Neuer Beitrag

rebecker

vor 1 Jahr

Alle Bewerbungen

Hallo liebe Thriller-Freunde,

ich möchte euch meinen ganz persönlichen Lieblings-Thriller "Tramperin des Todes" vorstellen.

Die hübsche Janita wird von immer wiederkehrenden schrecklichen Albträumen geplagt, die mit grausamen Erlebnissen vergangener Jahre im Zusammenhang stehen. Um die Vergangenheit endlich bewältigen zu können, entscheidet sie sich für einen teuflischen Plan. Als Tramperin getarnt, lauert sie gezielt jungen Männern auf, um sie kaltblütig zu töten. Keines der Opfer ahnt etwas von ihren hinterhältigen Absichten, sondern freut sich insgeheim auf ein vermeintlich erotisches Abenteuer mit der attraktiven Blondine.

Janitas Motiv verrate ich natürlich nicht, denn sonst würde ich euch die Spannung nehmen. Leider stehen mir nur eBooks zur Verfügung, die ich euch gern im erforderlichen Format zukomme lasse. Über eine rege Beteiligung an der Leserunde würde ich mich sehr freuen. Als kleinen Vorgeschmack stelle ich vorerst einmal den Prolog ein. Ich wünsche euch allen ein frohes Osterfest. Liebe Grüße Rebecker-Renate Gatzemeier

Autor: Rebecker Renate Gatzemeier
Buch: Tramperin des Todes
1 Foto

rebecker

vor 1 Jahr

Prolog

Hastig öffnete Janita die Kellertür. Kalte Luft schlug ihr und dem verhassten Begleiter entgegen. Ihre Finger zitterten beim Betätigen des Lichtschalters. Vorsichtig stieg sie Stufe für Stufe die steile Holztreppe hinab, dicht gefolgt von dem ahnungslosen Trottel, dessen Neugier ihm noch zum Verhängnis werden sollte. Je tiefer sie kamen, desto kühler wurde es. Die spärliche Beleuchtung reichte nicht aus, um den darunter befindlichen Raum in vollem Umfang zu erhellen.

„Boah, das ist hier ja arschkalt und stockdunkel“, hörte Janita ihn hinter sich klagen. Sein Atem streifte ihren Nacken. „Wo geht denn in diesem Bunker das Licht an?“ Mit der Hand fummelte er an der Wand herum.

„Der Keller befindet sich noch in seinem Ursprungszustand und verfügt ab hier über kein elektrisches Licht mehr. Wir müssen eine Petroleumlampe anmachen, sie steht dort drüben.“ Mit dem ausgestreckten Arm deutete Janita auf einen in der Ecke befindlichen Tisch, der aufgrund des Dämmerlichts nur schwer zu erkennen war.

„Ach, du Scheiße, auch das noch.“

Zielstrebig steuerte Janita auf den Tisch zu und schnappte sich die Lampe. Gleichzeitig ergriff sie die danebenliegenden Streichhölzer und zündete das altertümliche Teil an.

„Na, hell genug?“, raunte sie ihm zu und hielt die Funzel in die Höhe.

„Wieso sprichst du so leise?“, fragte er misstrauisch.

„Weil es hier Weingeister gibt und die nicht unbedingt mitbekommen müssen, dass wir sie bestehlen.“

„So ein Blödsinn. Wer es glaubt, wird selig.“ Er tippte sich mit dem Zeigefinger an die Stirn. „Und wo ist jetzt der versprochene Alkohol?“ Neugierig blickte er sich um. Sie standen in einem Felsenkeller. An den Wänden befanden sich Regale, auf deren Brettern Gläser mit eingekochtem Obst und Gemüse lagerten.

„Der Alkohol ist weiter hinten in einem unterirdischen Kellergewölbe. Dort ist es aber ein bisschen gruselig.“ Janita kicherte. „Wetten, du traust dich nicht hinunter? Wärst nicht der erste, der Angst hat.“ Betont übermütig zog sie ihn mit sich.

„Männer sind in dieser Hinsicht wesentlich sensibler als Frauen.“
„Da kennst du mich aber schlecht“, posaunte er.

„Hier ist es.“ Schwungvoll stellte Janita die Funzel auf die Erde und zeigte auf eine metallene Bodenplatte, die obenauf über einen Stahlring zum Greifen verfügte. „Na, wenn das so ist, dann zeig mal, was du drauf hast. Ich kriege das Ding nur mit großer Mühe angehoben.“ Breitbeinig stand sie vor ihm und sah ihn herausfordernd an. „Wenn wir den Wein erst haben, kann die Party steigen. Ich rufe auch noch eine Freundin an, damit dein Kumpel nicht so allein ist.“ Beinahe zärtlich strich sie ihm über den Ärmel seiner Jacke, damit er nicht merkte, wie sehr sie ihn verabscheute.

„Deine Ideen könnten glatt von mir sein.“ Feixend rieb sich Benny die Hände, bevor seine Finger den Ring umschlossen und den schweren Deckel anhoben. „Wow, da unten ist es ja noch eisiger als hier. Und jetzt?“ Gespannt schaute er zu ihr hinüber.

„Soll ich, oder bist du wirklich so mutig, wie du tust?“ Provokativ hielt sie die Lampe über die Öffnung. „Unterhalb der Leiter befindet sich der Weinkeller meines Opas. Du kannst dir nicht vorstellen, wie umfangreich der ausgestattet ist. Man muss ihn einfach mal gesehen haben.“ Als sie Anstalten machte hinunterzuklettern, hielt er sie am Arm fest.

„Ich glaube, das ist Männersache. Halt du nur schön die Lampe fest und gib mir vernünftige Anweisungen, wo ich die besten Sorten finde.“ Noch ehe Janita sich versah, war ihr Begleiter die ersten Sprossen der Leiter heruntergeklettert. „Reich mir doch mal die Funzel, damit ich etwas besser sehen kann.“ Erwartungsvoll blickte er nach oben, als ihm unverhofft etwas entgegengeflogen kam. Er wollte noch ausweichen, aber es gelang ihm nicht. Die brennende Petroleumlampe erwischte ihn am Kopf und sorgte für den Verlust des Gleichgewichts. Mit den Armen hilflos rudernd stürzte er schreiend zu Boden.

Hoch konzentriert hatte Janita seinen freien Fall verfolgt. Es mussten ungefähr drei Meter gewesen sein, die er in die Tiefe segelte. Die Lampe war dabei scheppernd zu Bruch gegangen und außer einem leisen Stöhnen konnte sie keine anderen Geräusche wahrnehmen. So schnell wie möglich schloss sie die Klappe wieder und rannte davon. Ihr Puls raste, denn sie wusste genau, dass ihr nur noch wenige Minuten blieben, bis der Freund des im Weinkeller Eingesperrten ins Haus kam und nach seinem Kumpel suchen würde.

SaintGermain

vor 1 Jahr

Alle Bewerbungen

Würde gerne in EPUB mitlesen

Beiträge danach
61 weitere Beiträge (Klassische Ansicht)
Beiträge davor

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 1 Jahr

Freitag, 27. Dezember 2013, 22:00 Uhr, das Warten
Beitrag einblenden

Das zweite Opfer ist Linus Mängel. Janita hat sich ja sehr schnell ans morden gewöhnt. Wie viele Opfer kommen noch und warum?????

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 1 Jahr

Samstag, 28. Dezember 2013, 10:00 Uhr, die Polizei
Beitrag einblenden

Kommissar Bärlauch kommt ins Spiel. Der Tankstellenpächter Ottermeier meldet seinen Angestellten Linus vermisst. Bin gespannt wie lange er braucht Janita zu stoppen.

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 1 Jahr

Samstag, 28. Dezember 2013, 19:00 Uhr, Janita
Beitrag einblenden

Das nächste Opfer ist in Planung. Es soll Marco sein. Irre ich mich jetzt? ist Benjamin nicht nur dabei, weil Marco ihn mitgenommen hat? Er war doch nicht eingeplant oder habe ich etwas überlesen?

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 1 Jahr

Samstag, 28. Dezember 2013, 21:00 Uhr, Marko
Beitrag einblenden

Marco ist ja widerlicher Kerl. Bei ihm kann ich mir wahrhaftig vorstellen das er vor 7 Jahren etwas mit Janita angestellt hat.

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 1 Jahr

Samstag, 28. Dezember 2013, 22:00 Uhr, Benny
Beitrag einblenden

Also Benny schadet es nicht so hilflos und ängstlich, verwundet im Keller zu sein. Er kann das ruhig mal an eigenem Leib spüren, was Angst ist.

rebecker

vor 1 Jahr

Samstag, 28. Dezember 2013, 19:00 Uhr, Janita
Beitrag einblenden

Ein LovelyBooks-Nutzer schreibt:
Das nächste Opfer ist in Planung. Es soll Marco sein. Irre ich mich jetzt? ist Benjamin nicht nur dabei, weil Marco ihn mitgenommen hat? Er war doch nicht eingeplant oder habe ich etwas überlesen? Nein, du hast nichts überlesen, liebe Martha. Genau das ist ja Janitas Problem, dass Benjamin jetzt plötzlich im Auto sitzt. Damit hatte sie nicht gerechnet. Ihn wollte sie eigentlich zu einem späteren Zeitpunkt treffen ... Liebe Grüße Renate

Marthas Zweifel

rebecker

vor 1 Jahr

Freitag, 27. Dezember 2013, 17:00 Uhr, die Anhalterin
Beitrag einblenden

Ein LovelyBooks-Nutzer schreibt:
Das ist mir auch in den Kopf gekommen. Janita hat offensichtlich ihr Vorhaben schon länger geplant aber wenn ich morden will, so kann ich mir vorstellen darf ein Gefühl von Ekel keine Rolle spielen. Ihr habt ja vollkommen recht, dass Ekel keine Rolle spielen darf, aber Janita ist ja keine Profikillerin und im Grunde ihres Herzens ein ganz normaler Mensch. Natürlich wollte sie stark sein und die Emotionen beiseite schieben, aber ganz so einfach war es dann wohl doch nicht. Ich habe eine Spinnenphobie, und sage mir immer wieder, dass mir die kleinen behaarten Tierchen nichts tun, aber sobald ich einer gegenüberstehe, ist es aus mit den guten Vorsätzen. LG Renate

Antwort auf Trikerins Einwand

Neuer Beitrag