Reginald Arkell Pinnegars Garten

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Inhaltsangabe zu „Pinnegars Garten“ von Reginald Arkell

Herbert Pinnegar, ein Findelkind, entdeckt schon früh seine Liebe zu den Blumen und fängt als junger Bursche an, im Garten von Lady Charteris Unkraut zu jäten. Als der altersgrantige Obergärtner abtritt, schlägt seine große Stunde: Er übernimmt das Gartenregiment und teilt sein Leben fortan mit Heckenrosen und Buschwinden. Er ist ein Mann, dem sein Garten über alles geht, ein wandelndes Kompendium des Gartenwissens und ein Zauberer, der es schafft, seine Lady immer wieder in Erstaunen zu versetzen.

Kleiner Roman über einen schrulligen alten Gärtner, der auf sein Leben zurückschaut. Wer Pflanzen liebt, hat dieses Büchlein im Nu durch.

— carathis
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    Pinnegars Garten
    Elfenblume

    Elfenblume

    10. April 2013 um 17:52

    Zu Anfang ein klein wenig langatmig, wird die Geschichte von Pinnegars Garten zu einer zauberhaften, federleichten, liebenswerten und warmherzigen Erzählung. Die Liebe zum Garten, zu Blumen und Pflanzen, zu einem Lebenswerk, zu Freud und Leid wird so deutlich, dass man meint, selbst in diesem Garten zu sein, den Duft der einzelnen Blumen wahrzunehmen, die Farben zu sehen. Es ist eine Liebeserklärung. Eine Geschichte, die unsere volle Aufmerksamkeit verdient. Wie schön, dass es solche Geschichten gibt.

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  • Rezension zu "Pinnegars Garten" von Reginald Arkell

    Pinnegars Garten
    Schiller-Buchhandlung

    Schiller-Buchhandlung

    09. August 2010 um 13:37

    Dieser sehr englische kleine Roman widmet sich einem ebenso englischen Thema: Dem Garten. Herbert Pinnegar, ein Findelkind, wächst in den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts bei seiner Pflegefamilie in einem kleinen englischen Dorf auf. Schon als Schüler begeistert ihn seine Lehrerin für die Pflanzenwelt und als er bei einer Gartenausstellung im "Wiesenblumenwettbewerb für Schulkinder unter 12 Jahren" den ersten Preis gewinnt, ist sein weiterer Berufsweg klar: Er wird Gärtner werden! Ein für die damalige Zeit ungewöhnlicher Wunsch, denn eigentlich ist für seinesgleichen vorgesehen, in der Landwirtschaft als Hilfsarbeiter zu arbeiten. Aber die Besitzerin des Herrenhauses im Dorf, Charlotte Charteris, bietet ihm einen Arbeitsplatz in ihrem Garten an. Und dort findet Pinnegar seine Erfüllung: Langsam arbeitet er sich bis zum Obergärtner hoch, erlebt, wie "sein" Garten immer üppiger wird, aber auch, wie er während des 2. Weltkrieges verwildert, weil ihn ganz alleine kaum mehr pflegen kann. Und als Mrs. Chatteris in ein Seniorenheim kommt, sieht es so aus, als ob Pinnegar seinen Garten verlassen muss.... Dieses bereits 1950 geschriebene Bucherzählt nicht nur die Geschichte eines eigensinnigen Mannes, sondern ist gleichzeitig auch ein Porträt englischen Land- und Gartenlebens. Außerdem beschreibt der Autor auch die Beziehungen zwischen den Besitzenden und den von ihnen Abhängigen. Die Beziehung zwischen Pinnegar und Mrs. Charteris ist eine ganz besondere: Schon als Junge verehrt er die junge Dame, die ihm den Wiesenblumenpreis überreicht, sie wiederum fördert ihn, der manchmal störrisch wie ein Esel ist, wo sie kann und bekommt dadurch nicht nur seine unbedingte Loyalität, sondern auch einen Garten, der weit über das Dorf hinaus bekannt ist. Aber sie weiß immer, wem sie das zu verdanken hat: "Natürlich war es nicht mein Garten, nicht wirklich. Ich war nur die Eigentümerin. Es war Pinnegars Garten." sagt sie am Ende des Buches. Dieses Buch ist nicht nur von außen hübsch anzusehen, sondern es ist auch eine kurzweilige, warmherzige Lektüre - nicht nur für Gartenfreundinnen und -freunde! (Susanne Martin)

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