Rebecca Michéle Der Weg der verlorenen Träume

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Inhaltsangabe zu „Der Weg der verlorenen Träume“ von Rebecca Michéle

Masuren, Ostpreußen – 1918: Trotz zahlreicher Entbehrungen führt die junge Hedwig ein glückliches Leben. Nach der Heirat mit einem aufstrebenden Musiker und der Geburt zweier Kinder muss sie jedoch ihren eigenen Weg im Leben gehen. Als Hedwig sich endlich angekommen fühlt, zerstört das nahende Ende des 2. Weltkrieges alles. Hedwig und ihrer Tochter Margarethe gelingt die Flucht nach Norddeutschland. Dort kämpfen die beiden Frauen um ein neues Glück, doch auch Margarethes Leben verläuft nicht gradlinig …
Der Weg der verlorenen Träume ist die Geschichte zweier Frauen, die stark und mutig allen Widerständen, die das Schicksal ihnen aufzwingt, trotzen und sich dabei nie selbst verleugnen.

Bewegende Geschichte zweier Frauen, denen ich meinen ganzen Respekt zolle

— katikatharinenhof
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    Der Weg der verlorenen Träume

    katikatharinenhof

    19. April 2018 um 17:45

    Hedwig genießt in Ostpreußen ihre Jugendjahre - trotz Entbehrungen verlebt sie glückliche Stunden und entwickelt sich zu einer starken jungen Frau. Ihre Liebe zu dem jungen Musiker Albert bleibt nicht lange ohne Folgen und Hedwig muss lernen, trotz Kindern auf eigenen Füßen zu stehen. Als dann auch noch die schreckliche Fratze des Zweiten Weltkrieges über Ostpreußen hereinbricht, muss Hedwig flüchten...ein Weg gepflastert mit verlorenen Träumen. Ich habe schon viele Bücher über die Zeit des Zweiten Weltkrieges und seine schrecklichen Ereignisse gelesen, doch mit diesem Roman habe ich jedes einzelne Erlebnis von Hedwig regelrecht nachgespürt. Atmosphärisch unheimlich dicht und sprachlich hervorragend werden die Jugendjahre, die erste Liebe und die weiteren Ereignisse von Hedwig so lebensnah geschildert, dass ich mit ihr mitleide, hoffe, bange und von den Folgen des Krieges beim Lesen ausgezehrt werde. Die Autorin nimmt mich mit auf eine Lebensreise von zwei Frauen, deren Stärke und Mut ich nicht nur bewundere, sondern denen mein ganzer Respekt gehört. Trotz widrigster Umstände haben Hedwig und Grete nie den Mut und den Glauben an ein besseres Leben verloren, haben sich tapfer durch die Kampflinien der Roten Armee geschlagen und sich allen Prüfungen des Lebens gestellt, die ihnen das Schicksal vor die Füße geworfen hat. Selbst in dunkelsten Zeiten haben beide nie die Zuversicht verloren. Ihr Schicksal steht für tausende von Schicksalen, die die Vertriebenen aus Ostpreußen erlitten haben. Eine Geschichte, die mich durch ihre akribische Recherche und ihre Authentizität beeindruckt und berührt hat. Ich habe alles um mich herum vergessen und bin auf den Spuren Hedwigs gewandelt, bin so zu einem Teil von ihr und ihrem Leben geworden und kann mich nur in Demut vor dieser Frau verneigen. Danke an Rebecca Michéle für diesen eindrucksvollen, berührenden Roman. Leider kann ich nur 5 Sternchen vergeben - 10 hätte er verdient ! Herzlichen Dank an den Verlag Edition Oberkassel für die kostenfreie Bereitstellung dieses Rezi-Exemplares. Diese Tatsache hat jedoch nicht meine ehrliche Lesermeinung beeinflusst

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