Rezension zu "Mortimers Geheimnis. Ein Kater, zwei Detektive und die Magie des Lesens" von Rebecca Stead
sweinzieMortimer ist der Hüter der Bibliothek. Da diese aber vor vielen Jahren abgebrannt ist ist er nun eher der Hüter eines Geheimnisses. Nämlich wie es sich damals mit dem Brand tatsächlich zugetragen hat. Das weiss nämlich bis heute kein Mensch. Mit dem Brand hat Mortier auch seine Schwester Petunia aus den Augen verloren, die er sehr vermisst. Das einzige was ihm von früher geblieben ist ist ein Rückgabewagen mit einigen Büchern darauf, die den Brand überlebt haben. Diese Bücher sollen nun eine neue Aufgabe in einem öffentlichen Bücherschrank bekommen. Und somit nimmt die Geschichte ihren Lauf bis sich am Ende eines zum anderen fügt.
Die Geschichte wird immer abwechselnd aus der Sicht von Mortimer, Evan (einem Fünftklässler) und Bea einem (Nicht) Geist erzählt. Dieser Perspektivenwechsel ist für Bücher in dem Alter eher ungewöhnlich, macht aber ziemlichen Spass. Am meisten mochte ich Mortimers Sicht, weil Katzen doch eine eigene Wahrnehmung haben. Evens Sicht ist eher die spannende. Mit Beas Sicht hatte ich Mühe, da sie selbst immer wieder in der Zeit hin und her wechselt und das recht verwirrend sein kann.
Im Laufe der Zeit kommen aber die drei Geschichten, die alle am gleichen Ort spielen, wieder zusammen zu einem ganzen Bild. Das hat mir sehr gut gefallen.
Das Buch lebt durch die Charaktere, ist schön spannend, da es einige Geheimnisse zu lüften gilt. Durch den Perspektiven- und Zeitwechsel ist es aber doch recht anspruchsvoll zu lesen und ideal für junge Leser, die gerne etwas gefordert werden wollen.







