Rebecca Vogels Schluss mit Sorry!

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Inhaltsangabe zu „Schluss mit Sorry!“ von Rebecca Vogels

Auch ohne gemeinsame Wohnung und Heirat führt Lisa eine glückliche Beziehung mit ihrem Freund. Glaubt sie. Denn als Alex von einer einstigen Jugendliebe einen Heiratsantrag erhält, verlässt er Lisa kurzerhand für die sichere Aussicht auf Ehe und Familie. Lisa entwirft einen Schlachtplan und will ihre Angst vor einer dauerhaften Bindung besiegen. Aber wie wird man bindungsfähig? Und wann weiß man, dass man den Mann fürs Leben gefunden hat? Lisa Haubenstädt, die zur Generation 'Mist,-ich-bin-ohne-Smartphone-zum-Briefkasten-gegangen' gehört, findet Hilfe bei inszenierten Hochzeiten, einer Beziehungsakademie und ihrem Nachbarn Thomas. Ein heiterer Roman über die Irrwege der Liebe.

Ein gutes Buch für den Sommer...

— tschulixx
tschulixx

Sehr witziger ChickLit-Roman - nur ein wenig dünn ;-)

— VeraHoehne
VeraHoehne

Humorvoll, witzig, charmant, sympathisch und zum Nachdenken.

— MissyFoo
MissyFoo

Mich konnte der Roman leider nicht überzeugen. Ich habe ihn mir humorvoller vorgestellt und war etwas enttäuscht!

— Kuhni77
Kuhni77

Hat mir leider nicht so gut gefallen, da ich schon mit Lisa nicht richtig warm geworden bin und mir das Ende von Anfang an klar war.

— MsChili
MsChili

Lisa und ihre Sicht auf das Leben. Eine gute Mischung aus Ernst und Humor.

— SaintGermain
SaintGermain

Ein witziger Frauenroman

— Lesezeichen16
Lesezeichen16

Lisa Haubenstädt könnte meine Schwester sein! Eine vergnügte Trennungsschmerzbewältigungsgeschichte.

— fredhel
fredhel

Ein witziger und frecher Frauenroman für die Frau ab 30.

— seschat
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  • Zwischendurch mal ein kleines Abenteuer...

    Schluss mit Sorry!
    tschulixx

    tschulixx

    07. September 2016 um 09:20

    Wenn dein Freund vor deinen Augen den Antrag einer anderen Frau annimmt, kann dir glaub ich im Leben nichts schlimmeres mehr passieren. Da bist du wirklich am Tiefpunkt angekommen. Das Buch erzählt von den Höhen und Tiefen nach so einen seltenen Vorfall. Für mich ist es ein richtiges Sommerbuch. An heißen Tagen legt man sich mal für ein paar Stunden raus, und schon hat man das Buch durch. Es ist ein kleines aber feines Abenteuer, das hin und wieder mal vom Weg abgekommen ist. Obwohl ich teilweise kein Ziel der Geschichte erkennen konnte, war es trotzdem ein unbeschwertes Sommerbuch.Ich möchte hier nur noch anmerken, dass ich den Preis des Buches sehr hoch finde. Die Qualität des Drucks spricht nicht dafür. 1.Kriterium: Die Idee des Buches.Die Idee des Buches wurde in einem kleinen Roman zusammengefasst und erzählt. Das Buch fängt gleich an mit der Trennung, die ich komplett schockierend und brutal finde. Die Hauptperson Lisa tut mir so leid, dass ich fast mitheulen konnte.Sehr gut hat mir gefallen, dass die Autorin zeitgerechte Probleme mit eingebaut hat. Beispielsweise, dass viele von uns ohne dem Smartphone nirgendwo mehr hinkönnen. Lustig, aber auch erschreckend fand ich, dass ich mich selbst darin wiedererkannt habe. Man wird sich selbst vor Augen geführt, und ich dachte mir oft, ich muss mich ändern. Also das Moderne an der Geschichte weiß ich zu schätzen. 2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte.Der Aufbau des Buches gefiel mir grundsätzlich sehr gut. Kurze und übersichtliche Kapitel und ein wirklich spannender und toller Anfang. Das eigentliche Ziel der Geschichte ist laut dem Klappentext ja, dass Lisa bindungsfähig werden soll, und wahrscheinlich auch dadurch ihre große Liebe findet. Jedoch ist die Autorin oft vom Thema abgekommen und erzählte irgendwo weiter. Nebenhandlungen finde ich an sich sehr gut und verleihen einem Buch oft das gewisse Etwas. Hier jedoch, weil die Geschichte ja sowieso schon so kurz ist, haben sie gestört. Als Leser verlor ich das Ziel der Geschichte aus den Augen und wollte mit dem eigentlich Thema: wie wird die bindungsfähig, fortfahren. Bei 160 Seiten sollten, meiner Meinung nach, so gut wie keine Nebenhandlungen vorkommen. Ich ziehe hier einen halben Weltentaucher ab, weil es den Schwung aus der Geschichte genommen hat.3. Kriterium: Die Charaktere.Lisa, die Hauptfigur, ist die Heldin des Buches. Man durchlebt mit ihr alle Höhen und Tiefen und leidet bzw. lacht mit ihr mit. Sie ist nicht die typische Heldenfigur, sondern verkörpert die typische Frau. Probleme wie wir sie alle haben und missachten. Sei es kein perfekter Körper, oder auch einige Wutanfälle die wir oft nicht zurückhalten können. Das macht sie sympathisch und ich fand ihre Person deswegen als sehr passend gewählt.Dann gibt es noch ihren Exfreund Alex, den wir Frauen, alle hassen werden. Ein typisches Arschloch, aber auch irgendwie sollte er doch auch sein Glück finden..Und dann gibt es Thomas. Ich mochte ihn auf Anhieb. ;)Kurz gesagt, die Charaktere sind sehr realistisch dargestellt, und man kann sich mit ihnen identifizieren. 4. Kriterium: Die Spannung bzw. ob mich das Buch gefesselt hat. Das Buch ließ durch diese oben schon angesprochenen Nebenhandlungen sehr viel Spannung liegen. Man tauchte gerade richtig in die Geschichte ein, und wurde dann durch etwas ganz anderes herausgerissen.Der Roman ist trotzdem eine sehr kurzes Abenteuer und ein perfektes Buch für Zwischendurch.Ich vergebe hier einen halben Weltentaucher. 5. Kriterium: Die Schreibweise.Die Schreibweise der Autorin fand ich sehr angenehm und das Buch ließ sich dadurch sehr schnell und flüssig lesen. Mit Humor und einigen peinlichen Auftritten wurde es zusätzlich noch verstärkt. Ich vergebe dem Buch 4 von 5 Weltentauchern, weil es ein angenehm zu lesendes und kurzes Abenteuer war und ich sehr gerne in diese Welt eingetaucht bin. Der Sommer ist jetzt zwar schon fast vorbei, aber für alle die sich gerne im Winter einkuscheln mit einer heißen Schokolade, sehr empfehlenswert. ;)

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  • Witzige, kurzweilige Zwischendurch-Lektüre :-)

    Schluss mit Sorry!
    VeraHoehne

    VeraHoehne

    05. July 2016 um 13:07

    Autorin:Rebecca Vogels, Jahrgang 1984, geboren in Bonn. Sie lebt mittlerweile mit ihrem Mann in Wien. Zuvor promovierte sie an der Universität der Künste Berlin und der renommierten Harvard University. Sie ist Co-Founderin und Editorin der Pfiff Media-Agentur, die Autoren für Texte aller Art mit entsprechenden Auftraggebern vernetzt. Ein weiteres Projekt von ihr ist „Radio Kaffeehaus“, in dem Reportagen, Kurzgeschichten und Gespräche aus einem Wiener Kaffeehaus via Podcast den Weg zum Hörer finden. Die Roman-Heldin Lisa Haubenstädt hat sogar einen eigenen Twitter-Account – weitere Infos zum Buch gibt es auch auf der Facebook-Seite zum Roman. Handlung: Lisa Haubenstädt, Anfang 30, leicht chaotische Autorin für Produktbeschreibungen, ist schon seit ein paar Jahren glücklich mit ihrem Freund Alex, einem jungen Arzt – eine Liebe, die, trotz der persönlichen Unterschiede, auch ohne gemeinsame Wohnung und Heirat auskommt, wie sie findet. Beim Thema Heirat kommt ihr dann allerdings Alex‘ aalglatte, perfekte Jugendfreundin Eva mit einem Antrag zuvor und sie kann nur zuhören, wie der diesen Antrag beseelt annimmt und ihre Beziehung mit einem Schlag beendet und sie feststellen muss, dass für ihn der Wunsch nach Ehe und Familie offenbar immer stärker war. Lisa will ihn zurück und lässt sich von Freundin Henni und Nachbar Thomas sogar zum Besuch einer Relationship-Academy überreden, um ihre vermeintliche Bindungsunfähigkeit zu überwinden. Und diese neuen Wege in ihrem Leben sorgen für allerlei Überraschungen und neue Verwirrungen … Fazit:Das Cover ist gleich mal die erste Assoziation zum Roman: Die von Lisa Haubenstädt (und mir ebenfalls) so geliebten Chucks, ein schrammeliger Altbau-Dielenboden und darauf ein eingestöpselter Laptop – irgendwie ein Stück von Lisas Leben. Das Büchlein hat leider nur 159 Seiten – unterteilt in 22 Kapitel von perfekter Leselänge. Und hier ist für mich leider der erste – allerdings auch einzige Kritikpunkt: Der Preis des Buches ist mit 9,99€ für einen Roman in Heftroman-Stärke viel zu hoch angesetzt. Der Verlag sollte die Preisgestaltung bei der Veröffentlichung des nächsten Lisa Haubenstädt-Romans (klingt für mich zumindest so, als soll eine Reihe daraus werden) vielleicht 2 Bände in einem Buch zusammenfassend veröffentlichen, um diese Preispolitik besser zu rechtfertigen. Denn für 9,99€ bekomme ich üblicherweise auch Romane mit 400 Seiten. Zum Roman: Er spielt in Berlin und man merkt, dass die Autorin die Hauptstadt und ihre Hotspots auch richtig gut kennt.  Zudem hat sie selbst interessanterweise an der Uni promoviert, an der ich selbst arbeite. Ich habe mich in dem Roman gleich zu Hause gefühlt. Lisa Haubenstädt ist eine Protagonistin, die man sich auch gut im eigenen Freundeskreis vorstellen kann – sie ist ein wenig chaotisch und spiegelt genau die ewig junge Ü30-Generation wieder, die noch nicht erwachsen werden und sich nicht festlegen will – also insgesamt sehr unterhaltsam. Der Sprachstil ist witzig, pfiffig und ich musste während des Lesens viel Schmunzeln, weil der Roman real und dennoch lustig ist und am Ende sogar ein wenig zum Nachdenken anregt. Ganz großes Lob für die sprachliche Umsetzung, bei der man merkt, dass Kommunikation und Ausdruck die große Stärke der Autorin ist. Ein perfekter, kurzweiliger Roman zum Zwischendurch-Lesen für Junge und Junggebliebene, die sich darin ganz sicher wiederfinden werden. Ich habe ihn wahnsinnig gerne gelesen und hatte viel Spaß mit Lisa und habe auch mit ihr mitgelitten. Von mir gibt es eine 4****-Leseempfehlung (einen Punkt Abzug, weil Preis und Umfang nicht ganz konform sind und der Verlag den Spielraum der Buchpreisbindung nicht so ganz nach oben ausnutzen sollte – das kommt nicht nur den Lesern, sondern auch der Autorin und den Verkaufszahlen zugute). Sollte es einen weiteren Lisa Haubenstädt-Roman geben, werde ich auf jeden Fall wieder am Leben dieser liebenswerten, chaotischen Heldin teilnehmen.

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  • amüsant, genial und gnadenlos ehrlich!

    Schluss mit Sorry!
    Normal-ist-langweilig

    Normal-ist-langweilig

    16. June 2016 um 14:09

    Meine Meinung: Manche Bücher sind dazu geschrieben worden, dass man sie in einem Rutsch durchliest! Dies ist so ein Buch! Die 160 Seiten bieten sich ja auch geradezu an! Ich lese ja nicht ganz so regelmäßig Liebesgeschichten, weil mich die meisten mit ihrer platten Art und dem vorhersehbaren Ende eher langweilen. Manches Mal hat man es ja „im Urin“, dass einem das Buch gefällt – und hier war das so. Meine Redewendung „im Urin haben“ hätte Lisa, der Protagonistin gefallen! Warum? Das müsst ihr schon selbst lesen! Mich haben schon die Überschriften der einzelnen Kapitel teilweise zum Schmunzeln und auch zum Lachen gebracht und die Autorin schaffte es mit diesen alleine schon, mich an das Buch zu ketten! Beispiele gefällig? Meine Favoriten: -Traue keiner, die nach einem Spinat-Sellerie-Saft pappsatt ist -Schießer-Comfort-Schlüpfer -Selfie mit Nackenkrause Klasse, oder? *** Lisa ist einfach herrlich. Ich habe sie von Anfang an gemocht. Auch ihre beste Freundin Henni konnte bei mir schnell und bedingungslos punkten! Vor allem mit ihren kreativen Ideen, wie man Schülern verschiedene Dinge vermittelt. Alex, der eigentliche Angebetete“ war schon gleich unten durch bei mir  – wenn das mal nicht von der Autorin beabsichtigt war….:-) Lisas Geschichte ist genial und einfach ehrlich und vor allem auch prägnant gegenüber vielen Dingen, die die Gesellschaft zur Zeit beherrschen. Was ich damit meine? Da müsst ihr das Buch schon lesen! Aber es lohnt sich! Die Autorin weiß, was Wortwitz und auch was Ironie ist. Sie verwendet beides sehr gekonnt und ich habe sehr oft gestaunt, wie perfekt sie Dinge zur Sprache bringt, die ich schon oft ähnlich gedacht, aber niemals so gekonnt hätte ausdrücken können! Also ein perfektes Buch? FAST… Das Ende ging mir dann doch ein wenig zu schnell – da hätte ich mich gerne noch ein wenig mehr „mitverliebt“! Außerdem – aber das ist wieder etwas Persönliches  -trinken mir Lisa und Henni oder auch Lisa alleine zu viel Alkohol und rauchen dazu sehr viele Zigaretten! Diese Darstellung mag ich nicht und finde sie unpassend! ************** Fazit: Eine sehr amüsanter Roman, der mich oft hat lachen lassen und mich herrlich unterhalten  – und manches Mal auch zum Nachdenken angeregt hat! Gerne würde ich mehr von bzw- über Lisa lesen! (4,5 / 5) @books-and-cats.de

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  • Buchverlosung zu "Schluss mit Sorry!" von Rebecca Vogels

    Schluss mit Sorry!
    tschulixx

    tschulixx

    Zusammen mit dem Eulenspiegel Verlag verlose ich ein Exemplar von „Schluss mit Sorry!“ von Rebecca Vogels. Kurz zum Inhalt: Auch ohne gemeinsame Wohnung und Heirat führt Lisa eine glückliche Beziehung mit ihrem Freund. Glaubt sie. Denn als Alex von einer einstigen Jugendliebe einen Heiratsantrag erhält, verlässt er Lisa kurzerhand für die sichere Aussicht auf Ehe und Familie. Lisa entwirft einen Schlachtplan und will ihre Angst vor einer dauerhaften Bindung besiegen. Aber wie wird man bindungsfähig? Und wann weiß man, dass man den Mann fürs Leben gefunden hat? Lisa Haubenstädt, die zur Generation »Mist,-ich-bin-ohne-Smartphone-zum-Briefkasten-gegangen« gehört, findet Hilfe bei inszenierten Hochzeiten, einer Beziehungsakademie und ihrem Nachbarn Thomas. Nutzt eure Chance, und bewerbt euch gleich! Und so geht’s: Bewerbt euch direkt auf meinem Blog: www.weltentaucherblog.wordpress.com Wenn ihr mögt, auch hier auf lovelybooks. Ihr habt auch die Chance auf 2 Extralose:  Wenn ihr meinem Blog folgt bekommt ihr ein Extralos. Wenn ihr das Gewinnspiel geteilt habt, bekommt ihr ebenfalls ein Extralos. Insgesamt könnt ihr mit ganzen 3 Losen am Gewinnspiel teilnehmen! Regeln: Ihr müsst in Deutschland oder Österreich wohnen. Das Buch wird direkt vom Eulenspiegel Verlag versendet Ausgelost wird am 16.06.2016. Ich wünsche euch viel Glück!

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    • 13
  • Ein unterhaltsamer Frauenroman!

    Schluss mit Sorry!
    MissyFoo

    MissyFoo

    15. June 2016 um 11:02

    In "Schluss mit Sorry!" geht es um Lisa Haubenstädt, eine 31-jährige Frau, die mit ihrem Leben eigentlich ganz zufrieden ist. Wäre da nur nicht ihr Lebensgefährte Alex, ein 38-jähriger Oberarzt, mit dem sie seit drei Jahren zusammen ist und der so langsam eine ganz andere Vorstellungen von seiner Lebensplanung hat, als sie. Unterschiedlicher könnten die zwei wirklich nicht sein. Während Lisa eine liebenswerte Chaotin durch und durch ist, nichts gegen eine eigene Wohnung hat, gerne unabhängig bleibt, trotz ihres Freundes und ihr Leben als "moderne Frau von heute" genießen möchte, ist Alex strukturiert, ein Pragmatiker und will sich langsam festlegen. Er möchte Kinder haben, ein Haus kaufen, sesshaft werden, heiraten - alles Dinge, vor denen Lisa eine Menge Angst hat. Es kommt, wie es wohl eher nicht oft vorkommt, denn Alex bekommt eines morgens von seiner beste Freundin Eva einfach mal so einen Heiratsantrag. Und das auch noch in Gegenwart von Lisa. Als dann Alex auch noch JA sagt, ist Lisa komplett durch den Wind und macht sich lieber mal mit einem "Sorry" vom Acker. Mit so etwas, hat sie jetzt nicht gerechnet. Und ich auch nicht ... Während Alex endgültig unter die Beziehung einen Schlussstrich ziehen möchte, versucht Lisa mehr oder weniger damit klarzukommen. Sie betrinkt sich nach der Trennung eben mal mit ihrer besten Freundin Henni auf dem Balkon, sinniert über ehemalige Nachbarn, die sich als Halborks verkleideten, besucht einen "Beziehungs-Workshop" oder lässt sich von ihrem netten Nachbarn Thomas für eine "Test-Hochzeit" kurz mal heiraten. ... Willkommen im Leben! :) Erzählt wird die humorvolle Geschichte aus der Sicht von Lisa Haubenstädt in der Ich-Perspektive und lässt den Leser ihren Alltag, die Beziehung zu Alex und die Trennung mit dem ganzen Durcheinander Revue passieren. Die witzigen Überschriften wie "Schiesser-Comfort-Schlüpfer" führen den Leser durch die einzelnen Kapitel und regen auch zum Nachdenken an. Rebecca Vogels hat mit ihrer Geschichte die Dinge oft genau auf den Punkt gebracht und das hat mir super gefallen. Mit Lisa Haubenstädt hat die Autorin eine sehr sympathische Protagonistin geschaffen und es war einfach toll, sie durch den ganzen Roman zu begleiten. Auch die anderen Figuren, wie ihre beste Freundin Henni oder ihr Nachbar Thomas, ihre Mutter, Eva und ihr Lebensgefährte Alex etc. waren alle so schön lebendig, authentisch, lebensnah, echt und ich habe mir ein tolles Bild von jedem einzelnen machen können. Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm und der Debütroman von Rebecca Vogels sprüht nur so vor Witz und Humor. Das Buch ist mit seinen knapp 160 Seiten in einem Schwung zu lesen und die Geschichte ist trotz der Kürze in sich wunderbar stimmig. Und mit dem Ende bin ich auch zufrieden! ;) Mein Fazit "Schluss mit Sorry!" ist ein unterhaltsames, liebenswertes und zum Nachdenken anregendes Buch, dass seinen Leser in die Welt einer sympathisch-chaotischen Protagonistin entführt und mit dem Schreibstil, den Figuren und der humorvollen Art völlig überzeugen konnte. Ich kann das Buch weiterempfehlen und es ist absolut lesenswert.

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  • Schluss mit sorry

    Schluss mit Sorry!
    christiane_brokate

    christiane_brokate

    30. May 2016 um 16:28

    Ein  heiterer , lustiger, bodenständiger Roman!Voll Liebe und Schmerz!Lisa eine Chaotin vor dem Herrn und Alex das glatte Gegenteil Arzt , alles muss geplant werden. Alex will nun endlich denn Schritt gehen zu heiraten und Kinder kriegen und macht Lisa einen Heiratsantrag . Diese lehnt ab und trennt sich von ihm . Lisa stürzt sich in das neue Leben in Abenteuer und versucht sich wieder selbst zu finden.Gibt es denn einen wirkliche für Lisa? Wird sie jemals heiraten und glücklich .Sehr genial fand ich die lustigen Überschriften der einzelnen Kapitel. Rebbecca Vogts hat einen Charakter entwickelt Lisa die einem von Anfang an sympatisch ist und mit der ich mich zu hundertprozentig identifizieren kann. Alex war mir zu bieder und passt Überhaupt nicht zu ihr ,als er ihr denn Heiratsantrag machte dachte ich nur "oh nein Lisa nimm ihn nicht an".Bei Alex dachte ich nur der kann sich schnell trösten warum geht das bei Männern immer so schnell?Helmi einen Freundin von Lisa auch sehr sympatisch.Nach der Trennung mischen sich viele Leute ein und meinten Lisa dadurch zu helfen ihr Leben zu ordnen. Dadurch erfährt mann mehr von ihrer Mutter und ihrer Scheidung sowie der drei Phasen Liebesplan von Helmi.Das Buch ist ein herrlicher Sommerroman mit einer Hauptgeschichte und vielen kleinen aber schönen Nebengeschichten rund um Lisa. Ich habe das Buch innerhalb 2 Std durchgehabt und war verliebt in Lisa.Ein Buch zum entspannen, relaxen,lachen und abschalten. 5 von 5 Punkten

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  • Hatte mehr erwartet

    Schluss mit Sorry!
    MsChili

    MsChili

    Schluss mit Sorry ist der Debütroman von Rebecca Vogels und im Eulenspiegelverlag 2016 als Taschenbuch erschienen. Lisa führt eine glückliche Beziehung mit Alex, auch ohne gemeinsame Wohnung und Trauschein. Das glaubt sie, jedenfalls bis ihr Freund den Heiratsantrag seiner Kindergarten- und Jungendfreundin annimmt. Das wirft Lisa aus der Bahn und sie will ihre Beziehungsängste endlich loswerden. Doch so einfach klappt das leider nicht und sie holt sich Ratschläge bei ihrer Freundin Henni und in einer Beziehungsakademie. Das Cover ist recht einfach und verrät nicht viel über den Inhalt des Buches. Die Schrift ist angenehm zu lesen. Der lockere Schreibstil hat mich persönlich nicht richtig fesseln können und ich habe relativ lange für die 160 Seiten gebraucht. Leider bin ich mit Lisa Haubenstädt, der Hauptperson, nicht richtig warm geworden. Ich habe mir schwer getan ihr Verhalten und ihre Ansichten nach zu vollziehen. Schon allein die Tatsache, dass sie die Trennung nach drei Jahren Beziehung mit Alex so hinnimmt ohne großartig um ihn zu kämpfen, war für mich etwas unrealistisch. Zudem kamen bei mir keine Emotionen an, erst gegen Ende des Buches hat sich das gebessert. Lisa’s Art einfach so vor sich hin zu leben und nichts wirklich aus ihrem Leben zu machen, damit bin ich nicht klar gekommen. Die Geschichte hat keinen wirklichen Handlungsstrang bzw. weicht die Autorin oft von diesem ab und wirft irgendwelche Geschichten (Auto fahren, erklärt sich beim Lesen) mitten in die Geschichte ein und hat mich damit meist verwirrt. Außerdem war mir das Ende des Buches von Anfang an klar. Mir persönlich hätten es gerne ein paar mehr Seiten und dafür ein paar andere Blickwinkel sein können, da der Grundgedanke (Mann fürs Leben, Bindungsängste) ganz gut ist. Mir ging jedoch alles dann gegen Ende ein wenig zu schnell. Eine Lektüre, die man so nebenbei lesen kann, meiner Meinung nach aber verbesserungswürdig ist.

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    • 3
  • Für mich zu viele Exkurse und Nebengeschichten, die abgelenkt haben

    Schluss mit Sorry!
    lesebiene27

    lesebiene27

    17. April 2016 um 16:50

    Inhalt: Lisa ist auch ohne Trauschein und gemeinsamer Wohnung mit ihrem Freund Alex glücklich. Doch der nimmt aus heiteren Himmeln den Heiratsantrag einer Kindergartenfreundin an, die ihm all das bieten möchte. Dies stellt Lisa vor die Frage, ob sie beziehungsunfähig ist und was sie hätte besser machen können. Um diesen Themen näher auf den Grund zu gehen, besucht Lisa zusammen mit Freundin Henni und Nachbar Thomas einen Kurs bei der Relationship-Akademie. Das vorrangige Ziel: Alex als bindungsfähige und heiratswillige Frau zurückerobern. Meine Meinung: Der Schreibstil ist ziemlich locker, aber nicht sonderlich fesselnd. Beim Lesen habe ich zwar das Gefühl, dass die Seiten nur so dahinfliegen, aber die Geschichte kommt auf den 160 Seiten nicht wirklich vorwärts. Schade finde ich dabei, dass die Autorin nie bei der ursprünglichen Geschichte bleibt, sondern ständig Exkurse betreibt, um ihre Meinung zu bestimmten Themen zu verdeutlichen. Besonders auffällig ist dies beispielsweise bei dem Kapitel, in dem die Mutter anruft, um Lisa zu sagen, dass sie sich verliebt hat und die Oma ihren Namenstag hat. Daraufhin geht es im Folgenden des Kapitels plötzlich und ohne Zusammenhang um die persönliche Einstellung zum Autofahren und zum digitalen Zeitalter. Hier hätte es der Geschichte besser getan, wenn solche Exkurse, die in jedem Kapitel auftreten, weggefallen wären – auch wenn das die Buchseitenanzahl drastisch reduzieren würde. Bei mir zumindest hat dieser Stil dazu geführt, dass ich mich gefragt habe, was die Autorin mit ihrem Buch zum Ausdruck bringen möchte und worum es überhaupt geht. Denn neben diesen Exkursen versucht die Protagonistin relativ wenig um in ihrem Leben voran zu kommen, geschweige denn in ihrer Beziehung. Abgesehen davon, dass der Ex Alex manchmal noch Thema wird, hat man nicht den Eindruck, als wäre es ihr wichtig, ihn entweder zurück zu erobern oder nach vorne zu sehen. Ein weiterer Punkt, der mich in dem Buch gestört hat, ist die ständige Aufzählung, wie gerne Protagonistin Lisa isst – und zwar in erster Linie nur Fast Food und Süßigkeiten. Spätestens nach 50 Seiten hatte ich ein klares Bild von einer Frau vor Augen, die „irgendwie merkwürdig drauf ist“. Gepaart mit ihren sonstigen Einstellungen, ihrer Abneigung sich für den Partner zurecht zu machen (und darauf auch noch stolz zu sein scheint) und rum zu jammern, ist sie mir bald sehr unsympathisch geworden. Auch die ständige Kritik an anderen Menschen fand ich unpassend, da die Protagonistin auf mich den Eindruck eines ziemlich schwierigen Charakters gemacht hat. Was ich beim Lesen ebenfalls irritierend fand, waren die vielen Vergleiche mit Persönlichkeiten, deren Namen ich noch nie gehört habe oder die mit Brecht, van Gogh oder ähnlichen Berühmtheiten. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass die Autorin dadurch bewusst intellektuell wirken wollte. In diesem Buch war es aber eindeutig zu viel des Guten. Die Grundidee der Story fand ich gut und interessant. Allerdings konnte die Autorin Rebecca Vogels dies meiner Meinung nach nicht sonderlich gut umsetzen. Fazit: In dem Buch "Schluss mit Sorry" von Rebecca Vogels aus dem Eulenspiegelverlag gab es mehr unzusammenhängende Nebengeschichten, als einen roten Faden, der den Leser durch die Geschichte führt, was weniger amüsant sondern nach einiger Zeit vielmehr nervig ist. Für mich ist dies leider ein Buch, das ich nicht weiterempfehlen möchte, weil ich es für ein Debütroman zu schwach fand.

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  • Buchverlosung zu "Schluss mit Sorry!" von Rebecca Vogels

    Schluss mit Sorry!
    Eulenspiegel_Verlagsgruppe

    Eulenspiegel_Verlagsgruppe

    Es wird Frühling! Und normalerweise bedeutet das Frühlingsgefühle. Schmertterlinge im Bauch... Normalerweise. Denn bei Lisa geht grad alles drunter und drüber was die Liebe angeht und eigentlich auch den Rest des Lebens. Zeit für einen Neustart! Also: Alles neu macht der Frühling! Passend dazu verlost der Eulenspiegel Verlag jetzt 10 mal den neuen, gewohnt schlagfertigen und urkomischen Lisa-Haubenstädt-Roman »Schluss mit Sorry« von Rebecca Vogels. Um in den Lostopf zu hüpfen, schreiben Sie uns einfach, welche Ihre Lieblingsjahrezeit ist und warum? Und darum geht´s: Lisa ist glücklich. Auch wenn ihr Freund Alex eigentlich das komplette Gegenteil von ihr ist. Doch genau das bewundert sie an ihm – bis er kurzerhand den Heiratsantrag seiner Kindergartenfreundin annimmt, die mit gemeinsamer Wohnung, Medizinstudium, Spinat-Sellerie-Saft und Stöckelschuhen aufwartet. Das stellt Lisa vor schwerwiegende Fragen: Ist Sex doch wichtiger als Schlafen? Welche Außenwirkung haben bekleckerte Erdbeernachthemden und Nackenkrausen, und hilft Rauchen auf dem Balkon, um endlich wieder den Durchblick zu bekommen? Und – verflixt – wie, bitte schön, wird man bindungsfähig? Besuchen Sie uns auch auf Facebook: https://www.facebook.com/Eulenspiegelverlagsgruppe/

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    • 100
  • Schluß mit Sorry

    Schluss mit Sorry!
    Siko71

    Siko71

    17. April 2016 um 15:15

    Lisa und Alex sind ein Paar. Beide sind jedoch so unterschiedlich wie nur möglich. Alex, der perfekte, ordentliche Arzt und Lise, die chaotische, durchgeknallte "möchtergern" Autorin.Eines Morgens bekommt Lisa mit wie Eva, eine langjährige Freundin von Alex, ihm einen Heiratsantrag macht. Lisa verlässt daraufhin die Wohnung von Alex und will einen Schlußstrich ziehen. Dabei erzählt sie viele tolle  und lustige Episoden aus ihrem Leben und Liebesleben, nimmt an einem Seminar über Beziehungen teil und hofft dabei Alex zu vergessen. Kann es ihr gelingen und wird sie ihren passenden Deckel auf den Topf finden?Eine lustige turbolente Liebesgeschichte die einfach 5 Sterne wert ist.

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  • Eine Geschichte über Selbstbestimmung und die Suche nach Liebe

    Schluss mit Sorry!
    SaintGermain

    SaintGermain

    15. April 2016 um 17:35

    Auch ohne gemeinsame Wohnung und Heirat führt Lisa eine glückliche Beziehung mit ihrem Freund. Glaubt sie. Denn als Alex von einer einstigen Jugendliebe einen Heiratsantrag erhält, verlässt er Lisa kurzerhand für die sichere Aussicht auf Ehe und Familie. Lisa entwirft einen Schlachtplan und will ihre Angst vor einer dauerhaften Bindung besiegen. Aber wie wird man bindungsfähig? Und wann weiß man, dass man den Mann fürs Leben gefunden hat? Lisa Haubenstädt, die zur Generation »Mist,-ich-bin-ohne-Smartphone-zum-Briefkasten-gegangen« gehört, findet Hilfe bei inszenierten Hochzeiten, einer Beziehungsakademie und ihrem Nachbarn Thomas. Zum Cover: Sehr passend zur Story. Die Converse am Rand und die moderne Technik im Zentrum. Schlicht gehalten und doch jugendlich und ansprechend. Zur Story. Lisa ist ein Original die viel über ihr Rundherum nachdenkt und Vergleiche anstellt, die auch schon mal ein Schmunzeln beim Lesen auf die Lippen zaubert. Es kombiniert den Ernst des Lebens und die Angst vor dem Alleine sein mit einer Portion Humor. Einerseits wirkt Lisa ein wenig exzentrisch, doch ist sie das wirklich?? Oder einfach nur eine ganz normale bequem veranlagte Frau, die sich nach der Liebe sehnt und sich dabei aber nicht selber aufgeben will. Manchmal springen die Gedanken von Lisa schnell hin und her, so dass man schon ein wenig Konzentration beim Lesen an den Tag legen muss.  Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich kann es gerne weiterempfehlen.

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  • Schluss mit Sorry!

    Schluss mit Sorry!
    Blaustern

    Blaustern

    15. April 2016 um 12:10

    Die 31jährige Journalistin Lisa Haubenstädt ist rundum glücklich mit ihrem Lebensgefährten Alex und ihrem Leben im Allgemeinen. Doch er ist inzwischen 38 und will mehr. Als Oberarzt hat er nämlich alles erreicht, nun fehlen ihm nur noch eine Familie mit Kindern und ein Haus dazu, und er will Lisa heiraten. Doch die weigert sich. Als ihm dann seine Ex-Freundin Eva einen Antrag macht, sagt er kurzerhand zu, und Lisa kann es einfach nicht fassen. Aber sie lässt sich nicht entmutigen und kämpft um ihn. Wird sie ihn zurückgewinnen können? Und wird sich dann auch ihre Einstellung zu der Beziehung ändern?Lisa ist eine ganz moderne Frau von heute, die lieber Karriere macht, als den Kochlöffel für Nachwuchs zu schwingen. Die die Stunden für sich selbst genießt bzw. mit ihrem Freund. Doch dann kommt etwas Ungeahntes auf sie zu, und sie stellt so einiges in Frage und überlegt neu. Hier erzählt Lisa ihre Geschichte aus ihrem Alltagsleben mit und ohne Alex mit viel Witz und Humor in der Ich-Perspektive. Dabei blitzt immer wieder die Ironie durch, was für einiger Lacher sorgt. Man wird wirklich gut unterhalten. Das Buch kann man kaum aus der Hand legen, und doch gibt es auch Stoff zum Nachdenken.

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  • Ein witziger Debütroman mit Lisa Haubenstädt

    Schluss mit Sorry!
    Lesezeichen16

    Lesezeichen16

    05. April 2016 um 15:39

    Klapptext: Lisa ist glücklich. Auch wenn ihr Freund Alex eigentlich das komplette Gegenteil von ihr ist. Doch genau das bewundert sie an ihm – bis er kurzerhand den Heiratsantrag seiner Kindergartenfreundin annimmt, die mit gemeinsamer Wohnung, Medizinstudium, Spinat-Sellerie-Saft und Stöckelschuhen aufwartet. Das stellt Lisa vor schwerwiegende Fragen: Ist Sex doch wichtiger als Schlafen? Welche Außenwirkung haben bekleckerte Erdbeernachthemden und Nackenkrausen, und hilft Rauchen auf dem Balkon, um endlich wieder den Durchblick zu bekommen? Und – verflixt – wie, bitte schön, wird man bindungsfähig? Schluss mit Sorry ist der Debütroman von Rebecca Vogels. Der witzige Schreibstil fesselt den Leser sofort ans Buch und entführt in in das Berliner Stadtleben von Lisa Haubenstädt. In kurzen und knappen Kapitel, die jeweils mit einer entsprechenden Überschrift versehen worden ist, darf sie hier (in der Ich-Perspektive) aus ihrem Alltag und über die Trennung von Alex erzählen. Hier hat die Autorin weder mit Charme, noch mit Ironie oder mit Humor gegeizt, denn immer wieder findet man Lisa in den aller komischsten Situationen wieder, die einen den einen oder anderen Lacher bescheren. Die Protagonisten sind allesamt sympathisch und menschlich dargestellt worden und dadurch fiel es sehr leicht, sich die jeweiligen Personen in den einzelnen Handlungen vorzustellen . Mit Ecken und Kanten und durch Ich-bleib-mir-selber-treu meistern sie ihr Leben. Was sich natürlich auch auf den Unterhaltungswert wieder positiv auswirkt. Über die Handlung möchte ich nicht viel schreiben, aber hier geht es um Liebe, Vertrauen, Freundschaft und Ängste. Das Ende fand ich sehr rund und super auf die Geschichte abgestimmt. Trotz der knapp 160 Seiten ist es eine sehr stimmige Geschichte geworden, die einem beim Lesen in seinen Bann ziehen kann. Ein sehr witziger, aber auch ein wenig nachdenkliche r Liebesroman, der mir sehr großen Spaß gemacht hat . Ich hoffe, dass man noch viel von Lisa Haubenstädt lesen darf.....

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  • Herz Schmerz

    Schluss mit Sorry!
    fredhel

    fredhel

    26. March 2016 um 17:13

    Lisa Haubenstädt ist zwar nicht meine Altersklasse, aber je weiter ich beim Lesen voran schritt, umso mehr Gemeinsamkeiten konnte ich entdecken. Zwar hab ich noch nie auf so eine skurrile Art eine Partnerschaft aufgekündigt bekommen, aber der Inhalt unserer Handtaschen ist sich schon sehr ähnlich. Auch wenn Lisa sich immer gesträubt hatte, mit dem wundervoll perfekten Alex zusammen zu ziehen, so ist der Trennungsschmerz im ersten Moment doch gewaltig. Alex und seine erlauchte Verwandtschaft schauten immer mit einem gewissen Dünkel auf ihre unkomplizierte Art herab. Auf der einen Seite bewundert sie schon, wie strukturiert sein Leben abläuft, und wie hoch und umfassend sein Bildungslevel ist, aber all das lässt auch einen nagenden Stachel der Minderwertigkeit in ihrem tiefsten Inneren wachsen. Sie besucht mit ihrem sympathischen Wohnungsnachbarn ein Selbstfindungsseminar, und von Woche zu Woche wird sie freier und erkennt, dass man im wesentlichen sich und seiner Wesensart treu bleiben muss, um eine Partnerschaft erfüllt leben zu können.So geschwollen und abstrakt kommt die Autorin natürlich nicht daher. Sie wirft uns mitten in Lisas turbulentes Leben hinein und jede Seite  lässt sich mit großem Vergnügen und dem ein oder anderen Lächeln lesen. Hoffentlich gibt es eine Fortsetzung!

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  • Chicklit für Ü30-Girls

    Schluss mit Sorry!
    robberta

    robberta

    24. March 2016 um 14:01

    Schluss mit Sorry!      von Rebecca Vogels Lisa ist glücklich. Auch wenn ihr Freund Alex eigentlich das komplette Gegenteil von ihr ist. Doch genau das bewundert sie an ihm – bis er kurzerhand den Heiratsantrag seiner Kindergartenfreundin annimmt, die mit gemeinsamer Wohnung, Medizinstudium, Spinat-Sellerie-Saft und Stöckelschuhen aufwartet. Das stellt Lisa vor schwerwiegende Fragen: Ist Sex doch wichtiger als Schlafen? Welche Außenwirkung haben bekleckerte Erdbeernachthemden und Nackenkrausen, und hilft Rauchen auf dem Balkon, um endlich wieder den Durchblick zu bekommen? Und – verflixt – wie, bitte schön, wird man bindungsfähig? Zum Inhalt: Lisa wird Knall auf Fall von ihrem Freund Alex verlassen, weil der den Heiratsantrag von Eva seiner Sandkastenfreundschaft annimmt. Die 31jährige Lisa sucht Trost bei ihrer Freundin Henni doch die steckt auch in einer Beziehungskrise und überredet sie samt Nachbar Thomas zu einem Beziehungskurs. Die ungeschminkt die Wahrheit erkennt Lisa erst nach und nach und so nimmt das Leben eine unerwartete Wendung. Meine Meinung: Der Schreibstil ist locker zu lesen aber es gibt nur einen flachen Spannungsbogen. Die ewigen Rückblenden waren mir zu wirr und die Vergleiche haben mir nur zum Teil gefallen. Das nette Debüt hat durchaus Potential konnte mich aber nicht ünerzeugen. Chicklit für Ü30-Girls

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