Reginald Hill Der Lüge schöner Schein

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Inhaltsangabe zu „Der Lüge schöner Schein“ von Reginald Hill

Chief Inspector Peter Pascoe ist schockiert. Aus dem geruhsamen Wochenende auf dem Land, das er mit Freunden aus Studientagen verbringen wollte, ist ein Alptraum geworden. Als er wie immer verspätet ankommt, findet Pascoe nur noch die Leichen seiner Freunde in dem idyllischen Cottage. Offenbar sind sie mit einer Schrotflinte erschossen worden. Einer jedoch fehlt: Colin Hopkins ist spurlos verschwunden …

Ich fange jetzt mit dem dritten Teil an und wurschtele mich so durch... Mal sehen, ob das hier noch ein verständliches Ende nimmt...

— Belle410
Belle410

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    Der Lüge schöner Schein
    Stefan83

    Stefan83

    23. October 2011 um 12:19

    Obwohl Reginald Hill als Krimi-Autor in seiner Heimat Großbritannien schon seit vielen Jahren einen Kultstatus genießt, schafft er es anscheinend nur nach und nach in Deutschland Fuß zu fassen. Viele seiner frühen Werke aus der Dalziel/Pasoce-Reihe bleiben weiterhin unübersetzt. So hat es, unverständlicherweise, auch mehr als dreißig Jahre gebraucht, bevor die deutschen Leser in den Genuss von "Der Lüge schöner Schein" gekommen sind. Dabei liegt mit ihm ein tolles Buch vor, das den Vergleich mit den Werken eines Ian Rankin nicht zu scheuen braucht. Während sein schottischer Kollege seinen Rebus jedoch meist allein oder mit gemischten Partnern auf die Fälle ansetzt, ermitteln Superintendent Dalziel und Chief Inspector Pascoe stets als Gespann, wenngleich auch ihre Zusammenarbeit selten reibungslos abläuft. Überhaupt sind es Hills köstlich amüsante Figuren und ihre wortwitzigen Dialoge und Gedanken, die dem Roman den letzten Schliff geben. Das Gezanke zwischen dem groben, ungehobelten Dalziel und dem ruhigen, oftmals überhastet agierenden Pascoe liest sich einfach hervorragend und lässt den eigentlichen Mordfall fast zur Nebensache werden. Dabei ist dieser durchaus spannend inszeniert, da Pascoe persönlich betroffen und damit anfangs von den Ermittlungen ausgeschlossen ist. Zudem laufen zwei Handlungsstränge parallel, dessen Verbindungen erst sehr spät ersichtlich und verknüpft werden. Die vielen Verdächtigen lassen den Leser bezüglich des eigentlichen Täters im Dunkeln und Hills unerwartete Wendungen führen ihn ein ums andere Mal auf die falsche Fährte. Die Auflösung erfolgt, klassisch britisch, in der gemütlichen Runde eines Herrenhauses und sorgt für die eine oder andere Überraschung. Am Ende bleibt das Fazit, dass Hills spätere Werke zwar weit ausgewogener und anspruchsvoller sind, dieses Buch aber mit einen Grundstein für die erfolgreiche Reihe gelegt hat. Insgesamt ist "Der Lüge schöner Schein" ein kurzweiliger, solider Kriminalroman nach dem Whodunit-Prinzip, der trotz seines Alters überraschend zeitlos ist und Lust auf mehr macht.

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  • Rezension zu "Der Lüge schöner Schein" von Reginald Hill

    Der Lüge schöner Schein
    ribanna

    ribanna

    22. May 2010 um 14:16

    Dritter Band der Serie mit Chief Inspector Pascoe und Detective Superintendent Dalziel. Nachdem ich bei Band 13 in die Serie eingestiegen war und bis Band 19 gelesen habe, interessieren mich nun die ersten Bände, die bisher nur teilweise in deutscher Übersetzung veröffentlicht wurden. Dieser Band wurde im Original 1973 veröffentlicht, ist aber erst 2006 in Deutschland erschienen. Trotzdem wirkt die Story aktuell und könnte auch in heutiger Zeit so passiert sein. Peter Pascoe ist hier zwar schon mit Ellie zusammen, sie sind aber noch nicht verheiratet. Die beiden sind zu einem Treffen mit vier Freunden aus der Studentenzeit aufgebrochen. Inzwischen sind die Freunde etabliert, man hat sich ein Cottage auf dem Land restauriert. Man pflegt eine linksliberale Gesinnung, die bei der Landbevölkerung nicht überall auf Gegenliebe stößt. Bei ihrem Eintreffen finden Peter und Ellie die Freunde tot vor, mit einer Schrotflinte erschossen. Peter ist in diesem Fall Zeuge, was ihn manches Mal in Konflikt mit seiner Position bei der Polizei bringt. In einem weiteren Handlungsstrang ermitteln Peter und Dalziel in einer Einbruchsserie. Der dicke Dalziel, der wie immer auf Höflichkeit und Konventionen keinen Wert legt und in allen Lebenslagen einen deftigen Spruch auf Lager hat, kümmert sich fast rührend um Peter und Ellie. Wie immer in den Krimis von Reginald Hill treten noch etliche trefflich charakterisierte mehr oder weniger spleenige Nebendarsteller auf. Insgesamt ein Lesevergnügen mit einer Prise Tiefgang.

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  • Rezension zu "Der Lüge schöner Schein" von Reginald Hill

    Der Lüge schöner Schein
    Belle410

    Belle410

    07. May 2009 um 10:50

    Undurchsichtig. Das ist das Erste, das mir zu dem Buch einfällt. Das liegt daran, dass es für meinen Geschmack etwas zu viele Charaktere gibt, die Hauptcharaktere dabei aber nicht genug herausgearbeitet werden und die ganzen Ermittlungen zu dem Mordfall sehr verworren sind. Während also Inspektor Pescoe zu Hause zu einer Einbruchs-Diebstahl-Serie ermittelt, wird er an seinem freien Wochenende in die Ermittlungen an dem Mord an seinen alten Freunden, mit denen er sich in Thornton Lacey treffen wollte, verwickelt. Die zwei Stränge verlaufen nebeneinander her und kreuzen sich auch hier und da. Bis das ganze zum Ende aufgeklärt wird, sind die Ermittlungen daher sehr verwirrend. Da die Handlung von sehr vielen verschiedenen Charakteren bestimmt wird, bleibt das Gefühl, dass die Charakterisierung des Inspektors, seiner Freundin Ellie und des Superintendent ein wenig zu kurz kommt. Rechte Sympathie wollte bei mir nicht aufkommen. Zuweilen fand ich Ellie sogar zickig und nervig. Pescoe sinnierte mir zu viel. Zu Gute halten muss man dem Buch, dass es ein zwei (aber wirklich nicht mehr!) Schmunzelstellen und ein (zumindest für mich) unerwartetes Ende hat. Ich kann nur hoffen, dass die anderen Bücher aus der Reihe vom Ermittlerteam Pescoe und Dalziel spannender und somit besser sind.

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  • Rezension zu "Der Lüge schöner Schein" von Reginald Hill

    Der Lüge schöner Schein
    BertieWooster

    BertieWooster

    02. May 2009 um 11:49

    Einer der ersten Krimis die Hill mit seinen Protagonisten Pascoe, Dalziel, Wield geschrieben hat. Vielleicht etwas zu viele Tote und zu wenig Dalziel, dafür umso mehr Grübeleien von Pascoe.

  • Rezension zu "Der Lüge schöner Schein" von Reginald Hill

    Der Lüge schöner Schein
    Gruenente

    Gruenente

    31. August 2008 um 19:40

    In diesem band wird mal wieder klar, warum einige Bücher einer Krimireihe nicht chronologisch herauskommen.
    Dieser Band war nicht gut.
    Nicht spannend, undurchsichtig, die Figuren für mich nicht eindeutig characterisiert.
    Das Mordmotiv ich nicht nachvollziehen.
    Einige der anderen Bände sollen viel besser sein.
    Wir haben alle im Regal. Ich hoffe der nächste gefällt mir besser.