Rebekka Pax Das Herz der Harpyie

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Inhaltsangabe zu „Das Herz der Harpyie“ von Rebekka Pax

Die siebzehnjährige Milena hat schon immer eine seltsame Begabung im Umgang mit Vögeln gehabt. Doch während sie tagsüber ein gewöhnliches Schülerpraktikum auf einer Vogelstation absolviert, streift sie im Schlaf als riesiger Raubvogel durch die Lüfte und sieht Menschen sterben. Immer wieder, jede Nacht. Bis sie auf den ungewöhnlich anziehenden John trifft und ihm in Vogelgestalt das Leben rettet. Ein folgenschwerer Fehler. Denn Milena ist eine Harpyie, eine Kreatur der Götter, die ihren Wünschen zu folgen hat...

Schön geschrieben, leicht zu lesen. Ein schönes Fantasy Buch, saß in Deutschland spielt.

— Klexxi

das Ende war wirklich, wirklich gut. Beim Fazit für die ganze Geschichte bin ich mir noch nicht so sicher.

— MoWilliams

Ein gutes Buch mit einer interessanten Geschichte und einem eher mittelmäßigen Schreibstil, dass sich aber durchaus gut lesen lässt!

— LeoLoewchen

alte Fehden und göttliche Begegnungen - eine gelungene Mischung

— his_and_her_books

Obwohl am Ende kleinere Fragen offen bleiben, eine lesenswerte und spannende Geschichte mit Hang zur griechischen Mythologie.

— steffis-und-heikes-Lesezauber

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  • Das Herz der Harpyie

    Das Herz der Harpyie

    Astridlo

    27. March 2017 um 12:54

    Ich muss ehrlich sagen ich habe mich wirklich schwer getan dieses Buch zu lesen. Ich habe wirklich lange dafür gebraucht aber ich bin froh es endlich durch zu haben.In dem Buch geht es um Milena und John die sich auf merkwürdige weise Kennenlernen. Milena hat seit einigen tage merkwürdige Träume in denen sie sich in einen großen "Vogel" verwandelt. In eine Harpyie. Doch der Traum ist kein Traum und Milena bekommt den Auftrag von der "Harpyienkönigin John umzubringen sonst wird ihre "große Liebe" sterben. Sie glaubt es ginge um ihren Exfreund den sie noch immerliebt, aber es wird sich alles änder und bald ist es nicht mehr ihr Exfreund der ihr noch den Kopf verdreht, sondern John.

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  • mich konnte das Buch überzeugen

    Das Herz der Harpyie

    Letanna

    03. April 2016 um 14:37

    Nacht für Nacht träumt Milena davon, als eine Art Vogel Menschen bemn Sterben zu beobachten. Der Tod der Menschen hat eine besondere Anziehung auf Milena und noch hat sie keine Ahnung was das zu bedeuten hat. Auch im echten Leben hat sie eine besondere Verbindung zu Vögeln, deshalb macht sie ein Praktikum in einer Vogelstation. Als sie dann eines Nachts in einen ihrer Träume eingreift und dem gut aussehenden John das Leben rettet, wird ihr offenbart, dass sie ein Harpyie und ihre Träume gar keine Träume sind, sie begleitet sterbende Seelen. Ihr Eingreifen war ein schweren Fehler und jetzt muss Milena das wieder in Ordnung bringen. Aber auch John ist kein einfacher junger Mann, sondern befindet sich gerade in einer jahrhundertealten Fehde zwischen den Nachkommen griechischer Götter. Mitten in diese Konflikte entdecken die beiden ihre Gefühle füreinander, was noch mehr Chaos verursacht.Die Autorin präsentiert dem Leser hier eine interessante Geschichte. Als Handlungsort hat sie das Ruhrgebiet gewählt, was ich schon mal sehr ungewöhnlich fand. Und da ich selbst aus dem Ruhrgebiet komme, kannte ich natürlich die meisten Schauplätze sehr gut, was das Lesen um so spannender gemacht hat. Erzählt wird das ganze abwechselnd aus der Sicht von Melina und John. Zuerst weiß der Leser nicht, was so besonders an den beiden ist, aber im Laufe der Handlung offenbart die Autorin uns dann was mit den beiden los ist. Dabei taucht sie tief in die griechische Mythologie ein und bekommen eine wirklich spannende und fantasievolle Geschichte präsentiert. Natürlich gibt es auch eine Liebesgeschichte, die mir persönlich sehr gut gefallen. Beide Charaktere sind waren mir sehr sympathisch, was das Lesen sehr angenehm gemacht hat. Bei dem Buch handelt es sich übrigens um einen Einteiler, was ich sehr begrüßt habe. Von mir gibt es keine klare Leseempfehlung mit voller Punktzahl.

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  • Gutes Buch, das den Olymp nach Deutschland bringt

    Das Herz der Harpyie

    Phantom1

    21. January 2016 um 10:02

    Inhalt: Milena ist 17 Jahre alt und hat mit den typischen Leben als Teenager zu kämpfen-zumindest wenn sie wach ist. Im Traum wird sie nämlich zu einer Harpyie, die die Seelen verstorbener Menschen in die Unterwelt bringen muss. Eines Nachts sieht sie dabei zu, wie John ermordert werden soll, doch kurzentschlossen rettet sie ihn und bringt stattdessen die Seele seines Angreifers in die Unterwelt. Dieses Verhalten hat jedoch seine Konsequenzen und Milena muss ihren Fehler möglichst schnell bereinigen und Johns Seele in die Unterwelt bringen. Meine Meinung: Das Buch fängt eher mittelmäßig an, nimmt dann jedoch schnell Fahrt auf. Die Geschichte schafft es auf eine authentische Art und Weise die Götter des Olymp nach Deutschland zu bringen. Die Handlung ist gut durchdacht und weist keine Lücken oder Logikfehler auf. Die Charakter sind sehr sympathisch und auch glaubhaft gestaltet. Bei Milena brauchte ich ca 2 Kapitel um mit ihr warm zu werden, doch danach mochte ich sie wirklich gern. Vor allem ihre Stärke und Aktivität in dem Buch hat mit sehr gut gefallen. Einen kleinen Abzug bekommt das Buch bei mir aufgrund des Endes. Das Ende ist zwar soweit ok, doch die Autorin hält sich meiner Meinung nach die Tür für einen zweiten Teil offen, dieser ist jedoch weder geplant noch angekündigt. Mit einem komplett offenen Ende wäre ich klar gekommen aber mit dieser Verlegenheitslösung war ich nicht ganz zufrieden. Es ist kein riesiges Problem, doch um fünf Sterne zu bekommen, hätte die Autorin am Ende eine Entscheidung treffen müssen. Außerdem ist die Geschichte keine bahnbrechende Neuerfindung. Das Buch ist gut. Man kann es lesen ohne sich zu langweilen oder sich gar dabei zu ärgern, dass man diesen Mist jetzt angefangen hat. Einfach gut für zwischendurch!

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  • Klare Leseempfehlung

    Das Herz der Harpyie

    Missi91

    15. November 2015 um 00:18

    Schreibstil: Anfangs hat man seine Probleme mit dem Schreibstil, aber nach kurzer Zeit liest es sich schnell und flüssig. An Spannung fehlt es hier überhaupt nicht. Meine Meinung: Milena hat seit einiger Zeit seltsame Träume, sobald sie schläft wird sie eine Harpyie, sammelt Seelen und bringt sie immer zum selben Ort. Doch in einer Nacht verstößt sie gegen die Regeln und wird darauf entführt und wird mit ihrer Harpyie Fleisch und Blut. Durch ihren Fehler im Schlaf, muss sie jetzt die Konsequenzen tragen, was ihr aber nicht leicht fällt. Milena ist eine ganz süße sympathische 17 Jährige, sie ist nicht perfekt und ein fast ganz normales Mädchen. Sie wird von heute auf morgen in eine andere Welt geschmissen und muss nun damit zurechtkommen. Sie hatte einen Fehler begannen und nun wird jemand sterben müssen, aber sie will und kann das nicht zu lassen und verliebt sich daraufhin in John. Bei John genau gleich, alles ist in Ordnung bis auf einmal sein Onkel ermordet wird und auf ihn noch Jagd gemacht wird. Bald darauf erfährt er alle Hintergründe und das er Sohn von Thanatos ist, was für ihn nicht leicht ist und sich nur Milena anvertrauen kann und sich in sie verliebt. Hier war genügend Spannung dabei und es war nicht vorhersehbar. Auch der mythologische Hintergrund fand ich sehr angenehm und nicht zu sehr übertrieben. Hier hat die Autorin sehr gut recherchiert und hatte auch viel Fantasie dabei :) Zu bemängeln gibt es nichts, nur das ich am Anfang Schwierigkeiten hatte reinzukommen, aber das hatte sich ganz schnell gelegt. Ich war aufeinmal ganz hin und weg als es um mythologische Geschichte ging. Fazit: Ich war positiv überrascht, da es eher ein Blind Date mit den Göttern war, man erfährt ja leider im Klappentext nichts davon :) Aufjedenfall eine klare Leseempfehlung von mir.

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  • Das Herz der Harpyie

    Das Herz der Harpyie

    Kleine8310

    05. October 2015 um 19:55

    "Das Herz der Harpyie" ist ein Buch der Autorin Rebekka Pax. In diesem Buch geht es um die Protagonistin Milena. Milena ist siebzehn Jahre alt und arbeitet tagsüber als Praktikantin auf einer Vogelstation. Im Schlaf hingegen zieht Milena selbst als Raubvogel durch die Lüfte, nur muss sie am Ende jedes Traumes beobachten, wie ein Mensch stirbt. Der Grund dafür ist einfach - Milena ist ein Harpyie und ihre Aufgabe ist es die Seelen der Verstorbenen in die Unterwelt zu bringen. Als sie dem mysteriösen John begegnet gelingt es ihr nicht seine Seele zu nehmen, stattdessen nimmt sie eine andere. Doch Milena ist es verboten etwas am Tod dieser Menschen zu ändern, sodass sie mit ihrer Handlung nun den Zorn der Götter auf sich gezogen hat...   Der Schreibstil von Rebekka Pax hat mir den Einstieg ist das Buch sehr leicht gemacht. Sie schreibt leicht verständlich und bildhaft, und es macht Spaß die Geschichte um Milena zu lesen. Der Autorin ist es gut gelungen, die griechische Mythologie in das heutige Deutschland als Handlungsort einzubinden. Zudem konnte ich noch einiges über altgriechische Mythen und Sagen erfahren, ohne das es zu überladen oder gar lehrstundenmäßig gewirkt hätte.    Der Inhalt hat mir gut gefallen, aber an manchen Stellen hätte ich mir mehr Tiefgang gewünscht und ein bisschen mehr Emotionen. Die Charaktere haben mir gut gefallen, aber herausragend fand ich leider keinen von ihnen. Das Zusammenspiel hingegen fand ich interessant und spannend. Die Erzählperspektiven sind jeweils bei Milena und John und sie erzählen im Wechsel, sodass man über die Gefühle der beiden viel erfährt und auch ihr Handeln besser nachvollziehen kann.    "Das Herz der Harpyie" ist eine spannende Jugend-Fantasy- Geschichte die mit guten Charakteren und einer interessanten Einflechtung der griechischen Mythologie bei mir punkten konnte!

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  • Leo Löwchen 14J. Rezi zu "Das Herz der Harpyie"

    Das Herz der Harpyie

    LeoLoewchen

    16. June 2015 um 20:42

    Wenn deine Träume sowohl über dein… als auch das Leben anderer bestimmen! Heute habe ich für euch das Buch “Das Herz der Harpyie” von Rebekka Pax aus dem Carlsen Verlag. Milena war schon immer fasziniert von Vögeln… Doch das sie eines Tages so besonders für sie werden würden, hätte sie niemals gedacht! Während sie tagsüber eine normale Praktikantin auf einer Vogelstation ist, wird sie nachts in ihren Träumen selber zum Vogel! Im Schlaf zieht Milena als Raubvogel durch die Lüfte und muss am Ende jedes Traumes beobachten, wie ein Mensch sein Leben lässt. Denn Milena ist eine Harpyie und ihre Aufgabe ist es, die Seelen der Verstorbenen in die Unterwelt zu bringen. Eigentlich darf Milena am Tod dieser Menschen nichts ändern… Doch aus irgend einem Grund konnte sie den mysteriösen John nicht sterben lassen! Aber war es das wert? War Johns Leben es wert, dass Milena nun den Zorn der Götter auf sich gezogen hat? Mir hat es sehr gut gefallen, wie bei diesem Buch die griechische Mythologie in das heutige Deutschland eingebunden wurde. Man hat sehr viel über altgriechische Mythen und Sagen erfahren und dennoch kam es authentisch und nicht gekünstelt rüber. Auch die Grundidee hinter diesem Buch hat mir sehr gut gefallen, da ich vorher noch nichts in diese Richtung gelesen habe. Allerdings konnte ich mich nicht wirklich mit dem Schreibstil anfreunden… Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen, aber ich finde ihn an manchen Stellen nicht wirklich passend zum Buch oder zur Stimmung, die gerade vermittelt werden soll. Was mich allerdings am meisten stört ist, dass die für mich allerwichtigste Frage, die ich mir über all die Seiten hinweg gestellt habe, unbeantwortet bleibt. …zumindest wird kaum darauf eingegangen und das hat mich wirklich gestört! Was das für eine Frage ist, da müsst ihr schon selber lesen  Aber alles in allem ein gutes Buch mit einer interessanten Geschichte und einem eher mittelmäßigen Schreibstil, dass sich aber durchaus gut lesen lässt! Ich vergebe 4 von 5 Löwchens! Das war es dann von mir! Viele Grüße Eure Leo Löwchen

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  • Ein Lesevergnügen voller Spannung und gelungenen Charakteren

    Das Herz der Harpyie

    126sternchen

    03. June 2015 um 21:02

    Schreibstil: Der Schreibstil von Rebekka Pax hat mich wirklich überzeugt. Er ist klar und flüssig mit schönen Formulierungen, die sowohl die Protagonisten, als auch die Umgebung Detailgetreu und authentisch dem Leser näher bringen. Fazit: Das Cover finde total gelungen und es hat mich sofort angesprochen. Zu erkennen ist neben dem Mädchen auch ein Rabe, der in der Geschichte ebenfalls eine wichtige Rolle spielt. Ich finde das Cover nicht nur dezent und geheimnisvoll, sondern es spiegelt für mich auch die düstere Seite der Geschichte wieder. Verwundert war ich zunächst, das sie Geschichte in Deutschland spielt. Keine Ahnung warum, aber damit habe ich irgendwie nicht gerechnet. In dem Buch werden auch einige mythologische Details aufgegriffen, was der Handlung neben der Gestaltwandlung noch einen anderen spannenden Aspekt verleiht. Sehr gelungen fand ich auch den Übergang, als Milenas Traum nun Realität für sie wird. Es fließt alles nahtlos ineinander über und machte es zu einer stimmigen Geschichte. Die düstere Stimmung, die die Harpyie in diesem Buch ausstrahlen sollte, blieb die ganze Zeit beim Lesen erhalten, denn irgendwo lauerte wieder die nächste Bedrohung. Diese Düsterheit des Buches hat mich sehr fasziniert und ich konnte nur schwer aufhören zu lesen. Die Charaktere fand ich sehr authentisch und gelungen umgesetzt. Milena ist zu Beginn eher ruhiger und sehr unsicher. Aber im Laufe der Geschichte macht sie eine wahnsinnige Wandlung in ihrer Persönlichkeit durch, die sie sehr stark wirken lässt. Auch wenn sie in einer Zwickmühle ist, versucht sie diese durch Stärke zu lösen und kämpft um das, was ihr wichtig ist. John ist für mich vom ersten Moment an eine sehr starke Persönlichkeit, die im Laufe der Geschichte auch sehr großen Einfluss auf Milena hat. Das Ende war für mich dann doch sehr schnell. Es wurde sehr lange darauf hingearbeitet, aber der Schluss war dann recht schnell da und hinterließ mich doch noch mit einigen Fragen. Die Grundidee der Gestaltwandlung in eine Harpyie fand ich sehr gut und auch mal etwas anderes als diese typischen Gestaltwandlungen. Das Zusammenspiel der verschiedenen Schwerpunkte ist sehr gut umgesetzt und es gibt einige Spannungsmomente. Störend fand ich, das ein Schwerpunkt des Buches sehr voraussehbar war und wieder in die Klischeeschiene einer Liebesgeschichte zu rutschen drohte. Da aber diese Liebesbeziehung nur relativ kurz angerissen wurde, blieb dieser Aspekt im Hintergrund und das Genre Fantasy konnte mehr überzeugen. Völlig überraschen für mich war aber der Ausgang der Geschichte, mit dem ich nicht gerechnet habe. Das Herz der Harpyie ist eine abgeschlossene Geschichte, aber aufgrund der Fragen, die mir am Ende noch geblieben sind, könnte ich mir sehr gut vorstellen, das es hier eine Fortsetzung geben kann... Ein Lesevergnügen voller Spannung und gelungenen Charakteren. Von mir eine klare Leseempfehlung für alle, die Fantasy mit einem Hauch der griechischen Mythologie lieben. Da es ein paar vorhersehbare Handlungen gab, mich der Rest aber absolut überzeugen konnte, gibt es von mir hier sehr gute 4 von 5 Federn

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  • alte Fehden und göttliche Begegnungen - eine gelungene Mischung

    Das Herz der Harpyie

    his_and_her_books

    25. May 2015 um 08:15

    Inhalt: Schon seit längerem träumt Milena, dass sie durch die Gegend fliegt wie ein Vogel. Doch nicht nur das: Sie beobachtet, wie jemand stirbt und trägt das Seelenlicht dann in die Unterwelt, wieder und wieder. Bis sie dem kommenden Tod von John beiwohnt. Sie will ihn nicht sterben lassen, nimmt daher nicht sein Licht hinfort, sondern das seines Widersachers. Und schnell ist klar, dass es nicht nur Träume waren und Milena sich die Rache der Göttin zugezogen hat. John hat diese Begabung: Er kann Gräber, Tote, sehen. Natürlich erzählt er niemandem davon, um nicht für verrückt gehalten zu werden. All das macht erst einen Sinn, als er von einer uralten Wette unter Göttern erfährt. Meinung: Durch das Cover neugierig gemacht, habe ich mich – ohne noch einmal den Klappentext zu lesen – in die Geschichte gestürzt.  Dass „Das Herz der Harpyie“ einen mythologischen Hintergrund hat, war klar. Wie weit dieser gehen würde, hingegen nicht. Nachdem die Protagonistin Milena in „das Schicksal“ eingegriffen und John das Leben gerettet hat, befindet sie sich plötzlich der Göttin Aeollo gegenüber, die ihr ein Ultimatum stellt: Sie muss ihren Fehler wiedergutmachen und John töten oder „ihrer Liebe“ wird etwas geschehen. Als Milenas Ex-Freund, den sie noch immer liebt, danach im Koma liegt, ist klar, was Milena tun muss. Doch die Begegnung mit John ist ganz anders, als erwartet. Denn auch seine Schicksalsfäden liegen in göttlicher Hand. Die Idee von „Das Herz der Harpyie“ fand ich wirklich gelungen. Die aus zwei Perspektiven (Milena und John) erzählten Handlungsstränge steuern unwillkürlich aufeinander zu und als Leser ist man jederzeit gespannt, wie es weitergehen wird. Rebecca Pax‘ Schreibstil war leicht zu lesen, fühlte sich jedoch „älter“ an als die meisten Bücher der ab-14-Kategorie. Die Autorin führte mich durch die Geschichte und ließ mich mit den Charakteren mitzittern, wenngleich sich klitzekleine Längen einschlichen, wenn Milena zu viel nachdachte und hin und her überlegte. Darüber konnte ich jedoch locker hinwegsehen, denn die Spannung steigerte sich mit jedem Kapitel. Vor allem, da sich die Beziehung der beiden Hauptcharaktere immer weiter entwickelt.  Die vielen göttlichen Bekanntschaften und Rebecca Pax‘ Interpretation des Olymp fand ich sehr gelungen, wenngleich mir – als Vielleser in Sachen Mythologie – die Erklärungen und Hintergründe zu diesen - beinahe zu viel waren. Gegen Ende rennt die Zeit gegen Milena und John an und ein gelungener Showdown kitzelt jegliche Höhen und Tiefen aus dem Plot heraus. Das Ende ist zufriedenstellend, man könnte die Geschichte dennoch irgendwann fortsetzen. Urteil: „Das Herz der Harpyie“ strotzt mehr vor Göttern und Mythologie, als der Klappentext einem verrät. Ein Abenteuer mit alten Fehden, göttlichen Begegnungen und neuen Aspekten, das mich absolut unterhalten konnte. Die kleineren Längen und die für mich zu detaillierten Erklärungen zu den (mir bekannten) Gottheiten, schmälerten meinen Lesespaß nur minimal, sodass ich „Das Herz der Harpyie“ mit haarscharfen 5 Büchern belohne. ©hisandherbooks.de

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  • Ein Muss für Fans von Göttern!

    Das Herz der Harpyie

    Buechersalat_de

    11. May 2015 um 14:22

    Meine Meinung Das Cover war der Grund, dass mir dieses Buch überhaupt aufgefallen ist. Ich finde es ist sehr speziell und wirkt sehr düster. Das passt aber sehr gut zum Inhalt. Auch das Mädchen - da muss man wirklich zweimal hinschauen um dieses zu entdecken - und der Rabe sind sehr passend.  Milena hat komische Träume, sie sind real und vor allem tödlich, denn es sterben Menschen. Sie kann sich darauf keinen Reim machen. Doch dann trifft sie einen unbekannten Mann im Traum und rettet ihn vor einem anderen. Das verändert alles für Milena, denn sie ist von dem Willen der Götter abgewichen und muss dafür bezahlen! Mir hat die Grundidee rund um die griechischen Götter, die Harpyien und das Totenreich super gefallen. Ich fand es alles in allem wirklich sehr düster, aber der Spannungspegel stieg stetig an und sogar die Liebesgeschichte hat noch Platz gefunden.  Die Umsetzung, vor allem die Träume und die Kämpfe waren düster, blutig und brutal. Aber gerade das hat mich wirklich fasziniert. Die Autorin hat auch das Totenreich wunderbar beschrieben. Alte Artefakte und ein uralter Zwist zwischen den Göttern runden die Geschichte ab.  Milena ist am Anfang sehr in sich gekehrt, sie weiß nicht so richtig wie sie ihre Bürde tragen soll. Doch dann trifft sie auf John und für sie wird selbst ihre Bürde erträglich. Ich habe es während des ganzen Buches so empfunden, dass John Milena Kraft gibt und sie anspornt. John ist in diesem Buch eindeutig der Stärkere Protagonist, zumindest empfand ich das so. Das ist nicht während der ganzen Geschichte so aber am Ende würde ich schon sagen, dass John mehr wächst in dieser Geschichte. Das Ende ist abgeschlossen, aber ich könnte mir vorstellen, dass es noch mal irgendwann einen zweiten Band gibt. Denn das Ende lässt das definitiv zu. Aber keine Sorge, man kann das Buch sehr gut als Einzelband lesen.

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  • Überraschend gut!

    Das Herz der Harpyie

    terii

    24. April 2015 um 15:07

    Die 17-jährige Milena hat seltsame Träume: Sie träumt, dass sie eine vogelhafte Kreatur ist und jedes Mal stirbt jemand in ihrem Traum. So träumt sie auch eines Tages von einem Jungen, der ermordet wird. Doch statt wie bei den anderen Malen seine Seele aus dem Körper zu reißen, nimmt sie die eines anderen. Am nächsten Tag muss Milena dafür bezahlen: Sie ist in Wirklichkeit eine Harpyie und hätte die Seele des jungen Mann - John - eigentlich in die Unterwelt führen müssen. Nun ist es ihre Aufgabe John zu töten, sonst muss jemand anderes bezahlen ... "Das Herz der Harpyie" ist eins dieser Bücher, die auf meinen Wunschzettel wandern, dann wieder gelöscht werden, dann sieht man sie in der Buchhandlung, plötzlich sind sie wieder auf de WuLi und so weiter. Ich bin froh, dass ich das Buch dann doch noch angefragt habe, denn sonst hätte ich echt was verpasst ... Die Idee hinter dem Buch ist sehr interessant. Harpyien sind ja Wesen aus der griechischen Mythologie, die die Seelen der Verstorbenen in die Unterwelt führen sollen. Milena weiß nichts davon, bis sie eben eine falsche Seele abliefert und dafür die Rechnung erhält: Aello, die "Königin" der Harpyien, bestraft sie und sie muss nun dafür sorgen, dass John ins Grab beißt. Doch das ist nicht alles, denn John, der seinen Eltern bei archäologischen Ausgrabungen hilft, hat auch gerade mit den Göttern zu kämpfen. Er wusste bis vor kurzem ebenfalls nicht, dass es eine Familienfehde zwischen der Abkömmlingen des Ares und die des Thanatos gibt - und John gehört zu den letzteren. Mehr will ich gar nicht mehr zur Story sagen. Die Autorin hat es geschafft die griechische Mythologie in Deutschland zu "verwurzeln" und es klingt nicht mal bescheuert! Das hat mich positiv überrascht. Die Charaktere waren ganz nett, aber ich habe ein paar Seiten gebraucht, um mit Milena warm zu werden. Keine Ahnung, woran das genau lag, aber John fand ich gleich viel sympathischer. Das einzige, das ich negativ ankreiden muss, ist, dass mir die Liebesgeschichte ein bisschen zu schnell ging. Es ist keine Insta-Love, das heißt, die Charaktere sehen sich nur einmal und sind schon halb verheiratet, aber es geht schon ein bisschen zu schnell. Es gibt am Ende noch ein paar offene Fragen und ich hoffe sehr, dass vielleicht eines Tages noch ein Band erscheint. Das Cover ist der Wahnsinn! Besonders, da mir erst so spät aufgefallen, dass da neben dem Raben noch ein Mädchen auf dem Cover zu sehen ist ... Ich glaube Leser, die gerne Bücher mit mythologischen Einflüssen lesen, könnten das Buch ganz gut finden. Besonders da auch Götter zu Wort kommen, die nicht so bekannt sind. Thanatos kommt ja nur selten vor ... Die Idee ist gut, ich hab das Buch gern gelesen, aber das mit der Liebesgeschichte hätte ein bisschen länger dauern dürfen ... Ansonsten echt top!

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  • spannend und lesenswert

    Das Herz der Harpyie

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    14. April 2015 um 12:00

    Kurzbeschreibung: Was passiert, wenn deine Träume plötzlich Realität sind? Und was, wenn du im Schlaf einen Fehler begehst ... wer muss die Konsequenzen dafür tragen? Die siebzehnjährige Milena hat schon immer eine seltsame Begabung im Umgang mit Vögeln gehabt. Doch während sie tagsüber ein gewöhnliches Schülerpraktikum auf einer Vogelstation absolviert, streift sie im Schlaf als riesiger Raubvogel durch die Lüfte und sieht Menschen sterben. Immer wieder, jede Nacht. Bis sie auf den ungewöhnlich anziehenden John trifft und ihm in Vogelgestalt das Leben rettet. Ein folgenschwerer Fehler. Denn Milena ist eine Harpyie, eine Kreatur der Götter, die ihren Wünschen zu folgen hat... Meinung: Geschichten die sich mit mystischen Wesen beschäftigen finde ich meistens sehr ansprechend, weshalb ich „Das Herz der Harpyie“ unbedingt lesen musste. Dabei spielt die Geschichte zwar im Ruhrpott und das merkt man dem Schreibstil auch an, versprüht aber trotzdem viel griechischen Charme. Denn es treten griechische Götter und alte Fehden auf den Plan, die man so vielleicht nicht unbedingt erwartet hätte. Es geht nicht um die typischen griechischen Gottheiten, wie Zeus oder Poseidon, sondern eher um Unbekannte, wodurch auch z. B. Leser von Percy Jackson noch etwas Neues erfahren können und auch die Hintergründe nicht langweilig werden. Generell hat mir das Grundgerüst ziemlich gut gefallen. Nicht nur die Geschichte mit der Harpyie, sondern auch was sich hinter Johns Familiengeschichte verbirgt und wie er sich seinen Problemen stellen muss. Dabei gibt es viel Spannung, auch einige unerwartete Wendungen und eine erwartete Liebesgeschichte. Aber abgesehen davon, dass sie sich (wie zumeist in solchen Romanen) etwas zu schnell entwickelt, ist sie ganz solide und passt gut in die Handlung. Die Protagonisten fand ich sehr gut erarbeitet und ziemlich sympathisch. Man kann sich sofort in sie hineinversetzten und möchte unbedingt wissen, was denn die Ursachen dieser ganzen eigenartigen Ereignisse sind, wie alles zusammenhängt und vor allem, wie sie es denn lösen können. Dabei entwickeln sie sich deutlich weiter und werden zu willensstarken Personen. Diesen Weg hat die Autorin fesselnd, nachvollziehbar und stimmig beschrieben. Dennoch fand ich es schade, dass einige Fragen offen geblieben sind. So hat man von den Nebenfiguren eher weniger erfahren und auch die genauen Hintergründe, wieso gerade Milena zur Harpyie wurde, sind nicht deutlich geworden. Wie bereits erwähnt, merkt man am Schreibstil sofort, wo die Geschichte spielt. Ich kann auch nicht genau benennen woran man das merkt, nur dass es für mich ständig deutlich wurde. Doch davon abgesehen ist der Roman flüssig und fesselnd geschrieben und die einleitenden Gedichte vor jedem Kapitel passen perfekt ins Buch. Fazit: Eine lesenswerte und spannende Geschichte mit einem Hang zur griechischen Mythologie, die aber gleichzeitig auch modern ist. Obwohl einige kleinere Fragen offen geblieben sind, sind sowohl Grundkonzept, als auch die einzelnen Teilelemente, wie Spannungsaufbau und Charakterentwicklung stimmig verbunden und sorgen für Lesefreude. Von mir gibt’s deshalb solide 4 Sterne.

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