Rebecca Panian , Elena Ibello Zu Ende denken

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Inhaltsangabe zu „Zu Ende denken“ von Rebecca Panian

Als die Filmemacherin Rebecca Panian mit dem frühen Tod ihres Vaters konfrontiert wurde, war für sie klar, dass sie sich mit dem Thema Sterben auseinandersetzen wollte. Ihre Freundin, die Journalistin Elena Ibello, unterstützte sie von Anfang an bei diesem Vorhaben. Zusammen begannen die beiden jungen Frauen, sich mit dem Unausweichlichen zu befassen. Daraus entstand zum einen die Idee, einen Dokumentarfilm zu realisieren, und zum anderen der Wunsch, ein Buch zu veröffentlichen. Mit Texten von bekannten und unbekannten Menschen, die diese zum Thema »Zu Ende denken« schreiben sollten.

Die Resonanz der angefragten Persönlichkeiten aus Pflege, Medizin, Politik, Kunst, Wissenschaft, Wirtschaft und Unterhaltung war durchwegs positiv. Das Resultat auch. Die Texte, die so entstanden, sind berührend, aufrüttelnd, ehrlich und schnörkellos. Alle Schreibenden haben den Mut aufgebracht, sich dem Unausweichlichen zu stellen. Etwas, was nie ganz gelingen kann und trotzdem, das macht das vorliegende Buch schnell klar, unglaublich wertvoll ist.

Viele Verfasserinnen und Verfasser dieses Buches haben auch für den Dokumentarfilm »Zu Ende leben« zu Ende gedacht. Ausschnitte aus diesen Interviews finden sich auf der Website zu Buch und Film: www.zuendeleben.ch

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  • Zu Ende denken - Können, wollen wir das?

    Zu Ende denken

    Bücherwahnsinn

    25. September 2013 um 12:00

    Das Cover und der Titel sind schlicht und doch sehr Aussage kräftig. Mir gefällt die abgelaufene Sanduhr da sehr gut. Das Thema welches in diesem Buch vorkommt ist sicher kein einfaches, denn in diesem Bereich ist der Mensch ganz besonders begabt zu verdrängen. Was, wie ich finde, legitim ist. Wir Menschen sind in dem Bereich eben auch triebgesteuert, auf Arterhaltung. Und unser Ego spielt hier sicher auch noch eine wehsentliche Rolle. Wer möchte sich denn bitte das Ende vorstellen. Je jünger man ist, je weniger denkt man an den eigenen Tod, ausser man wird schon früh damit konfrontiert. Und doch gibt es Kulturen in denen der Tod kein Tabuthema ist, so wie bei uns in der westlichen Kultur. Wann hat es eigentlich hier begonnen das der Tod nicht mehr zum Alltag gehört? Das muss schon sehr lange zurück liegen. Und die Medizin bringt auch schon sehr viel zustande das wir immer später daran denken müssen. Unser Zugang zum Tod ist so von Angst besessen das wir, nicht Mal wenn er eintritt, wirklich darüber reden können oder wollen. Wir wissen einfach nicht was wir sagen sollen. Dies fand ich als Kind schon so schlimm. Man wird einfach alleine gelassen, mit all den Fragen, Gedanken, Gefühlen... Doch Rebecca Panian und Elena Ibello denken da wie ich, es muss sich was ändern. Es ist wirklich an der Zeit das Thema aus dem dunklen Verliess zu lassen um es uns einfacher zu machen. Sterben oder der Tod wird etwas von seinem Schrecken verlieren wenn man ihn endlich mal betrachtet, ihn zulässt, man darüber redet, denn, egal ob wir ihn in den tiefsten Ecken unseres Bewusstsein vergraben, er ist da und er wird eines Tages vor uns stehen, uns anlächeln und die Hand reichen. In diesem wunderbaren Buch kommen bekannte und auch unbekannte Schweizer zu Wort. Sie verrate uns ihre Gedanken zum Ende, ihrem Ende. Und das so offen und ehrlich, berührend und philosophisch, so verschieden wie Menschen nun mal sind. Auch für nicht Schweizer werden da die ein oder andere Persönlichkeit dabei sein die sie vielleicht aus den Medien kennen... Pfarrer Sieber, Dimitri (Clown), Franz Hohler, Grilles Tschudi oder vielleicht sogar Nik Hartmann oder Kurt Aschbecher... Im Ganzen finden wir im Buch 44 Porträts von jung bis alt, die ihre Geschichten erzählen und einen ganz tiefen Einblick in ihre Seele gewähren. Dank des Photographen Gianni Pisano gibt es noch schöne s/w Aufnahmen der hier zu wortkommenden Personen. Das Buch lät ein nach zu denken, überdenken, mit fühlen und sich über sein eigenes Ende Gedanken zu machen. Vielleicht regt es den ein oder anderen sogar an weiter zu gehen anstatt nur nach zu denken und nimmt, z.B. den Schritt einer Patientenverfügung in Angriff. Wer weiss!? Ich kann das Buch auf alle Fälle jedem empfehlen. Vielleicht braucht man das ein oder andere mal ein Taschentuch, aber das sollte einen nicht abhalten dieses wunderbare Buch in die Hände zu nehmen. Dies ist übrigens das Buch zur Doku; „Zu Ende leben“. In dem Buch kommen einige zu Wort die auch schon in der Doku zu sehen waren. Wer gerne mehr darüber wissen will kann sich hier den Trailer ansehen, oder direkt folgende Seite gehen. Zuendeleben.ch

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