Reginald Hill

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Reginald Hill

Lebenslauf von Reginald Hill

Reginald Hill wurde am 3. April 1936 in Hartlepool, Durham, Großbritannien geboren. Nach zwei Jahren Wehrdienst studierte er Englische Literatur in Oxford und arbeitete anschließend zunächst als Lehrer. Seinen Debütroman »Eine Gasse für den Tod« (Original »A Clubbable Woman«) um den Superintendent Andrew Dalziel und Chief Inspector Peter Pascoe veröffentlichte er 1970. Seidem sind über zwanzig weitere Romane um die beiden Helden erschienen, welche nicht alle ins Deutsche übersetzt wurden. Seit 1996 strahlt die BBC auch eine Fernsehserie um die beiden Protagonisten aus, die sich mittlerweile in der neunten Staffel befindet. Mit seiner Arbeit zählt er zu den bedeutendsten, englischen noch lebenden Autoren und wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem »CWA Gold Dagger« und dem »Macavity Award«. Zuletzt erschien Anfang 2011 auf Deutsch »Der Tod und der Dicke« (Original »The Death of Dalziel«). Er lebt seit vielen Jahren in Yorkshire, wo auch die meisten seiner Romane spielen.

Alle Bücher von Reginald Hill

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Reginald HillDas Dorf der verschwundenen Kinder
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Das Dorf der verschwundenen Kinder
Das Dorf der verschwundenen Kinder
 (55)
Erschienen am 01.09.2005
Reginald HillDie rätselhaften Worte
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Die rätselhaften Worte
Die rätselhaften Worte
 (29)
Erschienen am 01.02.2005
Reginald HillRache verjährt nicht
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Rache verjährt nicht
Rache verjährt nicht
 (24)
Erschienen am 21.10.2013
Reginald HillDer Schrei des Eisvogels
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Der Schrei des Eisvogels
Der Schrei des Eisvogels
 (20)
Erschienen am 01.03.2004
Reginald HillDie Launen des Todes
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Die Launen des Todes
Reginald HillDer Lüge schöner Schein
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Der Lüge schöner Schein
Der Lüge schöner Schein
 (22)
Erschienen am 01.03.2006
Reginald HillIns Leben zurückgerufen
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Ins Leben zurückgerufen
Ins Leben zurückgerufen
 (13)
Erschienen am 01.08.2008
Reginald HillDer Wald des Vergessens
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Der Wald des Vergessens
Der Wald des Vergessens
 (12)
Erschienen am 01.01.2009

Neue Rezensionen zu Reginald Hill

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Rezension zu "An April Shroud" von Reginald Hill

Endlich Urlaub! Aber was tun?
suse9vor einem Jahr

Dalziel macht Urlaub – endlich einmal. Den hat er sich auch verdient, obwohl er ihm gar nicht recht ist. Denn was soll er unternehmen? Keine Ermittlungsarbeit, kein Stress, Pascoe weit und breit nicht greifbar. Es ist schon eine ungewöhnliche Situation, in der er sich befindet. Dennoch ist er entschlossen, die Schönheiten seiner Heimat zu entdecken. Allerdings macht ihm das Wetter einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. Dauerregen lässt Flüsse über die Ufer treten, Straßen überspülen und unpassierbar werden. Unterschlupf findet er bei einer bunt zusammengewürfelten Familie, die gerade den unverhofften Tod des Familienvaters zu beklagen hat. Aber nicht alle Mitglieder dieser illustren Gesellschaft sind erfreut über Dalziels Einquartierung.

Bislang mochte ich Dalziel nicht sonderlich. Er ist unhöflich, taktlos und alles andere als sympathisch. Aber in diesem Teil konnte er eine andere Seite von sich zeigen, die mir gefiel.

Reginald Hill schreibt schön unspektakulär, ohne groß aufpolierte Verfolgungsjagden. Dennoch oder gerade deswegen bereitet das Miträtseln so viel Spaß. Natürlich hatte ich den Täter als erfahrene Krimiexpertin recht schnell entlarvt und lies ihn während des ganzen Falls nicht mehr vom Haken, nur um auf den letzten Seiten feststellen zu müssen, dass ich einer völlig falschen Spur gefolgt war. Der feinsinnige Humor war auf der spannenden Handlung das Sahnehäubchen, das mir diesen gut inszenierten Fall versüßte.

Auf Reginald Hill bin ich durch eine Empfehlung aufmerksam geworden. Ich bin nicht mehr der Krimifan, der ich einmal war und nahm deshalb skeptisch die ersten seiner Bücher zur Hand. Doch spätestens jetzt nach dem 4. Fall von Dalziel und Pascoe bin ich hoffnungslos verloren. Der 5. wird sicher bald bei mir Einzug halten. Ich darf gespannt sein, ob das Niveau die ganze Reihe aufrechterhalten wird.

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suse9s avatar

Rezension zu "Ruling Passion" von Reginald Hill

Dörfliches Idyll
suse9vor einem Jahr

Ich mag die Fälle, die Reginald Hill entwickelt. Sie sind noch richtige Handarbeit.
Während ich Dalziel mit seiner aufgesetzt ruppigen Art nicht leiden kann, sind mir Ellie und Pascoe sehr sympathisch. So bin ich wie sie geschockt, als sich das vermeintlich fröhliche Wiedersehen mit alten Freunden in einen Albtraum entwickelt. Durch einen Fall in London aufgehalten erreichen die Beiden nicht wie geplant am Freitagabend sondern erst Sonnabend früh das Haus ihrer Freunde, nur um 3 von ihnen ermordet vorzufinden. Vom 4. Freund fehlt jede Spur, so dass dieser sofort ins Visier der Ermittlungen gerät. Pascoe ist zwar persönlich betroffen, schafft es aber, an den Ermittlungen indirekt teilzunehmen. Diese dringen ins Innere des so oft gepriesenen dörflichen Lebens ein, und der Leser findet sich schnell in Intrigen und Verwicklungen wieder, die er hier so nicht erwartet hätte.

Wenn Reginald Hill erzählt, dann tut er es so, dass der Leser nicht draußen bleibt. Man nimmt selbst Platz in der schummrigen Dorfkneipe, riecht verschüttetes Bier, weicht einer Schlägerei aus, hört das Geflüster hinter dem Rücken. Ich fühle mich mitten drin in dem Geschehen und lasse mich gern von den Entwicklungen des Falls überraschen. Anfangs völlig im Dunkeln, kommt immer mehr Licht in die Geheimnisse und oft bin ich mir nicht sicher, ob ich wirklich will, dass der Fall gelöst wird.

Sehr spannend und gut zu lesen.

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Bibliomaries avatar

Rezension zu "Die letzte Stunde naht" von Reginald Hill

Ein Klassiker
Bibliomarievor einem Jahr

Reginald Hill  (1936-2012) gehört im angelsächsischen Sprachraum zu den Großen der Kriminalliteratur. Mit seinem imposanten DSI Andy Dalziel hat er eine unverwechselbare Figur erschaffen, die zusammen mit DI Pascoe und Seargent Wield zum legendären Team des Yorkshire Police Department wurde.

Der Dicke, wie er genannt wird, ist mehr Dampfwalze als Mensch. Unmäßig beim Essen und Trinken und völlig ungeniert, was bloße Höflichkeitsformen angeht, merkt man seine Feinfühligkeit, seine Intelligenz und seine Empathie für Mitmenschen erst auf den zweiten Blick.
Nach einem Sprengstoffattentat verbrachte er Wochen in der Reha und kämpft sich nun in seine Stellung zurück. Es versetzt ihm dabei einen schweren Schlag, dass er Sonntag mit Montag verwechselte und dass er nicht bemerkte, dass ihm ein Wagen folgte.
Die Handlung dieses Buches ist auf einen Tag beschränkt und wenn er morgens auch noch an seiner Geisteskraft zweifelte, im Lauf dieser 24 Stunden läuft er wieder zur Bestform auf.


Gina Wolfe, seine Verfolgerin, ist die Ex-Frau des Polizisten Alex Wolfe. Der verschwand vor 7 Jahren spurlos, der Tod seiner kleinen Tochter und die Ermittlungen wegen Korruption, haben ihn aus der Bahn geworfen. Gerade jetzt will Gina ihn offiziell für tot erklären lassen - sie möchte einen ehemaligen Kollegen ihres Mannes heiraten - da erhält sie ein Zeitungsfoto, das ihn in einer Menge zeigt. Deshalb bittet sie Dalziel um Hilfe.
Alex Wolfe hat sich seinerzeit ganz besonders um einen König der Unterwelt gekümmert. Goldie Gidman, inzwischen ein mehr als erfolgreicher Geschäftsmann, dem man alles zutraute, aber nie etwas beweisen konnte. Es lag immer nahe, dass bei der Polizei jemand eine schützende Hand über Goldies Geschäfte hielt. Inzwischen ist Gidmans Sohn der Hoffnungsträger der Politik und seine Wahl zum Premierminister scheint nicht ausgeschlossen, inoffizielle Ermittlungen können selbst ein Schwergewicht wie Dalziel zum Straucheln bringen. Eine spannende Tour de Force beginnt und Andy Dalziel bringt dabei nicht nur sich in Gefahr.


Die Kriminalromane von Reginald Hill sind keine Krimis nach dem altbekannten Muster: Tat – Täter-Suche. Sie sind vielschichtig, gesellschaftspolitisch und kritisch und dabei durchzogen vom typisch englischen schwarzen Humor. Wenn der Dicke mit wenigen Handgriffen sein Büro wieder in Chaos verwandelt, weiß das ganze Revier, dass sich der Nachfolger noch weiter gedulden muss. Was aber in Ordnung ist, denn Pascoe hat ein ganz besonderes Verhältnis zu seinem Chef aufgebaut und Loyalität steht ganz oben an.


Eine unbedingte Leseempfehlung für diesen Krimi und den Autor, der für mich schon längst zu den Klassikern des Genres zählt.


 

 

 

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Reginald Hill wurde am 02. April 1936 in Hartlepool, Durham (Vereinigtes Königreich) geboren.

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