwestern« ist auch der Ort, an dem das verhängnisvolle Schicksal der Familie vor langer Zeit seinen Anfang nahm. Als ihr Briefe und Erinnerungen von damals in die Hände fallen, beginnt Lea diese lang vergessene Geschichte wie ein Puzzle zusammenzusetzen. Es ist die Wahrheit über eine große, alle Hindernisse überwindende Liebe und das Geheimnis eines erschütternden Todes.

Schöne Familiengeschichte

— Anjali85
Anjali85

Eine Familiensaga - spannend bis zur letzten Seite. Ich bin unheimlich froh es gelesen zu haben. ♡

— mea_culpa
mea_culpa

Sehr schöne Geschichte, wo man immer wieder neugierig ist, warum was passiert ist. Alles hat im Leben halt seinen Grund

— sunny1987
sunny1987

Wenn man nicht gern nachdenkt & alles fraglos hinnimmt, hat man Spaß mit dem Buch. Der Kurzbeschreibung nach hätte ich etwas mehr erwartet.

— nic
nic

Fazit: Recht unterhaltsam, stellenweise aber auch etwas ausschweifend und nicht unbedingt durchweg schlüssig.

— Bellexr
Bellexr

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  • Ein altes Geheimnis

    Die verlorene Geschichte
    Lerchie

    Lerchie

    25. June 2015 um 18:47

    Juli 1951. Die Geschichte fängt mit zwei Jungen an, die als Mutprobe auf das Gelände eines alten Gutshauses schleichen, obwohl ihnen das von den Eltern verboten worden war, und sie Angst vor dem alten Mann haben, der dort wohnt. Sie geraten in eine Falle, die jedoch nicht für sie bestimmt gewesen war. Der alte Mann findet sie und sie entdecken etwas Schreckliches in der Grube…. Juli  1997. Claire eröffnet ihrem Sohn John, dass sie nach Deutschland fliegen will, denn sie hat dort vor Jahren ein altes Weingut gekauft, und das will sie sich endlich anschauen. In Deutschland geht sie zuerst zu ihrer Enkelin Lea. Sie traut sich nicht zu ihrer Tochter Rike, die sie damals, als sie nach Australien ging, allein zurückgelassen hatte. Doch sie hatte damals gute Gründe  dafür gehabt, wie wir viel später noch lesen werden…. Juli 1972. Wir lesen von den Schwestern Helene und Marianne, die sich beide in denselben Mann  verlieben: Gianluca! Marianne ist die hübschere der beiden und sie hat bei dem Italiener Erfolg, was ihrem Vater am Ende aber gar nicht gefällt… Dann gibt es noch den Handlungsstrang der Claire betrifft, ihre Jugend und ihre Heirat mit dem Bruder ihrer Freundin Johanne…. Was entdecken die beiden Jungen Wolfi und Bernd in der Grube in die sie gefallen sind? Warum ist Clair damals nach Australien ausgewandert? Warum hat sie sich nicht mehr um ihre Tochter in ihrer Heimat gekümmert? Ja warum hat sie das Kind nicht mitgenommen? Was war mit Gianluca, warum war Mariannes Vater gegen ihn?  Und warum hatte Johannes Bruder Claire geheiratet? Alle diese Fragen und noch viel mehr werden in diesem Buch beantwortet. Das Buch ließ sich ganz gut lesen. Nicht ganz so leicht und flüssig, wie ich es liebe, aber es war spannend. Verwirrend waren die Wechsel der Handlungsstränge, worauf man nicht vorbereitet wurde. Das hat mich etwas gestört. Es entstand dadurch ein Durcheinander. Ansonsten gefiel mir der Schreibstil der Autorin recht gut und das Buch hat mir auch insgesamt sehr gut gefallen. Die Idee war prima und auch gut ausgearbeitet. Aber etwas mehr Ordnung und jeweils ein Hinweis auf den entsprechenden Handlungsstrang wäre durchaus hilfreich gewesen.

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  • Familiengeheimnisse, aus der Zeit der französischen Revolution

    Die verlorene Geschichte
    TraumTante

    TraumTante

    16. March 2014 um 13:55

    Lea steck gerade in ihrer eigenen Krise. Schwanger und vom Freund sitzten gelassen. Da steht plötzlich ihre totgegelaubte Großmutter vor der Tür. Ihre Großmutter Claire ist von Australien auf ein altes Weingut in Bad Kreuznach "Haus der Schwestern" gekauft. Dort hat sie die glücklichsten Zeit ihres Lebens verbracht. Doch warum ist sie auf einmal zurückgekommen? Lea erhofft sich bei dem gemeinsamen Renovierungsarbeit, das Claire ihr die Wahrheit  erzählt. Lea findet bei den Arbeiten 150 Jahre alte Briefe. Das Schicksal zweier Schwestern. Doch wie hängt das alles miteinander zusammen? Ein schönes Buch von Geschichte und Gegenwart, verbotene Liebe, düstere Familiengeheimisse. Auch diese Buch enhält verschiedene Zeitepochen. Was mich etwas gestört hat ist das diese Buch sich eher mit viel Liebe und Politk ( Vergangenheit spielt wärend der französischen Revolution) beschäftig hat. Man erfährt wenig über das Geheimnis. Und am Ende ist es jetzt auch nicht " Das große Geheimnis"! Also es hat mich nciht überrascht. Mir war es in der Mitte etwas zu langartmig. Viel zu viel Politik aus der Zeit der frazösischen Revolution, was mich überhaupt nicht interessiert hat und auch nicht wirklich zu der Geschichte gehörte. Trotzdem allem im einem, eine gutes Buch.

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  • mein Lieblingsbuch

    Die verlorene Geschichte
    aly53

    aly53

    21. November 2013 um 11:05

    Erzählt wird eine packende Familiensaga, deren Verlauf die Familiengenerationen beeinflusst. Das ganze beginnt als Helene Stein im Juli 1792 bei einem Feuerwerk Gianluca Tozzi begegnet und sich unsterblich in ihn verliebt. Jedoch verliebt sich auch Monate später Marianne (Helenes Schwester) in Gianluca und er sich in sie. Und so nimmt das verhängnisvolle Schgicksal seinen lauf. Zudem Helene in ihrem Neid, ihrer Liebe und ihrer Missgunst einen großen Teil beigetragen hat.. Erzählt wird von verschiedenen Epochen, es wechselt immer wieder. Erzählt wird die Geschichte um 1792 : Gianluca, Marianne und Helene betreffen, um 1931 die Geschichte von Claire und 1997 die Geschichte von Lea und Rike in die auch Claire mit einfliesst. Meine Meinung: es ist ein sehr emotionales Buch, mir saßen mitunter mal die Tränen locker. Die Geschichten haben mich alle sehr bewegt. Die zentralen Figuren wurden sehr lebendig dargestellt, so das man sich alles sehr gut vorstellen konnte. Der Schreibstil war sehr flüssig und die Seiten flogen nur so an mir vorbei. Ich liebe dieses Buch. Und ich finde Rebecca Martin kann es locker mit Kate Morton aufnehmen. Die in diesem Genre in meiner Rangliste bisher ganz oben war. Es hat das Zeug zu einem Bestseller.

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  • Das Haus der Schwestern

    Die verlorene Geschichte
    Bellexr

    Bellexr

    24. May 2013 um 10:53

    Völlig unerwartet steht an einem Sommertag Leas Großmutter Claire vor deren Haustür. Deswegen unerwartet, da Lea ihre Großmutter bisher für tot gehalten hatte. Doch die 85-jährige hatte die letzten 60 Jahre in Australien gelebt und dort ein Weingut betrieben. Nun ist sie nach Deutschland zurückgekehrt, um in Bonnheim ein altes Weingut zu kaufen und mit ihrer Vergangenheit ins Reine zu kommen. Das Weingut birgt für Claire wunderbare Erinnerungen, doch ist es auch ein Ort des Schmerzes, denn im 18. Jahrhundert ereignete sich hier eine fürchterliche Tragödie. Bei den Renovierungsarbeiten findet Claires Enkelin alte Briefe und Stück für Stück setzt Lea eine lang vergessene Geschichte wieder zusammen. Rebecca Martin erzählt in ihrem Roman drei komplett verschiedene Geschichten, die jeweils in unterschiedlichen Zeitepochen spielen. Zu Beginn ist man jedoch erst einmal bei einer rätselhaften Szene aus dem Jahr 1951 dabei, bei der zwei kleine Jungen einen grausigen Fund machen. Doch dieser Prolog dauert nicht lange und schon lernt man Lea kennen, die sich gerade von ihrem langjährigen Freund Marc getrennt hat. Lea ist schwanger und Marc alles andere als erfreut darüber. Doch bevor sie dies auch nur ansatzweise verarbeiten kann, steht schon ihre totgeglaubte Großmutter Claire vor der Haustür. Schnell fasst sie Vertrauen zu der alten, noch äußerst rüstigen Dame und erklärt sich spontan bereit, ihr bei der Renovierung des alten Weinguts zu helfen. Dann wechselt die Geschichte in das Jahr 1792 und man lernt die so unterschiedlichen Schwestern Marianne und Helene kennen. Das Schicksal schlägt zu, als Helene in Mainz auf den jungen Italiener Gianluca trifft und ihn kurzerhand als Hilfsarbeiter auf dem Familien-Weingut in Bonnheim einstellt. Helene ist sofort in Gianluca verliebt, doch der Italiener hat nur Augen für ihre wunderschöne Schwester Marianne, die eigentlich Anton versprochen ist. Neid, Eifersucht und Missgunst sind vorprogrammiert als auch Marianne sich in den Italiener verliebt. Hinzu kommen noch die schwierigen Zeiten durch die Besatzung der Franzosen, was Rebecca Martin zwar anschaulich, meiner Meinung nach aber etwas zu ausschweifend erzählt, da dies mit der eigentlichen Geschichte wenig bis nichts zu tun hat. Und dann geht es noch in das Jahr 1929 und man lernt eine junge Claire kennen, die ihre Freizeit mit ihrer besten Freundin, der mondänen und reichen Johanne und deren Bruder Wilhelm verbringt. Und als Wilhelm der damals noch sehr naiven Claire einen Heiratsantrag macht, nimmt auch hier das Schicksal seinen Lauf. Die Autorin wechselt regelmäßig diese völlig unterschiedlich verlaufenden Erzählstränge, die oftmals über viele Seiten andauern und man hierdurch manchmal Probleme hat, sich in der anderen Geschichte wieder hineinzufinden, was etwas den Lesefluss stört.  Der angenehme, leicht zu lesen Schreibstil von Rebecca Martin sorgt aber zumeist dafür, dass man sich gut unterhalten fühlt und gelegentlich kommt auch so etwas wie eine leichte Spannung auf. Allerdings war die Umsetzung der Geschichte der Gegenwart für mich nicht immer nachvollziehbar. Es dauert beispielsweise monatelang bis Claire den Grund für ihre Flucht nach Australien ihrer Enkelin und Tochter erzählt. Zaghaftes Nachfragen vorher wird überhört oder abgewiegelt. Dabei ist Claire doch gerade deswegen nach Deutschland zurückgekehrt, um mit ihrer Vergangenheit ins Reine zu kommen. Und sollte es nicht gerade Rike besonders interessieren, warum ihre Mutter sie als Baby in Deutschland zurückgelassen hat? Auch Lea zeigt kaum Interesse daran ihre Großmutter zu fragen und forscht lieber selbst etwas halbherzig in der Familienvergangenheit. Das wirkt mit der Zeit einfach unglaubwürdig und zieht die Geschichte zudem unnötig in die Länge. Fazit: Eine Geschichte über ein altes Familiengeheimnis, welches die Autorin recht unterhaltsam, stellenweise aber auch etwas ausschweifend und nicht unbedingt durchweg schlüssig über drei Zeitebenen hinweg erzählt.

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  • Rezension zu "Die verlorene Geschichte" von Rebecca Martin.

    Die verlorene Geschichte
    Lesegenuss

    Lesegenuss

    10. February 2013 um 22:27

    Die verlorene Geschichte“ beginnt im Jahre 1951. Zwei Brüder, die sich verbotenerweise auf einem Gehöft herumtreiben, machen eine grausige Entdeckung... Weiter geht es kapitelweise, wobei jedes entweder in der Vergangenheit bzw. dem Heute spielt. Lea, eine junge Frau, schwanger und frisch von ihrem Freund getrennt, die beste Freundin in Urlaub, stellt sich die Frage, was mache ich nun. Zu ihrer Mutter Friederike, kurz Rike genannt, hat sie sehr wenig Kontakt. Australien, Swan Valley. Die sechsundachtzigjähre Claire beschließt nach Deutschland zu fliegen, ihrer alten Heimat. Zurück bleiben der Sohn und die Enkeltochter auf dem Familienbesitz. Schwierige Jahre liegen hinter der Familie. Der Verlust des Mannes und der Schwiegertochter, beide kamen bei einem Flugzeugabsturz ums Leben, belasten nicht nur Claire. Für sie war es ein inneres Bedürfnis, nach Deutschland zu fliegen. Zum einen hatte sie dort vor einiger Zeit ein altes Weingut gekauft, zum anderen waren da noch ein paar Dinge zu klären. Warum in dem Alter sich noch eine Immobilie im Ausland kaufen, fragt sich der Leser. So steht Claire eines Tages bei Lea vor der Tür und erklärt, sie sei ihre Großmutter. Die Überraschung ist gelungen, denn für Lea gab es keine Oma. Doch irgendwie hätte sie vielleicht etwas ahnen können, denn es erreichte sie vor einiger Zeit ein Reiseprospekt aus Australien von einem australischen Guest House. Die beiden freunden sich an, aber irgendetwas unausgesprochenes steht zwischen ihnen. Nur zu gern würde Claire Lea gegenüber offener sei, doch sie hat sich vorgenommen, alles der Reihe nach zu erledigen. Ohne groß zu fragen, geht Lea ans Renovieren des Hauses und findet dabei ein Päckchen alter Briefe und eine Lumpenpuppe, bei deren Anblick Claire zu Tränen ausbricht. Ende des 18. Jahrhunderts im Ort Bonnheim. Dort leben die Schwestern Marianne und Helene mit ihrem Bruder und den Eltern. Beide Schwestern sind sehr unterschiedlich. Es herrschen unruhioge Zeiten, die Welt ist im Umbruch. Da taucht auf dem Gut ein gut aussehender Italiener auf. Helene entflammt sofort für ihn, aber da ist auch noch Marianne... Die Geschichte nimmt ihren Lauf. Ein Unglück zur damaligen Zeit, wenn eine junge unverheiratete Frau schwanger wird. „Die verlorene Geschichte“ – die Aufarbeitung eines Familiengeheimnisses, Marianne und Helene, Claire, Friederike (Rike) und Lea, was verbirgt sich dahinter? Die Autorin hat ihre Charaktere wie auch die ganzen Ortsbeschreibungen u. a. so gut beschrieben, dass man sie bildhaft vor Augen hatte. Ganz behutsam klärt sich die Angelegenheit zwischen Claire und ihrer Tochter Rike. Noch deutlicher kann ich darauf nicht eingehen, es verrät einfach zu viel von der Handlung. Fazit: „Die verlorene Geschichte“ ist ein wirklich gutes Buch, dem ich meine absolute Leseempfehlung gebe. Es hat mich in seinen Bann gezogen, egal in welchem Jahrhundert ich mich auch gerade kapitelweise befand. Die eingebauten historischen Hintergründe waren aufschlussreich und gut beschrieben. Begeben Sie sich auf die Reise in die Geschichte um ein Geheimnis, welches erst am Ende vollständig gelüftet wird. Es wird bestimmt nicht langweilig.

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  • Rezension zu "Die verlorene Geschichte" von Rebecca Martin.

    Die verlorene Geschichte
    Monika58097

    Monika58097

    07. February 2013 um 17:02

    Lea, schwanger und verlassen staunt nicht schlecht, als plötzlich eine alte Dame vor ihrer Wohnungstür steht und behauptet, sie sei ihre Großmutter, von der sie gedacht hatte, dass sie gar nicht mehr leben würde. Doch Claire ist vor vielen, vielen Jahren nach Australien ausgewandert. Claire erzählt nicht viel und Lea traut sich nicht zu fragen. Ihrer Mutter Rike, zu der sie auch nicht gerade das beste Verhältnis hat, hat sie weder von der Schwanderschaft, noch von dem Besuch erzählt. Lea erfährt, dass Claire ein altes Weingut in der Nähe gekauft hat. Ein Weingut auf dem sie eine kurze glückliche Zeit mit ihrer Tochter verbringen durfte. Mit ihrer Tochter Rike. Rike, die bei den Großeltern aufwachsen musste. Rike, die denkt, sie sei von der Mutter verlassen worden. Lea hilft ihrer Großmutter Claire beim Renovieren des Gutshauses. Während der Renovierungsarbeiten entdeckt sie plötzlich ein Bündel alter Briefe. Was hat es mit den Briefen auf sich? Wer hat sie geschrieben? Und aus welcher Zeit stammen sie? Sie scheinen sehr alt zu sein. Während sich Claire, Rike und Lea langsam (wieder) näher kommen, taucht der Leser immer wieder in die Geschichte der Schwestern Marianne und Helene ein. Marianne und Helene, die einst auf dem Weingut lebten, das Claire 200 Jahre später gekauft hat. Marianne, die sich auf Gianluca einlässt. Marianne, die ein Kind von ihm empfängt, das sie jedoch nicht behalten darf. Ihr Vater verbietet es ihr. Helene, die eifersüchtige Schwester, die vorgibt, auf Mariannes Seite zu stehen und die ihr doch in den Rücken fällt. Die Ereignisse überschlagen sich. Dann immer wieder Rückblicke auf Claires Zeit als junge Frau. Ihre Ehe, ihr kleines Mädchen Rike, die furchtbaren Drohungen der Familie ihres Mannes, der sie nicht einen Augenblick geliebt hat. "Die verlorene Geschichte" - drei Geschichten, drei Schicksale, die zum Schluss zu einer Geschichte zusammengeführt werden - zu der Geschichte von Leas Familie. Frauenschicksale, die sich wiederholen. Liebe, Eifersucht, Familiengeheimnisse. Die Autorin versteht es, den Leser gefangen zu nehmen mit einer sehr spannenden Familiengeschichte. Ganz langsam fügen sich die Bruchstücke zusammen, bis sie eindlich ein Ganzes bilden. Ich konnte nicht mehr auflösen zu lesen, bis endlich alle Rätzel gelöst waren. Ein sehr schöner und spannender Roman, den ich gerne weiterempfehlen werde.

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  • Rezension zu "Die verlorene Geschichte" von Rebecca Martin.

    Die verlorene Geschichte
    Eternity

    Eternity

    Die Geschichte ist in mehrere Teile gegliedert. Zunächste versteht man nicht wirklich, wie diese Teile zusammenhängen, doch am Ende - natürlich - ergeben die einzelnen Stücke ein Gesamtbild. Die Aufteilung ist gar nicht so übel, aber nun auch nichts Sensationelles und Neuartiges. DIe Protagonisten sind sympathisch, aber nicht sehr tief gezeichnet. Man bekommt einen Eindruck von ihnen wie bei entfernten Bekannten. Bis dahin ist die Geschichte noch ganz gut zu lesen - nichts Atemberaubendes, aber ein netter Zeitvertreib für zwischendurch. Was mich jedoch gar nicht überzeugen konnte, ist die Tatsache, dass die Protagonisten sich mit ihren Vorfahren vor über 100 Jahren identifizieren. Ahnenforschung ist natürlich ein spannendes, familiäres Thema, aber die Begründung, warum man schwarze Haare hat, darauf zurückgeht, dass vor über einem Jahrhundert ein Italiener mit einer Deutschen ein Kind zeugte, finde ich schon wirklich weit hergeholt. Sorry!

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