Regina Maria Kuzior , Rebekka Gutsfeld Titous wundersame Reise

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Inhaltsangabe zu „Titous wundersame Reise“ von Regina Maria Kuzior

Hanna, 10 Jahre alt und Tochter der Autorin, hört in Nachrichten und auf dem Schulhof viele unterschiedliche Informationen über Religionen. Die Inhalte sind unübersichtlich und selbst die Erwachsenen reden so kompliziert, dass sie es nicht versteht. Dass das Thema „Religion" jedoch sehr aktuell ist, begreift sie. So beginnt ihre Mutter ihr in poetischen und liebevollen Worten die Grundelemente der 5 großen Weltreligionen spannend und verständlich zu erklären. Dabei entsteht die Geschichte des Mädchens Titou, welches einem roten Faden folgt und sie in eine Welt entführt, in der sich Fantasie, Träume, Hoffnungen, Wünsche, Informationen, Fragen und Antworten miteinander verweben. Parallel schreibt sie all dies auf und ein Buch entsteht... Titous wundersame Reise "Hab keine Angst, Menschenkind. Nicht vor dem Leben und nicht vor dem Tod. Die Sonne geht auf und wieder unter, und der Mond leuchtet in der Nacht. Die Sterne rufen nach dir, hab Vertrauen." Zu Beginn findet Titou einen toten Maulwurf in einer Flasche im morgendlichen Garten. Sie stellt betroffen die Frage nach dem Leben nach dem Tode dieses kleinen anrührenden Wesens. Dem Leser wird schnell bewusst, dass sich Titou der Welt in einer zärtlichen, fragenden Art nähert, die zutiefst berührt und somit die Fragen des Kindes ernst genommen werden müssen. Sowohl Mädchen als auch Jungen fühlen sich durch die spannende Geschichte gleich angesprochen und fantasievolle Bilder und Welten dürfen in den eigenen Gedanken entstehen. Unterstrichen werden diese Gedankenwelten durch die wunderschönen und einfühlsamen Illustrationen von Rebekka Gutsfeld. Der erwachsene Leser bekommt zugleich Einblick in die ungezügelte Kraft der Fantasie, welche durch den Inhalt der Geschichte mit vielen Gedankenanstößen untermauert wird. So ist dies ein Buch welches alle Generationen anspricht. Für Eltern und Begleiter der Kinder kann dies eine wertvolle Anregung und Unterstützung sein, mit ihren Schutzbefohlenen ins Gespräch zu kommen, über Werte und Normen, Ängste und Träume... Auf ihrer dann dem roten Faden folgenden Reise lernt sie Christoffer und seine Gemeinde kennen, die vergnügt in einem Labyrinth aus Höhlen unterhalb eines Baumes leben. Noch niemals zuvor lernte sie etwas über Kontemplation und die Auferstehung des Gottessohnes nach dem Tode. Sie erfährt was beten bedeutet und Nächstenliebe innerhalb der Gemeinschaft. Die Muezzine Ali und Bilal sprechen mit ihr darüber für sich zu entscheiden, welche Dinge im Leben wirklich wichtig sind, und dass unsere Seele aus Liebe und Wissen besteht. Sie blicken gemeinsam aus einer Gondel hinab auf die Bühne des Lebens, die in dem Augenblick an Wichtigkeit verliert, wenn man sich ganz und gar dem anderen zuwendet. Sidonie, ein geheimnisvolle jüdische Frau, bringt Titou auf einer spannenden, sinnlichen Reise zu ihrem Luftschiff. Dort erzählt sie ihr etwas über die Hoffnung, sowie die Wichtigkeit, auf unseren Körper als schützende Hülle für die Seele aufzupassen. Sie erfährt, dass jeder Mensch einen freien Willen besitzt, und dass der Kummer im Herzen nichts Schlechtes ist. Mit Hilfe der Däumlinge fliegt das junge Mädchen auf einer Löwenzahnblume hinab an einen Strand, an dem sie die Krabbe Leo Morgentau trifft, die ihr die Geschichte von der Welle erzählt und sie zu Geshe tief ins Meer schickt. Dieser Meeresbewohner erzählt ihr vom ewigen Kreislauf aus Geburt und Wiedergeburt, mit dem Ziel das Nirwana zu erreichen. Sie erkennt, dass alles untrennbar miteinander verwoben ist und erfährt was Karma bedeutet. Der Wal Chenpo bringt Titou wieder zurück an Land und lehrt sie den Blick nach vorn. Voll Poesie durchbricht sie mit ihrem kraftvollen Begleiter die Wasseroberfläche und sieht den Mond ihr zulächeln. Beim Zusammentreffen mit dem Mädchen Arundhati ist sie fasziniert vom bunten Treiben um sie herum und steigt ein in das Riesenrad des Lebens. Bei einer turbulenten Fahrt trifft sie auf vier hinduistische Gottheiten, die ihr die Wichtigkeit das eigene Ich loszulassen und dem Leben mit Toleranz zu begegnen, erklären. Und so geht die lange, spannende Reise für das junge Mädchen zu Ende und weit in der Ferne nimmt sie die Stimme ihrer Mutter wahr. Diese webt einen Mantel aus Liebe um ihr Kind und nimmt sich Zeit. Sie hört ihr aufmerksam zu und gemeinsam fassen sie die wichtigsten Erfahrungen nochmal zusammen. Sie erklärt ihrem Kinde eindringlich, wie wichtig Toleranz ist und spricht vom Mut, immer wieder zu verzeihen; sich selbst als auch dem Gegenüber. Titou lernt auf ihrer Reise nicht nur einige der Kernaussagen der Religionen kennen, sondern auch die Gewissheit, dass alle Gottheiten die Welt als Ganzes sehen. Alle Geschöpfe, ob Pflanzen, Tiere, Bewohner innerhalb der Elemente, Menschen oder der kleine Maulwurf haben darin Platz und sind wichtig. Sie erfährt, dass es einen roten Faden gibt, welcher all dies zusammenhält und dem wir täglich begegnen, wenn wir ihn erkennen. "So gehörst auch du zum kosmischen Ganzen und wirst nicht vergehen. Und ich auch nicht."

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