Rebekka Knoll

 3.9 Sterne bei 84 Bewertungen
Autor von Geliebte Angst, Das Kratzen bunter Kreide und weiteren Büchern.
Rebekka Knoll

Lebenslauf von Rebekka Knoll

Rebekka Knoll wurde 1988 in Kassel geboren und wuchs auf dem Land auf. Um Germanistik und Theaterwissenschaft zu studieren, zog sie in verschiedene Städte: zunächst nach Erlangen und von dort nach Bern, später nach Frankfurt und dann nach Berlin, wo sie derzeit lebt. 2010 wurde sie als Nachwuchsautorin der Literaturstiftung Bayern im Rahmen des Festivals »Literatur Update Bayern« ausgewählt. »Das Kratzen bunter Kreide« ist ihr Debütroman. Für diesen und den zweiten Roman, der im Jahr 2013 erscheinen wird, ist sie mit dem Kurd-Laßwitz-Stipendium der Stadt Gotha ausgezeichnet worden, das es ihr ermöglicht, ein halbes Jahr als Stadtschreiberin in Gotha zu leben und zu schreiben.

Alle Bücher von Rebekka Knoll

Rebekka KnollGeliebte Angst
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Geliebte Angst
Geliebte Angst
 (50)
Erschienen am 23.03.2015
Rebekka KnollDas Kratzen bunter Kreide
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Das Kratzen bunter Kreide
Das Kratzen bunter Kreide
 (18)
Erschienen am 15.09.2012
Rebekka KnollSplittermädchen
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Splittermädchen
Splittermädchen
 (16)
Erschienen am 15.05.2014

Neue Rezensionen zu Rebekka Knoll

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Zyprims avatar

Rezension zu "Geliebte Angst" von Rebekka Knoll

Geliebte Angst - Rebekka Knoll
Zyprimvor 7 Monaten

Handlung:


Emilias Freund kommt bei einem Autounfall ums Leben und sie ist am Boden zerstört, da dieser die Liebe ihre Lebens war. Für sie bricht eine Welt zusammen doch gerade als sie dank ihrer Freundinnen wieder nach vorne zu schauen beginnt, bekommt die plötzlich Nachrichten von ihm. Erst hält sie es für einen geschmacklosen Scherz aber diese Nachrichten enthalten Details über die Beziehung der Beiden, die noch nicht einmal ihre besten Freundinnen wissen können. Sie gerät immer tiefer und tiefer in einen Strudel aus Angst, Hoffnung und unbändigem Zorn und gemeinsam mit ihren Freundinnen begibt sie sich auf die Suche nach dem Absender, denn sie ist sich ziemlich sicher, dass dieser nicht der sein kann, für den er sich ausgibt - oder?

Meine Meinung:

Ich fand die Geschichte hörte sich wirklich interessant an und ich versprach mir sehr viel davon aber meine Erwartungen musste ich beim Lesen etwas zurückschrauben. In Erwartung an einen Thriller griff ich zu dem Buch aber tatsächlich würde ich es nicht als solches beschreiben. Dafür fehlte dem Buch doch einiges an Spannung - vom Ende abgesehen. Um nicht zu hart damit ins Gericht zu gehen muss man erwähnen, dass sich das Buch wohl an eine jüngere Altersgruppe als die Meine, richtet und dann kann man über zahlreiche Dinge hinwegsehen aber dennoch hatte ich das Gefühl, dass die Charaktere nicht richtig ausgearbeitet wurden, wenig Tiefgang hatten und ziemlich undurchsichtig blieben - von der Protagonistin abgesehen. Emilias Handlungen waren für mich nicht immer nachvollziehbar aber das müssen sie für mich persönlich auch nicht immer sein, da jeder Mensch anders denkt und handelt aber dennoch fand ich es nicht immer ihrem Alter entsprechend (18). 

Der Schreibstil war sehr angenehm aber nicht überragend. Er lies sich flüssig lesen und das ist meiner Meinung nach bei einem Jugendbuch doch sehr wichtig. Die meiste Zeit wird aus der Perspektive von Emilia erzählt aber ab und an auch aus dem Blickwinkel des Stalkers. Ich persönlich fand diese Mischung sehr angenehm und keineswegs störend im Lesefluss. Die Kapitel sind eher kurz gehalten, wodurch man das Gefühl hat schneller durch die Geschichte zu rauschen.

Das Buch lockt einen öfters auf eine falsche Fährte und so hat es dazu geführt, dass ich es ziemlich schnell durchgelesen hatte um als bald zu der Auflösung zu gelangen, die am Ende doch ziemlich plausibel war. Ich persönlich hätte mir dennoch mehr Input seitens des Stalkers gewunschen.

Fazit:

Ein Buch, welches für sein Genre sehr vieles richtig gemacht hat aber doch Luft nach oben gelassen hat und ausbaufähig gewesen wäre. Die Idee war einfallsreich aber man hätte meiner Meinung nach mehr daraus machen können. Die Charaktere waren ausbaufähig und an manchen Stellen empfand ich das Buch etwas realitätsfern.

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Sternschnuppi15s avatar

Rezension zu "Geliebte Angst" von Rebekka Knoll

Ein Buch mit verschenktem Potenzial...
Sternschnuppi15vor 2 Jahren

INHALT:
Als Emilias Freund bei einem Autounfall ums Leben kommt, bricht die Welt für sie zusammen. Er war ihre erste große Liebe. Doch plötzlich bekommt sie Nachrichten von ihm. Jemand gibt sich für ihren Freund aus und verfolgt sie anscheinend auf Schritt und Tritt. Wie kann das sein, wenn er doch tot ist? Emilia weiß nicht, wem sie noch trauen kann und macht sich auf die Suche des Stalkers...

MEINE MEINUNG:
Ich habe mich unglaublich auf das Buch gefreut, da es sich nach einer spannenden Geschichte mit Nervenkitzel geklungen hat. Doch auch wenn auf dem Buch "Thriller" draufsteht, konnte ich das Buch leider nicht so bezeichnen.
Die Geschichte konnte mich leider nicht wirklich packen. Es war nicht viel Spannung vorhanden und auch der Verlauf der Geschichte hätte noch etwas mehr Nervenkitzel bieten können. Erst gegen Ende nahm die Geschichte dann etwas mehr Fahrt auf und konnte mich halbwegs überzeugen. Leider war die Auflösung auch wieder viel zu simpel und zu nahliegend gehalten.
Ebenfalls schade ist, dass ich fast überhaupt nichts über die Charakter, insbesondere die Protagonistin erfahren habe. Die Protagonistin war ziemlich naiv und ich konnte häufig ihre Verhaltensweisen nicht nachvollziehen. Dennoch fand ich gut, dass die psychischen Aspekte hervorgehoben worden sind und so der Geschichte wieder etwas realistisches gegeben hat.

Der Schreibstil war recht flüssig und das Buch lies sich super schnell lesen. Was mir gut gefallen hat, war, dass die Geschichte seitens der Protagonistin und ab und zu auch mal aus der Sicht des Stalkers geschrieben wurde. Das hat etwas mehr Schwung in die Geschichte und in das Miträtseln gebracht.

Die Grundidee finde ich wirklich toll, aber die Umsetzung war leider überhaupt nicht meins. Wahrscheinlich ist das Buch eher für jüngere Leser geeignet, die sich erst mit diesem Genre vertraut machen wollen.

FAZIT:

Ein Buch mit verschenktem Potenzial...

Ich vergebe 2,5 von 5 Sternschnuppen!

* Vielen Dank an den Verlag, der mir das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

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Cell37810s avatar

Rezension zu "Das Kratzen bunter Kreide" von Rebekka Knoll

Eine Rezension, in der die Farben ineinander übergehen
Cell37810vor 2 Jahren

Ich fand das Buch anfangs sehr verwirrend, die Charaktere scheinen alle einige Probleme zu haben, auch psychisch. Man steigt ein und erfährt weder etwas über das Alter, noch über das konkrete Aussehen der Protagonistin. Und auch alle anderen Personen werden äußerlich kaum beschrieben, man erfährt ab und an mal ein Detail wie "kaputte Locken" oder "schönes Lachen", aber konkretes wird nicht genannt.
Anfangs fand ich es schwer, mir im Kopf eine Geschichte zu bilden, durch die wenigen Informationen die man bekommt, aber durch die verschiedenen Charaktere fällt es einem im Verlauf immer leichter.
Sehr gestört hat mich am Anfang auch der Schreibstil, die "Aussetzer" der Protagonistin, die ohne Vorwarnung eintraten und teilweise mit der Realität vermischt wurden.
Insgesamt hat mir die ganze Metaphorik und Poetik in diesem Buch gefallen, die man tatsächlich immer wieder findet. Und auch wenn eigentlich alle Personen, um die sich die Geschichte dreht, etwas merkwürdig sind, fand ich das doch nicht schlimm, denn ich lese gerne Geschichten mit Charakteren, die psychische Probleme zu haben scheinen.
Der ständige Wechsel zwischen Chat, Pinnwand-Post und Realität sorgt anfangs für viel Verwirrung und es ist schwer, der Geschichte folgen zu können.

Fazit: Nachdem ich das Buch abgeschlossen hab, muss ich sagen dass es richtig gut war. Die Probleme, die "Spielsucht", die Gespräche und Metaphern. Das sind alles Dinge, von denen man selten liest und deswegen hat mich auch diese eigene Gestaltung der Charaktere so fasziniert, weil sie einfach nicht 0815 waren. Ich hatte anfangs wirklich Schwierigkeiten mich reinzufinden, aber im Nachhinein muss ich sagen, dass ich die Themen und die Aussage des Buches sehr toll finde.
Es gibt nur eine handvoll Bücher, die mich wirklich berühren und etwas mit mir machen, und ich kann sagen, dass dieses eines davon ist.
Also wer kein Problem damit hat, sich mit einem komplizierten Schreibstil, komplizierten Charakteren, Themen und Gesprächen abzufinden, um sich dafür durch ein tolles Buch zu kämpfen, sollte das hier unbedingt lesen!

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Gespräche aus der Community

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Gestern ist mein neuer Roman erschienen: „Geliebte Angst“, ein Jugendthriller über Internetstalking und die erste große Liebe. Ich würde total gern wissen, wie ihr ihn findet, deswegen verlose ich gemeinsam mit dem cbt-Verlag 15 Freiexemplare.

Hier der Klappentext: 

Gestalkt von einem Toten

Maricos Trauerfeier ist ein buntes Feuerwerk – für ihn will Emilia es zum letzten Mal funkeln und knallen lassen. Er war die Liebe ihres Lebens und die Achtzehnjährige ist immer noch von Trauer betäubt, als sie eine Nachricht von Maricos Facebook-Profil bekommt – mit einer Liebesbotschaft. Es folgen SMS von seinem Handy und E-Mails von seinem Account. Jemand gibt sich für Marico aus und führt sie Schritt für Schritt durch ihre vergangenen Dates – dieser Jemand weiß alles! Emilia beginnt eine Jagd auf den unbekannten Schreiber, doch gleichzeitig wird ihr Wunsch immer stärker, ihm jedes Wort zu glauben ...


Wenn ihr mitlesen wollt, meldet euch einfach, wir losen dann aus. Und es wäre super, wenn alle Gewinner am Ende auch eine Rezension schreiben würden. Ich bin schon sehr gespannt!



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Heute ist mein zweiter Roman „Splittermädchen“ in den Buchhandlungen angekommen. Ein Roman über einen Mann, zwei Mädchen und eine viel zu enge Freundschaft. 

Ich bin total gespannt darauf, wie ihr ihn findet, und möchte euch gern zu meiner Leserunde einladen. 


Hier ist der Klappentext: 

Ela war zehn, als ein junger Mann sie vor dem Ertrinken rettete und ihr bester Freund wurde. Jahrelang konnten sie über alles reden, doch dann lernt Ela Betty kennen. Und das blasse Mädchen mit dem geheimnisvollen Blick verbindet eine ganz andere Geschichte mit ihm: Sie war einst sein Opfer.

Als Ela herausfindet, dass ihr Freund vor Jahren Kinder missbraucht hat, zersplittert ihre Freundschaft. Und mit ihr zersplittert auch Ela selbst. Sie schließt sich mit Betty zusammen, um einen radikalen Racheplan zu schmieden. Allerdings wissen die Mädchen nicht, wie wenig Zeit sie haben: Denn der beste Freund, der mit Elas Rückzug jeden Halt verliert, nimmt langsam wieder Kontakt zu Kindern auf.


Gemeinsam mit dem Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag verlose ich fünf signierte Buchexemplare. Habt ihr Lust auf die Leserunde? Dann schreibt mir: 


Was ist für euch ein Splittermädchen? 


Eine kleine Anregung:

Was verbindet ihr mit dem Wort? Wie könnte man zum Splittermädchen werden? Habt ihr vielleicht schon ein Bild von solchen Menschen vor Augen? Oder ist es nur ein Gefühl, das euch in den Sinn kommt? 


Ihr könnt einfach losspinnen, ich bin total gespannt auf alle Ideen, Geschichten oder spontanen Assoziationen! 


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Maja nimmt jede Herausforderung an. Sie spielt immer mit. Du auch? Tauch mit ihr in gewagte Spiele, Facebooks Realität und fantasievolle Kreidebilder ein.

Liebe Lovelybooks-Gemeinde, ich möchte euch gern meinen gerade erschienenen Debütroman „Das Kratzen bunter Kreide“ vorstellen und euch zu einer Leserunde einladen.

Es gibt 5 Freiexemplare zu gewinnen!

Und natürlich kann auch jeder mitmachen, der sich das Buch auf anderem Weg besorgt.

Hier der Klappentext:

Maja spielt gern, am liebsten mit Jakob und Felix. Es geht um Nähe, Gefühle und Macht. Sie beginnt mit beiden Männern gleichzeitig eine Fernbeziehung, schreibt sich mit ihnen über Facebook, trifft sie auf lauten Partys, liebt sie zwischen Umzugskartons. Und obwohl Felix und Jakob wissen, dass sie sich Maja teilen, machen sie mit. Denn so unterschiedlich die zwei auch sind, sie beide besitzen Ehrgeiz und haben nicht vor, diese Partie zu verlieren.
Doch während Maja die Tage mit Felix und Jakob genießt, driftet sie nachts in immer geheimnisvollere Träume ab. In ihnen ist es plötzlich ganz still, sie kann nur ein Klopfen hören, Schritte oder das leise Aufprallen eines Basketballs. Auf der Suche nach der Ursache blickt sie in ihre Kindheit zurück und kommt dem Grund für ihre Spielleidenschaft gefährlich nah.

Aus Majas Sicht und mit immer wieder eingestreuten Facebook-Nachrichten, Pinnwandeinträgen und Profilbeschreibungen beschäftigt sich der Roman mit einer jungen Generation, die in der ganzen Welt unterwegs ist und der die Realität längst nicht mehr ausreicht. So kommt es, dass Maja auch nach ihrem zweiten Umzug nicht wirklich ankommt. Anstatt ihre Möbel aufzubauen, malt sie ihr Bett, ihr Sofa, ihren Schreibtisch mit bunter Kreide auf den Fußboden. Sie wohnt in ihrer eigenen Kreidezeichnung.

Gibt es Momente, in denen auch du deine Welt am liebsten mit Kreide auf den Fußboden zeichnen würdest, anstatt sie real und in 3D um dich herum zu sehen? Warum ja bzw. warum nein?

Wenn du Lust auf das Buch bekommen hast, beantworte diese Frage und bewirb dich bis zum 25. September auf eines der Freiexemplare.

Ich bin schon sehr gespannt auf eure Ideen, Meinungen und Rückmeldungen!

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Letzter Beitrag von  RebekkaKnollvor 6 Jahren
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