Regina Hilbertz

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Rezension zu "Das Haus auf den Klippen" von Regina Hilbertz

"Den Mooncussers auf der Spur", oder "was ist ein Flashback"
Armilleevor 3 Jahren

Nach Jahren greife ich erneut zu meinen Büchern von Mrs. Clark. Die Zeit ist nicht verschwendet. So ungefähr hatte ich die Lösung noch in Erinnerung, aber es ist faszinierend, wie diese Autorin viele Hinweise und Handlungsstränge auf ein spannenden und rasanten Ende schreibt.
Hier geht es um Adam und Menley, die durch einen Unfall ihren kleinen Sohn Bobby vor zwei Jahren verloren. Daran zerbrach fast die Ehe. Rettung erschien durch die erneute Schwangerschaft von Menley. Das Töchterlein Hannah ist nun der ganze Sonnenschein und Menley fühlt sich psychisch weniger labil. Die Flashbacks und Albträume gehören der Vergangenheit an.
Ist das wirklich so..? Denn auf Cape Cod (wo Adam seine Kindheit verbrachte) in einem Ferienhaus auf den Klippen geschehen unerklärliche Dinge.
Kann Mendey diesem Druck standhalten, oder muss sie wieder stationär in die Nervenklinik. Kann Adam sie mit der Kleinen alleine lassen..?
Das sind nur ein paar Fragen, die dieses Buch aufwirft.
Spannend bis zum rasanten Ende.

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50kwordss avatar

Rezension zu "Das Haus auf den Klippen" von Regina Hilbertz

Schöner Schmöker
50kwordsvor 4 Jahren

Menley Nichols knabbert immer noch am Tod ihres Sohnes als sie mit ihrem Mann und ihrem gemeinsamen Baby in ein Ferienhaus am Strand in Cape Cod zieht. Doch dann geschehen mysteriöse Dinge in diesem alten Kapitänshaus, das eine düstere Vergangenheit umgibt, und Menley fürchtet alsbald um die Sicherheit ihrer kleinen Familie.

Ich habe eine Schwäche für Dinge, die in irgendeiner Form mit dem Meer oder der Seefahrerei zu tun haben; so verwundert es nicht, dass ich diesem Buch nicht widerstehen konnte als ich es in der Grabbelkiste eines Secondhandshops liegen sah. (Wobei der erste Impuls vom schicken Retro-Cover ausging.)
Enttäuscht wurde ich nicht, denn obwohl sich die Geschichte nur langsam entfaltet, steigt doch die Spannung kontinuierlich und ich bin Frau Higgins Clark auch auf den Leim gegangen, was den Hintergrund der mysteriösen Vorkommnisse im Kapitänshaus angeht.
Zwischendurch kam ich immer mal wieder mit den Charakteren durcheinander. Cape Cod ist natürlich bevölkert und neben dem Kapitänshaus, geht es auch um einen Mord an der lokalen Schönheit, deren kurz zuvor angetrauter Ehemann dadurch stinkereich wird und unter Verdacht gerät, nicht ganz unschuldig zu sein. Natürlich trifft es sich ganz gut, dass Menleys Mann Adam Anwalt ist, sodass dieser den Ehemann vertritt. Hinzu kommen dann noch eine langjährige Freundin von Adam, die stark mit ihm flirtet, und Phoebe, eine Professorin, die Recherchen über die Geschichte von Cape Cod anstellte, nun jedoch unter weit fortgeschrittenem Alzheimer leidet und von ihrem Mann gepflegt wird. Ich mochte Phoebe ganz gern, leider taucht sie selten auf und das Potential der Figur wird nicht ausgenutzt. (Genervt war ich hingegen von Elaine, leider kommt sie als langjährige Freundin entsprechend oft vor.)

Sprachlich gesehen ist Das Haus auf den Klippen ein guter Schmöker und auch wenn es sicherlich keine Weltliteratur ist, so mag ich es als Leseerlebnis doch nicht missen.
Zu empfehlen ist es für Fans von John Carpenter.

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Rezension zu "Das Haus auf den Klippen" von Regina Hilbertz

Rezension zu "Das Haus auf den Klippen" von Regina Hilbertz
Lerchievor 9 Jahren

Menley und Adam haben sich ein Haus hoch über den Klippen von Cape Cod gemietet. Elaine Atkins, eine Immobilienmaklerin und alte Freundin von Adam, hatte es ihnen vermittelt. Dort wollen sie ihren Urlaub verbringen .Zuerst sollte es ja ein anderes Haus sein, aber in dem gab es angeblich Schwierigkeiten mit den Rohrleitungen und so mieteten sie das Remember-Haus.
Menley hatte vor zwei Jahren einen Autounfall, und dabei ist ihr kleiner Sohn Bobby gestorben. Das hat sie sehr mitgenommen, und die beiden hatten sich eine Auszeit gegönnt, bis Menley feststellte, dass sie wieder schwanger war. Es wurde ein Mädchen und bekam den Namen Hannah. Doch der Tod ihres Sohnes ging Menley immer noch nach, und sie hatte immer wieder Zeiten, von denen sie nichts wusste. Z. B. ob sie Hannah von dem Bettchen in die Wiege gelegt hatte, oder ob sie das Kind nachts doch mit der Steppdecke zugedeckt hatte etc. Einmal geschah es sogar, dass Hannah im Kinderzimmer schrie, Menley ging zu ihr, da glaubte sie im Erdgeschoß die Stimme von Bobby zu hören, der nach ihr rief, außerdem hörte sie sehr laute Zuggeräusche. Adam war es nicht recht, wenn Hannah allein im Haus war, aber sie wollte keinen „Aufpasser“ wie sie es nannte. Das ging dann so weit, dass Adam bereit war, Menley mit nach New York zu nehmen und in eine psychiatrische Klinik zu bringen. Doch Menley weigerte sich standhaft.
Scott und Vivian Corvey hatten vor ca. zwölf Wochen geheiratet. Sie wollten einen Taucherurlaub machen, und hier an der Küste wollte Scott seiner Frau das Tauchen beibringen. Sie mit dem Segelboot hinausgefahren, und tauchten gerade, als ein Sturm aufzog. An der Wasseroberfläche spülte eine große Welle Vivian weg, und Scott fand sie nicht mehr. Später wurde ihre, von Meerestieren verstümmelte, Leiche an Land gespült. Doch es kam der Verdacht auf, dass Scott an ihrem Tod schuld war, und so erklärte sich Adam Nichols, Menleys Mann, bereit, seine Verteidigung zu übernehmen.
Nat Coogan von der Polizei von Chatham hatte sich in den Kopf gesetzt, Scott Corvey des Mordes an seiner Frau zu überführen. Ein Indiz war, dass Vivians Smaragdring, Wert eine Viertel Million, fehlte. Außerdem war sie an einer Stelle gefunden worden, wo sie eigentlich gar nicht angeschwemmt werden gekonnt hatte.
Ist Scott Corvey der Mörder seiner Frau? Und was ist mit Tina, der Bedienung aus dem Restaurant, die Scott nachgelaufen ist? Warum hat Elaine Atkins das Video das Adam, Menley und Bobby zeigt, kopiert? Und was wollte Phoebe, die an Alzheimer leidende Frau eines Nachbarn ihr sagen? Und noch etwas: Ist Menley wirklich Psychisch krank?
Es ist ein spannendes Buch, und ich wollte das alles wissen und habe mich fesseln lassen. Ich habe es in einem Rutsch gelesen. Und auf den ersten beiden Seiten steht etwas, das eigentlich an den Schluss gehört, und dort natürlich noch mal geschrieben steht. Doch ein kleines Stück fehlt am Anfang, und das ist gut, da es dem Buch die Spannung nehmen würde. Ich kann es empfehlen.

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