Regina Dürig Katertag

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Inhaltsangabe zu „Katertag“ von Regina Dürig

Ich weiß nicht, wo der Anfang ist. Vielleicht gibt es gar keinen. Alles ist so schleichend passiert. Alles war falsch und trotzdem war es unser Leben. Wir haben dich in dieser Zeit nur noch Eunk genannt. Papa hat einfach nicht mehr gepasst, weil du ihm zwar noch ähnlich gesehen hast, aber nicht mehr derselbe warst. Unberechenbar, fremd und meistens sturzbesoffen. Es war, als sei irgendein Ding plötzlich lebendig geworden. Ein Ding, das zu meinem Leben gehört, mit dem man aber eigentlich nichts weiter zu tun haben will.

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  • Rezension zu "Katertag" von Regina Dürig

    Katertag

    Buchkuss

    24. November 2012 um 20:08

    Cover: Ein kleines, süßes Büchlein, mit hellblauem Cover. Zusätzlich Bierkronen(???), die auf den Inhalt weisen. Doch mehr ist es auch nicht. Schlicht und einfach… Meine Meinung: Nico ist 15. Seine Schwester Sasa 13. Eigentlich eine ganz normale Familie mit Mutter und Vater. Doch seit Nicos Vater vor 2 Jahren seinen Job verloren hat, verfällt er dem Alkohol. Mal ist es wie immer….doch meistens ist er ganz anders. Nicht mehr sein Vater…. Um die letzten zwei Jahre zu verarbeiten, schreibt Nico einen Brief für seinen Vater. Er versucht so seine Gefühle aufzuschreiben. Das Buch ist sehr kurz mit ca. 100 Seiten und auch die Kapitel sind knapp gehalten. Dies lässt das Buch leicht und locker lesen. Doch finde ich dieses heikle Thema mit diesem Buch eher an der Oberfläche angekratzt. Darum denke ich ist dies ein gutes Buch für den Anfang. Die Sicht von Nico, der alles hautnah erlebt, finde ich schon interessant. Wäre das Buch etwas länger käme man vielleicht auch besser rein. Der Antwortbrief von seinem Vater fand ich dann aber einwenig unnötig. Fazit: 3 Punkte. Ein gutes Buch für den Einstieg in dieses Thema, doch mehr auch nicht. Für mich einwenig kurz und zu oberflächlich aufgearbeitet.

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  • Rezension zu "Katertag" von Regina Dürig

    Katertag

    StackOfBooks

    Nico schreibt einen Brief an seinen Vater, der einen Alkoholentzug in einer Klinik macht. Er schreibt die Wahrheit in ausgewählten Situationen und beschönigt dabei nichts, versucht aber Vorwürfe, Unterstellungen und Beleidigungen, die ihm aber sicher unter den Nägeln brennen, zu vermeiden. Er beschreibt in dem Brief, wie ihn und die ganze Familie die Jahre der Abhängigkeit seines Vaters belastet haben. Wie er sie im besoffenen Zustand in unmögliche Situationen gebracht hat, wie sie sich Sorgen gemacht haben wenn er ewig nicht aufgetaucht ist oder sich nicht gemeldet hat, wie sie immer wieder gehofft haben – wenn die Abstinenz denn mal geklappt hat– das es >jetzt< geschafft ist, um dann wieder enttäuscht zu werden und wie sie ihn nur noch 'den Eunk' genannt haben um so Distanz zu schaffen um mit der ganzen Situation besser klarzukommen. Um ihre Mutter nicht zu belasten, verschweigen sie vieles was passiert, wenn Nico und seine Schwester mit ihm alleine sind. Doch ist sie ja auch nicht völlig blind und als der Bogen dann überspannt ist zieht sie die Reißleine und stellt den Vater vor die Wahl. Alkohol oder Famile? Ich denke so ein Buch ist ein nettes Geschenk für wirklich betroffene Kinder/Jugendliche, sie sind nicht die einzigen, die in dieser Situtaion sind. Alle erleben das gleiche und alle haben das gleiche Recht darauf nicht so einfach zu verzeihen, wie Nico es eben auch nicht tut. Dabei find ich dafür besonders die Antwort des Vaters an seinen Sohn wichtig. Der Eunk ist eigentlich ein kranker Mann, dem all diese Situationen, ob er sich nun daran erinnern kann oder nicht, unendlich Leid tun und der eigentlich gar nicht verstehen kann wie er jemals zu so etwas fähig sein konnte. Auch er hat sich, wie die Seite der Angehörigen verraten gefühlt, ob des Unverständnisses und der Ablehnung, die ihm entgegengebracht wurde. Nur kann man, bei allem Verständnis, was einmal kaputt ist, nicht von Heute auf Morgen reparieren. Das braucht Zeit und ist auch völlig in Ordnung so. Doch müssen beide Seiten aufeinander zugehen und zumindest ein wenig Verständnis für die Handlungen des anderen zeigen, ewige Vorwürfe helfen niemandem weiter. Ich finde das zeigt das kleine Büchlein, mit beiden Sichtweisen, sehr gut auf! Gefällt mir :) (was ich allerdings nicht verstehe ist der Untertitel 'Oder: Was sagt der Knopf bei Nacht'?!)

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  • Rezension zu "Katertag" von Regina Dürig

    Katertag

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. May 2012 um 14:10

    Kurzbeschreibung: Ich weiß nicht, wo der Anfang ist. Vielleicht gibt es gar keinen. Alles ist so schleichend passiert. Alles war falsch und trotzdem war es unser Leben. Wir haben dich in dieser Zeit nur noch Eunk genannt. Papa hat einfach nicht mehr gepasst, weil du ihm zwar noch ähnlich gesehen hast, aber nicht mehr derselbe warst. Unberechenbar, fremd und meistens sturzbesoffen. Es war, als sei irgendein Ding plötzlich lebendig geworden. Ein Ding, das zu meinem Leben gehört, mit dem man aber eigentlich nichts weiter zu tun haben will. . Zum Buch: Das ganze Buch ist ein langer Brief von Nico (15) an seinen alkoholabhängigen Vater, der in einer Entzugsklinik ist. In dem Brief schreibt Nico verschiedene Ereignisse auf, in denen sein Vater betrunken war - von Anfang bis Ende. Auch, was innerhalb der Familie passiert ist. Was er und seine Schwester Sasa (13) gefühlt und wie sie sich über ihn unterhalten haben. Einfach alles. Das Buch hat keine Kapitel, nur massenhaft Absätze. Am Anfang war es für mich sehr verwirrend, weil ich nicht genau wusste, was überhaupt passiert, passiert ist und wer hier überhaupt wer ist. So wird Nicos Mutter beispielsweise nur als Mimi genannt. Es ist schlimm, das alles mit Nico zu erleben. Durch das Buch wird dem Leser so ein Fall vor Augen geführt, regt aber nicht wirklich zum nachdenken an - dafür ist das Buch einfach zu kurz und zu kindlich geschrieben. Wer sich für dieses Thema interessiert, kann in dieses Buch reinschnuppern. Wer sich allerdings näher damit beschäftigen möchte, dem empfehle ich andere (und vor allem längere) Bücher zu bevorzugen.

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  • Rezension zu "Katertag" von Regina Dürig

    Katertag

    LaLecture

    30. April 2012 um 20:17

    *Nicos Vater ist Alkoholiker. Fast jeden Tag ist er betrunken, schon oft hat er versprochen, er würde sich von nun an zusammenreißen, doch es hat sich nichts geändert. Dass er krank ist und eigentlich einen Entzug machen sollte, wird in der Familie nie offen angesprochen. Nico und seine Schwester Sasa können damit nur schlecht umgehen und versuchen deshalb, Abstand von ihrem Vater zu halten, was alles nur noch schlimmer macht...* Das ernste Thema Alkoholsucht wird in diesem Buch auf eine etwas andere Weise angesprochen, nämlich in Form einen Briefes, den Nico an seinen Vater schreibt. In diesem Brief erzählt er, wie er die letzten zwei Jahre, in denen sein Vater sich dem Alkohol hingegeben hat, erlebt hat, das sein Vater ein Fremder für ihn und seine Schwester war, den sie nur noch "den Eunk" genannt haben. Nicos Schilderungen sind größtenteils chronologosch und beschreiben vorsichtig (um dem Vater keine Vorwürfe zu machen), wie die Familie durch dessen Alkoholsucht langsam, aber sicher zerstört wird. Diese Art zu erzählen hat mir ganz gut gefallen, es wurde von Anfang an gesagt, worum es geht, aber dann kam nicht alles auf einmal oder wurde in eine "Buch-Form" gepresst, mit einem harmlosen Anfang und einem dramatischen Ende. Es kommt einem wirklich vor, als würde Nico die Geschichte so erzählen, wie sie passiert ist. Ich kenne nicht viele Bücher, die in der 2. Person singular geschrieben sind, und ich denke, wenn man schon so schreibt, dann muss man es wirklich können. Schon die Ich-Perspektive ist eine heikle Sache, vor allem wenn man als Erwachsener aus der Sicht eines Kindes oder eines Jugendlichen schreibt, aber in der 2. Person aus der Sicht eines Jungen zu schreiben ist wirklich schwer, und der Autorin meiner Meinung nach nicht so besonders gut gelungen. Auf mich hat der ganze Stil ziemlich bemüht gewirkt, als hätte die Autorin sich bei jedem Satz Gedanken gemacht, wie sie das jetzt schreiben kann, damit es sich jugendlich anhört.( Das könnte aber auch daran liegen, dass ich mit Geschichten aus der Sicht eines Jungen in der Regel nichts anfangen kann.) So hat mich die Geschichte leider nicht sonderlich berührt. Nur das Ende, indem der Vater einen Antwortbrief schreibt, hat mir gut gefallen. Es hat sich angehört, als hätte die Autorin Erfahrung mit diesem Thema bzw. mit Leuten gesprochen, die selbst einmal süchtig waren. Außerdem konnte sie nun endlich in einem "erwachsenen" Stil schreiben, was ihr besser gelungen ist, als der erste Teil des Buches. *Fazit: Pluspunkte sind also die interessante Art zu erzählen und die letzten Seiten aus der Sicht des Vaters, der restliche Teil aus Nicos Sicht hat mich aber leider nicht wirklich berührt und konnte mir weder die Charaktere noch deren Gefühle nahebringen. Da das Ende das Buch für mich noch eingermaßen gerettet hat, bekommt "Katertag" gerade noch so 3 Sterne von mir. Ein nettes Buch für zwischendurch, wenn man aber wirklich gute Lektüre zu diesem Thema sucht, würde ich von diesem Buch abraten.*

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  • Rezension zu "Katertag" von Regina Dürig

    Katertag

    Moena

    07. March 2012 um 12:35

    "Ich will, dass du weißt, was ich vergessen muss. Damit alles wieder gut werden kann, oder zumindest mal normal. Ich bin mir nicht sicher, ob das geht. Aber wenn es einen Weg gibt, dann nur diesen hier." Nicos Vater ist alkoholabhängig. Über Jahre hinweg hat er damit langsam aber sicher die Familie an den Rand des Abgrunds getrieben, bis es schließlich zu viel war. Jetzt endlich macht er einen Entzug. Und Nicolas beginnt zu schreiben. Er schreibt seinem Vater einen Brief. Über die vergangenen Monate, in denen er und seine Schwester den Vater nur noch "den Eunk" nannten, weil er nicht mehr er selbst war. Über die vielen kleinen und großen Vorfälle, die seine Familie beinahe zerstört hätten. Nico schreibt alles auf, was er denkt und fühlt und was er vergessen will. Er schreibt, damit sein Vater dieses Mal wirklich versteht. Dieses Buch fiel mir zufällig auf der Internetseite von Chickenhouse auf, als ich nach anderen Büchern suchte. Der Titel und die Inhaltsangabe sprachen mich an und so kaufte ich mir spontan das E-Book. Da das Buch sehr dünn ist, hatte ich es dann auch innerhalb von zwei Stunden ausgelesen. Erzählt wird die Geschichte von Nico in Form eines Briefes an seinen Vater, der inzwischen in einer Entzugsklinik weilt. Nico will ihn nicht besuchen, denn so leicht kann er ihm nicht verzeihen, was er alles zerstört hat. Und das ist ziemlich viel. Als Leser wird man direkt in die Situation hineingeworfen und auf den ersten Seiten fällt es schwer, alles zu verstehen, denn der Anfang des Briefes ist eine allgemeine Einleitung an den Vater und erst danach folgt der große Rückblick, der erklärt, was genau in der Vergangenheit alles passiert ist. Dabei erzählt Nico immer in kurzen Abschnitten, kurze Episoden aus seiner Erinnerung. Er erzählt von seiner Mutter, die er Mim nennt und die zunächst die Augen vor der Alkoholsucht ihres Mannes verschließt. Vom Vater selbst, der jeden Hilfsversuch als Angriff und Beleidigung auffasst. Und auch von seiner zwei Jahre jüngeren Schwester Sasa, mit der er sich gemeinsam Gedanken um die Eltern macht. Sprachlich ist das Buch leider wenig überzeugend. Nico wechselt in seiner Erzählung immer zwischen Präsens und Perfekt, obwohl alle Szenen in der Vergangenheit liegen, was mich anfangs verwirrte. Außerdem wirkt der Brief teilweise so, als würde der Vater seine eigene Vergangenheit nicht kennen, was ich etwas unlogisch fand. So blieb die Geschichte die ganze Zeit über zu oberflächlich, um mich wirklich berühren zu können. Es fehlt an Tiefe und Gefühl, die auf so wenigen Seiten einfach nicht aufkommen können. Das Ende fand ich recht gut gelöst, denn es ist ein Antwortbrief des Vaters an Nicolas, sodass man als Leser nicht nur den egoistischen Säufer kennenlernt, sondern auch den einsichtigen, reuevollen Vater, der seine Kinder liebt und für seine Familie den Weg zurück in ein normales Leben finden möchte. Auf sehr emotionale und rührende Weise schildert er, wie er selbst diese Zeit erlebt hat bzw. eher nicht erlebt hat. Die Frage, wie es zu seiner Alkoholabhängigkeit kam, bleibt allerdings offen. Fazit: "Katertag" ist ein Buch, das betroffen macht. Ein Buch, das aufwühlen kann, wenn man sich darauf einlässt. Aber es ist auch ein Buch, das viel zu kurz ist, um seiner Geschichte wirklich gerecht werden zu können.

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  • Rezension zu "Katertag" von Regina Dürig

    Katertag

    -Favola-

    23. November 2011 um 12:09

    Warum konnte ich im Buchladen nicht an diesem Buch vorbeilaufen? War es das Format? Es ist ein kleines und dünnes Büchlein . . . War es der Titel? Katertag könnte ja recht vieles sein . . . Oder war es das Cover? Umgedrehte Bierflaschendeckel . . . Ich kann es nicht wirklich sagen, aber irgendetwas hat mich dazu bewogen, das Büchlein in die Hand zu nehmen und es dann auch zu kaufen. Vielleicht waren es auch die Worte der Frankfurter Allgemeinen auf dem Buchrücken . . . "Wie faszinierend es ist, wenn ein Jugendlicher Worte als Waffe entdeckt, um sich gegen die Übermacht der Erwachsenen zu stellen, zeigt dieser Text mit Wucht, Eleganz und ohne jeden falschen Ton. F.A.Z." Fast das ganze Buch ist der Brief, den Nico seinem Vater schreibt. Sein Vater hat vor einiger Zeit seinen Job verloren und ist nach und nach in eine Alkoholsucht abgerutscht. Von Anfang an weiss der Leser, dass der Vater zur Zeit einen Entzug macht. Nico`s Mutter und seine Schwester besuchen den Vater regelmässig, doch Nico ist nicht bereit zu diesem Schritt. Und so setzt er sich hin und schreibt diesen Brief, um seine Wut, seine Traurigkeit, sein Unverständnis, aber auch seine eigene Machtlosigkeit darin zu verarbeiten. "Ich bin noch nicht sicher, ob ich ihn abschicken werde. Es ist ein bisschen so wie früher: Einerseits kann ich ihn nur schwer schreiben, wenn ich mir vorstelle, dass du ihn liest, andererseits habe ich Angst davor – was, wenn du dadurch wieder rückfällig wirst? Was, wenn das einfach zu viel Wahrheit ist, mehr, als man eigentlich verkraftet?" Nico beschreibt seinem Vater etliche Situationen aus seiner Sicht, die wegen dessem Alkoholkonsum schief gelaufen sind. Es sind nur kleine Sachen, mit denen es beginnt. Ein “falsch” beschrifteter Geburtstagskuchen, zwei ausgetrunkene Flaschen Portwein, Gefühlsausbrüche des Vaters, entwendete Familienfotos. Da die Mutter ihren Job wieder aufgenommen hat, bekommt sie vieles davon nicht mit und die beiden Geschwister wissen nicht recht, ob sie es der Mutter sagen sollen. Sie reden sich ein, dass es nicht so schlimm sei und dass sie die Mutter damit nicht belasten wollen. Doch die negativen Vorfälle häufen sich und werden immer schlimmer bis es zum Eklat kommt und die Mutter mit den Kindern dem Vater ein Ultimatum setzt. "In manchen Augenblicken bin ich fest entschlossen, Mim zu überzeugen, dass es so nicht mehr weitergehen kann. In anderen habe ich hauptsächlich Angst um dich. Stelle mir vor, dass du irgendwo liegst und keine Ahnung hast, wo du bist. Stelle mir vor, dass du einen Unfall hattest und im Krankenhaus bist. Versuche mir vorzustellen, wie es sich anfühlt, wenn einem nichts mehr etwas bedeutet." Wie schon geschrieben ist das Büchlein recht dünn und so hat man es recht schnell durchgelesen. Da Nico den Brief schreibt, ist der Schreibstil sehr einfach. Nico zeigt in seinem Brief Gefühle und doch finde ich, dass die Geschichte etwas oberflächlich bleibt. Vielleicht liegt das genau an dieser “jugendlichen” Sprache. Zudem sind die einzelnen Ereigniss sehr kurz gehalten und gehen nicht wirklich in die Tiefe. Da wäre ab und zu etwas mehr schön gewesen. Ich habe “Katertag” gerne gelesen, doch es war für mich einfach Unterhaltung, ein Büchlein zwischendurch, das man schnell lesen kann. Und der Schluss hat mich persönlich nicht wirklich überzeugt, aber davon will ich euch nichts erzählen, denn vielleicht möchte der eine oder andere ja das Buch auch noch lesen. Fazit: Die Idee mit Nico`s Brief und die Thematik “Alkoholismus in der Familie” finde ich sehr interessant. Dazu ging mir “Katertag” aber zu wenig unter die Haut und hat mich zu schnell wieder losgelassen.

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  • Rezension zu "Katertag" von Regina Dürig

    Katertag

    anja_bauer

    01. November 2011 um 14:38

    Leider kommt diese Situation häufig in Familien vor. Hier wird mal die Sicht von einen Kind geschrieben. Nico schreibt seinen Vater - einem Alkoholiker in der Klinik - einen Brief, wo er seine ganzen Ängste, Mißtrauen und Enttäuschungen freien Lauf lässt. Oftmals hat der Vater - denn er und seine Schwester nur noch Eunk nenen - die beiden mit leeren Versprechungen abgespeist. Auch um seine Mutter macht sich Nico sorgen und es belastet ihn schwer, das er nicht für sie da sein und ihr helfen kann. Auch geht es bei Nico um die erste Liebe und die Erfahrungen damit. Das Buch regt zum Nachdenken an. Wie schnell man abrutschen kann, weil man z. B. seinen Job verloren hat. Nico's Vater hat sich auch schwer damit getan, das seine Frau wieder arbeiten geht und er nun als Verlierer da steht. Nur was mit "oder was sagt der Knopf bei Nacht" gemeint ist, passt hier nicht recht rein. Denn der Satz kommt nur einmal ganz kurz im Buch vor und erklärt aber nicht was es mit sich auf sich hat

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  • Rezension zu "Katertag" von Regina Dürig

    Katertag

    Mephisto-Girl

    11. October 2011 um 14:50

    Rücktext: Ich weiß nicht, wo der Anfang ist. Vielleicht gibt es gar keinen. Alles ist so schleichend passiert. Alles war falsch und trotzdem war es unser Leben. Wir haben dich in dieser Zeit nur noch Eunk genannt. Papa hat einfach nicht mehr gepasst, weil du ihm zwar noch ähnlich gesehen hast, aber nicht mehr derselbe warst. Unberechenbar, fremd und meistens sturzbesoffen. Es war, als sei irgendein Ding plötzlich lebendig geworden. Ein Ding, das zu meinem Leben gehört, mit dem man aber eigentlich nichts weiter zu tun haben will. Kurz gesagt: Es geht um einen Junge, der einen Brief an seinen Vater schreibt, der zum Alkoholiker wurde. Meine Meinung zu dem Buch: Von Anfang an ging ich nicht mit hohen Erwartungen an das Buch. Und ich wurde auch nicht enttäuscht, jedoch auch nicht überrascht. Katertag ist ein schönes Buch, das sich sehr flüssig liest. Leider blieb, wie erwartet der WOW-Effekt am Ende aus. Ebenso ist das Buch nun, wo ich es gelesen habe einfach abgeschlossen und man denkt nicht länger darüber nach. Bücher mit so einem recht "schweren Thema" sollten meiner Meinung gerade dies tun: Zum Nachdenken anregen. Wie schon gesagt blieb dies bei mir aber aus. Insgesamt: Ein gutes Buch für zwischendurch, solange man nicht mit zu hohen Erwartungen startet. Das Buch ist sehr schnell durchgelesen, da es sich nur um ca. 100 Seiten handelt. Gerade weil der wichtige Wow-Effekt ausblieb reicht es leider nur für 2 Sterne.

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  • Rezension zu "Katertag" von Regina Dürig

    Katertag

    Sternenstaubfee

    29. September 2011 um 16:20

    Nico ist 15 Jahre alt, seine Schwester Sasa ist 13. Sie sind eigentlich zwei ganz normale Teenager, aber ihr Vater ist Alkoholiker. Vor zwei Jahren hat er seine Arbeit verloren. Seitdem trinkt er. Es gibt gute Tage, an denen er „normal“ ist, aber meistens trinkt er und zieht sich von seiner Familie immer mehr zurück. * Meine Meinung * Die Geschichte wird erzählt aus Sicht des 15-jährigen Nico. Er schreibt seinem Vater einen Brief und versucht so, seine Gefühle auszudrücken. Durch diesen Ich-Erzählstil fühlt man sich Nico nahe und kann sich besser in ihn hineinversetzen. Das Thema dieses Buches ist nicht neu, aber dennoch ist es leider immer aktuell. Es ist interessant, diese Geschichte aus Sicht eines betroffenen Familienangehörigen zu lesen. Das Buch liest sich recht leicht und flüssig, und auch die einzelnen Abschnitte sind zumeist sehr kurz, so daß sich das Buch auch gut zwischendurch lesen läßt. Eigentlich finde ich es aber schade, daß die Kapitel so kurz sind. Das Buch hat nur etwas mehr als 100 Seiten und ist zwar durchaus gefühlvoll geschrieben, aber dennoch bleibt es irgendwie auch oberflächlich. Die einzelnen Episoden werden nur kurz angeschnitten und gehen nicht in die Tiefe. Die Idee zu dem Buch finde ich super, und die Thematik finde ich eigentlich sehr spannend. Ich habe „Katertag“ auch durchaus gerne gelesen, nur ein wenig „mehr“ wäre auch schön gewesen!

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