Das vorwitzige Frauenzimmer

von Regina Jennings 
4,1 Sterne bei16 Bewertungen
Das vorwitzige Frauenzimmer
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Das Buch ist ein wunderbarer Frauenroman für gemütliche Lesestunden. - Doch man darf auch nicht zu viel von der Geschichte erwarten.

YumikoChan28s avatar

Mit viel Herz und Humor konnte die Autorin mich auch dieses Mal für sich gewinnen. <3 <3 <3 Einfach nur ein wunderbarer Roman...

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Inhaltsangabe zu "Das vorwitzige Frauenzimmer"

Missouri, 1885: Betsy Huckabee lebt in Pine Gap, einem kleinen Ort am Ende der Welt. Doch sie hat große Träume: Als Reporterin möchte sie für eine bekannte Zeitung schreiben. Allerdings ist diese wenig interessiert an Nachrichten aus dem Hinterland. Da kommt es Betsy ganz gelegen, dass der texanische Deputy Joel Puckett einen Neuanfang in Pine Gap wagt. Betsy heftet sich an seine Fersen, um Inspirationen für neue Geschichten zu bekommen. Ein Entschluss mit Folgen ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783957342348
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Gerth Medien
Erscheinungsdatum:19.06.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Buchbloggerins avatar
    Buchbloggerinvor 5 Monaten
    Interessanter Unterhaltungsroman

    Eine meiner letzten Lektüren war Das vorwitzige Frauenzimmer von Regina Jennings. Das ist ein Unterhaltungsroman, der einen zum Mitlachen und Träumen bringt – ein schönes Buch für zwischendurch.

    Missouri, 1885: Betsy Huckabee lebt in Pine Gap, einem kleinen Ort am Ende der Welt. Doch sie hat große Träume: Als Reporterin möchte sie für eine bekannte Zeitung schreiben. Allerdings ist diese wenig interessiert an Nachrichten aus dem Hinterland. Da kommt es Betsy ganz gelegen, dass der texanische Deputy Joel Puckett einen Neuanfang in Pine Gap wagt. Betsy heftet sich an seine Fersen, um Inspirationen für neue Geschichten zu bekommen. Ein Entschluss mit Folgen …

    Für mich ist diese Autorin neu, daher wusste ich vor dem Lesen nicht, worauf ich mich hier „einlasse“. Ehrlich gesagt, mir fiel der Einstieg in die Geschichte etwas schwer. Die Atmosphäre war recht düster, doch die Protagonistin Betsy schien ein bunter Farbklecks in der Umgebung zu sein. Denn ihr Gemüt war keineswegs düster oder melancholisch.
    Sie hatte es nicht einfach in ihrem Leben, doch sie nahm alles meist mit Humor und ließ sich von kaum etwas die Laune verderben.
    Hier habe ich eine Protagonistin gefunden, die ich so in anderen Romanen noch kaum getroffen habe.

    Ein großer Unterschied zu ihr war der neue Deputy Puckett, der einen sehr finsteren Eindruck auf mich machte. Allerdings konnte ich ihn bezüglich seines abwehrenden Verhaltens – besonders zu Frauen – gut verstehen, nachdem mehr aus seiner Vergangenheit erzählt wurde.

    Durch die anfangs düstere Stimmung kam sehr gut herüber, dass das Leben in dem kleinen Städtchen Pine Gap kein Zuckerschlecken war. Zudem war häufig die Rede von Korruption und Ungerechtigkeit, weswegen sich eine Gruppe von Männern dazu entschlossen hat, die Gerechtigkeit selbst in die Hand zu nehmen. Somit entstand die Bande „Bald Knobbers“. Deputy Puckett hatte es sich vor allem zur Aufgabe gemacht, der Gruppe Einhalt in ihrem Tun zu gebieten. Oft war ich mir nicht sicher, in welcher – positiver oder negativer – Absicht die Bande handelte.

    Sehr interessant fand ich die schriftstellerische Seite an Betsy. Sie half ihrem Onkel Fred bei dem Druck und der Herausgabe seiner Zeitung, doch nebenbei schrieb sie auch seichte Frauengeschichten, wobei der neue Deputy ihr als Inspiration diente. Dazu verfolgte sie ihn nicht selten und dadurch, dass ihn das (anfangs) stark nervte, sie sich davon aber nicht abhalten ließ, kam es oft zu sehr amüsanten Szenen.

    Was mir in diesem Roman ganz gut gefallen hat, war, dass der Glaube an Gott bei den Protagonisten keine Nebenrolle spielte. Im Gegenteil – er war Teil sowohl Betsys als auch Deputy Pucketts Leben. Er wurde zwar nicht oft erwähnt, aber meiner Meinung nach an den richtigen Stellen.

    Insgesamt fand ich den Roman gut. Da der Einstieg für mich nicht sehr leicht war, hat sich mein Lesen der Geschichte etwas hingezogen, doch nachdem ich mich ab der Mitte reingelesen hatte, stieg die Spannung und ich las den Rest bis zum Ende durch. Der Roman ist relativ oberflächlich, auch wenn es einige tiefsinnigere Stellen gibt, er eignet sich aber sehr gut als Abschalt-/Erholungslektüre.
    Von mir gibt es 3 von 5 Sterne.

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    TrustInTheLordvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Das Buch ist ein wunderbarer Frauenroman für gemütliche Lesestunden. - Doch man darf auch nicht zu viel von der Geschichte erwarten.
    wunderbarer Frauenroman für gemütliche Lesestunden

    Inhalt

    Betsy Huckabee ist nach dem Tod ihrer Tante zu ihrem Onkel gezogen, um sich um dessen Kindern zu kümmern und ihm im Haushalt zu helfen. Doch inzwischen ist ihr Onkel erneut verheiratet und die Kinder werden auch immer selbstständiger. Ihr Wunsch auf eigenen Beinen zu stehen, wird immer brennender. Und so kommt es ihr gerade recht, dass ein neuer Deputy in der Stadt auftaucht. Es geht ihr keineswegs darum, sich ihn als Mann zu angeln, denn mit den Männern hat sie schon längst abgeschlossen. Doch durch die vielen Ereignisse, die die Ankunft des Deputy mit sich bringt, erhält Betsy nun endlich genügend Inspiration für ihre Geschichten, die sie an verschiedene Zeitungen verkaufen möchte. Als dann aber der Deputy von ihren Geschichten erfährt, ist er alles andere als begeistert …


    Meine Meinung


    Die Liebesgeschichte um Betsy und Deputy Pucket entwickelt sich langsam und humorvoll. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen eigentlich die zwei individuellen Leben von Betsy und Deputy Pucket. Beide versuchen, für sich selbst eine neue Zukunft aufzubauen und sind überhaupt nicht an einer Partnerschaft interessiert. Da aber der Deputy ohne es auch nur zu ahnen Betsy zu einer unabhängigen Existenz verhilft, treffen die beiden Charaktere immer wieder aufeinander. Und auch der Deputy ist auf Betsy angewiesen, denn als Außenstehender fehlt ihm häufig das Wissen über vergangene Ereignisse und über die Beziehungen der einzelnen Stadtbewohner zueinander. Betsys Hilfe und Auskunft kommen ihm da sehr gelegen, auch wenn er den neuesten Fall am liebsten alleine lösen möchte und er Betsys Hilfe selten willkommen heißt.
    Der Glaube wird in diesem Liebesroman nicht sehr stark thematisiert, obwohl die beiden Hauptcharaktere jeweils sehr gläubig sind. Dies zeigt sich vor allem durch ihre Gedankengänge, aber auch durch ihre Gespräche und Handlungen. Die Geschichte ist also durchaus von dem christlichen Glauben geprägt, doch es finden keine Gespräche über den Glauben statt. Er ist durch die Charaktere gegenwärtig und selbstverständlich.
    Das meine ich aber auf keinen Fall negativ! Ich finde es sehr schön davon zu lesen, wie für die beiden Protagonisten der Glaube ganz selbstverständlich dazu gehört – zu ihren Gedanken, ihren Gefühlen und Entscheidungen.
    Er gehört ganz natürlich zu ihnen. So natürlich wie sich auch die Liebesgeschichte zwischen den beiden entwickelt. Ganz zwanglos, weil die Liebesgeschichte unterschwellig sich durch das Buch zieht. Die Charaktere finden zueinander, weil jeder sein Leben lebt und es langsam zu einem Leben wird, ohne dass sie dies beabsichtigt haben.


    Fazit


    Das vorwitzige Frauenzimmer ist eine sehr schöne Liebesgeschichte, bei der die Protagonisten so manches zusammen erleben, ohne dies beabsichtigt zu haben. Sie sind bei dem Versuch, eine unabhängige Zukunft aufzubauen, voneinander abhängig und wachsen so zusammen. Der Glaube spielt für beide Protagonisten eine große Rolle und ist so dem Leser immer wieder gegenwärtig, auch wenn dieser nicht explizit thematisiert wird.
    Auch wenn der Deputy seinen Fall zu lösen hat und daher so einiges passiert, ist es doch keine mega spannende und fesselnde Geschichte. Das Buch ist ein wunderbarer Frauenroman für gemütliche Lesestunden. Er bietet romantische und humorvolle Unterhaltung. Doch man darf auch nicht zu viel von der Geschichte erwarten. Ich habe sie sehr gerne gelesen, doch sie hat mich nicht umgehauen. Ich kann sie daher für alle empfehlen, die gerne wieder einen romantischen und doch unterhaltsamen und witzigen historischen Liebesroman lesen wollen, bei dem der Glaube auch eine Rolle spielt, aber auch nicht zu viel von ihm erwarten.

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    LEXIvor einem Jahr
    Ein Held kehrt immer zur Dame seines Herzens zurück


    „Ein Deputy aus Texas. Ein gut aussehender junger Deputy aus Texas. Da war sie, die Inspiration für ihre Geschichte!“

    Die Ankunft des attraktiven Gesetzeshüters namens Joel Puckett aus Texas bringt Aufregung in den kleinen Ort Pine Gap im Missouri des Jahres 1885. Der entschlossene und furchtlose junge Mann soll als unparteiischer und objektiver Außenstehender zwischen den Fronten zu vermitteln und den Menschen wieder Gesetz und Ordnung bringen. Puckett wurde die Aufgabe übertragen, den alten Sheriff Taney vor Ort zu unterstützen und dem Gesetz wieder Geltung zu verschaffen, den Racheakten und der Selbstjustiz Einhalt zu gebieten.


    Mit dieser Mission sieht er sich jedoch gleich zu Beginn mit zwei Gegnern konfrontiert – zum einen dem nachlässigen Sheriff, zum anderen den so genannten „Bald Knobbers“. Diese Vereinigung geheimnisvoller maskierter Reiter hat es sich zur Mission gemacht, das Gesindel in Schach zu halten und kriminelle Aktivitäten zu unterbinden. Den jungen Deputy aus Texas betrachtet jeder nur als lästigen Eindringling. Die einzige Person, die von Pucketts Anwesenheit zu profitieren scheint, ist Betsy Huckabee. Betsy lebt bei ihrem Onkel und seiner Familie, macht sich in dessen Zeitungsbüro nützlich und versucht, mit ihren Geschichten Geld zu verdienen. Als Joel Puckett in Pine Gap ankommt, nutzt die temperamentvolle Betsy unverzüglich die Gelegenheit und verwendet die Person des Deputys als Vorbild für ihren fiktiven Romanhelden. Und schon bald werden ihre Geschichten gekauft und von einer Zeitung in Kansas City gedruckt. Doch Betsys Hartnäckigkeit und ihr schriftstellerischer Erfolg entwickeln sehr rasch eine Eigendynamik, die sie nicht mehr unter Kontrolle hat…

    „Das vorwitzige Frauenzimmer“ hält im Grunde alles, was Buchcover und Kappentext versprechen. Regina Jennings präsentiert eine einfach aufgebaute, romantische und humorvolle Liebesgeschichte, die mit einigen spannenden Verwicklungen aufwartet und für gute Unterhaltung sorgt. Die handelnden Personen sind gut charakterisiert, wobei das Hauptaugenmerk jedoch eindeutig auf den beiden Protagonisten liegt. Ein kleines Zitat aus diesem Buch offenbart den Charakter der Betsy Huckabee auf originelle Weise: „Ich komme und gehe, wie ich will, wohin ich will und wann ich will. Diese Berge sind meine Heimat, und ich werde nicht strickend am Herd sitzen und Däumchen drehen, nur weil ein gut gekleideter texanischer Gesetzeshüter aus dem Zug gestiegen ist. Haben wir uns verstanden?“

    Der bereits erwähnte Humor und die Situationskomik sorgen dafür, dass die an manchen Stellen doch etwas in die Länge gezogen wirkendenden Passagen aufgelockert werden. Der einfache Schreibstil und die angenehme Schriftgröße fördern den Lesefluss. Leider wird der christliche Glaube nur sehr dezent in die Handlung eingebracht, was ich ein wenig bedauerte.

    Fazit: „Das vorwitzige Frauenzimmer“ ist ein kurzweiliger und sehr amüsanter Liebesroman mit einigen abenteuerlichen Verwicklungen. Eine unterhaltsame Lektüre für zwischendurch, die ich Fans dieses Genres durchaus ans Herz legen möchte.

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    dorlis avatar
    dorlivor einem Jahr
    Rezension zu "Das vorwitzige Frauenzimmer" von Regina Jennings

    Missouri, 1885. Der 24-jährige Deputy Joel Puckett wurde in das kleine Städtchen Pine Gap versetzt, um für Recht und Ordnung zu sorgen. Es heißt, die Verantwortlichen dort seien korrupt und in illegale Machenschaften verstrickt und die Bürger würden sehnlichst auf Hilfe von außerhalb warten – eine Fehlinformation! Die Einwohner von Pine Gap wollen ihre Probleme allein lösen und lassen den aus Texas stammenden Joel spüren, dass er in ihrer Stadt überflüssig ist…

    Die ebenfalls 24-jährige Betsy Huckabee möchte eine erfolgreiche Reporterin werden. Ein Traum, der noch nicht in Erfüllung gegangen ist, weil ihre bisherigen Artikel den überregionalen Zeitungen zu langweilig waren. Das ändert sich mit der Ankunft von Joel Puckett. Inspiriert von dem gutaussehenden Gesetzeshüter und seinen Erlebnissen erfindet Betsy Geschichten und landet mit ihrer Artikelserie über einen schneidigen Deputy und seine Heldentaten einen Volltreffer…

    „Das vorwitzige Frauenzimmer“ ist das erste Buch, das ich von Regina Jennings gelesen habe und ich bin begeistert! Die Autorin hat einen frischen, lebendigen Schreibstil, die Beschreibungen und Schilderungen sind sehr humorvoll und die Dialoge – besonders zwischen Betsy und Joel – haben viel Witz und bringen dadurch eine Menge Schwung in die Handlung.

    Die lebhafte Betsy ist mir sehr schnell ans Herz gewachsen. Sie ist selbstbewusst, energiegeladen, unerschrocken und schlagfertig. Tatkräftig lässt sie nichts unversucht, um ihre Ziele zu erreichen: eine erfolgreiche Reporterin werden, in einem eigenen Haus leben und unabhängig sein – auf einen Mann an ihrer Seite kann sie dabei gut verzichten.

    Auch Joel war mir von der ersten Seite an sympathisch. Der Deputy musste seine Heimat verlassen, weil er angeblich eine junge Frau kompromittiert hat und diese trotz Drängen seines Umfeldes nicht heiraten wollte. Sobald man den Deputy kennengelernt hat, ist klar, dass die Anschuldigungen gegen ihn nur eine Lüge sein können, so ehrlich und aufrichtig wirkt er. Für ihn zählen nur Recht und Gesetz, sein Ziel ist es Sheriff zu werden – auf eine Frau an seiner Seite kann er dabei gut verzichten.

    Dass weder Betsy noch Joel der Sinn nach Romantik steht, kann die Autorin ihren Hauptprotagonisten natürlich nicht durchgehen lassen – und so lässt Regina Jennings die beiden so lange gemeinsame Abenteuer bestehen, bis die Geschichte ihren vorbestimmten Lauf nimmt :-)

    „Das vorwitzige Frauenzimmer“ ist eine schwungvolle Geschichte, bei der Humor, Romantik und Historie nicht zu kurz kommen. Eine Leseempfehlung für alle, die romantische Wildwest-Komödien mögen.

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    YumikoChan28s avatar
    YumikoChan28vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Mit viel Herz und Humor konnte die Autorin mich auch dieses Mal für sich gewinnen. <3 <3 <3 Einfach nur ein wunderbarer Roman...
    Ein symphatischer Wirbelwind...

    Auch, wenn ich dieses Mal scheinbar ewig gebraucht habe den Roman auszulesen, konnte Regina Jennings mich mit Das vorwitzige Frauenzimmer wieder auf ganzer Linie überzeugen.
    Mit viel Herz und Humor konnte sie mich abermals für sich gewinnen...

    "Denn ein Held kehrt immer zu der Dame seines Herzens zurück..."

    Inhalt:
    Missouri, 1885: Betsy Huckabee lebt in Pine Gap, einem kleinen Ort am Ende der Welt. Doch sie hat große Träume: Als Reporterin möchte sie für eine bekannte Zeitung schreiben. Allerdings ist diese wenig interessiert an Nachrichten aus dem Hinterland. Da kommt es Betsy ganz gelegen, dass der texanische Deputy Joel Puckett einen Neuanfang in Pine Gap wagt. Betsy heftet sich an seine Fersen, um Inspirationen für neue Geschichten zu bekommen. Ein Entschluss mit Folgen ...

    Die Hauptcharaktere:

    Elisabeth „Betsy“ Huckabee:

    Elisabeth genannt Betsy, will Reporterin einer großen Zeitung werden und hat Anfangs reichlich Probleme ihr Ziel zu erreichen. Sie ist sehr neugierig und wissbegirig. Kein vermeindliches Geheimnis ist vor ihr sicher...
    Sie lebt bei ihrem Onkel, seid ihre Tante gestorben ist und hilft bei der Kindererziehung.
    Ich habe Betsy total geliebt. Wer „Der vertauschte Bräutigam“ kennt, der weiß das Betsy dort noch das kleine freche Mädchen war, dass den Leuten zusammen mit ihrem Bruder allerhand Streiche gespielt hat...

    Deputy Joel Puckett:
    Joel ist gebürtiger Texaner, musste aber durch eine falsche Beschuldigung seinen Heimatort verlassen und versucht in Pine Cape als neuer Deputy einen Neuanfang. Eigentlich kann er – bedingt durch seine Vergangenheit – absolut nichts mit Frauen anfangen. Doch als Betsy sich an seine Fersen heftet, merkt er mit der Zeit, dass man nicht alle Frauen über einen Kamm scheren kann...

    Clive Fowler:
    Clive ist der Kopf einer Bande, die sich die „Bald Knobbers“ nennen. Weil er mit seinen Männern von der Gesetzesführung in Pine Cape nicht zufrieden war, nahm er diese Aufgabe selbst in die Hand. Dabei ist nicht immer ganz klar, ob er für- oder gegen jemanden ist...

    Fred Murphy:
    Fred ist Betsys Onkel. Ihm gehört die örtliche Zeitung, bei der auch Betsy aushilft. Er ist ein liebenswerter und gerechter Mann, der in schwierigen Situation im Zweifelsfall immer auf der Seite seiner Nichte ist...

    Sissy Murphy:
    Sissy ist Freds zweite Frau und sozusagen Betsys Stieftante. Sie hat oft wenig Verständnis für die Abenteuerlust ihrer Nichte und erscheint sehr engstirnig. Ich für meinen Teil konnte sie bis zum Ende nicht richtig einschätzen...


    Scott Murphy:

    Scott ist Betsys Vetter und der Sohn von Fred und Sissy. Als neugieriger Junge ist er natürlich total davon begeistert, als Joel nach Pine Cape kommt. Sein größter Wunsch ist ein Mitglied der „Bald Knobbers“ zu werden.

    Sheriff Taney:
    Er ist der ehemalige Sheriff und ziemlich zerknirscht als er von Joel abgelöst wird. Seiner Meinung nach hat man ihn nämlich einfach „ersetzt“...

    Natürlich gibt es in diesem Buch mehr Charaktere als von mir hier aufgezählt, doch es sind tatsächlich so viele liebe Personen, die man teilweise auch aus dem ersten Roman kennt, dass ich sie unmöglich alle gesondert aufführen kann...

    Meine Meinung:
    Ach was kam ein wohliger Seufzer aus mir raus, als klar war, dass ich diesen Roman von Regina Jennings lesen darf.
    Für mich war das Lesen wie eine Art „nach Hause kommen“. Das habe ich auch der Autorin selbst gesagt, mit der ich glücklicherweise das tolle Vergnügen hatte, während der Geschichte im regen Kontakt zu stehen...
    Besonders gefallen hat mir, was aus Betsy geworden ist. Einerseits erkennt man in ihr das freche Mädchen von früher. Andererseits ist sie eine erwachsene junge Frau geworden, die genau weiß, was sie vom Leben erwartet...
    Auch all die anderen Charaktere sind mit soviel Liebe gezeichnet und ausgebaut worden, dass man sie einfach mögen muss. Sogar die einem nicht so gut gesonnenen hatte man irgendwie schnell ins Herz geschlossen...
    Der Schreibstil ist wie immer einfach nur toll. Ich liebe ihn. Gepaart mit dem einhergehenden Humor, der immer mal wieder auftaucht, war das Buch für mich auch dieses Mal ein echter Lesegenuss.
    Leider handelt es sich hierbei – wenn man es ganz Offiziell sieht -, um den Dritten Teil der „Ozark Mountain Romance“-Reihe. Der zweite wurde nie ins Deutsche übersetzt, was ich sehr traurig finde..
    Da ich diese Tatsache aber bis vor kurzem gar nicht erst kannte, ist es mir natürlich auch nicht aufgefallen...
    Man kann das Buch sicher auch getrost einzeln lesen, aber wer in den vollen Genuss kommen möchte, dem lege ich auch hier wärmstens ans Herz zuerst „Der vertauschte Bräutigam“ zu lesen.

    Mein abschließendes Fazit:
    Mit viel Herz und Humor, konnte die Autorin mich auch dieses Mal für sich gewinnen...
    Einfach ein wunderbarer Roman.


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    EvelynMs avatar
    EvelynMvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein schönes und spannendes Buch für zwischendurch
    Betsy, ihr Ehrgeiz und ein fremder Deputy

    Pine Gap, irgendwo in Missouri im Jahre 1885:
    Hier lebt die eigenwillige, neugierige, forsche junge Betsy. In dem ruhigen Ort kennen sich alle und es passiert selten etwas Aufregendes. Entgegen aller damaliger Konventionen weigerte sich Betsy erfolgreich gegen eine Heirat. Sie strebt vielmehr nach Unabhängigkeit, eine kleine Hütte nur für sich und Erfolg in einer überregionalen Zeitung. Dabei wohnt sie bei ihrem Onkel Fred und deren Familie, denen sie im Haushalt und bei der Erstellung seiner kleinen Zeitung hilft. Eines Tages taucht der texanische Deputy Joel Puckett in Pine Gap auf, um den unfähigen Sheriff Taney zu unterstützen und für Recht und Ordnung zu sorgen. Die Einwohner sind davon nicht sonderlich begeistert, denn unter ihnen hat sich eine „Bürgerwehr“ namens „Bald Knobbers“ gebildet, die das Gesetz in ihre eigenen Hände nimmt. Das soll aber ein Ende haben und der Deputy bemüht sich, die Gemeinde für sich zu gewinnen. Als der auf Betsy trifft, wird schnell klar, dass sie ihm zwar behilflich, aber mit ihrem Dickkopf auch sehr anstrengend sein wird. Betsy verfolgt ihre ganz eigenen Ziele und beginnt heimlich, eine Fortsetzungsgeschichte mit Joel als Protagonist – natürlich mit geändertem Namen – zu schreiben. Bald stellt sie fest, dass sich Joel nicht zu dem Helden entwickelt, den sie sich für ihre Leserschaft vorstellt und zudem scheint er ein Geheimnis zu haben.
    Der Roman wird abwechselnd aus Sicht von Betsy und Joel erzählt und der Schreibstil ist dabei sehr bildlich und lässt sich gut lesen. Besonders die schönen, gelungenen Landschaftsbeschreibungen und die gut herausgearbeiteten Charaktere haben mir gefallen. Es wird deutlich, wie karg und entbehrungsreich das damalige Leben war: die Familie hatte wenig zu essen und die Kleidung, wie z. B. Jacken, wurden schon mal von verschiedenen Familienmitglieder getragen. Man nahm einfach die, die gerade greifbar war. Die Frau auf dem Cover verkörpert wunderbar das Bild, das ich mir von Betsy machen konnte. Sie ist forsch, eigenwillig, gewitzt, ehrgeizig und auch fürsorglich. Auch wenn die Geschichte in der „Westernzeit“ angelegt ist, gibt es nicht nur das Gute und das Böse, sondern die christlichen Grundwerte treten klar hervor. Es wird nicht geflucht und gepöpelt. Der Ton ist eher verhalten, was durchaus passt und der Spannung nichts nimmt. Die Kabbeleien zwischen Betsy und Joel sind wirklich amüsant und es macht Spaß, zu erleben, wie die beiden sich aufeinander zubewegen, obwohl sich beide genau davor bewahren wollen. Leider finde ich das Ende zu absehbar und das hat mich etwas enttäuscht. Auch die vielen Wiederholungen, dass sich Betsy ein unabhängiges Leben wünscht, gingen mir zum Schluss sehr auf die Nerven. Das hätte die Autorin sich sparen können, denn der Leser hatte das sicherlich immer im Hinterkopf. Mich hat der Roman gut unterhalten und zum Schmunzeln gebracht, Spannung war auch vorhanden, nur die Liebesgeschichte war zu absehbar.

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    Nik75s avatar
    Nik75vor einem Jahr
    Das vorwitzige Frauenzimmer

    Meine Meinung:

    Dieser historische Roman hat wieder mal genau meinen Geschmack getroffen. Ich mochte die Protagonisten sehr. Besonders Betsy und Joel sind mir ans Herz gewachsen. Betsy mochte ich wegen ihrer quirligen, fröhlichen und ehrlichen Art. Sie hat außerdem eine detektivische Ader, die sie gerne und oft einsetzt. Deputy Joel Puckett empfand ich auch als netten und ehrlichen Mann. Ich finde, dass er perfekt zu Betsy passen würde. Die zwei ergänzen sich ganz hervorragend.
    Auch unter den anderen Personen waren interessante Charaktere dabei.
    Die Geschichte selbst hat mir auch sehr gut gefallen. Ein Deputy der noch nicht mit seiner Vergangenheit abgeschlossen hat, kommt in die Stadt und trifft dort auf Bewohner, die keinen neuen Sheriff wollen und selbst die Verbrechen der Stadt sühnen. Betsy nutzt den neuen Sheriff und seine Abenteuer um Geschichten für die Zeitung zu schreiben. Dass da nicht alles glatt läuft könnt ihr euch sicher denken.
    Den Schreibstil fand ich schön flüssig und fesselnd. Wenn man mal angefangen hat zu lesen, kann man nicht mehr aufhören. Mir hat dieser historische und christlich angehauchte Roman sehr gut gefallen. Ich mochte die Story und die Protagonisten. Ich konnte mich gut in Betsy und Joel hineinversetzen und hatte ganz tolle Lesestunden. Der Roman war spannend, emotional und auch amüsant.

    Die Autorin hat mit „Das vorwitzige Frauenzimmer“ einen sehr schönen Roman geschrieben.

    Von mir bekommt dieser schöne Roman 5 Sterne.

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    Damarels avatar
    Damarelvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Amüsanter Lesespaß mit kleinen Schönheitsfehlern
    Das Mädchen von Seite 2

    Betsy Huckabee ist es leid, immer noch auf ihren Onkel und deren Familie angewiesen zu sein. Und so versucht sie immer wieder Artikel bei einer großen Zeitung anzubringen, um endlich auf eigenen Beinen stehen zu können. Doch bis jetzt hat noch keine Zeitung angebissen, zu provinziell sind die Geschichten über Bürgerwehren und unfähige Sheriffs, die sich 1885 im kleinen Pine Gap abspielen.
    Doch als der neue Deputy, der Zucht und Ordnung in die Stadt bringen soll, ankommt, beschließt Betsy, dass er ihr Sprungbrett zu Ruhm und Erfolg sein wird. Doch leider eignet sich der Texaner Joel Puckett (mal abgesehen von seinem blendenden Aussehen) so gar nicht zum Traummann für die Damensparte. Betsy muss in ihren Geschichten also ordentlich nachhelfen, damit die Leserinnen etwas zu schmachten haben. Doch als der ersehnte Vertrag mit der Zeitung zustande kommt, geht der Ärger für Betsy und Joel erst richtig los. Denn nicht nur Betsys Karriereambitionen werden zu einem Selbstläufer, auch die selbsternannte Bürgerwehr scheint die Grenzen von Recht und Gesetz immer weiter zu überschreiten...


    Wie gewohnt begeistert die Autorin Regina Jennings auch in diesem Buch mit ihrem bildhaften Schreibstil und noch mehr mit ihrem Humor. Subtil nimmt sie hier und dort das Geschäft mit dem Geschichtenschreiben auf die Schippe, spinnt aber in ihrer lockeren Art auch eine  spannende Hintergrundstory um die Frage, ob Gerechtigkeit und Gesetze immer Hand in Hand gehen. Die Liebesgeschichte im Buch ist recht konventionell gehalten (was für mich kein Manko ist, man will ja auch irgendwie sein Happy-End), doch das Spannungselement hat durchaus seine überraschenden Wendungen.

    Mit ihren Protagonisten hat Regina Jennings ebenfalls wieder zwei Volltreffer gelandet. Die Charaktere sind sympathisch und nachvollziehbar gezeichnet, haben aber auch ihre Ecken und Kanten, was sie erst wirklich lebendig macht. Und dank der Entwicklung, die die beiden durchlaufen, sind mir die Hauptfiguren während des Lesens auch immer noch sympathischer geworden. Die Randfiguren haben ebenfalls alle  Wiedererkennungswert und machen die Geschichte bunt.

    Auch die Beschreibung der Zeit um 1885 im Hinterland der Ozark Mountains ist gut gelungen. In erster Linie ist "Das vorwitzige Frauenzimmer" natürlich ein locker-leichter Liebesroman, aber mit vielen kleinen Einschüben erhält man eine ganz gute Vorstellung vom Leben zu dieser Zeit. Seien es die Beschreibungen über das Drucken einer Zeitung, das Leben mit vielen Menschen auf kleinsten Raum oder die simple Tatsache, dass nicht jeder in der Familie sich einen Wintermantel leisten konnte. All diese Tatsachen und noch viele mehr werden sehr geschickt in die Geschichte eingewoben.

    Trotz allem konnte dieses Buch für mich leider nicht ganz an den Vorgänger "Der vertauschte Bräutigam" heranreichen. Die Geschichte ging mir nicht ganz so in die Tiefe, der christliche Glaube war hier eher eine Nebensächlichkeit und leider musste sich an einigen Stellen die Logik leider dem Handlungsablauf unterordnen. Das hat zwar dann hier und da ganz lustige Szenen produziert, die an sich aber nicht stimmig waren und nicht unbedingt Sinn in dieser Form gemacht haben.

    Extrem schade fand ich auch, dass Betsys Ambitionen in Sachen Journalismus im Verlaufe des Buches immer mehr auf der Strecke geblieben sind. Am Anfang hatte ich das Gefühl, dass hier vielleicht auch mal eine Lanze für alle Frauen gebrochen wird, für die eine Paarbeziehung und Familie nicht an erster Stelle steht. Betsy hatte ein klares Ziel vor Augen und das war zur Abwechslung mal nicht die große Liebe, sondern Unabhängigkeit und etwas zu tun, was sie wirklich liebt. Schreiben nämlich. Im Verlauf der Story hatte ich allerdings das Gefühl, dass diese Ziele immer mehr in den Hintergrund gerutscht sind, bis sie nur noch schmückendes Beiwerk waren.


    Insgesamt war "Das vorwitzige Frauenzimmer" nichtsdestotrotz eine vergnügliche Lektüre mit vielen schönen Elementen und hier und da ein paar kleinen Macken. Entspannte Lesestunden mit so einigen Lachern sind hier garantiert.

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    Chrummys avatar
    Chrummyvor einem Jahr
    Kleinstadt am Ende der Welt

    „Das vorwitzige Frauenzimmer“ (im Englischen Original: For the Records) ist ein weiterer Roman der US-amerikanischen Autorin Regina Jennings. Die Handlung spielt im Jahre 1885 in der Kleinstadt Pine Gap irgendwo in Missouri. Die junge Betsy Huckabee konnte sich bisher erfolgreich gegen alle Verehrer und somit auch gegen eine Heirat wehren. Sie lebt im Haus ihres Onkels und seiner neuen Frau, wo sie einerseits die Kinder und den Haushalt betreut, andererseits dem Onkel bei Recherchearbeiten und der Herausgabe einer Lokalzeitung hilft. Ihr grosser Traum ist es, mit ihren Zeitungsartikeln über den Stadtrand hinaus bekannt zu werden und für eine grosse Zeitung schreiben zu können. Leider passiert in dem verschlafenen Nest am Ende der Welt, kaum etwas worüber sich zu berichten lohnt. Dies ändert sich als der schneidige Deputy Joel Puckett aus Texas nach Pine Gap zwangsversetzt wird. Puckett muss sich nicht nur mit dem unfreundlichen und inkompetenten Sheriff Taney, den „Bald Knobbers“, einer Gruppe von maskierten Männern aus dem Dorf, welche zur Selbstjustiz greifen, herumschlagen, sondern auch mit der vorwitzigen, neugierigen und alles andere als leicht loszuwerdenden Betsy Huckabee.

    Das Buch ist in einem christlichen Verlag erschienen und christliche Werte spielen eine wichtige Rolle. Dieser Hinweis sollte aber auch für der christlichen Religion weniger verbundene Leser kein Hinderungsgrund sein, dieses Buch zu lesen. Es werden weder Dutzende von Bibelzitaten angebracht, noch ist die Handlung langweilig. Im Gegenteil, es gibt durchaus auch blutige Szenen, wie es sich für einen Roman mit Cowboys und Revolverhelden, mit unfähigen Sheriffs und Männern, die das Gesetz in die eigene Hand nehmen, gehört. Ein Unterschied liegt möglicherweise in der Sprache. Während in anderen Roman mit ähnlicher Thematik geflucht und geschimpft wird, ist dies in „Das vorwitzige Frauenzimmer“ nicht der Fall. Einfluss auf das Lesevergnügen hat dies keinesfalls.

    Der Erzählstil ist einfach und der Handlung kann gut gefolgt werden. Die Figuren werden liebevoll porträtiert und insbesondere Betsy ist wohl jedem Leser auf Anhieb sympathisch. Sehr schön sind auch einige Details. Zum Beispiel schaut Betsy jeweils welche Kleidung an der Garderobe hängt und nimmt dann wahlweise, den einen oder anderen Mantel. Solche Szenen verdeutlichen die Zustände der damaligen Zeit, als nicht wie heute, die meisten mehrere Winterjäcken oder –mäntel im Schrank hängen haben.

    „Das vorwitzige Frauenzimmer“ ist ein beschaulicher Roman, in welchem auch mal Spannung aufkommt und eine Liebesgeschichte nicht fehlen darf. Das Buch bietet sicherlich einige Stunden Unterhaltung, letztendlich hat mir jedoch etwas gefehlt, das den Roman von anderen seiner Art abheben würde.

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    ChattysBuecherblogs avatar
    ChattysBuecherblogvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Gute Unterhaltung, die Lust auf eine Fortsetzung macht.
    Mein Leseeindruck

    Nur ein überschaubares Fleckchen dieser Erde war Teil von Texas. (1. Satz- Seite 5) 

    Schon das Cover zeigt, bedingt durch die Körperhaltung, dass die Frau wohl nicht ganz so einfach ist. Da scheint schon einiges in ihrem Köpfchen vor sich zu gehen. Auf jeden Fall hatte mich das Cover sofort angesprochen und auf die Story neugierig gemacht.

    Die Autorin beschreibt die Protagonisten so detailliert, dass ich sofort ein Bild vor meinem geistigen Auge hatte. Sei es Joel, der als etwas rambohaft aber auch sehr insichgekehrt beschrieben wird und so gar nicht mit Desinteresse an seiner Person umgehen kann. Oder aber auch Betsy, die als etwas forsch beschrieben wird und endlich ihren Weg gehen möchte.
    Aber auch die Beschreibungen der Kulisse sind so bildhaft, dass ich beim Lesen fast schon den Staub schmecken konnte.

    Die Story liest sich sehr unterhaltsam. Kleine witzige Einflüsse machen das Lesen zu einem Genuss und man möchte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Wenn man jedoch etwas genauer liest, wird man auch die eine oder andere Unstimmigkeit feststellen. Sei es das völlig konträre Verhalten Joels zu seiner Liebe, oder auch die kleinen unlogischen Begebenheiten, die jedoch alle erst in der zweiten Hälfte des Buches auftauchen. Denn ist das Buch sehr unterhaltsam und verlangt nach mehr ... nach einer Fortsetzung.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Arwen10s avatar
    Für alle Fans von historischen Liebesromanen gibt es Nachschub. Frisch im Verlag Gerth Medien erschienen ist folgendes Buch. Ich danke dem Gerth Medien Verlag für die Unterstützung der Leserunde.

    Das vorwitzige Frauenzimmer von Regina Jennings




    Zum Inhalt:


    Missouri, 1885: Betsy Huckabee lebt in Pine Gap, einem kleinen Ort am Ende der Welt. Doch sie hat große Träume: Als Reporterin möchte sie für eine bekannte Zeitung schreiben. Allerdings ist diese wenig interessiert an Nachrichten aus dem Hinterland. Da kommt es Betsy ganz gelegen, dass der texanische Deputy Joel Puckett einen Neuanfang in Pine Gap wagt. Betsy heftet sich an seine Fersen, um Inspirationen für neue Geschichten zu bekommen. Ein Entschluss mit Folgen ...



    Eine Leseprobe findet ihr hier:

    http://www.gerth.de/index.php?id=details&sku=817234




    Infos zur Autorin:



    Regina Jennings hat Englisch und Geschichte studiert. Sie lebt mit ihrem Ehemann und den vier gemeinsamen Kindern in der Nähe von Oklahoma City. Mehr über die Autorin: www.reginajennings.com

    (c) Foto: Studio 614



    Falls ihr eines der 7 Exemplare gewinnen wollt, bewerbt euch bis zum 21. Juni 2017, 24 Uhr hier im Thread mit der Antwort auf die Frage: Warum möchtet ihr mitlesen ?





    Wichtige Hinweise zu eurer Bewerbung:



    Ein Gewinn verpflichtet innerhalb von ca 4 Wochen nach Erhalt des Buches zum Austausch in der LR mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte sowie zur Veröffentlichung einer Rezension, die möglichst breit gestreut werden soll.
    Bewerber mit privatem Profil , erwiesene Nichtleser , sowie jene ohne Rezensionen werden nicht berücksichtigt.


    Bitte beachtet, dass es sich hierbei um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt, das Buch ist in einem christlichen Verlag erschienen und so spielen christliche Werte eine wichtige Rolle.

    Ich freue mich auf eure Bewerbungen.

    Wer mit einem eigenen Exemplar bei dieser Leserunde mitlesen möchte, ist natürlich herzlich willkommen.


    ACHTUNG : ES GIBT EIN NEUES BEWERBUNGSVERFAHREN VON LOVELYBOOKS. NUR WER SICH UNTER BEWERBUNG EINTRÄGT KANN NACHHER AUSGEWÄHLT WERDEN !!! BEI MIR FUNKTIONIERT DAS MIT DEN ADRESSEN NICHT: ICH BRAUCHE VON DAHER DIE ADRESSEN NACH DER AUSLOSUNG !!

    NACH 3 TAGEN VERFÄLLT DER GEWINN; WENN ICH KEINE ADRESSE ERHALTE. ES ERFOLGT KEIN ANSCHREIBEN DER GEWINNER VON MIR !!



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