Regina Dürig 2 1/2 Gespenster

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Inhaltsangabe zu „2 1/2 Gespenster“ von Regina Dürig

Jonna ist fasziniert von dem Typen mit den roten Cowboystiefeln, der auf einmal da sitzt, drei Stücke Mohn-Zitronen-Sahnetorte verschlingt, aber nicht bezahlen kann. Leo - so nennt er sich zumindest - bekommt einen Aushilfsjob in der Druckerei von Jonnas Vater und nistet sich bei ihnen ein. Er flirtet mit Jonna, beleidigt und ignoriert sie. Jonna wird auf einmal klar, was für ein Spiel er mit ihr, mit ihnen allen treibt – und was ihr zunächst geheimnisvoll erschien, wird langsam richtig gespenstisch.

Nervig. Verwirrend. Traurig.

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  • Leo, das Gespenst

    2 1/2 Gespenster

    ClaraOswald

    09. June 2016 um 16:28

    Ich hab dieses Buch einfach spontan aus der Bibliothek geliehen, weil mir die kurze Inhaltsangabe ganz gut gefiel.Es gibt Jonna, das Mädchen, welches diese Geschichte erzählt, ihre Eltern Ines und Dominik, und Leo, einen Jungen, den sie beim Bäcker kennenlernen.Das Verhältnis zwischen Jonna und ihrer Mutter ist ein typisches Mutter-Tochter-Verhältnis während der Pubertät. Ich musste mich ein wenig an den Schreibstil gewöhnen, (ich bin ja schließlich kein Teenie mehr (;) aber es war ganz angenehm, sehr umgangssprachlich geschrieben, man liest direkt Jonnas Gedanken.Dominik und Jonna verstehen sich sehr gut, eher wie Freunde. Vielleicht hat sie auch ein bisschen Mitleid mit ihm, weil er so gutherzig ist. Er lässt sich von seiner Frau, sowie von Leo herumkommandieren und ausnutzen. Dominik ist ein liebenswerter, treudoofer Mensch, ich hab ihn selbst etwas liebgewonnen.Leo scheint nur ein unangenehmer Gast auf der Durchreise zu sein. Vielleicht ist er ein lieber Mensch, doch seine Depressionen halten ihn gefangen. Er zeigt seine Dankbarkeit dadurch, dass er tatsächlich zum Helfen in die Druckerei kommt. Als er das Geld von Dominik fürs Fegen fordert, ist er nur verzweifelt, weil ihm sein verdientes Geld gestohlen worden ist. Am Ende ist er in einem Tunnel, bewegt sich nicht mal mehr. Leo hat nichts. Auch in dieser Geschichte ist er nur kurz, unberechenbar, geisterhaft und dann plötzlich verschwunden. Man  lernt die Familie kennen, aber Leo nicht wirklich. Man weiß nicht wo er herkam, was er denkt/ fühlt und wohin er gegangen ist. Als Leser hat man viele Möglichkeiten seiner Fantasie freien Lauf zu lassen. Was ist tatsächlich mit Leo passiert, warum handelt er so? Erst wirkt er befremdlich, dann bekommt man Mitleid, man will seine Geschichte kennen und bekommt keine Antwort.Immer wieder dachte ich ans Aufhören, weil mich die Geschichte nicht wirklich in ihren Bann gezogen hatte und ich eigentlich gar nicht wissen wollte, wie sie ausging. Da es aber nur 137 Seiten sind, dachte ich, lese ich die schnell und fertig. Vielleicht kommt der Wendepunkt später.Gut gefallen hat mir das Märchen von Miilo und Siv. Auch Jonna und Dominik waren sympathische Charaktere. Als sie Brause schnieften, musste ich grinsen, das haben doch alle gemacht.Und tatsächlich, ab S. 123 wird das Buch anders, traurig und so bleibt es.

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  • Konnte mich leider nicht überzeugen...

    2 1/2 Gespenster

    Petersilie

    26. December 2015 um 19:55

    Eigentlich wollte ich mich mit dem Buch gar nicht wirklich weiter beschäftigen. Der Fairness halber erkläre ich dann doch, was mir nicht gefallen hat und was schon. Der Protagonistin kann ich durchaus Sympathie entgegen bringen ebenso ihrem Wunsch zu helfen. Dabei entwickelt sie allerdings zu viele Gefühle für eine Person, die sie nicht einmal richtig kennt. Eine Person die weder Jonna noch der Leser im Laufe wirklich kennenlernt-Leo. Eine Sache die mich sehr stört. Vielleicht hätte ich Sachlage besser verstanden, wenn man Leo besser verstanden hätte, in dem das Buch aus beiden Sichtweisen geschrieben wäre. So bleibt alles sehr mysteriös. Man muss der Geschichte lassen, dass sie ganz anders ist als andere und einigen wird das Buch sicherlich wegen der Originalität gefallen, mich jedoch hat die möglicherweise sogar realistische Geschichte sehr deprimiert. Ich brauch nicht immer Friede-Freude-Eierkuchen, aber genauso wenig wie nicht alles gut sein kann, kann auch nicht alles was in der Welt geschieht schlecht sein wie es in diesem Buch den Anschein macht. Das Cover und der Titel haben mir jedoch sehr gut gefallen.

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