Rebecca Niazi-Shahabi Scheiß auf die anderen

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Inhaltsangabe zu „Scheiß auf die anderen“ von Rebecca Niazi-Shahabi

Machen Sie doch, was Sie wollen! Schluss mit der Suche nach dem perfekten Leben! Sind Sie ausgeglichen? Führen Sie ein inspirierendes, spannendes Leben? Nein, aber Sie arbeiten daran? Lassen Sie es! Sofort! Lehnen Sie sich zurück, denn ab heute ist Schluss mit dem Selbstfindungszwang. Pfeifen Sie auf Ratschläge, die schwer mit der Realität vereinbar sind, und machen Sie es sich im Wartezimmer des Lebens lieber bequem, als bei der Jagd nach Traumjob und Traumkörper den Spaß komplett zu verpassen. Übernehmen Sie nicht leichtfertig Ideale, die in Wirklichkeit völlig unerreichbar sind. Denn niemand ist glücklicher, beliebter oder spiritueller als Sie selbst – und schon gar nicht jene, die einem ständig erzählen, was man wollen soll.

Nette Tipps, unterhaltsam - aber was den Ego-Titel angeht etwas grenzwertig (wird dem Inhalt auch nicht ganz gerecht)...

— Sookie70
Sookie70

08/2016

— claudiaaa
claudiaaa

Hätte man gerne ein ganzes Stück kürzen können.

— Rueckzugsort
Rueckzugsort

Kein normaler Ratgeber!

— Aria_Buecher
Aria_Buecher

Unterhaltsam - aber als Ratgeber völlig ungeeignet und ein Widerspruch in sich.

— SusanD
SusanD

Für zwischendurch eine nette Lektüre.. allerdings hatte ich mir mehr erhofft.

— Thesulu
Thesulu

Ganz nett, aber keine neuen Einsichten.

— Thala
Thala

Regt auf alle Fälle an der ein oder anderen Stelle zum Nachdenken an, man sollte aber keine Ratschläge im eigentlichen Sinne erwarten

— jasbr
jasbr

Nicht das, was man erwartet, wenn man den Titel liest, trotzdem ganz gut. Ein wenig langwierig am Anfang

— PascalTheChameleon
PascalTheChameleon

So wahr.

— LucyAnn
LucyAnn

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  • Themen
  • Wir hatten es schon direkt zu Anfang verstanden!

    Scheiß auf die anderen
    Rueckzugsort

    Rueckzugsort

    In ihrem Buch Scheiß auf die anderen setzt sich Rebecca Niazi-Shahabi mit dem Selbstverwirklichungszwang der modernen Gesellschaft auseinander. Sie beschreibt, wie es damit anfing und welch teils extremen Ausmaße es heutzutage annimmt. Ist es ein uninteressantes Thema? Nein. Schein sie sich ausgiebig mit dem Thema befasst zu haben? Ja. Hat es Spaß gemacht diese Buch zulesen? Nein. Das Problem, dass ich mit Niazi-Shahabi´s Buch hatte war, dass sie alles unheimlich in die Länge gezogen hat. Seitenweise Analogien, Beispiele oder Anekdoten. Liest man den Klappentext des Buches, erwartet man irgendwie nicht ein fast 200 Seiten langes soziologisches Essay, bei dem man sich zudem noch denk "Danke, ich habe bereits lange verstanden. Komm endlich mal zum Punkt!" Selten habe ich für so ein kurzes Buch so lange gebraucht, einfach nur, weil ich keine Lust hat weiterzulesen, wie die Autorin vor sich hin schwadroniert. Der (intelligente) Witz und die Ironie der Autorin gehen in ihrer langatmigen, ausschweifenden Art unter. Man, oder zumindest ich, hat schon nach wenigen Kapiteln keine Lust mehr auf die ewigen Analogien, die ewigwährenden Beispiele und "Gedankenexperimente". Nach dem man sich fast 200 Seiten durch ihre Analyse gearbeitet hat kommt sie dann endlich, oh Wunder oh Wunder, endlich zu der Einsicht, dass es wohl das Beste wäre, wenn man sich die Freiheit zur Selbstverwirklichung nicht aufzwingen liese. Was für eine bahnbrechende Erkenntnis.

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  • Leserunde zu "Scheiß auf die anderen" von Rebecca Niazi-Shahabi

    Scheiß auf die anderen
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Lass dich nicht verbiegen! Kennt ihr das? Ihr seht Facebook-Postings eurer Freunde und im Vergleich zu deren Leben kommt euch euer eigenes sehr langweilig vor? Während andere Menschen Urlaub in der Karibik machen, sitzt ihr mit Jogginghose auf der Couch und esst Milchreis. Müsst ihr euch deswegen schlecht fühlen? Nein, sagt Rebecca Niazi-Shahabi und zeigt in ihrem neuen Ratgeber "Scheiß auf die anderen", dass der Blick in Nachbars Garten gar nicht notwendig ist. Das Gras auf unserer Seite ist genauso grün! Wer Lust hat, mehr darüber zu erfahren, wie man es schafft, sich ohne den Vergleich zu anderen besser zu fühlen, kann sich jetzt für unsere Leserunde bewerben! Mehr zum Buch: Haben Sie das Gefühl, dass immer dort, wo Sie nicht sind, das Leben aufregender und schöner ist? Dass andere mehr Abenteuer, Glück und Liebe erleben? Auf Facebook sieht Ihr normales Leben oft ziemlich armselig aus? Lehnen Sie sich zurück, denn ab heute ist Schluss mit dem schlechten Gefühl, dauernd das Falsche zu wollen. Pfeifen Sie auf Ratschläge, die schwer mit der Realität vereinbar sind, und übernehmen Sie nicht leichtfertig Ideale, die in Wirklichkeit völlig unerreichbar sind! Denn niemand ist glücklicher, beliebter oder spiritueller als Sie selbst - und schon gar nicht jene, die einem ständig erzählen, was man wollen soll.  Neugierig geworden? Hier geht es zur Leseprobe! Mehr zur Autorin: Die deutsche Autorin Rebecca Niazi-Shahabi wurde 1970 in Bremen geboren und stammt aus einer deutsch-iranisch-israelischen Familie. Sie veröffentlichte bereits mehrere Romane. Heute lebt sie in Berlin und arbeitet unter anderem als Werbetexterin und Journalistin. Zusammen mit dem Piper Verlag vergeben wir 25 Exemplare von "Scheiß auf die anderen" unter allen, die sich bis zum 07.10. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bewerben*, und folgende Frage beantworten: Von welchen Vorstellungen eines perfekten Lebens habt ihr euch bereits verabschiedet?  Wir sind schon ganz gespannt auf eure Beiträge und drücken die Daumen für die Verlosung! * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde - am besten innerhalb von vier Wochen nach Erhalt des Buches - sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir die Bücher nur innerhalb Europas verschicken können.

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    • 400
  • Scheiß auf die anderen

    Scheiß auf die anderen
    Aria_Buecher

    Aria_Buecher

    06. December 2015 um 15:35

    Machen Sie doch, was Sie wollen! Genau das empfiehlt der Ratgeber von Rebecca Niazi-Shahabi.  Klappentext:  Schluss mit der Suche nach dem perfekten Leben! Sind Sie ausgeglichen? Führen Sie ein inspirierendes, spannendes Leben? Nein, aber Sie arbeiten daran? Lassen Sie es! Sofort! Lehnen Sie sich zurück, denn ab heute ist Schluss mit dem Selbstfindungszwang. Pfeifen Sie auf Ratschläge, die schwer mit der Realität vereinbar sind, und machen Sie es sich im Wartezimmer des Lebens lieber bequem, als bei der Jagd nach Traumjob und Traumkörper den Spaß komplett zu verpassen. Übernehmen Sie nicht leichtfertig Ideale, die in Wirklichkeit völlig unerreichbar sind. Denn niemand ist glücklicher, beliebter oder spiritueller als Sie selbst – und schon gar nicht jene, die einem ständig erzählen, was man wollen soll. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich von diesem Buch halten soll. Die erste Hälfte des Buches hat mir sehr gut gefallen. Es war unterhaltsam, spannend und hat mich zum Nachdenken angeregt. Aber die zweite Hälfte des Buches.. Ich weiß nicht... die war mir nicht ganz schlüssig. Die Autorin hat sich am Ende dermaßen über unsere heutigen Medien ausgelassen, das ich das persönlich als sehr nervig und anstrengend empfunden habe. Medien sind nun mal Fluch und Segen zu gleich, aber man muss darauf doch nicht 50 Seiten drauf rumreiten, das Medien sooooo schlecht sind und sie uns manipulieren und zu Menschen formen, die wir gar nicht sein wollen. Am Ende wusste ich gar nicht so wirklich was die Autorin mit dem Buch aussagen wollte, weil es so widersprüchlich war. An sich fand ich das Buch wirklich unterhalten, aber ein Ratgeber sollte schon eine klare Aussage oder sowas in der Art haben und entweder habe ich die einfach nur nicht mitbekommen oder sie war nicht da. Ich habe mir einige schöne Zitate aus dem Buch rausgeschrieben, weil sie wirklich zu manchen Lebenssituationen zu mir passen. Insgesamt finde ich das Buch nicht schlecht, aber auch nicht gut. Ich habe mich unterhalten gefühlt, aber der eigentliche Ratschlag kam bei mir irgendwie nicht wirklich an.

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  • Ad absurdum...

    Scheiß auf die anderen
    SusanD

    SusanD

    29. November 2015 um 16:14

    Bislang habe ich entweder keine - oder eher schlechte - Erfahrungen mit Ratgebern gemacht; und ich muss zugeben, dass mich das vorliegende Buch ebenfalls enttäuscht hat. Zumindest wurde es in keinster Form meinen Erwartungen gerecht bezüglich praktischer Hilfe in der Frage, wie es mir gelingen kann, mich nicht mehr zu verbiegen und damit mehr von meinem eigenen Leben zu haben. Gut, das Buch ist unterhaltsam zu lesen und weist eine Fülle an interessanten Fakten auf; viele Dinge ließen sich auch sehr gut zitieren. Leider fehlt der große Kontext; oft hatte ich den Eindruck, dass die Autorin lediglich ihr (Recherche-) Wissen und vor allem ihre (negative) Meinung über Ratgeber (!) und Facebook zum Besten geben wollte und damit noch Geld verdient. Schade! Der Titel "Scheiß auf die anderen" war keinesfall auf konkrete Personen bezogen, sondern auf generell geltende gesellschaftliche Normen und Begebenheiten, auf Ratgeber und Facebook-Postings. Gut, diese mögen unserer eigenen Psyche vielleicht nicht zuträglich sein, doch was uns konkret helfen könnte, sich von MENSCHEN nicht verbiegen zu lassen wird nicht wirklich zum Ausdruck gebracht. Wenn ich meinen Facebook-Account lösche, keine Ratgber mehr lese, den zahlreichen selbsternannten "Heilsbringern" nicht folge und auch sonst die geltenden gesellschaftlichen Normen ignoriere, gibt es ja immer noch den Nachbarn, den Kollegen, den Bekannten, von dessen Meinung ich abhängig bin bzw. mich gerne befreien würde. Dazu habe ich nichts erfahren. Desweiteren reizt die Autorin mich auch immer wieder zum Widerspruch: Natürlich sollte man auf der Jagd nach dem Traumjob, dem Traumkörper, der glücklichen Partnerschaft, dem perfekten Nachwuchs usw. das echte Leben und den Spaß daran nicht verpassen - doch die Alternative kann ja keineswegs sein, auf alles komplett zu verzichten! Die Gratwanderung des Lebens kommt mir absolut zu kurz bei "Scheiß auf die anderen" - und das lässt sich auch nicht mit der notwendigerweise nötigen Übertreibung erklären. Zusammenfassend lässt sich sagen: Die Lektüre dieses Ratgebers ist vielleicht nicht gerade sinnlos verschwendete Zeit, da unterhaltsam, aber als Lebenshilfe taugt sie keineswegs!

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  • ... und was soll mir das jetzt sagen?

    Scheiß auf die anderen
    Miss_Sophie

    Miss_Sophie

    15. November 2015 um 13:11

    Dies ist das erste Buch, welches ich von Rebecca Niazi-Shahabi gelesen habe. Aufmerksam wurde ich auf dieses Buch durch das doch auffällige Cover und dem provokanten Titel "scheiß auf die anderen - Sich nicht verbiegen lassen und mehr vom Leben haben". Erwartet habe ich einen humorvollen Ratgeber, bekommen habe ich eine von den Social Medias genervte Autorin, die einem über 293 Seiten sagt, dass man den ganzen Posts keine große Bedeutung beimessen sollte, unterbrochen durch Anekdoten über Menschen, die ihr eigenes Ding durchgezogen haben und dadurch Aufmerksamkeit erhalten haben, einigen Facebook Posts und gutgemeinten Ratschlägen, die man aus Glückskeksen kennt. Ich habe mich sehr durch dieses Buch gequält, einfach weil ich keine neuen Erkenntnisse für mich herausziehen konnte. Auch ich besitze einen Facebook Account, aber mich interessieren diese pseudophilosophischen Ratschläge genauso wenig wie die Effekthascherei durch übertriebene Gefühlsausbrüche einiger Poster. Wahrscheinlich hat mich auch deswegen dieses Buch überhaupt nicht beeindruckt. Mein Tip an die Autorin: lösch deinen Facebook/Twitter/oder-was-auch-immer Account, dann hast du defintiv ein glücklicheres Leben.

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  • Scheiß auf die anderen..oder so ähnlich

    Scheiß auf die anderen
    Thesulu

    Thesulu

    14. November 2015 um 16:42

    Rebecca Niazi-Shahabi hat einen sehr angenehmen und teilweise auch wirklich lustigen Schreibstil, der mir von Anfang an super gut gefallen hat. Das Buch kann sich allerdings in meinen Augen nicht als Ratgeber sehen lassen, sondern vielmehr als ein Buch, das zum Nachdenken anregt. Ich konnte mich in vielen Passagen sehr gut selbst erkennen und konnte die gestellten Fragen und vorwürfe an die Gesellschaft mehr als nachvollziehen. Leider hat mir manchmal die Balance zwischen "schimpfen" und dem positiven gefehlt. Ich finde, dass wenn man auf die Gesellschaft und besonders auch auf social media eingeht, muss man auch Wege nennen aus dem ganzen auszusteigen und rauszukommen. Das hat es teilweise ein bisschen schwierig gemacht weiter zu lesen. Trotzdem finde ich wie gesagt die angesprochene Kritik im Buch wirklich lesenswert, wer sich allerdings einen Ratgeber (wie man auf die anderen scheißt) erhofft, ist hier leider falsch. Ich würde dieses Buch vielmehr als Denkanstoß bezeichnen, der die Leser dazu bringen soll, für sich selbst herauszufinden, wie er/sie persönlich auf die anderen scheißt und dafür ist es gelungen!

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  • Humorvoll und kurzweilig

    Scheiß auf die anderen
    Thala

    Thala

    14. November 2015 um 14:49

    Dies ist mein erstes Buch von Rebecca Niazi-Shahabi. Das Cover hat mich sehr angesprochen und ich fand den Titel "Scheiß auf die anderen" einfach toll. Allerdings wurde ich, da ich einen praktischen Lebensratgeber erwartet hatte, sehr enttäuscht. Denn die Autorin gibt keine schlauen Tipps, wie man sich verhalten soll, um entspannter zu werden. Im Gegenteil, sie verurteilt diese "Lebensweisheiten" und Glücksgurus. Sie ist kein Fan der Selbstdarstellung auf Facebook, Pinterest & Co., es ist ihr zuwider. Auf die innere Stimme hören? Nichts leichter als das? Aber was, wenn die innere Stimme nach Currywurst und Pommes schreit, anstatt nach einem Rohkostsalat?  Die Autorin hat hier einen sehr pragmatischen Ansatz und das Schnitzel aus dem Supermarkt landet doch noch im Einkaufswagen, anstatt noch eine Extratour zum Biosupermarkt hinzulegen. Es sind eben die Ausnahmen, die uns Genuß bereiten. Man isst keine Sahnestorte, weil sie gesund ist, sondern weil sie schmeckt. Generell habe ich das Buch sehr gerne gelesen, jedoch haben mir persönlich Einsichten gefehlt, die ich bisher noch nicht hatte. Es ging eher um Gedanken und Wissen, welches ich zuvor schon hatte, aber mich noch nicht expizit damit beschäftigt habe. Ich persönlich hätte mir einfach gerne mehr praktische Tipps gewünscht.

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  • Bleib so wie du bist

    Scheiß auf die anderen
    spagetti

    spagetti

    12. November 2015 um 11:50

    Der Titel zum Buch "Scheiss auf die anderen" passt hier sehr gut. Auch das Hündchen auf der Titelseite, nur diese Farbe gefällt mir nicht. Das Buch ist eigentlich kein Ratgeber, kein Roman.  Viel ist zwar theoretisch dargestellt. Die angeführten Beispiele, wie z.B. unter dem Titel im Buch "Revolution oder Karriere?" im Jahre 1799 haben vielleicht hier nicht so gepasst, sind trotzdem gut angebracht. Auch die hier aufgeführten Zustände in den Arbeiterslums vun Wuppertal-Barmen bis Manchester oder von Hamburg bis London schockieren.  Über die unmenschliche Behandlung der Arbeiter im Frühkapitalismus wird man hier aufgeklärt. Das Buch hat mich zum Nachdenken angeregt und mir klar gemacht: dass man sich nicht verbiegen lassen sollte und sein Leben einfach leben.  Die meisten Zitate im Buch finde ich gut. Ich werde das Buch immer mal wieder zur Hand nehmen und darin lesen, wenn ich mich überfordert fühle. Ich liebe den sarkastischen Schreibstil der Autorin und ebenso ihren Humor. Alle Hintergrundinformationen sind gut recherchiert. Gegen den Strom schwimmen war noch immer schwerer als mit dem Strom schwimmen. Durch die Medien lassen sich so viele Menschen beeinflussen, wie sie zu leben haben. Facebook und Co haben auch ihren Einfluss auf die Menschheit.  Alles muss schön sein, perfekt sein. Die Wirklichkeit sieht gaz anders aus, die sollte man sich vor Augen halten. Fazit: Ich werde mich weiterhin nicht verbiegen lassen und mein Leben leben, wie es passt und wie es mir möglich ist. Ich versuche mich nicht von meinen Mitmenschen beeinflussen zu lassen und werde weiter gegen den Strom schwimmen,wenn es sein muss.   Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen und gebe 3 Sterne. 

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  • Anders als erwartet - kein herkömmlicher Ratgeber

    Scheiß auf die anderen
    jasbr

    jasbr

    12. November 2015 um 00:31

    Der Titel dieses vermeintlichen Ratgebers provoziert "Scheiß auf die anderen - sich nicht verbiegen lassen und mehr vom Leben haben" macht wirklich neugierig. Im ersten Moment dachte ich: Cool, aber ist das nicht ein bisschen egoistisch? Letztendlich wird aber die Suppe nie so heiß gegessen wie sie gekocht wird, weswegen man auf keinen Fall in diesem Buch dazu aufgerufen wird, zum Egoisten zu werden. Wer einen herkömmlichen Ratgeber erwartet, wird enttäuscht. Das Buch gibt keine Anweisungen à la "Tu das, das und das und du wirst glücklich sein". Das Gegenteil ist der Fall: Statt Tipps zu geben wird aufgezeigt, wie wir heute mehr oder weniger dazu gezwungen werden, uns selbst zu verwirklichen und immer tollere und außergewöhnliche Dinge zu tun - und die dann natürlich auch mit der Welt in den Sozialen Medien zu teilen. Richtig viel konnte ich aus dem Buch für mich persönlich nicht mitnehmen. An der ein oder anderen Stelle war es sehr interessant und vor allem durch viele gut recherchierte Beispiele für verschiedene Ereignisse oder "geänderte Leben" untermauert. Dann wurde der Inhalt sehr anschaulich vermittelt. Leider war es mir aber manchmal auch zu theoretisch und von meiner persönlichen Lebenswelt einfach zu weit weg, um mir entweder darunter etwas vorstellen zu können oder um für mich interessant zu sein. Diese Passagen waren dann eher langweilig. Manchmal war es auch etwas anstrengend das Buch zu lesen. Zumindest, wenn man es mit einem Roman vergleicht. Denn das Buch regt auf alle Fälle zum Nachdenken an. Die Gedanken schweifen also während des Lesens öfter ab, was natürlich gewollt und auch gut so ist. Trotzdem mindert es natürlich die Lesegeschwindigkeit. Ich empfehle, das Buch in kleinen Häppchen und in Ruhe zu lesen, sodass man sich wirklich komplett darauf einlassen kann. Insgesamt war es nicht das, was ich erwartet habe, auch wenn ich meine direkten Erwartungen nicht in Worte fassen kann, ohne auch ein bisschen genau das zu tun, was das Buch kritisiert: Ich habe ein Pauschalrezept erwartet, eine Anleitung, die mit sagt, was ich machen muss, damit ich mich "nicht verbiegen lasse" und eben "mehr vom Leben habe". Da es aber trotzdem sehr interessante Aspekte hatte, die mich aufgerüttelt haben, vergebe ich 3 Sterne. Und ich hoffe, ich werde mich da noch des öfteren zurückerinnern. Was mich allerdings neben dem Lesen des Buches neugierig gemacht hat, waren die weiteren Buchempfehlungen am Ende. Die anderen Bücher der Autorin haben mein Interesse geweckt, sodass sicher noch das ein oder andere davon in mein Regal wandern wird.

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  • "Doch wer hetzt mich eigentlich?"

    Scheiß auf die anderen
    R_Manthey

    R_Manthey

    10. November 2015 um 17:57

    Diese wirklich interessante Frage stellt sich die Autorin erstmals auf Seite 178 ihres neusten Buches. Vielleicht hätte sie sich das fragen sollen, bevor sie erneut ein Buch verfasste, das mit Kraftausdrücken um sich wirft. Dabei ist diese Ausdrucksweise überhaupt nicht mein Problem. Man könnte darüber lächeln, wenn das nicht ein nicht unüblicher Versuch wäre, eine Schwäche zu verdecken, die man nicht gerne zugibt. Und genau um diese Schwäche geht es in den Büchern der Autorin: Sie möchte geliebt werden oder wenigstens anerkannt. Und sie trifft dabei den Nerv vieler ähnlich Leidender. Nur so richtig zugeben kann sie das auch nicht. Deswegen projiziert sie ihr Leiden gleich mal auf alle. Es würde so etwas wie einen "Selbsverwirklichungszwang" geben oder einen "Selbstoptimierungszwang". Sie schreibt auf der gleichen Seite, auf der sie sich so gehetzt fühlt: "Der Strom der vielen Vorgaben, wie ich zu sein habe, reißt niemals ab, ständig erfahre ich von meiner Umgebung, dass ich zu faul, zu ängstlich und zu feige sei, um richtig zu leben. In regelmäßigen Abständen werde ich beschuldigt, sogar an der Zerstörung des Planeten beteiligt zu sein, weil ich mein Ego noch nicht losgeworden bin und meine Gier noch nicht überwunden habe. Und der angeblich gut gemeinten Versicherung, dass ich alles habe, um glücklich zu sein, wohnt der Vorwurf inne, dass ich nicht glücklich genug sei." Was für ein Unsinn. Es sind nicht die anderen, die uns ein schlechtes Gewissen machen. Sie können das zwar versuchen oder man kann so etwas aus allen möglichen Aussagen für sich herauslesen, selbst wenn es so vielleicht gar nicht gemeint war. Aber ob man ein schlechtes Gewissen bekommt, hängt doch letztlich völlig von einem selbst ab. Es mag sogar sein, dass die Autorin darauf mit dem Titel ihres Buches abzielt. Doch selbst wenn das so wäre, ginge dies in die falsche Richtung, weil die Lösung der zwanghaften Versuche, der Welt gefallen zu wollen, nicht bei den anderen liegt, sondern in uns selbst. Vermutlich beißt sich die Katze aber an dieser Stelle bei der Autorin in den Schwanz, denn sie würde diese Aussage wahrscheinlich erneut als eine Vorgabe zur Selbstverbesserung auffassen. Da kann man dann halt nichts mehr machen ... Ein paar Seiten später heißt übrigens eine Kapitelüberschrift "Schluss mit der Schuld. Her mit der Freiheit!". Das klingt alles wie Pfeifen im dunklen Wald. Da ist niemand, der einem irgendeine Schuld gibt, außer man tut es selbst. Die Autorin glaubt, dass sie auf irgendeinem Weg sein muss (S. 122/123): "Und ist es nicht egal, wie schnell oder langsam ich auf meinem Weg vorankomme? Ich muss mich auf diesem Weg schließlich mit niemandem vergleichen oder gar mit niemandem messen. Die Suche nach Authentizität ist kein Wettbewerb. Oder doch?" Die Suche nach Authentizität ist ein Widerspruch in sich. Vielleicht eröffnet sich der Autorin irgendwann einmal die Chance zu dieser Erkenntnis, wenn es ihr gelingt, sich von ihren Vorwürfen zu befreien, andere würden ihr etwas aufzwingen. Denn das tut in Wirklichkeit nämlich nur sie selbst. Wer also glaubt, er könne aus diesem Buch etwas lernen, kann auch gleich eine Selbsthilfegruppe gründen. Wenn sich nämlich Leidensgenossen zusammentun, kommt gewöhnlich nur gegenseitiger Trost, aber nichts Neues heraus. Leider liest sich das Buch auch nicht besonders gut, weil die Autorin oft weit ausholt, ohne dass man begreift, was sie nun eigentlich sagen will. Ihre innere Verkrampfung führt gepaart mit ihren diffusen Schuldzuweisungen zu einem Text ohne erkennbaren roten Faden und ohne eine wirklich befreiende Erkenntnis. Um es auf den Punkt zu bringen: Nicht "sich nicht verbiegen lassen und mehr vom Leben haben", wie der Untertitel verheißt, sondern sich einfach nicht verbiegen, um nach Anerkennung oder Liebe zu buhlen. Man bekommt durch Verbiegen nämlich beides nicht, sondern gerät in eine Abhängigkeitsspirale, weil man glaubt, man hätte sich noch nicht genug verbogen.

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  • Die Probleme unserer Gesellschaft

    Scheiß auf die anderen
    maria61

    maria61

    10. November 2015 um 01:21

    Pfeifen Sie auf Ratschläge, die schwer mit der Realität vereinbar sind, und übernehmen Sie nicht leichtfertig Ideale, die in Wirklichkeit völlig unerreichbar sind! Denn niemand ist glücklicher, beliebter oder spiritueller als Sie selbst - und schon gar nicht jene, die einem ständig erzählen, was man wollen soll. In diesem Buch werden altbekannte Weißheiten wiederholt erzählt. In der Selbstfindung wird über Beispiele lamentiert wie man seinen Traum erfüllen kann und dieser bestehen bleiben kann. Den Titel fand ich toll, habe mir wohl zuviel davon versprochen. Ich hatte mir ein, lustiges Buch erhofft, dass mir neue Weisen aufzeigt. Die mehr oder weniger großen Persönlichkeiten der letzten Jahrhunderte bis ins heute, sind durchweg gut recherchiert. Rebecca Niazi-Shahabi hat natürlich recht mit dem was sie schreibt. Aber ich bin ich und muss nicht nach irgendwelchen Idealen leben oder wie die Medien es vorschreiben und das ist für mich gut so. Es ist ein Buch, welches man lesen kann, aber meiner Meinung auch nicht lesen muss.

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  • Anders als gedacht

    Scheiß auf die anderen
    PascalTheChameleon

    PascalTheChameleon

    07. November 2015 um 19:30

    Beim Titel erwartet man, wie man es von "Ich bleib so scheiße wie ich bin", von der Autorin ein bissiges Buch, das mit befreiendem Sarkasmus und Humor den Leser erleichtert, dass er nicht aktuellen Glücks- und Selbstfindungstrends folgt. Tatsächlich ist es eine sensible, essayistische Darstellung der Hintergründe eben jener Trends, mit einer historisch versuchten Begutachtung (Wie war es damals, wo kommt es her, wie war es damals im Vergleich zu heute?), die am Ende logisch und pragmatisch die Argumentation von "Glücks-/Selbstfindungs-Gurus" (sofern diese vorhanden ist) widerlegt - und damit den Leser erleichtert. Es ist also nicht so angriffslustig und witzig, dafür gefühlvoller und vorsichtiger. Ich habe mich noch nicht entschieden, ob ich diesen Stil der Autorin genauso schätze wie das Bissige. Auf jeden Fall aber scheint mir der Titel unpassend im Vergleich zum Inhalt. Ich habe das Gefühl, dass der Inhalt mit dem TItel des Buches recht wenig zu tun hat, und der Titel lediglich deshalb so derbe ausgedrückt wurde, weil es sich so bisher gut verkauft.

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  • Interessante Einsichten gewonnen

    Scheiß auf die anderen
    LucyAnn

    LucyAnn

    05. November 2015 um 14:21

    Dieses Buch hatte mich vom Titel und der Beschreibung her sehr interessiert, aber dann doch mehr überrascht, als ich dachte. Und zwar positiv!Ich lese ja hin und wieder mal einen Ratgeber, streiche mir Dinge an und nehme mir vor, was ich an mir verbessern könnte. Das ist nach diesem Buch nun Geschichte, denn Rebecca Niazi-Shahabi zeigt, wie man auf gesunde Weise die ganzen Ratschläge der Umgebung außen vor lässt und endlich einmal mit sich zufrieden ist – so, wie man nun mal in diesem Augenblick ist! Eine heilsame Erfahrung, und das in einem sehr unterhaltsamen, ironisch-spöttischen Schreibstil, untermalt mit vielen Fakten, Studien und Beispielen. Mir wurde sehr viel von dem Druck genommen, immer erfolgreich, glücklich, sein zu MÜSSEN (oder das zumindest auf Facebook so aussehen zu lassen). Außerdem habe ich mir mal wieder bewusst gemacht, dass auch die anderen ihr Leben oft viel bunter darstellen, als es wirklich ist. Ich muss nicht die ganze Zeit „nach Höherem streben“ und „nach den Sternen greifen“, wenn ich doch glücklich bin mit dem, was ich habe! Man verpasst sonst das ganze Leben (hier fällt mir der Spruch ein: „Life is what happens to you while you're busy making other plans“). Ich möchte jeden Augenblick von dem genießen, was ich habe und bin. Man merkt, dass Rebecca Niazi-Shahabi schon sehr viel und lange über diese Themen nachgedacht hat. Alles ist toll analysiert und logisch dargelegt. Das Buch enthält außerdem viele tolle Zitate, über die man immer wieder nicken und schmunzeln muss. Für alle Interessierten muss ich unbedingt dazu sagen: Die Autorin tendiert zu einem sehr ironischen Schreibstil. Das muss man merken oder wissen, um ihre Ausführungen auch zu verstehen – bzw. nicht falsch zu verstehen. Das ist beim geschriebenen Wort halt doch schwerer als beim gesprochenen. Fazit: Der letzte Ratgeber, den man lesen muss ;)

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  • Die Glücksmaschinerie

    Scheiß auf die anderen
    Buchstabenliebhaberin

    Buchstabenliebhaberin

    "Du kannst viel mehr aus deinem Leben herausholen". Warum glauben wir so einen Scheiß? Weil wir im Zeitalter der Selbstoptimierung leben. Weil irgend jemand damit angefangen hat zu behaupten, dass alles möglich ist, und zwar für alle. Vom Tellerwäscher zum Millionär. Früher war mal klar, dass das verdammt harte Arbeit ist. Heute kennt jeder Glückscoach das Erfolgsrezept dafür. Und verkauft es teuer! Rebecca Niazi-Shahabi hat die Nachtigall trapsen gehört und räumt in ihrem Buch "Scheiß auf die anderen" mit diesem Mythos auf. Genau genommen müsste das Buch heißen: "Scheiß auf jene, die dir etwas vormachen um dir die Kohle aus der Tasche zu ziehen." Geld macht zwar nicht glücklich, aber beruhigen tut es schon. Ungemein. Und erfolgreich, sexy und schön wollen wir schließlich alle sein. Oder nicht? Und beliebt. Wie neulich gelesen, als Tipp an Single-Frauen: Hat er weniger als 200 Facebook-Freunde? Dann lass die Finger davon, er ist sozial inkompetent! Wow! Früher war es wichtig, Karriere zu machen, da war auch klar: Familie oder Karriere? Heute gilt als Loser, wer nicht beides meistert. Plus aufregende Hobbys und Ehrenämter, selbstverständlich. Effizient muss es sein, das Leben, keine Sekunden darf ungenutzt verstreichen! Selbst der Müßiggang wird minutiös geplant und in den Sozialen Medien dokumentiert: In meiner Freizeit werkeln wir im Garten und stellen selbstgemachte Marmelade her, huhu, sind wir hip! Was mir dank dieses Buches so richtig deutlich wurde: Diese manipulativen Sprüche und "Weisheiten" sind überall. Sie sind normal geworden. Aber ich will nicht, dass Menschen andere Menschen in Rappen und Arbeitsponys klassifizieren - ich dachte, das hätten wir hinter uns gelassen. Alle Menschen sind gleich! Und: wir sind keine Wildpferde im fruchtbaren Dschungel, denen die Trauben in den Mund wachsen. Wie absurd. Wie furchtbar, genau genommen. Wir sitzen auch nicht im Wartezimmer, sondern unser Leben beginnt immer mit unserer Geburt und endet mit unserem Tod. Kannste drehen und wenden wie du willst. Es gibt keine Stopptaste und keinen Rückspulknopf. Jeder Job wird zur Routine und Glück lässt sich nicht erzwingen. Oder erarbeiten. Einfach mal einen Gang runter schalten und sich davon freimachen, was andere für richtig und erstrebenswert halten. Das muss jeder für sich selbst definieren. Der eine braucht Sicherheit, der andere Abenteuer. Und keiner von beiden ist authentischer als der andere! Mein Fazit: Mir war nicht klar, wie sehr ich mich von diesen selbsternannten "Glückskindern-Gurus-Coaches-Erleuchtete" hab beeinflussen lassen. Wie sehr ich selbst schon daran geglaubt habe, dass ich mich nur ordentlich anstrengen muss, um easy happy erfolgreich durch meinen Lebensgarten zu lustwandeln! Ich habe in den letzten Jahren etliche dieser dubiosen Tipps ausprobiert, und keiner davon hat mich wirklich glücklich gemacht.  Ja, vielleicht leben andere deutlich aufregender. Vielleicht können sie sich aber auch einfach nur besser in Szene setzen. Und sitzen an vielen Abenden auch traurig Zuhause und fragen sich: Ist das alles oder kommt da noch was? Wer weißt das schon. Und den wahrhaftig Gechillten gönne ich ihr Glück. Aber wagt es bloß nicht, mir eure Erfolgskappe überstülpen zu wollen! Ich bin sehr froh, dass ich das Buch gelesen habe. Es liest sich schnell und flüssig, ist spannend und sehr klug geschrieben. Es ist weniger rotzig als seine Vorgänger, mit vielen seriösen Informationen, gut und aufwändig recherchiert. Ein Buch, dass ich immer wieder zur Hand nehmen werde, um (meine) Realitäten gerade zu rücken. Meine absolute Leseempfehlung!

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    • 3
    Babscha

    Babscha

    01. November 2015 um 16:05
  • Sie hat ja Recht

    Scheiß auf die anderen
    MunaGermann

    MunaGermann

    31. October 2015 um 21:48

    Rebecca Niazi-Shahabi hatte mir mit ihrem Buch "Ich bleibe so scheiße wie ich bin" bereits aus der Seele gesprochen. Dieses Buch hat eine ähnliche Botschaft: Man soll sich nicht von anderen verrückt machen lassen und glauben, deren Leben sei toll und das eigene nicht gut genug. Immer ruhig und zufrieden bleiben! Man muss nicht jeden Tag sein Leben verändern, erfolgreich Selbstverwirklichung betreiben, berühmt und reich werden. In diesem Buch kommt noch eine gesellschaftliche Komponente dazu. Wir leben in Freiheit, und das ist ganz schön anstrengend. Wir fühlen uns schlecht, wenn wir nicht die unendlichen Möglichkeiten nutzen, die sich uns bieten. Die Konkurrenz ist jedoch groß, wenn man jemand besonderes sein will. "Seine Bestimmung mit kleinen Schritten erreichen" fand ich ein sehr gutes Motto. Im Extremfall macht die Selbstverwirklichung asozial und unpolitisch. Selbstverwirklichung, extreme Gefühle und viel Spaß, das macht man doch nur für die anderen, damit die einem bei Facebook dabei zusehen. Selbstverwirklichung kann auch bedeuten, keine Verantwortung zu übernehmen, weder für die Familie noch für die Gesellschaft. In diesem Buch bekommen auch diejenigen Coaches und Esoteriker ihr Fett ab, die behaupten, man müsse nur seinem Herzen folgen und dann ergäbe sich alles von selbst. Das gilt vor allem für diejenigen, die sich um Geld keine Sorgen zu machen brauchen. Alle anderen sind froh, wenn sie sich anständig ernähren können. Abgesehen davon ist unsere Stimme viel zu oft die unseres inneren Schweinehundes.

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