Regina Störk

 4.3 Sterne bei 9 Bewertungen
Regina Störk

Lebenslauf von Regina Störk

Meine Biografie? Das Übliche. Ich wurde geboren, ging zur Schule, brach ab. Lernte Journalismus und arbeitete 30 Jahre erst als Redakteurin und dann als Freie Journalistin für verschiedene Tageszeitungen und Zeitschriften. Ich bin verheiratet und habe einen erwachsenen Sohn. Geschrieben habe ich immer. Auch in der Schule. Wenn ich nicht gerade geredet habe. In meinem Zeugnis stand "schwatzhaft". Und letztendlich war es die Deutschlehrerin in der Fünften, die mir Mut gemacht hat, damit auch an die Öffentlichkeit zu gehen. Wir sollten einen Deutschaufsatz schreiben. Thema "Beobachtung". Ich beschrieb ein Mädchen in der Straßenbahn, das Kaugummi kaute. Mit allen Details. Die Lehrerin war begeistert und mein Aufsatz landete in allen Klassen als Beispiel für eine gelungene Beobachtung und wie man sie schreibt. Später war ich die Redaktionsassistentin der Lokalredaktion bei den Kieler Nachrichten. Für den Wochenenddienst fehlte ein Freier Mitarbeiter. Die Freiwillige Feuerwehr Fargau-Pratjau wollte mich. Weil mein Vater Mitglied war. Ich ersetzte den fehlenden Journalisten und berichtete in Wort und Bild über die Kutterregatta der Freiwilligen Feuerwehren auf dem Selenter See. Bei strömendem Regen. Ich gab meine 80 Zeilen und das Foto ab. Die Tischredakteurin las es."Das ist gut", fand sie. "Das ist richtig gut." Von da an schrieb ich öfter.

Alle Bücher von Regina Störk

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Minnas Buch - eine Zeitgeschichte

Minnas Buch - eine Zeitgeschichte

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Erschienen am 06.07.2017
Raum für Notizen

Raum für Notizen

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Erschienen am 28.06.2016
Denn meistens kommt es anders...

Denn meistens kommt es anders...

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Erschienen am 23.03.2016
Westwärts - Unterwegs mit dem Reisemobil

Westwärts - Unterwegs mit dem Reisemobil

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Erschienen am 31.10.2017
. . . und schließlich Holstein

. . . und schließlich Holstein

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Erschienen am 23.03.2016
Minnas Buch

Minnas Buch

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Erschienen am 22.12.2017

Neue Rezensionen zu Regina Störk

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Mitzhauss avatar

Ich beschreibe jetzt hier mal den letzten Rutsch vom Buch als Erich in Gefangenschaft kam. An einen Biografischen Roman gibt es find ich nichts zu kritisieren. Leben heißt Leben. Die Einstellung von Erich hat mir sehr gut gefallen. Also sehr gut gefallen, was heißt das schon in einem solchen Zustand, Umstand,Bedingungen? Seine Art zu denken hat mir imponiert. Durch dein Buch hast du gezeigt daß der Krieg damals nicht nur schwarz/weiß war. Nach einer solchen Zeit sich das Menschsein zu bewahren erscheint unserer verwöhnten Generation als nicht erstrebenswert, erschafft unsere Freiheit und Luxus mehr Raum für Egoismus. Der Zusammenhalt der damaligen Zeit selbst unter unmenschlichen Bedingungen ist die Stärke dieser Menschen. Davor ziehe ich meinen Hut.

Danke für das Buch Regina. Jedesmal wenn mir ein Rabe nun den Weg kreuzt muss ich an Prisuch denken und Erich

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C

Rezension zu "Alle Raben heißen Prisuch: Erich - zwei Weltkriege und ein Happy-End" von Regina Störk

Lesenswerte Biographie eines unglaublich optimistischen Menschen
Christine_Rittervor 3 Monaten

Ich wollte dieses Buch gerne lesen, weil es mich in weiten Teilen an die Geschichte meiner Familie erinnert. Ich habe einen so sympathisch erscheinenden Menschen "kennengelernt", der aus schlimmen Situationen immer das Beste herausgeholt hat.
Die Autorin hat einen tollen Schreibstil und bei jedem Raben den ich sehe denke ich an "Prisuch".

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SkadiVs avatar

Rezension zu "Alle Raben heißen Prisuch: Erich - zwei Weltkriege und ein Happy-End" von Regina Störk

Alle Raben heißen Prisuch
SkadiVvor 3 Monaten

Josefine ist Schriftstellerin. Sie löst endlich ihr Versprechen an ihren Vater ein, dessen Geschichte zu erzählen. eine Geschichte, die sich über zwei Weltkriege und die Anfänge der Nachkriegszeit erstreckt. Der Leser begleitet Josefine in ihrem Schreibprozess, wie sie aus nur zehn Seiten und einigen Zeitungsartikeln versucht, nachzuvollziehen, was ihr Vater wann erlebt hat, und ihren Vater Erich bei dessen Erlebnissen. Mit diesem wundervollen Buch, erzählt Regina Störk ihre eigene Familiengeschichte. Vielleicht ist es ihre eigene Nähe dazu, die die Geschichte so lebendig wirken lässt.

Erich, der Protagonist, ist ein hoffnungsloser Optimist. Dadurch ist es ein kleines bisschen weniger schlimm, ihn durch diese schrecklichen Zeiten zu begleiten. Nicht alles was er tut, ist richtig, trotzdem kann man mit ihm mitfiebern, weil er zumindest immer versucht, das Richtige zu tun.

Auf der persönlichen Ebene erzählt das Buch vom erstarken des NS-Regimes und dem zweiten Weltkrieg. Es ist ein wichtiges Thema ohne das großartig auf die komplizierten politischen Vorgänge eingegangen wird. Hier liegt eine der großen Stärken des Buches: Es zeigt ganz deutlich, wie es den Leuten damals ging und liefert in meinen Augen einen kleinen Teil der Antwort auf die Frage, wie das alles damals passieren konnte.

Begleitet wird Erich auf seiner Reise stets von einem oder mehreren Raben – letztlich ist das auch egal, denn für Erich heißen alle Raben Prisuch. Ohne etwas vorweg nehmen zu wollen: Der Titel passt perfekt. Ab und zu erfährt der Leser auch Prisuchs Gedanken, diese kurzen Stellen lockern das ganze immer wieder auf.

Genauso hat Josefine zu Hause ihre Unterstützerin – die Schildkröte Minna, deren Gedanken mich beim Lesen immer wieder zum Schmunzeln gebracht haben.

Das Beste für mich an diesem Buch war jedoch der Schreibstil. Von der ersten Seite an hat er mich begeistert. Manche Ereignisse werden zwar nur kurz zusammen gefasst, doch bei den ausgeschriebenen Szenen konnte ich alles – manchmal viel zu gut – nachempfinden und habe das ein oder andere Mal die Welt um mich herum vollkommen vergessen.

Kurz gesagt: Absolute Leseempfehlung. Nicht nur für diejenige, die sich für die damalige Zeit interessieren, sondern auch für alle, die mal wieder ein Buch lesen wolle, das einen wirklich berührt. Taschentücher sollten allerdings immer griffbereit sein.

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Gespräche aus der Community

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wortklauberins avatar
Liebe Leser,
Ein Versprechen. Nun hab ich es eingelöst. Vielleicht nicht ganz so, wie mein Vater es sich damals vorgestellt hat, denn es gibt einen Raben, den es im wirklichen Leben nie gegeben hat. Genau so wenig wie die Schildkröte Minna in meinem letzten Buch.
Minna spielt allerdings auch in dieser Geschichte eine Rolle.
Diesmal brauchte ich den Raben einfach manchmal, um ein bisschen Abstand von der Geschichte zu bekommen. Denn Notizen, Dokumente und Bilder, Recherchen zu Zeit und Orten, haben mich gefühlsmäßig manchmal ganz schön Achterbahn fahren lassen. 
Auch wenn viele Geschichten auf Tatsachen beruhen, bleibt es einfach ein Roman, eine Geschichte, eine Mischung zwischen Fiktion und Wahrheit.

Nun würde ich mich freuen, wenn ihr die Geschichte meines Vaters, ein Stück deutsche Geschichte lesen würdet und mir sagt, was ihr davon haltet.
Für die Leserunde verlose ich 10 eBooks.

Nun freue ich mich, wenn ihr mitmacht.

INHALT

Josefine lebt mit Mann und Schildkröte irgendwo im Schwabenländle und erinnert sich an ein Versprechen, das sie vor fast dreißig Jahren ihrem Vater gegeben hat: Seine Geschichte zu schreiben. Nach dem Tod ihrer Eltern hat sie die Kiste mit den Erinnerungen ihres Vaters zunächst im Keller verstaut. 
Als sie die Kiste öffnet und Briefe, Schriftstücke und Fotos in die Hand nimmt, will sie sie am liebsten erstmal gleich wieder fest verschließen und dahin zurückbringen, wo sie sie hergeholt hat. 
Doch nach einen tiefen Seufzer und dem stummen Gespräch mit ihrer Schildkröte beschließt sie, ihr Versprechen nun endlich einzulösen und die Geschichte ihres Vaters zu schreiben.
Die Geschichte ihres Vaters ist ein Stück deutsche Geschichte. Sie spielt in Ostpreußen, Berlin, Mecklenburg, Schleswig-Holstein, im Ruhrgebiet und hat ein Happy End .
Es ist die Geschichte eines Mannes, der vor dem ersten Weltkrieg geboren wurde, Hitler gewählt, Polenfeldzug und sibirische Kriegsgefangenschaft erlebt hat. Ein Mann, der überall zu Hause war und Lokomotiven liebte. Ein Mann, der das Leben einfach nahm, wie es war.



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wortklauberins avatar
###YOUTUBE-ID=nFyh6XuthyU###

Minnas Buch, Wilhelmines Geschichte, spielt in der Zeit zwischen zwei Weltkriegen. Es ist der Beginn des Nationalsozialismus, Rassismus und schließlich des Krieges, der für Wilhelmine kein gutes Ende nimmt.
Minna ist die Schildkröte in Wilhelmines Leben. Doch auch wenn sie so weise ist, wie man es von einer Schildkröte erwartet, versteht sie manches völlig falsch.
Minna sieht die Dinge aus ihrer ganz anderen Perspektive und ist wunderbar pragmatisch.

Wilhelmine wächst als behütete Tochter auf einem Gutshof in Ostpreußen auf und soll endlich heiraten, damit sie den Hof übernehmen kann. Stattdessen wird sie schwanger und das natürlich völlig unpassend. Man findet einen Ehemann, der das Gut verwalten kann. Doch die Ehe hält nur bis zum Beginn des Dritten Reichs, Hitlers Machtübernahme. Wilhelmine schmeißt von da ab den großen Gutshof mit Hilfe ihrer polnischen Landarbeiter und Hausmädchen – der „Instleute“ – alleine.
Feste werden gefeiert, wie sie fallen und letztendlich ist es wie immer: Es wird gelebt, geliebt, gelitten und gelacht.

2016 sitzen Josefine und Tom am Küchentisch stellen fest: So anders scheint das aktuelle politische Zeitgeschehen derzeit gar nicht zu sein. Und auch bei Josefine und Tom gibt es eine Minna. Sie lebt aber, anders als ihre Namensschwester vor fast 100 Jahren, in einem Terrarium und weiß erstaunlich viel über die Dinge, wie sie sich damals abgespielt haben.

wortklauberins avatar
Letzter Beitrag von  wortklauberinvor 9 Monaten
Danke für deine schöne Rezension.
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Zusätzliche Informationen

Regina Störk wurde am 30. November 0055 in Gelsenkirchen (Deutschland) geboren.

Community-Statistik

in 10 Bibliotheken

auf 1 Wunschlisten

von 1 Lesern gefolgt

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