Rebecca Niazi-Shahabi Ich bleib so scheiße, wie ich bin

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Inhaltsangabe zu „Ich bleib so scheiße, wie ich bin“ von Rebecca Niazi-Shahabi

Beim Versuch, schlanker, schlauer, schöner zu werden, mal wieder gescheitert? Den Traumjob knapp verpasst? Egal, denn wer hat eigentlich behauptet, dass Glücklichsein der Normalzustand ist? »Ich bleib so scheiße, wie ich bin« macht Schluss mit der Selbstoptimierung. Schluss mit der Wahnsinnsidee, dass man das Leben besonders effektiv zu nutzen habe. Besser werden heißt wahnsinnig werden, also: Bleiben Sie dick, faul, jähzornig - und glaubwürdig.

Der Inhalt hat leider nicht gehalten was der Titel versprach. Erst auf den letzten paar Seiten wurde es dann etwas interessanter.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Die Autorin zeigt einem immer wiederkehrend...das man endlich aufhören sollte mit diesem Selbstverbesserungswahn.....es nützt einem nichts.

— baby87

Ein augenzwinkerndes Werk gegen den Selbstoptmierungswahn, das einem definitiv zu Denken gibt!

— ichundelaine

Die Botschaft ist klar, aber ich hätte mehr erwartet! Der Titel ist vielversprechender als das Buch selbst...

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein Kampf gegen die zwanghafte Selbstverbesserung

— kimmischlimmi

Gewagt, gewagt. Am Ende aber nicht ganz so gut, wie ich es mir erhofft hatte. Manchmal sehr plakativ.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Wegen dem Titel dachte ich es wäre lustiger. Aber ist ein einfallsloser Ratgeber. Enttäuschend

— Maki7

5 Sterne, weil die Autorin mutig ist, und sich gegen den allgemeinen Selbstoptimierungswahn stellt. Hör auf, dich selbst niederzumachen: ja!

— Buchstabenliebhaberin

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    Ich bleib so scheiße, wie ich bin

    baby87

    20. March 2016 um 14:48

    Die Autorin beschreibt immer wieder deutlich das wir dem Selbstverbesserungswahn beenden sollten, da es so ist wie es ist und man sich  selbst stets treu bleiben sollte...ein sehr tolles Buch mit vielen Stellen zum Schmunzeln und nachdenken ;-)

  • "Es gibt keinen Ausweg aus uns selbst." (120)

    Ich bleib so scheiße, wie ich bin

    R_Manthey

    21. July 2015 um 11:29

    Das ist einer von vielen klugen Sätzen, die in diesem Buch stehen. Leider gibt es daneben auch eine Menge sehr fragwürdiger Behauptungen, die jedoch perfekt in die sich immer wiederholende Botschaft passen, die uns die Autorin mit einem gewissen Sendungsbewusstsein vorträgt. Und die lautet: Wir sollen endlich damit aufhören, uns selbst verbessern zu wollen. Das würde nur zu noch mehr Frustration führen. Wenn man diese Botschaft allein für sich liest, dann klingt sie zunächst wohltuend sympathisch. Und irgendwie scheinen sich darin auch Erfahrungen zu spiegeln, die man vielleicht schon selbst gemacht hat. Diäten wollten nicht klappen, oder die letzte Zigarette ist noch immer nicht geraucht. Auch mit dem Sport hat es nicht so geklappt, wie man es sich erhoffte. Und vielleicht ersehnt mancher Leser dann doch noch eine frohe Botschaft, die an die Stelle der in diesem Buch verkündeten Sinnlosigkeit jedweder Selbstverbesserungsversuche gesetzt werden könnte. Aber eine solche Botschaft bleibt aus. Stattdessen wird erst kurz vor dem Ende des Textes die Zielgruppe umschrieben, an die sich die Autorin wendet. Da geht es dann nämlich darum, auf die eigene Karriere zu pfeifen, die jeden Menschen schließlich fix und fertig machen würde. Auf Seite 239 heißt es: "Sich dem Karrieredruck zu verweigern, kann verschiedene Formen annehmen und muss mitnichten immer absolut sein, je nach Persönlichkeit gibt es verschiedene Abstufungen..." Und diese Abstufungen sind: 1. Hartz IV beantragen, 2. Arbeit ohne Prestige annehmen, 3. Nach Afrika gehen, 4. Gesellschaftlicher Protest. Und schließlich: "Die Kür: Aus seiner Empörung Kunst machen." Nach diesen Empfehlungen auf den letzten Seiten dieses Buches wurde wenigstens mir dann klar, was ich schon eine Zeit lang vermutet hatte: Ich gehöre nicht zur Zielgruppe dieses Textes. Eigentlich dachte ich bei diesem Titel, dass hier die vielen oft oberflächlichen Lebensberatungs- und Glückverheißungsbücher auf die Schippe genommen werden, die einfach nicht akzeptieren wollen, dass sich Menschen grundlegend nur in sehr engen Grenzen ändern können. Zunächst scheint das auch so, aber bald fängt die Autorin an, sich im Kreis zu drehen und sich ständig zu wiederholen. Statt den Dingen wirklich auf den Grund zu gehen, formuliert sie immer nur wieder ihre Botschaft von der Unabänderlichkeit all der schlechten Eigenschaften und Angewohnheiten, die wir so gerne beseitigen würden. Da sie dabei jedoch auch viel Kluges und Wahres schreibt, fällt erst ziemlich spät auf, dass dieses Buch eine ganz eigenartige Rechtfertigungsideologie für Trägheit in die Welt setzt, deren Gehalt man durchaus hinterfragen kann. Wenn man - so die Autorin - aufhört, sich ständig verbessern zu wollen, dann erreicht man endlich wirkliche persönliche Freiheit. Doch bei ihr gipfelt das zum Beispiel in Sympathie für eine Frau, die nicht mehr abnehmen, sondern zunehmen will, schon 300 Kilo wiegt und das noch gerne übertreffen möchte. Wieviel Freiheit hat man eigentlich noch, wenn man einen Lastkran braucht, um aus dem Sessel zu kommen? Der Text ist in sieben Kapitel unterteilt. Zunächst erzählt die Autorin die angeblichen "Märchen der permanenten Weiterentwicklung" und macht klar, wie sinnlos und gefährlich ihrer Meinung nach diese Selbstoptimierungsversuche sind. Dann kommt sie im dritten Kapitel zu "Lügen über den Nutzen von Diäten, Sport und Bildungsprojekten", um dann im nächsten Kapitel erneut ihre Botschaft in immer neue Kleider zu stecken und zu wiederholen: "Was man nicht erreichen will, kann auch nicht unglücklich machen." Dann geht es in einem Kapitel darum, dass in der Liebe, an deren Ewigkeit, die Autorin auch nicht glaubt, die Selbstoptimierung rein gar nichts zu suchen hat. Und schließlich folgt ein abschließendes Kapitel, in dem der Leser erklärt bekommt, dass Erfolg unfrei macht. Wer das alles gerne glaubt, wird dieses Buch wahrscheinlich toll finden. Denkt man jedoch etwas über die Thesen der Autorin nach, dann fällt zunächst auf, dass sie sehr grobschlächtig mit ihrem Thema umgeht. Es ist doch zum Beispiel ein großer Unterschied, ob ich eine wesentliche Charaktereigenschaft ändern oder mir das Rauchen abgewöhnen möchte. Oder ob ich ein Verhalten abstellen will, das auf einem traumatischem Erlebnis oder einem in der Kindheit antrainierten Muster beruht. Diese völlig verschiedenen Ausgangslagen kann man doch nicht in einen Topf werfen und dann kühn behaupten, dass eh alles keinen Zweck hat und man freier ist, wenn alles so lässt wie es ist. Man kann nicht aus seiner Haut, aber man kann sich das Rauchen abgewöhnen. Das eine sind Veranlagungen, dass andere ein Verhalten. Doch auf diesen Unterschied geht die Autorin erst gar nicht ein, weil dann nämlich ihre Botschaft zerbrechen würde. Schließlich gibt es genug Beispiele für dramatische und weniger dramatische Verhaltensänderungen. Es soll beispielsweise tatsächlich Leute geben, die sich das Rauchen abgewöhnt haben. Und aus ehemaligen Sportmuffeln können auf einmal Läufer werden, die Spaß an Bewegung bekommen haben, weil sie merkten, dass ihnen dieser Verhaltenswechsel gut tut und eine völlig neue Lebensqualität bringt. Ich könnte aus eigenem Beobachten und Erleben noch viele andere Beispiele anfügen. Zu postulieren, dass so etwas nicht geht, ist einfach blanker Unsinn. Doch die Autorin hat auch mit vielen Aussagen in diesem Buch recht. Es ist wahr: Sich selbst zu bekämpfen, ist tatsächlich der beste Weg zum Scheitern. Auch dann wenn man sein Verhalten ändern möchte. Darauf weiter einzugehen, hat hier wenig Sinn, weil Veränderungen eben nicht Thema dieses Buches sind und die Autorin die Erfolgsmöglichkeiten solcher Versuche glatt abstreitet. Mir fällt es in diesem Fall sehr schwer, das Buch zu bewerten. Auf der einen Seite stehen durchaus kluge Sachen in ihm. Andererseits ist die Grundaussage in dieser Allgemeinheit einfach Quatsch, ganz zu schweigen von der Verweigerungsideologie, der die Autorin offenbar anhängt. Man kann auch lockerlassen und mehr vom Leben haben, wenn man sich nicht verweigert.

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  • Eigentlich bin ich ganz anders, ich komm nur so selten dazu

    Ich bleib so scheiße, wie ich bin

    BadWolf

    08. December 2014 um 23:16

    Ein pinkes Buch mit schwarzem Lama und provokantem Titel, das sprach mich direkt an. Wahrscheinlich lag es aber auch einfach nur daran, dass ich im Vorfeld mal wieder den x-ten Versuch unternommen hatte sämtlichen oberflächlichen Klischees zu entsprechen, bzw. dem Optimierungswahn stand zu halten. Denn wer kennt es nicht? Wir sollen stets besser werden, schöner, schlanker, erfolgreicher um etwas im Leben zu erreichen. Seis den Traumjob (oder überhaupt einen Job) zu bekommen, oder den oder die Traummann oder Traumfrau kennen zu lernen oder einfach beliebt und erfolgreich zu sein. Das bläut uns nicht nur due Werbung ein mit ihren stetigen perfekten Modell-Werbungen, dem Schöhnheitswahn und aktuellen Trends allà Botox und co. Sondern auch unser Umfeld. Es gibt zig tausende von Ratgeber wie wir uns und unser Leben effizienter gestalten können und sogar müssen. Du sollst dieses, du sollst jenes und wenn das nicht klappt wirst du dein ganzes Leben mit Schuldgefühlen herum laufen, dich als Versager fühlen und es wahrlich schwerer als nötig haben. Warum tut man sich diesen Stress überhaupt an? Warum werden wir gezwungen immer der oder die Beste und Erste sein zu müssen? Die Autorin räumt in ihrem Buch mit der Annahme auf, das einzig das effektiv gelebte Leben das wahre Leben ist. Zum realen Leben eben gehören auch die Erkenntnis des Scheiterns und das Eingeständnis der eigenen Unfähigkeit. Das Buch gliedert sich in Einleitung, 7 Kapitel und am Ende einer Übersicht mit den besten Argumenten, so zu bleiben wie man ist. In jedem Kapitel sind interessante Zitate oder Sprüche integriert, welche den Text auflockern, aber auch zum Nachdenken anregen. Die Autorin geht in ihren 7 Kapiteln auf die brisantesten Themen ein. Von Erfolg im Beruf, zur perfekten Figur über die Partnersuche und der perfekten Beziehung, Selbstoptimierung, etc., weshalb für jeden Leser ein Kapitel dabei sein sollte, in dem er sich wiederfindet.Ich finde das Buch durchaus gelungen. Es gibt einige Stellen die zum Nachdenken anregen oder eine bestimmte Annahme, Erkenntnis etc., in einem anderen Licht erscheinen lassen. Allerdings finde ich genauso viele Vorschläge übertrieben oder überspitzt. Der letzte Satz auf dem Klappentext verspricht das dieses Buch mein Leben verändern wird. Das kann ich nun nicht behaupten. Trotzdem ist das Buch es wert gelesen zu werden. Allein schon aufgrund des lockeren, frechen und amüsanten Schreibstils. Ich empfehle es gern weiter.

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  • Niemand ist Perfekt.

    Ich bleib so scheiße, wie ich bin

    kimmischlimmi

    28. November 2014 um 08:31

    Als ich mal wieder durch die Buchhandlung schländerte stach es mir sofort ins Auge.Die Farbe des Einbandes ist schon der Hammer ( man kann garnicht anders als es in die Hand zu nehmen ) .Ich blätterte ein paar Seiten darin,laß ein paar Passagen und musste es haben!!!Dieses Buch ist wunderbar,es macht einfach nur Spaß es zu lesen.Klasse finde ich es auch das man lernt sich selbst nicht so kritisch zu betrachten und man nicht immer mit den Strom schwimmen sollte.Dieses Buch sagt der zwanghaften Selbstverbesserung den Kampf an!Das Buch ließt sich locker leicht und ich musste manchmal laut vor mich hin lachen.Lustig sind auch die kleien Sprüche und Anekdoten die im ganzen Buch verteilt sind.Mein Lieblingsspruch aus dem Buch: Nichts treibt einen schneller und sicherer ins Unglück als der Versuch,ein glücklicher Mensch zu sein.

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  • Passt zu meinem Blog-Thema

    Ich bleib so scheiße, wie ich bin

    Farbenfreundin

    18. April 2014 um 21:42

    Ich habe das Buch als Hörbuch begonnen, doch ganz ehrlich, die Stimme ist mir garnicht angenehm. Deshalb werde ich mir die Print-Version holen, denn interessant finde ich das Thema auf jeden Fall. Es passt vorallem genau zu meinem letzten Blog-Artikel auf www. farbenfreundin.de und ich bin froh, dass die Autorin das Thema ausführlich behandelt. Weniger an sich rumdoktern ist auf jeden Fall ein guter Schritt in die richtige Richtung.

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  • Nicht überzeugend

    Ich bleib so scheiße, wie ich bin

    VeraHoehne

    14. December 2013 um 18:57

    Autorin: Rebecca Niazi-Shahabi, wurde 1970 in Bremen geboren, lebt heute in Berlin und hat deutsch-iranisch-israelische Wurzeln. Neben ihrer Tätigkeit als Autorin ist sie Werbetexterin und freie Journalistin und gibt Coaching-Seminare zum Thema “Charisma”. Handlung: “Schluss mit der Selbstoptimierung” ist der Leitspruch dieses Buches. Fazit: Zuerst einmal muss ich zugeben, dass ich eigentlich absolut keine Leserin von Ratgeber-Büchern bin und die Ratgeber, die ich in meinem ganzen bisherigen Leben gelesen habe noch maximal an zwei Händen abzählbar sind. Das liegt auf jeden Fall daran, dass ich mich ebenso wenig von irgendwelchen Büchern noch von irgendeiner Form der Esoterik fremdsteuern lasse und schon gar nicht von irgendwelchen Personen, die meinen, ich hätte mich für sie zu ändern. Ich habe schon immer gern polarisiert und nicht immer die Dinge für gut befunden, die der Masse liegen. Dass ich so bleibe, wie ich bin, war also für mich schon vor der Lektüre dieses Buches klar. Somit hatte ich wahrscheinlich die Erwartung, in diesem Buch irgendwo die Bestätigung für meine Ansicht zu finden. Ich habe mich irgendwie von dem witzigen Titel und dem tollen pinkfarbenen Cover (… ja, ich bin eben ein großes Mädchen …) magisch angezogen gefühlt. Leider hat der Inhalt des Buches nicht im Geringsten so viel Charme wie sein Äußeres. Die Idee zu diesem Buch ist eigentlich toll, wurde aber meiner Meinung leider nicht so wirklich ansprechend umgesetzt. Vor Allem hat mir auch der Humor gefehlt. An manchen Stellen habe ich mich jedoch gefragt, ob äußerst fragwürdige Tipps wie z. B., dass man einfach mal koksen sollte, wenn man mal kurzzeitig mit gesteigertem Selbstbewusstsein durchs Leben gehen will und sehen wie die Umgebung darauf reagiert oder, dass man sich, wenn man eine fremde Sprache lernen möchte, am besten einen (außerehelichen) Liebhaber zulegt, dessen Muttersprache genau die anvisierte Sprache ist, dem speziellen Humor der Autorin entspringen oder tatsächlich ernst gemeint sein sollen …?! Stückchenweise hatte ich beim Lesen zwar auch mal das Gefühl, dass jetzt mal ein halbwegs lesenswerter Part kommt, aber insgesamt hat mich das Buch nicht so begeistert, wie ich es mir gewünscht hätte. Lediglich das letzte Kapitel, in dem es um beruflichen (Miss-)Erfolg geht, fand ich wirklich gut. Aber bis dahin musste ich erstmal kommen, weil ich zwischendurch kurz vor dem Abbruch war. Der “Vorgänger” aus der Feder dieser Autorin, “Nett ist die kleine Schwester von Scheiße – Daneben benehmen und trotzdem gut ankommen” werde ich wohl nicht mehr lesen. Für die Grund-Idee, das Cover, den witzigen Titel und die wenigen lesenswerten Abschnitte des Buches gibt es von mir so gerade mal 3 von 5 möglichen Punkten.

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  • Ich bleib so scheiße wie ich bin

    Ich bleib so scheiße, wie ich bin

    aha2001

    15. October 2013 um 11:13

    Rebecca Niazi-Shahabi PIPER Verlag Rebecca Niazi-Shahabi stammt aus einer deutsch-israelisch-iranischen Familie und lebt in Berlin. Dort hält die Autorin Seminare zum Thema Charisma und arbeitet als Journalistin sowie Werbetexterin. Das ist der Satz, der überall zu finden ist. In ihrem Buch erfährt man, dass sie ihr Psychologiestudium selbst finanzieren musste und das sie Seminare für literarisches/kreatives Schreiben gibt.  Rebecca Nizazi-Shahabi benennt das Thema Selbstverbesserung / Weiterentwicklung zu ihrem persönlichem Widersacher. Gezielt geht sie gegen alle Ratgeber vor und zeigt mit Zitaten, die die Kapitel einleiten, den Weg zu neuer Klarheit, Leichtigkeit und dem Leben im Allgemeinen. Es geht um Glaubwürdigkeit – warum den 1000sten Ratgeber noch lesen, wenn die vorherigen 999 schon nicht geholfen haben? Warum mich ändern wollen, wenn ich damit nicht wirklich glücklicher werde und eher das Gegenteil der Fall ist? Das Beste ist, so zu sein und sich so zu geben, wie man eben ist. Nichts tun, nichts ändern, nichts bewirken – einfach nur da. Am Ende jeden Kapitels kann man, für den eigenen Ausblick in das zukünftige Leben und für empfohlene Handlungsweisen einige Fragen beantworten. Zugegeben, ich bin zu diesem Buch gekommen, wie das Kind zum Bade. Auch nach der Lektüre bin ich mir sicher – ich gehöre nicht zur gewünschten Zielgruppe der Autorin. Ausgewählt wurde es von einer jungen Frau anhand der Farbe, des reißerischen Titels, des Aufklebers „Bestseller“ und auch durch den iranisch-israelischen Namen der Autorin. Der Klapptext las sich gut. Viele begeisterte Kritiken tingeln durch das Netz, also landete das Buch auf meinem „Lesetisch“. Ironie, Sarkasmus oder Ernst? Bis heute zweifle ich noch an meinem Empfinden beim Lesen. Was will uns die Autorin damit auf den Weg geben? „‘Ich bleibe so scheiße, wie ich bin‘ ist der amüsante Befreiungsschlag zum Mehr –Wollen, Mehr-Erreichen und Mehr-Sein.“ OK – Humor ist so eine Sache und vielleicht ist es eben nicht meiner. Vielleicht sehe ich es auch nur zu verbissen? Auffallend ist in diesem Buch eine allgemeine Pauschalisierung und schlechte Recherche der aufgeführten Fakten. Zum Beispiel gliedert sich das Christentum in die römisch-katholische Kirche, die orthodoxen Kirchen, die protestantischen und die anglikanischen Kirchen. Warum sind nun die Protestanten schuld an unserem heutigen Streben nach Verbesserung? Gerade Protestanten legen vor Gott nicht Rechenschaft über das im Leben Erreichte sondern über das Leben und Handeln im Sinne der Menschlichkeit ab. Dies gibt es auch in anderen Religionen und hat nichts mit dem menschlichen Drill zu tun, den die Autorin beschreibt. Hier werden Ausreden mit Ausreden bekämpft. Ironie? Zynismus? Fest steht, annehmen kann ich das hier Hinterlassene nicht. Doch dazwischen sind immer wieder ernsthafte und tolle Gedanken. So meint sie zum Beispiel: „Ich weigere mich aber zu glauben, dass etwas Gutes dabei herauskommt, wenn man einer Tätigkeit nachgeht, die einen unglücklich macht.“ Große Menschen zeigen es, wenn man seine Tätigkeit liebt, sie engagiert betreibt, dann wird man damit auch erfolgreich. Wobei „erfolgreich“ vom eigenen Blickwinkel zu sehen ist. Nicht für jeden ist Erfolg gleich zu setzen mit Geld oder berühmt zu sein. Immer wieder blitzen helle Gedanken im trüben Text auf. Leider werden diese nicht verfolgt und von den folgenden unbedeutenden Aussagen schnell wieder verschüttet. Sind die existierenden Ratgeber unbefriedigend, muss der Antiratgeber her. Wir sind gegen alles, was schon einmal gesagt, geschrieben, gezeigt oder publiziert wurde. Auffallen und provozieren, der richtige Weg bemerkt und/oder berühmt zu werden? Wenn Selbstverbesserung / Weiterentwicklung nicht möglich ist, warum gibt Rebecca Niazi-Shahabi dann überhaupt Seminare zum Charisma? Wer geht zu einem Seminar, wo die Trainerin nicht an das Ergebnis glaubt? Schließlich geht es hierbei doch auch um Veränderung und Verbesserung. Wenn es nach der Autorin geht, kann man sich eigentlich nur erschießen, denn alles, was kommt, ist schlecht für mich oder aber ich geh an Langerweile ein. Es gibt einfach keine Hoffnung. Das richtige Buch für Selbstmörder. Es liefert massig Argumente, um dem Leben schnell ein Ende zu setzen. Doch wie passt dies, mit dem extremen Wunsch der Autorin immer im Mittelpunkt zu stehen, zusammen? Ist dieses Buch für sie selbst eine Art „Schreiben als Therapie“? Irritiert haben mich die Fragen von Rebecca Niazi-Shahabi am Ende der Kapitel. Als ausgebildete Journalistin sollte sie die Regeln kennen. Doch viele der Fragen sind suggestiv und vor allem sind es Doppelfragen. Auch sind sie keinesfalls selbst erläuternd. Was soll das Ergebnis des Ganzen sein? Sag ich ja und strenge mich weiter an, oder bin ich ein Lama? Übrigens: „Lamas und Alpakas sind erstaunlich wachsame und neugierige Tiere. Sie sind sehr an ihrer Umwelt interessiert, nehmen jede kleine Veränderung wahr. Ihr Sozialverhalten ist sehr ausgeprägt.“ http://www.begegnung-mit-tieren.de/lama-alpaka-charakter.php Niazi-Shahabi benennt die vielen Fernsehshows, wie zum Beispiel DSDS, in denen jungen Menschen ohne eigene Leistung zu erbringen, viel Geld verdienen wollen. Verdienen ist doch hier das Hauptwort!? Auch beschreibt sie beide Seiten des „berühmt“ Seins. Ja, wo Licht ist, ist auch Schatten und je heller es scheint, um so mehr Schatten gibt es. Doch will man die Sonnenseiten des Lebens, muss man die Schattenseiten akzeptieren. Wer macht sich von den Jugendlichen darüber eigentlich Gedanken? Wer zeigt ihnen, worauf sie sich einlassen, was auf sie zukommt? Vor allem aber, welche Rolle spielen gerade dabei die Medien? Nachdem ich mich im wahrsten Worte durch das Buch quälte, kam doch noch ein Lichtblick. Für mich das wichtigste und auch ernsthafteste Kapitel des Buches ist das Letzte. Gesellschaftskritisch benennt die Autorin zum Beispiel den Missstand zwischen Erwartungen und möglichen Leistungen von Angestellten. Die Anforderungen, die heute an Arbeitnehmer gestellt werden, sind überzogen und doch versuchen viele Menschen, diese zu erfüllen. Das Ergebnis: Kollektives Burn-out. Dieses Thema wäre es wert, genauer untersucht zu werden. Also Rebecca Niazi-Shahabi – ran an die Recherche.

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  • Ob dieses Buch mein Leben verändert hat?

    Ich bleib so scheiße, wie ich bin

    FallenAngel11

    06. May 2013 um 11:30

    Der Titel und der Klappentext, haben mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht. Ständig mäkelt man an sich herum. Man könnte dieses besser machen, abnehmen, mehr Sport machen und und und......... Aber was haben wir davon wenn wir keine Lust zu einigen Sachen haben, und uns trotzdem quälen? Müssen wir uns vor anderen rechtfertigen, wenn wir mal ein paar Pfund mehr wiegen? Oder es nicht mit der Raucherei lassen können? So wie in meinem Fall. Ja ich habe zugenommen, aber muss ich mir ein Schild um Hals hängen warum?  "Du bist etwas dick geworden, bist doch immer gelaufen!" durfte ich mir neulich anhören. Ja und? Mir geht es aber soweit gut. Und ich habe im Moment keine Lust auf laufen. Ich bin froh das ich Lebe. Rebecca Niazi-Shahabi schreibt kurz und bündig, in einer Geist erfreuenden Sprache, mit sehr gelungenen Beispielen aus der Gesellschaft sowie teilweise aus ihrem eigenen Leben oder dem vom Freund. Und wer noch über sich selbst lachen kann, wird es beim lesen dieses Buches ganz bestimmt. In diesem Buch sind auch sehr schöne Sprüche und Lebensweisheiten aufgeführt. Der hier gefiel mir am besten von Joe E. Lewis : Ich fing mit einer Diät an, hörte auf zu trinken und zu rauchen, und in den 14 Tagen verlor ich exakt zwei Wochen. Nach dem Motto " Eigentlich bin ich nicht dick, ich muss nur abnehmen." Denn den zähen Kampt gegen unser unperfektes Ich, können wir nicht gewinnen. Niazi-Shahabis Thesen sind nicht der Stein der Weisen und auf jeden Fall gegen den aktuellen Trend. Aber trotzdem oder gerade deswegen lohnt es sich auf jeden Fall, darüber nachzudenken. Und dabei etwas zu schmunzeln. Fazit dieses Buches ist, dass man sich selbst nicht immer an der Gesellschaft oder den Normen messen soll. Es führt nur zu unnötigen Stress und Depressionen. Und wenn man seine eigenen Fehler akzeptiert, gelingt vielleicht auch dem einen oder anderen eine Änderung herbeizuführen.

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  • Rezension zu "Ich bleib so scheiße, wie ich bin: Lockerlassen und mehr vom Leben haben" von Rebecca Niazi-Shahabi

    Ich bleib so scheiße, wie ich bin

    Jetztkochtsie

    20. February 2013 um 17:02

    Gut, ich gebe zu, ich hab mich vom famosen Titel anlocken lassen. Na und? Ich steh halt auf Pink und Fäkalsprache. Gut, das Buch hat meine Erwartungen, welche hatte ich da eigentlich so genau? nicht erfüllt. Muß es aber auch gar nicht, denn für einen Ratgeber, die ich ja eigentlich für großen Quatsch halte und generell eher nicht lese, hatte es, nach anfänglicher Irritation (Hallo? ALF soll eine erstrebenswerte Lebensform sein?? Gehts noch?) durchaus Unterhaltungswert. Es liefert Entschuldigungen für jede Macke, es zeigt, daß es nichts bringt, sich zu verbiegen und verschieben, nur damit man die Leben der Menschen paßt, die man gerne um sich hätte. Entweder man wird so gemocht, wie man ist, oder eben nicht, damit muß man dann auch leben. Ich fand den Stil erfrischend und ehrlich, ein bißchen polternd und polemisch, natürlich provokant, aber hey, das war lustig, zumindest dann, wenn man nicht alles bier ernst nimmt. Denn natürlich will niemand ständig die Wahrheit gesagt bekommen, zumindest nicht ungeschönt und ungeschminkt. Wer immer Scheiße ist, sollte wissen, daß andere dann auch Scheiße sind und man zwar durch bestimmte Macken gerade liebenswert wird, wenn man es übertreibt, das Umfeld aber eben schnell auch genervt reagiert. Ich fand die Lektüre kurzweilig und unterhaltsam, sie hat mich in meinem Leben jetzt nicht großartig nach vorne gebracht, denn das meiste davon setze ich bereits um. Aber mir wurde eine wunderbare Erklärung für meine Unordnung geliefert und allein dafür hat es sich gelohnt. Die verrate ich aber nicht, schließlich soll noch jemand das Buch kaufen und lesen... also los. Lohnt sich durchaus!

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