Der aufwühlende Kriminalroman im stürmischen Friesland
Ein Toter in der Jever Graft ist Kommissarin Kenza Klausens Einstieg in die neue Dienststelle bei der Mordkommission Friesland. Das Opfer Matteusz war aus Polen nach Jever gereist, um seiner alten Bekannten Tania Lewalder einen Brief zu überbringen, der andeutet, dass ihre Mutter ermordet wurde. Doch deren Tod liegt 70 Jahre zurück und Tania selbst erinnert sich kaum an ihre Kindheit. Kann so eine ferne Vergangenheit noch immer ihre Schatten auf die Gegenwart werfen? Die Spur führt nach Polen, wo Tanias Familie bis zum Kriegsende lebte. Als es eine zweiten Mord gibt wird Kenza Klausen klar, dass jemand noch heute über Leichen geht, damit seine grausamen Geheimnisse für immer begraben bleiben …
Fazit:
Da ich bereits Bücher der Autorin gelesen habe, auch einen Nordseekrimi, war ich neugierig auf diesen.
Das Cover gefällt mir gut. Einerseits idyllisch, andererseits ein wenig bedrohlich, sozusagen die Ruhe vor dem Sturm, was zum Titel passt. Ich liebe das Meer zu jeder Jahreszeit, auch diese “Wetterlage“ hat ihren Reiz. Obwohl es keine Reihe bestimmter Personen ist, passt das Cover zu dem anderen Buch um einen Nordseekrimi. Somit hat es einen hohen Wiedererkennungswert zum Genre der Autorin.
Erneut lässt die Autorin eine Ermittlerin als Hauptakteurin agieren.
Natürlich ist der Schreibstil gewohnt flüssig und bildhaft. Ich bin schnell ins Buch gekommen. Die Charaktere sind gut beschrieben, genauso wie die Örtlichkeiten.
Das Buch ist spannend und immer wieder fragt man sich, wie genau hängt alles zusammen. Ich habe zwar öfter eine Ahnung gehabt, musste diese aber so manches mal revidieren.
Gefallen hat mir auch, dass durch die verschiedenen Erzählstränge, die abwechselnd zu lesen waren, man nie den Blick auf einen verlor.
Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, es war spannend, bewegend, berührend mit einer taffen Ermittlerin.








































