Rega Kerner

 4.6 Sterne bei 5 Bewertungen
Rega Kerner

Lebenslauf von Rega Kerner

Autorin auf der weiblichen Seite des männlichsten Berufs. Baujahr 1970, Berufesammlerin. Aufgewachsen als norddeutsche Seemannstochter, wollte Rega Kerner bücherschreibende Binnenschifferin werden, was ironischerweise am Recht der Frau scheiterte: Das einzige WC im Vorschiff durfte eine Auszubildende nicht mit dem Matrosen teilen :) Die Lebenswellen verschlugen sie zu diversen Tätigkeitsbereichen bei Film, Theater/Musical, Jugendarbeit und Multimedia/Internet, wobei das Schreiben tragendes Element blieb (Drehbücher, Konzepte...). Für die Medien an den Rhein gezogen, fand sie als 'Kölner Fährfrau' endlich zurück zum Wasser. Es folgte Fahrgastschifffahrt im Koblenzer Raum, danach war sie rund zehn Jahre Steuermann sowie Kapitänsfrau auf einem Motortankschiff. Hinzu kam in jener Zeit ein Wohnboot als Meldeadresse. Der Mann samt Tanker ist weg, das Boot mit Schulkind bleibt. Zurück im Norden, realisiert sie nach dem ersten jetzt den zweiten Teil ihres Jugendtraums, als alleinerziehende Schriftstellerin. Dem Schwein auf dem Schiff werden baldigst weitere Romane unterschiedlicher Genres folgen - allen gemeinsam ist das Spannungsfeld von Frauen und Schifffahrt, sprich Natur versus Technik, Logik versus Gefühl. Sowie eine humorvolle, optimistische Betrachtungsweise der Widrigkeiten und Schönheiten des Lebens.

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Rezension zu "Glaubenszweifel der Osterhasen (Magische Elternrealität 2)" von Rega Kerner

Prädikat wertvoll!
Stephanie_Vonwillervor 9 Tagen

Titel/Cover:

Die Bücher von Rega Kerner haben immer gezeichnete Cover, die leicht naiv gestaltet, den humorvollen Inhalt erahnen lassen. So ist das auch hier wieder. Es passt zu ihrem Stil und durchaus auch zu ihrer Persönlichkeit, wie die anderen autobiografischen Bücher mich gelehrt haben.

Schreibstil:

Eine Geschichte die sich frühlingshaft frisch lesen lässt und ein Dauerschmunzeln ins Gesicht zaubert. Perfekt zur Osterstimmung.

Story:

Mutter Maria ist mit den Vorbereitungen für das Osterfest beschäftigt. Ihr zur Hand geht die Tochter Tomke. Die Frage, woher kommt der Brauch muss geklärt werden. Das sehen auch die Hühner so und streiken. Die Eierausgabe stoppt. Opa geht derweil als verkleideter Hase auf die Straße und Tomke sieht aus, wie ein zu heiß gewaschener Nikolaus in ihrem roten Mäntelchen. Zumindest sehen das die Hasen so. Und dann fordern die Hühner noch bessere Arbeitsbedingungen.

Fazit:

Schade, dass es nur eine Kurzgeschichte war. Ich hätte noch stundenlang weiterlesen wollen. Rega Kerner schreibt so amüsant und hat ein Talent, viel Tiefsinnigkeit in ihre vergnüglichen Texten zu stecken.

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Titel/Cover:

Wer die Bücher von Rega Kerner kennt, den wundert das Cover nicht. Es passt zu ihrem Stil und durchaus auch zu ihrer Persönlichkeit, wie die anderen autobiografischen Bücher mich gelehrt haben. Ich finde es wieder sehr gelungen mit der leicht naiven Zeichenweise.

Schreibstil:

Die Geschichte liest sich locker hintereinander weg und vermutlich dürften bei den meisten Lesern, die Mundwinkel nach oben gezogen sein. Doch keine Sorge, der humorvolle Stil, mindert nichts an der Weihnachtsstimmung.

Story:

Von Spanien bis Holland seekrank – na danke auch! Piet ist froh, als er mit Sinterklaas das Schiff gegen den Schimmel tauschen kann. Aber auf ihrem Weg durch die Lüfte nimmt ihnen der Nikolaus die Vorfahrt. Durch diese Verkehrswidrigkeit im Himmel fällt ein Sack Pfeffernüsse – Pepernotjes zur Erde, die hauptsächlich auf der Mutter Maria landen. Deren Tochter ist gerade sehr daran interessiert,  überhaupt zu klären, ob sie an den Nikolaus oder Sinterklaas Glauben soll.

Als dann noch im Luftverkehr, der amerikanische Weihnachtsmann, viel zu früh auftaucht, wird das zu einer Diskussion der Existenzberechtigung im Himmel. Modern mit Handys ausgestattet, lösen die Gesellen dann die gleiche Diskussion auf der Erde aus und verursachen einen Shitstorm bei Facebook.

Fazit:

Einfach herrlich! Bitte lesen! Rega Kerner schreibt so amüsant und hat ein Talent, viel Tiefsinnigkeit in ihren vergnüglichen Texten zu verstecken.

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Rezension zu "Schiffschwein Spekje" von Rega Kerner

Lockerer Schreibstil mit Humor
Stephanie_Vonwillervor einem Monat

Titel/Cover:

Ein gezeichnetes Cover, das ins Auge fällt. Ich frage mich: „Was macht das Schwein auf dem Schiff?“

Klappentext:

Im Klappentext wird dann auch gleich klar, worum es geht: Die Rettung eines Ferkels. Aber wie soll das auf einem Schiff funktionieren und kann ein Schwein schwimmen?

Charaktere:

Die Autorin hat hier ihre eigene Geschichte niedergeschrieben, was der Beschreibung der Charaktere zu Gute kommt. Sie selbst, als Bremerin und Steuerfrau auf einem Binnenschiff, erzählt freimütig über ihr Leben auf Rhein, Main und Mosel. Sie kann über sich selbst schmunzeln und beleuchtet auch die Eigenarten der anderen nicht ganz so ernst. Allen voran ihr Mann Ben, der als Kapitän und Koch auf dem Schiff fungiert. Daneben gibt es noch Sohn Karel, einen Hund und einen Papagei. Im Laufe der Schweinegeschichte sind noch diverse andere Personen involviert, die, wie das Leben so ist, für mehr oder weniger komische Situationen sorgen.

Schreibstil:

Der lockere Schreibstil mit Humor, macht das Lesen zu einem wirklichen Vergnügen. Das Buch ist in der Ich-Form geschrieben und ich fühlte mich gleich auf dem Schiff und in Regas Familie zu Hause.

Story:

Als einzige Vegetarierin an Bord hat Rega so ihre Probleme mit der Tatsache, dass Schweine statt gerettet, als Kotelett auf dem Teller landen. Allerdings wollen die anderen Besatzungsmitglieder das Schwein nicht im Ganzen auf dem Schiff. Wie es kommen muss, zieht eines Tages doch ein Ferkel ein. Damit fangen aber die Probleme an. Was frisst so ein Ferkel, wo soll es schlafen und wie kommt es die Treppe hoch?

Fazit:

Am Anfang war ich mir nicht sicher, ob ich ein ganzes Buch über ein Schwein lesen möchte. Einmal angefangen, wurde ich jedoch gleich mit vielen interessanten Informationen versorgt, die einer Landratte wie mir neu waren. Das Buch erhält von mir eine Leseempfehlung für alle Tierfreunde und solche, die es werden wollen. Es ist sehr amüsant geschrieben und hat doch in seiner Leichtigkeit einen ernsten Hintergrund. Man muss kein Schwein als Haustier haben um sich Gedanken zu machen, wie mit Lebewesen umgegangen wird. Ganz nett auch das Abschiedsschweinelied und eine Checkliste zur Haltung von Minischweinen am Ende des Buches.

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