Reginald Hill Mord auf Widerruf

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Inhaltsangabe zu „Mord auf Widerruf“ von Reginald Hill

Detective Superintendent Andy Dalziel behauptet, wortgewaltig wie immer, einen Mord gesehen zu haben. Von seinem Küchenfenster aus, direkt im Haus gegenüber. Der vermeintliche Mörder, der blasierte Bauunternehmer Philip Swain, beharrt jedoch darauf, er habe lediglich versucht, seiner psychisch labilen Frau die Waffe zu entreißen, die diese auf sich selbst gerichtet hatte. Viel spricht für Swain, wenig für Dalziel, das Ermittlungsgenie der Polizei von Yorkshire, der den neureichen Aufsteiger noch nie leiden konnte, außerdem in besagter Nacht zugegebenermaßen nicht ganz nüchtern war ...

Kein guter Thriller, der Stil gewollt lakonisch, die Figuren flach und widersprüchlich, die Auflösung unlogisch, dafür jede Menge Leichen.

— Alanda_Vera

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  • Komisches Verhalten der Polzei

    Mord auf Widerruf

    Armillee

    21. October 2015 um 19:26

    Ich bin einfach nicht mit den Romanfiguren warm geworden. 86 Seiten habe ich geschafft, dann war Schluss.
    Britischer Humor ist anders...

  • Die dunkle Lady meint es ernst

    Mord auf Widerruf

    Stefan83

    23. October 2011 um 12:24

    Gäbe es einen Preis für den größten Mistkerl der Literaturgeschichte, Andrew Dalziel, Detective Superintendent der Polizei von Yorkshire und Protagonist in Reginald Hills erfolgreicher Krimi-Reihe, dürfte sich größte Hoffnungen auf eine Auszeichnung machen. In einer Welt, in der sich die heutigen Kommissare und Inspektoren immer öfter in erster Linie durch ihren Alkoholgenuss und ihr kaputtes Privatleben auszeichnen, ist die Figur Dalziel einer der letzten Dinosaurier. Ein Menschenfeind, Anarchist und Kotzbrocken der allerersten Kategorie, der bei Vernehmungen die Sensibilität einer Abrissbirne walten und bei seinen Untergebenen nicht den kleinsten Fehler durchgehen lässt. Umso interessanter ist es dann wenn Dalziel diesmal selbst Zeuge eines Verbrechens wird. Während er einen mittelschweren Vollsuff über einem Eimer auskuriert, beobachtet er wie Gail Swain, stinkreiche Ehegattin des erfolglosen Kleinbauunternehmers Philip Swain, den Tod durch eine augenscheinlich verirrte Pistolenkugel findet. Obwohl alle Fakten für einen Unfall und gegen ein Gewaltverbrechen sprechen und Swain sich in Dalziels Pranken wie ein Aal windet, lässt dieser nicht locker und nichts unversucht, um den Verdächtigen hinter Schloss und Riegel zu bringen. Was folgt ist ein gut 550 Seiten starkes Lesevergnügen, welches beim Leser kein Auge trocken lässt. Reginald Hill schafft es auch im zwölften Band der Dalziel/Pascoe-Reihe einmal mehr, mit beneidenswerter Leichtigkeit einen Plot auf dem Papier zu kredenzen, der mit einem Wortwitz besticht, der im Genre seinesgleichen sucht. In bester britischer Whondunit-Manier führt er den Leser durchs Geschehen, beschreibt Gespräche, Verhöre und plötzliche Eingebungen, und lässt nebenbei ein Humorfeuerwerk abbrennen, das einem das Dauerlächeln im Gesicht festfriert. Der eigentliche Mordfall gerät hier zwar stellenweise in den Hintergrund, was die Freude am Buch jedoch in keinster Weise hemmt, da selbst Nebenschauplätze, wie Eileen Chungs' Passionsspiel, in dem Dalziel niemand geringeren als Gott selbst verkörpert (welch Ironie!), für beste Unterhaltung sorgen. Einziges Manko: Über die gesamte Distanz kann Hill diesen sprühenden Funken nicht halten und besonders Erstleser eines Hills werden sich wohl nach gut 250 Seiten fragen, wann es denn mit dem eigentlichen Krimi endlich losgeht. Das sich dann zudem im letzten Drittel die Ereignisse überschlagen, tut dem Buch leider auch nicht gut und will nicht recht in den vorherigen Rhythmus der Geschichte passen. Dennoch: "Mord auf Widerruf", das bereits vor einigen Jahren unter dem Titel "Die dunkle Lady meint es ernst" auf dem Markt geworfen wurde, ist britische Unterhaltung vom Feinsten, die die Krimielemente zwar erstaunlich oft vernachlässigt, dafür aber umso mehr Spielraum zum Rätseln lässt, ob Dalziel mit seiner anfänglichen Vermutung am Ende Recht behalten wird. Insgesamt ein guter und vor allem sehr witziger Vertreter des Whodunit-Genres, an dem Hill-Fans nicht vorbeikommen und der mir persönlich richtig Lust auf den nächsten Band der Reihe gemacht hat.

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  • Rezension zu "Mord auf Widerruf" von Reginald Hill

    Mord auf Widerruf

    Gruenente

    31. May 2009 um 16:08

    Von den Hill-Krimis, die ich bisher las, gefiel mir dieses am besten. Endlich zeigt auch das Ekel Dalziel positive Seiten. Er tritt bei enem Theaterspektakel als Gott auf. Der Mann, der den Teufel verkörpert, ist auch in dem Kriminalfall sein Widersacher. Nur die Gründe für den Selbstmord sind für mich nicht nachvollziehbar. Und woher wusste die Briefeschreiberin von einigen Dingen, die für die laufenden Mordfälle von Belang waren? Für mich immer noch keine runde Sache.

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