Rebecca Michéle Königin für neun Tage

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Inhaltsangabe zu „Königin für neun Tage“ von Rebecca Michéle

Um ihr Leben und das ihrer Mutter zu schützen, verkleidet sich Antonia Fenton als Knappe und folgt dem charismatischen Ritter Norman Powderham an den Hof von König Heinrich VIII. Inmitten von Männern gelingt es Antonia nicht lange, ihre wahre Identität zu verbergen, und Norman wendet sich scheinbar enttäuscht von ihr ab. Königin Catherine - Heinrichs letzte Frau - nimmt sie in ihren Haushalt auf, wo Antonia sich mit Lady Jane Grey anfreundet. Nach Heinrichs Tod folgt ihm sein Sohn Edward auf den Thron, doch die Tage des kranken Jungen sind ebenfalls gezählt. Als Spielball skrupelloser und machthungriger Männer wird Jane Grey nach Edwards Ableben zur Königin von England proklamiert, und Antonia muss erneut um ihr Leben fürchten, denn die rechtmäßige Erbin Mary Tudor lässt keine Gnade walten. Da tritt auch Norman wieder in Antonias Leben! (Quelle:'Fester Einband/01.03.2005')

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  • Ein wirklich beeindruckender Roman über Jane Grey

    Königin für neun Tage

    Sternenstaubfee

    17. January 2014 um 15:24

    16. Jahrhundert in England: Antonia wächst als Junge auf und lernt Reiten und den Schwertkampf. Erst mit 14 Jahren erfährt sie, dass sie eigentlich ein Mädchen ist. Sie hat bisher so abgeschieden von der Welt gelebt, dass niemand Verdacht geschöpft hat. Nun aber gelangt "Anthony" als Knappe an den Hof König Henry VIII, und hier wird ihre Maskerade natürlich auffliegen. So gelangt sie in den Haushalt von Königin Catherine, wo sie sich mit der jungen Jane Grey anfreundet... Mein Leseeindruck: Zunächst muss ich wirklich sagen, dass dieses Cover (Ausgabe Juni 2006, Ullstein Taschenbuch) total irreführend ist. Ich persönlich habe anhand des Covers eher einen schnulzigen Liebesroman erwartet. Die Geschichte beinhaltet auch tatsächlich eine Liebesgeschichte, allerdings tritt diese die meiste Zeit in den Hintergrund. Das Buch ist viel tiefgründiger, als es anhand des Covers den Anschein hat. Es geht um Macht, Politik und den Thron. Die Geschichte von Jane Grey, die für neun Tage Englands Königin war, wird hier äußerst spannend und fesselnd erzählt. Das Interessante dabei ist, dass eigentlich Antonia - eine fiktive Romanfigur - die Hauptrolle in dieser Geschichte spielt. Durch ihre Freundschaft mit Jane aber erfährt der Leser fast "nebenbei", wie Jane gelebt hat und wie sie Königin wurde. Ich interessiere mich sehr für Geschichte und lese viele Historische Romane. Selten aber konnte mich ein Roman so fesseln wie dieser. Die Vermischung von geschichtlichen Ereignissen und Fiktion ist der Autorin unglaublich gut gelungen. Für mich ist "Königin für neun Tage" schon jetzt ein persönliches Lese-Highlight 2014!

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  • Rezension zu "Königin für neun Tage" von Rebecca Michéle

    Königin für neun Tage

    mabuerele

    04. December 2010 um 17:54

    Das junges Mädchen Jane als Spielball von Machtinteressen - das ist der Kern dieses historischen Romans. In England unter Heinrich VIII. ist es einzige Aufgabe der Frauen, Knaben zu gebären. Was der König erwartet, wollen auch seine Vasallen. Der Junge „Antonia“ ist ein Mädchen. Als der Schwindel auffliegt, wird sie in den Hofstaat der Königin aufgenommen. Jane wird ihre Vertraute. Historische Zusammenhänge werden gut herausgearbeitet. Natürlich spielt auch die Liebe eine Rolle. Leichte Kost für alle, die historische Romane mögen, andererseits eine lesenswerte Darstellung eines historischen Zeitraums, der sonst meist zu kurz kommt.

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  • Rezension zu "Königin für neun Tage" von Rebecca Michéle

    Königin für neun Tage

    Bokmask

    01. September 2008 um 17:34

    [b]Meine Meinung:[/b] Zu erst möchte ich Rebecca Michéle danken für das von ihr zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar und dann auch noch signiert. Dies gebundene Buch sprach mich sehr an durch den Titel, wodurch mir schon klar war um welches Thema es dort geht. Das Cover ist in grün – beige Töne sehr ansprechend gestaltet. Die Geschichte spielt in England zur Zeit von Heinrich VIII. Zu dieser Zeit hat sich in Großbritannien ja eine Menge ereignet. Zuvor erfuhr ich was sich 14 Jahre vorher in Devon ereignet hat. Eine Edelfrau liegt in den Wehen und ist voller Angst. Sollte sie auch diesmal keinen lebenden Sohn gebären wird ihr Mann Lord Fenton die aus dem Hause jagen und sich eine andere Frau nehmen. Ganz im Stil von seinem König Heinrich dem VIII. Als das Kind geboren wird, ist es ein kleiner schwacher Junge, Lord Fenton stürmt ins Zimmer um zu sehen was es denn geworden ist und die Hebamme zeigt ihm seinen Sohn. Lord Fenton stürmt gleich los um einen Pfarrer zu besorgen der das Kind tauft, eine Stunde später ist der Junge nicht mehr am Leben. Aber was Lord Fenton nicht mitbekommen hatte ist das seine Frau Zwillinge gebar. Das zweite Kind ist aber ein Mädchen und blieb am Leben. Kurzer Hand gab man das Mädchen als Jungen aus und so wurde sie kleine auf den Namen Anthony getauft. Weiter geht es am 14. Geburtstag des Kindes, wo es seine Kinderfrau fragt warum es immer noch keinen Bartwuchs hat. Hier ist es für mich etwas unglaubwürdig, das selbst in dieser Zeit ein 14 Jahre altes Kind die sichtbaren Unterschiede zwischen Mann und Frau nicht kennt. In laufe der Geschichte soll der „Junge“ dann als Knappe dem Edelmann Norman Powderham dienen um ein Mann zu werden. Die Schwierigkeiten sind vorprogrammiert und lassen auch nicht lange auf sich warten. Die Autorin hat es meisterlich hinbekommen Fiktion und Geschichte zu verschmelzen. Die Charaktere der Hauptprotagonisten werden allesamt sehr schön ausgearbeitet und die Entwicklung der einzeln auch nicht schleifen gelassen. Sehr schön sind auch die Umgebungen wiedergegeben so das man denken kann man wandelt mit den Figuren durch die Lande. Der Spannungsbogen zieht sich sehr schön durch das ganze Buch, und am Ende kann man so richtig gut durchatmen. Alle Fragen die sich stellten beantworten sich und man legt das Buch mit einem guten Gefühl weg nach der letzten Seite. Dies war seit langem mal wieder ein Buch wo ich ohne es zu merken Nachtschicht eingelegt habe beim lesen. [b]Fazit:[/b] Ein sehr schöner historischer Roman der sauber rechergiert ist, in dem einem die Fiktion mit der historischen Wirklichkeit gleichwertig vorkommt. Ich habe dies Buch sehr gerne gelesen. 6 Sterne von 6 von mir für alle drei Teile

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