Rebecca Miller Pippa Lee

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Inhaltsangabe zu „Pippa Lee“ von Rebecca Miller

Großes Lesekino von einer Weltklasse-Autorin.

Ein amerikanischer Traum in Manhattan. Eine ganz normale Familie. Ist das wirklich Pippas Traum vom Leben? Denn eigentlich ist sie jemand ganz anderes: Als aufmüpfige Teenagerin tauchte sie in die Sexparties und Drogenexzesse von Soho ab – bis sie die Notbremse zog. Aber jetzt in der Normalität, merkt sie, dass das Leben nicht aufgeht, wenn andere die Korken knallen lassen. In einer klaren und kraftvollen Sprache stellt Rebecca Miller die wichtigsten Fragen. Packend und sehr einfühlsam erzählt sie von Pippas Suche nach dem richtigen Leben und der Entdeckung, dass das ganze Glück direkt vor unseren Augen liegen kann.

Mit Pippa Lee würde ich gern mal eine Flasche Wein leeren.

— Valentine

Kurzweilig, unterhaltsam, leicht melancholisch - hat mir gut gefallen!

— milasun

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  • Sex and drugs and ...

    Pippa Lee

    engineerwife

    23. October 2015 um 14:20

    Mancher hat es wirklich nicht leicht im Leben. In Pippas Leben ist das Chaos praktisch schon vorprogrammiert. Sie ist gesegnet mit ihrer Mutter, die für Energie und eine schlanke Figur Speed nimmt und  ihrem Vater, ein in sich gekehrter Pfarrer, der sich vom Familienleben gerne in sein Schneckenhaus zurückzieht. Es kommt, wie es kommen muss, Pippa bricht aus. Sie entkommt schließlich ihrer wilden Odyssee, indem sie den dreißig Jahre älteren Herb kennenlernt. Die Autorin, die übrigens die Tochter des gesellschaftskritischen Schriftstellers Arthur Miller ist, setzt sich zum Teil auf sehr grafische Weise mit dem Thema Mutter-Tochter Beziehung auseinander. Kopfkino ist an einigen Stellen unvermeidlich. Wir lernen Pippa an einer Schnittstelle ihres Lebens kennen, reisen mit ihr zurück in ihre Kindheit und Jugend und frühe Erwachsenenjahre und erleben schließlich am Ende des Buchs eine überraschende Wendung, die mir persönlich sehr gut gefallen hat. Es ist bestimmt nicht leicht in die Fußstapfen eines großartigen Vaters zu treten. Erst kürzlich kam ich in den Genuss der fantastischen Verfilmung seines Romans Tod eines Handlungsreisenden. Rebecca hat es jedoch geschafft, ihren eigenen Stil zu entwickeln und umzusetzen. Ich werde mich demnächst mal nach ihrem Erstlingswerk Als sie seine Schuhe sah, wusste sie, dass sie ihren Mann verlassen würde umsehen. Von mir bekommt Pippa Lee eine Leseempfehlung. 

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  • Eine Frau in mittleren Jahren...

    Pippa Lee

    Golondrina

    Irgendwie wundere ich mich manchmal, wieso bestimmte Bücher auf meiner Wunschliste landen. So auch hier. Vielleicht hatte ich mir das einfühlsame Porträt einer Frau in mittleren Jahren vorgestellt. Nun ja, davon habe ich leider nicht viel gemerkt. Pippa und auch alle anderen Figuren bleiben seltsam oberflächlich. Nach der Einführung, in der Pippas aktuelles Leben mit Herb in einer Seniorensiedlung beschrieben wird, folgen unmotivierte Aufzählungen von Pippas Lebensstationen dorthin. Das seltsame Verhältnis von Pippa zu ihrer Mutter blieb irgendwie farblos und auch die weitere Handlung war nicht so angelegt, dass mir Pippa ans Herz wachsen konnte. Dazu trägt in hohem Maß der Schreibstil von Rebecca Miller bei: ein Kapitel endet mit einem wirklich tragischen und traumatischen Erlebnis für Pippa und das nächste Kapitel beginnt mit "Einen Monat vor der Hochzeit überredete mich Herb, meine Eltern einzuladen. ..." Eigentlich ärgerlich und den zweiten Stern vergebe ich nur für das wunderschöne Cover...

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    • 2

    Arun

    13. April 2014 um 12:56
  • Schöne Geschichte

    Pippa Lee

    Ritja

    22. May 2013 um 18:57

    Pippa Lee mag man oder nicht. Ich glaube ein dazwischen gibt es nicht. Mir hat das Buch gut gefallen. Das Leben der Pippa Lee wird ohne große Aufregung erzählt. Sie erinnert sich an ihre Kindheit und ihre Jugend - mal mit leichter Traurigkeit, mal mit schwarzem Humor. Rebecca Miller kann mit ihrem Schreibstil den Leser an die Geschichte fesseln und ihn zum Schmökern und Abtauchen bringen. Aber nicht nur Pippa Lee ist einzigartig in diesem Roman, sondern auch die anderen Figuren. Ihr Mann (wegen dem sie in eine Seniorenanlage gezogen ist), der Nachbarin Sohn, ihr Kind u.v.m. machen das Buch interessant und vielschichtig. Man bekommt einmal eine andere Seite vom amerikanischen Traum präsentiert. Nicht immer wieder nur heiler Sonnenschein, sondern auch die Schattenseiten und die ganz alltäglichen Sorgen (manchmal etwas überspitzt, dennoch gut) werden von Rebecca Miller dargestellt. Ein gutes Buch, welches man zusammenhängend lesen sollte.

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  • Pippa Lee von Rebecca Miller.

    Pippa Lee

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. April 2013 um 03:11

    Pippa Lee zieht mit ihrem Mann Herb in eine Seniorenwohnanlage. Pippa ist mit ihren fünfzig Jahren dort die jüngste, doch ihr macht das nichts aus. Denn für Pippa ist es am wichtigsten, dass ihr Ehemann glücklich ist. Als sie zu schlafwandeln beginnt und auf Ursachenfahndung geht, weckt das jedoch ein paar schmerzhafte Erinnerungen an ihr wildes Leben vor der Ehe. Ich bin begeistert davon wie das Leben einer durchschnittlichen Frau so interessant erzählt werden kann, dass ich als Leser das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte. Pippa Lee ist eine interessante Frau und schafft es den Roman auszufüllen. Eigentlich braucht es der Nebencharaktere gar keine. Doch Rebecca Miller hat trotzdem einige kuriose Typen aufgefahren, die den Roman noch ein Stück lebendiger machen. Ich habe lange keine so authentischen Charaktere mehr gesehen. Pippas Leben spielt in New York und der Seniorenwohnanlage Marigold Village. Das ist quintessentiell Amerika und interessant zu lesen. Besonders da sich Pippa nicht immer in den Kreisen bewegt, die man auf einer Städtereise zu sehen kriegen würde. Das Buch ist wirklich hervorragend geschrieben. Ganz perfekt ist der Stil Rebecca Millers nicht, aber da die Geschichte der Pippa Lee so interessant ist, fällt einem das beim Lesen gar nicht weiter auf. Ein wirklich beeindruckendes Buch, besonders in seiner Einfachheit. Der beste Beweis dafür, dass ein gutes Buch nichts braucht bis auf interessante Charaktere und deren Geschichten.

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  • Rezension zu "Pippa Lee" von Rebecca Miller

    Pippa Lee

    bouquineur

    18. September 2011 um 14:44

    Sehr unterhaltsamer Roman über die Lebensgeschichte einer Frau, die scheinbar nicht (mehr?) weiß, wo sie in ihrem Leben steht. Viel mehr weiß ich darüber auch gar nicht zu sagen. Ist in meinem Alter irgendwie schwer zu beurteilen, da (noch?) nicht wirklich nachvollziehbar. :)

  • Rezension zu "Pippa Lee" von Rebecca Miller

    Pippa Lee

    Elocin

    22. July 2011 um 20:36

    Das Auf und Ab im Leben einer amerikanischen Frau. Von der Drogen-WG in die Upper-Class-Rentnersiedlung. DIe Rezesionen die ich vorher gelesen hatte waren sehr kontrovers. Ich hatte es mehrfach in der Hand und immer wieder weggelegt, bevor ich es schließlich gekauft hab. Mir hat es gut gefallen. Einige Figuren sind sehr überzeichnet amerikanisch und manche Passagen vielleicht nicht ganz glaubhaft, aber alles in allem fand ich das Buch sehr kurzweilig.

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  • Rezension zu "Pippa Lee" von Rebecca Miller

    Pippa Lee

    Svensche

    14. June 2011 um 20:32

    Ich war sehr gespannt über die Geschichte dieses Buches. Die kurze Zusammenfassung auf dem Buchrücken sagt wenig über die Geschichte aus. Nun ja es geht um Pippa Lee die ihre Lebensgeschichte erzählt. Das Buch spielt zu erst im Hier und Jetzt. Pippa Lee ist 50 und mit dem 80 Jährigen Herb verheiratet. Nach und nach erfährt man alles aus Pippa Lees Vergangenheit und die Geschichte ihrer Familie. Zum Schluss des Buches spielt die Geschichte nochmals in der Gegenwart. Das Buch zu lesen war wie eine Achterbahnfahrt. Mal hatte ich Spaß, mal war die Geschichte so absurt das ich das Buch am liebsten zur Seite gelegt hätte. Das Buch ist ok, aber ich denke das die Geschichte sehr unrealistisch ist. Bei manchen Stellen konnte ich nur den Kopf schütteln :) Mein größter Kritikpunkt ist das Ende der Geschichte. Ich will nichts verraten, deswegen sag ich nur, das Ende gefällt mir gar nicht und ist meiner Meinung nach ziemlich weit hergeholt. Naja ansonsten ein interessantes Buch

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  • Rezension zu "Pippa Lee" von Rebecca Miller

    Pippa Lee

    bücherelfe

    14. June 2011 um 19:33

    Pippa Lee ist fünfzig Jahre alt, als ihr Ehemann Herb den Entscheid trifft, gemeinsam nach Marigold Village umzuziehen. Herb ist dreissig Jahre älter als Pippa und ihr neues Zuhause ist eine Siedlung für Ruheständler. Kein Wunder, fühlt sich Pippa auf einen Schlag jünger; der Altersunterschied zu all jenen, die ihr in Marigold Village begegnen, ist frappant. Na ja; abgesehen vom Sohn ihrer Nachbarin, der das Paradebeispiel einer gescheiterten Existenz zu sein scheint und darum kurzfristig ins elterliche Nest zurückkriecht. Rückblende Nein, Pippa Lee war keine brave junge Frau. Pippa Lee hatte das geführt, was man gemeinhin ein wildes Leben nennt. Wobei dieser Ausdruck eigentlich zu positiv klingt; manch einer würde es eher als Halt- und Ziellosigkeit bezeichnen wollen. "In der City von New York hatte offenbar jeder ein Ziel, ausser mir. Mich trieb eine ziel- und zwecklose Bedürftigkeit. Ich suchte nach Liebe, glaube ich, obwohl es mir damals nicht so vorkam. Damals kam ich mir hart und kalt vor wie ein Messer im Schnee." Und dann kam Herb in ihr Leben; ein erfolgreicher Verleger. Intelligent, kultiviert, wohlhabend und – verheiratet. Mit ihm ändert sich alles. Pippa wird zu seiner Ehefrau, zur Mutter seiner Kinder. Jetzt sitzt sie in Marigold Village; wo es alles gibt, was das Rentnerherz begehrt: Schwimmbad, Mini-Shoppingcenter, Yogakurse, Tennisplätze, Buchklub, Fotoklub und vieles mehr. Pippa Lee muss sich die Frage stellen, wo auf ihrer Wegstrecke sie sich und ihre eigenen Lebensträume verloren hat. Stilistisch irgendwo zwischen traurig und komisch stellt Rebecca Miller mit „Pippa Lee“ das folgende, scheinbar ganz einfache Fazit, in den Raum: Wir haben nur ein einziges Leben.... Fazit: Unterhaltsamer und stellenweise sehr berührender Roman rund um die Suche nach dem Glück.

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  • Rezension zu "Pippa Lee" von Rebecca Miller

    Pippa Lee

    JessSoul

    26. January 2011 um 23:00

    Wie geht es einer Frau in den besten Jahren, die einen zu alten Mann geheiratet und für ihn nicht nur ihr bisheriges Leben, sondern auch ihre Persönlichkeit aufgegeben hat? Ein schönes Buch über Selbstfindung und die Gefahren, die entstehen, wenn wir uns selbst verdrängen.

  • Rezension zu "Pippa Lee" von Rebecca Miller

    Pippa Lee

    Traeumeline

    Pippa Lee ist 50 und mit dem grantigen Verleger Herb verheiratet, der 30 Jahre älter ist. Sie ist mit ihm in eine Seniorenwohnanlage gezogen. Pippa tut alles dafür, um es ihren Mitmenschen recht zu machen. Angefangen bei Herb, bis hin zu ihren Zwillingen (Ben ist ihr Liebling, mit Grace hat sie ein schwieriges Verhältnis). An sich selbst denkt sie selten. Als sie erschreckend feststellt, dass sie schlafwandelt und sich fragt, wie das kommen kann, begibt sie sich auf eine Zeitreise in ihre Vergangenheit. Diese ist jedoch von Traurigkeit, Leblosigkeit und Skandalen erfüllt. Doch irgendwann steht sie an dem Punkt, wo sie endlich an sich denkt..... ___ Tolles Buch! Ich hab den Film zuerst gesehen, aber das Buch ist auf jeden Fall besser. Ironie, Verzweiflung - Ich war oft verstört, weil sie es auch war. Ich hab mitgefühlt. Sie tat mir Leid. Wirklich super!

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    • 3
  • Rezension zu "Pippa Lee" von Rebecca Miller

    Pippa Lee

    bernauerin

    20. July 2010 um 18:26

    buch und film sind sehr ähnlich, das ist gut vorstellbar, wenn man weiß, dass rebecca miller selbst regie geführt hat. das ganze ist ein etwas sonderbares sammelsurium an situationen, in denen die protagonistin sich in ihrem leben befunden hat und in der erzählten gegenwart befindet. wie in einer richtigen soap wird kaum was ausgespart, "liebe, tod und hysterie" - nichts davon darf fehlen. zum teil grenzen die einfälle ans skurrile, wirken dadurch insgesamt jedenfalls nicht überzeugender. manche szenen sind auch recht gut, die schauspieler verkörpern ihre rolle treffend, aber ich schließe mich joachim kurz mit seiner kritik von der berlinale 09 an:"...insgesamt zu banal, um wirklich zu berühren.Und angesichts der Probleme, mit denen sich Pippa Lee herumschlagen muss, kommt man nicht umhin, dem Film" - und damit dem buch - "als Beschreibung seines Inhalts vor allem das Etikett 'Desperate Housewives -The Next Generation' zu verpassen".

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  • Frage zu "Pippa Lee" von Rebecca Miller

    Pippa Lee

    Michi

    Das Buch Pippa Lee von Rebecca Miller wird wohl verfilmt, habe ich gerade gelesen. Weiß jemand näheres? Mit welchen Schauspielern und wann der Film in Deutschland im Kino startet? Das Buch fand ich ziemlich gut und wenn der Film gut besetzt ist, schaue ich mir den bestimmt an.

    • 4
  • Rezension zu "Pippa Lee" von Rebecca Miller

    Pippa Lee

    emeraldeye

    21. June 2010 um 12:41

    Nachdem ich die vielen verschiedenen Rezensionen meiner "VorleserInnen" gelesen habe, fühle ich mich in meinem Eindruck des Romans bestätigt. Irgendwie ambivalent! Pippa Lee hat viel mitgemacht, vieles ausprobiert, aber nichts wirklich durchgezogen, wenn man vom Leben mit ihren beiden Kindern und ihrem Ehemann Herbert, der 30 Jahre älter ist als sie, einmal absieht. Die Schilderung ihrer ersten 50 Lebensjahre liest sich wie eine Liste von mehr oder weniger schrägen Ereignissen und Erfahrungen. Es scheint, als wäre sie ein unfertiges Ding, das erst durch andere Menschen langsam eine Form bekommt. Ihre Anpasssungsfähigkeit ist phänomenal. Erst ganz am Schluß und auch erst, nachdem etwas geschehen ist, das sie nicht mehr verdrängen kann, trifft sie ihre zweite radikale Entscheidung. Aber ob die "Flucht" mit einem seltsamen, 15 Jahre jüngeren Mann sie tatsächlich zu ihrem wahren Selbst führen wird, ist zweifelhaft. Stellenweise ist das Buch schon spannend, aber in seiner Thematik auch gebrochen und mit zu vielen Nebenhandlungen überfrachtet. Besonders der Inhalt des zweiten Teils wirkt wie zusammengesucht und einfach aneinandergereiht. Es fehlt der "rote Faden" in Pippas Persönlichkeit. Geschmackssache!

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  • Rezension zu "Pippa Lee" von Rebecca Miller

    Pippa Lee

    Nil

    15. February 2010 um 20:17

    Pippa Lee von Rebecca Miller ist ein Stück amerikanische Gegenwartsliteratur. Sie zeichnet die Ehe zwischen Pippa und ihrem 30 Jahre älteren Mann Herb. Sie ziehen gemeinsam in eine Rentnersiedlung, in der sich Pippa fatal jung fühlt mit ihren 50 Jahren. Dieser krasse Wechsel der Umgebung wühlt sie so sehr auf, dass sie nachts schlafwandelt und zu begreifen versucht warum. Der zweite Teil des Romans erzählt wie Pippa in diese Ehe geraten ist und warum das Leben so ist wie es ist für sie. Danach kehrt die Erzählung wieder in Gegenwart zurück und nimmt ein tragisches Ende. Ein feiner Roman, der gut übersetzt wurde. Für mich an manchen Stellen zu krass, aber die hohe Kunst der Gefühlsaufwerfung ist gelungen. Ich bin gespannt auf die Verfilmung die es demnächst geben soll.

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  • Rezension zu "Pippa Lee" von Rebecca Miller

    Pippa Lee

    nic

    10. February 2010 um 22:16

    Mich hat das Buch sehr beeindruckt. Die Geschichte Pippa Lees wird in kraftvoller Sprache erzählt, spannend ohne reißerisch zu sein, obwohl Pippa Lees Jugend alles andere als langweilig war. Ich mochte Pippa Lees Charakter, auch wenn sie selbst sich nicht mochte, auch wenn sie ziellos und ohne Zukunft zu sein schien und sich für einen anderen Menschen scheinbar verändert hat. Irgendwie macht die Geschichte Mut, weil sie aufzeigt, dass man auch nach einem Leben mit der Familie, mit der großen Liebe noch einmal neu anfangen kann, wenn man ein gewisses Alter erreicht hat. Und dass das Leben spannend ist. Ich fand Pippa Lee sehr schön zu lesen. Unterhaltsam, nachdenklich stimmend, spannend, aber auch beruhigend. Komisch, wie auf dem Buchrücken zu lesen steht, fand ich es allerdings nicht. Was dem Lesegenuss keinen Abbruch tut, im Gegenteil. Pippa Lee ist m.E. sehr zu empfehlen.

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