Rebecca Solnit

 4 Sterne bei 89 Bewertungen
Autorenbild von Rebecca Solnit (©Quelle: Verlag)

Lebenslauf von Rebecca Solnit

Rebecca Solnit ist eine US-amerikanische Journalistin, Autorin, Kulturhistorikerin und Feministin. An der berühmten Berkley-University in Kalifornien machte Solnit ihren Master in Journalismus. Seitdem arbeitet sie als freie Autorin für verschiedene Zeitungen und Magazine, darunter für "The Guardian" und "Harper's". Bei letzterem hat sie eine eigene Kolumne (Easy chair), in der sie über aktuelle, politische und gesellschaftliche Themen schreibt. In ihren Arbeiten setzt sie sich für den Umweltschutz und für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ein. Für ihre außerordentlichen Werke wurde sie bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet - 2014 erhielt sie zum Beispiel den "National Book Award" für ihr Buch "Faraway, nearby".

Neue Bücher

Die Dinge beim Namen nennen

Erscheint am 02.02.2021 als Taschenbuch bei Hoffmann und Campe.

Die Kunst, sich zu verlieren

Neu erschienen am 10.09.2020 als Hardcover bei Matthes & Seitz Berlin.

Unziemliches Verhalten

 (5)
Neu erschienen am 02.09.2020 als Hardcover bei Hoffmann und Campe.

Wenn Männer mir die Welt erklären

 (3)
Neu erschienen am 02.09.2020 als Hörbuch bei steinbach sprechende bücher.

Alle Bücher von Rebecca Solnit

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Cover des Buches Wenn Männer mir die Welt erklären (ISBN: 9783455003482)

Wenn Männer mir die Welt erklären

 (61)
Erschienen am 06.11.2017
Cover des Buches Die Mutter aller Fragen (ISBN: 9783442717927)

Die Mutter aller Fragen

 (7)
Erschienen am 09.12.2019
Cover des Buches Unziemliches Verhalten (ISBN: 9783455009538)

Unziemliches Verhalten

 (5)
Erschienen am 02.09.2020
Cover des Buches Die Dinge beim Namen nennen (ISBN: 9783455005301)

Die Dinge beim Namen nennen

 (5)
Erschienen am 01.04.2019
Cover des Buches Hoffnung in der Dunkelheit (ISBN: 9783866120594)

Hoffnung in der Dunkelheit

 (1)
Erschienen am 01.08.2005
Cover des Buches Die Dinge beim Namen nennen (ISBN: 9783455005318)

Die Dinge beim Namen nennen

 (0)
Erschienen am 01.04.2019
Cover des Buches Die Dinge beim Namen nennen (ISBN: 9783455010756)

Die Dinge beim Namen nennen

 (0)
Erscheint am 02.02.2021
Cover des Buches Nonstop Metropolis (ISBN: 9783455004151)

Nonstop Metropolis

 (0)
Erschienen am 01.07.2020

Neue Rezensionen zu Rebecca Solnit

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Rezension zu "Unziemliches Verhalten" von Rebecca Solnit

Feminismus
nonostarvor 9 Tagen

Rebecca Solnit zeigthier ein sehr bedrückendes Bild unserer Welt, das geprägt ist von Hass, Gewalt und Ablehnung gegenüber Frauen und Minderheiten. Anhand ihrer eigenen Biografie zeigt sie sehr eindrücklich wie tiefverankert die Frauenfeindlichkeit schon immer und v.a. noch immer in unserer Gesellschaft ist. Ganz selbstverständlich werden Frauen sowohl im realen Leben als auch in der Kunst (Musik, Film, Literatur) erniedrigt und übergangen. Uns allen begegnet dies täglich, doch selten wird es wahrgenommen sondern viel eher stillschweigend hingenommen.

Schon früh musste Solnit sich mit der Gewalt gegen Frauen auseinander setzen. Aus dem Elternhaus entkommen, lebt sie dennoch mit der ständigen Angst vor Vegrewaltigung, sexueller Belästigung oder Gewalt. Auch in ihrem späteren Beruf als Journalistin wird sie immer wieder übergangen oder ihre Texte ungefragt verändert. Sie erkennt im Laufe ihres Lebens, dass sie dieses Verhalten nicht mehr einfach so hinnehmen will und kann und sehr langsam entwickelt sie eine eigene Stimme, die immer lauter wird.

"Unziemliches Verhalten" fühlt sich erschreckend vertraut an und Solnit hat mich mit ihrer sehr klaren und direkten Sprache in ihren Bann geschlagen. Man fängt an zu reflektieren und während Solnit den Leser an ihren Gedanken und Gefühlen teilhaben lässt, bekommt man selbst eine Ahnung der eigenen Stimme. Solnit versucht hier niemanden zu bekehrensondern schildert sehr sachlich ihre Erfahrungen und Eindrücke und überlässt es dem Leser selbst, was er damit anfängt. Damit hat sie ein sehr lesenswertes Buch geschaffen, dass ich jedem empfehlen kann.

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Rezension zu "Unziemliches Verhalten" von Rebecca Solnit

Sehr interessant zu lesen
lilli1906vor 2 Monaten

Bei diesem Buch handelt es sich nicht um einen Roman, sondern um die Erzählung, wie die Autorin zur Feministin wurde.


Es ist wirklich toll geschrieben und sehr interessant zu lesen. Oft stellt man sich ja vor, dass jemand Aktivist wird, seine Stimme erhebt usw., weil derjenige für eine Sache brennt. Hier sieht man, dass man als Feministin nicht geboren werden muss. 


Die Autorin erlebt in ihrem Leben, in ihrem Umfeld, dem Freundeskreis usw. So viel, was Frauen erniedrigt, dass sie in die Rolle der Feministin einfach "hineinwächst". Dies beim Lesen miterleben und nachvollziehen zu können, fand ich sehr spannend und inspirierend.

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Rezension zu "Unziemliches Verhalten" von Rebecca Solnit

Erschreckend, erhellend und maximal lesenswert
dr_y_schauchvor 2 Monaten

Die in der Verlagsinfo zu diesem Buch erwähnte allseits herrschende Misogynie fand ich, bevor ich zu lesen begann, zugegebenermaßen sehr übertrieben. Wie falsch ich mit meiner Grundannahme lag, wurde mir indes sehr schnell klar. Ja, es war eine Atmosphäre der Misogynie, und diese Atmosphäre ist noch immer da. Vielleicht nicht mehr ganz so stark, vielleicht mit mehr Achtsamkeit und einem stärker geschärften Bewusstsein betrachtet – aber zweifellos nicht verschwunden.

Anhand ihrer Lebensgeschichte und der Geschichte ihrer Selbstfindung und -entfaltung als Autorin entwirft Rebecca Solnit ein gesellschaftliches Panorama tiefverwurzelter und erschreckend selbstverständlicher Frauenfeindlichkeit, derer man sich auch heute im Alltag kaum bewusstwird und die doch alle Frauen betrifft. Gewalt gegen Frauen begegnet uns in Filmen, „in denen ein in all seinen grässlichen Einzelheiten dargestellter Mord an einer schönen Frau ein gängiges Motiv war, um die Handlung voranzutreiben, oder ein weiblicher Leichnam als ästhetisches Objekt galt“ (Pos. 611 ff.). Sie begegnet uns in der Werbung, in der Literatur, in der Mythologie, ohne je hinterfragt worden zu sein. Warum diese Misogynie so lange so unerwähnt blieb, erklärt Rebecca Solnit mit dem Fehlen einer Stimme, die darauf hinweist, bzw. mit dem Nicht-Erkennen dieses Fehlens, denn „manchmal fehlt etwas so grundsätzlich, dass selbst das Wissen um sein Fehlen fehlt.“

Rebecca Solnits Buch ist maximal lesenswert: Es ist erschreckend, erhellend, erkenntnisreich. Ich habe mir selten zu einem Buch so viele Notizen gemacht, habe selten ein Buch so oft aus der Hand gelegt, um über das Gelesene nachzudenken, habe mich selten so sehr an der pointierten Sprache (Aus dem amerikanischen Englisch von Kathrin Razum) Buches erfreut und – auch das will ich an dieser Stelle unbedingt betonen! – ich habe selten ein so exzellent lektoriertes Buch gelesen. 

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Zusätzliche Informationen

Rebecca Solnit wurde am 24. April 1961 in Vereinigte Staaten von Amerika geboren.

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von 9 Lesern aktuell gelesen

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