Reginald Hill Die letzte Stunde naht

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Inhaltsangabe zu „Die letzte Stunde naht“ von Reginald Hill

Best of British Crime: der letzte Fall für das unvergleichliche Ermittler-Duo Dalziel und Pascoe Nach seiner Rückkehr aus der Kur kehrt DCI Andy Dalziel an seine alte Wirkungsstätte, das Mid-Yorkshire Police Department, zurück. Allerdings ist er offenbar noch nicht wieder ganz auf dem Damm: Auf dem Weg zur Arbeit mehren sich die Anzeichen, dass der vermeintliche Montag in Wirklichkeit ein Sonntag ist! Schockiert flüchtet Dalziel zu innerer Einkehr und Sammlung in die Kathedrale von York, wo er von einer Frau angesprochen wird – Gina Wolfe. Sie ist Dalziel von seiner Haustür bis hierher gefolgt, ohne zu bemerken, dass wiederum sie von zwei zwielichtigen Typen verfolgt wird, die ihr nach dem Leben trachten. Und damit beginnt eine sonntägliche Tour de force, an deren Ende nicht nur ein Toter und eine schwer verletzte Polizistin stehen, sondern auch ein in seiner alten majestätischen Pracht wiederhergestellter Dalziel, für den sich die Verkettung der Ereignisse als wahrer Jungbrunnen erweist. "Eine der besten Polizei-Serien überhaupt." Die Welt

Dalziel in Bestform - für mich war Reginald Hill einer der besten Kriminalschriftsteller Englands.

— Bibliomarie
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  • eBook Kommentar zu Die letzte Stunde naht von Reginald Hill

    Die letzte Stunde naht
    Volker Sirring

    Volker Sirring

    05. June 2017 um 14:33 via eBook 'Die letzte Stunde naht'

    Ich finde es äusserst traurig, dass es wirklich das letzte Buch von Reginald Hill ist! Wieder einmal hat er es geschafft eine spannende Handlung mit den bekannten Charakteren sehr kurzweilig unt mit überraschenden Wendungen zu kombinieren! Sein Sprachstil ist dabei fein und flüssig zugleich, einfach ein Buch das man nach Lesebeginn bis zum Schluss nicht mehr aus der Hand legt! Einfach nur gut!

  • Ein Klassiker

    Die letzte Stunde naht
    Bibliomarie

    Bibliomarie

    17. May 2017 um 12:45

    Reginald Hill  (1936-2012) gehört im angelsächsischen Sprachraum zu den Großen der Kriminalliteratur. Mit seinem imposanten DSI Andy Dalziel hat er eine unverwechselbare Figur erschaffen, die zusammen mit DI Pascoe und Seargent Wield zum legendären Team des Yorkshire Police Department wurde.Der Dicke, wie er genannt wird, ist mehr Dampfwalze als Mensch. Unmäßig beim Essen und Trinken und völlig ungeniert, was bloße Höflichkeitsformen angeht, merkt man seine Feinfühligkeit, seine Intelligenz und seine Empathie für Mitmenschen erst auf den zweiten Blick. Nach einem Sprengstoffattentat verbrachte er Wochen in der Reha und kämpft sich nun in seine Stellung zurück. Es versetzt ihm dabei einen schweren Schlag, dass er Sonntag mit Montag verwechselte und dass er nicht bemerkte, dass ihm ein Wagen folgte. Die Handlung dieses Buches ist auf einen Tag beschränkt und wenn er morgens auch noch an seiner Geisteskraft zweifelte, im Lauf dieser 24 Stunden läuft er wieder zur Bestform auf. Gina Wolfe, seine Verfolgerin, ist die Ex-Frau des Polizisten Alex Wolfe. Der verschwand vor 7 Jahren spurlos, der Tod seiner kleinen Tochter und die Ermittlungen wegen Korruption, haben ihn aus der Bahn geworfen. Gerade jetzt will Gina ihn offiziell für tot erklären lassen - sie möchte einen ehemaligen Kollegen ihres Mannes heiraten - da erhält sie ein Zeitungsfoto, das ihn in einer Menge zeigt. Deshalb bittet sie Dalziel um Hilfe.Alex Wolfe hat sich seinerzeit ganz besonders um einen König der Unterwelt gekümmert. Goldie Gidman, inzwischen ein mehr als erfolgreicher Geschäftsmann, dem man alles zutraute, aber nie etwas beweisen konnte. Es lag immer nahe, dass bei der Polizei jemand eine schützende Hand über Goldies Geschäfte hielt. Inzwischen ist Gidmans Sohn der Hoffnungsträger der Politik und seine Wahl zum Premierminister scheint nicht ausgeschlossen, inoffizielle Ermittlungen können selbst ein Schwergewicht wie Dalziel zum Straucheln bringen. Eine spannende Tour de Force beginnt und Andy Dalziel bringt dabei nicht nur sich in Gefahr. Die Kriminalromane von Reginald Hill sind keine Krimis nach dem altbekannten Muster: Tat – Täter-Suche. Sie sind vielschichtig, gesellschaftspolitisch und kritisch und dabei durchzogen vom typisch englischen schwarzen Humor. Wenn der Dicke mit wenigen Handgriffen sein Büro wieder in Chaos verwandelt, weiß das ganze Revier, dass sich der Nachfolger noch weiter gedulden muss. Was aber in Ordnung ist, denn Pascoe hat ein ganz besonderes Verhältnis zu seinem Chef aufgebaut und Loyalität steht ganz oben an. Eine unbedingte Leseempfehlung für diesen Krimi und den Autor, der für mich schon längst zu den Klassikern des Genres zählt.      

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  • Wachablösung?

    Die letzte Stunde naht
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    28. March 2017 um 13:32

    Wachablösung?CI Peter Pascoe ist irritiert. Was sich steigern wird zu einer echten Verärgerung.Zum einen muss er auf die Tauffeier des Kindes der Musiklehrerin seiner Tochter. Und dann sieht er, traut seinen Augen kaum, sein kongeniales Gegenstück (und Vorgesetzten, Andy Daziel) auf der Terrasse des Hotels gehobener Klasse mit einer ihm fremden Frau.Dabei ist der Mann doch in Reha, konnte von Glück sagen, dass er die letzten Ereignisse überlebt hat. Und damit nicht genug, es wird nicht lange dauern, bis Tascoes Handy schrillt, eine Polizistin schwer verletzt ist und in diesem neuen Fall er umgehend auf Daziel wieder trifft. Dienstlich nun. Soweit das bei den beiden getrennt werden kann.Wobei Daziel zunächst im Zimmer einer ihm doch recht fremden Frau seinen „Mittagsrausch“ ausschlafen muss. Nachdem er am Morgen erstmals in Ruhe wieder ins Büro zu fahren gedachte. Nur dass er vergessen hatte, das nicht Montag, sondern Sonntag ist und dass er von ebenjener Frau auf dem Weg aufgehalten wurde. Die ein außerordentliches Anliegen an ihn hat.Daziel soll ihren Mann finden. Ehemaliger Polizist. Seit sieben Jahren verschwunden. Und gerade, als sie ihn für tot erklären lassen wollte, um für ihre neue Liebe, natürlich auch ein hochrangiger Polizeioffizier, frei sein zu können, erhält sein ein Foto. Aktuellen Datums. Auf dem ihr Mann zu sehen ist.Verworren wird das alles von Beginn an, keine Frage. Und wenn dann noch Journalisten hinzutreten, ein Polizeichef auf Abwegen im Hotel, eine Frau, die für einen ehemaligen Gauner und nun honorigen Parteispender „aufräumt“ und ebenjene Unterweltsgröße samt Sohn ganz eigene Interessen verfolgt, dann ist, wieder einmal, alles für einen intelligenten, in sich verdrehten und lange für den Leser kaum durchschaubaren Fall bereitet.Der einen Tag in Anspruch nimmt und in die einzelnen Stunden sich kapitelweise unterteilt. Ein Tag, an dem Daziel zu alter Stärke und, vor allem, alter, knochentrockener und ganz eigene Wege gehender Form wiederfindet.Da mag Pascoe zweifeln und denken, dass es Zeit für eine Wachablösung ist, doch diese „letzte Stunde“ wird noch lange nicht schlagen, vertraut man auf das Gefühl Daziels. Und wenn doch, dann anders, als Pascoe es meinen würde. Denn eines hat sich schon verändert, der „Lehrling“ ist aus dem Schatten des „Meisters“ getreten, vor allem mental. Was immer das für Folgen haben wird in der Zukunft und in den nächsten Fällen, die Hill hoffentlich noch dem Leser zu Gemüte führen wird.„Daziel war es nicht gewohnt, sich verletzlich zu fühlen, aber genauso fühlte er sich jetzt“. Und Pascoe weiß das. Wobei beide sehr verschiedene Schlüsse daraus ziehen. Letztlich aber keine Zeit haben werden, da irgendetwas zu vertiefen, denn Gefahr ist im Verzug, Mord ist geschehen (und liegt weiterhin in der Luft) und Daziel wäre nicht Daziel, würde er auf irgendein SEK warten, wenn Not am Manne ist.Überzeugende Figuren bis in die kleinsten Nebenrollen hinein (der Corporal, der Steine ins Wasser wirft statt den Zugang zu bewachen, der Seargant, der seine beiden Vorgesetzten immer fest im Blick hat, die vermeintliche Witwe, die aus allen Wolken fallen wird (und das wird weh tun) und so manch andere, die für ein überaus flüssiges und anregendes Lesevergnügen (einmal wieder) sorgen. Bei dem so einige „letzte Stunden“ nahen werden, aber nicht unbedingt die erwarteten.

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