Rebecca Michéle Schatten über Allerby

(37)

Lovelybooks Bewertung

  • 35 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 0 Leser
  • 22 Rezensionen
(20)
(10)
(5)
(0)
(2)

Inhaltsangabe zu „Schatten über Allerby“ von Rebecca Michéle

Die junge und attraktive Lady Michelle Carter-Jones ist tot, angeblich ist es Selbstmord – und das, obwohl sie wenige Tage zuvor zusammen mit Mabel Clarence eine große Geburtstagsparty für ihren älteren, an den Rollstuhl gefesselten Ehemann geplant hat. Für Mabel steht fest: Allen scheinbaren Beweisen zum Trotz - da kann etwas nicht stimmen! Als Pflegerin für Lord Carter-Jones getarnt, schleicht sie sich auf dem Herrensitz Allerby House ein und kommt einem schrecklichen Familiengeheimnis auf die Spur, das sie selbst in größte Gefahr bringt.

Ermitteln in Cornwall - herrlich!

— detlef_knut
detlef_knut

Mabel Clarence kann es nicht lassen und ermittelt wieder einmal auf eigene Faust. Spannend und gemütlich zugleich und dabei very british!

— Klusi
Klusi

Trotz allem: Miss Marple lässt grüßen, aber so was von!!

— DarkReader
DarkReader

Für alle Leser, die detektivischen Spürsinn in einem Krimi bevorzugen mit dem Flair des englischen Landlebens.

— Buchraettin
Buchraettin

Stöbern in Krimi & Thriller

Nachts am Brenner

Sehr komplexer und spannender Fall für Commissario Grauner, in dem es ihm gelingt, seine Dämonen zu besiegen.

takabayashi

Was wir getan haben

Leider langweilig und langatmig. Habe, nachdem ich den Klappentext gelesen habe, mehr erwartet.

Buchwurm05

Todesreigen

waaaahnsinn, diese reihe!.... band 4 haut mich komplett um.... spannend von seite 1 bis 570.. ohne längen.... hammer!

LeseSprotte

Die Party

Definitiv Lesenswert.

SaSu13

Geständnisse

Psychologisch ausgereift mit innovativem formalem Aufbau! (*****)

Insider2199

Ermordung des Glücks

Ein atmosphärisch dichter Krimi.

brenda_wolf

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • "Schatten über Allerby"

    Schatten über Allerby
    buchliebhaberin26

    buchliebhaberin26

    10. March 2017 um 14:50

    Der Cornwall-Krimi „Schatten über Allerby“, von der 1963 in Süddeutschland geborenen Autorin Rebcca Michéle, ist im  Goldfinch- Verlag erschienen. Es ist der 3. Fall der Hobbydetektivin Mabel Clarence, einer Dame Mitte Sechzig und deren Freund Victor, ein Tierarzt, ebenfalls nicht mehr der Jüngste. Mabel besitzt ein Herrenhaus, Higher Barton, das für Feste oder andere Veranstaltungen gebucht werden kann. Die junge Lady Carter-Jones möchte dort den Geburtstag ihres Mannes feiern, es soll eine Überraschungsparty werden. Kurz darauf wird sie leblos in der Badewanne aufgefunden. Selbstmord? Alles spricht dafür, doch Miss Mabel kann das nicht so recht glauben und beginnt deshalb, auf eigene Faust zu ermitteln. Durch  Zufall hat sie die einmalige Chance, sich als Pflegerin des Lord Carter-Jones auszugeben. Diesem hat das Schicksal übel mitgespielt, er hat seine Eltern schon früh verloren, ist nach einem schweren Unfall an den Rollstuhl gefesselt und als wäre dies nicht schon genug, begeht seine Ehefrau Michelle Selbstmord aus ihm unbekannten Gründen. Kein Wunder, dass er jegliche Lebensfreude verloren hat. Mabel versucht, sie ihm ein Stück weit wiederzugeben. Angela, die Haushälterin, wohnt ebenfalls auf Allerby, macht zunächst auch einen freundlichen Eindruck, aber auch sie hat etwas zu verbergen. Mabel ist mit einer Spürnase gesegnet, sie hat einen guten Riecher für Kriminalfälle, dies hat sie auch in der Vergangenheit schon bewiesen. Sie zweifelt an dem Suizid Michelles und sie hat gute Gründe dafür, denn Mrs Carter-Jones schien doch so voller Freude am Leben zu sein. Mabel gibt nicht auf, forscht nach, und kommt einem Geheimnis auf die Schliche: Michelle war nicht so unschuldig, wie sie angenommen hatte, sie hatte eine heimliche Affäre mit einem Ägypter … Dann geschieht etwas Unerwartetes: Es gibt einen weiterer Mordfall auf Allerby, wie sich herausstellt, ist der ehemalige Geliebte Michelles, der Ägypter Mahmoud El-Said,  einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen. Purer Zufall? Nein. Die Indizien sprechen gegen Lord Carter-Jones, hat er erst seine Frau und dann deren Liebhaber kaltblütig aus Rache, die von Eifersucht angetrieben wurde, ermordet? Für die Polizei sieht es so aus, doch Mabel ist mal wieder anderer Meinung. Auf einmal kommt ans Licht, dass der Captain ( =Lord C.-J.) schon seit Längerem laufen konnte, seine Lähmung war nur vorgetäuscht. Kann man ihm noch vertrauen? Miss Daniels, so gibt sich Mabel auf Allerby House aus, gibt sich nicht geschlagen, sie untersucht die Geschehnisse weiter. Bis sie einen Schritt zu weit geht, der vermeintliche Mörder merkt, dass ihm jemand auf der Spur ist. Plötzlich wird sie narkotisiert und wacht in einem kleinen Keller auf, benommen und zusammen mit einem jungen Mann, der nicht weiß, was er tut, auch er vertraut der falschen Person … Meiner Meinung nach war dieser Krimi keinesfalls schlecht, er ist mit vielen Hintergrundinformationen über England ausgeschmückt, was mir sehr gut gefallen hat. Mabel war mir anfangs zwar sympathisch, aber nach und nach ist sie immer mehr in meine Missgunst gefallen. Ich weiß nicht genau, woran dies lag, aber irgendetwas störte mich an dieser alten Dame. Vielleicht die Tatsache, dass sie meint, sie könne die Arbeit der Polizei weitaus besser erledigen. Richtig vom Hocker reißen konnte mich der Cornwall-Krimi nicht, die Geschichte hatte zu viele Stellen, die einfach hätten gestrichen werden können. Teilweise hat sie sich wirklich in die Länge gezogen, sodass man sich als Leser fragt, wann denn endlich mal wieder etwas passieren wird. Das Ende war sehr überraschend, was meine Meinung über das Buch beträchtlich verbesser hat. Ich fand wirklich schön, dass der Fall zwar an sich abgeschlossen war, aber die letzten Sätze trotzdem durchblicken ließen, dass es nicht das letzte Abenteuer von Victor und Mabel gewesen sein wird. Ich glaube, mir hat es nicht allzu gut gefallen, weil ich noch zu jung für das Genre war, ich bevorzuge Krimis, die actionreicher sind. Ich muss aber zugeben, das Buch eignet sich prima als Bettlektüre, es entspannt durch die Ruhe und Gelassenheit, die es ausstrahlt. Ich weiß nicht genau, wie ich es beschreiben soll, aber die britische Atmosphäre wird sehr gut vermittelt, die Protagonisten trinken Tee und schon fühlt man sich selbst auch gleich viel besser …

    Mehr
  • Ermitteln in Cornwall - herrlich!

    Schatten über Allerby
    detlef_knut

    detlef_knut

    30. July 2015 um 08:35

    Miss Mabel Clarence hat in diesem Roman bereits den dritten Fall zu klären. Das macht sie in gewohnter Weise mit ihrem Bekannten, dem Tierarzt Victor Daniels, dem sie ansonsten den Haushalt führt. Mabel wird gerne sowohl von den Lesern als auch von ihren Nachbarn in Cornwall als eine Miss Marple gesehen. Sie wehrt sich zwar dagegen, aber ein Stückchen Wahrheit ist da schon dran. Mabel gehört zwar das Landhaus Higher Barton, aber sie ist immer bodenständig geblieben und wohnt selbst in einem Häuschen in Lower Barton. Das Landhaus lässt sie von einem Ehepaar bewirtschaften. So kommt es nicht selten vor, dass auf Higher Barton Feiern veranstaltet werden. In diesem Zusammenhang wird sie von Lady Carter-Jones angesprochen, eine Feierlichkeit auszurichten. Die Carter-Jones wohnen in Allerby House. Sie gehören dem kornischen Landadel an. Mabel ist nicht wenig überrascht, als sie bei einem Treffen zur Absprache der Feierlichkeit, die sie von Allergie trifft, feststellen muss, dass es sich um eine junge Dame handelt. Sie hatte die Besitzer für ein älteres Paar gehalten. Denn ihr wurde zuvor mitgeteilt, dass es sich um eine Geburtstagsfeier anlässlich des 60. Geburtstag von Lord Carter-Jones handelt. Tatsächlich muss sie nun feststellen, das sie und Lord Carter-Jones über 30 Jahre Altersunterschied aufweisen. Da der Lord, der nach einem Unfall in einem Rollstuhl sitzt, nicht viel von Partys hält, möchte seine junge Gattin, dass er nichts von der Vorbereitung dieses Überraschungsfeier erfährt. Das ist für Mabel kein Problem. Zusammen mit ihren Wirtschaftern auf Higher Barton, geht Mabel die Organisation dieser recht großen Geburtstagsfeier an. Es wird die größte Feier die sie bislang auf Higher Barton ausgerichtet hat. Doch dann erfährt sie von dem plötzlichen Tod der Lady. Noch dazu soll es sich um einen Selbstmord handeln. Das mag Mabel Clarence nicht glauben. Diese junge, fröhliche Frau kann nie solch eine depressive Stimmung gehabt haben, dass sie an Selbstmord gedacht hat. Mabel nimmt die Spur auf. Obwohl sie beim Tierarzt und Freund als Haushälterin arbeitet, nutzt sie die Gelegenheit, sich auf Allerby House als Krankenpflegerin für den Lord anstellen zu lassen. Schließlich hat dieser seine Gattin verloren, die sich sehr um ihn bemüht hatte. Eine Pflegerin für ihn ist dringend notwendig. Beste Gelegenheit für Mabel Clarence, hautnah in Allerby ermitteln zu können. Rebecca Michéle ist eine langjährige Kennerin von Cornwall, reist mehrmals im Jahr in diese englischen Gefilde und versteht es hervorragend, den Reiz und die Legenden dieses bezaubernden Landstriches in ihren Romanen einzubringen. Die Geschichten um Mabel Clarence sind typische Südengland-Geschichten mit einem eigenständigen Flair, wie ihn nur Rebecca Michéle einbringen kann. Viele lokale Anekdoten, Begebenheiten, Sagen und Sehenswürdigkeiten finden Zugang in ihre Geschichten, die das Buch so reizvoll anreichern mit englischem Dunst. Denjenigen, die sich englische Atmosphäre nicht vorstellen können, möglicherweise weil sie noch nie die Gelegenheit hatten, dort selbst hinzureisen, sei gesagt, dass es sich bei den Romanen um Mabel Clarence um eine Mischung von Miss-Marple-, Inspektor-Barnaby- und Rosamunde-Pilcher-Romanen handelt. Dies ist jetzt eine ganz abgekürzte Beschreibung meinerseits, trifft zwar das äußere, sagt aber sehr wenig über den eigenen Stil der Schriftstellerin aus. Die Beschreibungen der Menschen und Orte und Landschaften Südenglands ist die ganz besondere Art, weshalb gerade Liebhaber dieses Landstriches ein besonderes Augenmerk auf diese Bücher richten sollten. Die Kriminalfälle sind dabei schmückendes und spannendes Beiwerk, die natürlich den Jagdinstinkt der Leser herausfordern. Schließlich sind diese Romane immer für eine Wendung gut. © Detlef Knut, Düsseldorf 2015

    Mehr
  • Gewinnt die Lieblingsbücher des LovelyBooks-Teams aus dem Jahr 2014!

    Wurfschatten
    Daniliesing

    Daniliesing

    In diesem Jahr hat das LovelyBooks-Team wieder fleißig gelesen und dabei tolle Bücher entdeckt. Natürlich möchten wir euch auch 2014 nicht vorenthalten, welche Bücher uns am meisten begeistert, berührt und gefesselt haben. Deshalb findet ihr hier nun jeweils das Lieblingsbuch von allen Teammitgliedern aus diesem Jahr. Ein glücklicher Gewinner darf sich später über ein Buchpaket mit allen 12 Büchern freuen und damit eine wunderbare Lesezeit verbringen. Unsere Buchtipps: 1. Jules1988 empfiehlt: "Miss Blackpool" von Nick Hornby Mein Lieblingsbuch 2014 ist Nick Hornbys neuer Roman „Miss Blackpool“. Obwohl es kein typischer Hornby ist, liebe ich das Buch als Fan trotzdem. Hornbys feinsinniger Humor und seine liebevolle und einfühlsame Art, seine Figuren zu beschreiben - sowohl ihre Stärken als auch ihre Schwächen - machen diesen Roman so besonders. Man verliert sich in der Geschichte des Teams rund um Barbara, ihre Höhen und Tiefen, Freundschaft und Liebe und hat dabei das Gefühl, diese Menschen wirklich zu kennen. 2. Daniliesing empfiehlt: "Der Träumer" von Pam Muñoz Ryan und Peter Sis Für mich war "Der Träumer" eine ganz zufällige Entdeckung beim Büchershopping. Nur selten finde ich noch Bücher, die ich nicht zuvor schon irgendwo gesehen habe, doch hier wurde ich überrascht. Einmal aufgeschlagen und die ersten Sätze gelesen, hatte mich dieses wunderbare Buch aus dem Aladin Verlag sofort verzaubert. Als ich dann die großartigen Illustrationen von Peter Sis entdeckte, war es um mich geschehen: dieses Buch musste mir gehören! Schnell stellte sich heraus, dass ich mit meiner Entscheidung absolut richtig lag. Im Urlaub nahm ich das Buch zur Hand und konnte es gar nicht mehr zur Seite legen. Zwar ist das Buch als Kinderbuch ausgezeichnet, doch mit seinen 380 Seiten und einer wunderbar poetischen Sprache ist es für jeden erwachsenen Buchliebhaber ein wahrer Genuss. Pam Muñoz Ryan erzählt tiefgründig und bewegend die Geschichte des kleinen Neftali, dem der Leser beim Erwachsenwerden zuschauen darf. Der Junge hat keine leichte Kindheit - sein Vater macht es ihm mit hohen Erwartungen schwer, er ist häufig krank und lebt lieber in seiner eigenen Phantasie, statt draußen rumzutollen. Neftali ist ein Träumer! Wie der Junge sich trotz aller Schwierigkeiten durchschlägt und die Lebensgeschichte welches bekannten Dichters sich dahinter verbrigt, das solltet ihr am besten selbst herausfinden. Dieses Buch geht zu Herzen und ist mein persönliches Jahreshighlight! 3. TinaLiest empfiehlt: "Wurfschatten" von Simone Lappert Mich hat dieses Jahr besonders der Debütroman von Simone Lappert begeistern können: „Wurfschatten“ ist nicht nur äußerlich ein wunderschönes Buch, sondern es besticht auch durch die beeindruckende Schreibkunst, die die Autorin an den Tag legt. Sie schafft es, die Ängste, die die Protagonistin Ada beherrschen, beklemmend und dunkel zu beschreiben und die Geschichte doch zart wirken zu lassen, einfühlsam und authentisch. Mit dem kleinen, wenn auch vorhersehbaren Hauch Liebe, der Adas Ängste zurückzudrängen versucht, und der Prise Drama am Ende hat "Wurfschatten" mich dann endgültig abgeholt und den Roman für mich zu etwas Besonderem gemacht. Ich hoffe sehr, dass bald ein zweites Buch von Frau Lappert folgen wird und kann in der Zwischenzeit nur jedem ihr Erstlingswerk empfehlen! 4. JohannaE1988 empfiehlt: "Die hellen Tage" von Zsuzsa Bánk In "Die hellen Tage" erzählt Zsuzsa Bánk auf eine besonders schöne und ruhige Art eine Geschichte über Freundschaft, Familie und die schwierige Zeit des Erwachsenwerdens. Beim Lesen begleitet man die drei Freunde Aja, Seri und Karl von der glückvollen und teils auch tragischen Kindheit bis zum Erwachsenenalter und wünscht sich bei einem der so unbeschwerten Tage im zauberhaften Garten, die die drei so oft erlebten, dabei gewesen zu sein. Alle drei, so unterschiedlich sie auch sind, teilen das Schicksal, mehr oder weniger ohne Vater aufzuwachsen. Neben der Geschichte über eine besondere Freundschaft und der innigen Beziehung zwischen den Kindern und ihren Müttern, hat mich vor allem die unaufgeregte Erzählweise Bánks und ihre einfühlsame und warme Sprache beeindruckt und mich richtig entspannen lassen. Auch bei den Zerreißproben und Schwierigkeiten, die die drei im Laufe der Geschichte durchleben müssen, bangt und hofft man mit und fühlte ich mich oft an meine eigene Kindheit und Jugend erinnert. 5. aba empfiehlt: "Unterholz" von Jörg Maurer Ich habe sehr gute Bücher gelesen in diesem Jahr. Manche Bücher haben mich tief berührt, andere haben mich nachdenklich gemacht - aber mit Jörg Maurer habe ich auf hohem Niveau gelacht! Für mich kam dieses Buch im richtigen Moment. Es hat mich amüsiert und abgelenkt. "Unterholz" ist der fünfte Band um den oberbayrischen Kommissar Jennerwein, einer meiner literarischen Lieblingsfiguren überhaupt. Krimis gehören nicht zu meiner Lieblingslektüre, aber nachdem ich den ersten Band dieser Serie gelesen habe, konnte ich nicht anders, als ein Fan von Jörg Maurer und vom ganzen Team um Kommissar Jennerwein zu werden! 6. doceten empfiehlt: "Beginners" von Raymond Carver Raymond Carver gilt neben Hemingway als einer der ganz großen Autoren der American Short Story: mit geschliffener und schnörkelloser Sprache auf den Punkt gebracht sind seine Themen Verlust, Einsamkeit und das Scheitern der amerikanischen Mittelschicht. Seine Geschichten deprimieren, erschüttern mit jeder Zeile. Mit Beginners erscheint seine Buch "Wovon wir reden, wenn wir über Liebe sprechen" erstmalig in der Urfassung, ohne die stark kürzenden Eingriffe seines Lektors Gordon Lish. Nicht ganz so lakonisch und brachial, dadurch aber viel berührender. Ein Buch, um dunkle Wintertage noch dunkler zu machen - manchmal braucht man das ja. 7. clickclackboom empfiehlt: "Das Haus des Windes" von Louise Erdrich Auch wenn Lieblingsbücher zu bestimmen mir schwer fällt, da es immer so viele gute Bücher gibt, kann ich sagen, dass „Das Haus des Windes“ eines meiner liebsten Bücher 2014 ist. Es erzählt die Geschichte vom 13-jährigen Joe, der das unaufgeklärte Verbrechen an seiner Mutter rächen möchte und dabei erwachsen werden muss. Die Protagonisten des Romans sind Nachfahren der nordamerikanischen Indianer und so bekommt man interessante Einblicke in das Leben im Reservat, die Stammesgeschichten und die Gesellschaftsverhältnisse in den USA. Obwohl es um ein ernstes, trauriges Thema geht, ist „Das Haus des Windes“ ebenso ein lustiges Buch über das Leben als Teenager und die Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens. Louise Erdrich hat Charakter geschaffen, die vielschichtig sind und die einem beim Lesen ans Herz wachsen. 8. kultfigur empfiehlt: "Die Hyperion-Gesänge Band 1-2" von Dan Simmons Dan Simmons erzählt fantastisch, die Bücher entwickeln einen Sog, den ich bisher sehr selten erlebt habe. Jeder, der gerne Science Fiction liest und philosophisch angehauchte Bücher liebt, wird die insgesamt rund 3.000 Seiten nur so verschlingen. Die beiden Bücher sind nicht nur mein persönliches Highlight 2014, sondern ganz weit oben auf der Liste meiner Herzensbücher. Ich wünschte, ich könnte noch einmal von vorne beginnen! 9. Katha_Luko empfiehlt: "Pfaueninsel" von Thomas Hettche Hettches Buch öffnet die Türen zu einer Welt voller Exotik, Groteske und Kuriositäten aber auch zu der komplexen und zerbrechlichen Architektur der menschlichen Seele. Die Hauptfigur ist Marie, die als Kleinwüchsige auf die preußische Lustinsel verfrachtet wird, um dort zum Vergnügen des Königs als Schlossfräulein ihr Dasein zu verbringen. Neben einem Mohr, einem Riesen, wilden Tieren und geheimnisvollen Pflanzen gilt sie als eine von vielen verqueren Launen der Natur. Damit steht sie im krassen Kontrast zu einer damals weit verbreiteten naturphilosophischen Auffassung, die nur das Wohlgeformte und Regelmäßige für schön und wertvoll erklärt – eine Auffassung, die mit ihren Jahren auf der Insel Maries Menschenwürde und Lebensmut beständig abträgt. Hettches „Pfaueninsel“ fängt Atmosphären ein als wäre er selbst Zeuge des merkwürdigen Lebens auf der Insel gewesen, seine Charakterzeichnungen und Schilderungen seelischer Zustände und schließlich seine authentische Zeichnung der historischen Gegebenheiten ziehen den Leser in ihren Bann: Ich war selten so berührt von einem Buch und seiner Hauptfigur! 10. peckomingo empfiehlt: "Cobra" von Deon Meyer Viel Zeit zu lesen hatte ich leider nicht in diesem Jahr, doch bei meiner Südafrika-Reise wurde natürlich ein Deon Meyer-Buch gelesen. Cobra ist nicht nur ein Thriller, sondern gleichzeitig auch eine Mischung aus Politik und psychologischen Betrachtungen. Das Tempo und die Spannung werden durchgehen hoch gehalten. Schauplätze, Eigenheiten und Sitten des Landes werden authentisch vermittelt. 11. Sophia29 empfiehlt: "Rosen, Tulpen, Nelken" von Heike Wanner Zu meinen Lieblingsbüchern 2014 gehört definitiv „Rosen, Tulpen, Nelken“ von Heike Wanner. Ich habe von der Autorin schon mehrere Bücher gelesen, aber dieses hat mir ganz besonders gut gefallen. Es geht darin um Sophie, die ihre Mutter schon in frühen Jahren verloren hat. Zufällig fällt ihr eines Tages das Poesiealbum ihrer Mutter in die Hände und als sie es durchblättert, stellt sie fest, dass sie keinen der darin enthaltenen Namen kennt. Um mehr über das Leben ihrer Mutter und somit auch mehr über sich selbst zu erfahren, macht sie sich mit ihren zwei besten Freundinnen in einem Wohnmobil auf den Weg und versucht die Personen zu finden, die im Leben ihrer Mutter eine Rolle gespielt haben … Heike Wanner ist es in diesem Buch gelungen, zwei Geschichten – die Geschichte von Sophie und die ihrer Mutter – auf spannende Weise miteinander zu verbinden und gleichzeitig zu verdeutlichen, wie unverzichtbar wirklich gute Freunde in unserem Leben sind. Seid ihr neugierig auf unsere 12 Lieblingsbücher 2014 geworden? Dann habt ihr bis einschließlich 7. Januar Zeit bei der Verlosung eines Buchpakets mit allen 12 Büchern mitzumachen. Jetzt müsst ihr uns nur noch folgendes verraten und dann seid ihr dabei: Da wir immer gerne Bücher verschenken, würden wir von euch gern wissen, welche Bücher ihr dieses Jahr zu Weihnachten verschenkt und wieso ihr euch für genau diese entschieden habt? Wir wünschen euch ein wunderschönes Weihnachtsfest & einen guten Rutsch ins neue Jahr!

    Mehr
    • 755
  • Miss Marple und Mr.Stringer reloaded :)

    Schatten über Allerby
    DarkReader

    DarkReader

    Zunächst möchte ich sagen, wie gut mir das Cover des Buches gefällt. Es passt perfekt zum Titel und ich mochte es auf Anhieb. Doch nun zum Buch: Als ich anfing zu lesen, hatte ich schon sehr bald Visionen von Miss Marple, Mister Stringer und Agatha Christie. Das war für mich kein Manko, sondern ein Pluspunkt, denn ich liebe die Krimis mit der kauzigen alten Dame und ihrem vorsichtigen Helfer. Und Vergleiche gibt es viele mit den Krimis von Mrs.Christie, denn auch Mabel Clarence schleicht sich unter einem Vorwand in das Haus, in dem ein Verbrechen geschah und nimmt die Ermittlungen auf. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir gut, mit Humor und Spannung schildert sie ihre Geschichte um Mord, Selbstmord und Betrug. Ihre Charaktere sind prägnant mit Ecken und Kanten und das Lesen macht wirklich Spaß. Vor allem ihre Ortsbeschreibungen haben es mir angetan, ich liebe Geschichten, die in England spielen mit den Cottages, der Landschaft und der unvermeidlichen Tea-Time. Alles in allem ist "Schatten über Allerby" ein sehr gelungenes Buch für anregende, gemütliche Lesestunden.

    Mehr
    • 5
    KruemelGizmo

    KruemelGizmo

    31. October 2014 um 23:47
  • Schatten über Allerby

    Schatten über Allerby
    Klusi

    Klusi

    30. September 2014 um 13:48

    Mabel Clarence ist erstaunt, als sie von Lady Michelle Carter-Jones zum Tee eingeladen wird. Es stellt sich heraus, dass Michelle, als Überraschung für ihren gelähmten Mann, ein Fest zu dessen Geburtstag planen möchte, welches auf Higher Barton stattfinden soll. Als Mabel wenige Tage später versucht, die Lady telefonisch zu erreichen, um noch ein paar Einzelheiten bezüglich der Party zu klären, erfährt sie, dass sich Michelle Carter-Jones das Leben genommen hat. Mabel kann nicht glauben, dass die sympathische junge Frau lebensmüde gewesen sein soll. Die Angelegenheit lässt ihr keine Ruhe, und Mabel vermutet, dass mehr hinter der Sache steckt. Der Zufall will es, dass gerade eine Pflegerin für Lord Carter-Jones gesucht wird, und spontan beschließt sie, diese Stelle anzunehmen. Auf Allerby House, dem Herrensitz der Familie Carter-Jones, unternimmt sie eigenmächtige Recherchen und spürt so manches Geheimnis auf. Allerdings gerät Mabel dabei selbst in große Gefahr. Wer schon die bisherigen Abenteuer der ehemaligen Krankenschwester verfolgt hat, wird sich nicht wundern, dass Mabel auch im aktuellen Fall wieder eigene Wege geht, sehr zum Missfallen von Chiefinspektor Warden, der mittlerweile schon rot sieht, sobald ihm Mabel über den Weg läuft, da er wieder ihre Einmischung befürchtet, denn insgeheim muss er ja zugeben, dass sie schon mehrmals den richtigen Riecher hatte, wenn es um einen Mordfall ging. Das Verhältnis der Beiden erinnert schon manchmal an die klassische Miss Marple aus den alten Filmen, wenn auch unsere Protagonistin sehr viel moderner auftritt. Im aktuellen Fall muss sie sich sogar ausgiebig mit Computern und dem Internet auseinandersetzen, und auch das meistert sie mit Bravour. Der etwas mürrische Tierarzt Victor Daniels, dem Mable den Haushalt führt, macht sich ernsthaft Sorgen um sie, auch wenn er sich das selbst nie eingestehen würde, aber er hat sich schon sehr an ihre Fürsorge und die guten Kochkünste gewöhnt, und insgeheim findet er sie durchaus sogar sympathisch. Die Dialoge, die sich zwischen den Beiden entspinnen, sind wieder herzerfrischend, und man muss häufig schmunzeln. Ich liebe die Art und Weise, wie Rebecca Michéle ihre Krimis erzählt. Die Romane sind nicht blutrünstig und brutal, sondern haben schon fast etwas Gemütliches, was zum großen Teil an den schönen Beschreibungen der Autorin liegt, die sie immer wieder von Cornwall und den Gepflogenheiten der Gegend einfließen lässt. Für mich sind die Bücher dieser Reihe ideale „Herbstgeschichten“, denn sie eignen sich hervorragend dazu, sie an einem kühlen Herbstabend, in der heimeligen Leseecke, richtig stilecht, mit gutem Tee und frischem Gebäck, zu genießen. Man muss nicht alle vorherigen Bände kennen, sondern kann durchaus jedes der Bücher für sich allein lesen, aber ich für meinen Teil möchte keines der kurzweiligen Abenteuer versäumen und freue mich immer, wenn es wieder „Nachschub“ gibt.

    Mehr
  • Klasse !!!

    Schatten über Allerby
    numinala

    numinala

    05. August 2014 um 15:47

    Krimi? Cornwall? Klasse - das schau ich mir an. Mag ja schließlich auch Agatha Christies Helden und Miss Marple, Hercule Poirot, Inspector Barnaby und Lewis stehen im DVD-Regal. Die neurale Schnittstelle zu englischen Krimis ist also vorhanden :0) Das Buch kam an und auf der Rückseite ist ein Foto der Autorin, die aus Süddeutschland stammt und auch in Stuttgart lebt ... mmmpppfff ... na egal - erst einmal ein paar Seiten 'anlesen'. Jaja Hustekuchen. Das mit ein kurz 'anlesen war ja wohl nix. Eine Stunde später hab ich das Buch widerwillig zur Seite gelegt, weil ich noch was anderes zu erledigen hatte. :0) Dieses Buch ist der dritte Teil über die 'Ermittlungen' von Miss Mabel (die sich selber aber nicht als Nachfolgerin von Miss Maple sieht) und dem Tierarzt Victor Daniels (Miss Mabel weiß, das er von seiner Art nicht so, wie Mr. Stringer aus den Rutherford-Filmen ist und das er in den Büchern von Agatha Christie ja gar nicht existiert.) Obwohl Victor eher grantig mit Frauen umgeht (er kann halt viel besser mit Tieren), ist zwischen ihm und Miss Mabel eine tiefe Freundschaft entstanden. Oder liest man da zwischen den Zeilen etwa, das es noch etwas mehr ist als das bzw. noch mehr werden könnte? Sie weiß auf jeden Fall, wie sie ihn zu nehmen hat und die beiden sind schon ein tolles Team. (Der Ärmste :0) Inspector Warden weiß, das er irgendwie bei diesen Fällen ein wenig an Inspector Craddock erinnert, denn obwohl auch er von der neugierigen Miss Mabel angenervt ist, muß er doch einräumen, das sie einen wirklich guten 'Riecher' hat ! Zu dem Fall selber möchte ich nichts verraten. Nur so viel: Erst ist alles so nett und einfach, aber dann sieht es auf einmal anders aus. Hier eine Wendung, da eine Überraschung, dort etwas Unerwartetes und das ganze ohne Explosionen, abartige Gewalt und eimerweise Blut. Ich bin ganz ehrlich überrascht und hoch erfreut, das es endlich mal wieder jemanden gibt, der seine Verbrechen im Christie-Stil denkt und schreibt. Es hat Spaß gemacht, die Charaktere kennenzulernen, und mit Miss Mabel mitzufiebern und das Ende ist doch schon spannend. (Warum muss dieses neugierige Weib nu auch ausgerechnet dahin gehen und anstatt erst den Inspector zu informieren, nee und dann alleine und da passiert doch bestimmt gleich.....Und im Kopf sieht man die Geschehnisse doch tatsächlich fast in schwarz/weiß ;0D ) Also von mir ganz viele Sternchen für dieses Buch und die ersten beiden Teile gönn ich mir auf jeden Fall auch noch !!! (Freu mich schon drauf). Viele Grüße von der Numinala  

    Mehr
  • Leserunde zu "Schatten über Allerby" von Rebecca Michéle

    Schatten über Allerby
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Suche 15 Testleser/innen, die einen verzwickten Fall im nur scheinbar idyllischen Cornwall lösen möchten. Die verlosten Bücher werden von der Autorin signiert. Zum Buchinhalt: Die junge und attraktive Lady Michelle Carter-Jones ist tot, angeblich ist es Selbstmord – und das, obwohl sie wenige Tage zuvor zusammen mit Mabel Clarence eine große Geburtstagsparty für ihren älteren, an den Rollstuhl gefesselten Ehemann geplant hat. Für Mabel steht fest: Allen scheinbaren Beweisen zum Trotz – da kann etwas nicht stimmen! Als Pflegerin für Lord Carter-Jones getarnt, schleicht sie sich auf dem Herrensitz Allerby House ein und kommt einem schrecklichen Familiengeheimnis auf die Spur, das sie selbst in größte Gefahr bringt. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 22. Oktober 24 Uhr. Die Autorin Rebecca Michéle wird an der Runde teilnehmen.  Eine Leseprobe aus dem Buch findet sich unter „Blick ins Buch“ auf der Verlagswebseite: http://www.goldfinchbooks.de/allerby/

    Mehr
    • 406
  • Humorvoller Krimi in der traumhaften Landschaft Cornwalls

    Schatten über Allerby
    Maddy75

    Maddy75

    13. December 2013 um 08:48

    Miss Mable Clarence hat ein großes Hobby - sie spielt gern Detektiv! Als sie vom Selbstmord von Lady Michelle Carter-Jones erfährt, kann die ältere Dame nicht anders - sie muss herausfinden, was da passiert ist. Wenige Tage zuvor sollte sie noch eine Geburtsparty für die Lady planen und nun ist sie tot. Irgendetwas stimmt da nicht... Zusammen mit dem Tierarzt Victor Daniels begibt sie sich auf Spurensuche. Als Lord Carter-Jones eine Pflegerin sucht, nutzt Miss Mable die Chance, sich im Herrensitz Allerby House einzuschleichen... Der Roman lässt sich sehr leicht und flüssig lesen. Eingebettet in die schöne cornische Landschaft ist eine humorvolle Kriminalgeschichte a la Miss Marple. Mit britischem Witz und Charme gelang es der Autorin mich an die Geschichte zu fesseln und der überraschenden Auflösung entgegen zu fiebern. Wer Fan von Agatha Christie ist, kann mit diesem Roman nicht falsch liegen, aber auch für alle, die einen mit britischem Humor gespickten, „nicht vor Blut tropfenden" Kriminalroman bevorzugen, können hier nichts falsch machen.

    Mehr
  • Rezension Schatten über Allerby – Mabels 3. Fall

    Schatten über Allerby
    Mira08

    Mira08

    02. December 2013 um 19:53

    Inhalt: Die Hobbydetektivin Mable soll für eine junge, sympathische, reiche Lady die Geburtstagsfeier für ihren weitaus älteren Gatten organisieren. Ein paar Tage nach dem Treffen ist Lady Michelle tot.- angeblich Selbstmord – Genau jetzt erwacht in Mable wieder ihr kriminalistischer Spürsinn. Sie schafft es tatsächlich unerkannt auf Allerby, wo Lady Michelle lebte, als Pflegerin für den Witwer zu arbeiten, so dass sie hier ihre Fühler in alle Richtungen ausstrecken kann. Und sie entdeckt tatsächlich so einiges. Meinung: Das Cover des Buches passt in seiner düsteren, grauen Aufmachung perfekt zum Titel und lässt jede Menge Spannung erwarten. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist ein Krimi im modernen Miss Marple Stil. Auch wenn man, wie ich, noch nie in England war, konnte man sich alles sehr genau vorstellen, da die Landschaft reizvoll und ausführlich dargestellt wurde. Daran merkt man, dass die Autorin mit dieser Gegend sehr verbunden ist. Auch die Personen wurden gut charakterisiert und detailliert beschrieben, weswegen man beim Lesen ein gutes Bild vor dem Auge hatte. Sehr gut gefallen haben mir die gelegentlichen Anspielungen auf Miss Marple. Auch wenn man die beiden ersten Bände um Mable Clarence noch nicht gelesen hat, konnte man sich doch gut in das Leben um Mable hineinversetzen und auch ihre „Beziehung“  zu Viktor, einem sehr guten Freund und Tierarzt, verstehen. Die Spannung baut sich über die einzelnen Kapitel immer mehr auf und man rätselt automatisch mit, wer der Täter bei diesem vermeintlichen Selbstmord sein könnte. Trotzdem überrascht das Ende sehr, Motiv und Handlung des wirklichen Täters sind toll kombiniert.   Fazit: Dieses Buch ist auf jeden Fall für alle Miss Marple Fans empfehlenswert und wer außer Spannung auch noch was über Cornwall erfahren will, ist hier gut aufgehoben. Außerdem ist ein nahezu ein Muss für Fans von klassischen englischen Krimis. Ich finde es auch schön, dass es ein Taschenbuch ist. So konnte ich es überall mit hinnehmen und immer gleich weiterlesen, z.B. beim Friseur.

    Mehr
  • Mabel, die neue Miss Marple

    Schatten über Allerby
    Starbucks

    Starbucks

    02. December 2013 um 10:33

    Leser, die gern die sanften Krimis von damals den brutalen Werken von heute vorziehen, die Fans von Miss Marple sind, werden Mabel, die neue Miss Marple in Rebecca Michéles ‚Schatten über Allerby‘ gern mögen. Schon das Cover verrät, was der Leser zu erwarten hat: Eine ‚very British’e Geschichte um einen Mordfall, den die Hobbydetektivin Mabel aufklären wird. Ich bin kein Cornwall, eigentlich gar kein England-Fan, aber das spielt hier gar keine Rolle. Mabel ist mir ans Herz gewachsen, und ich werde sicher ihre Fälle weiter verfolgen. Was nach Selbstmord aussieht, macht Mabel skeptisch: Wieso sollte sich die junge Lady Carter-Jones umbringen, wenn sie gerade eine große Party für ihren Mann geplant hat, bei der Mabel die Organisation übernehmen sollte. Es macht so gar keinen Sinn, dass hier ein Selbstmord geschehen sein soll, und doch gibt es gar keine Anzeichen für einen Mord. Mabel beschließt, als Pflegerin getarnt zu ermitteln, als sie zufällig dafür gehalten wird, aber das bringt sie selbst auch in Gefahr… Spannend bis zum Schluss hat mich dieser Krimi überzeugt. Immer neue Wendungen haben mich überrascht und mich bis zum Schluss nicht das Ende ahnen lassen. Dabei sind Mabel und Victor so ein nettes Gespann, und ich finde es auch schön, dass beide schon etwas älter sind. ‚Schatten über Allerby‘ regt zum Mitermitteln an und erinnert wirklich an die alten Krimis, von denen ich noch zahlreiche im Regal habe – nicht nur Miss Marple. Wer mitdenken möchte, wer Krimis ohne Blut mag, wer auch in den klassischen Krimis sein Lesevergnügen findet, der sollte sich mit Mabel auf Ermittlung begeben. Ich werde die Vorgängerromane von ‚Schatten über Allerby‘ sicher auch lesen. Vielen Dank, dass ich durch die Leserunde auf diese Reihe aufmerksam wurde. Die Autorin, die unter verschiedenen Namen in verschiedenen Genres veröffentlicht, kannte ich bereits, ihre Mabel allerdings noch nicht!

    Mehr
  • Schatten über Allerby

    Schatten über Allerby
    Blacksally

    Blacksally

    28. November 2013 um 22:16

    Ich fand das Buch super. Ich bin großer England-Fan und sich die alten Cottages usw. vorzustellen war traumhaft. Ich mag die Hauptcharaktere sehr gerne, Mabel ist eine quirlige 65jährige, die noch voll im Leben steht und bestimmt auch noch einiges erleben wird ;) Es ist bereits das dritte Buch in dem es um Mabel geht (leider habe ich die anderen 2 nicht, aber das wird nachgeholt) und in diesem geht es um den Fall der Lady Michelle, die sich selbst getötet hat. Daran glaub Mabel aber nicht, sie schleust sich in Allerby als Krankenpflege für den Hausherren ein und ermittelt auf eigenem ermessen. Super spannend das ganze und so viel will ich verraten, das Ende kam für mich sehr unerwartet.

    Mehr
  • Miss Marple lässt grüßen

    Schatten über Allerby
    Arwen10

    Arwen10

    25. November 2013 um 09:53

    Es ist schon einige Jahre her, da habe ich von Agatha Christie so gut wie alles verschlungen. Dieser Krimi von Rebecca Michéle erinnert mich ungemein an die Krimiheldin Miss Marple. Die junge und attraktive Lady Michelle Carter ist tot, angeblich Selbstmord. Dabei hat sie erst wenige Tage zuvor mit Miss Mabel Clarence eine Geburtstagsparty für ihren älteren an den Rollstuhl gefesselten Ehemann geplant. Miss Mabel vermutet ein Verbrechen und schleicht sich als Pflegerin für Michelles Ehemann Lord Carter-Jones auf Allerby House ein. Dieser Krimi ist eher unblutig und wird hauptsächlich durch seine Atmosphäre getragen. Mir gefällt das sehr und ich denke, dass alle Agatha Christie Fans hier auch auf ihre Kosten kommen. Der Kriminalfall hat mich bis zuletzt auf falsche Fährten geführt und insgesammt super unterhalten. Miss Mabel und Victor sind ein wunderbares Team. Dazu noch ein wenig Cornwall-Feeling und fertig ist ein wunderbarer, unterhaltsamer Wohlfühlkrimi. Ich freue mich schon darauf, die beiden ersten Krimis der Autorin zu lesen, die ich mir auf jeden Fall besorgen werde und werde der Autorin auch bei Folgebänden treu bleiben.

    Mehr
  • Rezension zu "Schatten über Allerby" von Rebecca Michéle

    Schatten über Allerby
    dorli

    dorli

    20. November 2013 um 10:12

    Mabel Clarence kann nicht glauben, dass Lady Michelle Carter-Jones Selbstmord begangen haben soll, denn erst vor wenigen Tagen hat die fröhliche junge Frau Mabel beauftragt, eine große Geburtstagsfeier für ihren Mann zu organisieren. Mabel will den Dingen auf den Grund gehen und macht sich als Pflegerin getarnt in Allerby House auf Spurensuche… „Schatten über Allerby“ ist bereits der dritte Fall für Mabel Clarence und Victor Daniels. Ich habe dieses herrliche Ermittlerduo erst mit diesem Krimi kennengelernt und hatte auch ohne Kenntnis der ersten beiden Bände keinerlei Verständnisprobleme, sondern war ruckzuck mit den Personen und Schauplätzen vertraut. Rebecca Michéle hat ihrer Protagonistin eine große Portion Miss-Marple-Charme mit auf den Weg gegeben. Genauso wie die berühmte Detektivin verfügt auch die Mittsechzigerin Mabel über einen ausgeprägtes kriminalistisches Gespür und eine humorvolle Schlagfertigkeit. Ihr Scharfsinn und ihre Raffinesse bei der Lösung des Falls haben mich begeistert. Und auch der Tierarzt Victor Daniels ist mir sehr sympathisch. Hier und da ein wenig brummig, aber irgendwie auch knuffig und gemütlich. Er hat das Herz auf dem rechten Fleck und unterstützt seine Haushälterin Mabel gerne bei ihren Nachforschungen. Die Atmosphäre ist toll. Rebecca Michéle verleiht ihrer Geschichte einen wundervollen britischen Touch – trotz Handy und Laptop wirkt die Szenerie auf eine sehr schöne Art altmodisch und traditionell. Es hat mir großen Spaß gemacht, Mabel bei ihren Ermittlungen rund um den angeblichen Selbstmord von Lady Carter-Jones über die Schulter zu schauen. Ich konnte prima miträtseln und mitgrübeln und auch wenn ich den Täter schon vor der eigentlichen Auflösung im Visier hatte, haben mich die Hintergründe und Zusammenhänge am Ende überrascht. „Schatten über Allerby“ hat mir ein paar spannende und vergnügliche Lesestunden beschert.

    Mehr
  • Ein Buch, das entlarvt

    Schatten über Allerby
    Pergamentrascheln

    Pergamentrascheln

    20. November 2013 um 00:09

    Mabel Clarence, Cornwalls erfolgreiche Hobbydetektivin, hat der Polizei schon häufig die Augen geöffnet und die richtigen Schlüsse gezogen. Doch in diesem Fall ist für Inspektor Warden die Lage eindeutig: Selbstmord. Alle Beweise sprechen dafür, Lady Michelle Carter-Jones wurde in ihrem Anwesen mit geöffneten Pulsadern, ohne jegliche Freimdeinwirkung, in der Badewanne gefunden. Doch Mabel ist skeptisch. Waum sollte die lebensfrohe junge Frau noch vor kurzem bei ihr erschienen sein, um den Geburtstag ihres Mannes zu planen? Als Pflegerin getarnt, ermittelt sie auf Allerby und entdeckt dabei so belastende Dinge, die sie am Ende selbst in großer Gefahr schweben lassen. Wer sich für Krimis, englische Herrenhäuser und Lords und die Landschaft Cornwalls interessiert, wird dieses Buch lieben. Die Geschichte ist von Beginn an spannend aufgebaut und versteckt so einige Wendepunkte, welche die eigenen Theorien und Ermittlungen über den Haufen werfen. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen, Beschreibungen sind sehr subtil und angenehm in die Handlung eingeflochten. Die Charaktere sind sehr vielschichtig und wandlungsfähig, man erfährt laufend neue Dinge, die sie einen mit anderen Augen sehen lassen und einen nur in wilde Spekulationen stürzen. Besonders ans Herz gewachsen ist mir dabei die teils liebevolle, teils witzige, bissige und immer abwechslungsreiche Beziehung von Mabel und Victor, ihrem langjährigen Freund und Arbeitgeber, auf den sie vollkommen zählen und vertrauen kann. Auch wenn man meint, sich die perfekte Theorie zusammen gereimt zu haben, wird das Ende einen doch noch überraschen und die Tiefe und Tragweite der Ereignisse auf dem englischen Anwesen erkennen lassen. Das perfekte Buch, um bei düsterem Regenwetter und einer Tasse Tee nach britischer Manier, viele gemütliche Stunden zu verbringen.

    Mehr
  • Toller Krimi im Miss Marple Stil

    Schatten über Allerby
    Aniston81

    Aniston81

    19. November 2013 um 07:32

    Die junge und attraktive Lady Michelle Carter-Jones ist tot, angeblich ist es Selbstmord – und das, obwohl sie wenige Tage zuvor zusammen mit Mabel Clarence eine große Geburtstagsparty für ihren älteren, an den Rollstuhl gefesselten Ehemann geplant hat. Für Mabel steht fest: Allen scheinbaren Beweisen zum Trotz - da kann etwas nicht stimmen! Als Pflegerin für Lord Carter-Jones getarnt, schleicht sie sich auf dem Herrensitz Allerby House ein und kommt einem schrecklichen Familiengeheimnis auf die Spur, das sie selbst in größte Gefahr bringt.. Dies ist bereits der dritte Fall von Miss Mabel welche Miss Marpel sehr ähnelt. Ich habe die anderen Teile nicht gelesen, konnte aber trotzdem gut in die Geschichte hinein finden. Der Schreibstil ist schön flüssig und man könnte das Buch in einem Rutsch durchlesen. Die Beschreibung der englischen Gegend ist sehr schön und man hat das Gefühl man befindet sich selbst in Cornwall. Die Story ist sehr schlüssig und man kann sich nicht (wie bei manch anderen Krimis) schon von Anfang an denken wer es war. Man wird in die Story mit einbezogen und fäng tautomatisch an zu rätseln um das geheimnis zu lösen. Vier Sterne sind es lediglich geworden, weil es mir mein persönliches Befinden etwas zu langweilig war. Da ich meistens "blutigere" Bücher lese bin ich aber kein Maß und deshalb empfehle ich dieses Buch trotzdem absolut und uneingeschränkt! Wer Miss Marpel mag, wird diese Ermittlerin lieben!

    Mehr
  • weitere