Rebecca Michéle Das Flüstern der Wände

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Inhaltsangabe zu „Das Flüstern der Wände“ von Rebecca Michéle

Cornwall 1940: Um den Bombenangriffen auf London zu entgehen, bringt Robert Carlyon seine Familie nach Cornwall, wo sie auf dem Landsitz Higher Barton eine Bleibe finden. Während Roberts Frau und sein Sohn sich zunächst schwer in das Landleben einfügen, ist die siebzehnjährige Eve von dem Herrenhaus sofort begeistert. Doch nachts meint sie, jemanden ihren Namen rufen zu hören. Eve erfährt, dass Mitte des 19. Jahrhunderts die junge Evelyn Tremaine spurlos verschwunden ist. Seitdem soll ihr Geist in den Mauern umgehen.§§Welches Geheimnis birgt Higher Barton und welche Rolle spielt der alte Lord Tremaine? Eve beginnt nachzuforschen und stößt auf eine unglaubliche Geschichte, die auch ihr eigenes Leben nachhaltig verändern wird.

Spannender historischer Roman und eine gelungene Vorgeschichte zu der Krimi-Reihe der Autorin. Bewegend und im Gedächtnis bleibend.

— earthangel

Familiengeheimnis in Cornwall 1850: Unterhaltsam, historisch informativ, gut geschrieben, nur leider etwas vorhersehbar, von mir 3,5 *

— SigiLovesBooks

Roman auf 2 Zweitebenen. Liebevoll und spannend bis zum Ende. Ich habe diese Geschichte sehr genossen, auch wenn sie teilweise traurig ist.

— Tina06

Gutes und spannendes Buch, welches sehr fesselnd war. Es war super aber nicht überragend: 4,5 Sterne

— Lenneth88

ein tolles Buch! mich hat es super unterhalten

— thiefladyXmysteriousKatha

Spannendes Familiengeheimnis, lässt einen nicht einschlafen!

— SABO

Spannend, geheimnisvoll, teils gruselig ..... muss man einfach gelesen haben! ♥♥♥

— Wildpony

Ein wunderbares Buch in dem alles was man sich wünscht enthalten ist! Daumen hoch!!!

— steffiZDF

💖 Ein wundervolles Buch und eines meiner neuen Lieblingsbücher! 💖

— Sternenstaubfee

Diese Geschichte besitzt mehr als einen Gänsehautmoment

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Was Wände erzählen

    Das Flüstern der Wände

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    16. June 2017 um 09:19

    1940: Die Deutschen beginnen ihre Luftangriffe auf London. Robert Carlyon hat in Cornwall eine entfernte Cousine, die sich bereit erklärt, seine Familie aufzunehmen. Seine Frau Melanie wie auch sein Sohn Mikey sind nicht wirklich begeistert von der Idee, liegt das Landhaus Higher Barton so ziemlich in der Einöde. Seine Tochter Evelyn, Eve genannt, fühlt sich dort jedoch sofort wohl.Helen, die Cousine, die sie aufgenommen hat, ist momentan allein mit ihrem Schwiegervater in dem großen Haus, da ihr Mann eingezogen wurde. Sie ist froh über ein wenig Gesellschaft und Hilfe auf dem Anwesen, denn ihr Schwiegervater wird von ihr nur versorgt, an dem Leben dort nimmt er jedoch nicht teil. Er bewohnt ein paar Räume im Haus und ist für alle mehr oder weniger unsichtbar.Obwohl sich Eve dort wohlfühlt, ist sie beunruhigt. Nachts hört sie eine Stimme, die ihren Namen - Evelyn - ruft. Stimmt es, dass es sich um einen Geist handelt, von dem die Dorfbewohner erzählen? Wieso reagieren Helen und auch deren Schwiegervater eigenartig, wenn sie den Namen Evelyn in den Mund nimmt?Eve kommt nicht zur Ruhe, sie will wissen, wer diese Evelyn war, die einst in diesem Haus wohnte...Eve ist aufgeschlossen und neugierig. Als sie von dem Gerücht hört, dass auf Higher Barton ein Geist wandelt und da sie auch das Gefühl hat, dass jemand ihren Namen gerufen hat, will sie den Dingen auf den Grund gehen.Sie ist begeistert von Higher Barton und fängt an, sich für die Geschichte des Anwesens zu interessieren. Dabei stößt sie auf den Namen Evelyn. Vor nicht ganz 100 Jahren lebte bereits eine Evelyn auf dem Anwesen, über deren Verbleib Vermutungen getuschelt werden.Helen und auch der Lord reagieren ungehalten, als Eve sie nach der Evelyn fragt.Aber nach und nach erschließt sich aus Erzählungen Evelyns Leben. Evelyn ist die Tochter eines Minenbesitzers, der nach dem Tod seiner Frau ein weiteres Mal geheiratet hatte. Die Frau brachte einen Sohn mit in die Ehe, den der Vater adoptierte und der später auch die Mine erben sollte. Aber im Gegensatz zu Evelyn, die jünger war, interessierte er sich so gar nicht für die Arbeit im Bergwerk, er gab das Geld lieber aus, das sein Adoptivvater verdiente. Evelyn war ganz die Tochter ihres Vaters und interessierte sich für die Mine, die Arbeiter und alles, was mit ihr zusammenhing. Sie war verantwortungsbewusst, stand für die Arbeiter ein und hätte liebend gern Bergbau studiert. Aber es war das Jahr 1850 und es war nicht üblich, dass Frauen studierten.Die Autorin versteht es geschickt, das Leben in zwei Zeitebenen widerzuspiegeln. Die Zeitstränge verlaufen im Jahr 1850 und 1940. Im 19. Jh. geht es um die Geschichte von Evelyn, einer Frau, die nie die Chance bekam, das tun zu können, was ihr am meisten am Herzen lag. Sie ist eingefercht in die Zwänge des 19. Jh., obwohl sie noch das große Glück hatte, dass ihr Vater ihr zur Seite stand und sie an seiner Arbeit teilhaben ließ.Im Jahr 1940 tobt der 2. Weltkrieg noch in vollem Umfang. London wird von Deutschland aus der Luft angegriffen und wer flüchten kann, tut das. Hier wird dem Leser ein kleiner Einblick in die Geschichte des Weltkrieges gewährt, dem Kampf ums tägliche Überleben, den Entbehrungen und Ängsten, denen die Menschen ausgesetzt waren.Ein wunderbarer Roman, der mich fesseln konnte. Ich mag Geschichten, die sich auf mehreren Zeitebenen abspielen. Die Autorin hat mit den beiden Evelyns Protagonistinnen geschaffen, die für das einstehen, was sie lieben. Das Schicksal meinte es ungleich gut mit ihnen, aber sie haben Wünsche und Hoffnungen, für die sie leben und für die sie alles tun.Ich mochte beide Protagonistinnen sehr und konnte mich gut in sie hineinversetzen.Das Buch bringt dem Leser nicht nur ein wenig Geschichte nahe, es ist auch spannend geschrieben. Natürlich möchte man wissen, wie es Evelyn ergangen ist, ob sie der "Geist" ist, der Eve ihren Namen zuflüstert oder was es damit auf sich hat. Obwohl ein wenig vorhersehbar, war die Geschichte zu keiner Zeit langweilig, ganz im Gegenteil. Mich ließ sie nicht los, ich musste einfach weiterlesen.   Ich empfehle das Buch sehr gern weiter.

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  • Familiengeheimnisse überschatten das Leben auf Higher Barton

    Das Flüstern der Wände

    Tina06

    23. March 2016 um 09:38

    In Europa wütet der 2. Weltkrieg. Die junge Eve flüchtet mit Ihrer Familie vor den Bombenangriffen von London nach Cornwall zu einer entfernten Tante ihres Vaters. Überrascht stellt die kleine Familie fest, dass die Tante in einem sehr großen Haus wohnt. Neben Helen lebt dort zurzeit lediglich Ihr Schwiegervater, der wegen seines hohen Alters sein Zimmer nicht mehr verlassen kann, ihr Mann kämpft an der Front. Eve´s kränkelnde Mutter zieht sich ebenfalls zurück, so dass Eve fleißig mit anpackt. Sie versorgt die Tiere und hilft im Haushalt. Wenn sie nachts jedoch erschöpft in ihrem Bett liegt, hört sie eine Stimme, die nach ihr ruft. Oder sind das nur Träume? Schnell ist klar, dass Higher Barton ein schreckliches Familiengeheimnis verbirgt. Eve wäre kein junges Mädchen, wenn sie nicht neugierig das Rätsel lösen wollte. Ich liebe spannende Bücher, die auf verschiedenen Zeitebenen spielen. Rebecca Michéle ist es einmal mehr gelungen, mich mit ihren Geschichten rund um Higher Barton zu fesseln. Bei diesem Buch wurden die geschichtlichen Hintergründe, die ganz fest mit dem Leben der Familie verbunden sind, sehr bildlich und authentisch verknüpft. Die Familiengeschichte und das Geheimnis um die Flüsternden Wände von Higher Barton werden so flüssig und spannend erzählt. Ich kann dieses Buch allen Lesern, die sich wie ich von alten Familiengeheimnisses fesseln lassen können, empfehlen.

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  • solide Familiengeschichte 3,5 Sterne

    Das Flüstern der Wände

    peggy

    02. March 2016 um 14:49

    Cornwall 1940, Die 17 jährige Eve wird zusammen mit ihrer Familie auf den Landsitz Higher Barton evakuiert. Nachts hört Eve eine Stimme die ihren Namen ruft und versucht dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Das Buch wurde in zwei Zeiträume aufgeteilt die abwechselnd geschildert werden. Einmal wird aus der Sicht von Eve im Jahre 1940 geschildert und dann aus der Sicht von Evelyn 1850, beide Seiten sind miteinander verbunden. Das Buch beginnt da als Eve in Higher Barton eintrifft und sich auf dem Geheimnis nach der Stimme aus ihren träumen macht, Diese Seite fand ich sehr interessant und mysteriös, Die Geschichte von Evelyn, war für mich allerdings nicht so spannend, es ging sehr viel um Erzförderung und die Familiengeschichte die eigentlich sehr interessant ist, bleibt etwas zurück, obwohl sie im Laufe des Buches interessanter und spannender geworden ist, konnte mich das Buch nicht ganz so in seinen Bann ziehen. Es ist aber durchaus eine gute Geschichte, die sich leicht lesen lässt aber eben nicht vom Hocker haut.

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  • Naja... nicht so meins

    Das Flüstern der Wände

    Fleur91

    15. January 2016 um 11:21

    Evelyn Carlyon und ihre Familie wird evakuiert wegen des Kriegs und zieht auf den Landsitz Higher Barton. In der Nacht hört Evelyn eine weibliche Stimme ihren Namen rufen. Schnell erfährt sie, dass dieses Schloss seine eigene Geistergeschichte hat, in der es um das verschwinden der jungen Evelyn Tremaine geht, die 1850 in dem Schloss Higher Barton lebte. Evelyn möchte natürlich herausfinden, was ihrer Namensvetterin passiert ist, aber nicht alle im Schloss sind begeistert davon. Was versucht die Familie Tremain zu verbergen? Ich wurde durch das schöne Cover auf das Buch aufmerksam und Geistergeschichten mag ich eigentlich auch ganz gerne. Vor allem, wenn sie in einem Schloss spielen und es eine geheimnisvolle Geschichte gibt. Leider hat mir das Buch aber nicht sehr gut gefallen. Als erstes aufgefallen ist mir der Schreibstil. Er ist einfach sehr.... einfach. Trotz dem Alter der Protagonisten hab ich gehofft, dass dies ein Buch für Erwachsene ist, aber es ist für mich aber durch und durch ein Jugendbuch und die gefallen mir leider nur sehr selten. Man kommt zwar sehr schnell voran, aber für mich war alles oberflächlich, trivial, ich konnte einfach keine Beziehung zu den Charakteren aufbauen. Bis zur Mitte des Buches habe ich es relativ gelangweilt gelesen und dann leider nur noch quer gelesen. Die Geschichte hat mich weder mitgenommen noch großartig überrascht. Die Charaktere waren auch absolut stereotypisch. Die böse Schwiegermutter, der unglaublich herzensgute Hausherr, der böse Stiefbruder und die burschikose Tochter, die alles sein will, nur nicht mädchenhaft, dabei aber natürlich eine unglaubliche Schönheit ist, ohne es zu wissen. Und so geht es weiter. Auch die Liebesgeschichte(n) waren mir zu oberflächlich. Das hin und her zwischen den Geschehnissen 1850 und 1940 hat mir allerdings gefallen. Ich mag es, wenn auf diese Art die Vergangenheit erzählt wird. Mir hat die Idee durchaus gefallen, aber der Schreibstil und die Charaktere konnten mich nicht überzeugen. Schade.

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  • Higher Barton

    Das Flüstern der Wände

    Rena1986

    14. July 2015 um 18:41

    Mir hat diese besondere Zeitreise zwischen 1850 und 1951 sehr gefallen, durch klar gegliederte Kapitel mit Ort und Zeitangabe wird der Leser durch das Leben von Evelyn Tremaine und Eve(lyn) Carlyon geführt. Alles beginnt damit, als Robert Carlyon seine Familie im Jahre 1940 vor Bombenangriffen in London schützen möchte und seine Frau Helen, seine Tochter Evelyn, genannt Eve und seinen Sohn Mickey zu einer entfernten Verwandten aufs Land bringt. Schnell stellt sich heraus, dass es sich bei der Verwandten um Helen Tremaine handelt, die derzeitige Herrin von Higher Barton. Da ihr Mann sich im Krieg befindet, kommt ihr sowohl die Gesellschaft als auch die Hilfe der Familie sehr gelegen, sie nimmt sie, obwohl sie sich nicht kennen, sehr freundlich auf und öffnet ihnen Haus und Hof. Die 16-jährige Eve ist für ihr alter sehr erwachsen und übernimmt viel Verantwortung, sie interessiert sich sehr für ihren derzeitigen Wohnsitz Higher Barton und wühlt schon bald in Geheimnissen, die eigentlich Geheim bleiben sollten. In Rückblenden lernen wir die früheren Bewohner von Higher Barton kennen, einen gut situierten Minen Besitzer und seine Tochter Evelyn deren Mutter leider schon sehr früh verstorben ist. Um seiner Tochter wieder eine Mutter zu bieten und auch im einen Erben zu bekommen, heiratet er erneut und adoptiert sogar den Sohn seiner Frau aus erster Ehe. Leider wird sich sein Ziehsohn nicht halb so für seine Minen interessieren wie seine kleine Schwester. Diese würde später liebend gerne in die Fußstapfen ihres Vaters treten, leider ist das aber zu damaliger Zeit für Frauen nicht möglich. Oder etwa doch? Obwohl die Geschichte eigentlich recht vorhersehbar ist (Stiefmutter mit eigenem Kind, Frauen dürfen nicht Erben) fesselt der Schreibstil einen sofort und man verschlingt die 362 Seiten am liebsten ohne große Unterbrechungen. Dieser Roman ist genau die richtige Mischung aus Mystik, Romantik und Spannung. Ich muss allerdings zugeben, dass mich die "ältere" Vergangenheit also um 1850 noch mehr gefesselt hat als die "neuere" von 1940. Nachdem ich nun auch noch ein weiteres Buch der Autorin gelesen habe, muss ich sagen das mir ihre Sprache der neueren Romanen besser gefällt. Sie wirkt nun sehr rund und wie ich finde nicht mehr "typisch Deutsch". Besonders zu erwähnen ist hier auch noch die Aufmachung der Taschenbuchausgabe: Es ist mein erstes Buch aus dem Dryas Verlag daher kann ich nicht sagen, ob es dort immer so gemacht wird oder ob es sich hier um eine Besonderheit dieses Romans handelt. Das ausgewählte Papier und auch die braun Färbung der Schnittstellen erweckten bei mir direkt den Eindruck, dass ich Buch aus der Zeit in der die Geschichte spielt in Händen halte. Ob gewollt oder nicht, das fand ich sehr gelungen Fazit: Ein überaus gelungenes Buch für zwischendurch. Gerne mehr davon...  Nachtrag: Gerade habe ich entdeckt, es gibt tatsächlich noch weitere Romane der Autorin gibt die auf Higher Barton spielen. 

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  • Das Flüstern der Wände von Rebecca Michele

    Das Flüstern der Wände

    madamecurie

    16. June 2015 um 19:03

    Buchcover:Cornwall 1940: Um den Bombenangriffen auf London zu entgehen, bringt Robert Carlyon seine Familie nach Cornwall, wo sie auf dem Landsitz Higher Barton eine Bleibe finden. Während Roberts Frau und sein Sohn sich zunächst schwer in das Landleben einfügen, ist die siebzehnjährige Eve von dem Herrenhaus sofort begeistert. Doch nachts meint sie, jemanden ihren Namen rufen zu hören. Eve erfährt, dass Mitte des 19. Jahrhunderts die junge Evelyn Tremaine spurlos verschwunden ist. Seitdem soll ihr Geist in den Mauern umgehen. Welches Geheimnis birgt Higher Barton und welche Rolle spielt der alte Lord Tremaine? Eve beginnt nachzuforschen und stößt auf eine unglaubliche Geschichte, die auch ihr eigenes Leben nachhaltig verändern wird. Das Buch lies sich flüssig Lesen, es wurde immer wieder spannend und war genau das richtige für mich.Der Roman ist in der Kriegszeit,das natürliche eine ganz schlimme Zeit war.Der alte Lord Tremaine ist ein alter mürrischer Kauz,der mir aber als er sein großes Geheimnis los war , ein sehr symphatischer Mann wurde .Es hat mir sehr gut gefallen ,vielen dank das ich es Lesen durfte.

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  • Leserunde zu "Das Flüstern der Wände" von Rebecca Michéle

    Das Flüstern der Wände

    Dryas_Verlag

    Suche 10 Testleser/innen, die einem düsteren Familiengeheimnis in Cornwall auf die Spur kommen möchten. Zum Buchinhalt: Cornwall 1940: Um den Bombenangriffen auf London zu entgehen, bringt Robert Carlyon seine Familie nach Cornwall, wo sie auf dem Landsitz Higher Barton eine Bleibe finden. Während Roberts Frau und sein Sohn sich zunächst schwer in das Landleben einfügen, ist die siebzehnjährige Eve von dem Herrenhaus sofort begeistert. Doch nachts meint sie, jemanden ihren Namen rufen zu hören. Eve erfährt, dass Mitte des 19. Jahrhunderts die junge Evelyn Tremaine spurlos verschwunden ist. Seitdem soll ihr Geist in den Mauern umgehen.  Welches Geheimnis birgt Higher Barton und welche Rolle spielt der alte Lord Tremaine? Eve beginnt nachzuforschen und stößt auf eine unglaubliche Geschichte, die auch ihr eigenes Leben nachhaltig verändern wird.  Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 30.04. (Mitternacht:). Nach der Auslosung bitte ich die Gewinner um Ihre Postadressen (nach 2 Tagen ohne Antwort wird nachgelost).  Die Autorin Rebecca Michéle und ich als Verlegerin freuen uns auf die Leserunde mit euch!  Eine Leseprobe aus dem Buch findet sich unter „Blick ins Buch“ auf der Verlagswebseite:  http://www.dryas.de/romantik/das-flüstern-der-wände

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    • 338
  • Spannendes Jugendbuch

    Das Flüstern der Wände

    Vanille

    02. June 2015 um 09:48

    Plot: Die Geschichte spielt in Cornwall zur Zeit des 2. Weltkriegs. Eve sucht mit ihrer Familie, Mutter Melanie und Bruder Mickey, dort in Higher Barton Zuflucht vor den zu befürchtenden Bombenangriffen auf London. In Higher Barton stößt Eve auf ein dunkles Familiengeheimnis, dass sie nicht mehr loslässt. Nachts glaubt sie, jemanden ihren Namen rufen zu hören. Der alte Lord Tremaine, Besitzer des stolzen Landbesitzes, scheint etwas zu wissen. Eve setzt alles daran, das Geheimnis zu lüften. Als sich am Ende der Geschichte die Ereignisse überschlagen, macht sie einen grausamen Fund. Lesermeinung: Das Bucht hat mir im Sinne eines Jugendbuchs sehr gut gefallen. Ein Lob an den tollen Schreibstil von Rebecca Michéle. Das Buch lässt sich angenehm flüssig lesen. Die Geschichte ist in zwei spannende Handlungsstränge aufgeteilt. So erlebt der Leser die Geschehnisse auf Higher Barton zur Zeit des 2. Weltkriegs sowie ein Jahrhundert zuvor. Die Hauptcharaktere sind zwei starke junge Frauen, die nicht nur durch ihren Namen in Verbindung zu stehen scheinen. Die Autorin schafft es mit wenig Aufwand an verschiedenen Stellen des Romans einen gewissen Gruselfaktor herzustellen. Das hat mir sehr gut gefallen. Ebenfalls interessant fand ich die detaillierten Beschreibungen des Bergbaus im 19. Jahrhundert. Insgesamt ist Das Flüstern der Wände ein wirklich schönes Jugendbuch. Die klassischen Liebesszenen und Familientragödien waren vorhanden und leiteten maßgeblich die Geschichte. Insofern waren bestimmte Ereignisse tatsächlich vorhersehbar. Dies tut dem Buch insgesamt jedoch keinen Abbruch, denn Liebe und Verrat finden sich schließlich in jeder guten Geschichte wieder. Da ich den Roman in die Kategorie Jugendbücher einordne gebe ich 4 von 5 Sternen. Ich persönlich empfehle das Buch für ein Lesealter von 11-17 Jahren.

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  • Rebecca Michéle - Das Flüstern der Wände

    Das Flüstern der Wände

    SABO

    29. May 2015 um 22:52

    Rebecca Michéle - Das Flüstern der Wände - Dryas-Verlag 1850/ Higher Barton/Cornwall Lord Tremaine ist zum 2. Mal verheiratet, der frühe Tod seiner Frau Eleonor prägte Vater und Tochter und hat sie zusammengeschweisst. Das Leben ging weiter und die neue Ehefrau brachte auch gleich einen Erben mit in die Familie ein. Ralph und Evelyn sind wie Feuer und Wasser, sie tendiert zum Blaustrumpf und er zum Lebemann. Das Interesse für das Familiengeschäft, Erz und Kupferabbau teilen die beiden in keinster Weise. Evelyn würde nichts lieber tun, als auf eine gute Universität gehen, darf aber nicht. Ralph soll und könnte, will aber nicht. Die Rechnung ist ganz einfach, wer keine Hosen tragen darf, kann auch nicht studieren. Es ist 1850! Evelyn hat da modernere Ansichten und setzt alles auf eine Karte: Sie bewirbt sich um einen Studienplatz für Bergbau, ihren Vornamen kaschiert sie mit einem Punkt.. Clarissa, Evelyns Stiefmutter will diese lieber gut verheiratet wissen. 1940/ London/Cornwall Der zweite Weltkrieg hat London voll im Griff, Familien werden aufs Land evakuiert, so auch die junge Eve und ihr kleiner Bruder Mickey. Der Landsitz "Higher Barton" entpuppt sich als Schloss und ihre Tante nimmt sie mit offenen Armen auf, endlich kommt wieder Leben in den alten großen Kasten, aber auch die Geister der Vergangenheit werden geweckt. "Evelyn Evelyn" so flüstern die Wände. Als Eve ihrer Tante von dem Vorfall erzählt, reagiert diese erschrocken und abweisend, das muss sie sich eingebildet haben. Eve, die auf den Namen Evelyn getauft ist, kann nicht anders und begibt sich auf verstaubte Spuren und Spinnwebenpfade und entdeckt ein unheimliches Familiengeheimnis. -- Spannend bis zur letzten Seite, mysteriös und melodramatisch, zum Nächtedurchlesen. 100 %ige Empfehlung, ein Genuss, nicht nur für Higher Barton-Fans.

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  • ein altes Geheimnis um eine junge Frau

    Das Flüstern der Wände

    thiefladyXmysteriousKatha

    29. May 2015 um 13:28

    An dieser Stelle möchte ich mich herzlich beim Verlag bedanken und bei der Autorin! Ich habe mich gefreut an dieser Leserunde teilnehmen zu können. Klappentext Cornwall 1940: Um den Bombenangriffen auf London zu entgehen, bringt Robert Carlyon seine Familie nach Cornwall, wo sie auf dem Landsitz Higher Barton eine Bleibe finden. Während Roberts Frau und sein Sohn sich zunächst schwer in das Landleben einfügen, ist die siebzehnjährige Eve von dem Herrenhaus sofort begeistert. Doch nachts meint sie, jemanden ihren Namen rufen zu hören. Eve erfährt, dass Mitte des 19. Jahrhunderts die junge Evelyn Tremaine spurlos verschwunden ist. Seitdem soll ihr Geist in den Mauern umgehen. Welches Geheimnis birgt Higher Barton und welche Rolle spielt der alte Lord Tremaine? Eve beginnt nachzuforschen und stößt auf eine unglaubliche Geschichte, die auch ihr eigenes Leben nachhaltig verändern wird. Meinung Da ich bereits ein anderes Buch von der Autorin (geschrieben unter einenm anderen Pseudonym) gelesen habe, war ich mir schon recht sicher, dass mich auch "das Flüstern der Wände" überzeugen würde. Wie bereits erwartet war der Schreibstil sehr angenehm zu lesen und ich habe flüssig ein Kapitel nach dem anderen weglesen können. Man scheint durch die Seiten zu fliegen, alles wird anschaulich beschrieben und auch die Charaktere werden einem sehr nahe gebracht. Mir hat es gefalen, dass das Buch auf der einen Zeitebene im Jahre 1940 während des zweiten Weltkrieges spielt, da mich diese Zeit sehr interessiert. Es wird gut dargestellt wie schwierig diese Zeit für die Bevölkerung war (zum Beispiel die Bombenangriffe, Essensrationierung, geliebte Menschen an der Front). Die Protagonistin Eve war ein aufgewecktes, neugieriges und symphatisches Mädchen, die sich nicht aufhalten ließ und bis zum Schluss alles gegeben hat um das Geheimnis von Evelyn herauszufinden. Die anderen Figuren mochte ich fast alle sehr gerne (zum Beispiel Billy oder Alwyn). Das Herrenhaus war eine tolle Kulisse und dank des schönen Covers konnte man es sich gut vorstellen. Die zweite Zeitebene rund um Evelyn war auch sehr spannend. Es wurde gezeigt wie schwierig es für eine Frau im 19. Jahrhundert war zu arbeuten oder gar zu Studieren. Evelyn erinnert sehr an Eve und man fühlt eine Verbindung zwischen den beiden Figuren. Die Geschichte rund um Evelyns Tod war sehr spannend und auch etwas grausam aber wirklich gut. Das Einzige was ich an diesem Buch kritisieren kann ist, dass man sich die ein oder andere Sache denken konnte und die Handlung teilweise sehr konstruiert wirkte. Ich meine damit, dass man manche Erzählmuster einfach schon aus zu vielen anderen Büchern kennt und daher direkt weiß was passieren wird. Trotzdm hat das Buch mir super gefallen, auch wenn ich es in eienr für mich schweren Zeit gelesen habe. Ich würde 4,5 Sterne vergeben wenn dies hier möglich wäre.

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  • Spannende Geschichte um ein Familiengeheimnis

    Das Flüstern der Wände

    bookgirl

    28. May 2015 um 14:53

    Inhalt Cornwall 1940: Robert Carlyon bringt seine Familie nach Cornwall, um den Bombenangriffen in London zu entgehen. Dort finden sie eine Bleibe auf dem Landsitz Higher Barton. Die siebzehnjährige Eve ist im Gegensatz zu ihrer Mutter und dem Bruder begeistert von dem alten Herrenhaus, meint jedoch nachts jemanden ihren Namen rufen zu hören. Sie erfährt, dass Mitte des 19. Jahrhunderts Evelyn Tremaine spurlos verschwunden ist und seitdem ihr Geist in den Mauern spuken soll. Aber welches Geheimnis steckt hinter dem Verschwinden von Evelyn und was für eine Rolle spielt Lord Tremaine? Meine Meinung "Das Flüstern der Wände" ist eine wunderbar erzählte Geschichte um ein Familiengeheimnis, welches mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen hat. Auf zwei zeitlichen Ebenen beschreibt die Autorin kapitelweise das Leben von Eve und Evelyn. Einerseits befinden wir uns mit Eve im Jahr 1940, andererseits mit Evelyn im Jahr 1850. Beide Protagonistinnen sind auf ihre Weise sympathisch und nehmen den Leser für sich ein. Dabei haben beide es nicht leicht. Eve muss in Kriegszeiten mit ihrer Mutter und dem Bruder London verlassen und in Cornwall versuchen sich heimisch zu fühlen, was ihr in der Familie noch am besten gelingt. Sie ist es denn auch, die mit dem Geheimnis um Evelyn in Verbindung kommt, da sie in der Nacht immer wieder jemanden ihren Namen rufen hört. Diese Passagen hatten einen leicht schaurigen Effekt, der mir jedoch sehr gut gefallen hat. Ob Evelyn tatsächlich in den alten Mauern spukte, sei an dieser Stelle natürlich nicht verraten. Aber auch Evelyn ist eine Frauenfigur, die ich sofort mochte. Sie ist für die damalige Zeit schon recht fortschrittlich in ihrem Denken und Handeln. Großartig unterstützt wird sie von ihrem Vater, der ihr Türen öffnet, die für andere verschlossen blieben. Rebecca Michéle hat einen fesselnden Schreibstil, der mich durchgehend blendend unterhalten hat. Die Momente, in denen Eve nachts die Stimmen hört, sorgen für Gänsehaut und bringen damit eine Komponente in die Geschichte ein, die für weitere Spannung sorgt, sodass dies sicher nicht mein letztes Buch von der Autorin war. Fazit "Das Flüstern der Wände" bietet alles, was eine Geschichte um ein altes Familiengeheimnis benötigt. Von mir gibt es daher eine ganz klare Leseempfehlung!

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  • Familiengeheimnis mit leichtem Mystikfaktor

    Das Flüstern der Wände

    Spatzi79

    25. May 2015 um 20:58

    Cornwall, 1940. Der Zweite Weltkrieg tobt und die Bedrohung für London durch die nächtlichen Bombenangriffe der Deutschen steigt immer weiter. Aus diesem Grund entscheidet Robert Carlyon, seine Familie aufs Land in Sicherheit zu bringen. Seine Frau Melanie, Tochter Eve und Sohn Mickey kommen bei einer entfernten Verwandten auf deren Landsitz Higher Barton in Cornwall unter. Obwohl die Trennung von Ehemann und Vater nicht einfach ist, gibt sich vor allem Eve große Mühe, ihrer Gastgeberin zu helfen und sich auf Higher Barton hilfreich einzubringen. Doch irgendetwas ist unheimlich in dem alten Haus. Eve hört nachts immer wieder eine Stimme den Namen Evelyn rufen. Ihre Nachfragen stoßen auf eine Mauer des Schweigens. Erst Billy, ein junger Mann aus der Nachbarschaft, erzählt ihr mehr über das tragische Schicksal jener Evelyn. Der Leser erfährt auf einer zweiten Handlungsebene dann auch mehr über Evelyn. Ihre Geschichte spielt in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Evelyn ist eine sehr sympathische junge Frau mit für ihre Zeit ungewöhnlichen Ambitionen. Sie will die Minen ihres Vaters übernehmen und zeigt sich auch äußerst begabt hierfür. Als Frau legt man ihr auf diesem Weg aber allerhand Steine in den Weg, sowohl in der Gesellschaft an sich, als auch in ihrer eigenen Familie, denn ihre Stiefmutter und ihr Stiefbruder sind strikt dagegen, dass Evelyn das Erbe antritt. Kann diese Geschichte ein gutes Ende nehmen? Die beiden Handlungsstränge sind beide spannend, wobei mich Evelyns Geschichte fast ein bisschen mehr begeistern konnte. Man hofft und fiebert sehr mit ihr mit, sieht aber das drohende Unheil leider schon bald kommen. Die Auflösung am Ende war nicht wirklich überraschend, aber schlüssig und beantwortete fast alle Fragen. Ein bisschen unerklärliche Mystik bleibt dennoch, wer so etwas in Büchern nicht mag, wird sich hier wahrscheinlich ärgern, ich habe es gerne hingenommen, es muss nicht immer alles bis ins letzte Detail logisch erklärbar sein. Eine schöne Lektüre, bei der ich nebenbei allerhand über den Minenbau in Cornwall gelernt habe!

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  • Unheimliche Stimmen auf Higher Barton

    Das Flüstern der Wände

    Dreamworx

    23. May 2015 um 18:04

    England 1940. Als es in London durch die Bombenangriffe für seine Familie zu gefährlich wird, bringt Robert Carlyon seine leidende Frau Melanie, seine 17-jährige Tochter Evelyn, genannt Eve, und Sohn Mickey aufs Land nach Cornwall zu seiner entfernten Cousine Helen, die seit ihrer Heirat auf dem Landsitz Higher Barton lebt. Da Helens Ehemann im Krieg dient, lebt sie dort mit ihrem Schwiegervater Alwyn und bewirtschaftet das Gut allein. Eve fühlt sich schnell heimisch auf Higher Barton, obwohl ihr Nachtschlaf immer wieder durch ein geheimnisvolles Flüstern gestört wird. Bei ihren Nachforschungen, was es mit dieser Stimme auf sich hat, findet Eve heraus, dass vor 100 Jahren eine Namensvetterin von ihr als Tochter des Hauses auf Higher Barton gelebt und von einem Tag auf den anderen verschwunden ist. Doch je mehr sich Eve sich für das Thema interessiert, umso ablehnender reagieren Helen und Alwyn auf das Thema. Wird Eve das Geheimnis um Evelyn lüften? Rebecca Michéle hat mit ihrem Buch „Das Flüstern der Wände“ einen sehr spannenden und unterhaltsamen teils historischen, teils zeitgenössischen Roman vorgelegt. Der Schreibstil ist wunderbar flüssig und gibt dem Leser bereits nach wenigen Seiten das Gefühl, ebenfalls auf Higher Barton zu sein und den Protagonisten auf Schritt und Tritt bei ihrem Tun zu folgen. Die eingeflochtenen Hintergrundinformationen über den Kupferabbau in den Minen und das Leben der dort arbeitenden Bevölkerung hat dazu beigetragen, die Geschichte noch realer wirken zu lassen. Die Handlung verteilt sich auf zwei Zeitebenen, die beide in sich rund abgeschlossen sind, aber auch ineinander über greifen. Der eine Teil der Geschichte behandelt die Zeit ab 1837 und folgt dem Leben von Evelyn. Der zweite berichtet von der Zeit ab 1940 und erzählt von Eve und ihren Erlebnissen und Nachforschungen. Sehr geschickt hat die Autorin die beiden Handlungsstränge miteinander verflochten. Dabei wird auch deutlich, wie ähnlich sich die beiden Frauen in ihrem Charakter sind, beide sind sehr mutig, willensstark und liebenswert. Die Protagonisten wurden sehr detailliert ausgearbeitet und wirken authentisch und lebensecht. Eve besticht durch ihr Mitgefühl, ihre Empathie und ihre Hilfsbereitschaft, aber auch durch ihre natürliche Neugier, die durchs nichts zu erschüttern ist. Sie hat schon früh durch die Unpässlichkeit ihrer Mutter Verantwortung übernehmen müssen. Evelyn ist ebenfalls eine junge Frau mit einem starken Charakter und einem ungebrochenen Wissensdurst. Sie ist ehrlich, offen und kümmert sich um ihre Mitmenschen, Standesdünkel sind ihr fremd. Auch sie musste schnell lernen, da ihre Mutter früh verstarb und sie sich nun einer Stiefmutter mit eigenem Sohn gegenüber sah. Ralph ist ihr Stiefbruder und ein hinterhältiger und geldgieriger Kerl, der lieber am Spieltisch sitzt, als Verantwortung zu übernehmen. Stiefmutter Clarissa ist neidisch auf Evelyn und buhlt um den Einfluss auf ihren Ehemann, um ihrem Sohn das Erbe Higher Barton zu sichern. Auch zur Ausstattung des Buches gibt es einiges zu sagen. Das Cover und der Titel passen wie Faust aufs Auge zu dem Roman. Der Schnitt ist bräunlich eingefärbt und deutet den Zusammenhang zu den Kupferminen an. Die einzelnen Handlungsstränge sind durch ein Trennblatt gekennzeichnet, das immer anzeigt, ob nun Eve oder Evelyn an der Reihe ist. Gleichzeitig kann man die Jahreszahl entnehmen und ein Frauenprofil als Scherenschnitt bewundern. Hier hat sich der Verlag viel Mühe gegeben, die sich auch optisch wirklich gelohnt hat. „Das Flüstern der Wände“ ist ein wunderbarer, spannender und unterhaltsamer Roman, der den Leser auf der Suche nach einem Familiengeheimnis in ein vergangenes Jahrhundert entführt und der die Seiten erst aus der Hand legen kann, wenn dieses gelüftet ist. Für alle, die gut ausgedachte Geschichten lieben und sich in einem Buch verlieren möchten, ist dies ein absoluter Lesetipp!  

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  • Das grosse Geheimnis um Evelyn

    Das Flüstern der Wände

    Cupcakes2

    22. May 2015 um 13:38

    Grossbritannien und das Deutsche Reich befinden sich im Krieg. London wird von Bombenangriffen nicht verschont. Robert Carlyon bringt seine Familie zu Verwandten aufs Land nach Cornwall. Seine Grosscousine wohnt auf dem Familiensitz Higher Barton ihres Mannes. Helen freut sich auf die Gesellschaft. Robert wird nach London zurückfahren und einen Posten im Kriegsministerium antreten. Eve ist sofort von der Landschaft und dem grossen Herrenhaus begeistert. Ihre Mutter und ihr jüngerer Bruder hingegen, können sich mit der ländlichen Umgebung nicht so schnell anfreunden. Eines nachts hört Eve eine Stimme ihren richtigen Vornamen Evelyn flüstern. Sie spürt sofort, dass es in dem Haus ein Geheimnis gibt. Daraufhin beginnt sie Nachforschungen zu machen. Denn sie will das Rätsel um die geheimnisvolle Stimme lüften. Die Autorin Rebecca Michéle erzählt einen Roman auf zwei Zeitebenen. Aus den Erzählungen der Vergangenheit und der Gegenwart entsteht eine zusammenhängende Geschichte. Beide Teile haben mich sofort gefesselt. Denn die Romanfiguren und die Beschreibungen der Umgebung wirken lebendig. Auch die eindrücklichen Schilderungen der Minenarbeitern werden dem Leser nahegebracht. Schnell kann man sich zu der Lage der Arbeiter ein Bild machen. Es ist ein vielseitiges und spannendes Buch, welches ich nur schwer aus den Händen legen konnte. Der Vorname und das Alter verbindet die Töchter der verschiedenen Zeiten. Zudem sind beide zielstrebig, hilfsbereit und liebenswürdig. Eves Mutter ist schwach und melancholisch. Oft muss sie sich um ihre kranke Mutter kümmern. Im Gegensatz wuchs Evelyn vor fast 100 Jahren mit einer Stiefmutter auf. Evelyn hatte die Schönheit ihrer Mutter. Dies bekam sie von ihrer Stiefmutter oft zu spüren. Eve findet Interesse an Evelyn und beginnt innerhalb der Familie des Hauses Fragen zu stellen. Als sie die Zurückhaltung der Familienmitglieder bemerkt, wird ihre Neugierde umso mehr erweckt. Eines Tages stösst sie auf unglaubliches. Ein mysteriöser Roman mit einer schönen Liebesgeschichte. Bereits die Aufmachung des Buches ist ein Hingucker.

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  • Schatten der Vergangenheit - grandios!

    Das Flüstern der Wände

    Wildpony

    22. May 2015 um 11:44

    Das Flüstern der Wände - Rebecca Michéle Kurzbeschreibung Amazon: Cornwall 1940: Um den Bombenangriffen auf London zu entgehen, bringt Robert Carlyon seine Familie nach Cornwall, wo sie auf dem Landsitz Higher Barton eine Bleibe finden. Während Roberts Frau und sein Sohn sich zunächst schwer in das Landleben einfügen, ist die siebzehnjährige Eve von dem Herrenhaus sofort begeistert. Doch nachts meint sie, jemanden ihren Namen rufen zu hören. Eve erfährt, dass Mitte des 19. Jahrhunderts die junge Evelyn Tremaine spurlos verschwunden ist. Seitdem soll ihr Geist in den Mauern umgehen. Welches Geheimnis birgt Higher Barton und welche Rolle spielt der alte Lord Tremaine? Eve beginnt nachzuforschen und stößt auf eine unglaubliche Geschichte, die auch ihr eigenes Leben nachhaltig verändern wird. Mein Leseeindruck: Wow... wieder ein super spannendes und bewegendes Buch der Autorin Rebecca Michéle, das von Higher Barton handelt.Ich habe schon einige Bücher der Autorin gelesen die dort auf dem alten Landsitz spielen. Vor allem die sympatische Mabel hatte ich damals so ins Herz geschlossen. Dieser Teil von Higher Barton erzählt jedoch die Geschichte der verschwundenen Erbin des Herrenhauses, die auf geheimnisvolle Weise verschwand. Die junge Eve hört den Namen Evelyn durch die Wände und möchte gern das Geheimnis dieses Flüsterns und von der vermissten Evelyn ergründen. Ist doch ihr Name Eve auch nur eine Abkürzung von Evelyn. Wie immer hat mich das Buch unheimlich in den Bann gezogen. Der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart hat mir sehr gut gefallen und es fiel mir unheimlich schwer das Buch zwischendurch aus den Händen zu legen. Fazit: Eine geheimnisvolle, sehr spannende Geschichte zwischen gestern und heute.Und auch der Gruseleffekt kommt ab und an schon durch.Für mich wieder ein tolles Buch der Autorin und ein schönes Wiedersehen mit Higher Barton mit einem teils traurigen, aber auch zufrieden stellenden Ende. Die Aufmachung des Taschenbuchs ist wunderschön. Das Cover ein richtiger Hingucker und der braune Schnitt passt wunderbar und edel dazu. Dafür ein großes Lob an den Verlag. Für die Autorin 5 Sterne für eine tolle Story! ♥

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