Rebecca Westcott

 4.5 Sterne bei 26 Bewertungen
Autorin von Pusteblumentage, Fünf Dinge, die dir niemand verrät und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Rebecca Westcott

Pädagogin und Kinderbuchautorin: Die britische Schriftstellerin Rebecca Westwood, beschloss nach ihrem Lehramtsstudium an der Exeter University an einer Schule für Jugendliche mit Lernschwierigkeiten und in einer Jugendstrafanstalt zu arbeiten. Obwohl sie interessante Arbeitsmöglichkeiten für sich gefunden hatte, haben sie diese nie wahrhaftig erfüllt. Erst als sie mit dem Schreiben begann entdeckte sie ihre wahre Leidenschaft. Rebecca Westcotts erstes Kinderbuch "Pusteblumentage" wurde direkt dann auch für die "Schönsten Deutschen Bücher" nominiert. In einer Grundschule in Dorset unterrichtet die Schriftstellerin und Lehrerin Musik und lebt dort mit ihrem Ehemann und ihren drei Kindern.

Alle Bücher von Rebecca Westcott

Pusteblumentage

Pusteblumentage

 (26)
Erschienen am 10.02.2017
Fünf Dinge, die dir niemand verrät

Fünf Dinge, die dir niemand verrät

 (2)
Erschienen am 20.07.2018
Violet Ink

Violet Ink

 (0)
Erschienen am 03.07.2014

Neue Rezensionen zu Rebecca Westcott

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Hasenschnutes avatar

Rezension zu "Fünf Dinge, die dir niemand verrät" von Rebecca Westcott

Fünf Dinge, die dir niemand verrät
Hasenschnutevor einem Monat

Inhalt:

Mein schrecklich schöner, unvergesslicher Sommer
Erin ist sauer, unglaublich sauer – darüber, dass ihre Mum sie einfach verlässt, und darüber, dass ihre Eltern sich um eine alte Teekanne streiten, während sie ihnen total egal ist. Aber das reicht natürlich nicht, jetzt müssen sie ihr auch noch den ganzen Sommer verderben, nur weil sie mit der Kreditkarte ihres Vaters losgezogen ist, um sich das lang ersehnte iPad zu kaufen: Anstatt mit ihren Freundinnen im Freibad zu entspannen, soll Erin ihrem Vater bei der Arbeit helfen – und der ist Gärtner in einem Altersheim! Dort trifft sie auf die griesgrämige alte Martha und Lucas mit den Strubbelhaaren, und ihr Sommer wird doch ganz anders als erwartet.

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist altersgerecht, leicht verständlich, gut und flüssig zu lesen. 

Die Geschichte hat mir ganz gut gefallen, aber sie war mir etwas zu ruhig. Ich hätte mir ein bisschen mehr Spannung gewünscht.

Erin muss als Strafe ihre Sommerferien im Altersheim verbringen. Zuerst denkt sie, dass dies die langweiligsten Ferien ihres Lebens werden, doch am Ende muss sie feststellen, dass es ihre besten waren. Es geht hier nicht um spannende Erlebnisse, sondern um wichtige Botschaften und den Umgang untereinander, um Freundschaften, Hilfe, Verständnis und vieles mehr. Erin lernt im Altersheim so einiges. Außerdem muss sie sich mit der Trennung ihrer Eltern und dem damit verbundenen Schmerz auseinandersetzen.
Erin hat sich sehr weiterentwickelt, was mir gut gefallen hat. Auch Lucas hat mir gut gefallen. Er war genau das Gegenteil von Erin, beide haben sich gut ergänzt.

Fazit:

Eine schöne Geschichte, die innere Werte und wichtige Botschaften vermittelt.

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Tine_1980s avatar

Rezension zu "Fünf Dinge, die dir niemand verrät" von Rebecca Westcott

Ruhigerer Plot, aber schöne Botschaften!
Tine_1980vor 2 Monaten

Erins Eltern haben sich getrennt und sie ist wahnsinnig sauer – darüber, dass ihr Mum sie einfach verlässt, dass ihre Eltern sich um alte Teekannen streiten, während sie ihnen total egal ist.
So entschließt sie sich, mit der Kreditkarte ihres Vaters loszuziehen und sich das lang ersehnte I-Pad zu kaufen. Doch ihr Vater zieht seine Konsequenzen und verdonnert sie, die ganzen Sommerferien mit ihm in ein Altersheim zu gehen, in dem er als Gärtner arbeitet. Keine Treffen mit ihren Freundinnen, kein Freibad. Dort trifft sie auf die griesgrämige Martha und Lucas mit den Strubbelhaaren, und ihr Sommer wird doch ganz anders, als sie erwartet hat.

Das Buch eignet sich für Mädchen, die sich in der entsprechenden Altersklasse von 12/13 Jahren befinden. Die Zeit, in der man sich erst selbst finden muss, wobei diese Zeit natürlich länger andauert. Doch sehr oft ist es für Mädchen die erste schwere Zeit, dieser Wechsel vom Kind zum Teenie, wo eben nicht alles so läuft, wie man es sich erhofft.
Auch für Erin ist dieser Sommer so ganz anders. Ihre Freundinnen sind ihr sehr wichtig und im ersten Moment bockt sie einfach herum und will das Ganze nicht an sich heranlassen. Klar, es ist auch total doof in einem Altersheim abzuhängen und dort Unkraut zu zupfen. Und Martha mit ihrer stillen und griesgrämigen Art macht es ihr auch nicht unbedingt leicht. Dazu kommt, dass ein 12-jähriges Mädchen nicht unbedingt weiß, über was man mit einer unbekannten, alten Frau sprechen kann.
Als dann noch Lucas mit ins Boot kommt, wird es für sie etwas leichter und nach und nach erfährt sie, warum Martha so ist, wie sie ist. Diese hat ihre Sprache und die Beweglichkeit ihrer einen Körperseite durch einen Schlaganfall verloren.
Martha ist so wunderschön beschrieben, dass man sich in den wenigen Kapiteln aus ihrer Sicht, voll und ganz in sie hineinversetzen kann. Man versteht die Frustrationen, das Zurückblicken zu einer jüngeren Version von sich selbst. Es ist für einen aktiven Menschen glaube ich wahnsinnig frustrierend, durch eine Krankheit und das Alter so eingeschränkt zu werden. Ich mochte sie wahnsinnig gern.
Die Geschichte selbst punktet nicht durch viele spannende Ereignisse, nein, es sind die Botschaften die durch das Buch nach außen zum Leser transportiert werden. Es muss nicht unbedingt das Ende sein, wenn man sich mit alten Menschen beschäftigt, man kann sogar viel von ihnen lernen. Freundschaften verändern sich und einen selbst und Menschen können einem ans Herz wachsen, obwohl man dies am Anfang nie geahnt hätte.
Auch die Trennung ihrer Eltern und die damit verbundenen Gefühle, die Wut, die Verzweiflung und der Schmerz, werden hier authentisch eingebracht. Was mir besonders gefallen hat, war die Entwicklung von Erin, von der bockigen Tochter, die in sich eine solche Wut auf ihre Eltern trägt, hin zur verständnisvollen und respektierenden Person. Manchmal dauert es etwas, bis man als Kind versteht, dass man nicht immer beim Partner bleiben kann, dass die Liebe manchmal nicht fürs ganze Leben ausreicht und es den Elternteilen vielleicht auf Dauer besser ohne den anderen Partner geht, auch wenn es erst schwer ist. Bis Kinder diese Entscheidung verstehen und akzeptieren können, dauert es meist. Martha hat Erin hier wahnsinnig geholfen.
Ich mochte dieses Buch mit seiner stillen, aber berührenden Art und Weise, doch weiß ich nicht, ob die Botschaften bei den Mädchen auch so ankommen. Mir hätte es etwas mehr gefallen, wenn Erin eher 14 Jahre alt gewesen wäre, da es für mich dann noch einen Ticken authentischer gewesen wäre.

Alles in allem ist es ein ruhigeres Buch, welches zeigt, dass nicht alles so schlimm enden muss, wie es begonnen hat. Ganz viele schöne Botschaften und eine tolle Entwicklung der Protagonistin.

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L-Jays avatar

Rezension zu "Pusteblumentage" von Rebecca Westcott

Berührend für jung und alt..
L-Jayvor einem Jahr

Die 13-jährige Liv führt ein fast normales Leben. Abgesehen davon, dass ihr großer Bruder unter dem Asperger Syndrom leidet und die Familie daher unter klaren Regeln lebt. Eines Tages fängt Liv ihre Mutter an, sich merkwürdig zu benehmen, erlaubt ihr sich Ohrlöcher stechen zu lassen und möchte unbedingt den ersten BH mit ihr kaufen, obwohl das noch gar nicht notwendig ist. Liv fragt sich verwirrt was los ist, mit der Wahrheit hat sie nicht gerechnet...

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Ich habe dieses Buch von meiner 9-jährigen Stiefschwester bekommen, weil sie es total schön fand und ich es doch auch unbedingt lesen sollte. Ich bin also ohne Erwartungen an die Geschichte ran gegangen. Ich war doch eher skeptisch durch die junge Protagonistin und war geschockt wir gut es mir letztlich gefallen hat.

Liv ist zwar erst 13 Jahre alt und hat auch die typischen Probleme, die für dieses Alter treffend sind, dennoch wirkt sie auf den Leser schon sehr erwachsen. Ich denke durch ihren Asperger erkrankten Bruder ist sie schon sehr reif und viel einsichtiger als andere Mädchen in ihrem Alter.

Durch diese junge und doch sehr reife Protagonisten ist mir das Lesen sehr leicht gefallen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und ich habe das Alter beim Lesen kaum bemerkt. Ich bin eigentlich eine typische Leserin die es nicht leiden kann, wenn die Protagonisten einen ganzes Stück jünger sind als ich, doch in diesem Fall hat es mich nicht gestört. Dadurch ist das Buch geeignet für die jüngeren aber auch ältere Leserinnen und Lesern. Ich denke, dass es ein gutes Buch ist um Kindern/ Jugendlichen näher an diese Thematik heranzuführen. Trauriger weise ist dieses Thema Bestandteil des Lebens. Bei einigen Menschen früher und bei anderen später, dennoch gehört es dazu.  

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