Rebecca Michéle Der Tod schreibt mit

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Inhaltsangabe zu „Der Tod schreibt mit“ von Rebecca Michéle

Der Schriftsteller Clark Kernick wird brutal erschlagen in seinem Cottage aufgefunden. Für die Polizei ist der Täter schnell gefunden – Harrison Hickery. Dessen Ehefrau hatte eine Affäre mit dem Autor und deswegen ihren Mann verlassen. Als sich Harrison in der Untersuchungshaft das Leben nimmt scheint der Fall gelöst. Doch dann entdeckt Mabel Clarence ein Geheimnis – und begibt sich dabei selbst in tödliche Gefahr. Very British – ein weiterer spannender Krimi im nicht immer idyllischen Cornwall

Von spannend bis langweilig, hier war alles dabei

— EmilyTodd
EmilyTodd

Ein sehr schöner Krimi im englischen Stil, der sich flüssig liest. Die Protagonisten ist interessant geschrieben und gut zusammengestellt. Freue mich auf mehr Bücher von der Autorin

— wattwurm18
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  • Schwieriger Start, aber dann gar nicht so schlecht.

    Der Tod schreibt mit
    EmilyTodd

    EmilyTodd

    16. January 2017 um 10:52

    Dies ist der zweite Fall von Mabel Clarence von dem sie die Finger nicht lassen kann. Das es der zweite Fall ist, ist leider nicht zu überlesen. Als ich mich auf das Buch beworben habe, ist mir das leider entgangen. Vieles wird von der Autorin vorausgesetzt und daher fiel es mir persönlich sehr schwer in das Buch rein zu kommen. Man sollte wirklich erst ihr erstes Werk lesen, bevor man sich an dieses Buch heran wagt.Nichts destotrotz habe ich es bis zur letzte Seiten geschafft.Mit unter war es wirklich spannend, aber leider zwischendurch auch langweilig und langatmig. Manchmal ging mir diese Mabel einfach nur auf den Wecker. Das Ende hat mich allerdings überrascht. Ich war von einem anderen Mörder ausgegangen. So das mir der Schluss wirklich gut gefallen hat. Bei den letzten Kapiteln konnte ich das Buch auch wirklich nur schwer aus der Hand legen weil ich einfach wirklich wissen wollte wie es ausgeht.Was der Autorin wirklich gut gelungen ist, ist die Beschreibung von Cornwall. Ich hatte zwischendurch das Gefühl dort zu sein. Ihre bildhaften Ausführungen waren wirklich ein großes Vergnügen. Ich hatte irgendwie die ganze Zeit lust meine Koffer zu packen und einen Flug zu buchen. Allgemein hat mir der Schreibstil an sich gut gefallen.Aufgrund dessen würde ich ihr erstes Buch eigentlich gern noch lesen, aber vieles wurde mir nun schon vorweggenommen, schade. Was mir auch gut gefallen hat, dass ich zwischen drin auch immer mal wieder schmunzeln musste oder einfach nur mit dem Kopf schütteln konnte.Eigentlich ist dieses Buch eine Achterbahn der Gefühle gewesen. Von spannend bis langweilig, von traurig bis lustig und einfach nur unbegreiflich, war alles dabei.Und deswegen: 4 von 5 Sternen

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  • Miss Marple reloaded 2

    Der Tod schreibt mit
    vienna

    vienna

    Miss Marple reloaded 2 das Cover Viel kreativer als das Cover des ersten Cornwall-Krimis aus der Feder von Rebecca Michéle ist dieses leider auch nicht. Erneut lassen dunkle Wolken auf einen zu lösenden Kriminalfall in Lower Barton schließen. Welche Rolle der hübsch gefiederte Vogel im Vordergrund erfüllen soll, bleibt schleierhaft. Meine ornithologischen Kenntnisse reichen nicht, um ihn einer Vogelgattung zuzuordnen, aber das ist auch unerheblich, denn einen Vogel habe ich in der Geschichte nicht ausmachen können. Okay, ein Tierarzt ist eine der Hauptfiguren, aber Vögel hat er bislang nicht behandelt. Die Schrift ist immer noch zu groß, zu weiß und zu langweilig. die Story Der Schriftsteller Clark Kernick wird mit einem Schürhaken erschlagen. Schnell gerät Harrison Hickery unter Verdacht, dessen Frau ein Verhältnis mit dem Schriftsteller hatte. Hickery begeht Selbstmord, während er in Untersuchungshaft sitzt. Die Polizei schließt daraufhin die Ermittlungsakten. Miss Mabel und ihr brummiger Freund, der Tierarzt Victor Daniels, zweifeln an der Schuld Hickerys. Auf eigene Faust machen sie sich auf Beweissuche und geraten in große Gefahr, als sie ein Geheimnis aufdecken. das Fazit Ich bin ein klein wenig enttäuscht. Hatte ich nach Band 1 die Hoffnung, inhaltlich wie auch in der Skizzierung der Miss Mabel ist noch Steigerungspotenzial vorhanden, konnte mich Band 2 eher noch weniger fesseln. Miss Mabel ist mir einfach zu harmlos, zu wenig resolut. Irgendwie kaufe ich es ihr nicht ab, wenn sie sich beispielsweise gegen den Polizeichef durchzusetzen versucht. Vielleicht vergleiche ich ungewollt mit der energischen Miss Marple, aber ich bin der Meinung, wer im hohen Alter nicht Halt davor macht auf Verbrecherjagd zu gehen, braucht etwas mehr Kaltschnäuzigkeit. Auch die Story fand ich im Vergleich zu Band 1 etwas schleppender und vorhersehbarer. Mir war relativ schnell klar, wer gemordet hat und aus welchem Anlaß. Nichtsdestotrotz mag ich die Gemütlichkeit, mit der ermittelt wird und das ständige Naschen von Keksen, Kuchen, Sandwiches und warmer Pastete gerne in Kombination mit Kaffee und Tee, Tee oder Tee kann mich nicht abschrecken. Ganz ehrlich, es wurde viel gegessen und getrunken in dieser Geschichte. Gut, dass ich nicht auf Diät bin. 3,5 Sterne und die Hoffnung, dass Band 3 wieder mehr überzeugen kann.

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    Floh

    Floh

    06. August 2014 um 10:43
  • Miss Mabel ist zurück!

    Der Tod schreibt mit
    mandarinpeach

    mandarinpeach

    14. May 2013 um 23:02

    Seit knapp sechs Monaten wohnt Mabel Clarence nun schon in Higher Barton. Nachdem sie ihr gesamtes Leben in London verbracht hatte, genießt sie nun ihr ruhiges Leben im kornischen Idyll. Auch wenn sie einen eher holprigen Start mit der Gegend und ihren Bewohnern hatte, indem sie nicht nur eine Leiche fand, sondern auch noch einen Mordfall löste, lebt sie sich nach und nach in den Alltragstrott ein. Doch dann stolpert Mabel bereits über die zweite Leiche innerhalb des Jahres: Der örtliche Beststellerautor Clark Kernick liegt erschlagen in seinem Haus und ein Schuldiger ist schnell gefunden. Harrison Hickery, dessen Frau ihn mit Kernick betrogen hat, wird wegen Mordverdachts festgenommen und tötet sich in Haft. Sein Selbstmord wird als Schuldeingeständnis gewertet, der Fall zu den Akten gelegt. Mabel jedoch glaubt nicht an Hickerys Schuld und macht sich auf eigene Faust auf die Suche nach dem Mörder. Dabei weiß sie noch nicht, dass sie nicht nur sich in tödliche Gefahr bringt. Der Tod schreibt mit ist das zweite Buch um Mable Clarence, die sich als moderne Miss Mapel entpuppt, als sie bereits zum zweiten Mal nur weniger Monate im kornischen Ort Lower Barton einem Mord auf die Schliche kommt. Wie bereits in Die Tode von Higher Barton überzeugt Mabel mit ihrem Charme auf jeder Linie! Diesmal ist auch der etwas grummelige Tierarzt Dr. Victor Daniels mit von der Partie, der ebenfalls bereits aus dem ersten Teil bekannt ist. Die beiden geben ein unterhaltsames Duo auf kautzigem Niveau ab. Und auch in diesem Buch schafft es Autorin Rebecca Michéle wieder, das südenglische Cornwell so darzustellen, dass ich mich richtig in dem milden Küstenklima mit beinahe mittelalterlichem Charme wiederfinden konnte. Die Geschichte an sich konnte mich diesmal leider nicht so überzeugen wie im ersten Teil. Sie war einfach nicht so packend und nach einiger Zeit konnte ich mir des Rätsels Lösung denken. An einigen Stellen hatte ich außerdem das Gefühl, dass sie recht unbedarft eingeschoben wurden, um Mabels Ermittlungen noch einmal einen Schubser in die richtige Richtung zu geben. Dennoch habe ich das Lesen wieder genossen, was nicht zuletzt an Mabel mit ihrer einnehmenden Art lag. Und der Andeutung am Ende des Buches nach darf man sich auf noch einen dritten Teil freuen. Zwar strotzt Der Tod schreibt mit nicht vor Action und Waffengewalt, wie so manch anderer Thriller, doch das muss es auch gar nicht, denn die Fälle, in die Mabel Clarence sich begibt, leben von der idyllischen Umgebung Cornwells und ihren Menschen.

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  • Ein wirklich interessantes Buch.

    Der Tod schreibt mit
    Kaoru-chan

    Kaoru-chan

    29. April 2013 um 13:35

    Rebecca Michèle - Der Tod schreibt mit  Broschiert: 301 Seiten Verlag: Goldfinch Verlag; Auflage: 1 (27. September 2012) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3940258199 ISBN-13: 978-3940258199 Buchrücken/Klappentext: Der Schriftsteller Clark Kernick wird brutal erschlagen in seinem Cottage aufgefunden. Für die Polizei ist der Täter schnell gefunden Harrison Hickery. Dessen Ehefrau hatte eine Affäre mit dem Autor und deswegen ihren Mann verlassen. Als sich Harrison in der Untersuchungshaft das Leben nimmt scheint der Fall gelöst. Doch dann entdeckt Mabel Clarence ein Geheimnis und begibt sich dabei selbst in tödliche Gefahr. Very British ein weiterer spannender Krimi im nicht immer idyllischen Cornwall Inhalt:  Nach einer Vorlesung von Clark Kernick, macht sich Mabel Clarence auf den Weg zu diesem, um ihm die verlorene Geldbörse zu bringen. Sie findet Clark Kernick jedoch tot im Haus auf. Sofort ruft Mabel die Polizei. Schnell haben diese auch einen Tatverdächtigen, der festgenommen wird. Da dieser sich selber umbringt, gehen die Polizisten natürlich davon aus, dass sie den richtigen erwischt haben und schliessen den Fall. Doch Mabel und Victor Daniels, für den Mabel arbeitet, glauben nicht, dass der Verdächtige Harrison Hickery schuldig ist und so macht sich Mabel weiter auf die Suche. Sie findet raus, das Kernick einige Affären hatte, über die er "Buch geführt" hat und gibt dieses an Warden, dem Sergant, weiter. Diesem sind jedoch die Hände gebunden, da der Fall ja bereits abgeschlossen ist. Und doch kann Mabel keine Ruhe finden, bis zum Ende hin wirklich raus kommt, dass nicht Hickery der Täter ist, sondern eine seiner Affären... Auch der Verläger, Chunhill, wird fast erschossen und Mabel findet raus, dass Kernick und er schon vor über 20 Jahren miteinander befreundet waren. Was auch der Grund ist, weshalb Chunhill das Buch von Kernick veröffentlich in seinem Verlag. Jedoch kommt hinterher raus, dass es nicht rein aus Gefälligkeit der Fall war, sondern weil Kernick Chunhill erpresst hat. Victor kommt zum Ende des Buches auch in Große Gefahr. Er wird entführt und in eine Hütte gesperrt. Doch Alan, Victors Patensohn, und Mabel schaffen es rechtzeitig, Victor dort rauszuholen und so vor einem Verbrennen zu bewahren. Natürlich rufen sie sofort die Polizei, damit die Täterin festgenommen werden kann. Meinung:  Ein wirklich sehr interessantes Buch, was Spaß gemacht hat zu lesen. Ein bisschen erinnert mich das ganze an Miss Marple. Und ich musste auch schmunzeln als solch eine Anspielung im Buch vorkam. Die Geschichte ist wirklich fesselnd und man konnte gut mitraten und ich selber bin nicht sofort daruaf gekommen, warum und wieso ausgerechnet diese Person Kernick umgebracht hat. Die Charaktere in dieser Geschichte sind auch alle für sich was besonderes. Der Tierarzt Victor Daniels und Mabel Clarence, die für ihn arbeitet, haben eine schönes zusammenspiel. Und auch der Sergant ist einfach ein toller Charakter. Aber auch die Nebencharaktere, die zwischendurch auftauchen, haben wirklich was besonderes an sich.  Der Schreibstil ist wirklich sehr flüssig zu lesen.  Und man kommt von Anfang an wirklich gut in die Geschichte rein. Ein Buch, was ich wirklich empfehlen kann. So bekommt dieses Buch von mir die volle Punktzahl.

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  • Rezension zu "Der Tod schreibt mit" von Rebecca Michéle

    Der Tod schreibt mit
    Tanzmaus

    Tanzmaus

    09. January 2013 um 15:52

    Das zweite Buch mit Mabel Clarence setzt ein halbes Jahr nach ihrem Umzug nach Lower Barton in Cornwall an. Die pensionierte Krankenschwester arbeitet mittlerweile beim Tierarzt und Junggeselle Victor Daniels, dem sie den Haushalt führt. Auf einer Lesung lernt Mabel den Schriftsteller Clark Kernick kennen. Als sie ihm nach der Lesung seine Brieftasche, die er vergessen hat, nach Hause bringen will, findet sie ihn erschlagen in seinem Haus. Mabel verständigt sofort die Polizei und gerät erneut mit dem Polizeiinspektor aneinander. Aber Mabel verspricht, dieses Mal nicht auf eigene Faust zu ermitteln. Als jedoch Harrison Hickery unter Tatverdacht gerät, verhaftet wird und sich im Gefängnis das Leben nimmt, kann Mabel gar nicht anders, als sich einzumischen. Denn auch wenn Hickery als Täter feststeht, so hat Mabel doch ihre Zweifel daran. Sie stellt eigene Nachforschungen an und bringt damit nicht nur sich selbst, sondern auch Victor in Lebensgefahr ... Das Cover passt wunderbar zur Geschichte und stimmt den Leser schon vor Lesebeginn auf die Geschichte ein. Es handelt sich hier um den zweiten Band der Cornwall-Krimis von Rebecca Michéle. Die Geschichte schließt an das Ende des ersten Bandes an. Die Protagonisten sind sehr farblich beschrieben, die Vorgeschichte fließt stückchenweise mit ein, so dass man sich ein Bild machen kann, ohne den ersten Band zu kennen. Wenn man den ersten Band kennt, freut man sich über das Wiedersehen mit Mabel und Victor. Man trifft liebgewonnene Protagonisten in einer bekannten Umgebung. Die Handlung ist spannend, schlüssig und nachvollziehbar. Es gibt viele Wendepunkte und Überraschungen, die die Geschichte noch zusätzlich aufpeppen und den Leser zum Mitdenken fordern. Aber auch die Umgebung kommt bei der Autorin nicht zu kurz. Man merkt ihr deutlich an, dass sie Cornwall kennt, liebt und diese Liebe zwischen zwei Buchdeckeln zu packen versteht. Fazit: Ein mitreißender Cornwall-Krimi, bei dem man abtauchen kann und auf eine baldige Fortsetzung hofft. Reihe: 1. Die Tote von Higher Barton: Ein Cornwall-Krimi 2. Der Tod schreibt mit

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  • Rezension zu "Der Tod schreibt mit" von Rebecca Michéle

    Der Tod schreibt mit
    Fannie

    Fannie

    22. November 2012 um 14:26

    Hochspannender Cornwall-Krimi für lange Herbstabende In der Idylle des Örtchens Lower Barton in Cornwall geschieht ein Mord an dem Schriftsteller Clark Kernick. Er wurde in seinem eigenen Anwesen mit einem Schürhaken brutal niedergeschlagen. Die pensionierte Krankenschwester Mabel Clarence, die vor einem halben Jahr dem Großstadttrubel Londons den Rücken gekehrt hat, findet den Toten, als sie ihm nach einer Lesung sein vergessenes Portemonnaie zurückgeben will. Inspektor Warden von der örtlichen Polizei ist alles andere als erfreut darüber, dass ausgerechnet Miss Mabel die Leiche entdeckt hat - immerhin ist es schon die zweite in sechs Monaten! Schon damals, beim ersten Mord, hatte Mabel heimlich ermittelt und die Polizei übertrumpft. Ob ihr das auch diesmal gelingt? Wer ist Kernicks Mörder? Eine seiner zahlreichen Liebhaberinnen? Ein eifersüchtiger Ehemann? Oder gar sein Verleger, der vom posthumen Ruhm des Autors profitiert? Auch wenn es Inspektor Warden so gar nicht behagt: Miss Mabel ermittelt wieder!  Rebecca Michéle hat mit "Der Tod schreibt mit" den sehnsüchtig erwarteten zweiten Krimi um die Hobbyermittlerin Mabel Clarence auf den Markt gebracht. Mit von der Partie ist erneut der latent missmutige, aber herzensgute Tierarzt Dr. Victor Daniels, der Mabel bei ihren Ermittlungen tatkräftig unterstützt. Hinreißend komisch sind die Wortgefechte zwischen Miss Clarence und dem Veterinär, very british die Atmosphäre und der Humor: Victor und Mabel trinken literweise Tee und verspeisen für Cornwall typische Leckereien. Besonders die bildhafte Beschreibung der Land- und Ortschaften, die schon im ersten Fall ("Die Tote von Higher Barton") für Begeisterung gesorgt hat, lässt den Leser im Geiste wahrhaftig nach Cornwall reisen. "Der Tod schreibt mit" ist meine besondere Leseempfehlung für lange Herbstabende: Tee kochen, Kuschelsocken anziehen, ein paar Kerzen anzünden und sich mit diesem bis zum Schluss hochspannenden Krimi ins wundervolle Cornwall entführen lassen!

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  • Rezension zu "Der Tod schreibt mit" von Rebecca Michéle

    Der Tod schreibt mit
    Klusi

    Klusi

    20. November 2012 um 11:23

    Ein halbes Jahr nach ihrem Umzug in den kleinen Ort Lower Barton in Cornwall findet die pensionierte Krankenschwester Mabel Clarence den Schriftsteller Clark Kernick erschlagen in seinem Haus. Der Polizeiinspektor von Lower Barton, ist alles andere als begeistert, als er erfährt, dass Mabel erneut in eine Mordsache verwickelt ist. Sechs Monate vorher, gleich bei ihrer Ankunft, hatte die resolute Heldin schon einmal eine Leiche entdeckt, und niemand schenkte ihr damals Glauben. Im vorliegenden Fall nun wird Harrison Hickery unter Tatverdacht verhaftet, denn wie schnell bekannt wird, hatte seine Frau eine Affäre mit Kernick. Als sich Hickery in der folgenden Nacht im Gefängnis selbst das Leben nimmt, steht für die Polizei außer Frage, dass er Kernicks Mörder ist. Mabel hat ihre Zweifel an Hickerys Schuld und stellt auf eigene Faust Nachforschungen an. Ihre Erkenntnisse in dem Fall teilt sie zunächst nur mit Victor Daniels, dem eigenbrötlerischen Tierarzt und Junggesellen, dem sie den Haushalt führt. Mit ihrer Einmischung bringt sie nicht nur sich selbst in Lebensgefahr, und als ihr das ganze Ausmaß der Verwicklungen und Zusammenhänge klar wird, ist es schon fast zu spät… Dies ist Rebecca Michéles zweiter Cornwall-Krimi mit den ein wenig verschrobenen aber sehr liebenswerten Helden Mabel und Victor. Daneben trifft man noch einige „alte Bekannte“ wieder, die bereits im ersten Roman mit von der Partie waren. Ich liebe diese Art Fortsetzungs-Reihen, bei denen man sich schon immer auf die nächste Geschichte freuen und an Bekanntes anknüpfen kann und die doch in sich abgeschlossen sind. Die mitwirkenden Personen sind hier so anschaulich beschrieben, ihre Vorgeschichte so schlüssig erzählt, dass man ebenso gut mit den Protagonisten und der Handlung klar kommt, wenn man das erste Buch noch nicht gelesen hat. Mir persönlich hat dieser Roman noch besser gefallen, als der erste, wenn das überhaupt möglich ist, denn auch schon „Die Tote von Higher Barton“ hat mich begeistert. Vermutlich liegt es zum großen Teil daran, dass ich die Protagonisten inzwischen richtig liebgewonnen habe. Die Handlung entwickelt sich sehr spannend und hintergründig und hat auch einige Überraschungen bereit, und obwohl mir eigentlich klar war, dass die Angelegenheit für die liebenswerten Helden letztendlich gut ausgeht, habe ich doch mit Mabel und Victor mitgerätselt, gebangt und gefiebert. Zusätzlich kann man sich an den farbigen und lebendigen Beschreibungen Cornwalls ergötzen und bekommt direkt Sehnsucht nach diesem wild-romantischen Landstrich. Gemütliche und kurzweilige Lesestunden sind mit diesem Buch garantiert, und besonders „british“ wird es, wenn man sich zur Lektüre eine schöne Tasse Tee genehmigt. Rebecca Michéles bisher erschienene Cornwall-Krimis: 1. Die Tote von Higher Barton 2. Der Tod schreibt mit

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