Regina Nössler Endlich daheim

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Inhaltsangabe zu „Endlich daheim“ von Regina Nössler

Ist es wirklich ein ganz gewöhnlicher Freitag im November? Die fast vierzehnjährige Kim, eine verträumte Außenseiterin, kommt von der Schule. Bald daheim! Morgen hat sie Geburtstag. Endlich vierzehn. Sie lebt mit ihrer Mutter in einem Mietshaus in Berlin-Kreuzberg. Es war mal wieder ein schlimmer Schultag. Boshafte Mitschüler sind davon überzeugt, dass Kim nicht ganz normal ist, und selbst ihre Mutter befürchtet das ab und zu. Auf dem Nachhauseweg geschehen eigenartige Dinge, denen Kim noch keine große Beachtung schenkt. Als sie ihr Haus erreicht, muss sie feststellen, dass ihr Schlüssel nicht mehr ins Schloss passt. Und nicht nur das. Ihr Name ist von der Klingel verschwunden. Die Namen aller Nachbarn auch. In ihrem Haus leben lauter fremde Leute. Dort, wo am Morgen noch ihre Wohnung war, hängen jetzt hässliche Gardinen in den Fenstern, die sie nicht kennt. Träumt Kim oder ist das die Wirklichkeit? Ihre Mutter ist beruflich unterwegs und nicht erreichbar. Ist Kim in einer "Anderen Welt" - oder liegt dem Ganzen ein Verbrechen zugrunde?

außergewöhnlicher Thriller mit gut durchdachtem Ende

— SaintGermain
SaintGermain

Leider nicht wirklich überzeugend als Thriller

— Steph86
Steph86

Ein spannender und zugleich einfühlsam erzählter Thriller mit überzeugenden Charakteren und eindrucksvollen Bildern

— weg-von-hier_16
weg-von-hier_16

Außergewöhnliche Geschichte, die zu vielen Spekulationen anregt.

— jutscha
jutscha

Psychologischer Thriller, der ohne Gemetzel erzählt wird.

— BookfantasyXY
BookfantasyXY

Eine Perle, die ich ohne LB nie entdeckt hätte. Ein absolut unüblicher Thriller, der besticht durch einen wunderschönen Erzählstil.

— Kerstin_KeJasBlog
Kerstin_KeJasBlog

Beginnt ruhig, wartet aber mit einem überraschenden Ende auf - interessante Thriller-Idee

— Julitraum
Julitraum

Man taucht in die diffuse Gedankenwelt eines doch eher untypischen 13 jährigen Teenagers. Oft diffus und leider nicht ganz mein Fall.

— Anne4007
Anne4007

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anya_sunita

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  • außergewöhnlicher Thriller mit gut durchdachtem Ende

    Endlich daheim
    SaintGermain

    SaintGermain

    19. June 2016 um 17:16

    Kim, eine verträumte Außenseiterin, kommt von der Schule. Bald daheim! Morgen hat sie Geburtstag. Endlich wird sie vierzehn. Sie lebt mit ihrer Mutter in einem Mietshaus in Berlin-Kreuzberg. Es war mal wieder ein schlimmer Schultag. Auf dem Nachhauseweg geschehen eigenartige Dinge, denen Kim noch keine große Beachtung schenkt. Als sie ihr Haus erreicht, muss sie feststellen, dass ihr Schlüssel nicht mehr ins Schloss passt. Und nicht nur das.Ihr Name ist von der Klingel verschwunden. Die Namen aller Nachbarn auch. Träumt Kim oder ist das die Wirklichkeit? Ihre Mutter ist beruflich unterwegs und nicht erreichbar. Auch ihre Tante geht nicht ans Telefon. Ein Albtraum beginnt. Schließlich wird es Nacht. Die Stadt zeigt ihre unfreundlichen Seiten. Ist Kim tatsächlich verrückt oder liegt dem Ganzen ein Verbrechen zugrunde? Ingredienzien (u.a.): eine überforderte Mutter, ein abwesender Vater, eine lesbische Tante, eine böse Schulfreundin, ein sehr böser Nachbar, die Stadt im November, Nebelkrähen. Ist es wirklich ein ganz gewöhnlicher Freitag im November? Das Cover des Buches ist zwar eher unscheinbar und düster, aber genau passend zu diesem Roman. Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut, die Protagonisten und Orte gut beschrieben, dazu wechselt die Erzählperspektive zwischen mehreren Personen. Das Buch beginnt mit einer Geschichte, die ich eher dem Genre Fantasy, Drama und Roman zugeordnet hätte. Dabei baut die Autorin die Spannung sehr gut auf und dank starkem, gut durchdachtem Ende entpuppt sich die ganze Geschichte definitiv als Thriller, den man kaum besser verpacken hätte können. Einige Ungereimtheiten sind mir nichtsdestotrotz aufgefallen: 1) Als Kim bei Alex ihre Mutter anruft und diese trotz mehrmaligem Klingeln nicht drangeht, spekuliert Kim, ob das Handy ein- oder ausgeschalten ist. Wenn es ausgeschalten ist, würde es aber nur einmal läuten! 2) Wie kann Frau Caspary als Diabetologin (oder wie genau im Buch geschrieben: Fachärztin für Diabetologie) arbeiten, obwohl sie nicht promoviert hat und daher auch keinen Doktortitel besitzt? Fazit: Außergewöhnlicher, überraschender Thriller mit gut durchdachtem Ende, den ich nur weiterempfehlen kann.

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  • was ist geschehen mit Haus Nr. 48

    Endlich daheim
    anja_bauer

    anja_bauer

    17. April 2016 um 10:49

    Kim ist ein etwas pummeliges Mädchen, das kurz vor ihren 14ten Geburtstag steht. Sie hat nur eine einzigste Freundin. Nach Schulschluss kommt Kim endlich daheim an. Es ist Freitag und morgen ist ihr Geburtstag. Doch bei ihren Haus angekommen,  ist nichts mehr so wie es einmal war: Der Schlüssel passt nicht und überhaupt stehen an  den Klingelschildern fremde Namen. Wo ist ihr Name? Ihre Mutter ist beruflich fort und Kim bekommt sie nicht ans Telefon. Auch ihre Tante ist unerreichbar unterwegs. Am Anfang denkt Kim, sie träumt schlecht, doch nach und nach begreift sie die Realität und merkt, das ihr bisheriges Leben spurlos verschwunden ist. Sie fängt an zu verzweifeln und bekommt es mit der Angst zu tun. Dieser Thriller fängt eigentlich ganz harmlos an und man denkt, hä, das ist doch kein Thriller, das ist ein ganz normaler Roman. Es geht um Kim, die nach Hause kommt und nichts ist mehr so wie es einmal war. Dann begleitet man sie fast 24 Stunden lang auf der Suche nach dem Zuhause, nach dem Vergangenen und dem Veränderten. Mit ihr erlebt man bange Stunden, Verzweiflung, aber auch Freude und Erleichterung. Am Ende kommt dann die Auflösung und es ist anders ,als man erwartet hätte. Regina Nässler schafft es uns in eine Welt zu entführen ,die wohl für die meisten die schlimmsten Alpträume sind. Und auch schafft sie es, sich in die Gefühle der 13 jährigen Kim gut hinein zuversezten, ihre Angst und Verzweiflung, aber auch ihre Frage, ob sie an allem Schuld ist. Das Buch  ist auch mehreren Persektivien geschrieben: Aus der Sicht von Kim, der Tante Felicitas, dem Polizisten Kummer und auch von Alex - dem heimlichen Schwarm von Kims böser Freundin Merle. Trotz dieser vielen Perspektiven zieht sich die eigentliche Story wie ein rotes Band durch diesen Thriller und irgendwie sindalle Personen mit einander verknüpft. Am ende klärt sich na klar alles auf und man denkt, oh, damit habe ich allerdings nicht gerechnet. Der Schreibstil ist somit spannend, denn man will ja wissen, was da passiert ist mit den verschwundenen Bewohnern von Haus Nr. 48?  Man hofft mit Kim, das alles gut geht und möchte sich in manchen Situationen am liebsten in den Arm nehmen und trösten. Außerdem ist man beim Lesen genauso verwirrt wie Kim und fragt sich, was ist denn da überhaupt passiert Realistsich sind die Personen und Gefühle, gut dargestellt. Die Autorin Regina Nössler hat die Stimmung gut eingefangen.

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  • Endlich daheim

    Endlich daheim
    Steph86

    Steph86

    29. March 2016 um 12:22

    Buchinhalt Ist es wirklich ein ganz gewöhnlicher Freitag im November? Die fast vierzehnjährige Kim, eine verträumte Außenseiterin, kommt von der Schule. Bald daheim! Morgen hat sie Geburtstag. Endlich vierzehn. Sie lebt mit ihrer Mutter in einem Mietshaus in Berlin-Kreuzberg. Es war mal wieder ein schlimmer Schultag. Boshafte Mitschüler sind davon überzeugt, dass Kim nicht ganz normal ist, und selbst ihre Mutter befürchtet das ab und zu. Auf dem Nachhauseweg geschehen eigenartige Dinge, denen Kim noch keine große Beachtung schenkt. Als sie ihr Haus erreicht, muss sie feststellen, dass ihr Schlüssel nicht mehr ins Schloss passt. Und nicht nur das. Ihr Name ist von der Klingel verschwunden. Die Namen aller Nachbarn auch. In ihrem Haus leben lauter fremde Leute. Dort, wo am Morgen noch ihre Wohnung war, hängen jetzt hässliche Gardinen in den Fenstern, die sie nicht kennt. Träumt Kim oder ist das die Wirklichkeit? Ihre Mutter ist beruflich unterwegs und nicht erreichbar. Ist Kim in einer "Anderen Welt" - oder liegt dem Ganzen ein Verbrechen zugrunde?   Leseeindruck Ich bin ein absoluter Thriller- Fan und mit diesem Elan bin ich auch an dieses Buch herangegangen. Ich bin auch eigentlich ganz gut in die Geschichte gekommen und auch super schnell durch dieses Buch geflogen. Ich kann also am Schreibstil nicht meckern, sonst wäre ein Durchlesen in 3 Stunden nicht möglich gewesen. Beim Lesen habe ich dann aber immer mehr das versprochene Genre Thriller vermisst. Erst in den letzten 40 Seiten kam für mich ein wenig mehr Spannung auf. Alles mysteriös erscheinende wurde dort aufgeklärt. Leider für mich nicht überzeugend. Ich kann aus diesem Grund nicht mehr als 3 Sterne vergeben.

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  • Leserunde zu "Endlich daheim. Thriller" von Regina Nössler

    Endlich daheim
    konkursbuchVerlag_Claudia_Gehrke

    konkursbuchVerlag_Claudia_Gehrke

    Ein Thriller der besonderen Art! Die fast-14-Jährige Kim muss nach der Schule entdecken, dass ihr Schlüssel nicht mehr in ihre Haustür passt und dass ihr Name, sowie die der Nachbarn, auf dem Klingelschild gegen fremde Namen ausgetauscht wurden. Ihre Mutter und Tante sind beide nicht erreichbar, deshalb versucht sich Kim eine Nacht lang auf den Straßen Berlins durchzuschlagen, gerät aber immer wieder in gefährliche Situation. Wieso sind ihre Wohnung und ihre Familienangehörigen verschwunden? Wird Kim verrückt oder handelt es sich hier um ein Verbrechen? Die Wahrheit erfährt der Leser nach und nach. Ich lade euch herzlich ein bei der Lovely Books Leserunde zu "Endlich daheim" mitzumachen und gemeinsam in dem spannenden Krimi zu versinken, die Handlungen und Wendungen zu diskutieren und die Autorin, die bei der Leserunde selbst mitmacht, kennenzulernen! Mehr zum Buch: „Endlich daheim“ ist mehr als ein gewöhnlicher Thriller. Obwohl die Frage, was vorgefallen ist, die Leser fesselt, liegt ein Schwerpunkt des Buches auch auf der Erfahrung eines Teenagers, die, Mitten in der Pubertät, sich von ihrer Umwelt ausgeschlossen und unverstanden fühlt. Dass sie heimatlos ist und im nächtlichen Berlin nirgends dazugehört, spiegelt sich in Kims Psyche wieder. Somit ist „Endlich daheim“ für Thriller Fans, für Jugendliche und Liebhaber der Jugendliteratur, sowie für Berliner, die ihre Stadt mit neuen Augen sehen wollen, interessant. Die Autorin berichtet außer aus der Perspektive von Kim, auch aus der ihrer lesbischer Tante Felicitas, des Polizisten Kummer, sowie des Täters. Mehr zu Autorin: Regina Nössler lebt als freiberufliche Autorin und Lektorin in Berlin. Seit einigen Jahren schreibt sie Thriller, zuletzt „Wanderurlaub“. „Meine Ver- und Bewunderung wuchs mit jeder Seite der Lektüre. Patricia Highsmith hat eine deutsche Erbin gefunden.... Ein Feuerwerk an genauen Beobachtungen und stimmigen Details durchzieht die sich immer bedrohlicher aufschaukelnde Handlung.“ (Alf Mayer, Juror Dt. Krimipreis, Strandgut) „Kriminalliteratur at its best … Fein und unaufdringlich erzählt.“ (Kathrin Fischer, HR) Die Leserunde: Wir verlosen 10 Exemplare des Buches! In der Leserunde werden wir gemeinsam das Buch besprechen. Am Ende der Leserunde bitten wir alle Teilnehmer um eine Rezension. Autorin Regina Nössler wir persönlich bei der Leserunde mitmachen! Der Bewerubungsschluss für die Leseexemplare ist Donnerstag, der 19.November! Wer mitmachen möchte, beantwortet bitte in dieser Leserunde unter dem Unterthema "Bewerbung" die Frage: Wieso möchtet ihr ein Exemplar von "Endlich daheim" gewinnen? Wer bereits ein Exemplar besitzt, ist natürlich auch herzlich eingeladen, an der Leserunde teilzunehmen. Ich freue mich auf eure Beiträge!

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    • 192
  • Hat mich leider nicht überzeugt

    Endlich daheim
    scarlett59

    scarlett59

    17. January 2016 um 13:14

    Zum Inhalt: Als die 13jährige Kim aus der Schule nach Hause kommt, passt ihr Schlüssel nicht mehr in die Haustür und auch auf dem Klingelschild stehen fremde Namen. Kim ist verwirrt: Träumt sie das Ganze nur? Ist etwas Schreckliches passiert? Als Kim schließlich dort klingelt, wo eigentlich ihr Name stehen müsste, meldet sich eine sehr unfreundliche, fremde Stimme und verbittet sich derartige „Klingelstreiche“. Ihre Mutter ist geschäftlich unterwegs und wird erst am Abend zurückkommen, ihre Tante ist auch verreist – was nun? Und so beginnt für Kim eine Odyssee durch das nächtliche Berlin. Meine Meinung: Ich hatte mich für die Leserunde beworben, da ich ein absoluter Thriller-Fan bin, es mag, wenn diese aus verschiedenen Sichtweisen geschrieben sind, ich die Aufteilung der Kapitel nach Tagen oder Uhrzeiten in Thrillern als zusätzliches Spannungsmoment empfinde und natürlich weil ich als Berlinerin natürlich "kontrollieren" wollte, ob die Handlungsorte echt oder fiktiv sind. Ich bin nicht gut in das Buch „hinein gekommen“, der Erzählstil erschien mir irgendwie wirr und es gab einige heftige Handlungssprünge, die mir den Lesefluss erschwert haben. Zur Mitte des Buches hin, konnte ich den Gedankengängen der Hauptprotagonistin besser folgen. Allerdings habe ich mich gefragt, handelt es sich wirklich um einen Thriller oder fällt das Ganze doch mehr in die Kategorie Mystery? Wie sich dann rausgestellt hat, gibt es für alle Ansätze, die mir „mysterisch“ vorkamen, logische Erklärungen. Leider hat das Buch meine Erwartungen nicht erfüllt: - Die verschiedenen Sichtweisen haben in diesem Fall eher den Lesefluss gestört, als ein weiteres Spannungselement zu sein. - Die Kapitelaufteilung nach Uhrzeiten erwies sich als nebensächlich. - Lediglich die Beschreibungen der Berliner Handlungsorte waren sehr treffend. Nach den sehr ausführlich beschriebenen Anfangskapiteln am mir das aufklärende Ende recht überstürzt vor. Kurzum: Das Buch konnte mich nicht überzeugen.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    • 6213
    kubine

    kubine

    08. January 2016 um 17:04
  • Aus der Welt gefallen?

    Endlich daheim
    weg-von-hier_16

    weg-von-hier_16

    29. December 2015 um 23:34

    „Kim nahm oft Dinge wahr, die den anderen verborgen blieben, als würde sie in eine Art Parallelwelt blicken, zu der nur sie Zutritt hatte. Die Kim-Welt. Sie war darin allein. Sie war fast immer allein, selbst jetzt, als sie zusammen mit fünfundzwanzig anderen im Klassenraum saß.“ (S. 5) Die fast 14-jährige Kim ist eine Außenseiterin: Sie wird in der Schule wegen ihrer Figur gehänselt, sie gilt als zu ernst, kompliziert und verträumt und selbst ihre Mutter äußert manchmal die Befürchtung, dass Kim nicht ganz normal sei und sich Dinge einbilde, die nicht existieren. Auch mit ihrer „Notfreundin“ (S. 18) Merle hat sie nichts gemeinsam – abgesehen von der Tatsache, dass beide Mädchen außerhalb der Klassengemeinschaft stehen. Die einzigen Menschen, von denen sie sich verstanden fühlt, sind ihre Tante Felicitas und ihr geheimnisvoller Freund Peter. Bis zu einem gewissen Grad hat Kim sich mit dieser Situation arrangiert: Sie ist vielseitig interessiert, liebt Bücher, einsame Spaziergänge und die Geborgenheit in ihrem Zimmer – und sie freut sich sehr auf ihren 14. Geburtstag. Doch am 14. November, dem Tag vor ihrem lange herbeigesehnten Geburtstag, ist plötzlich nichts mehr, wie es war: Schon am Vormittag ereignen sich seltsame Dinge, die Kim im Nachhinein als Vorzeichen der Katastrophe deutet. U. a. läuft auf dem Schulhof ein Fuchs umher, den außer ihr niemand bemerkt, und als sie mit Merle auf dem Weg zur U-Bahn ist, kommen sie an einer Uhr vorbei, die eine Zeit anzeigt, die es gar nicht geben kann, was ihrer Klassenkameradin jedoch nicht auffällt. Da sie keine Möglichkeit hat, ihre eigene Wahrnehmung mit einer Fremdwahrnehmung abzugleichen, verstärken diese ungewöhnlichen Erscheinungen nachträglich die Zweifel an ihrem eigenen Verstand, die sich einstellen, als sie vor ihrem Haus in Berlin-Kreuzberg ankommt. Dort ist ein Albtraum Realität geworden – an sämtlichen Klingelschildern stehen fremde Namen und ihr Schlüssel passt nicht mehr. Was ist hier bloß geschehen? Träumt sie, hat sich jemand einen makabren Scherz erlaubt oder ist sie etwa tatsächlich verrückt geworden? Und was soll sie jetzt tun? Kims Eltern haben sich vor fünf Jahren getrennt, ihr Vater lebt inzwischen in Dänemark und ihre Mutter ist den ganzen Tag beruflich unterwegs. Auch bei ihrer Tante kann Kim keine Zuflucht suchen, da Felicitas einen wichtigen Termin in einer Galerie in Süddeutschland hat. Für Kim beginnt nun eine abenteuerliche Odyssee durch Berlin – sie gerät in gefährliche Situationen, wird bei der Polizei nicht ernst genommen, fühlt sich einsam und aus der Welt gefallen und sucht immer wieder verzweifelt nach Erklärungen für das Unfassbare. Aber es kommt auch zu einer überraschenden Begegnung mit Merles Schwarm Alex, vor dem Kim sich bisher gefürchtet hat und den sie jetzt von einer ganz anderen Seite kennenlernt. Von Rückblenden abgesehen, umfasst die Handlung des Buches weniger als 26 Stunden, wodurch die Darstellung sehr dicht wirkt. Die als Kapitelüberschriften verwendeten Uhrzeiten unterstreichen den Eindruck, Kims Odyssee in „Echtzeit“ mitzuerleben. Da die meisten Kapitel aus Kims Perspektive erzählt werden, wird es dem Leser ermöglicht, sich intensiv in ihre Gedanken- und Gefühlswelt hineinzuversetzen, die in all ihrer faszinierenden Einzigartigkeit zugleich auch vieles offenbart, was generell für die Lebensphase der Pubertät charakteristisch sein dürfte – jene Phase, die Kim so lapidar wie treffend als „Wohneinheit im Haus der Hölle“ (S. 216) bezeichnet. Eine Formulierung von aphoristischer Qualität, die im Gedächtnis bleibt – ebenso wie Kims sprachphilosophische Reflexionen über den Konjunktiv (S. 9) und ihre Vorstellung, dass der Fuchs in einer Höhle auf dem Schulgelände lebt und sich sehnlich Ohropax wünscht (S. 11). Neben der Protagonistin Kim fallen zwei andere Personen besonders ins Auge, die in mehrfacher Hinsicht als Parallelfiguren konstruiert sind: Felicitas und der Polizist Nikolaus Kummer, der bei der Aufklärung jener seltsamen Vorgänge im Zusammenhang mit Kims Haus allmählich eine Schlüsselrolle einnimmt. Beide wurden erst vor wenigen Wochen von ihrer Partnerin verlassen und leiden so sehr unter der Trennung, dass ihnen die Bewältigung ihres beruflichen und sonstigen Alltags unendlich mühsam erscheint bzw. nur noch eingeschränkt möglich ist (ähnliche Textstellen finden sich z. B. auf S. 52 und S. 205). Eine weitere Parallele besteht darin, dass beide über die Bedeutung ihrer Namen nachdenken und diese negativ interpretieren - Felicitas empfindet ihren Vornamen als „Hohn“ (S. 52) und Kummer seinen Nachnamen als eine Art Fluch, durch den „von Anfang an alles vorgezeichnet“ war (S. 174). Bei einer Begegnung vor Kims Haus werden diese beiden „Fäden“, also die „Leidensgenossenschaft“ und die sprechenden Namen, schließlich sehr elegant zusammengeführt: „'Danke, dass Sie gekommen sind', sagte sie. 'Ich mache mir solche Sorgen um Kim. Meine Nichte, meine ich.' Sie lachte kurz. 'Sie heißen tatsächlich Kummer?' Er nickte. 'Dann heißen Sie so, wie ich mich fühle.' So fühle ich mich ja selbst, dachte Kummer.“ (S. 281) Auch der Schluss des Buches ist aus mehreren Gründen sehr überzeugend: Auf der inhaltlichen Ebene finden die mysteriösen und zunächst scheinbar zusammenhanglosen Vorfälle eine z. T. überraschende, gleichzeitig aber auch schlüssige Auflösung. Auf der Ebene der „Dramaturgie“ des Buches fällt u. a. positiv auf, dass einige Leitmotive im Schlussteil wieder aufgegriffen werden - wie etwa die Uhr, die eine irreale Zeit anzeigt und der Fuchs, der zugleich ein verbindendes Element zwischen Kim, Felicitas und Alex darstellt. Abschließend bleibt bei mir einerseits eine gewisse Traurigkeit zurück, weil ich das Leben dieser Personen jetzt wieder verlassen muss (auch wenn mir natürlich bewusst ist, dass sie außerhalb des Buches ja gar kein "Leben" haben können) - zu gern würde ich z. B. erfahren, wie Kims Leben nach dieser ebenso außergewöhnlichen wie verstörenden Erfahrung weitergeht  und wie Felicitas und Nikolaus Kummer jeweils mit ihrer Trauer über die zerbrochene Beziehung fertigwerden. Andererseits wirkt es jedoch stimmig, dass es kein Happy End in dem Sinne gibt, dass alle offenen Fragen geklärt sind bzw. sich in Wohlgefallen aufgelöst haben - das würde meiner Ansicht nach gar nicht zu diesem Buch passen und es bliebe auch kein Raum mehr für die Phantasie des Lesers. Mein Fazit lautet: „Uneingeschränkt empfehlenswert“ – „Endlich daheim“ fasziniert gleichermaßen durch einen originellen Plot mit subtiler Spannung, durch eine raffinierte „Dramaturgie“ sowie durch eine einfühlsame und dabei angenehm unprätentiöse Schilderung von Situationen und Charakteren.

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  • Außergewöhnliche Geschichte, die zu vielen Spekulationen anregt

    Endlich daheim
    jutscha

    jutscha

    28. December 2015 um 21:49

    Kim steht einen Tag vor ihrem vierzehnten Geburtstag. Sie ist eine Außenseiterin, moppelig, in sich gekehrt und behält vor allem Zahlen von Tatsachen, die nur wenige interessieren. Sie hat eine berufstätige Mutter, die sich bemüht, ihrem Kind als alleinerziehende Frau den bestmöglichen Start ins Leben zu geben, und eine Tante, zu der sie eine sehr gute Beziehung hat und die sie sehr mag, die es aber auch nicht leicht im Leben hat. Aber es nimmt in Kims Leben alles seinen geregelten Gang, bis sie eines Tages nach Hause kommt und nichts mehr so ist, wie es war. Der Schlüssel passt nicht, an den Klingeln stehen fremde Namen und in Ihrer Wohnung lebt ein Mann, der angeblich schon 20 Jahre dort wohnt. Was ist passiert? Warum passt der Schlüssel nicht? Steht sie eventuell vor dem falschen Haus? Wo ist ihre Mutter? Plötzlich ist nichts mehr so, wie es war. Allein und ohne Ziel irrt sie in Berlin herum, durchlebt Todesängste. Auch bei der Polizei will ihr niemand glauben. Wo ist die ganze Normalität hin? Wie soll sie überleben, wie die nächsten Stunden überstehen? Zu Beginn des Romans stellte ich mir die Frage, ob ich nicht statt eines Thrillers eine Fantasygeschichte lese. Zeitweilig kam mir die Geschichte sehr lang gezogen vor, so dass ich auch schon mal einige Zeilen überlesen habe. Doch nach kurzer Zeit war ich gefangen vom Geschehen, konnte nicht mehr aufhören und habe das Buch an einem Tag durchgelesen. Der Schreibstil ist leicht lesbar, zeitweilig aber auch langatmig, was mir manchmal zu viel wurde. Es war mir dennoch sehr gut möglich, mich in die Protagonistin hinein zu versetzen und ihre Ängste zu erleben. Das Ende war teilweise erwartet, teilweise überraschend. Für mich ist die Geschichte knappe 4 von 5 Sternen wert.

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  • Unblutige Spannungsgeschichte

    Endlich daheim
    BookfantasyXY

    BookfantasyXY

    Kim sitzt im Klassenzimmer und beobachtet auf dem Schulgelände einen Fuchs. Typisch für Kim, die gerne abschweift und Tagträumen nachhängt. Aber dieser Tag verändert Kim, denn am Ende des Tages weiß sie nicht mehr, ob sie es real erlebt hat oder nur träumt. Nach der Schule geht Kim direkt nach Hause. Aber es stimmt etwas nicht. Der Familienname steht nicht an der Klingel, sondern ein ihr völlig fremder Name. Und der Wohnungsschlüssle passt plötzlich nicht mehr ins Schloss. Bis zum späten Abend kehrt Kims alleinerziehende Mutter nicht von ihrer Dienstreise nach Hause zurück. Und zu ihrer Tante Felicitas kann Kim auch nicht gehen, die in der gleichen Stadt wohnt, denn ihre Tante ist auf dem Weg zu einer Kunstgalerie in Süd-Deutschland. Kim wandert hungrig und müde durch die Nacht. Hat Kim sich in der Straße oder in der Häuserreihe geirrt? Wo ist bloß ihre Mutter? Und wer ist der Mann, der durch die Sprechanlage aus ihrer Wohnung gesprochen hat? Die Berliner Autorin Regina Nössler erzählt den Thriller aus der Perspektive des Opfers. Kim ist mit der oberflächlichen Merle mehr oder weniger befreundet, und von den anderen Teenagern in ihrer Klasse wird sie regelmäßig gemobbt aufgrund ihres Verhaltens und ihrer Figur. Kim denkt sich imaginäre Geschichten aus, so dass ihre Mutter schon an ihrem psychischen Zustand zweifelt. Dagegen hält Kims Tante Felicitas zu ihr, aber die hat eigentlich selber genug Sorgen von Finanzen bis Liebeskummer. In der Nacht als Kim durch die Stadt läuft, trifft Kim zufällig ihren Schulkameraden Alex, den sie in den nächsten Stunden besser kennenlernt. Alex kann sich gut in Kim hineinversetzen, denn auch er gilt als Außenseiter. Regina Nössler gelang mit diesem Thriller eine unblutige Geschichte, die mehr auf die psychologischen und imaginären Elemente der Figuren basiert. Kim als Hauptprotagonistin stellt einen Teenager der heutigen Zeit dar. Sie fungiert als Opfer, das von außen manipuliert wird. Durch diese psychologische Manipulation baut die Autorin Spannung nach und nach auf. Das Umfeld des Opfers schließt irgendwann den Kreis, und am Ende wird man sogar überrascht. Bei diesem Thriller war ich positiv überrascht wie spannend und fesselnd ein Thriller ohne blutiges Gemetzel geschrieben werden kann. In jede der Figuren konnte man sich gut hineinversetzen. Dieser Thriller handelt zwar in einem kurzen Zeitraum von einigen Stunden, dennoch konnte die Autorin diese Stunden unterhaltsam füllen. Am Ende blieben zwar Fragen offen in Bezug auf Figuren und wie die Geschichte weitergehen könnte, aber das scheint nicht in der Absicht der Autorin gewesen zu sein, diese Fragen zu beantworten. Ein guter empfehlenswerter Thriller von einer weniger bekannten Autorin.

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    • 3
    parden

    parden

    25. December 2015 um 07:58
    KruemelGizmo schreibt Schöne Rezi, könnte mir gefallen.

    Da schließe ich mich an...

  • Ein Thriller? Ein Roman? Eine klasse Mischung aus beidem!

    Endlich daheim
    Kerstin_KeJasBlog

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    "In meinem Kopf ist zu viel. Oder zu wenig. Oder alles durcheinander." (Kim, Seite 258) Bei diesem Buch musste ich außergewöhnlich lange überlegen, wie ich diese Rezension schreiben soll. Aber das Buch und die enthaltene Geschichte um die Jugendliche Kim ist eben so außergewöhnlich. Auf dem Cover steht Thriller, aber es ist ein großartiger Roman. Wenn es als Roman betitelt wäre, hätte ich wohl gemeint dass ein Thriller darinnen versteckt ist. Für alle eingefleischten Thrillerfans, die gerne und mit Vorliebe Serienkiller folgen, extravagante Kommissare und Ermittler bevorzugen und keinerlei Probleme mit blutigen und detaillierten Taten haben - dieses Buch ist all dies nicht. Aber zuerst einmal ganz kurz zur Story:Kim ist 13, noch, denn bald ist ihr 14. Geburtstag. Das Wochenende steht vor der Türe und nach der Schule ist Kim auf dem Heimweg. Bereits dort geschehen einige seltsame Vorfälle. Zu Hause dann der große Schock - an den Klingelschildern stehen komplett andere Namen, ihr Schlüssel passt nicht und eine fremde Person spricht durch die Sprechanlage.Kim ist ohnehin schon verwirrt genug und nun restlos verzweifelt. Die Mutter unterwegs, der Vater schon lange fort, so iist Kim auf sich gestellt - in einer Großstadt, Nachmittags, Abends, Nachts. Kim ist die Hauptprotagonistin und sie wird erzählt, pausenlos, fast schon ohne Punkt und Komma, aber nicht in der Ich-Form, sondern aus ihrem Kopf heraus.Über das, was sie in diesen wenigen Stunden erlebt. Jede Menge Gedanken, Überlegungen, Gefühle, Ängste und so manche davon richtig tiefgründig. Sie ist ein seltsamer junger Mensch, Zahlen kennt sie zu allen möglichen und unmöglichen Dingen.Ich würde sie als 'schräg' aber sehr liebenswürdig bezeichnen, genau wie ihre Tante Felicitas und den Polizisten Kummer. Sehr menschlich dargestellte Personen, bei denen man gerne mal anklopfen möchte um sie zurecht zu rücken. Das Buch 'spielt' nur wenige Stunden. Vom 14. November 11.30 Uhr bis zum 15. November 13.05 Uhr.Solch eine kurze Zeit, sollte man denken, aber sie ist fast endlos, zumal Kim kaum zum schlafen kommt. Den Schreibstil habe ich als grandios empfunden. Auf so eine lockere Art wurden sehr ernsthafte Themen angesprochen. Dinge die leider dazugehören in dem alltäglichen Mit- oder Gegeneinander. Sei es Mobbing in der Schule, Beschimpfungen, Missachtung, Ignoranz oder Selbstsucht.Hier wurde die volle Bandbreite negativer Erfahrungen einer Heranwachsenden ausgeschöpft. Ein naives, junges Mädchen, die trotz aller schlechten Erfahrungen an das Gute glaubt. Jetzt fragt man sich vielleicht, wo ist da der Thriller?Vielleicht in den Opfern? Der unterschwelligen, ständigen Spannung?Dem nicht wissen was da geschieht? Fragen und Neugierde beim lesen? Ein jeder wird diese Geschichte ganz alleine für sich interpretieren.Ich fand sie großartig.Deshalb vergebe ich 5 von 5 Sternen. c)K.B. 12/2015

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  • Ein Albtraum...

    Endlich daheim
    Mrs. Dalloway

    Mrs. Dalloway

    19. December 2015 um 16:58

    Der Albtraum eines jeden Kindes wird wahr: man kommt nach Hause und der Schlüssel passt nicht mehr ins Schloss. Auch der Name ist vom Klingelschild verschwunden. Wie die 13-Jährige Kim das übersteht ist in diesem Buch nachzulesen. Meine Meinung: Von Anfang an war ich gefesselt von der Art zu Schreiben und von der Handlung. Ich konnte mir bis fast zum Schluss keinen Reim darauf machen, was da gerade bei Kim passiert. Und wie es am Ende aufgelöst wurde hat mich zudem auch noch sehr überrascht, mir aber auch gut gefallen. Mit 316 Seiten hat das Werk die perfekte Länge um ein oder zwei dunkle Winterabende gemütlich mit ihm auf der Couch zu verbringen. Ein rundum gelungenes Buch.

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  • Beginnt ruhig, wartet aber mit einem überraschenden Ende auf

    Endlich daheim
    Julitraum

    Julitraum

    14. December 2015 um 19:39

    Kim ist ein ruhiges und nachdenkliches 13-jähriges Mädchen. Sie hat bis auf ihre Mitschülerin Merle keine wirklichen Freunde. Zudem ist sie etwas moppelig und zieht oft den Spott anderer Schüler auf sich. Kim kann sich erstaunliche Dinge merken und nimmt ihre Umwelt oft ganz anders war als ihre gleichaltrigen Mitschüler. Die Eltern sind geschieden und ihre Mutter berufstätig. Sie sorgt sich etwas um Kim und findet ihr Verhalten oft nicht normal. Ihre Schwester Felicitas, Kims Tante, hingegen sieht in Kim einen ganz normalen Teenager. Die beiden verstehen sich auch ausnehmend gut, denn auch Felicitas hat so ihre Probleme mit dem Leben. Sie ist eine noch recht erfolglose Künstlerin und ihre Beziehungen halten nie allzu lange. Eines Tages kehrt Kim wie gewohnt von der Schule zurück und merkt zu ihrem Entsetzen, daß der Haustürschlüssel nicht mehr passt. Sie wohnt in einem Mehrfamilienhaus und gelangt einfach nicht ins Haus. Doch der Schrecken wird noch größer, als sie feststellt, daß auch die Klingelschilder mit den gewohnten Namen nicht mehr vorhanden sind. Der Name von Kim und ihrer Mutter steht nicht mehr auf einem Schild und auch die Klingelschilder ihrer Nachbarn sind verschwunden. Völlig andere Familiennamen stehen auf den Schildern. Dennoch ist es das richtige Haus, in dem Kim seit 5 Jahren wohnt. Was soll Kim nun tun? Ihre Mutter wird erst gegen Abend heimkehren, Tante Felicitas ist ebenfalls nicht in der Stadt. Zur Polizei mag Kim nicht gehen, weil sie denkt, daß diese sie nicht ernst nehmen würden. Kim zweifelt ja schon selbst an sich. Hat ihre Mutter recht und sie ist kein normales Mädchen? Kim irrt hungrig und müde durch die Straßen Berlins und gerät auch in Gefahr. Währenddessen grübelt sie verweifelt draüber nach, was geschehen sein mag. Dieser Krimi beginnt ruhig und mysteriös und überrascht mit einem tollen Ende, das aber absolut schlüssig ist. Der Schreibstil läßt sich gut lesen, hat zwar hin und wieder auch seine Längen, da der Leser an allen, auch manchmal zusammenhangloseren, Gedanken von Kim teilhaben kann. Als Leser kann man jedoch wunderbar miträtseln und wird hier und da vielleicht auch aufs Glatteis geführt, denn das überraschende Ende kann man absolut nicht erahnen.

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  • Endlich daheim!

    Endlich daheim
    Anne4007

    Anne4007

    Inhalt: Einen Tag vor Kims 14-ten Geburtstag ist nichts mehr so wie es einmal war. Sie kommt nach der Schule nach Hause und ihr Schlüssel passt nicht mehr in die Haustür, dem aber nicht genug. Auch von den Klingelschildern ist ihr Name verschwunden aber nicht nur ihrer, sondern auch der aller ihrer Nachbarn. Kims Mutter ist beruflich in Brandenburg unterwegs und nicht zu erreichen. Was soll Kim tun, geht hier als mit rechten Dingen zu, ist sie verrückt geworden oder liegt gar ein Verbrechen vor? Meine Meinung: Ich habe erst nach einigen Seiten in die Geschichte gefunden, der Schreibstil liegt mir leider nicht so. Gerade anfangs hatte ich das Gefühl so viele Nebensächlichkeiten zu lesen, bis ich gemerkt habe, dass genau diese das Leben der Protagonistin Kim bestimmen. Sie ist eher keine typische 13-jährige und auf ihre eigene Art besonders. Während des Lesens wechseln die Perspektiven, die gleichermaßen unterhalten und ein wenig Abwechslung in, die für mich zum Teil, diffusen Gedankenwelt von Kim bringen. Beim Lesen entsteht eine dunkle und düstere Atmosphäre, die ganz gut und authentisch beschrieben ist und die ich als Berlinerin gut nachvollziehen kann. Der Spannungsbogen war für mich etwas holprig. Gerade zur Hälfte hatte man das Gefühl, dass die Geschichte nicht richtig vorankommt. Das Ende ist überraschend und in keiner Weise zu erahnen, wenn auch zum Teil ein wenig diffus. Endlich daheim ist als Titel mehr als passend gewählt. Fazit: Ein nicht ganz klassischer Thriller, der viel in der Gedankenwelt einer doch eher untypischen 13-jährigen abläuft. Oft diffus und auf eine besondere Art. Leider nicht ganz so mein Fall.

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    • 2
  • Jugendbuch oder Thriller? Weder noch

    Endlich daheim
    anya_sunita

    anya_sunita

    23. November 2015 um 13:49

    Ich mag Thriller und ich liebe Jugendliteratur - "Endlich daheim" hat von beidem etwas, aber ist trotzdem weder noch. Und das ist, was das Buch so besonders macht! Am Anfang habe ich eine Weile gebraucht um hineinzufinden, aber die Story (Kims Wohnung hat plötzlich ein fremdes Namenschild und ihr Schlüssel passt nicht mehr in die Haustür) zieht einen wirklich herein.  Ganz schön gruselig, die unheimliche Stimmung des Buchs hat mich ein paar Tage lang regelrecht verfolgt. Was für ein Spaß es war, herumzuspekulieren, was vorgefallen sein könnte, aber die Auflösung hätte ich nie erraten. Es ist durchaus spannend, aber gleichzeitig hat "Endlich daheim" eben auch viele, viele Seiten in denen Kims Innenwelt beschrieben wird. Sie ist 14 und passt nirgends dazu, ist irgendwie anders, ausgeschlossen. Ich denke jeder kann da mitfühlen. Es ist so ehrlich und treffend, wie verloren Kim ist, dass es einen ergreift. Am schönsten war das Kapitel indem Kim, nach all dem Herummirren und Alleinsein, überraschend einen Verbündeten findet, und was für einen, dieser Hoffnungsschimmer war wirklich herzergreifend. Mehr kann ich hier aber nicht verraten, denn sonst verderbe ich den Lesespaß ;) Es ist nicht im Stil eines Jugendbuchs geschrieben und es ist auch kein klassischer Thriller - man kann "Endlich daheim" schwer beschreiben, ich denke, man muss es einfach selbst lesen!

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