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RebekkaKnoll

vor 4 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Heute ist mein zweiter Roman „Splittermädchen“ in den Buchhandlungen angekommen. Ein Roman über einen Mann, zwei Mädchen und eine viel zu enge Freundschaft. 

Ich bin total gespannt darauf, wie ihr ihn findet, und möchte euch gern zu meiner Leserunde einladen. 


Hier ist der Klappentext: 

Ela war zehn, als ein junger Mann sie vor dem Ertrinken rettete und ihr bester Freund wurde. Jahrelang konnten sie über alles reden, doch dann lernt Ela Betty kennen. Und das blasse Mädchen mit dem geheimnisvollen Blick verbindet eine ganz andere Geschichte mit ihm: Sie war einst sein Opfer.

Als Ela herausfindet, dass ihr Freund vor Jahren Kinder missbraucht hat, zersplittert ihre Freundschaft. Und mit ihr zersplittert auch Ela selbst. Sie schließt sich mit Betty zusammen, um einen radikalen Racheplan zu schmieden. Allerdings wissen die Mädchen nicht, wie wenig Zeit sie haben: Denn der beste Freund, der mit Elas Rückzug jeden Halt verliert, nimmt langsam wieder Kontakt zu Kindern auf.


Gemeinsam mit dem Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag verlose ich fünf signierte Buchexemplare. Habt ihr Lust auf die Leserunde? Dann schreibt mir: 


Was ist für euch ein Splittermädchen? 


Eine kleine Anregung:

Was verbindet ihr mit dem Wort? Wie könnte man zum Splittermädchen werden? Habt ihr vielleicht schon ein Bild von solchen Menschen vor Augen? Oder ist es nur ein Gefühl, das euch in den Sinn kommt? 


Ihr könnt einfach losspinnen, ich bin total gespannt auf alle Ideen, Geschichten oder spontanen Assoziationen! 


Autor: Rebekka Knoll
Buch: Splittermädchen

PrinzessinAurora

vor 4 Jahren

Mir kam bei dem Wort "Splittermädchen" gleich ein negatives Gefühl in den Sinn. Etwas, das kaputt und zerbrochen ist.

Ich habe komischerweise dabei nur an etwas psychisches gedacht, nicht körperlich.

Ich stelle mir ein Mädchen vor, deren Welt in tausende Teile "zersplittert" ist. Splitter sind so klein, die kann man nicht mehr zusammensetzen. Also ein Mädchen, das alles verloren hat und keine Chance mehr sieht, irgendwas wieder richten zu können.

Dieses Mädchen fühlt sich wohl so, als würden unglaublich viele Glassplitter in ihrem Körper stecken. Kein Platz mehr, um zu denken, sich zu bewegen, richtig zu atmen. Einfach nur das Gefühl von Schmerz und etwas Kaputtem...

Ich hoffe meine Ausführungen waren nicht zu seltsam und hüpfe mit in den Lostopf :)

Igela

vor 4 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Das Buch tönt toll! Das Cover passt zwar zur Jahreszeit , doch momentan sehe ich den Zusammenhang zum Thema des Buches noch nicht. Um dies herauszufinden bewerbe ich mich für Spittermädchen.
Mit einem Spittermädchen verbinde ich eine Person, die eher zerbrechlich ist , Probleme hat. Auch eventuell in einem schwierigen Leben feststeckt...die Worte Missbrauch , Anorexie , Bulimie , Selbstverletzung könnten damit verbunden sein.
Jemand könnte ein Splittermädchen auch so sehr verletzt haben , dass ihre Seele "splittert".

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Looony

vor 3 Jahren

Kapitel 13-27
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Sarlascht schreibt:
IBetty sagt irgendwann, weil Ela sich nicht wirklich erinnern kann, sondern nur gewisse seltsame Bilder im Kopf hat - "so was vergisst man nicht". Komplett falsche Aussage, Amnesien sind häufig, viele Opfer erinnern sich erst nach Jahrzehnten an den Missbrauch. Ein Schutzmechanismus des Körpers.

Das stimmt, Verdrängung, Dissoziation uä sind häufig Folgen eines traumatischen Ereignisses. Ela reagiert ja auch so auf Ihre Erfahrung (wobei man bei ihr miteinbeziehen muss, dass Sie betäubt/auf Drogen war). Allerdings ist das sehr individuell. Es gibt auch Menschen wie Ela, die die Bildung, Erinnerungen und GEfühle gar nicht mehr aus ihrem Kopf bekommen und ihr gesamtes Leben und Erleben daran orientieren. Ich finde an Ela und Betty sind die möglichen unterschiedlichen und so oder so zerstörenden Reaktionen gut dargestellt.

Looony

vor 3 Jahren

Kapitel 13-27
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Sarlascht schreibt:
Das Ela Betty rächt, finde ich gut, weil natürlich, ein Opfer ist traumatisiert, es juckt sie wenig, ob der Täter Hilfe braucht oder nicht, er hat ihr Leben zerstört, die grenzenlose Wut verständlich. Umso mehr zerreißt mich das Buch, weil es so viele Eindrücke auf mich niederprasseln gelassen hat.

Wie meinst Du das, dass Du das gut findest? Meinst Du, dass Du es im Sinne der Geschichte/des Plots nachvollziehen kannst? Dass es zu Elas Entwicklung, ihrem Charakter, ihren Emotionen passt? Oder meinst Du, dass Du das an sich eine angemessene Reation findest, dass sie das "Recht" hatte Stefan zu töten?

Sarlascht

vor 3 Jahren

Kapitel 13-27
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Looony schreibt:
Wie meinst Du das, dass Du das gut findest? Meinst Du, dass Du es im Sinne der Geschichte/des Plots nachvollziehen kannst? Dass es zu Elas Entwicklung, ihrem Charakter, ihren Emotionen passt? Oder meinst Du, dass Du das an sich eine angemessene Reation findest, dass sie das "Recht" hatte Stefan zu töten?

Gute Frage, nächste Frage ;)
Hat ein Opfer das Recht, den Täter zu töten, darf es Rache nehmen, weil sein Leben stark beeinflusst wurde, meine persönliche Meinung ja, aber hier darf man wohl nie die moralische Ebene aus den Augen lassen. Religiös betrachtet ist Mord eine Sünde, war ist aber mit Ehrenmorden, sind kulturelle Unterschiede ausschlaggebend, um Mord zu rechtfertigen. Wie ist deine Meinung dazu, darf ein Opfer sich rächen?

War ich jedoch meinte, dass es eher ein schlüssiger Abschluss des Buches ist, man somit den Plot komplett nachvollziehen kann, aber letztlich bleibe ich unschlüssig zurück. Ist Mord ist Ordnung, wenn man so sehr verletzt wurde? Wer kann einen darauf eine Antwort geben?

Yagmur

vor 3 Jahren

Kapitel 13-27
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Man sieht als Leser, wie Elas Leben Stück für Stück aus den Fugen gerät.
Während Ela sich von Stephan entzieht, wird er "rückfällig" und geht auf das Angebot, Marie zu unterrichten, ein. Allein die Stelle, wo er ihr Bild am Computer betrachtet und mit der Maus ihren Körper entlang geht, ist schon abscheulich. Der Sinn seiner Tat ist, seine alte Freundin Marina in all den anderen Kindern wiederzufinden. Irgendwie hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass Stephan wie eine verlorene Seele gewirkt hat. Ela war sein Halt und sie hat ihn im Stich gelassen. Irgendwie verstehe ich auch Ela. Sie ist schockiert, was Betty alles so erzählt hat. Aber wieso hat sie Stephan nicht darauf angesprochen? Sehr mutig von Ela, dass sie ihn tötet. Vermutlich liegt es auch daran, dass sie Alkohol getrunken und somit keine Hemmungen hatte. Die Aktion mit Michas Zimmer fand ich kindisch und unnötig. Und dann hat sie versucht, sich auszureden. Eigentlich hatte ich das Gefühl, dass Micha ihr gut tut.
Die Freundschaft mit Susi hat sich sehr gespalten. Das finde ich traurig, statt ihr beizustehen und ihr Halt zu geben, entfernt sie sich von Ela. Daher kann ich Elas Verhalten, sich an Betty zu "klammern", verstehen.
Ich denke, Ela hat Stephan getötet, damit sie auch reines Gewissen bekommt. All die Jahre war sie blind und die Wahrheit hat sie belastet. Elas Leben ist zerstört. Früher war sie mal glücklich gewesen und nun ist sie eine Mörderin. Ich frage mich nur, ob sie sich der Polizei stellen wird oder doch den Anschein wechen will, dass Stephan Selbstmord begangen hat.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen! Rezension folgt :)

Sarlascht

vor 3 Jahren

Fazit und Rezensionen

Ich hätte vermutlich noch ewig über das Buch schreiben können, so ist es jetzt zwar eine lange Rezension geworden, aber ich bin auch maßlos beeindruckt. War ich zu Beginn skeptisch, weil ich mir nicht sicher war, was mich erwartet, bin ich jetzt einfach nur sprachlos.
Sehr sehr tolles Buch.

http://www.lovelybooks.de/autor/Rebekka-Knoll/Splittermädchen-1096179214-w/rezension/1100996770/

Sarlascht

vor 3 Jahren

Fragen an die Autorin

Hoffentlich liest du hier noch liebe Rebekka, aber mir hat sich doch eine Frage gestellt: Wie hast du bezüglich der Täter recherchiert? Nur Bücher gelesen, oder Kontakte zu Vereinen gesucht?
Gerade davon bin ich so begeistert, weil du einen Täter aus so vielen Perspektiven beleuchtest, dass man nicht mehr komplett verurteilen kann.

RebekkaKnoll

vor 3 Jahren

Fragen an die Autorin
@Sarlascht

Hallo Sarlascht! Erstmal: Vielen Dank für deine Rezension und die vielen spannenden Überlegungen. Ich freu mich, dass das Buch dich so zum Nachdenken anregen konnte! :) Genau das war es, was ich mit dem Roman schaffen wollte. Den Täter nicht einfach als Monster darstellen, sondern zeigen, in welchen Konflikten er sich befindet. Die "Monster", von denen du in der Rezension schreibst, sind ja meistens keine Menschen mit pädophilen Neigungen. Die häufigsten Missbrauchsfälle treten im familiären Kreis auf und werden von Menschen begangen, die nicht per se pädophil sind, sondern andere Motive haben: Macht ausüben zum Beispiel. Menschen mit pädophilen Neigungen kämpfen sehr oft gegen ihren Drang an.
Für meine Recherchen habe ich ganz viel mit einer befreundeten Psychologin geredet. Sie hat die aktuellste Forschung herausgesucht und gemeinsam haben wir uns dann überlegt, wie genau Stefans Psyche beschaffen sein soll, seine Hintergründe, seine Haltung zu seiner Sexualität etc. Den Rest habe ich dann im Schreiben entwickelt.

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