Rebecca Thornton

 3.9 Sterne bei 10 Bewertungen

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The Girls

The Girls

 (10)
Erschienen am 26.08.2016

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Rezension zu "The Girls" von Rebecca Thornton

Wenn aus Freunden Feinde werden...
Nadl17835vor 2 Jahren

Josephine und Freya sind unzertrennlich, und stehen sich seit ihrer Kindheit sehr nahe, haben viele Schicksalsschläge gemeinsam durchgestanden und kennen den anderen besser als sonst jemand. Doch eine eigentlich spaßige Nacht mit vielen Exzessen und ein zu starkes selbstbezogenes Leistungsstreben lassen diese Freundschaft auseinander brechen und ziehen noch weitere, weitaus schlimmere Konsequenzen nach sich...

Der Anfang war sehr öde und trocken und ich musste mich wirklich dazu zwingen weiter zu lesen, weil es so langweilig war und mir der Schreibstil Probleme bereitete. Doch nach der schicksalhaften Nacht, während diese Kluft zischen den Freundinnen zunahm, ist viel Schwung in die Geschichte rein gekommen und sie hat sich wirklich entwickelt. Man erfuhr mehr über die Familiengeschichten der beiden und über Josephines Ängste und Sorgen, die sie letztendlich so handeln ließen. Die ganzen Lügen, Intrigen und Geheimnissen wurden zu einem unaufhaltsamen Strudel, der jeden mit riss, so auch mich als Leserin ;) da war das Geheimnis um diese eine besondere Nacht, die ziemlich im Dunklen gelassen wurde und der ungewisse Ausgang der Schullaufbahn, immer wieder ein Auf und Ab, welches alles so spannend machte. Das Ende war befreiend und hat einen schönen Abschluss gebildet, mit dem ich gut leben kann. Insgesamt eine tolle Geschichte, nur der Anfang war lahm, danach aber umso besser.

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Rezension zu "The Girls" von Rebecca Thornton

The Girls
Kleine8310vor 2 Jahren

Buchidee: 

Ich liebe Bücher, in denen es um Geheimnisse geht und darum, wie sie das Leben der Menschen beeinflussen. Daher hat dieses Buch genau meinen Geschmack getroffen und ich wollte es gerne lesen.

 

Handlung: 

In dieser Geschichte geht es um die Protagonistinnen Josephine und Freya. Die beiden sind beste Freundinnen und besuchen ein Eliteinternat in England. Die Freundinnen werden von allen anderen beneidet und alle wären ebenfalls gerne teil ihres Freundeskreises. Doch Josephine und Freya sind unzertrennlich und für andere findet sich da gar kein Platz. Doch eine Nacht verändert schließlich alles ...

Achtzehn Jahre später hat Josephine immer noch mit den Geschehnissen zu kämpfen und ist ständig auf der Flucht. Doch die Erinnerungen lassen sich nicht abstellen und als Freya plötzlich wieder Kontakt zu ihr sucht und auf ein Treffen besteht, wird auch Josephine klar, dass es Zeit ist, das Schweigen zu brechen ...

 

Schreibstil: 

Der Schreibstil von Rebecca Thornton hat mir gut gefallen. Die Autorin schreibt eher einfach und dadurch ist die Geschichte sehr flüssig zu lesen. Erzählt wird die Geschichte in zwei unterschiedlichen Handlungssträngen, einem in der Vergangenheit und einem in der Gegenwart. Beide aus der Sicht von Josephine. Aber trotz der einen Perspektive hatte ich das Gefühl einen guten Gesamtüberblick geboten zu bekommen.

Charaktere: 

Die Ausarbeitung der Charaktere war recht gut gestaltet und hat mir auch im gesamten gut gefallen. Leider bin ich dennoch mit keinem von ihnen wirklich warm geworden und das hätte ich mir schon gewünscht.

 

Emotionen: 

Die Emotionen hat Rebecca Thornton wirklich schön dargestellt. Besonders gut hat mir hier gefallen, dass ich die Gefühle glauben konnte und sie realistisch gestaltet waren. Dafür geht mein Daumen gerne hoch.

 

Spannung:   

Den Spannungsbogen hat die Autorin gut aufgebaut, aber ich hätte es schöner gefunden, wenn es ein paar Höhen gegeben hätte, die die Spannung gesteigert hätten. Diese waren leider nicht gegeben, aber dennoch konnte die Geschichte mein Interesse durchweg halten und ich wollte wissen, wie sie, besonders auch für die Charaktere, weitergehen würde.

 

"The Girls" ist ein guter Roman, mit dem ich, auch wenn nicht alle Punkte überzeugen konnten, schöne Lesestunden hatte! Daher gebe ich gerne 3,5 Rosen, aufgerundet auf 4!

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Rezension zu "The Girls" von Rebecca Thornton

Eine Geschichte, die mich trotz interessanter Thematik leider nicht richtig überzeugen konnte
aly53vor 2 Jahren

Ich glaub, eine Rezension ist mir noch nie so schwer gefallen. Dieses Buch ist defintiv anders, als ich erwartet hätte. Denn von Beginn an überzeugten mich Klappentext und Cover und ich habe mich ehrlich gesagt riesig darauf gefreut.
Doch schon der Einstieg fiel mir sehr schwer. Ich hatte Mühe mich überhaupt im Geschehen zurechtzufinden. Ich empfand es sehr langatmig, was mir das vorwärts kommen erschwerte.
Mit der Hauptprotagonistin Josephine wurde ich leider auch nicht warm. Vom ersten Augenblick an, wirkte sie nicht unbedingt sympathisch auf mich.
Ihre Wesenszüge, ihre Art und vor allem wie sie handelte, haben mir nicht zugesagt.
Man bekommt jedoch einen sehr guten Einblick auf ihre Seele, ihren Schmerz, ihre Sehnsüchte. Man ahnt was sie antreibt, aber kann es nicht ganz greifen. Sie hat eine sehr verletzliche Seite an sich, die stellenweise doch sehr gut herüberkam.
Doch den Auslöser für alles, konnte ich nicht richtig greifen. Was sich hinter allem verbirgt liegt bis zum Schluss im dunkeln.
Die Autorin greift hier eine doch recht interessante Thematik auf, die gern noch mehr hätte vertieft werden können. Auf mich wirkte es leider etwas zu oberflächlich, was ich wirklich schade finde.
Eine weitere wichtige Person hierbei ist Freya, ein Mädchen das doch sehr blass wirkt. Man erfährt zwar einiges über sie, aber auch da lag mir viel zu viel im dunkeln. Doch sie war mir sympathischer als Josephine.
Beides sind keine einfachen Charaktere, sie verfügen über einige Ecken und Kanten und bringen so manches zutage, was schmerzlich und nicht einfach ist.
Die Geschichte ansich ist sehr wandlungsreich und dreht sich um die Freundschaft der Mädchen, die an einem bestimmten Punkt völlig aus den Angeln gehoben wird und zerbricht.
Was ist passiert, das sie so entzweit hat?
Eine starke Freundschaft wie ihre?
Was ist mit den beiden Seelen geschehen, das sie so am Boden sind?
Das habe ich mich immer wieder gefragt. Vor allem weil Josephine auf mich wirklich sehr drückend und am Ende wirkte. Man hatte das Gefühl sie will nicht mehr und gleichzeitig, daß sie den Halt im Leben verloren hat. Ein Umstand der mich wirklich tief drinnen mitfühlen ließ.
Eine unausgesprochene Sache, die keine Ruhe findet. Die alle quält, verletzt und in einen Abgrund stürzt.
Was zwischen den Zeilen steht hat mich tief berührt und mich auch nachdenklich gemacht. Es ist das, was man nicht greifen kann, aber erahnt und sich damit auseinandersetzt.
Man überlegt, was würde man tun, wie fühlen.
Die Auflösung schlussendlich hat mich doch etwas schockiert, ich war sprachlos und auch da musste ich wieder innehalten und nachdenken.
Insgesamt ist es ein Buch über eine Freundschaft , die eine doch recht interessante Thematik beinhaltet. Es erfordert viel Durchhaltevermögen, bringt aber zum nachdenken und ist nicht unbedingt einfach zu lesen.
Eine Geschichte, die doch Tragik, Dunkelheit und auch viel Schmerz und Leid beinhaltet.
Besonders anschaulich wird hier der Leistungsdruck beschrieben, mit dem sie sich auseinandersetzen mussten. Was ein sehr interessanten Blick auf alles gibt.

Hierbei erfahren wir die Perspektive von Josephine, was ihr zwar viel Raum verschafft, sie mich jedoch nicht völlig überzeugen konnte.
Die Charaktere sind etwas blass, jedoch interessant und facettenreich gehalten.
Ihre Handlungen und Gedankengänge sind nicht immer von vornherein nachvollziehbar, jedoch mit der Zeit versteht man es und man denkt darüber nach.
Die einzelnen Kapitel haben eine normale Länge.
Man springt hier zwischen zwei Zeitebenen immer hin und her, es geht dabei um die Vergangenheit und die Gegenwart.
Der Schreibstil ist stark einnehmend, etwas langatmig und brachte mich leider immer etwas zum stocken. Dennoch gab es eine Sogwirkung, das ich mich nicht von dem Buch trennen konnte.
Das Cover und der Titel passen gut zum Inhalt des Buches.

Fazit:
Eine Geschichte, die mich trotz interessanter Thematik leider nicht richtig überzeugen konnte.
Alles wirkte etwas blass, düster und drückend auf mich.
Was zwischen den Zeilen steht, die Emotionen und das, was es aussagt, haben mir jedoch gut gefallen, mich nachdenklich gestimmt und auch berührt.

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