Reginald Hill

 4 Sterne bei 311 Bewertungen
Autorenbild von Reginald Hill (© Rosemary Herbert)

Lebenslauf von Reginald Hill

Reginald Hill wurde am 3. April 1936 in Hartlepool, Durham, Großbritannien geboren. Nach zwei Jahren Wehrdienst studierte er Englische Literatur in Oxford und arbeitete anschließend zunächst als Lehrer. Seinen Debütroman »Eine Gasse für den Tod« (Original »A Clubbable Woman«) um den Superintendent Andrew Dalziel und Chief Inspector Peter Pascoe veröffentlichte er 1970. Seidem sind über zwanzig weitere Romane um die beiden Helden erschienen, welche nicht alle ins Deutsche übersetzt wurden. Seit 1996 strahlt die BBC auch eine Fernsehserie um die beiden Protagonisten aus, die sich mittlerweile in der neunten Staffel befindet. Mit seiner Arbeit zählt er zu den bedeutendsten, englischen noch lebenden Autoren und wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem »CWA Gold Dagger« und dem »Macavity Award«. Zuletzt erschien Anfang 2011 auf Deutsch »Der Tod und der Dicke« (Original »The Death of Dalziel«). Er lebt seit vielen Jahren in Yorkshire, wo auch die meisten seiner Romane spielen.

Neue Bücher

Cover des Buches Mord in Dingley Dell (ISBN: 9783832166175)

Mord in Dingley Dell

 (9)
Neu erschienen am 17.09.2021 als Taschenbuch bei DuMont Buchverlag.

Alle Bücher von Reginald Hill

Cover des Buches Das Dorf der verschwundenen Kinder (ISBN: 9783426631874)

Das Dorf der verschwundenen Kinder

 (56)
Erschienen am 01.09.2005
Cover des Buches Die rätselhaften Worte (ISBN: 9783426624005)

Die rätselhaften Worte

 (30)
Erschienen am 01.02.2005
Cover des Buches Rache verjährt nicht (ISBN: 9783518464731)

Rache verjährt nicht

 (25)
Erschienen am 21.10.2013
Cover des Buches Der Schrei des Eisvogels (ISBN: 9783426624418)

Der Schrei des Eisvogels

 (21)
Erschienen am 01.03.2004
Cover des Buches Der Lüge schöner Schein (ISBN: 9783426624425)

Der Lüge schöner Schein

 (22)
Erschienen am 01.03.2006
Cover des Buches Der Wald des Vergessens (ISBN: 9783426627563)

Der Wald des Vergessens

 (13)
Erschienen am 01.01.2009
Cover des Buches Ins Leben zurückgerufen (ISBN: 9783426627570)

Ins Leben zurückgerufen

 (13)
Erschienen am 01.08.2008

Neue Rezensionen zu Reginald Hill

Cover des Buches Mord in Dingley Dell (ISBN: 9783832166175)D

Rezension zu "Mord in Dingley Dell" von Reginald Hill

weihnachtlicher Irrsinn
DorGervor einem Monat

Hab das Buch ohne vorige Inhaltsangabe gelesen und war deshalb anfangs irritiert, bis sich herauskristallisiert hat, dass es ein Spionage-Krimi ist. Blöd, weil auf die steh ich nicht so, zum Glück war er lustig. Ich hoffe zumindest, dass das auch so gemeint war. Die Agenten agieren teilweise ziemlich unprofessionell. Die Frage »Was soll das?« hat mich oft bei den Zeilen begleitet, dafür war die Auflösung dann doch überraschend nachvollziehbar. 

Keine Zeitverschwendung, aber auch kein Muss.

Orthographisch auf hohem Niveau.

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Cover des Buches Mord in Dingley Dell (ISBN: 9783832181406)Bibliomaries avatar

Rezension zu "Mord in Dingley Dell" von Reginald Hill

Noch ein Weihnachtskrimi
Bibliomarievor 9 Monaten

Der englische Weihnachtskrimi ist etwas ganz typisches, fast jeder der klassischen Krimiautoren hat sich in diesem Genre verewigt. So auch Reginald Hill (1936 – 2012), der zu meinen Lieblingskrimi-Autoren zählt. So war die Neuauflage von „Mord in Dingley Dell“ ein Muss für mich, auch wenn Weihnachten nun schon vorbei sit.

Im edlen Hotel in Dingley Dell wird eine echte „Dickens Weihnacht“ angeboten, ausgewählte, internationale Gäste haben gebucht. Sie werden vom Zeremonienmeister Mr. Wardle empfangen, der mit heißem Punsch und Unmengen Roastbeef empfängt. Die Gäste werden ganz zeitgemäß mit der Kutsche vom Bahnhof abgeholt. Die Garderobe ist dem frühen 19. Jahrhundert angepasst und auch das Personal ist entsprechend kostümiert. Arabella Allen, eine junge Engländerin ist unter den Gästen und stolpert prompt am ersten Abend über eine Leiche. Und nun zeigt sich, dass hinter dem heimeligen Schein, Abgründe lauern. Sie ist offensichtlich in ein geheimes Agententreffen geraten.

Hill hat das Buch 1972 verfasst und das spürt man tatsächlich. Der Kalte Krieg ist allgegenwärtig, die alliierten Mächte belauern sich und die Vorbehalte der Briten gegen die Kontinentaleuropäer ist genau so ausgeprägt wie heute. Die deutschen Gäste sind ungeschlachte Vielfraße ohne Stil, das französische Ehepaar leichtlebig und ständig zum Flirt aufgelegt und der Italiener hat statt Ehefrau natürlich die Geliebte dabei und an den englischen Braten mäkeln sie natürlich auch.   Vorurteile, die mir beim Lesen schon unangenehm aufgefallen sind.

Mr. Boswell, ein Universitätsprofessor der als Sachverständiger mit als Gastgeber fungiert, hat nicht nur sehr schnell ein Auge auf Arabella geworfen, er spielt auch eine Doppelrolle in dieser weihnachtlichen Agentengeschichte.

Ganz vergnüglich erzählt und wenn man die dick aufgetragenen Klischees ausblendet ist es ein spannender und unterhaltsamer Weihnachtskrimi. Jedem Kapitel ist eine Dicken Zitat vorangestellt, was ich ganz stimmig fand.

Ebenso stimmig ist die Gestaltung des Buchs, ein hübsches Hardcover mit Lesebändchen und winterlich gestaltetem Cover. Es ist sicher kein Krimi, den man lesen muss, aber ich freute mich trotzdem meine Hill-Sammlung damit abzurunden.

Kommentare: 3
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Cover des Buches Mord in Dingley Dell (ISBN: 9783832181406)EmmaWinters avatar

Rezension zu "Mord in Dingley Dell" von Reginald Hill

Die Gans wird kalt, denn Kugeln fliegen durch die Luft
EmmaWintervor 10 Monaten

Dingley Dell, ein Landsitz, angefüllt mit kuriosen Gästen, die ein historisches Weihnachtsfest á la Charles Dickens feiern möchten, wird eingeschneit. In zeitgenössische Kostüme gehüllt, wird der Heilige Abend feierlich begangen. Aber hinter den Kulissen rumort es gewaltig. Es kommt wie es kommen muss: Es gibt einen ersten Toten und dabei bleibt es nicht. Was wird gespielt, warum und von wem? Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Oscar Boswell, Dickens-Experte, und die patente Arabella Allen. Aber jeder hat auf Dingley Dell so seine Geheimnisse ...

Reginald Hill hat diesen Weihnachtskrimi bereits 1972 veröffentlicht. Er ist nun in einer neuen Auflage bei DUMONT erschienen. Der Verlag hat in den letzten Jahren bereits mehrere ältere Weihnachtskrimis in ähnlicher Aufmachung herausgebracht. Die hübschen Cover und die nette Aufmachung mit Lesebändchen machen sie zu einem idealen Weihnachtsgeschenk. 

So bin auch ich an mein Exemplar gekommen.

Die Geschichte hat mir gut gefallen, an den Schreibstil musste ich mich aber erst gewöhnen. Er ist etwas zackig und ruppig - ein Christie-Krimi liest sich geschmeidiger.  Ein paar schlüpfrige Andeutungen machen ihn nur unbedingt jugendfrei. Auch habe ich einige Seiten gebraucht, um mich in der Handlung zurecht zu finden.

Das Buch ist trotz der bekannten Zutaten kein klassischer Mord-im-eingeschneiten-Landhaus-Roman. Es gibt viele Überraschungen und lange weiß der Leser nicht, was eigentlich gespielt wird. Denn selbst wenn die Charaktere Erklärungen geben, klärt sich zunächst noch längst nicht alles auf.

Mir haben die verschiedenen Figuren Spaß gemacht. (Die Deutschen sind allerdings nicht so gut weggekommen - obwohl, die Franzosen eigentlich auch nicht ...). Die Handlung ist gut durchdacht, manchmal musste ich aber aufpassen, dass ich alles noch richtig zuordnen konnte. Zum Ende hin wird es ein bisschen konfus.

Hill hat viele Anspielungen auf Dickens Roman "Die Pickwickers" (nicht nur den Namen des Landhauses) eingebaut, und setzt auch treffende Zitate vor jedes Kapitel.

Insgesamt ein unterhaltsamer Weihnachtskrimi der alten Schule und doch mit ungewöhnlichen Elementen. Ich hatte die 264 Seiten rasch durchgelesen und vergebe vier Sterne.







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Reginald Hill wurde am 02. April 1936 in Hartlepool, Durham (Vereinigtes Königreich) geboren.

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