Rebekka Pax Septemberblut

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Inhaltsangabe zu „Septemberblut“ von Rebekka Pax

Los Angeles: Nach dem Tod ihres Bruders gelangt die schöne Amber in Besitz eines magischen Messers. Sie weiß nicht, dass es in ihrer Hand zu einer tödlichen Gefahr für Vampire wird. Völlig ahnungslos gerät sie zwischen die Fronten eines erbitterten Kampfes zweier Vampir-Clans. Und sie verliebt sich unsterblich in Julius Lawhead, der selbst auf der Suche nach dem magischen Messer ist.

Trotz enormer Spannung, blutigen Handlungen & Kampfgeist konnte mich das Buch nicht so packen. Charaktere konnten mich nicht so begeistern

— Blutmaedchen
Blutmaedchen

glaubhafte Beziehung zwischen Vampir&Meister und deren Kultur, flache Liebe und nervende Protagonistin (Amber)

— jesso
jesso

Ich hoffe das es kein Fehlgriff ist

— RosaSarah
RosaSarah

Nicht sehr interessant

— CSC
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  • Spannend und gefühlvoll

    Septemberblut
    Bambi-Nini

    Bambi-Nini

    30. May 2015 um 20:47

    Nach dem Tod ihres Bruder Frederik erbt Amber ein Messer. Sie muss erkennen, dass die Welt nicht so ist, wie sie bisher glaubte und die Existenz von Vampiren - sie hielt ihren Bruder für Verrückt, wenn er davon sprach - anerkennen. Einer dieser Vampire, Julius, hat sich bereits in ihr Leben geschlichen. Er will das hölzerne Messer, welches eine mächtige Waffe gegen Vampire darstellt und im Kampf gegen einen feindlichen Vampir-Clan eingesetzt werden soll. Amber und Julius verlieben sich und Amber steht nun vor der Wahl, ob sie und ihr Messer dem Vampir im Kampf beistehen wird. Und dann taucht auch noch ihrer Bruder wieder auf... Die Geschichte an sich ist nicht neu: Mensch und Vampir verlieben sich, es gibt viele Schwierigkeiten, Geheimnisse und Gegner, die etwas gegen diese Verbindung haben. Doch die Umsetzung der Story gefällt mir sehr gut. Die Geschichte ist spannend und gefühlvoll geschrieben. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen und man findet sich schnell durch ausreichende Erklärungen in diese fremde Vampirwelt ein. Durch den ständigen Wechsel von Ich-Perspektive (Julius) und Er-Erzähler (Amber und gelegentlich auch Kapitel über andere Personen) wird der Leser immer mal wieder tiefer in die Geschichte und Gedanken der Protagonisten hinein gezogen und kann mitfühlen, um dann im nächsten Moment wieder nur zum stillen Beobachter zu werden - genau wie Mensch und Vampir ihre Gedanken verbinden und wieder trennen.  Amber und Julius sind als Charaktere gut dargestellt. Sie besitzen abwechslungsreiche Facetten, sowie vielseitige Gedanken und Gefühle, an denen der Leser teilhaben kann und sie machen dadurch im Laufe der Geschichte eine Entwicklung durch, die man gut nachvollziehen kann.  Vampirgeschichten sind sonst nicht unbedingt meine Lieblingsbücher, Septemberblut von Rebekka Pax gefiel mir aber aufgrund der gefühlvollen Erzählweise, der sympathischen Charaktere und der spannenden Elemente sehr gut.

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  • Meine Meinung

    Septemberblut
    Blutmaedchen

    Blutmaedchen

    23. February 2015 um 13:31

    Rebekka Pax' "Septemberblut" ist ein Vampirroman, der die uralten Sitten und Riten der Vampire besonders stark ausdrückt. Als Leser solcher Romane weiß man, dass man es mit sehr alten Wesen zu tun bekommt und das sie viel über Geschichte erzählen können. Aber am meisten reizen mich dabei die verschiedenen Charaktereigenschaften, wie z.B. Folgsamkeit und Demut. Sie versuchen sich der neuen Welt anzupassen, aber ihre alten Moralvorstellungen können die Vampire nur schwer ablegen. In diesem Roman bekommt Hierarchie eine sehr drastische, teilweise gewaltvolle und unversöhnliche Duftnote, denn hinter einer spannenden Story geht es sehr viel um Unterwerfung gegenüber dem Meister und Einhalten der Regeln. Julius Lawhead ist seinem Meister Curtis streng und treu ergeben. Für ihn und seinen Clan ist er für die abtrünnigen Vampire zuständig, die das Abkommen des Rates gefährden und Menschen töten. Er jagt sie und streckt sie nieder, kennt keine Gnade. Als Vampir, der seine Art unbarmherzig ausrottet, ist er sehr bekannt und gefürchtet und bleibt deshalb lieber für sich alleine. Als er auf die Spur eines Messers angesetzt wird, dass Vampire töten kann und über eine unendliche Macht verfügt, entdeckt er, dass der menschliche Träger Frederik in den Freitod gesprungen ist. Ein besonders brutaler Vampir namens Gordon will es haben um seine Rachepläne an Julius und Curtis weiter vorran treiben zu können. Währenddessen entdeckt Frederiks Schwester Amber das Erbe ihres Bruders und die Macht des Messers drängt zu ihr. Als Julius auf der Suche nach dem Messer zu Frederiks Beerdigung geht und dort Amber entdeckt, vergisst er für einen kurzen Moment, welchen Befehl er von seinem Meister erhalten hat...  Gleich zu Beginn wird man mit Spannung überladen. Ein Selbstmord und mitten drin ein Vampir, der andere Vampire jagt - auf der Suche nach einem mächtigen Messer. Mord, Vampir, geheimnisvolle Macht - was will ich mehr? Die Geschichte wird hauptsächlich von Julius Lawhead aus der Ich-Perspektive erzählt und gewährt Einblicke in die Vampirhierarchie, die mich zunächst eher erschrocken hat. Jeder hat seinen festen Platz und es gibt nur wenige Oberhäupter, die ziemlich voller Macht stecken. Sie dominieren und erteilen Aufträge, haben menschliche Diener, die für sie arbeiten und mit denen sie dennoch in Blut und Herz sehr verbunden sind. Die Stimmung ist wirklich familiär, aber kann auch schnell in Kontrolle und Zwang umschlagen. Viele Szenen drücken Unterwerfung aus. Julius war für mich kein Charakter, mit dem ich mich sofort anfreunden konnte. Obwohl es klare Richtlinien gibt, scheint er sich nur an wenige zu halten. Das er meist unbewusst und gedankenlos die Regeln bricht, an die er sich Jahrhunderte zuvor gehalten hat, erschien mir irgendwie übertrieben. Ein Freigeist auf eine Art, aber dennoch rebellisch veranlagt, ohne es wirklich bewusst zu steuern. Eine komische Mischung. Manchmal war ich fasziniert, manchmal konnte ich nur den Kopf schütteln. Ein kleiner Teil des Buches wird aus der Erzählssicht über Amber erzählt, was nach der Ich-Perspektive irgendwie komisch rüberkam. Da Amber als Mensch einfach viel zu schnell in die Welt der Vampire gerissen wurde und ihr eigentlich nur sehr wenig Zeit eingeräumt wird sich daran zu gewöhnen, ist dieser Erzählstil wohl gut gewählt worden. Man erfährt zwar nicht genau Ambers Gedanken oder Gefühle, aber diese neue Welt kann man als Leser trotzdem gut durch ihre Augen kennen lernen. Die Romanze in dieser Geschichte ist nicht weit ausgeholt, aber vom ersten Moment an sehr stark. Durch die Vampirmagie, mit der Julius Amber zu Beginn ruhig stellt, wurde mir sehr deutlich vermittelt, aber von freiem Willen gab es keine Spur mehr. Durch das Messer kommt ein wenig Eigendynamik in diese Beziehung und stellt die natürliche Ordnung ein wenig her, was Ambers Gefühle für mich glaubwürdiger gemacht haben. Sie vermischt Angst mit Lust und es wechselt oft hin und her. Ich bin relativ flüssig durch die Geschichte gekommen. Der Erzählstil hat die Neugier stets aufrecht gehalten und spannend war das Buch von Anfang bis Ende. Es gab keine Verschnaufpause in diesem bevorstehenden Krieg zwischen Julius und Gordon. Einige Szenen waren blutrünstig und qualvoll, was die Spannung weiter angeheizt hat. Doch wirklich warm geworden bin ich mit ihr nicht. Sie hat vieles, was ich mag, aber ich denke, weil ich keine nachvollziehbare Verbindung zu den Charakteren herstellen konnte, ist die Hauptgeschichte für mich weniger reizvoll gewesen. Ich habe sie gelesen und fand vieles auch spannend, manches grauenerregend, aber richtig gepackt hat mich "Septemberblut" nicht. Für Fans von düsteren Vampirromanen, die raue Sitten, strenge Regeln, mächtige Protagonisten und blutige Szenen mögen ist das Buch wirklich zu empfehlen.

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  • Leserunde zu "Septemberblut" von Rebekka Pax

    Septemberblut
    Ichbinswieder

    Ichbinswieder

    Leserunde zu "Septemberblut" von Rebekka Pax (mit Begleitung der Autorin).
    Start ist der 11.05.2011

    • 133
    schreiblaune

    schreiblaune

    21. August 2014 um 00:12
    StellaCometa schreibt @ Rebekka: Mir ist noch eingefallen, dass "Septemberblut" gar nicht die erste Geschichte ist, die ich von Dir gelesen habe. In der Anthologie „Avatare, Roboter und andere Stellvertreter“ habe ich ...

    Ja, der Gruselfaktor in "Nebelgrau" hat mich u.a. auch wirklich überzeugt damals :)

  • Gut für Zwischendurch

    Septemberblut
    Rebel_Heart

    Rebel_Heart

    26. February 2014 um 22:41

    Hachja, manchmal überkommt es mich einfach.. dann sehe ich ein Buch, bei dem mir das Cover total gut gefällt und zack... ist es einfach so in meinem Warenkorb verschwunden, ohne dass ich etwas dagegen tun kann.  So war auch bei diesem Buch. Als ich etwas bei Rebuy bestellen wollte, war dieses Buch in den Empfehlungen und zack.. ist es einfach so in den Warenkorb gehüpft.  Julius Lawhead ist bereits über 200 Jahre alt und nennt Los Angeles sein Zuhause. Hier lebt er mit seinem Clan, auch wenn er selbst eher die Einsamkeit vorzieht und sogar auf einem alten Friedhof nächtigt. Als der Vampirjäger Frederik sich in den Tod stürzt, bekommt Julius die Aufgabe das Messer zu finden, mit welchem Frederik reihenweise Vampire getötet hat.  Das Messer allerdings wurde schon längst an einen Erben weitergeben, welchen Julius nun ebenso finden muss. Bei dem Erben selbst handelt es sich um Amber. Sie ist Frederiks Schwester und hatte bis dato keine Ahnung, was ihr Bruder in seinem Leben wirklich tut, was es mit dem Messer auf sich hat. Julius, welcher das Messer besorgen soll, verliebt sich in Amber und merkt erst viel zu spät, in welche Gefahr er sich, Amber und vor allem seinen Clan bringt. Zudem ein verfeindeter Clan mit deren Oberhaupt und Meister Gordon ebenso hinter Amber und dem Messer her ist und auch icht dafür zurückstreckt, Amber mit dem zu verletzten, was ihr am wichtigsten ist: Ihrer Liebe zu Julius und der zu ihrem Bruder. Der Schreibstil hat mir eigentlich von Anfang an recht gut gefallen. Man wird unmittelbar in das Geschehen geworfen und erlebt den Freitod Frederiks hautnah mit. Amber, welche bis zu diesem Moment ein total normales Leben geführt hat, gerät zwischen die Fronten zweier Vampirclans, welches sich schon seit längeren untereinander bekriegen. Sie weiss oftmals nicht, wie sie mit all dem umgehen soll und vorallem, wie sie mit Julius umgehen soll und dennoch kann sie sich im einfach nicht entziehen. Das Messer, welches zur Gefahr für alle Vampire in Los Angels zu werden scheint, steht dabei nicht nur einmal zwischen ihr und ihren Gefühlen und ich fand diese Idee wirklich gut umgesetzt.     Das Buch selbst wird hauptsächlich aus der Sicht von Julius erzählt und meiner Meinung nach hat er die wirklich größte Verwandlung hinter sich gebracht. Früher oftmals der Einsamkeit verschrieben, die er für sich selbst gewählt hat, verliebt sich in eine Sterbliche, welche eigentlich so gar nicht in das typische Clan - Leben passt. Sein Meister Curtis ist anfangs gar nicht begeistert und oftmals ziemlich enttäuscht von Julius, auch wenn er weiss, dass dieser seine eigenen Entscheidungen treffen muss. Diese typische Hierachie im  Buch und die oftmals doch sehr... sagen wir altmodischen Auffassungen davon, wir Vampire unter "uns" leben, haben mich manchmal sogar ein bisschen zum Schmunzeln gebracht. Ich habe mir unter dem Buch wirklich gar nichts vorstellen können und ich bin wirklich positiv überrascht. Der einzige Kritikpunkt, den ich an den Tag legen muss, ist ein ganz einfacher und vermutlich haben es auch schon genug andere Leute vor mir getan aber... die Liebesgeschichte, die sich zwischen Amber und Julius entwickelt hat, ging mir zumindest von seiner Seite aus manchmal doch etwas schnell. Er, der  - wie erwähnt - die jahrelange Einsamkeit selbst erwählt hat, will nichts als Amber in seiner Nähe, in seiner Gruft, als seine Gefährtin und Liebhaberin und das sofort und auf der Stelle und ohne zu Zögern oder darüber nachzudenken, ob das überhaupt alles so funktionieren würde. Ansonsten hat mich das Buch wirklich positiv überraschen können und ich bin mir sicher, dass ich mir Teil 2 der Reihe - welcher übrigens schon seit 2012 im Handel ist :D) gewiss auch zulegen werde. 4/5 Schneeflöckchenbäume.

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  • Septemberblut

    Septemberblut
    Anya1990

    Anya1990

    11. September 2013 um 18:53

    Der Vampir Julius soll, dem Wunsch seines Meisters folgend, ein magisches Messer stehlen, welches sich im Besitz eines Vampirjägers namens Frederik Connan befindet. Doch Connan ist tot, allen Anschein nach aus dem Fenster seines Wonhauses gesprungen und das Messer ist verschwunden. Julius wird daraufhin vom Fürst Andrassy, den mächtigsten und älten Vampir in Los Angeles, aufgetragen unter allen Umständen, das Messer innerhalb von zehn Tagen zu finden und dem Clan auszuhändigen. Er soll dabei bis aufs Ganze gehen, selbst wenn es bedeutet, dass er seine Einsamkeit dafür opfern muss, indem er einen Diener erschafft. Gleichzeitig erfährt Amber, die Schwester von Frederik, dass dieser Selbstmord begangen habe und muss ihn in der Leichenschauhalle identifizieren. Wieder zu Hause versucht sie seinen Tod zu realisieren und die Trauer, die dieser mit sich bringt zu vewältigen. In ihrer Trauer versunken, erinnert sie sich an ihre gemeinsame Kindheit und auch an den Brief, den sie von Frederik, kurz vor seinen Tod erhielt. In dieser teilt er ihr mit, dass sie etwas erhalten werde, was nun ihr Besitz sei und überträgt Amber damit die Aufgabe, Jagd auf Vampire zu machen und sein Vermächtnis weiterzuführen. Auf der Beerdigung ihrer Bruders, lernt Amber Julius kennen, der sich auf der Suche nach den Erben des Messers befindet. Mit Hilfe von ein wenig Magie, überredet er sie, sich mit ihm zu verabreden. Die beiden treffen sich am darauffolgenden Tag in einen Restaurent und es scheint, dass Julius letztendlich doch noch sein Ziel erreicht hat, denn Amber befindet sich im Besitz den Messers. Doch wie soll sich Julius sein Verlangen für Amber erklären und erst recht die Gefühle für sie, denn es steht außer Frage, dass er sich sehr zu ihr hingezögen fühlt. Fazit: Ich kannte noch kein Buch von Rebekka Pax. Aber war trotz alledem sehr gespannt auf die Leseprobe, denn schon das Cover an sich hat mein Interesse geweckt und wer kann einen das verübeln, bei den gutaussehenden Mann auf den Bild? Zudem bin ich ein großer Vampirbuch-Fan und setze große Erwartungen in diese. Und ich muss zugeben, meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Das Buch ist sehr spannend geschrieben und hat mich bereits durch die kurze Leseprobe in seinen Bann gezogen, sodass ich umbedingt das Buch haben muss, um zu lesen wie es weiter geht. Das Buch wurde in einer einfachen Sprache geschrieben, die es dem Leser ermöglicht es schnell und flüßig durchzulesen. Rebekka Pax hat zudem eine kleine Überraschung perat, denn das Geschichte wird untypischerweise aus der Ich-Perspektive von Julius erzählt, was an und für sich eine kleine Revolution darstellt, denn die bisherigen Vampirromane, die ich kenne, wurden ausschließlich aus der Sicht des weiblichen Protagonisten beschrieben. So gibt uns Pax die Möglichkeit endlich einmal eine Liebesgeschichte aus der Sicht eines Mannes zu erleben, uns in Julius hineinzuversetzten und seine Emotionen zu nach zu empfinden. Die Passagen zwischen der Ich-Perspektive von Julius und die Passagen, in denen von Amber aus der dritten Person berichtet wird, wechseln sich ab und geben dem Lesen somit keine Gelegenheit sich zu langweilen und bringen etwas Abwechslung in die Story.

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  • Rezension zu "Septemberblut" von Rebekka Pax

    Septemberblut
    Lielan

    Lielan

    30. July 2012 um 17:41

    Leider war 'Septemberblut' von Rebekka Pax sehr enttäuschend. Vielleicht liegt dies an der Tatsache, dass ich Band 2 vor dem ersten Band der Reihe gelesen habe und deswegen schon mit den Charakteren und Handlungsorten vertraut war, dennoch habe ich mir mehr versprochen von diesem Roman. Auch das Cover ist nicht sonderlich ansprechend, oder eher gesagt dieses Cover ist nichts besonderes. Besonders Vampirromane sind meistens mit einem Männer- oder Frauenkopf geschmückt, mit einem Bild aus einer Stadt oder dunklen Accessoires wie Kreuzen und Schwerten verziert. 'Septemberblut' hat genau Verzierungen, was eine sehr düstere Atmosphäre bei dem Leser erfüllt, welche für einen Vampirroman natürlich sehr passend ist. Der 200 Jahre alte Vampir Julius Lawhead lebt in einem Clan in L.A.. Seine Aufgabe ist es Vampire zu jagen, die sich nicht an die Regeln der Vampirwelt halten. Curtis, Julius Meister, beauftragt ihn damit ein magisches Messer aufzuspüren, welches eine Gefahr für jeden Vampir dar stellt, besonders wenn dieses in die falschen Hände fällt. Aber nicht nur Curtis Clan sucht nach diesem Messer, sondern auch dessen Erzfeind Gordon. Der Meister des Messers ist der Vampir-Jäger Frederic, welcher den Freitod wählt um Gordon und seinem Clan zu entgehen und auch das Messer vor ihm zu beschützen. Dieses vererbt er seiner Schwester Amber, die bis zu diesem Zeitpunkt ein Vampirfreies Leben geführt hat. Als Julius Amber aufspürt ist dies Liebe auf den ersten Blick und die beiden verabreden sich zum Abendessen. Doch als Amber über die Vampirwelt erfährt und ihre Bestimmung fällt sie aus allen Wolken... Rebekka Pax Schreibstil ist sehr kärglich und enttäuschend. Sie benutzt eindeutig zu ausschmückende Beschreibungen, die Hälfte hätte es auch getan. Das Buch könnte halb so viele Seiten haben, so wirkt dieses einfach nur langwierig. Zeitweilig hatte ich das Gefühl, dass ich keine Seite weiter komme, obwohl ich lese und lese und lese. Die Seiten ziehen sich wie Kaugummi. Schade, denn Band 2 hatte ich anders in Erinnerung. Vielleicht liegt es ja an der Tatsache, dass ich zuerst Band 2 gelesen habe und deswegen schon viel aus Rebekka Pax erzeugter Vampirwelt kenne. Dennoch hatte ich mich darauf gefreut, die Charaktere ab ihrem Entstehen und ihren ersten Handlungen kennen zu lernen. Leider entfällt durch die vielen Beschreibungen auch die Spannung. Die Szenen im Roman, die eigentlich Fingernägel zerstörend spannend hätten seien müssen, waren absolut spannungslos und plätscherten nur so vor sich hin. Zwischenzeitig sind einige humorvolle und romantische Szenen enthalten, Gott sei Dank. Ich konnte schon wieder blinzeln. Sah zu, wie Robert mein fehlendes Stück Finger auf dem Boden suchte und fand. Er reinigte es und sterilisierte auch meine Hand. "Haben Sie das schon öfter gemacht?", fragte Amber unsicher. "Ich habe schon so einiges gesehen, glauben Sie mir." (S. 208) Die Charaktere und Storyidee ist eigentlich überzeugend gut, nur wurden diese leider falsch umgesetzt. Das altertümliche Vampirbild ist etwas ganz anderes, denn Vampire werden in den meisten Romanen sehr modern beschrieben und nichts erinnert mehr an den alten, schön, schauerlichen Dracula. In 'Septemberblut' schlafen die Vampire in Särgen, verbrennen an Sonnenlicht und ihr Körper nimmt eine Art Leichenstarre an, sobald die Sonne aufgeht, außerdem lassen sie sich durch die gute altbewerte Methode töden: durch einen Pflock ins Herz. Die Handlung wird aus der Ich-Perspektive erzählt vom Protagonistin Julius Lawhead. Durch Ändern der Handlungsorte und Personen lernt der Leser alle Charaktere kennen und schätzen. Julius ist zu Beginn des Buches alles andere als ein starker Charakter, denn er gliedert sich seinem Meister unter und hat im Grunde keine eigene Meinung und keinen eigenen Willen. Dies ändert sich aber mit und mit, besonders als Amber in sein Leben tritt. Denn Julius verliebt sich in sie und setzt alles daran sie zu beschützen. Zwischenzeitig ist er ein absoluter 'Jammerlappen', der für den Leser leicht nervig ist, denn man fragt sich, dieser Mann ist älter als 200 Jahre, wieso nimmt er sein Leben nicht endlich in die Hand? Zusätzlich wird die Handlung mit der tragischen, komplizierten Liebesgeschichte zwischen Amber und Julius dramatischer und anstrengender. Denn im Grunde beruht diese nur auf einem ewigen Hin und Her, denn die beiden kommen einfach nicht weiter. Amber ist eine selbstständige, unabhängige, selbstbewusste Frau des 21. Jahrhunderts und kommt natürlich, verständlicherweise, nicht mit den altertümlichen Sitten der Vampire zurecht. Dies alleine führt schon zu einigen Konfliktpunkten zwischen den beiden, aber natürlich ist Amber auch noch Trägerin des Messers, welches eine tödliche Gefahr für Vampire darstellt. Außerdem ist Amber alles andere als begeistert davon, dass ihr neuer Freund ein Vampir ist, denn sie hat bisland nichts von der Existenz dieser Wesen gewusst. Die Frage, ob die beiden es schaffen sich aufzuraffen beschäftigt den Leser den kompletten Roman über. Neben Amber und Julius gibt es noch zahlreiche andere Charaktere, die der Leser aber alle kennenlernt. Curtis kleiner Clan wirkt größtenteils sehr sympatisch und für den Leser anziehend, trotzdem konnte ich mich mit niemanden identifizieren und auch nicht in die Welt die Rebekka Pax erschaffen hat, ziehen lassen. Das Ende ist mit einem versuchten Cliffhanger bestückt, der mich aber absolut nicht reizt. Denn dieser ist weder sonderlich spannungsvoll noch reizvoll. Würde ich Band 2 nicht schon besitzen, müsste ich mir zweimal überlegen, ob ich dieses kaufe.

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  • Rezension zu "Septemberblut" von Rebekka Pax

    Septemberblut
    Granuaile

    Granuaile

    21. July 2012 um 18:27

    Ich fand diesen Roman mal richtig erfrischend im Vergleich zu anderen Romanen deises Genres. Ja, die Vorstellung der Vampire ist wie die üblichen alten Vorstellungen, sie vertragen kein Licht, sind Tagsüber praktisch tot, müssen Menschenblut trinken, schlafen in einem Sarg,... Aber die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, nicht nur gut, nicht nur schlecht. Sie haben Ihre Fehler und Kanten. Das Buch ist vorwiegend aus der Sicht der männlichen Hauptperson beschrieben. Dabei kommt die Seite der weiblichen Protagonistin aber auch dazu Ihre Geschichte zu erzählen. Was mich fasziniert hat ist die Komplexität der Vampirgemeinde (Clans). Sie leben in kleinen Verbünden, nach einer bestimmten Herachie. Besonder hervorstechend ist dabei die Beziehung zwischen dem Gewandelten und seinem Erzeuger oder wie auch immer man das nennt. In der Geschichte geht es weiterhin darum einem Vampir zu töten der die Geheimniswahrung der einzelnen Clans in Gefahr bringt indem er wahllos Menschen wandelt. Das Buch ist nichts für jüngere Leser, da es doch zeitweise ein wenig blutiger ist. Ich finde es schön mal wieder einen Vamiprroman zu lesen, wo die Liebe nicht allein im Vordergrund steht sondern die Handlung überzeigt. Mehr für die Leser von Anne Rice als von Stephenie Meyer.

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  • Rezension zu "Septemberblut" von Rebekka Pax

    Septemberblut
    fireez

    fireez

    28. March 2012 um 20:39

    In einem Satz: Endlich mal wieder ein spannender Vampirroman ohne ständiges Liebesgesülze, dafür mit echten, starken Vampiren. . Inhalt: Der Vampir Julius Lawhead bekommt von seinem Meister den Auftrag, ein magisches Messer zu suchen, das zur Vernichtung von Vampiren dient. Es befindet sich ausgerechnet im Besitz der jungen Frau Amber und Julius setzt alles daran, sie und damit auch das Messer unter den Einfluss seines Clans zu bekommen. Nur so kann es ihnen gelingen den Krieg gegen den Vampirclan der Gordon zu besiegen ... . Meine Meinung: Ich lese ziemlich gerne Vampirroman, allerdings nur die mit "richtigen" Vampiren, also solchen, die gerne auch mal böse sein dürfen. Mit "Septemberblut" habe ich endlich mal wieder einen solchen Roman gefunden. Hier steht nicht die Liebesgeschichte im Vordergrund, sondern eine gut durchdachte Geschichte um einen erbitterten Kampf zwischen Vampiren und Clans. . "Septemberblut" ist der Auftakt einer Reihe. Es werden daher auch hauptsächlich erst einmal einzelne Figuren vorgestellt und miteinander verbunden. Für allzu komplizierte Handlungen bleibt dann in der Regel erstmal kein Platz. Dennoch schafft es die Autorin, den einzelnen Figuren und Beziehungen schon viel Tiefe zu verleihen. Man merkt bereits in diesem Teil, dass da noch vieles im Argen liegt und in den nächsten Bänden noch für Diskussionstoff sorgen dürfte. Amber ist nicht das typische Mädchen, dass dem Vampir hinterherhechelt. Sie wurde in diese Welt hineingezogen, aber ich hatte nicht den Eindruck, dass sie sich da wirklich wohl fühlt. Sie wird einfach ein Opfer der Umstände und es wird sich wohl erst in den nächsten Bänden entscheiden, was sie wirklich will. . Die Vampire sind hier ziemlich klassisch. Also Sonnenlicht meidend, in Särgen schlafend und vor allem blutsaugend (ist ja heutzutage nicht mehr allzu selbstverständlich). Dazu hat Rebekka Pax sich aber noch ein paar eigene Details ausgedacht, die die Story noch "realistischer" machen (im Sinne von vorstellbar, ohne das riesige Logiklücken klaffen). So ist eine Art magische Lebensenergie allgegenwärtig und die Vampire sind in einer wohldurchdachten Gesellschaft organisiert, die so ihre Eigenarten hat. Mir hat diese "Welt" sehr gut gefallen und ich fühle mich mitten hineingezogen. . Auch über den Schreibstil kann man nicht meckern. Das Buch lässt sich flüssig weglesen, ohne zu einseitig oder gar langweilig zu werden. Einzig die unterschiedlichen Blickwinkel haben mir nicht so zugesagt. Der größte Teil wird aus der Sicht von Julius beschrieben (Ich-Perspektive) und diese hat mir auch am besten gefallen. Zwischendurch wird aber immer wieder kurz aus einer allwissenden Perspektive zu Amber umgeschalten und ich habe mich lange Zeit gefragt, ob das nun wirklich nötig ist. Erst gegen Ende kommen Situationen, in denen die Perspektive wirklich nötig wird, aber anfangs hat es mich schon etwas genervt (aber war wohl einfach nötig).

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  • Rezension zu "Septemberblut" von Rebekka Pax

    Septemberblut
    Liss

    Liss

    25. March 2012 um 14:23

    Dieses Buch ist mal ein Roman von Vampiren, so wie man sie sich in Wirklichkeit vorstellt. Beißende, blutsaugende, hungrige Vampire, die die Menschen jagen und auch gegeneinander kämpfen. Es gibt Vampirclans, alte Vampire, Jungvampire. Ich habe oft gedacht, warum es denn mal kein richtiges Buch mit richtigen blutrünstigen Vampiren gibt, das sie so darstellt, wie sie wirklich sind und nicht so verharmlost wie Edward oder so. Sie trinken bevorzugt Menschenblut, manchmal töten sie die Menschen auch dabei um den letzten Herzschlag zu spüren und die ganze Energie in sie überfließen zu lassen. Doch auch diese realistische Darstellung war mir irgendwie nicht so geheuer. Ich glaube ich mag doch lieber die lieben Vampire. XD Manchmal war es etwas eklig, wenn haargenau beschrieben wurde wie sie ihre scharfen Zähne in den Hals des Menschen rammen und hungrig drauf los saugten und wie die Wunden aussahen oder so wie Messer in die Körper rammten. Die Hauptperson ist der ca. 200 Jahre alte Vampirjäger & Vampir Julius. Ich muss leider sagen, dass der Name allein so lieb klingt, dass ich nicht dachte dass er einer Fliege etwas antun kann. Klingt einfach zu liebenswürdig.^^ Dieser trifft auf Amber, eine Menschenfrau, deren Bruder sich umgebracht hat. Sie bekommt ein Messer vererbt, welche Vampire auf grausame Art tötet und sie richtig in Asche zerbröseln lässt. Ich fande es sehr lustig, wenn dann die bösartigsten Vampire totale Angst bekamen, wenn auch nur dieses Messer in der Nähe war. Mit diesem Messer begannen dann aber auch die Probleme. Denn jeder Vampirclan wollte es. Julius & Amber fande ich sehr gut & detailreich beschrieben und ich kann es verstehen, wenn Amber totale Angst vor Julius hat, allerdings haben sich die beiden binnen 1 oder 2 Tagen so herzzreißend (wie es heißt) ineinander verliebt, dass es mir dann doch schon etwas merkwürdig vorkam. Die Geschichte nimmt so ihren Lauf, man weiß zwar nicht was passiert, aber man weiß auch nicht worauf man hinlesen soll, sage ich mal. Das hat mir ein wenig die Spannung genommen. Generell war keine große Spannungskurve drin, es passierte immer mal wieder etwas leicht erstaunliches, aber dann war es auch schon wieder vorbei. Am Ende muss ich sagen, war es zwar etwas eklig, aber es war ein überraschendes Ende mit dem ich nicht gerechnet hätte, deshalb fällt meine Punktzahl auch nicht ganz sooo niedrig aus. Es waren auch einige erotische Szenen enthalten, die dem Buch auch noch einmal einen dunklen, verruchten Touch gegeben haben, allerdings fande ich sie manchmal ein bisschen überzogen. Hätte ich nicht gewusst, dass es einen 2. Band gibt und es eine Serie ist, hätte ich gedacht das Ende sei das finale Ende, es war zwar nicht das Gelbe vom Ei, aber es hätte gepasst. Vom Schreibstil her ließ es sich relativ gut lesen, doch die Autorin hatte so ihre Lieblingswörter wie z.B. "wimmern", das hat man dann schon etwas gemerkt. ;) Außerdem war die Schrift schon ganz schön klein und ich hatte manchmal das Gefühl ich komme nicht vorwärts, aber daran solls nicht mängeln. ;) Alles in allem ist dieses Buch ok, aber nichts besonderes, und kriegt von mir deswegen auch nur 2,5 / 5 Punkten.

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  • Rezension zu "Septemberblut" von Rebekka Pax

    Septemberblut
    Gurke

    Gurke

    20. March 2012 um 18:58

    In Los Angeles' Untergrund tobt ein Kampf der Vampir-Clans. Der mächtige Meister Gordon rüstet seine Truppe mit wilden Jungvampiren auf, die Jagd auf menschliches Blut machen und sich nicht scheuen, zu töten - damit ruft er öffentlich zum Angriff. Nur ein magisches Messer kann ihn und seine Untertanten aufhalten. Der gefürchtete Vampirjäger Frederik ist der Träger dieser einflussreichen Reliquie und starb, bevor seine Verfolger ihm das Versteck der Waffe entlocken konnten. Er hat seine Schwester Amber als Adeptin auserwählt, die aber noch nichts von ihrer neuen Gabe weiß. Julius Lawhead hat von seinem Meister den Auftrag bekommen, sie zu seiner Dienerin zu machen, um Gordon das Handwerk zu legen. * Mit Vampiren kann man als Autor gerade wunderbar auf den erfolgreichen „Twilight“-Hype aufspringen und jung und alt mit diesen nachtaktiven Kreaturen begeistern. Mich selbst kann man in dieser Hinsicht nur mit dem Original Dracula überzeugen, jedoch nicht mit seinen liebestrunkenen Vertretern. Meine Erwartungen bei „Septemberblut“ waren demnach relativ gering und so wurde ich wenigstens in dieser Hinsicht nicht enttäuscht. * Bei der Lektüre stellt man schnell fest, dass die Beziehung zwischen Amber und Julius einen großen Raum einnimmt, doch schon der Beginn dieser Liebe ist in meinen Augen schlichtweg unglaubwürdig. Innerhalb weniger Stunden werden aus Fremden, zwei Menschen, die nicht mehr ohne einander leben wollen und besonders Amber vertraut beinahe blind Julius' Versprechen, obwohl er sie heimlich zu seiner Dienerin macht, ihre Gedanken beeinflusst und natürlich von ihr trinkt. Der Ärger über dieses Verhalten verfliegt aber in Sekundenschnelle und nicht einmal der dominante, zum Teil sogar herrische Tonfall ihres „Geliebten“ kann ihre Gefühle ins Wanken bringen. * Die Rangordnung und damit einhergehend auch der Gehorsam werden sowieso sehr in den Fokus gestellt und bereiten dem Protagonisten schon bald Probleme. Allerdings werden durch diese Szenen mit unterwürfigen Gesten die stolzen und starken Vampire für meinen Geschmack ins Lächerliche gezogen. Einige Gebaren erinnern zu deutlich an Hunderudel und werden durch häufige Wiederholungen etwas zäh und langweilig. * Für die Autorin ist L.A (laut Danksagung) zu einer zweiten Heimat geworden, doch ich finde diesen Schauplatz nicht unbedingt gelungen und habe auch nicht den Charme der Region gespürt. Die Straßen und der Sunset Boulevard hätten für eine Ortskundige gerne mit mehr Liebe zum Detail vorgestellt werden könne, obwohl Deutschland als Ort des Geschehens vielleicht sogar noch origineller gewesen wäre. Lediglich der „Hollywood Forever Cemetry“ - Friedhof und Julius' Ruhestätte – haben mich neugierig gemacht. * Die Bewertung ist mir ziemlich schwer gefallen und ich muss gestehen, dass ich diesen Roman wahrscheinlich nicht zu Ende gelesen hätte, wenn nicht der Nachfolger schon auf meine Rezension warten würde. Trotz vieler Klischees, die aber bei der Fülle an vergleichbaren Büchern schwer zu umgehen sind, hat mir der Clan der Leonhardts besser gefallen als Edward Cullen und seine Familie, was für eine deutsche Autorin vielleicht im Endeffekt doch noch ein Kompliment ist. :-) Auf „Flammenmond“ bin ich dennoch gespannt und hoffe auf viele vampirwürdige Gegner mit reichlich Action, denn die Brutalität der Folterszenen und die heftigen Duelle standen im guten Kontrast zu dem schnulzigen Pärchen. ;-)

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  • Rezension zu "Septemberblut" von Rebekka Pax

    Septemberblut
    Spatzi79

    Spatzi79

    20. March 2012 um 09:59

    Ambers Bruder Frederik begeht Selbstmord und vererbt ihr ein geheimnisvolles Messer. Julius Lawhead ist Vampir und erhält von seinem Clan-Oberhaupt den Auftrag, dieses Messer zu beschaffen, denn es ist eine magische Waffe und Frederik hat damit unzählige Vampire getötet. Amber hat bisher nichts von dieser Berufung ihres Bruders geahnt und reagiert natürlich erst einmal geschockt auf die Enthüllung, dass Vampire existieren. Wie nicht anders zu erwarten, verlieben Julius und sie sich dann aber ineinander. Doch Julius ist nicht der Einzige, der hinter dem Messer her ist und Amber gerät somit in große Gefahr. Die Lektüre dieses Buches fand ich recht zäh. Ich bin mit den Charakteren nicht besonders warmgeworden, Amber war mir zu passiv, sie akzeptiert all das Unglaubliche viel zu schnell. Für Julius konnte ich irgendwie an keiner Stelle der Handlung Sympathie empfinden, er wechselt zwischen abstoßender Brutalität und nerviger Sentimentalität hin und her und die ständige Erwähnung der Meister-Diener-Beziehung ging mir im Laufe der Handlung schon beinahe auf die Nerven. Es wird mir zu viel Wert auf Dominanz und Unterwürfigkeit in den Vampir-Hierarchien gelegt. Dass dann auch noch eine Zombie-Geschichte mit hineingebracht wurde, war mir einfach zu viel. Vampirklischees werden hier voll bedient, Julius und Konsorten vertragen kein Sonnenlicht, schlafen in Särgen, etc. Die Kampf- und Actionszenen sind ziemlich brutal und blutig und meiner Meinung nach ist das Buch daher nicht unbedingt für jüngere Leser zu empfehlen, ich fand sie teilweise aber auch einfach übertrieben. Mein größter Kritikpunkt aber ist die Liebesgeschichte, die für mich einfach nicht nachvollziehbar geblieben ist, die beschriebenen Gefühle kamen bei mir leider überhaupt nicht an. Mein Fazit daher leider, dass das eine Vampirgeschichte ist, die ich nicht wirklich weiterempfehlen kann. Mit Flammenmond wird die Geschichte fortgesetzt.

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  • Rezension zu "Septemberblut" von Rebekka Pax

    Septemberblut
    Sarah_O

    Sarah_O

    08. March 2012 um 11:36

    "Septemberblut" ist der erste Teil einer Reihe von Rebekka Pax. Es geht darin um den Vampir und Ich-Erzähler Julius Lawhead, seinen Clan in Los Angeles und seine Liebe zur menschlichen Amber und hat mir gut gefallen. Zum Inhalt: Der über 200 Jahre alte Vampir Julius lebt mit seinem Clan in Los Angeles. Als der Vampirjäger Frederik stirbt, bekommt Julius von seinem Meister und Clanoberhaupt Curtis den Auftrag das mächtige und für Vampire gefährliche Messer zu finden, das Frederik besaß und an einen Erben weitergegeben haben muss. Die Erbin ist schnell gefunden: Frederiks Schwester Amber hat das Messer. Julius verfolgt sie und verliebt sich in sie. Doch die beiden und Julius' Clan sind in Gefahr, denn ein verfeindeter Clan und dessen Oberhaupt Gordon wollen das Messer ebenfalls und könnten dadurch zur Gefahr für ganz LA werden. Gordon schreckt vor nichts zurück, auch nicht vor den Toten... Die Idee des Romans hat mir gut gefallen. Die Vampire leben in strenger Hierachie, die aus Clanoberhaupt, Meistern und Eidgebundenen besteht. Auch Menschen gehören zu den Vampirclans, denn Vampire können sie als Diener an sich binden, wenn sie ihnen durch das gegenseitige Trinken von Blut fünf Siegel geben. Die menschlichen Diener sind Freunde oder Geliebte der Vampire und beschützen sie, wenn sie tagsüber wie tot in ihren Särgen ruhen. Gut durchdacht finde ich auch, wie sich die Vampire in der Welt der Menschen geheimhalten. Sie haben sich einen Codex auferlegt, nach dem das Töten von Menschen verboten ist. Sie trinken nur soviel Blut, wie sie brauchen. Bei Verstößen erlässt der Vampirrat von Los Angeles Todesurteile gegen die mordenden Vampire, die vom Jäger ausgeführt werden. In LA ist Julius dieser Jäger. Dieser Roman liefert also eine, wie ich finde, recht erfrischende Mischung aus Eigenschaften "echter" Vampire, die Blut trinken, in Särgen schlafen und oft sehr altertümliche Ansichten haben, und ihren menschlichen Seiten. Sie wirken menschlich, können verletzt werden, haben Gefühle und keine allzu extremen übermenschlichen Fähigkeiten. Die Welt dieser Vampire ist blutig, brutal und grausam, wenn es zu Auseinandersetzungen kommt, und die Autorin schildert die Details der Gewalttaten sehr ausführlich und anschaulich. Mich stört das nicht, ganz im Gegenteil, ich finde es für die Atmosphäre sogar hilfreich und gut. Aber zartbesaitete Leser müssen sich auf einiges einstellen und sollten sich daher vielleicht vorher überlegen, ob derart viel Blut für sie lesenswert ist. Das Zusammenleben der Vampire ist allerdings durch Eide, Blutgaben oder Siegel auch sehr ritualisiert und das wiederholt sich oft. Für mich, die ich Rituale immer etwas eintönig und Küsschen hier, Knieen da etwas kitschig finde, war es vielleicht schon das ein oder andere Mal zu oft oder zumindest an der Grenze dazu. Es gehört zwar zu der Hierachie, der Magie und den strengen Regeln ein wenig dazu, aber etwas weniger hätte dem Roman meiner Meinung nach nicht geschadet. Gerade der Ich-Erzähler Julius gefällt mir aber sehr gut. Er hat für sich die Einsamkeit gewählt, lebt getrennt von seinem Clan auf einem kleinen Friedhof und kämpft innerlich mit seiner Vergangenheit. Obwohl er alt und mächtig genug wäre selbst ein Meister zu sein, hat er dies trotz Curtis' Wunsch nie getan und hat auch nie einen menschlichen Diener an sich gebunden. Dadurch hat er eine sehr sensible Seite, die einen schönen Gegensatz zu seinem Job als kämpfenden und Todesurteile ausführenden Jäger bildet, bei dem er oft ein wenig kaltherzig und grausam wirkt, und dem Charakter ordentlich Tiefe gibt. Amber dagegen ist eine moderne junge Frau, die beruflich noch viele Pläne hat und mit Julius obrigkeitshöriger Welt rein gar nichts anfangen kann. Trotzdem muss Julius den Auftrag seines Meisters durchführen und sie zu seiner Dienerin machen. Weil er sich aber gleichzeitig auch in sie verliebt, fällt es ihm schwer Amber in seine Welt zu zwingen, obwohl er sich nichts sehnlicher wünscht, als sie bei sich zu haben. Amber ist immer wieder abgestoßen von den Vampiren und ihren Regeln, fühlt sich aber ebenfalls zu Julius hingezogen und ist hin- und hergerissen. In der Liebesgeschichte liegt für mich aber auch ein Kritikpunkt: Sie läuft so schnell an und die beiden verbindet einfach scheinbar gar nichts. Daher konnte ich ihre Beziehung nur schwer nachvollziehen. Ein bisschen mehr Zeit, bevor sich beide so bedingungslos in einander verlieben, hätte vielleicht nicht geschadet. Gefallen hat mir dagegen die Funktion des Messer, das bedrohlich zwischen den beiden steht, denn als Trägerin kontrolliert nicht nur Amber das Messer, sondern die Waffe versucht auch Einfluss auf sie zu nehmen und sie dazu zu treiben, Vampire zu töten. Auch gut fand ich die Entwicklung von Julius' Charakter, der im Laufe der Geschichte, durch seine unkontrollierte Art manchmal unfreiwillig, immer mehr Verantwortung übernehmen und seine Einsamkeit aufgeben muss. Während er die meiste Zeit sehr steif an seinen Traditionen festhält und manchmal sogar kalt und verständnislos wirkt, zeigt er zum Schluss richtigen Einsatz für seine Liebe zu Amber, was ich sehr überzeugend fand. Die Sprache ist flüssig und sehr gut zu lesen. Auch die Spannung in der Handlung ist gut und hat mich das Buch kaum zur Seiten legen lassen. Die Perspektiven wechseln, doch nur Julius tritt als Ich-Erzähler auf. Bei allen anderen (das ist meistens aber nicht ausschließlich Amber) wird in der dritten Person erzählt. Das Cover finde ich ebenfalls ansprechend. Es ist matt, der Name der Autorin ist glänzend und geprägt hervorgehoben und der rote Hintergrund mit der dunklen Skyline stimmen auf die Atmosphäre des Romans ein. Fazit: Bis auf ein paar Kleinigkeiten fand ich diese Vampirgeschichte wirklich gut. Schreibstil und Charaktere haben mir gefallen, auch wenn gerade die Vampire sehr traditionsbewusst und festgefahren denken und handeln. Nur die Liebesgeschichte lief mir zu schnell an und war nicht immer ganz glaubwürdig. Trotzdem ein gutes Buch, sehr spannend und blutig, ich freue mich auf die Fortsetzung. 4 Sterne

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  • Rezension zu "Septemberblut" von Rebekka Pax

    Septemberblut
    Missyislovely

    Missyislovely

    28. February 2012 um 20:03

    Es gab bisher wenige Bücher, die mich so gespalten haben wie Septemberblut. War ich mir die erste Hälfte noch sicher, dieses Buch abzubrechen, wollte ich in der zweiten Hälfte nur noch wissen wie es weiter geht und war begeistert von der Entwicklung der Geschichte und Charaktere. Um bei den Charakteren zu bleiben: Wie bereits in meinem ersten Post bezüglich des Buches erwähnt, bin ich nicht mit allen warm geworden. Mein größtes Problem war die Tatsache, dass mir der Protagonist Julius Lawhead nicht gefallen hat. Er war mir schlichtweg unsympathisch, am Ende habe ich jedes seiner Worte auf die Goldwaage gelegt und konnte sein sentimentales, poetisches Geschwafel nicht mehr lesen. Nachdem ich auf meinem Blog einfach mal die Luft raus gelassen habe, kamen wir uns sogar etwas näher. Nun, wo das Buch beendet ist, könnten wir fast Freunde werden. Er ist eine spezielle Person und ich kann mir gut vorstellen, dass man ihn entweder mag oder halt nicht. Einen großen Teil hat aber auch die Tatsache dazu beigetragen, das in der Mitte des Buches auch mal andere Charaktere zum Sprechen kamen. Da wäre Christina, die Dienerin von Brandon, die ich unheimlich gerne mag. Oder Curtis, das Clan-Oberhaupt. Wenn Curtis spricht, hallt mir automatisch die Sprache von einem typischen Geschichtenerzähler aus meiner Kindheit in meinem Kopf, sehr angenehm. Allgemein sind die Charaktere mit viel Liebe gestaltet worden, man erkennt sie als einzelnstehende Personen und lernt sie lieben bzw. hassen. Theoretisch könnte ich meine Meinung in zwei Teile aufteilen: Seite 1-250 und Seite 250-Ende. Was mir im ersten Teil nicht gefallen hat, war entweder im Zweiten wie von Zauberhand verschwunden oder ich habe es gekonnt übersehen und die vorhergegangenen Geschehnisse in eine dunkle Schublade gepackt. Während ich im ersten Teil zwischen jedem Satz eine kurze Denkpause machte und mich oft gefragt, warum ich überhaupt weiterlese, war das Buch im zweiten Teil sehr flüssig zu lesen und hat Spaß gemacht. Gut gefallen hat mir die Darstellung der Vampire, ihrer Lebensweise, den Hierarchien und die Kommunikation über Gedanken. Es ist interessant die Vampire in diesen Dingen zu beobachten und einfach mal wieder klassische Vampire zu lesen, als Dunkelheit liebende, blutsaugende Raubtiere. Außerdem mochte ich die Action. Die kommt in diesem Buch nicht zu kurz und der erwähnte Kampf zweier Vampir-Clans ist nicht nur eine Floskel. Am Anfang ist es mir schwer gefallen, mit den Gewaltbeschreibungen klar zu kommen. Das hat sich jedoch ziemlich schnell gelegt und ich genoss die Szenen. Lasst euch davon nicht abschrecken, ich bin durchaus der Meinung, dass das Buch auch für Zartbesaitete gut lesbar ist. Fazit: Selten war ein Buch für mich solch eine Achterbahnfahrt. Letztendlich hat es bei mir aber einen positiven Eindruck hinterlassen und das soll, nach so einem schlechten Start, was heißen. Würde ich beiden Teilen Sterne geben, wären das zwei Sterne für Teil 1 und vier Sterne für Teil 2. Also gibt es drei Sterne, so! ;-)

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  • Rezension zu "Septemberblut" von Rebekka Pax

    Septemberblut
    Nicecat

    Nicecat

    26. February 2012 um 14:23

    Rebekka Pax entführt uns mit Septemberblut in die dunklen Nächte von L.A. in der Vampirclans ihr Unwesen treiben. Frederik, ein Vampirjäger kommt bei einem Sturz aus dem Fenster seiner Wohnung zu Tode, in seinem Besitz befand sich ein Heiliger Dolch den die Vampire gerne in ihre Finger bekämen. Dieser Dolch geht nun an Frederiks Schwester Amber die als Restauratorin in einer kleinen Werkstatt arbeitet. Auf Frederiks Beerdigung begenet Amber das erste mal Julius Lawhead, ein Vampir aus dem Clan Leonhardt. Julius arbeitet als Jäger mit der Aufgabe Abtrünnige ihrem Urteil zuzuführen. Amber die nichts davon weiss das es in L.A. Vampire gibt erligt seiner Anziehungskraft und das Abenteuer beginnt. Vieles was Amber nicht versteht stürzt auf einmal auf sie ein und sie befindet sich nun in einer Welt von deren Existenz sie auch nur niemals etwas geahnt hat und die sich als Lebensgefährlich für sie herausstellt das sie nun die Trägerin des Dolches ist. Wird Amber das alles überleben oder nicht. Meint Julius es ehrlich mit ihr oder ist sie nur mittel zum Zweck. Diese fragen und noch viele weitere werden im laufe der Geschichte beantwortet und nehmen den Leser mit auf eine spannende Reise. Ich habe mitgefiebert und mitgelitten aber das schmälerte nie meine Lesefreude. Im Gegenteil nun freue ich mich um so mehr auf eine Fortsetzung

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  • Rezension zu "Septemberblut" von Rebekka Pax

    Septemberblut
    Aleena

    Aleena

    21. February 2012 um 12:00

    LA. Nach dem Tod ihreres Bruders,der aus dem Fenster gestürzt ist,erbt sie von Ihm ein magisches Messer.Wenig später erkennt sie das Ihr Bruder ein Vampirkiller war.Amber soll sein Erbe weiterführen.Bei der Beerdigung Ihres Bruders macht sie die Bekanntschaft mit Julius Lawhead,der einem Clan der Vampire angehört und im Auftrag seines Meisters das Messer und seinen Träger in sein Besitz zu bringen.Amber gefällt Ihm so gut und sein Meister verlangt es von Ihm,er trinkt Ihr Blut und bringt das erste Siegel der Vampire an,somit ist sie gezeichnet und an Julius gebunden.Insgesamt braucht es 5 Siegel um sie für immer zu seiner Dienerin zu machen.Julius liebt Amber und Amber beginnt sich in den Vampir zu verlieben.Doch es gibt noch andere Clans,die an das Messer kommen möchten und einer von ihnen bringt Julius und Amber in Gefahr. Fazit Ich muss sagen,ich hab einige Vampirromane gelesen aber keins kam wirklich so blutig daher wie dieses.Die Geschichte ist durch aus spannend erzählt und man kann es auch gar nicht aus der Hand legen,weil man gern wissen möchte wie die Geschichte weitergeht.Aber das viele Blut welches dort vergossen wird,war mir etwas zu viel und real erzählt.Ich bin nun gespannt wie es weiter geht,der nächste Teil wartet noch auf mich.Also wer sich nicht vor viel Blut und Gemetzel stört kann hier eine spannende Vampirgeschichte finden.

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