Rebekka Mand Von den Grenzen der Erde

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Inhaltsangabe zu „Von den Grenzen der Erde“ von Rebekka Mand

816 n. Chr.
Lynn, Tochter eines irischen Kleinkönigs, kann den Sterbenden auf dem Pfad ins Jenseits folgen. Als Kind von Nordmännern ins ferne Norwegen verschleppt, versucht sie, ihre zweifelhafte Gabe zu beherrschen und zurück nach Hause zu gelangen, um ein Versprechen einzulösen und das Vermächtnis ihres Vaters anzutreten.
Der von seiner Familie geächtete Seemann Eirik Karrsson wittert in Lynn seine Chance, es endlich zu Ruhm und Reichtum zu bringen und seinen Fluch zu besiegen.
Gemeinsam machen sie sich auf die gefahrvolle Reise und lernen schnell, dass es mehr zu fürchten gibt, als nur einander.
Zwei Menschen. Zwei Geschichten. Ein Ziel: Die Suche nach einem geheimnisvollen Schatz. Und sich selbst.

Für Fans von Wikingern und historischen Romanen auf jeden Fall ein Muss.

— Buechersalat_de

Großartig!

— _Sahara_

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  • Die Wikinger kommen...

    Von den Grenzen der Erde

    Buechersalat_de

    20. September 2017 um 13:15

    Ich muss ja zugeben, dass sich Historische Romane nur selten in mein Regal begeben. Ich habe schon das eine oder andere gelesen, aber ich muss wirklich Lust auf die Geschichte haben und das passiert mir einfach selten anscheinend. So ging es mir auch bei "Von den Grenzen der Erde". Ich hatte einfach so richtig Lust auf ein Buch mit Wikingern. Lynn ist die Tochter eines Ri, also eines Königs. Sie liebt ihn sehr und als ihr Zuhause plötzlich von Nordmännern überfallen wird und sie ihr weiteres Leben in Gefangenschaft als Sklavin verbringen soll, sieht sie zuerst keinen weiteren Sinn in ihrem Leben. Doch sie kämpft um ihr Leben und recht schnell bemerkt sie, dass sie eine Gabe hat, sie kann mit den Toten sprechen. Sie hat Angst, aber sie fasst einen Plan, doch dafür benötigt sie Hilfe. Eirik wird von seiner Familie verstoßen. Das alles nur wegen einem Weib, und dieses verflucht ihn dann auch noch. Er muss also einen neuen Plan für sein Leben fassen, doch das wird alles andere als leicht. Der Schreibstil ist wirklich einnehmend und alles andere als verstaubt. Man wird sofort gefangen genommen und vor allem die Atmosphäre ist etwas besonderes. Ich mochte die verschiedenen Charaktere, die Hintergrundinformationen haben mich überrascht und beeindruckt. Für Wikinger-Fans auf jeden Fall ein Muss!Mit seinen 640 Seiten ist das Buch alles andere als "kurzweilig", das sollte einem schon klar sein. Aber Langeweile kommt definitiv nicht auf. Die Autorin hat einige spannende Wendungen eingebaut. Auch, wenn ich wenig historische Romane lese, muss ich sagen, mochte ich die Mischung der Autorin. Mit dem mystischen, geheimnisvollen und den vielen Sagen und Legenden. Mir sind die Wikinger sehr ans Herz gewachsen und ich kann diese Trilogie uneingeschränkt empfehlen. Für Fans von Wikingern und historischen Romanen auf jeden Fall ein Muss. Aufgrund des Schreibstils auf jeden Fall auch etwas für Neueinsteiger in das Genre. Die Wikinger kommen, und sie bringen Abenteuer mit!

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  • Eine gut recherchierte Geschichte um die Wikinger Zeit mit spannenden Entwicklungen

    Von den Grenzen der Erde

    Muhadib

    09. August 2017 um 13:34

    Ich bin normalerweise kein Fan von historischen Romanen, die sind immer so schwer zu lesen.Doch hier ist der Schreibstil so leicht , das ich schnell vergessen hatte das es sich um einen historischen Roman handelt.Bin auch ein Wikinger Fan, daher kann ich sagen das diese Geschichte gut recherchiert ist.Götter, Totenreich und allgemein über das Leben der Wikinger.Die Autorin hat die Gefühle und die Dialoge der Protagonisten für mich recht  gut rüber gebracht und wie es nun mal ist habe ich auch einige Protagonisten liebgewonnen und einige kann man von vorne rein nicht leiden oder erst später.Hier hatte ich alles beisammen.Es gibt viele Charaktere ich muss sagen ich hatte keine Probleme da mitzukommen. Sie tauchen immer wieder auf und haben eine wichtige Rolle in der Geschichte. Am Anfang hatte ich erst gedacht es sind 2 Geschichten in einer.Es geht um Eirik, einen Wikinger, der es liebt auf See zu sein mit seinem Boot und seiner Mannschaft.Dann um Lilly, ein gälisches  Mädchen das christlich erzogen wird  und aus Skotia kommt. Sie muss einiges in jungen Jahren miterleben und erleben. Die Autorin hat ihr immer wieder einige spannende Entwicklungen eingebaut, so wurde mir nie langweilig beim Lesen.

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  • Tolles Lesevergnügen

    Von den Grenzen der Erde

    _Sahara_

    20. March 2017 um 16:34

    Inhalt:816 n. Chr.Lynn, Tochter eines irischen Kleinkönigs, kann den Toten auf dem Pfad ins Jenseits folgen. Als Kind von Nordmännern ins ferne Norwegen verschleppt, versucht sie, ihre zweifelhafte Gabe zu beherrschen und zurück nach Hause zu gelangen, um ein Versprechen einzulösen und das Vermächtnis ihres Vaters anzutreten.Der von seiner Familie geächtete Seemann Eirik Karrsson wittert in Lynn seine Chance, es endlich zu Ruhm und Reichtum zu bringen und seinen Fluch zu besiegen.Gemeinsam machen sie sich auf die abenteuerliche Reise und lernen schnell, dass es mehr zu fürchten gibt, als nur einander.Zwei Menschen. Zwei Geschichten. Ein Ziel: Die Suche nach einem geheimnisumwobenen Schatz. Und sich selbst.Meinung:Das Buch hat mich sehr begeistert und überzeugt. Allein das Cover finde ich schon richtig toll und den Inhalt erst recht.Die Geschichte wird zunächst in zwei Handlungssträngen erzählt, die im Laufe der Geschichte zusammengeführt werden. Zum einen ist da die Irin Lynn, die als Kind von Wikingern nach Norwegen verschleppt wird. Sie muss als Sklavin leben und verliebt sich dabei in den Sohn des Familienoberhauptes. In Dänemark lebt der Seemann Eirik, dem seine Liebe zu seinem Schiff über alles geht. Seine Walkyrige ist ihm wichtiger als seine Familie, sodass er verstoßen und mit einem Fluch belegt wird. Fortan hat er immer wieder mit Widrigkeiten zu kämpfen, die er allesamt dem Fluch zuschreibt.Der Schreibstil hat mir wirklich gut gefallen, das Buch lässt sich super lesen. Ich habe leider erst am Ende des Buches bzw Ebooks gesehen, dass es ein Glossar gibt. Die Autorin hat gälische bzw. nordische Begriffe verwendet, welche ich teilweise bereits kannte. Andere wiederum musste ich im Internet suchen, was ich mir wiederum hätte sparen können, wenn ich zu Beginn das Glossar gesehen hätte.Die Geschichte hat mich von Beginn an gefesselt und irgendwann konnte und wollte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich habe bisher noch kein Buch gelesen, in dem Wikinger eine Rolle spielen. Es hat mich sehr fasziniert und begeistert. Auch etwas über die nordische Mythologie zu lesen und zu lernen hat mir sehr gefallen. Ich kann einfach nichts Negatives über dieses Buch anbringen, bis auf ein paar Rechtschreibfehler. Es waren aber so wenige, dass es den Lesegenuss nicht gemindert hat und somit für mich auch nicht negativ ins Gewicht fällt.Ich freue mich, dass es einen zweiten Teil gibt und werde diesen sicherlich bald lesen.Fazit:Für mich definitiv eins meiner Lesehighlights in diesem Jahr und bekommt somit Favoritenstatus. Sehr zu empfehlen!©_Sahara_

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    • 7
  • Der Schatz des ri tuath

    Von den Grenzen der Erde

    dia78

    28. October 2016 um 13:34

    Gleich zu Beginn sei  gesagt, dass ich das Buch "Von den Grenzen der Erde" förmlich in 3 Tage und trotz seiner 640 Seiten förmlich verschlungen habe.Die Autorin schafft es mit ihrem Schreibstil einem in eine Welt der Wikinger hineinzuziehen. Es ist sehr gut recherchiert und man lernt als Leser glatt noch etwas über die Nordmänner dazu.Wir begleiten also unsere zwei Hauptprotagonisten durch das Buch, wobei zu bemerken ist, dass sich zu Beginn die Handlungsstränge nicht kreuzen. Erst gegen Ende des Buches treffen sich Lynn und Eirik. Außerdem sind verschiedene Genres in diesem Buch vorhanden. Nicht nur, dass es sich um einen historischen Roman handelt, treffen auch noch Fantasyelemente und andere Stilmittel wie Tragödie, Liebesgeschichte und Mystik aufeinander.Das macht das Buch für mich zu etwas besonderem, es war eine Freude mit den beiden auf die Reise zu gehen.Die sprachlichen und stilistischen Merkmale sind ausgezeichnet aufgebaut und in den Text integriert. Man kann sich in die Welt der Wikinger ausgezeichnet hineinfühlen und mit den Hauptprotagonisten das Geschehen super mitverfolgen und mit den Personen lachen, weinen, sich ärgern oder einfach nur mit ihnen einen Stück ihres Weges gehen.Dass die Handlungsstränge zunächst getrennt sind war für mich etwas ungewohnt, aber der Geschichte sehr zuträglich. Auch die Dialoge rundeten das Leseerlebnis ab.Es sei allerdings zu erwähnen, dass es ab und an auch Szenen von Kämpfen und Gewalt gibt, die vielleicht für zartbesaitete nicht das beste sind.Da es sich um den ersten Band einer Trilogie handelt, sei noch zu erwähnen, dass es den zweiten Teil des Buches "Von den Hütern der Schlage" bereits im Handel gibt, so kann man den Cliffhanger des 1. Bandes gleich einmal versuchen aufzulösen.Zum Abschluss möchte ich das Buch noch einem jeden ans Herz legen, der gerne historische Romane mag oder einfach einmal einen lesen möchte. sicher er ist lange, aber jede einzelne Zeile und jedes Kapitel ist ein Abenteuer für sich.

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  • Eine authentische Reise in die Zeit der Wikinger

    Von den Grenzen der Erde

    Isbel

    27. October 2016 um 23:29

    Ich liebe historische Romane, allerdings nicht jeden. Mit Mittelalter oder verfolgten "Hexen" kann ich momentan nichts anfangen, aber Wikinger reizen mich. Vor allem die "echten" Nordmänner und nicht die Schönlinge, die in so manchen Büchern auftauchen. Leider finde ich solche Romane selten in der Masse an Büchern. Aber zurück zum Buch: Ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass die Autorin viel recherchiert hat. Sie hat in meinen Augen (ich bin ja keine Expertin) die damalige Zeit und die Lebensarten gut dargestellt und vermittelt. Aber auch die mythologie Seite ist nicht zu kurz gekommen. Auch wenn das jetzt wie eine Floskel klingt: Das Buch hat mich nicht mehr losgelassen. Umso schlimmer, dass ich nicht viel Zeit zum Lesen hatte und es ständig aus der Hand legen musste. Die Geschichte beginnt langsam. Bevor sich Lynn und Eirik begegnen werden erstmal ihre Geschichten erzählt. Nach dem Überfall muss Lynn als Sklavin bei den Mördern ihres Vaters und ihrer Freunde leben und ich kann mir gar nicht vorstellen, was da für ein Zwiespalt in einem so kleinen Kind vorgehen muss. Lynn lernt sich anzupassen, bleibt ihr ja auch nichts anderes übrig, aber gleichzeitig will sie das Versprechen an ihren Vater einhalten, was für die nächsten Jahre nicht möglich scheint. Erst als gewisse Intrigen innerhalb der Wikinger ihren Lauf nehmen und Lynn mehr über ihre Gabe lernt, scheint es Hoffnung zu geben. Ich habe mit Lynn mitgelitten und gefiebert. Sie ist klug und mutig, und nach alldem, was mit ihr passiert, habe ich mir für sie ein glückliches Ende gewünscht. Eirik war von Anfang an schwer einzuschätzen. Er ist schien erst ein verantwortungsvoller Mann zu sein, der seinen eigenen Ehrenkodex hat, aber nach dem thing und dem Fluch scheint er das mehr und mehr zu verlieren. Ich wusste lange Zeit nicht, wie er in Situationen reagieren wird und wann er denn mal sein Wort hält. Sympathisch ist anders, aber ich fand ihn faszinierend. Allerdings war ich von seinem wehleidigen Wesen etwas genervt. Ja, der Fluch ist schrecklich. Und ich kann verstehen, dass er zwischen Aufgeben und Weiterkämpfen hin und her wankt, aber irgendwann dachte ich mir nur, jetzt entscheid dich mal! Ich mag es, wenn Charaktere mich auf gute Art und Weise aufregen können. Die Nebencharaktere waren auch gut ausgearbeitet und hatten alle ihre Eigenheiten. Manche haben eine weit weniger wichtige Rolle gespielt wie ich anfangs dachte, dafür sind andere in den Vordergrund gerückt. Meistens welche, die ich ganz schnell überhaupt nicht leiden konnte. Sodass ich ihnen ein blutiges Ende wünschte. Den blutig ist es hier allemal. Das Leben damals war hart, besonders die Raubüberfälle der Wikinger, und die Autorin beschönigt hier nichts. Es wird gemordet, verstümmelt, versklavt, vergewaltigt, etc. Die Geschichte zieht sich über mehrere Jahre, sodass man die wichtigsten Stadionen im Leben der beiden Hauptpersonen miterlebt und ihre Charakterentwicklung und Motivation gut verfolgen kann. Nicht nur ihre, sondern auch die der "Feinde". Geschrieben wird aus der Sicht eingeschränkt, auktorialen Sicht. Meisten aus Lynns oder Eirik Perspektive, aber auch andere Personen kommen zu Wort, damit der Leser alles Wichtige miterleben kann. Ich fand die Mischung hier gut gelungen, da sie alles wichtige verrät, aber nicht zufiel, sodass ich noch mit Eirik und Lynn mitfiebern konnte, ohne die Pläne der "Feinde" zu kennen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Einige Begriffe sind im Glossar erklärt, andere werden über den Text selbst deutlich, sodass ich nicht das Internet bemühen musste, um "Wikingerworte" zu verstehen. Manches kannte ich auch schon aus Dokus oder anderen Büchern. Fazit Ein unglaublicher guter Einstieg in die Trilogie. Die Charaktere und die Handlung konnten mich komplett überzeugen. Der Schreibstil und die Erzähperspektive waren angenehm bzw. gut durchdacht. Es las sich authentisch und ich freue mich schon auf die weiteren Bände.

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  • Ein authentisches Buch, das den Leser in alte Wikingerwelten abtauchen lässt

    Von den Grenzen der Erde

    Flaventus

    23. September 2016 um 15:00

    Von den Grenzen der Erde erzählt die Geschichte von Lynn und Eirik, die, wie der Klappentext verlauten lässt, sich zusammen auf eine abenteuerliche Reise begeben. Bevor es soweit ist, soll es aber etwas dauern. Zuerst werden die jeweiligen Geschichten der beiden erzählt, die in der ersten Hälfte des Buchs nichts miteinander gemein haben. Auf der einen Seite die Geschichte von Lynn, einer Königstochter aus Irland und auf der anderen Seite Eirik, ein törichter junger Wikinger, der von einer Dummheit in die nächste stolpert. Die beiden Handlungsstränge werden zuerst vollkommen unabhängig voneinander erzählt. Lynn wohnt zusammen mit ihrer Familie in Skotia (Irland), als ihr Dorf von den Nordmännern überfallen und die Bewohner gemeuchelt werden. Lynn wird zusammen mit ihrer Mutter Morag als Beute nach Rogland (Norwegen) mitgenommen und lebt von nun an als Sklavin in der Familie von Olav Hjalmarsson. Eirik  hingegen ist ein Nordmann aus Jütland (Dänemark), der von einer Volksversammlung der Nordmänner flieht, als er unterlegen aus einem Konflikt hervorgeht. Der Stolz des Mannes wird nicht nur gebrochen, sondern auch etwas später mit einem Fluch belegt. Ich musste beim Lesen geraume Zeit ausharren, bis sich die beiden Handlungsstränge langsam entwickelten und sich nach und nach ineinander verwoben, ohne dass mir dabei langweilig wurde. Spannend und gut recherchiert wird die Geschichte der Protagonisten erzählt, wobei so manche Sitte aus jenen Zeiten befremdlich wirkt. Dass es zuweilen recht blutig wird, ist ebenfalls jener Zeit geschuldet und könnte die zartbesaiteten Zeitgenossen abschrecken. Es ist eine sehr interessante Geschichte, die von Liebe, Hass, Neid, Treue und Ehre geprägt ist. Jeder Charakter in der Geschichte präsentiert sich facettenreich und offenbart so manchen menschlichen Abgrund. Trotz der Komplexität der beiden Handlungen wird es nie schwierig der Geschichte zu folgen. Der Schreibstil ist angenehm, so dass ich das Buch recht zügig und flüssig lesen konnte. Eher dezent im Hintergrund bleibt der mystische Aspekt in der Geschichte. Lynn vermag es ins Totenreich überzutreten und kann dort in einer Zwischenwelt zumindest kurz verweilen. Dieses Element würzt die Geschichte zusätzlich, ohne unrealistisch oder zu fantastisch zu wirken. Vielmehr entwickelt es sich zu einem Stilmittel, mit dem die ein oder andere Motivation der Protagonisten näher erläutert wird. Alles in allem eine sehr lesenswerte und spannende Geschichte, in der einem als Leser alles geboten wird, was das menschliche Miteinander aufbietet. Die gute Recherche verleiht dem Buch Authentizität und lässt den Leser tief in alte Wikingerwelten abtauchen. Es sei noch angemerkt, dass es sich um den ersten Teil einer Trilogie handelt, wobei sich der dritte Teil aktuell noch in der Entstehungsphase befindet. Dieser erste Band ist allerdings in sich abgeschlossen und endet sich mit einem offenen Ende oder Cliffhanger, auch wenn der zweite Teil schon erhältlich ist.

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  • ein authentischer Roman mit faszinierenden Personen vor einer wunderbaren Kulisse

    Von den Grenzen der Erde

    Lyiane

    20. September 2016 um 20:13

    Meine Meinung:In Von den Grenzen der Erde begleitet der Leser zum einen Lynn, die in jungen Jahren von fremden Männern entführt wird und fortwährend als Sklavin leben muss und Eirik, der von seiner Familie verstoßen wird, da er sich lieber auf Abenteuerreise begibt, als sesshaft zu werden.So unterschiedlich die beiden Protagonisten auch sind, so spannend ist es auch ihren Lebensweg zu begleiten. Die Geschichte spielt im 9. Jahrhundert, in dem die Männer in den Sommermonaten auf die viking gehen und das Schicksal noch bestimmt wird von den keltischen Göttern. Für mich war dies völliges Neuland, da ich bis jetzt nur historische Romane, die im Mittelalter spielen, gelesen habe. Ich musste mich anfangs immer selbst daran erinnern, dass die Personen nicht in Burgen leben, sondern in einfachen Langhäusern.Aber die Autorin hat es mit ihren detailreichen Schilderungen bald geschafft, die kargen Landschaften, die kleinen Dörfer und die wilde See vor meinen Augen entstehen zu lassen. Der Schreibstil an sich war meiner Meinung nach perfekt für diese Geschichte – einfach zu lesen, mit vielen Dialogen und der Zeit angepasst. Die Autorin bindet sogar alte dänische oder schottische Wörter mit ein, die auch ohne Übersetzung im Kontext zu verstehen waren und das Ganze noch authentischer gemacht haben.Man begleitet die Personen über Jahre hinweg, wächst im Falle von Lynn mit ihnen auf und entdeckt nach und nach neue Facetten. Die Figuren waren alle durchwegs authentisch charakterisiert. Obwohl es viele Namen waren, die vorkamen, hatte ich zu jeder Person ein genaues Bild im Kopf und konnte auch einige ziemlich ins Herz schließen. Vor allem Lynn, die sich von einem schüchternen Mädchen zu einer selbstbewussten Frau entwickelt und Eirik, der immer etwas undurchschaubar war und den ich ab und zu einfach nur schütteln wollte, weil er so stur war, haben es mir angetan. Aber auch viele andere Charaktere habe diese Geschichte zu etwas ganz Lebendigem gemacht.Die Geschichte umfasst über 600 Seiten und es sollte einem bewusst sein, dass es nicht ständig spannende Handlungen gibt. Aber genau das fasziniert mich an historischen Romanen. Man taucht in das einstige Leben ein, erfährt, wie die Menschen ihren Alltag bestritten haben und wie das ganze Miteinander ausgesehen hat. In Von den Grenzen der Erde bekommt man genau so einen Einblick in die Zeit der Wikinger. Trotz allem gibt es auch richtig nervenzerreißende Szenen und vor allem die letzten 200 Seiten konnte ich das Buch fast gar nicht mehr aus der Hand legen.Das Ende wurde zwar die letzten 100 Seiten etwas vorhersehbar, was meine Leselust aber überhaupt nicht geschmälert hat. Ich freue mich riesig, noch weiter in das Leben von Lynn und Eirik im zweiten Teil einzutauchen. Fazit:Von den Grenzen der Erde ist ein unglaublich authentischer Roman über die Wikingerzeit mit faszinierenden Personen vor einer wunderbaren Kulisse. Liebe, Hass, viele Wendungen und auch ein Hauch Fantasy finden sich in dieser Geschichte. Ich kann das Buch wirklich uneingeschränkt weiterempfehlen!

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  • historischer Roman im Norden

    Von den Grenzen der Erde

    Minje

    "Von den Grenzen der Erde" von Rebekka Mand erschien 2014 bei Qindie. Inhalt Der Roman spielt in den Jahren 802 n.Chr. bis 823 n.Chr. in den Ländern Irland (Skotia) , Jütland und Norwegen. Die 12 jährige Lynn, Tochter des ri tuath von Antrim, soll an den 42 jährigen Wulfrath verheiratet werden. Doch ein Überfall der Norweger verändert alles. Lynn und ihre Mutter Morag werden nach Norwegen verschleppt und sind dort Sklaven. Wird Lynn es schaffen, sich zu befreien? Es gibt einen Schatz, von dem nur sie etwas weiß... Meinung Der Auftakt ist geheimnisvoll- ein Schatz in einer Schatulle. Nur Lynn weiß von ihm. Doch sie weiß nicht, was diese Schatulle enthält... Der Stil gefällt mir insgesamt, das Buch ist flüssig zu lesen. Leider werden mindestens 2x derbe Ausdrücke verwendet. Musste das sein? Ein bisschen schade. In Sverre und Ture finden wir zwei sehr unterschiedliche Brüder, voller Gegensätze. Interessant, dass später noch Erik eine entscheidende Rolle erhält. Ist er nun gut, oder böse? Schön die Idee mit Hallgert, die Lynns Gabe erkennt...diese Gabe macht den ganzen Roman zu etwas besonderem. In Irland herrschte schon das Christentum, in Norwegen wurden noch Odin u.a. angebetet. Dieser Gegensatz wurde schön eingearbeitet. Auch die Todeszeremonien wurden beschrieben. Die Autorin scheut sich nicht, emotional bewegende Szenen zu beschreiben: Totgeburt, der normale Tod, Lynn verschleppt kurz vor Rettung, Sturm auf hoher See. Immer wieder Dramatik, immer wieder Spannung pur. Fazit Diesen historischen Roman habe ich genossen. Die Autorin kann ich nur empfehlen!

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    • 3
  • Geheimtipp für spannende Lesestunden

    Von den Grenzen der Erde

    Kicherjulchen

    Es ist schon eine Weile her, seit ich dieses wunderbare Buch ausgelesen habe. Trotzdem möchte ich meine Leseeindrücke wiedergeben, denn die Autorin hat meiner Auffassung nach für ihre tolle Arbeit auch ein gutes Feedback verdient ;-) …… Worum geht es: 816 n. Chr. Lynn, Tochter eines irischen Kleinkönigs, kann den Sterbenden auf dem Pfad ins Jenseits folgen. Als Kind von Nordmännern ins ferne Norwegen verschleppt, versucht sie, ihre zweifelhafte Gabe zu beherrschen und zurück nach Hause zu gelangen, um ein Versprechen einzulösen und das Vermächtnis ihres Vaters anzutreten. Der von seiner Familie geächtete Seemann Eirik Karrsson wittert in Lynn seine Chance, es endlich zu Ruhm und Reichtum zu bringen und seinen Fluch zu besiegen. Gemeinsam machen sie sich auf die gefahrvolle Reise und lernen schnell, dass es mehr zu fürchten gibt, als nur einander. Zwei Menschen. Zwei Geschichten. Ein Ziel: Die Suche nach einem geheimnisvollen Schatz. Und sich selbst. Leseeindruck: Also ich muss schon sagen, selten hat mich ein Buch einer noch eher unbekannten Autorin so beeindruckt wie dieses. Das Buch hat alles, was man sich für spannende Lesestunden wünscht: Spannung, Liebe, Herzlichkeit, Tragik, Mystik, es liefert Hintergrundinformationen genauso wie Landschaftsbeschreibungen und übermittelt die jeweiligen Stimmungen ganz wunderbar. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und stimmig. Das Buch liest sich ohne holpern. Rebecca Mand schreibt in einer, so finde ich, sehr schönen Sprache mit genau dem rechten Maß an Ausschmückung und Handlungsfortführung. Das Buch wird quasi nie langweilig und verleitet oft dazu, doch noch eine Seite weiter zu lesen, obwohl man schon auf dem Sprung ist. Die Protagonisten sind mir unterwegs sehr ans Herz gewachsen, sie haben Ecken und Kanten, entwickeln sich und handeln nicht immer vorhersehbar. Die Liebesgeschichte fügte sich wunderbar in die Handlung ein, welche nie konstruiert wirkte und einen guten Spannungsbogen entwickelt. Fazit: Ich bin sehr beeindruckt und kann dieses Buch nur jedem ans Herz legen, der gern spannende historische Romane mit einer Prise Mystik und einem guten Schuss Herz liest. Toll ist, dass bereits die Fortsetzung erschienen ist, welche zu lesen ich mich schon sehr freue.

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    • 2

    RebekkaMand

    10. April 2016 um 12:24
  • Auftakt eines Wikingerepos

    Von den Grenzen der Erde

    Kiona

    Nach der Serie Vikings war ich ziemlich angetan vom Wikingerzeitalter. Durch Zufall bin ich auf dieses Buch gestoßen und wurde nicht enttäuscht: Der Hintergrund ist gut recherchiert und absolut glaubwürdig dargestellt. Auf ihrer Seite schreibt die Autorin, dass sie als erstes Lynn "entwickelt" hat. Ein Mädchen mit einer besonderen Gabe. Worin die Gabe bestand, wusste sie anfangs noch nicht. Als Setting standen erst die Germanen im Raum. Bei ihren Recherchen stieß sie jedoch immer wieder auf die Wikinger, die sie erst zu abgedroschen hielt. Sie schrieb hierzu: "[...]Aber je mehr ich über sie herausfand, umso mehr erkannte ich, wie wenig an den bekannten Klischees dran ist. Und ich beschloss, mit diesen Klischees zu spielen, sie gleichzeitig aufzubrechen. Eine Geschichte zu schreiben, die scheinbar vorhersehbar daherkommt und sich zu etwas ganz Eigenem entwickelt.[...]"Genau das hat sie geschafft. Es ist keinesfalls ein Buch voller starker Helden, in dem alles schwarz weiß ist. Es ist an manchen Stellen grausam und traurig. Die Figuren, auch die Protagonisten machen Fehler und sind nicht nur gut. Es gibt kein Friede, Freude, Eierkuchen. Gerade das macht es in diesem Setting so realistisch. Ich habe das Buch innerhalb weniger Tage verschlungen, auch den zweiten Teil und erwarte jetzt sehnsüchtig den letzten Teil der Trilogie.

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    • 2
  • Wikinger-Roman mit spannender Handlung, interessanten Charakteren und authentischen Darstellungen

    Von den Grenzen der Erde

    Katharina99

    27. February 2016 um 00:07

    "Von den Grenzen der Erde" beginnt im Jahr 816. Wikinger attackieren Lynns Heimat und richten ein Blutbad an. Lynns geliebter Vater stirbt, sie selbst und ihre Mutter werden versklavt und vom Clanführer Olav Hjalmarsson in den fernen Norden verschleppt, wo für sie ein neues Leben beginnt. Doch Lynn vergisst nie, dass sie ihrem Vater bei dessen Tod geschworen hat, seinen Schatz zu finden und an sich zu nehmen. Parallel dazu kämpft der wüste Seefahrer Eirik Karrsson gegen die Pechsträhne, die ihn heimsucht und ihm alles zu nehmen droht. Selbst seine Manschaft zweifelt mittlerweile an ihm. Daher käme ihm ein Schatz gerade richtig.... "Von den Grenzen der Erde" ist ein historischer Roman, mit einer Prise Mystik. Diese ist mit der Glaubenswelt der Wikinger verbunden und passt daher gut zum Setting. Eine große Stärke des Buches liegt meines Erachtens in den Charakteren. Diese haben Ecken und Kanten, sind vielschichtig und jeder für sich einzigartig. Da der Roman einen längeren Zeitraum umfasst, verändern sich die Protagonisten auch mit ihren Erlebnissen. Aus der introvertierten und pubertierenden Lynn wird so etwa im Laufe der Zeit eine starke Frau mit klaren Vorstellungen. Diese Veränderungen, sowie generell die Entscheidungen und Handlungen der Charaktere waren für mich dabei stets plausibel. Wie die meisten Bücher des Genres, bringt es auch "Von den Grenzen der Erde" auf eine beachtliche Länge. Dabei habe ich mich jedoch an keiner Stelle gelangweilt. Die Handlung ist abwechslungsreich, interessant und vielschichtig - insbesondere im letzten Teil habe ich richtig mit den Charakteren mitgefiebert und konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Hinzu kommen wunderschöne Landschaftsbeschreibungen, die bei mir eine Spur Fernweh erzeugt haben und detaillierte Darstellungen des Lebens der Wikinger. Ich kenne mich zu wenig aus, um deren Authentizität wirklich beurteilen zu können, hatte aber den Eindruck, dass die Autorin hier ausgiebig recherchiert hat. Diese Darstellungen sind es auch, die das Buch stellenweise schwer zu lesen machen: Die Nordmänner im 9. Jahrhundert haben wenig mit den emanzipierten Skandinaviern von heute gemeinsam. Vergewaltigungen, Schlägereien, Sklaverei, Mord usw werden in dem Buch nicht ausgespart und auch die Protagonisten sind nicht vor Gewalt gefeit. Ich finde es sehr gut, dass die Autorin sich hier von eine realistische Darstellungen entschieden hat, bei ein paar Szenen musste ich dennoch schlucken. Insgesamt konnte "Von den Grenzen der Erde" mich sowohl von der Handlung, als auch von den Charakteren überzeugen. Die historischen Darstellungen sind gelungen, der Schreibstil flüssig zu lesen. Wer historische Romane über die Wikinger mag, sollte hier daher unbedingt zugreifen!

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  • Leserunde zu "Von den Grenzen der Erde" von Rebekka Mand

    Von den Grenzen der Erde

    RebekkaMand

    Hiermit startet die Bewerbungsphase für die erste offizielle Leserunde  meines Historischen Romans "Von den Grenzen der Erde". Ihr könnt euch ab sofort bis zum 05.04.2015 per E-Mail unter leserunde@nepomuk.ws bei mir um ein Rezensionsexemplar bewerben. Unter allen Bewerbern verlose ich 7 E-Books (Epub/MOBI) und 3 Taschenbücher. Bei sehr großer Beteilung lege ich noch ein E-Book obendrauf. :-) Und so seid ihr dabei: Schildert mir per Mail euren ersten Eindruck der Leseprobe und was euch an dem Buch am meisten anspricht. Im Anschluss an die Leserunde erwarte ich von allen "Gewinnern" natürlich eine Rezension des Buches. Selbstverständlich könnt ihr auch mitlesen, wenn ihr das Buch selbst besitzt, ohne euch bei mir zu bewerben. Ich freue mich über eine rege Beteiligung und kann es kaum erwarten, mit euch über die Geschichte zu sprechen und euch Rede und Antwort zu stehen! Eure Rebekka Mand Zum Inhalt: Historischer Roman, 469 Seiten, erhältlich als E-Book und Taschenbuch bei Amazon. Als die zwölfjährige Lynn 816 n. Chr.  von Nordmännern ins ferne Norwegen verschleppt wird, ahnt sie nicht, dass ihr größtes Abenteuer gerade erst begonnen hat. Angetrieben von dem Wunsch, zurück nach Hause zu gelangen, um das Vermächtnis ihres Vaters anzutreten, schließt sie einen Pakt mit Ture, dem bóndisson, der die Beiden auf ungeahnte und gefährliche Weise aneinander bindet. Zur gleichen Zeit in Dänemark. Eirik Karrsson, jüngster Sohn seiner Sippe, weigert sich, dem Ruf der Pflicht zu folgen und wird von seiner Familie verstoßen. Fortan zieht er als geächteter vargr durch die Meere, zur Glücklosigkeit verdammt. Bis er eines Tages Ture begegnet und sein Schicksal sich erneut wendet. Endlich bekommt er die Chance, seinen Fluch zu besiegen, indem er Lynn sicher nach Hause geleitet. Aber Eirik verfolgt seine eigenen Pläne, und er ist nicht der Einzige, der es auf Lynns Vermächtnis abgesehen hat ... Zwei Menschen. Zwei Geschichten. Ein Ziel. Die Suche nach einem geheimnisvollen Schatz. Und sich selbst.

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    • 90
  • Schöner Historischer Roman

    Von den Grenzen der Erde

    AmberStClair

    12. August 2015 um 14:58

    Klappentext: 816 n. Chr. Lynn, Tochter eines irischen Kleinkönigs, kann den Toten auf dem Pfad ins Jenseits folgen. Als Kind von Nordmännern ins ferne Norwegen verschleppt, versucht sie, ihre zweifelhafte Gabe zu beherrschen und zurück nach Hause zu gelangen, um ein Versprechen einzulösen und das Vermächtnis ihres Vaters anzutreten. Der von seiner Familie geächtete Seemann Eirik Karrsson wittert in Lynn seine Chance, es endlich zu Ruhm und Reichtum zu bringen und seinen Fluch zu besiegen. Gemeinsam machen sie sich auf die abenteuerliche Reise und lernen schnell, dass es mehr zu fürchten gibt, als nur einander. Zwei Menschen. Zwei Geschichten. Ein Ziel: Die Suche nach einem geheimnisumwobenen Schatz. Und sich selbst. Meine Meinung: Lynn liebt ihren Vater sehr, auch dieser liebt seine einzige Tochter über alles. Außer ihre Mutter, eine Frau die nur an sich denkt. Sie will die zwölfjährige Lynn an dem Nachbarkönig verheiraten. Dieser ist weit aus älter als sie. Bevor es so kommt fallen Nordmänner ins Land und verschleppen Lynn und ihre Mutter. Dabei töten sie Lynns geliebten Vater. Da Lynn eine seltene Gabe hat kann sie ihren Vater ins Totenreich folgen und dieser vertraut ihr ein Geheimnis an. Irgendwo hat er einen Schatz versteckt und dies hält Lynn am leben, denn irgendwann möchte sie ihr Erbe antreten. Ein sehr interessantes Buch wie damals diese Menschen gelebt haben. Die Geschichte aus dieser Zeit als die Christen erst im Kommen waren und noch viele ihre Götter anbeteten war sehr spannend und lehrreich. Die Autorin muß sehr gut recherchiert haben, man merkt es beim lesen. Es ist ein flüssiger Schreibstil vorhanden und es wurde nie langweilig beim lesen. Die Hauptpersonen kommen sympathisch rüber und mag sie einfach. Ich bin begeistert von diesem Buch was ich lesen durfte. Eine einmaliges und faszinierendes Erlebnis in der Zeit als das Christentum noch jung war, gemischt von Mystik und Glauben der Wikinger. Das Buch kann ich empfehlen der Historische Geschichten mag! Lieben Dank das ich das Buch lesen durfte!

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  • Nordmänner und Nordfrauen

    Von den Grenzen der Erde

    Markus Walther

    26. July 2015 um 20:03

    Eine Abenteuergeschichte im historischen Outfit erwartet den geneigten Leser. Spannend und unterhaltsam erzählt Rebekka Mand über die Welt der Wikinger. Es geht um Liebe und Intrigen. Es gibt blutige Kämpfe um Ehre und das nackte Überleben. Und da ist noch dieser geheimnisvolle Schatz und eine Zwischenwelt, die eigentlich nur den Toten vorbehalten ist. Die Geschichte ist nicht zu hundert Prozent ein Historienroman. In Maßen finden sich dort auch Fantasyelemente und eine Lovestory. Wermutstropfen: Die Printfassung ist leider sehr klein gedruckt. Wer ein Lesegerät besitzt, sollte tatsächlich lieber zur Ebook-Fassung greifen.

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  • Zeitreise zu den Nordmännern - Ein Muss für Fans des Genres

    Von den Grenzen der Erde

    tweedledee

    27. May 2015 um 09:25

    "Von den Grenzen der Erde" entführt uns ins Jahr 816. Lynn lebt in Scotia, sie ist die einzige Tochter eines ri tuath. Ihren Vater liebt sie abgöttisch, zu ihrer Mutter Morag hat sie keine enge Beziehung. Sie ist noch ein Kind als die Siedlung von Lochlannach, den Nordmännern angegriffen wird. Ihr Vater und viele andere werden getötet, Lynn und ihre Mutter werden verschleppt. Als Sklavinnen dienen sie fortan in der Siedlung der Nordmänner. Sie führen ein arbeitsreiches Leben, haben es aber nicht allzu schlecht getroffen. Der Clanführer Olav Hjalmarsson nimmt sich Morag in sein Bett, sein Sohn Ture und Lynn verlieben sich, wohlwissend dass ihre Liebe keine Zukunft hat. Lynn hat eine besondere Gabe, sie kann ins Totenreich wandern, nach Valhöl. Im Moment des Todes vertraute ihr der Geist ihres Vaters das Geheimnis um einen Schatz an, als Lynn ihr Geheimnis mit Ture teilt schwört dieser, sie eines Tages nach Scotia zu begleiten um den Schatz ihres Vaters zu finden. Doch das Schicksal geht einen anderen Weg. Rebekka Mand hat es mühelos geschafft, mich von der ersten Seite an zu fesseln und mich mitzureißen. Die Geschichte um Lynn und ihre Zeit bei den Wikingern kommt so authentisch rüber, dass ich mich in diese längst vergangene Zeit versetzt fühlte. Der Schreibstil ist lebendig, detailliert und bildhaft, so dass mein Kopfkino permanent präsent war. Wunderbare Beschreibungen der Landschaft und der See lassen die Kulisse vor dem inneren Augen auferstehen. Die Sitten waren damals rau, Familie und Ehre standen über allem und ein Leben war leicht genommen. Besonders interessant fand ich das Leben am Fjord, in der Siedlung, in die Lynn verschleppt wurde. Die damaligen Sitten und Gebräuche sowie der Götterglaube sind sehr gut beschrieben, man merkt dass die Autorin hier akribisch recherchiert hat. Von der faszinierenden Handlung mal abgehen lebt die Geschichte von den interessanten und lebensechten Protagonisten. Sie sind durchweg unverwechselbare Charaktere, vielschichtig und facettenreich. Auf über 450 Seiten lernt man sie im Verlauf sehr gut kennen und verfolgt ihre Entwicklung. Teils zum Guten, teils zum abrundtief Bösen. Ich habe mit Lynn, Ture und Eirik mitgefiebert und mitgelitten, habe beim lesen um mich herum alles vergessen. Vor allem Lynn ist eine sympathische Figur, die sich von einem jungen Mädchen zu einer mutigen Frau entwickelt. Fast noch besser als Lynn hat mir Eirik gefallen. Er ist schwer zu durchschauen und ein faszinierender Typ. Die Handlung ist durchweg fesselnd, teils sehr spannend. Die zwei verschiedenen Handlungsstränge werden im Verlauf zu einem verwoben. Zum Ende hin steigt die Spannung in Unerträgliche, es steht das alles entscheidende Finale bevor. Was eher selten ist, ich bin mit dem Schluss wirklich zufrieden, er ist der Geschichte würdig und einfach passend. Der mystische Aspekt in der Story gibt dem Historischen Roman einen ganz besonderen Touch und bescherte mir einige Gänsehautmomente. Fazit: Ich bin begeistert! "Von den Grenzen der Erde" ist eine so faszinierende Geschichte über die Zeit der Wikinger. Hier stimmt einfach alles. Abenteuer, eine Prise Mystik und vielschichtige Protagonisten. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung. Bitte mehr davon!

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