Rebecca Novak Maria Christina

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Inhaltsangabe zu „Maria Christina“ von Rebecca Novak

Sie ist die Lieblingstochter der österreichischen Kaiserin Maria Theresia und Schwester der legendären Marie Antoinette. Vor allem aber ist sie ein junges Mädchen mit einem Tagebuch. Ihm vertraut Maria Christina ihre Geheimnisse an und hält nebenbei ihr Leben am Wiener Hof gegen Ende des 18. Jahrhunderts fest, als die österreichische Monarchie auf dem Höhepunkt ihrer Macht steht – ein Leben zwischen rauschenden Bällen, glanzvollen Dîners und herrlichen Sommern auf Schloss Schönbrunn. Doch auch Krankheit und tragische Todesfälle machen vor dem Hof nicht Halt. Und dann ist da noch die aufregende erste Liebe. Die könnte so schön sein, gäbe es nicht die rigide Heiratspolitik der Habsburger. Kapriziös, vergnüglich und geistreich – ein historischer Roman über innige Freundschaft und die wahre Liebe.

Ein super schöner ein Blick einer Kaiserlichen Tochter und ihre Familie

— lenicool11
lenicool11

Viel zu wenig Handlung auf über 500 Seiten

— Mina1705
Mina1705

Ein wunderschönes Buch für alle Fans von historischen, romantischen Liebesgeschichten

— Diana182
Diana182

Ein Traum in rosa für jeden, der bereit ist sich auf ein Tagebuch ein- und in eine fremde Welt entführen zu lassen.

— calimero8169
calimero8169

Interessant, aber leider etwas langatmig.

— Schwarzkirsche
Schwarzkirsche

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    Maria Christina
    Aleena

    Aleena

    08. May 2016 um 21:39

    Historische Biografie von Marie Christine, die aus Liebe heiraten durfte.Alles geschrieben in Tagebuch Form.Die Seiten sind Pink. Sehr schön zu lesen.

  • Leserunde zu "Maria Christina" von Rebecca Novak

    Maria Christina
    August_Dreesbach_Verlag

    August_Dreesbach_Verlag

    Pünktlich zum Valentinstag gibt es endlich wieder eine Leserunde! Dieses Mal verlosen wir unseren wunderschönen Tagebuchroman ganz in rosa – ein dicker romantischer Schmöker, der wunderbar vom Schmuddelwetter ablenkt und danach schreit, mit in die Badewanne genommen und mit Kakao bekleckert zu werden. Du möchtest mitlesen? Dann verrate uns einfach, warum du mit dabei sein möchtest – dieses Mal darf es gerne auch romantisch sein. Wie sind gespannt! Wir verlosen 15 Exemplare an Blogger und 5 Extra-Exemplare an alle anderen, die die Farbe rosa lieben. ********************************************************* Über das Buch: Maria Christina Tagebuch einer Tochter Sie ist die Lieblingstochter der österreichischen Kaiserin Maria Theresia und Schwester der legendären Marie Antoinette. Vor allem aber ist sie ein junges Mädchen mit einem Tagebuch. Ihm vertraut Maria Christina ihre Geheimnisse an und hält nebenbei ihr Leben am Wiener Hof gegen Ende des 18. Jahrhunderts fest, als die österreichische Monarchie auf dem Höhepunkt ihrer Macht steht – ein Leben zwischen rauschenden Bällen, glanzvollen Dîners und herrlichen Sommern auf Schloss Schönbrunn. Doch auch Krankheit und tragische Todesfälle machen vor dem Hof nicht Halt. Und dann ist da noch die aufregende erste Liebe. Die könnte so schön sein, gäbe es nicht die rigide Heiratspolitik der Habsburger … Kapriziös, vergnüglich und geistreich – ein historischer Roman über innige Freundschaft und die wahre Liebe.

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    • 155
  • Maria Christina

    Maria Christina
    Blaustern

    Blaustern

    04. April 2016 um 12:17

    Wien im 18. Jahrhundert: Erzherzogin Maria Christina von Österreich ist das 5. Kind des Kaisers Franz I. Stephan und der Kaiserin Maria Theresia. Dadurch, dass sie die Lieblingstochter der Kaiserin war, gab es unter den zahlreichen Geschwistern oft Missstimmung. Zu ihrem 17. Geburtstag bekommt sie ein Tagebuch geschenkt, und wenig später erfolgen die Eintragungen. Sie erzählt über das berauschende Hofleben mit all den Bällen und Banketts auf dem Schloss. Doch nicht nur der Luxus bestimmt ihre Welt, sondern auch die strenge Etikette, an die sie sich zu halten hatten, was natürlich sehr anstrengend war. Mit festgesetzten Heiratsplänen der Kaiserhäuser hatte sie zu kämpfen, die nichts mit Liebe zu tun hatten, sondern mit Politik und Finanzen. Die Regeln mussten befolgt werden, schlecht für die erste Liebe. Außerdem spielen die Freundschaft zu ihrer Schwägerin Isabella und der Briefwechsel zwischen ihr und Prinz Albert von Sachsen eine große Rolle. Auch Krankheit und Tod erschüttert das Kaiserhaus, und der Klatsch geht bei Hofe auch nicht aus. Von all dem erzählt Marie Christina in einem der Zeit angepassten Sprachstil in Tagebuchform, sehr gefühlsbetont, aufgeweckt, aber auch mit einem gewissen Humor. Ein paar Jahre ihres Lebens werden hier vor uns ausgebreitet, und es ist sehr interessant zu erfahren, was sich in der damaligen Zeit in den Kaiserhäusern abgespielt hat. Ein wohl prunkvolles, aber doch auch schweres Leben mit all den Pflichten. Optisch ist das Buch ein Traum in Rosa, wunderschön für jedes Mädchen. ;) Für Männer wohl eher nicht?

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  • Rezension zu "Maria Christina" von Rebecca Novak

    Maria Christina
    dorli

    dorli

    24. March 2016 um 13:21

    In ihrem historischen Tagebuchroman „Maria Christina - Tagebuch einer Tochter“ entführt Rebecca Novak den Leser in das 18. Jahrhundert nach Wien an den kaiserlichen Hof und lässt die Erzherzogin Maria Christina von Österreich von den Dingen erzählen, die sie zwischen Januar 1760 und April 1766 erlebt hat. Maria Christina, die von ihrer Familie kurz „Mimi“ genannt wird, war das fünfte Kind der Kaiserin Maria Theresia und des Kaisers Franz I. Stephan – die Lieblingstochter der Kaiserin, was unter den zahlreichen Geschwistern immer wieder für Unmut und Eifersucht sorgte. Mimi hat zu ihrem 17. Geburtstag von ihrer Mutter ein Tagebuch bekommen. Nicht ganz das erhoffte Geschenk, ein kostbares Armband wäre ihr lieber gewesen. Den besonderen Wert des Tagebuchs erkennt sie daher erst später und so erfolgt der erste Eintrag in das Büchlein erst nach fast einem dreiviertel Jahr. Mimi hat ein Gespräch zwischen Prinz Albert von Sachsen und seinem Bruder Clemens belauscht und ist empört darüber, wie wenig schmeichelhaft die Herren über sie reden. Nachdem der Anfang gemacht war, folgen viele weitere Einträge und man erfährt auf sehr unterhaltsame Weise, was es hieß, eine Erzherzogin am Wiener Hof zu sein. Das Tagebuch bietet einen interessanten Blick hinter die Kulissen, bei dem natürlich Mimis Gedankenwelt und ihr Gefühlsleben die zentrale Rolle spielen. Facettenreich schildert die Erzherzogin das aufregende Hofleben - eine Welt voller Licht und Schatten. Pracht, Prunk und Luxus stehen einem strengen höfischen Zeremoniell gegenüber. Es gilt, Traditionen, Etikette und steife Regeln einzuhalten, die manchmal anstrengend und belastend sind, wie ein zu eng geschnürtes Korsett. Neben Politik, Kriegsgeschehen und einigen herben Schicksalsschlägen ist auch das turbulente Familienleben ein Thema; die intensive Freundschaft zu ihrer Schwägerin Isabella nimmt einen großen Part ein, genauso wie der lebhafte Briefwechsel zwischen Mimi und Prinz Albert von Sachsen. Und ein bisschen Klatsch und Tratsch aus der Adelswelt gibt es auch. Besonders gut hat mir der muntere, ab und zu fast kecke Ton in Mimis Stimme gefallen – Rebecca Novak lässt ihre Protagonistin schwungvoll, emotional, oft mit einer guten Portion Witz und manchmal auch mit spitzer Zunge aus ihrem Alltag berichten. Das Lesen dieser historischen Liebesgeschichte hat großen Spaß gemacht. Es war sehr unterhaltsam, Maria Christina und ihre Welt kennenzulernen, sie ein Stück auf ihrem Lebensweg zu begleiten und die vielen glücklichen Momente und auch die trüben Zeiten mit ihr zu teilen.

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  • Einblicke in das Leben einer Kaiserlichen Tochter

    Maria Christina
    lenicool11

    lenicool11

    22. March 2016 um 15:47

    InhaltSie ist die Lieblingstochter der österreichischen Kaiserin Maria Theresia und Schwester der legendären Marie Antoinette. Vor allem aber ist sie ein junges Mädchen mit einem Tagebuch. Ihm vertraut Maria Christina ihre Geheimnisse an und hält nebenbei ihr Leben am Wiener Hof gegen Ende des 18. Jahrhunderts fest, als die österreichische Monarchie auf dem Höhepunkt ihrer Macht steht – ein Leben zwischen rauschenden Bällen, glanzvollen Dîners und herrlichen Sommern auf Schloss Schönbrunn. Doch auch Krankheit und tragische Todesfälle machen vor dem Hof nicht Halt. Und dann ist da noch die aufregende erste Liebe. Die könnte so schön sein, gäbe es nicht die rigide Heiratspolitik der Habsburger. Kapriziös, vergnüglich und geistreich – ein historischer Roman über innige Freundschaft und die wahre Liebe.Meine MeinungDieses Buch ist alleine schon von seiner Aufmachung ein absoluter Hingucker (ich mag aber kein Rosa). Aber auch der Inhalt ist wirklich interessant. Dieses Buch gibt einen sehr schönen Einblick das Leben Maria Christina und ich war echt begeistert. Klar gibt es ihm Buch auch mal Tagebuch Einträge wo nicht sonderlich viel passiert aber auch das fand ich spannend. Es war wirklich ein tolles BuchFazitJeder der schon mal einen Einblick in das Leben von Maria Christina machen wollte ist hier genau richtig.

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  • "Maria Christina" von Rebecca Novak

    Maria Christina
    calimero8169

    calimero8169

    Inhalt: Sie ist die Lieblingstochter der österreichischen Kaiserin Maria Theresia und Schwester der legendären Marie Antoinette. Vor allem aber ist sie ein junges Mädchen mit einem Tagebuch. Ihm vertraut Maria Christina ihre Geheimnisse an und hält nebenbei ihr Leben am Wiener Hof gegen Ende des 18. Jahrhunderts fest, als die österreichische Monarchie auf dem Höhepunkt ihrer Macht steht - ein Leben zwischen rauschenden Bällen, glanzvollen Diners und herrlichen Sommern auf Schloss Schönbrunn. Doch auch Krankheit und tragische Todesfälle machen vor dem Hof nicht halt. Und dann ist da ja noch die aufregende erste Liebe. Die könnte so schön sein, gäbe es nicht die rigide Heiratspolitik der Habsburger... Eindruck: "Maria Christina" ein historischer Roman einmal ganz anders. Zart, gefühlvoll, reizend und ein wenig keck bekommt der Leser hier einen Einblick in das Leben, die Liebe und die Tragödien im österreichischen Kaiserhaus. Wird entführt in die Träumereien und Schwärmereien einer jungen Erzherzogin mit all ihren großen und kleinen persönlichen Katastrophen, das Leben in einer Monarchie und wie nervenaufreibend - aber auf der anderen Seite auch schön - das Zusammenleben mit 15 weiteren Geschwistern sein kann. Auch mit der strengen Heiratspolitik wird der Leser hier zusammengebracht. Ehen werden aus politischen, finanziellen Gründen von den Oberhäuptern der Kaiser- und Königshäuser geschlossen, ohne Rücksicht auf die Gefühle der zukünftigen Ehepartner - in der heutigen Zeit kaum noch vorstellbar.  Das Ganze wird erzählt in wunderschöner, ganz feiner, der damaligen Zeit angepasster Sprache, was dem Leser die Möglichkeit gibt, sich in die Zeit hineinzuversetzen und ein wenig zu träumen. Als Tagebuch verfasst, in Rosa gebunden und gedruckt ein wahrer "Mädchentraum". Fazit: Wer bereit ist sich auf ein Tagebuch einzulassen, Interesse an der gesamten Monarchie oder auch nur einzelnen Mitgliedern hat und keine spannungsgeladenen Abenteuer erwartet, ist hier genau richtig. Es ist ein Einblick in den Alltag, die Ausbildung und Vorbereitung in ein mit Sicherheit nicht ganz einfaches Leben bei Hofe - mit allen Facetten von Annehmlichkeiten und Pflichten, die sich aus einem privilegierten Stand ergeben. Dafür hat der Leser viele Stunden zum träumen, lachen, weinen und wundern in einer Form der deutschen Sprache, die leider mehr und mehr verloren gegangen ist.

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    • 2
  • ein Ausflug ins 18 Jahrhundert :D

    Maria Christina
    cupcakeprincess

    cupcakeprincess

    10. March 2016 um 14:57

    Sie ist die Lieblingstochter von Kaiserin Maria Theresia von Österreich und Schwester der berühmten Marie Antoinette. In ihrem Tagebuch hält Maria Christina die Geschehnisse am Wiener Hof fest. Man erfährt von Krankheiten, Tod und einer Liebe, die nicht sein darf. Vor allem aber zeigt das Tagebuch, dass das Leben am Hof alles andere als prunkvoll ist.Man leidet mit Maria Christina, man freut sich aber auch mit ihr. Die Geschichte ist lebendig erzählt, und ich hatte das Gefühl, als wäre ich mitten im 18. Jahrhundert gelandet und würde die ganzen Geschehnisse mit meinen Augen betrachten :DDas Cover ist in einem zarten rosa gehalten, auch die restlichen Seiten des Buches sind in rosa eingetaucht. Optisch war das Buch auf jeden Fall ein Eyecatcher.Was mir jedoch weniger gefallen hat, war die etwas zu kleine Schrift, die mir das Lesen teilweise erschwert hat. Eine größere Schrift wäre da eine bessere Wahl gewesen. Da das Buch um die 500 Seiten erfasst, wirkte das Buch an manchen Stellen sehr langatmig.

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  • Leider langweilig

    Maria Christina
    Mina1705

    Mina1705

    09. March 2016 um 09:02

    Inhalt:Sie ist die Lieblingstochter der österreichischen Kaiserin Maria Theresia und Schwester der legendären Marie Antoinette. Vor allem aber ist sie ein junges Mädchen mit einem Tagebuch. Ihm vertraut Maria Christina ihre Geheimnisse an und hält nebenbei ihr Leben am Wiener Hof gegen Ende des 18. Jahrhunderts fest, als die österreichische Monarchie auf dem Höhepunkt ihrer Macht steht – ein Leben zwischen rauschenden Bällen, glanzvollen Dîners und herrlichen Sommern auf Schloss Schönbrunn. Doch auch Krankheit und tragische Todesfälle machen vor dem Hof nicht Halt. Und dann ist da noch die aufregende erste Liebe. Die könnte so schön sein, gäbe es nicht die rigide Heiratspolitik der Habsburger. Kapriziös, vergnüglich und geistreich – ein historischer Roman über innige Freundschaft und die wahre Liebe...(Quelle: LB) Meinung: Der Roman erzählt die Geschichte von Maria Christina, einer der eher unbekannten (dafür beliebtesten) Töchter von Kaiserin Maria Theresia. Weitaus bekannter dürfte ihre Schwester Maria Antoinette sein. Dadurch, dass man Maria Antoinette durch Film und Fernseh kennt, fand ich es durchaus interessant, mehr von dieser Familie und ihrer Geschichte zu erfahren. Der Roman ist in Tagebuchform verfasst, was ich sehr schön finde. Man erfährt alles durch Maria Christinas Sicht und viel von ihrer Gefühlswelt. Zu dieser Zeit war Maria Antoinette noch ein kleines Mädchen. Der Schreibstil gefällt mir auch sehr gut. Die Sprache entspricht dem damaligen Sprachstil des 18. Jahrhundert, wo Französisch als vorherrschende Sprache benutzt wurde. Es fließen viele französische Wörter und Sprichwörter ein. Da ich ein wenig Französisch verstehe, fiel es mir nicht schwer, alles zu verstehen und hat meinen Lesefluss auch nicht gestört, ich kann mir aber vorstellen, dass es für diejenigen lästig werden kann, die mit Französisch nichts anfangen können. Dennoch tut es dem Verständnis keinen Abbruch, da alles erklärt und auch meistens im nächsten Satz übersetzt wird.Der Roman hat mich dazu angeregt, mehr über diese Familie zu erfahren und ich habe die ein oder anderen Informationen dann rein aus Interesse noch einmal recherchiert. Auch der Einstieg ins Buch gefiel mir, man bekam einen netten Eindruck davon, wie es damals am Kaiserhof zuging. Aber ich muss leider sagen, dass mir das Buch im Großen und Ganzen viel zu langweilig und fad war. Es wird mehr als einmal erwähnt, wie langweilig die Tage am Hof sind, und außer Unterricht und Malen stand bei Maria Christina nicht viel auf dem Tagesplan. Diese Eintönigkeit hat sich auf mich beim Lesen übertragen und ich habe Passagen teilweise quer lesen müssen, um überhaupt weiter zu kommen.Es hat leider nicht viel gegeben, was mich zum Lesen animiert hat. Wie im Klappentext erwähnt, spielen auch Tod und Trauer eine Rolle. Dem kann ich nur teilweise zustimmen, denn gestorben sind zwar die ein oder anderen, dies wurde aber meistens in ein, zwei Abschnitten abgefertigt. Getrauert wurde meiner Meinung nach zu wenig, so mit spielte es in der Handlung auch absolut keine große Rolle. Diesen Roman als eine Geschichte über die "wahre Liebe" zu bezeichnen, finde ich auch eher unpassend. Um die Liebe gehts eigentlich auch nur im letzten Abschnitt, davor keine Spur von Emotionen und Romantik. Am Ende passiert auch nicht wirklich viel und endet vor dem eigentlichen Höhepunkt, auf den der Roman abzielt. Fazit:Ich finde es sehr schade, dass mich das Buch nicht fesseln konnte. Die Zeit um 1800 fasziniert mich und ich schaue auch sehr gerne historische Filme, die ja meistens geprägt sind von Spannung, Intrigen und Liebschaften (auch wenn dies natürlich nicht immer der damaligen Realität entspricht).Das habe ich hier alles vermisst, über 500 Seiten sind definitiv zu viel. Dafür ist die Aufmachung des Buches sehr schön. Es ist ganz in Rosa gehalten, auch die Seiten, und die Überschriften der Tagebucheinträge in der Schriftart Didot, die damals gängig war. Äußerlich ist es auf jeden Fall ein Hingucker. Auch die Briefkommunikation basiert auf Original Dokumenten, was die ganze Sache dann doch ein Stück interessant macht.Am besten fand ich eigentlich die schönen Bilder der Protagonisten und den Stammbaum.Man muss vielleicht dazu sagen, dass es mein erster historischer Roman war und ich mit diesem Genre nicht allzu vertraut bin, dennoch fehlten mir hier eindeutig Gründe, um weiter zu lesen.

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  • Maria Christina

    Maria Christina
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. March 2016 um 17:14

    Wieder ein historischer Roman, der mich begeistern konnte! Bevor ich auf den Inhalt eingehe, möchte ich kurz erwähnen, dass man das Cover und die Aufmachung dieses Buches loben muss. Es ist für mich eins der schönsten Bücher in meinem Regal und ja, ich kann durchaus sagen, dass es mein Schmuckstück, oder besser gesagt ein richtiges Juwel ist! Worum es geht: "Sie ist die Lieblingstochter der österreichischen Kaiserin Maria Theresia und Schwester der legendären Marie Antoinette. Vor allem aber ist sie ein junges Mädchen mit einem Tagebuch. Ihm vertraut Maria Christina ihre Geheimnisse an und hält nebenbei ihr Leben am Wiener Hof gegen Ende des 18. Jahrhunderts fest, als die österreichische Monarchie auf dem Höhepunkt ihrer Macht steht – ein Leben zwischen rauschenden Bällen, glanzvollen Dîners und herrlichen Sommern auf Schloss Schönbrunn. Doch auch Krankheit und tragische Todesfälle machen vor dem Hof nicht Halt. Und dann ist da noch die aufregende erste Liebe. Die könnte so schön sein, gäbe es nicht die rigide Heiratspolitik der Habsburger. Kapriziös, vergnüglich und geistreich – ein historischer Roman über innige Freundschaft und die wahre Liebe. " Meine Meinung: Ein wirklich toller und vor allem spannender historischer Roman, den man meiner Meinung nach lesen sollte. Ich liebe das Buch, es war sehr spannend und hat mir sehr gefallen! Einziger Kritikpunkt den ich habe ist der Schreibstil. Das Buch ist nämlich in Tagebuchform geschrieben, damit kommt nicht jeder klar! Für Liebhaber dieses Genres ist dieses Buch ein MUSS! 5 Sterne!

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  • Maria Christina - Ein Muss für Fans von romantischen, historischen Liebensromanen

    Maria Christina
    Diana182

    Diana182

    04. March 2016 um 19:25

    Das Cover ist in einem wunderschönen, dezentem Rosa gehalten. Der Titel ist in einer zierlichen Schreibschrift verfasst. Dieses Buch fällt durch seine gesamte Aufmachung direkt ins Auge und weckt schnell die Neugier. Denn nicht nur das äußere ist Rosa- Nein! Das gesamte Buch ist herrlich Pink und ich hätte nicht gedacht, wie angenehm dieses Farbe beim Lesen wirken kann! Nun aber erst einmal kurz zum Inhalt - Der Klappentext:Sie ist die Lieblingstochter der österreichischen Kaiserin Maria Theresia und Schwester der legendären Marie Antoinette. Vor allem aber ist sie ein junges Mädchen mit einem Tagebuch. Ihm vertraut Maria Christina ihre Geheimnisse an und hält nebenbei ihr Leben am Wiener Hof gegen Ende des 18. Jahrhunderts fest, als die österreichische Monarchie auf dem Höhepunkt ihrer Macht steht – ein Leben zwischen rauschenden Bällen, glanzvollen Dîners und herrlichen Sommern auf Schloss Schönbrunn. Doch auch Krankheit und tragische Todesfälle machen vor dem Hof nicht Halt. Und dann ist da noch die aufregende erste Liebe. Die könnte so schön sein, gäbe es nicht die rigide Heiratspolitik der Habsburger. Kapriziös, vergnüglich und geistreich – ein historischer Roman über innige Freundschaft und die wahre Liebe. Meine Meinung:Das Buch ist einer vornehmen, der Zeitepoche angepassten Sprache verfasst. Dies finde ich sehr passend gewählt und verleiht der Geschichte das zusätzliche Gewisse etwas! In Tagebuchform schildert die junge Maria Christina viele schöne, aber auch traurige Episoden aus ihrem Leben. Alles wird sehr schön anschaulich dargestellt, so dass der Leser hier ebenfalls einen direkten Einblick in das Leben der damaligen Zeit gewinnen kann.Man ist direkt mit am Hof und kann an prunkvollen Bällen teilhaben; von einer wundervollen, ersten romantischen Liebe lesen - aber leider auch von der damals üblichen Heiratspolitik. Einzelne Charaktere werden sehr anschaulich dargestellt, so dass man schnell mit ihnen fühlen kann und sie direkt ins Herz schließt. Das Buch schließt mit einem wundervollen, rundum passenden Ende ab. Zwar war es etwas vorhersehbar, aber genau so, wie ich es mir gewünscht hätte. Fazit:Eine klare Leseempfehlung für Fans von historischen Liebesgeschichten. Ich konnte in eine andere Welt eintauchen und war ganz gebannt von dem damaligen Leben. Gerne wäre ich an weiteren Geschichte/Fortsetzungen anderer Familienmitglieder interessiert!

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  • Maria Christinas Tagebuch

    Maria Christina
    Cupcakes2

    Cupcakes2

    03. March 2016 um 09:45

    Maria Christina ist die zweite Tochter von Maria Theresia von Österreich. Manchmal möchte sie sich von dem höfischen Leben und von allen Zwängen befreien. Die Mutter ist ihre Vertraute und Seelenverwandte. Aus eigener Erfahrung versteht die Mutter Christina. Zu ihrem siebzehnten Geburtstag bekommt sie von der Mutter, ein in braunes gebundenes Buch geschenkt. Dort will sie in Zukunft ihre Geheimnisse aufschreiben. Ihre ganzen Träume, Sehnsüchte aber auch den Ärger von der Seele schreiben. Der historische Roman ist im Stil eines Tagesbuches aufgebaut. Die Autorin beherrscht den Umgang mit der Sprache, welche der Zeit angepasst ist. Durch die persönlichen Eintragungen der Protagonistin werden die Gefühle besonders gut zum Ausdruck gebracht. Schnell glaubt man selbst mittendrin zu stehen. Maria Christina schreibt über ihr erstes verliebt sein. Wie sich das aufregende Kribbeln im Bauch anfühlt. Ebenfalls trägt sie im Buch die Schicksalsschläge ihrer Familie ein. Berichtet über Erlebnisse mit ihren vielen Geschwistern. Was für eine grosse Verantwortung die Kaiserfamilie für ihr Reich hat. Dadurch sind die Erzählungen vielfältig und tiefsinnig. Trotzdem gibt es im Roman ein Spannungstief. Somit ziehen sich einige Seiten in die Länge. Doch plötzlich gibt es eine überraschende Wendung und der Leser nimmt wieder interessiert teil am Leben der jungen Erzherzogin. Denn es sind viele einfühlsame Momente verpackt. Ein Buch der besonderen Art über die Liebe, Sehnsüchte, Ängste und Verluste. Bereits das Buch ist in seiner rosaroten Aufmachung einzigartig.

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  • Alles andere als ein typischer historischer Roman!

    Maria Christina
    liberiarium

    liberiarium

    02. March 2016 um 20:37

    PLOT Die Erzherzogin Maria Christina erhält von ihrer Mutter, der Kaiserin von Österreich, ein Tagebuch zu ihrem Geburtstag. Unverblümt und neckisch notiert sie die Ereignisse in ihrem Leben rund um das Leben am Hof im späten 18. Jahrhundert, die Liebe, Freundschaft und die Familie. Sie schwärmt von prachtvollen Bällen und feierlichen Zusammenkünften des Hochadels. Maria Christina, die auch Schwester der sagenhaften Marie Antoinette ist, wird jedoch auch mit dem Tod und der Heiratspolitik der Habsburger konfrontiert, die ihr Angst bereitet. Wird sie auch ein ähnliches Schicksal ereilen? Sechs Jahre lang schreibt sie all jenes auf, was ihr durch den Kopf geht. MEINUNG Anfänglich bereitete mir das Genre Sorgen. Liebesroman und dann auch noch historisch – ob das wirklich etwas für mich sein würde? Diese Frage kann ich nun mit einem absolut! beantworten, was jedoch mehr daran liegt, dass Maria Christina – Tagebuch einer Tochter alles andere als ein typischer historischer Liebesschinken ist. Mich überraschte es sehr, wie leicht sich der Roman lesen ließ. Ich hatte zeitweise gar nicht das Gefühl, dass mir die Historie zwangsweise aufgedrängt wird und auch das Thema Liebe sticht nicht so prägnant hervor, dass sich in Maria Christinas Leben nur alles darum dreht. Historie, das ist ein guter Stichpunkt. Ich bin weder großer Geschichtsfanatiker, noch kenne ich mich hervorragend aus, daher war es gar nicht verkehrt, mal vorher ein wenig im Internet zu surfen. Vor allem die Website zum Werk hat mir viele neue Erkenntnisse eingebracht. Der Roman ist historisch korrekt, was die Autorin bestimmt sehr viel Recherche erfordert hat. In ihren Anmerkungen zum Buch sagt Rebecca Novak, sie habe die Lücken in Maria Christinas Leben mit fiktiven Dialogen und Szenen gefüllt. Einen Roman zu verfassen kostet schon viel Mühe und Zeit, daher mein vollster Respekt für diese Arbeit, die ich sehr zu schätzen gelernt habe. Dadurch wirkt alles auch sehr lebendig. Ich war vor einiger Zeit auch an einigen Schauplätzen des Romans in Wien und konnte mir daher vieles gut vorstellen. Das war für mich ein zusätzlicher Bonus. Das Buch lag in seiner knallrosafarbenen Erscheinungsform in meinen Händen und beim ersten Blättern merkte ich: sogar die Seiten sind rosa eingefärbt! Ich kannte das in dieser Art noch nicht und war skeptisch, ob das Lesen auf diese Weise vielleicht unangenehm sein würde. Ich brauchte nur wenige Seiten, schon störte mich der Farbton nicht mehr. Darüber hinaus glaubte ich auf den ersten Seiten noch, ich könnte bei der Schriftart niemals über 50 Seiten kommen, aber auch da habe ich mich tief geschnitten. Und als ich am Ende las, warum die Schriftart so speziell war, habe ich tatsächlich vor lauter überkochenden Emotionen Tränen verdrückt. Die Autorin hat eine moderne Form der im 19. Jahrhundert populären Didot Lettern verwendet, die aus Maria Christinas Zeit stammt. Hin und wieder taucht in dem Buch auch eine Schreibschrift auf, die an die Handschrift eines gebildeten Menschen aus dem 18. Jahrhundert erinnern soll. Wahnsinn, wie viel Liebe zum Detail in diesem Roman steckt. Kein Wunder, dass ich alle Bedenken über Board warf und nur noch lobend über diese Kreativität sprechen kann. Das Fehlen der Kapitel war nicht weiter dramatisch, denn dafür gab es ja unterschiedliche Abschnitte der Tagebucheinträge, unterteilt in Tagen und Tageszeiten. Manchmal vergehen Monate oder Wochen, in denen Maria Christina uns im Unklaren lässt, nur um später nachzuerzählen, wieso sie ihr Tagebuch vernachlässigte. Mir gefiel es gut, dass einige Einträge recht kurz gefasst sind, denn so kommt man schnell voran und denkt häufig ach, einen Eintrag lese ich noch! Dadurch, dass Maria Christina ihrem Tagebuch alles anvertrauen kann, legt sie kein Blatt vor den Mund. Ihre charmante und gleichzeitig spitzzüngige Art hat mich sehr verzaubert und teilweise habe ich sehr lachen müssen, wenn Maria Christina wieder einmal ihren Sarkasmus springen lässt. Sie ist eine erfrischende Protagonistin, wie ich sie mir nur hätte erträumen können. Sogar die Nebenfiguren wirken sehr authentisch, obwohl sie eigentlich nur Nacherzählungen Maria Christinas sind. Besonders Isabella und Albert sind mir sehr ans Herz gewachsen. Wer glaubt, der Roman handele vornehmlich auch von Marie Antoinette, wird eher enttäuscht. Ich habe mir auch mehr von ihrer Präsenz erhofft, doch zu der im Tagebuch behandelten Zeit ist sie noch ein kleines Mädchen. Man kann an vielen Stellen allerdings erahnen, zu welcher Person sie heranwächst und die vielen netten Anekdoten sorgten nicht selten für ein Lächeln auf meinen Lippen. Mir hätte der Roman noch ein bisschen besser gefallen, wenn die politischen Einwürfe und einige Leerläufe in Maria Christinas Leben (beispielsweise Einträge, in denen sie lediglich von ihrer Langeweile spricht und die Handlung nicht weiter vorangetrieben wird) reduziert worden wären. Mit seinen 528 Seiten wirkte die Geschichte manchmal etwas in die Länge gezogen, was der Roman meiner Meinung nach gar nicht gebraucht hätte. Aber man muss wirklich keine Sorgen haben, wenn man historisch eher unwissend ist: die Autorin nimmt einen von Anfang an an die Hand und erklärt durch spielerische Dialoge die habsburgische Politik der österreichischen Kaiserfamilie. Der Roman war für mich sehr emotional und am Ende habe ich seufzend mit einer Träne in den Augen das Buch geschlossen. Ich dachte einfach nur wie schön! und war sehr froh, dass ich mich an das Experiment historischer Liebesroman gewagt habe. Momentan schreibt die Autorin an einem zweiten Teil, den ich mir mit Sicherheit nicht entgehen lassen werde! FAZIT Insgesamt war ich sehr positiv überrascht, anders kann ich mein Lesegefühl gar nicht beschreiben. Die Liebe, die in diesem Werk steckt, kann man förmlich spüren und so ergriff auch mich Maria Christinas Geschichte. Ich gebe Maria Christina – Tagebuch einer Tochter verdiente vier von fünf Sternen. Den kleinen Abzug schiebe ich auf die Langatmigkeit durch die – wenn auch sowieso schon eher selten erwähnten – politischen Ergüsse und die Leerläufe der Handlung. Rundum ein großes Leseerlebnis für alle, die sich gerne von den Figuren emotional berühren lassen.

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  • Schöner Stil, Interessant, leider zum Ende hin etwas langatmig

    Maria Christina
    Schwarzkirsche

    Schwarzkirsche

    Cover: Es fällt sofort auf, dass das ganze Buch rosa ist. Nicht nur das Cover, sondern auch die Seiten im Buch. Das Cover sieht sehr schlicht aus, passend zu einem Tagebuch und das rosa der Seiten stört beim lesen nicht, da die Farbe eher blass ist. Insgesamt sieht das Buch sehr schick aus und ist mit den rosa Seiten sicher ein Highlight. Inhalt: Der Roman in Tagebuchform dreht sich um Maria Christina, die Tochter von Kaiserin Maria Theresia und Schwester von Marie Antoniette und 14 anderen Geschwistern. Wir begleiten die anfangs siebzehnjährige Maria Christina von 1760 bis 1766 durch ihr Leben. Sie erzählt ihrem Tagebuch von ihrem Alltag, aber auch von von ihren ersten Erfahrungen mit der Liebe. Der Roman basiert dabei auf wahren Gegebenheiten. Meinung: Der Schreibstil entspricht dem, was man sich bei einem Tagebuch aus dem 18. Jahrhundert vorstellt. Maria Christina schmückt ihre Erzählungen immer wieder mit einigen französischen und italienischen Floskeln aus, aber auch ohne die Sprachen zu beherrschen ließt sich das Buch flüssig. Das ganze wirkt sehr authentisch. Zu Beginn hat man das Gefühl viele kleine Einblicke in das Leben von Maria Christina zu bekommen und lernt den Alltag am Hof kennen. Später tritt dann Isabella von Bourbon-Parma als Schwägerin in das Leben von Maria Christina. Diese ist eine sehr interessante Person und steht auch im Mittelpunkt des Romans. Es geht vor allem auch um die Heiratspolitik der Zeit. Die Söhne und Töchter der Könige und Kaiser durften nicht selbst wählen, wen sie heiraten wollen. Der Roman macht auch neugierig auf die Geschichte der Zeit und ich kam durchs lesen dazu einige Dinge nachzuschlagen. Der Einblicke in Maria Christinas Gedanken sind interessant, aber viel interessanter kommt mir die Figur der Isabella vor. Gerne hätte ich mehr über sie erfahren, doch da Christina irgendwann nicht mehr viel Kontakt zu ihr hat,erfährt auch der Leser nur noch wenig über sie. Insgesamt passiert einfach nicht genug, um um mich vollkommen zu begeistern und 500 Seiten zu füllen. Dadurch wird das Buch besonders zum Ende hin etwas langatmig. Trotzdem ist das Buch interessant und ich würde das Buch allen, die sich für das Thema interessieren, weiterempfehlen.

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    • 4
    calimero8169

    calimero8169

    18. February 2016 um 23:35
    Schwarzkirsche schreibt Danke :) Versteh mich nicht falsch, das Buch war nicht schlecht. Aber es hat mir halt weniger Spaß gemacht als viele andere Bücher. Lesenswert ist es trotzdem.

    Habe ich verstanden :) Ist doch auch normal, dass einem ein Buch mehr Spass macht als das andere - wäre doch schade wenn es anders wäre.

  • Rezension zu "Maria Christina" von Rebecca Novak

    Maria Christina
    Rautavist

    Rautavist

    29. August 2012 um 22:32

    Wunderbarer Kitsch, der sogar authentisch klingt. Nur was für Willige.

  • Rezension zu "Maria Christina" von Rebecca Novak

    Maria Christina
    Binea_Literatwo

    Binea_Literatwo

    02. October 2011 um 10:12

    Ihr seht richtig – ja, es ist rosa. Absolut rosa -rosa, rosa, also überallrosa. Rundherum, innnendrinn, bis auf die Schrift, die ist schwarz. Es heißt ja, der erste Eindruck zählt und dann wiederum heißt es, auf die inneren Werte kommt es an. Der erste Eindruck war für mich: es ist rosa, eine Farbe, die ich nicht wirklich mag und nicht nur das Cover, sondern auch die Seiten. Die inneren Werte haben mich überzeugt und bestätigt, dass die es sind, auf diese wirklich ankommt. Buch und innere Werte, hier meine ich natürlich den Inhalt. Und da ich gerade über das Buchäußere spreche bzw. die Farbe rosa, muss ich sagen, im Nachhinein habe ich mich genau an diese ungewöhnliche Aufmachung gewöhnt. Die über 500 Seiten um Maria Christina ganz in Rosa statt üblichem Weiß bescheren ein völlig anderes Lesegefühl. Mal ist das Rosa blasser, mal intensiver, je nach Tageslicht und genau das machte es für mich entspannt, ein sanftes Augengefühl. Man kann es schwer beschreiben, einfach anders und abwechslungsreich. Der Inhalt des Romans ist die Creme de la Creme. Ein historischer Roman im Stil eines Tagebuchs verfasst, wundervoll spritzig und natürlich geschrieben, fern ab von trockener Geschichte. Rundum in voller Pracht ein Mädchenroman, innerlich wie äußerlich. Maria Christina, Lieblingstocher ihrer Maman und Schwester der legendären Marie Antoinette, schreibt am 17. Januar 1760 ihren ersten Tagebucheintrag. Sie ist 18 Jahre jung und hat dieses Buch von ihrer liebsten Maman zum Geburtstag bekommen. Kein Juwel, sondern ein viel wertvolleres Geschenk. Maria Christina, meist von allen Mimi genannt, weiß dies zu schätzen und freut sich sehr. Ihre Freuden, aber auch ihre Unmut, ihre Ängste, Hoffnungen und Wünsche finden darin ihren Platz. Auch die Liebe, das Glück und der Tod sind große Themen im Tagebuch. Ein Buch als Zuhörer und Freund, mit dem man alle Geheimnisse und Erlebnisse teilen kann. Obwohl es ihr als Erzherzogin gut geht, würde sie am liebsten manchmal ganz laut schreien oder gar wegrennen. Ihr Leben ist wie auch unseres in der heutigen Zeit nicht immer leicht. Darf man als vornehmes Fräulein zwei Männer, die sich unter dem Fenster unterhalten, belauschen? Mimi hört unschöne Dinge, über sich. Sie kann es kaum glauben und ist empört. Was erlaubt sich der ihr bisher noch unbekannte Mann über sie zu sagen. Nach dem Konzert wird er ihr als Prinz Albert von Sachsen vorgestellt und bei Tisch ist er ihr Nachbar, den sie aber an diesem Abend weitgehend durch ihr Schweigen abwimmeln kann. Zur Schlittenfahrt nach Schönbrunn sieht sie ihn wieder, denn ihre Maman bestand darauf, dass sie ihn einlädt. Lange kann sich Mimi nicht beherrschen und sagt ihm in kurzen und knappen Bemerkungen, dass sie weiß, wie er über sie denkt, lässt ihrem brodelnden Ärger freien Lauf. Beim abendlichen Tanz allerdings bekommt ihre Laune eine Wendung, ein gewisser Ludwig verdreht ihr völlig den Kopf, sie möchte ihn öfter sehen. Albert kann nicht um Mimi kämpfen, er muss zurück nach Sachsen und seine Männer in die Schlacht begleiten. Aber auch Ludwig muss den Wiener Hof wieder verlassen. Mimi sieht Ludwig aber bald wieder, doch ihre Wiedersehensfreude hält nicht lange. Ihre Enttäuschung und ihre Traurigkeit kann sie diesmal außer dem Tagebuch auch Isabella von Parma anvertrauen. Sie reist bald von Italien nach Wien, denn sie wird ihre Schwägerin werden. Beide bauen ein inniges Verhältnis zueinander auf, haben eine enge Beziehung, als wären sie Geschwister. Fast gleichzeitig beginnt ein reger Briefwechsel zwischen Albert und Mimi, die sich mit der Zeit immer sympathischer werden. Doch die Zeichen der Zukunft stehen nicht alle auf rosa. Es brechen schwere Zeiten an, Isabella wird Mutter, sie verliert ihren geliebten Bruder Karl und Mimi selbst ist im heiratsfähigen Alter. Freiwillig greife ich zu keiner Biografie, aber was ist das Tagebuch? Eine Biografie? Ein Roman? Ich meine es ist eine Biografie in tagebuchartiger Romanform. Ein Schreibstil, den man sich öfters wünscht, vor allem bei biografischen Romanen. Etwas skeptisch und zögerlich las ich die ersten Seiten und stellte fest, wie wohl ich mich an Mimis Seite fühlte. Ob lange oder kurze Tagebucheinträge, jeder für sich hielt Neuigkeiten rund um ihr Leben bereit. Ich war die ganze Zeit über Mimis engste Vertraute, durfte lesen, was sie dachte, und wusste über ihre Gefühle Bescheid. Es ist ein Vergnügen mit der immer mehr erwachsen werdenden Erzherzogin zusammen zu sein. Sie hat Charme und als Lieblingstochter mehr Freiheiten als ihre anderen Geschwister, was das Leben für sie etwas vereinfachte. Gerade durch der Tagebuchstil wird das Lesen besonders, das Leben in Wien bunter und um ein vielfaches lebendiger. Die Autorin Rebecca Novak vom August Dreesbach Verlag vereint in den Einträgen Mimis Gedanken, ihre Ideen, Lebenspläne, größte Hoffnungen wie auch vergangene Gespräche in wörtlicher Rede. So kommt das Gefühl auf, man erlebt das Geschehene noch einmal und ist in diesem Moment mit dabei. Obwohl Maria Christina ihr Tagebuch schon im 18. Jahrhundert schrieb, ist die unverstellte jugendliche Sprache und auch die allgemeine Denkweise, egal in welchen Kreisen man lebt, sehr, sehr ähnlich mit der unseren. Ein frisches Buch, Mimi ist ein starker Charakter und ich kann diesen historischen Roman einfach nur jedem Genussleser ans Herz legen. Das Leben am Wiener Hof sollte man kennen lernen, sich in die Vergangenheit begeben, in die Welt der Habsburger eintauchen. Dabei werden automatisch viele historische Ereignisse, wie zum Beispiel das Albertinum zu seinem Namen kam, aufgefrischt, man lernt sogar einen später sehr berühmten Komponisten kennen. Kann man nach einem Buch Sehnsucht haben? Ja, kann man, das Tagebuch hat es mir gezeigt. Unbedingt empfehlenswert ist die Hompage zum Tagebuch, auf der es umfassende aktuelle Informationen, wissenswertes über die Autorin und zur wahren Geschichte gibt.

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