Reggie Anderson An der Schwelle zum Himmel

(10)

Lovelybooks Bewertung

  • 6 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 9 Rezensionen
(6)
(1)
(2)
(0)
(1)

Inhaltsangabe zu „An der Schwelle zum Himmel“ von Reggie Anderson

„Ich erlebte, wie der Schleier gelüftet wurde, der dieses Leben von dem kommenden trennt“, so
erinnert sich Dr. Anderson an die erste Patientin, die er beim Sterben begleitete. Nüchtern und doch
anschaulich berichtet der Hausarzt, wie er Gottes Gegenwart an Krankenbetten und auf seinem
Lebensweg hautnah erlebt. Mal still, dann wieder heiter und oft atemberaubend schärft er unseren
Sinn für die Wirklichkeit des Himmels.

Dieses Buch hat mich genau zur richtigen Zeit erreicht, sehr angesprochen und getröstet - ich empfehle es gern weiter.

— cho-ice

Stöbern in Biografie

"Ich mag, wenn's kracht."

Ein Buch für Fans von Jürgen Klopp und dessen Trainerstil, das allerdings für den Kenner nicht viel Neues bereithält.

seschat

Nachtlichter

Eine sehr bewegende Rückkehr zu den eigenen Wurzeln.

AmyJBrown

Unorthodox

wirklich lesenswert! die aufrüttelnde Geschichte einer außergewöhnlichen jungen Frau die ausbricht.

Gwenliest

Victoria & Abdul

Eher ein Sachbuch als ein Roman. Trotzdem eine schöne Geschichte.

Nora_ES

Ich mag mich irren

Ein Leben mit Geheimagenten, der Weltpolizei und Außerirdischen. Definitiv lesenswert und hochinteressant!

Kunterbuntegrunewelt

Der Lukas Rieger Code

Ein spannender Einblick, zauberhaft gestaltet, mit allerdings übertriebener Sprache.

ErikHuyoff

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Viel mehr, als man vermutet

    An der Schwelle zum Himmel

    cho-ice

    30. January 2016 um 07:25

    Warum lässt Gott zu, dass seinen Kindern schlimme Dinge passieren? – An dieser Frage zerbricht der junge Reggie Anderson fast und lässt schließlich den Glauben seiner Kindheit hinter sich. Doch an einem Wendepunkt seines Lebens schenkt Gott ihm einen Traum, der alles verändert und ihn neu glauben lässt. Seitdem erlebt der US-amerikanische Arzt, wie er immer wieder Blicke „hinter den Schleier“ der Ewigkeit werfen darf, insbesondere wenn er gläubige Patienten während ihrer letzten Stunden und Minuten begleitet. Seine Biografie „An der Schwelle zum Himmel“ ist eine Seltenheit, denn sie ist meiner Meinung nach wirklich als Buch für Christen UND Kirchendistanzierte geeignet, sofern letztere ein grundsätzliches Interesse an der Frage über das Leben nach dem Tod und übersinnlichen Dingen haben. Es wird klar, dass der Glaube an Gott für Reggie Anderson zentral ist, aber er „predigt“ den Leser nicht an, sondern berichtet einfach unaufdringlich und doch packend aus seinem Leben. Dabei lässt er keinen Zweifel daran, dass nicht auf alle Menschen nach ihrem Tod der Himmel wartet. Der kurze Anhang enthält etliche Bibelstellen und eine Beschreibung, wie man eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus beginnt. Für mich als Christin war die Lektüre sehr berührend und tröstend. Reggie Anderson sprach mitten in meine persönliche Situation hinein, obwohl ich weder den Tod vor Augen noch einen geliebten Menschen verloren hatte. Die Fragen, denen der Autor nachgeht, sind einfach zeitlos und beschäftigen Menschen unabhängig von Kultur und Alter. Wer bereits das (äußerst empfehlenswerte!) Buch „Wenn das Leben andere Blüten trägt“ von Mary Beth Chapman gelesen hat, wird sich an manches erinnern, wovon der Autor hier berichtet, denn die Familien sind eng miteinander befreundet. So waren die Andersons selbst betroffen, als die kleine Adoptivtochter des bekannten christlichen Sängers Steven Curtis Chapman auf tragische Weise ums Leben kam und ihre Freunde mit der Frage nach dem Sinn rangen. Ich fand es sehr bewegend, von dieser Zeit noch einmal aus der Sicht eines Freundes zu lesen. „An der Schwelle“ zum Himmel hat mich überrascht – hinter diesem Titel steckt viel mehr, als man vermutet. Es ist geeignet und tröstend für alle, ... die sich mit der grundsätzlichen Frage beschäftigen: Warum lässt Gott zu, dass seine Kinder leiden?, … die einen geliebten Menschen, der an Jesus glaubte, verloren haben oder verlieren, … Menschen, die sich gerade mit ihrem eigenen Tod und dem Leben danach beschäftigen oder einen Sterbenden begleiten, … die gern Biografien mit Tiefgang lesen.

    Mehr
  • Leserunde zu "An der Schwelle zum Himmel" von Reggie Anderson

    An der Schwelle zum Himmel

    Arwen10

    Leserunde mit Lesechallenge Ich möchte euch ganz herzlichen zu einer neuen Leserunde einladen: Der SCM Hänssler Verlag stellt für diese Leserunde 4 Leseexemplare des gerade neu erschienenen Buches  :"An der Schwelle zum Himmel " von Reggie Anderson bereit. Vielen Dank an den Verlag für die Unterstützung der Leserunde.   Zum Inhalt: „Ich erlebte, wie der Schleier gelüftet wurde, der dieses Leben von dem kommenden trennt“, so erinnert sich Dr. Anderson an die erste Patientin, die er beim Sterben begleitete. Nüchtern und doch anschaulich berichtet der Hausarzt, wie er Gottes Gegenwart an Krankenbetten und auf seinem Lebensweg hautnah erlebt. Mal still, dann wieder heiter und oft atemberaubend schärft er unseren Sinn für die Wirklichkeit des Himmels. Eine Leseprobe findet ihr hier: http://www.scm-haenssler.de/produkt/titel/an-der-schwelle-zum-himmel///185719.html Ich habe das Buch schon gelesen und es hat mir sehr gut gefallen. Meine Rezension zum Buch findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/autor/Reggie-Anderson/An-der-Schwelle-zum-Himmel-1070785708-t/rezension/1077887359/ Bitte bewerbt euch bis zum 21. Februar 24 Uhr hier im Thread und beantwortet die Frage, wie stellt ihr euch den Himmel vor ? Bitte Beachten !: Am 22. Februar erfolgt die Gewinnerbekanntgabe. Wer von den Gewinnern sich nach 48 Stunden nicht gemeldet hat, hat leider keinen Anspruch auf den Gewinn, da zeitnah Ersatzgewinner gezogen werden. Im Gewinnfall verpflichten sich die Teilnehmer der Leserunde, innerhalb von ca. vier Wochen zum Austausch in allen Abschnitten sowie zum Schreiben einer Rezension. Diese wird bitte nicht nur bei Lovelybooks, sondern auch auf einer anderen Internetseite (amazon, Verlagshomepage…) veröffentlicht. Dies wird auch eine Aufgabe der Challenge sein ! Bitte beachtet außerdem, dass es sich um eine christliche Leserunde handelt. Der Glaube an Gott spielt in diesem Buch eine Rolle. Ich freue mich sehr auf eure Bewerbungen. Wer ohne Verlosung mitlesen möchte, kann dies natürlich auch sehr gerne tun. Und kann auch auf Wunsch an der Challenge teilnehmen ! Zu diesem Buch findet eine Lesechallenge statt. Die Aufgaben zur Challenge folgen noch. Für jede erfüllte Aufgabe gibt es ein Los im Lostopf. Der Gewinn: Doris Kuegler "Dschungeljahre".

    Mehr
    • 134
  • Was kommt nach dem Tod?

    An der Schwelle zum Himmel

    Sonnenblume1988

    16. May 2014 um 21:10

    „Was kommt nach dem Tod?“ Mit diesen und anderen Fragen beschäftigt sich Autor und Arzt Reggie Anderson in seinem Roman. Eingebettet sind diese Fragen in die Erzählung seiner Lebensgeschichte. Er wächst mit dem christlichen Glauben auf und erlebt Gottes Gegenwart sehr deutlich. Doch als Jimmy und Jerry, entfernte Verwandte und enge Freunde von ihm bei einem Massaker ums Leben kommen, wendet er sich von Gott ab. Nach der Schule beginnt er sein Studium und verehrt die Naturwissenschaften anstelle von Gott. Als sein Traum, Pilot zu werden, scheitert, entscheidet er sich notgedrungen für die Medizin. Dabei findet er zurück zu Gott. Im zweiten Teil des Buches, für mich der beeindruckendste Teil, erzählt er von seinen Erlebnissen mit sterbenden Patienten. Oft spürt er dabei  Gottes Gegenwart und einen tiefen Frieden. Durch seinen starken Glauben sieht er den Tod nicht als Sterben, sondern als ein Hineingeboren werden in eine andere Welt bzw. in Gottes Arme. So ist der Tod für ihn, trotz dem dem Abschied von einem geliebten Menschen, ein Grund zur Freude. Diese Gedanken ermutigen und regen zu einer neuen Einstellung zum Thema Tod an. Im dritten Teil des Buches folgt wieder ein Teil seiner Lebensgeschichte. Hier muss er sich mit Todesfällen im eigenen Familien- und Freundeskreis auseinandersetzen. Aber auch dabei hilft ihm sein Glaube. Ein Traum, in dem er einen Einblick in ein Leben nach dem Tod erhält, stärkt ihn zusätzlich. Wer nur den Klappentext des Buches liest, der könnte mit falschen Erwartungen an das Buch gehen. Bei dem Buch handelt es sich um eine Art Biographie, die unter anderem von der Sterbebegleitung berichtet. Doch auch andere Themen wie Glauben, Zweifel, Liebe, Familie, Trost und Angst werden angeschnitten. Wer gerne Musik hört, wird sich auch darüber freuen, etwas über Steven Curtis Chapman, einen bekannten Musiker und Freund der Familie, zu lesen. Insgesamt ein bewegendes, zum Nachdenken anregendes Buch, das neben einer ungewöhnlichen Lebensgeschichte auch interessante und herausfordernde Gedanken zum Thema Tod und Sterben bietet.

    Mehr
  • An der Schwelle zur Autobiographie...

    An der Schwelle zum Himmel

    fabalia

    Reggie Anderson ist ein amerikanischer Landarzt der in "An der Schwelle zum Himmel" von seinen Erlebnissen mit Gott und dem Tod berichtet. Zu Beginn war ich etwas überrascht, da die Geschichte eher einer Biographie ähnelte und nicht einem Buch, in dem ein Arzt von der Begleitung Sterbender berichtet und seiner Beziehung zu Gott. Das Buch hält also nicht das, was es mit dem Cover, Titel und Klappentext verspricht. Dies enttäuschte mich und ist ein klarer Minuspunkt. Der Schreibstil ist schön und man kann das Buch, wenn einem das Thema und die Art in der es bearbeitet wird gefällt, flüssig lesen. Das Thema an sich ist auch für Nicht-Religiöse durchaus interessant. Mich störte jedoch etwas, dass wirklich ALLES mit Gott in Verbindung gebracht wurde. Teilweise erschien mir das unrealistisch. Zusammenfassend empfehle ich das Buch gläubigen Menschen, die sich mit dem Sterben und dem Leben nach dem Tod auseinandersetzen möchten! Alle, die das Buch lesen, da sie eine Geschichte über Sterbebegleitung erwarten, werden enttäuscht sein. Mein Fazit: ein interessantes Grund-Thema, das man sicherlich besser hätte bearbeiten können! Deshalb kann ich nur * geben. Meiner Meinung nach sollte der Klappentext geändert werden, damit das Buch auch zum richtigen Leser / zu richtigen Leserin gelangt!

    Mehr
    • 3
  • Beeindruckend und überraschend

    An der Schwelle zum Himmel

    Smilla507

    27. March 2014 um 15:08

    Reggie Anderson wächst wohl behütet und im kindlichem Glauben an Gott auf. Eines Tages werden seine geliebten Cousins und deren Frauen auf brutalste Weise ermordet. Reggie kann nicht verstehen, wie Gott so etwas zulassen kann und wendet sich von ihm ab. Er verlässt seine Heimat um zu studieren. Er möchte auf wissenschaftlicher Basis beweisen, dass es Gott nicht gibt. Auf Umwegen gerät er ans Medizinstudium und dort begegnet er... Gott! Und Gott gewährt ihm mehrere Einblicke in den Himmel. Den ersten erhielt er während eines Ausflugs in die Berge. Im Traum sieht er seine verstorbenen Cousins auf einer Wiese auf sich zu kommen; es riecht nach Zitrus und Flieder. Da begreift er, dass es ihnen gut geht. Er trifft auch auf Jesus, der ihm eine Verheißung mitgibt, die sich später tatsächlich erfüllt. Ab diesem Zeitpunkt kann Reggie bei jedem Todesfall erkennen, wie sich der Schleier – oder auch Vorhang – kurz lüftet und der Geruch nach Flieder und Zitrus durch den Raum schwebt. In seinem sehr biographischen Buch erzählt Reggie Anderson aus seinem Leben und beginnt damit in seiner frühesten Kindheit. Anfangs war ich etwas verwundert, weil ich nicht mit einer Biographie gerechnet hatte. Doch je weiter ich las, desto mehr fesselten mich seine Erzählungen und Episoden, die er als Landarzt erlebte. Dabei geht es nicht nur um den Tod, wie der Titel suggeriert. Es passieren viele erstaunliche Dinge. „Die Notaufnahme“, so schreibt Anderson, war für ihn „die Eingangshalle des Himmels“. Reggie entdeckt, dass er eine besondere Gabe hat. Nicht nur, dass er den Himmel sehen durfte, sondern auch dass er oftmals nur durch die Berührung seiner Patienten schon weiß, welche Krankheiten diese haben und (be-)handelt sie ganz intuitiv bzw. lässt er sich von Gott leiten. Dieses Buch hat meine Erwartungen nicht erfüllt – es hat sie übertroffen! Reggie Anderson hat es geschafft, mir als Leserin einen Vorgeschmack auf den Himmel zu bieten und mir die Angst vor dem Tod zu nehmen. Dass der Autor selbst mit dem Glauben gehadert hat und Trauer bewältigen musste, macht dieses Buch sehr authentisch. Trotz des eher ernsten Themas habe ich es verschlungen. Die Geschichten und Episoden sind in 3 Teile untergliedert (Kindheit u. Medizinstudium / Arbeit als Landarzt / Trauerfälle in der Familie und nahen Freundeskreis) und lesen sich sehr flüssig und mitreißend. Ich hatte eine Gänsehaut nach der anderen. Insbesondere Trauernden oder Menschen, die im Begriff sind einen Menschen durch den Tod zu verlieren, möchte ich dieses Buch wärmstens ans Herz legen. Aber auch denjenigen, die Angst vor dem Tod haben (und mal ehrlich – wer hat die nicht?) möchte ich es empfehlen. Reggie Anderson beschreibt das Sterben als eine Reise. Ich möchte ihm dafür danken, dass er mich mit auf eine Reise durch sein Leben genommen hat und mir damit einen Ausblick gegeben hat, auf das, was mich eines Tages erwarten wird. Das letzte Wort gebe ich dem Autor selbst: „Gott hat mir unerklärliche Dinge gezeigt. Er hat mich Blicke in den Himmel werfen lassen, wie es nur wenigen Menschen erlaubt wird, und er hat mir das Vorrecht gegeben, viele Menschen dabei zu begleiten, als die in diese Welt hineingeboren wurden oder sich aus ihr verabschiedet haben. (...) Der Himmel ist näher und wirklicher als alles, was wir hier auf der Erde erleben.“ (aus dem Nachwort)

    Mehr
  • Leben und Glauben eines amerikanischen Landarztes

    An der Schwelle zum Himmel

    irismaria

    24. March 2014 um 11:15

    Der amerikanische Arzt Reggie Anderson schildert in „An der Schwelle zum Himmel: Erlebnisse zwischen Leben und Tod aus dem Alltag eines Landarztes“. Das Buch beginnt mit einem ausführlichen Teil über Andersons Leben: seine Kindheit auf einer Farm, die Berufswahl und Suche nach einer Partnerin. Einen besonderen Schwerpunkt legt er auf seine religiöse Entwicklung (die sehr turbulent verläuft). Die Schilderung einer Gottesbegegnung ist für mich ein Highlight des Buches. Im zweiten Teil stehen dann Berichte aus seinem Arztleben im Mittelpunkt, unter anderem auch beim (Beinahe-)-Tod von Patienten. Hier erscheint es Anderson, als könne er bei solchen Gelegenheiten einen Blick in den Himmel werfen und er spürt Gottes Anwesenheit. Im dritten Teil geht es um tragische Todesfälle im Umfeld des Arztes, die seinen Glauben auf die Probe gestellt haben und um den weiteren Verlauf seines Lebens. Mir hat „An der Schwelle zum Himmel“ gut gefallen, auch wenn die erwarteten Todeserlebnisse einen kleineren Raum als erwartet eingenommen haben. Es liest sich flüssig und auch Andersons Lebensgeschichte ist interessant.

    Mehr
  • Viel Licht, viel Schatten

    An der Schwelle zum Himmel

    Leia53

    14. March 2014 um 20:14

    Appointments with Heaven - so der (treffendere) englische Ursprungstitel Reggie Anderson wächst behütet in einer gläubigen Familie in den Südstaaten der USA auf. Er selbst hat ein intuitives Verhältnis zum Gott, erlebt ihn als anwesend vor allem in der Natur. Als Familienmitglieder, die er sehr liebt, auf bestialische Weise ermordet werden, verliert er seinen Kinderglauben und kann sich nicht vorstellen, dass es einen Gott gibt, denn wenn es ihn gäbe, hätte es diese Morde nicht geben können. In seinem Medizinstudium erlebt er das Wunder des Lebens. Nun kann er sich nicht vorstellen, dass alles nur Zufall sein soll, dass "Leben" nicht gezielt geschaffen wurde. Er stellt viele religiöse Fragen, dem katholischen Priester, seiner zukünftigen Frau Karen, eine überzeugte Presbyterianerin. Doch noch ist seine Wut auf "Gott" unauflöslich. Bei einem Ausflug in der Natur hat Anderson ein spirituelles Erlebnis. Er kommt in Frieden mit dem, was Schlimmes passiert ist, weil auf einer höheren Ebene es nichts Schlimmes ist. Und sein Leben bekommt eine neue, klare Ausrichtung. In seinem Traum oder seiner Vision oder in seinem Besuch im Paradies sagt ihm sein innnerer, weiser Anteil oder die Liebesenergie oder Jesus, er solle Karen heiraten, mit ihr eine Familie gründen und Arzt auf dem Land werden. S. 125 "Unser Weg durch dieses Leben ist kein Weg auf die Ewigkeit zu - die Ewigkeit ist die ganze Zeit gegenwärtig,..."  Im zweiten Teil berichtet Anderson von seiner Arbeit mit seinen Patienten. Er fühlt sich dabei geschützt und geführt von Gott.  S. 259 "Wir meinen, dass das Leben auf der Erde hier beginnt und hier endet und dass sich der Himmel irgendwo in einer ganz anderen Dimension befindet. Ich sehe das anders. Ich glaube nicht, dass wir während unseres Lebens hier auf der Erde auf den Himmel zugehen, sondern, dass der Himmel uns die ganze Zeit auf unserem Weg durch dieses Leben begleitet. Der Himmel ist viel näher, als wir denken" Im dritten Teil wird es dann kritisch. Wenn man sicher vorher fragte, warum es so oft um Gott in Andersons Familie ging und so wenig um ein normal-menschliches Füreinander, fehlt jedenfalls mir das Verständnis, wenn der Neffe sich umbringt und der Autor sich fragt, warum ihm Gott diese Prüfung gesandt hat, statt sich zu fragen, was in der eigenen Familie falsch läuft. Ausdrücklich wird jede Verantwortung aus dem Familiensystem heraus von sich gewiesen, obwohl es bereits der dritte Selbstmord in der engeren Familie ist. Es wird bei Andersons viel über Gott geredet. Doch es fehlte das emotionale Klima, dass der Neffe auch nur irgendjemand sagen konnte, dass er gemobbt wurde und sich aus Verzweiflung umbrachte. So stehen in diesem Buch zutiefst berührende, spirituelle Erlebnisse neben einem Umgang mit dem Leben, zu dem einem nur Co-Abhängigkeit, Religionsflucht und -sucht einfallen. Ein aufrichtiger Bericht eines religiösen Menschens. Teils berührend. Teils erschreckend in seiner Verleugnung.

    Mehr
  • Die Sicht auf den Himmel von Reggie Anderson

    An der Schwelle zum Himmel

    Seelensplitter

    13. March 2014 um 18:22

    Inhalt: „Ich erlebte, wie der Schleier gelüftet wurde, der dieses Leben von dem kommenden trennt“, so erinnert sich Dr. Anderson an die erste Patientin, die er beim Sterben begleitete. Nüchtern und doch anschaulich berichtet der Hausarzt, wie er Gottes Gegenwart an Krankenbetten und auf seinem Lebensweg hautnah erlebt. Mal still, dann wieder heiter und oft atemberaubend schärft er unseren Sinn für die Wirklichkeit des Himmels. Meine Meinung: Dr. Anderson schafft in diesem Buch mich in seinen Bann zu ziehen, ich hatte das Gefühl einfach total durch das Buch auftanken zu dürfen. Er erzählt aus seiner Sicht, wie es ist Menschen in den Tod zu begleiten, was ja mitunter wirklich kein leichtes Thema ist. Reggie macht Hoffnung setzt aber auch klar heraus das wer an Jesus glaubt in das richtige erfüllte ewige Leben kommt, denn auch ein Bericht in diesem Buch ist dabei, der von einer verbitterten Seele spricht, die wohl nicht wirklich in den Frieden abtauchen konnte. Reggie hat auch sehr früh gelernt über Gott und die Welt tief nach zu denken und aber auch bedingungslose Liebe vom himmlischen Vater erkannt und begriffen, ein wirkliches Vorbild, in diesem Bereich! Ich bin froh das ich die Chanze bekommen hatte, dieses Buch zu lesen, denn es war berührend, und es nimmt mir persönlich etwas die Angst vor dem Tod. Aber dennoch ist das Thema Tod kein leichtes. Es ist auf jeden Fall ziemlich christlich, und man wird in dem Buch von Gott/Jesus und Heiligem Geist in Berührung gebracht. Es bekommt aber von mir die volle Punktzahl, weil es definitiv zu meinem Herzen gesprochen hat, was ich sehr wichtig finde, das Bücher zu dem Herzen sprechen.

    Mehr
  • Eher Biographie als Nahtodforschung

    An der Schwelle zum Himmel

    Sonnenwind

    06. March 2014 um 20:04

    Vom Buchtitel ausgehend hatte ich mit einem Buch über Nahtoderlebnisse gerechnet. Das ist es aber nicht, oder zumindest nicht in dem Sinn. "An der Schwelle zum Himmel" ist eine Biographie des Arztes Reginald Anderson. Der Leser verfolgt mit, wie er in einer landwirtschaftlich geprägten Umgebung aufwächst, lernt seine Familie kennen - in guten wie in schlechten Zeiten -, geht mit ihm aufs College und nachher auf die Universität. Man verfolgt seine Berufsentscheidung und die Suche nach einer Ehepartnerin. Einerseits ganz normal - aber andererseits sehr außergewöhnlich. Als Arzt hat er selbstverständlichen Kontakt mit Sterbenden, macht diese Erfahrungen aber nicht effekthascherisch auf, sondern geht tiefer: Hier ist ein Arzt, der Menschen in ihrer letzten Lebensphase wirklich begleitet. Es sind nicht so viele Erlebnisse mit dem Tod enthalten wie ich erwartet hatte, aber trotzdem habe ich das Buch als sehr bereichernd empfunden, denn der Autor hat viel über Leben und Tod nachgedacht, ebenso wie über das Danach, was doch jeden von uns auch beschäftigt. Ein stilles Buch mit tiefer Aussage.

    Mehr
  • Leserunde zu "Der Fall Jesus: Ein Journalist auf der Suche nach der Wahrheit" von Lee Strobel

    Der Fall Jesus

    Sonnenblume1988

    Ich möchte euch ganz herzlich zu einer Leserunde einladen: Der Verlag Gerth Medien stellt zwei Leseexemplare der Neuauflage des Buches  „Der Fall Jesu“ von Lee Strobel zur Verfügung. Vielen Dank an den Verlag für die Unterstützung der Leserunde. „Ein Journalist möchte die Wahrheit wissen. Wie verlässlich ist das Neue Testament? Gibt es außerhalb der Bibel Beweise für die Existenz Jesu? Welche Gründe gibt es, tatsächlich an die Auferstehung als historisches Ereignis zu glauben? Zerstreuen wissenschaftliche Argumente nicht jeden Glauben an das Übernatürliche? Anerkannte Beweise. Wissenschaftliche Fakten. Unangenehme Fragen. Lee Strobel nimmt ausgewiesene Experten ins Kreuzverhör. Was ist dran am "Fall Jesus"?“   Auf der Verlagsseite findet ihr den Link zur Leseprobe: http://www.gerth.de/index.php?id=details&sku=816922           Bitte bewerbt euch bis zum 24. Januar 24 Uhr hier im Thread und erzählt, warum euch das Buch neugierig macht. Bitte beachtet, dass Arwen10 die Bücher selber verschickt. Deshalb müssen wir euch darum bitten, im Gewinnfall 2,00 Euro Portokosten zu überweisen. Bitte bewerbt euch nur, wenn ihr dazu bereit seid. Die Bücher werden erst nach der Überweisung des Geldes versendet. Wie immer sind zeitnahes Lesen, das Posten zu den Leseabschnitten und das abschließende Schreiben einer Rezension Voraussetzung. Bitte beachtet außerdem, dass es sich um eine christliche Leserunde handelt. Der Glaube an Gott spielt in diesem Buch eine Rolle. Ich freue mich sehr auf eure Bewerbungen. Wer ohne Verlosung mitlesen möchte, kann dies natürlich auch sehr gerne tun.

    Mehr
    • 166
  • Die Schwelle zwischen Himmel und Erde

    An der Schwelle zum Himmel

    Arwen10

    03. February 2014 um 09:39

    Dieses Buch ist ein ganz besonderes Buch. Der Autor berichtet hier von seinen Erlebnissen zwischen Leben und Tod und gleichzeitig nimmt man teil an seinem Weg zu Gott. Es fängt an mit seinen Kindheitserlebnissen, Dr. Reggie Anderson wächst in ärmlichen Verhältnissen auf einer Farm in Alabama auf. Eines Tages hat er einen besonderen Traum. Gott teilt ihm mit, dass er das Pony aus dem Gewinnspiel seiner Lieblingssendung im Fernsehen gewinnen wird. Der kleine Reggie erzählt also allen, dass ihm bald das Pony gehören wird. Während alle, besonders der Postbeamte, der einen Riesenberg Karten schon von vielen anderen Kindern entgegengenommen hat, so ihre Zweifel haben. Als es tatsächlich eintritt ist Reggie nicht überrascht. Sein Glaube und sein Vertrauen zu Gott sind groß. Wenige Jahre später wird durch ein schreckliches Ereignis Reggies Glaube zutiefst erschüttert, er wendet sich ab von Gott. Als Leser kann man seinen weiteren Lebensweg verfolgen bis zu dem Zeitpunkt, als er Karen trifft, in die er sich verliebt, die aber nichts von ihm wissen möchte, weil er nicht glaubt. Und jetzt wird es sehr interessant. Sehr berührend zu sehen, wie Gott in das Leben von Reggie eingreift, einmal um ihm seine Fragen zu beantworten und ihm etwas für die Zukunft mitzugeben. Am Ende stellt er fest, dass auch sein Beruf nicht Plan C, sondern Plan A ist. Der Autor hat natürlich etwas Außergewöhnliches erlebt, dass nur wenige von uns erleben. Er durfte einen Blick in den Himmel tun. Dies hat seinen Glauben enorm gestärkt. Für uns kann dies ein Ansporn sein, tiefer und mehr zu glauben. Besonders auch, wenn der Autor im weiteren Verlauf des Buches über seine Erlebnisse als Arzt berichtet. Es gibt so manches zwischen Himmel und Erde, was wir nicht verstehen. Doch wenn man seine Augen öffnet und dafür bereit ist, kann man einiges entdecken. Gerade bei der Arbeit mit Kranken, Verletzten, alten Menschen und Sterbenden berührt man diese Schwelle zwischen Himmel und Erde und manchmal kann man daran teilnehmen, wenn der Vorhang sich öffnet. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen ! Gerade nachdem das Buch "Warum ich nicht mehr glaube" frisch erschienen ist, findet sich hier eine Antwort für die, die durch ein Erlebnis oder mehrere den Glauben an Gott verloren haben. Das Buch ist sehr berührend und zugleich sehr tröstlich. Ich hätte gerne noch mehr an Dr Andersons Erlebnissen teilgenommen ,es war viel zu schnell fertig gelesen. Es ist ein Buch, an das ich noch oft denken werde und von dem ich hoffe, dass es hilft, dass einige Menschen ihre Zweifel besiegen werden. Fazit: Eine äußerst faszinierender Einblick in den Himmel und das Leben zwischen Himmel und Erde.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks