Rebecca Ryman

 4.3 Sterne bei 288 Bewertungen
Autor von Wer Liebe verspricht, Wer Dornen sät und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Rebecca Ryman

Rebecca Ryman ist das Pseudonym einer Autorin, die in Indien geboren wurde und dort große Teile ihres Lebens verbrachte. Sie starb 2003 in Kalkutta. Ihre Romane »Wer Liebe verspricht«, »Wer Dornen sät« und »Shalimar«, im Fischer Taschenbuch Verlag erschienen, machten Rebecca Ryman in Deutschland und international zur Bestsellerautorin.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Rebecca Ryman

Cover des Buches Wer Liebe verspricht (ISBN: 9783596508242)

Wer Liebe verspricht

 (176)
Erschienen am 01.01.2005
Cover des Buches Wer Dornen sät (ISBN: 9783596502042)

Wer Dornen sät

 (67)
Erschienen am 01.12.1998
Cover des Buches Shalimar (ISBN: 9783596147892)

Shalimar

 (45)
Erschienen am 01.06.2000
Cover des Buches Olivia and Jai (ISBN: 0312925689)

Olivia and Jai

 (0)
Erschienen am 01.08.1991

Neue Rezensionen zu Rebecca Ryman

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E

Rezension zu "Wer Dornen sät" von Rebecca Ryman

Die andere Seite des Kolonialismus
El_Criticovor 2 Monaten

Der historische Roman „Wer Dornen sät“ von Rebecca Ryman spielt im Kalkutta des späten 19. Jahrhunderts:

Olivia Raventhorne kehrt zusammen mit ihren beiden Kindern Amos und Maja aus Hawaii nach Indien zurück, nachdem ihr Ehemann angeblich als Aufständischer ohne Gerichtsprozess gehängt worden ist. Olivia setzt alles daran, den Ruf ihres Gatten wiederherzustellen und seine Unschuld zu beweisen. Da ihr Mann Jai ein Eurasier war, ist Olivias gesamte Familie von der Gesellschaft ausgeschlossen. Da Amos das florierende Transportunternehmen „Trident“ leitet, wird er in der Geschäftswelt widerwillig geduldet. Seine Schwester verdingt sich als erfolgreiche Pferdezüchterin.

Eines Tages verliebt sich Maja in den britischen Beamtenanwärter Christian Pendlebury.

Wie wird das Umfeld auf die Beziehung reagieren?

Ist Jai Raventhorne unschuldig oder ist alles doch ganz anders?

Nichts in diesem Buch ist so, wie es auf den ersten und zweiten Blick erscheint, bis zum Schluss.

Der Leser benötigt zu Beginn des Buches eine gewisse Zeit, um einen Zugang zur Handlung und den Figuren zu finden. Danach gerät die Handlung in Fluss und baut mit ihren zahlreichen überraschenden Wendungen schnell Spannung, auf, weshalb es sich lohnt, die Anfangsschwierigkeiten in Kauf zu nehmen. Rebecca Ryman zeigt in bestechender Schärfe die Folgen von Hass und Diskriminierung auf und präsentiert die unschöne Seite des Kolonialismus.

Die Charaktere sind sehr anschaulich und plastisch gestaltet, manchmal auch humoristisch überzeichnet, wie zum Beispiel Mrs. Pendlebury, die Mutter Christian Pendleburys, die in ihrem Charakter und Verhalten die Kolonialgesellschaft widerspiegelt, obwohl jene Dame erst vor Kurzem und wider willen ihren Fuß auf kolonialen Boden gesetzt hat.

Der Sprachstil ist angenehm ausgewogen und entführt den Leser in die vergangene Welt des Kolonialismus, dessen Spuren auch noch heute spürbar sind.

Das Werk ist allen Geschichtsinteressierten sehr zu empfehlen, da er einen schönen Einblick in den Kolonialismus gewährt. Das Durchhalten zu Beginn des Buches lohnt sich!

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K

Rezension zu "Shalimar" von Rebecca Ryman

Gutes ende
Katharina_Wallgramvor 7 Monaten

Teilweise sehr langatmig aber das Ende ist sehr gut geschrieben.

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Rezension zu "Shalimar" von Rebecca Ryman

Indien in der Kolonialzeit
Corsicanavor 3 Jahren

2011 war ich in Indien - Delhi und Rajasthan - und davor und besonders danach habe ich viele Indien-Bücher gelesen. Und neben aktuellen, eher kritischen Büchern (z,B. Der weiße Tiger) auch ziemlich viele Schmöker und historische Romane. Der bekannteste historische Roman (der sicher schon viele Leser dazu verleitet hat, Indien als Reiseziel anzupeilen) ist sicherlich "Der Palast der Winde" - wobei dieser "Palast" nichts mit dem gleichnamigen Palast in Jaipur zu tun hat - was ich auch erst im Nachhinein feststellte...


Aber nun zu Shalimar, dieses Buch habe ich jetzt zum zweiten Mal gelesen, weil es einfach so schön ist: Die Geschichte spielt im Indien der Kolonialzeit, in Delhi und in Kaschmir und in der Himalaya Region. Es handelt sich um eine sehr spannende Politik-Spionage-Geschichte mit einem durchaus kritischen Blick auf die britische Kolonialpolitik. Und dazu gibt es (natürlich) eine sehr schöne Liebesgeschichte. Zum Glück ist die Liebesgeschichte gerade so viel ungewöhnlich, dass es nicht zu kitschig ist. Und die Hauptfiguren im Roman sind gut gestaltet, nicht stromlinienförmig. 


So kann man sich einfach fallen lassen in diese spannende Geschichte, die einen in einsame Täler im Himalaya führt, auf Hausboote in Srinagar und ins europäische Viertel von Delhi. 
Und sich dann vornehmen (noch) einmal nach Indien zu reisen.

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