Regine Kölpin Straßenschatten

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Inhaltsangabe zu „Straßenschatten“ von Regine Kölpin

Irgendwann holen sie dich ein …

Ein belegtes Brot für die Obdachlose Frieda, das gehört für die Oldenburger Studentin Paula zum täglichen Ritual. Doch eines Tages liegen nur noch ein verlassener Wollmantel und eine schäbige Isomatte an der Haltestelle Marschweg. Ein unbestimmtes Gefühl sagt Paula, dass Frieda nicht freiwillig verschwunden ist. Kurz darauf wird ganz in der Nähe ein anderer Obdachloser brutal zusammengeschlagen. Etwas geschieht auf den Straßen der Stadt. Jemand hat die Gestrauchelten ins Visier genommen, die dort ihr Schattendasein fristen.

Als Paula sich auf die Suche nach Frieda macht, bekommt sie plötzlich Drohbriefe. Jemand beschattet sie. Paula fühlt sich verfolgt. Nach einem weiteren Anschlag auf die Obdachlosen werden der Polizei Beweisstücke zugeschoben, die ausgerechnet auf Paula als Täterin hindeuten.

Wer will ihr da etwas anhängen? Hat die undurchsichtige Clique ihres Freundes Piet etwas damit zu tun? Warum verhält sich ihre Mitbewohnerin mit einem Mal so eigenartig? Paula weiß nicht mehr, wem sie vertrauen kann, sie spürt nur, dass sich die Schlinge um sie herum immer mehr zuzieht …

Die Autorin bastelt um die Interaktion einer Studentin mit einer Obdachlosen eine spannende Geschichte mit vielen Wendungen.

— Mixia

unterhaltsame, aber keine fesselnde Handlung

— Engel1974

Gute Geschichte aber zu wenig Gänsehaut

— Nachtschwärmer

Spannung mit unerwartetem Ende

— kleinemaus2013

Gänsehaut garantiert ... Spannung pur

— Lesestille

Spannend!

— Isador

Spannung gepaart mit einem Hauch Gesellscahftskritik. Eine klasse Mischung!

— Sabrinaslesetraeume

Eine Geschichte, die einem zum Nachdenken bringt und mit einem unvermuteten Showdown endet.

— Stups

Ein durchaus spannend zu lesender Roman, der auf den Straßen von Oldenburg spielt und mit interessanten Charakteren und viel Charme punktet.

— MrsLinton

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  • Straßenschatten

    Straßenschatten

    Engel1974

    12. November 2015 um 08:33

    Mit "Straßenschatten" gibt es einen weiteren Krimi der Autorin Regine Kölpin. Inhalt: Die junge Studentin Paula versorgt jeden Morgen eine Obdachlose mit einem Frühstücksbrot an der Bushaltestelle. Eines Tages ist diese allerdings spurlos verschwunden, nur ihr Gepäck ist noch da. Wenig später findet man nur wenige Meter von der Bushaltestelle entfernt, einen brutal zusammengeschlagenen Obdachlosen. Verständlich das Paula dies seltsam vorkommt und sie die Polizei informiert. Doch schnell gerät Paula ins Visier der Polizei und wird selbst zur Tatverdächtigen. Aber nicht nur die Polizei schent es auf Paula abgesehen zu haben. Sie erhält Drohbriefe, fühlt sich beobachtet und verfolgt und weiß zum Schluß gar nicht mehr wem sie noch trauen kann. Meinung: Der Krimi fängt spannend an, aber leider flacht diese auch sehr schnell wieder ab. Die Handlung zog sich dann doch sehr in dei Länge und erst zum Schluß gab es wieder ein spannendes Finale. Schreibstil: durch den mangelnden Spannungsfaktor zog sich die Handlung in die Länge und der Schreibstil wirkte stellenweise sehr zäh und langartmig. Charaktere: wirken realistisch und authentisch, so das man sich gut in sie hineinversetzen kann. Fazit: unterhaltsam, aber leider keine fesselnde Handlung

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  • Leserunde zu "Straßenschatten" von Regine Kölpin

    Straßenschatten

    KBV_Verlag

    Liebe Krimifreunde, in ihrem neuen Thriller „Straßenschatten“ gelingt es der friesischen Autorin Regine Kölpin wieder mühelos den Leser zu fesseln! Am Puls der Zeit beschreibt sie die Straßen Oldenburgs und deren Bewohner. Obdachlose werden zu Opfern grausamer Übergriffe und die Studentin Paula, wird zur Gejagten. Dabei möchte sie ihnen nur helfen. Die mehrfach ausgezeichnete Autorin erschafft mit diesem Thriller eine spannende Geschichte, bei der man sein eigenes Handeln immerzu parallel abwägt. Wie weit sind Sie bereit, aus Nächstenliebe zu handeln? Zu diesem Buch möchten wir heute eine Leserunde starten, an der die Autorin teilnimmt. Inhalt: Irgendwann holen sie dich ein … Ein belegtes Brot für die Obdachlose Frieda, das gehört für die Oldenburger Studentin Paula zum täglichen Ritual. Doch eines Tages liegen nur noch ein verlassener Wollmantel und eine schäbige Isomatte an der Haltestelle Marschweg. Ein unbestimmtes Gefühl sagt Paula, dass Frieda nicht freiwillig verschwunden ist. Kurz darauf wird ganz in der Nähe ein anderer Obdachloser brutal zusammengeschlagen. Etwas geschieht auf den Straßen der Stadt. Jemand hat die Gestrauchelten ins Visier genommen, die dort ihr Schattendasein fristen. Als Paula sich auf die Suche nach Frieda macht, bekommt sie plötzlich Drohbriefe. Jemand beschattet sie. Paula fühlt sich verfolgt. Nach einem weiteren Anschlag auf die Obdachlosen werden der Polizei Beweisstücke zugeschoben, die ausgerechnet auf Paula als Täterin hindeuten. Wer will ihr da etwas anhängen? Hat die undurchsichtige Clique ihres Freundes Piet etwas damit zu tun? Warum verhält sich ihre Mitbewohnerin mit einem Mal so eigenartig? Paula weiß nicht mehr, wem sie vertrauen kann, sie spürt nur, dass sich die Schlinge um sie herum immer mehr zuzieht… Für die Leserunde verlosen wir 10 Exemplare "Straßenschatten". Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 15. April 2015 um Mitternacht. Beantwortet einfach folgende Frage: In welchem Bundesland liegt die Stadt, in der die Geschichte spielt? Wir freuen uns auf Eure Bewerbungen!

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    • 122
  • Nicht so spannend wie gehofft

    Straßenschatten

    Nachtschwärmer

    02. August 2015 um 13:32

    Eine Obdachlose die plötzlich verschwunden ist, eine merkwürdige Mitbewohnerin, ein Freund der lügt und eine beste Freundin, die sich für den Mittelpunkt des Universums hält – ganz schön viele Baustellen. Warum beschäftigt sich Paula plötzlich mit so vielen Dingen, die sie doch bis dahin weit von sich gehalten hat um sich auf ihr Studium zu konzentrieren? Eine Frage auf die ich bis zum Schluss keine zufriedenstellende Antwort bekommen habe. Die Geschichte wird in der Ich-Form erzählt, so dass man einen Blick in die Gedanken und Gefühle der Protagonistin und zum Teil auch von Frieda bekommt. Allerdings muss ich sagen, dass ich zu keinem Zeitpunkt das Gefühl der Bedrohung so deutlich spüren konnte, wie ich das bei einem Thriller erwarte. Die Geschichte war zwar spannend und hinter allem was passierte war irgendwann ein Sinn zu erkennen, auch aus der Hand legen wollte ich sie nur ungern, aber das gewisse Etwas hat mir leider gefehlt. An manchen Stellen konnte ich das Verhalten der Personen nicht nachvollziehen, was ich schade fand. Positiv fand ich die Schilderung, wie Friedas Leben und das der anderen auf der Straße abläuft, es wurde sehr neutral dargestellt, keine Schönfärberei aber auch keine Verurteilung dieser Art zu leben. Auch der Schreibstil war flüssig und gut lesbar. Insgesamt fand ich die Geschichte zwar unterhaltsam aber leider ohne Gänsehaut.

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  • Sehr spannend

    Straßenschatten

    kleinemaus2013

    Das Buch hat mir gut gefallen. Man ist von Anfang an mitten in der Geschichte drin. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Zwischendurch hätte es etwas kürzer sein können. Manche Szenen waren etwas langatmig. Die Charaktere werden gut beschrieben so dass man sie sich gut vorstellen kann. Das Ende ist wirklich gut geschrieben da man mit diesem Ausgang der Geschichte absolut nicht rechnet.

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    • 2

    RegineKoelpin

    10. June 2015 um 10:27
  • Freundschaft und Vertrauen...

    Straßenschatten

    ChrischiD

    07. June 2015 um 22:05

    Als die Obdachlose Frieda, der Studentin Paula täglich ihr Butterbrot abgetreten hat, plötzlich nicht mehr an der Haltestelle Marschweg sitzt, glaubt Paula nicht daran, dass Frieda ihren Platz freiwillig verlassen hat. Doch glauben will ihr niemand, und bei der Suche helfen erst recht nicht, handelt es sich schließlich um eine Obdachlose, die sicherlich nur ein anderes Quartier aufgesucht hat. Doch Paula gibt nicht auf und muss bald erkennen, dass ihr Bauchgefühl sie nicht getrogen hat. Allerdings gerät sie schon bald selbst ins Visier der Unbekannten, die es scheinbar auf wehrlose Obdachlose abgesehen haben. Und auch die Polizei beginnt sich plötzlich für Paula zu interessieren... Nicht nur das Cover mutet düster an, auch die Atmosphäre scheint von Beginn an dunkel und bedrohlich, denn man ist direkt mitten im Geschehen, das den Puls des Leser sofort beschleunigt. Weder weiß man zu Beginn wer die agierenden Personen sind, noch wieso sie handeln wie sie es tun, doch spürt man, dass es wichtig ist, den Einstieg nicht sofort wieder zu vergessen. Sicherlich gibt es dort schon Hinweise, die einem später bei der Rekonstruktion hilfreich sein werden. Die Erzählung bleibt durchweg emotional aufwühlend, ähnlich wie Paula fühlt man sich bald schon nirgends mehr sicher und gehetzt. Man hofft regelrecht darauf die Auflösung bald zu erfahren, denn nur wenn alles aufgeklärt wird, kann man sich beruhigt zurück lehnen. Die Atmosphäre wird immer weiter angeheizt, die Spannungskurve steigt. Manche Ereignisse mögen sich ankündigen, somit in gewisser Weise vorhersehbar sein, doch auf manches ist man keineswegs gefasst. Wer der Geschichte aufmerksam folgt, wird bald einen bestimmten Verdacht haben, der sich in die Gedanken nistet und nicht so schnell von dort vertrieben werden kann. Zwar gibt es zahlreiche Hinweise auf Täter und Motive, doch es ist genau das was nicht gesagt wird, was den Leser misstrauisch werden lässt und dazu führt, dass man an seiner Meinung festhält, egal wie ausgeklügelt die Finten auch sein mögen. Ist man sich fast schon sicher was die Übeltäter angeht, so baut sich um die Hintergründe nach wie vor eine dicke Nebelwand auf, weshalb man keine konkreten Hinweise angeben kann, die das Bauchgefühl bestätigen. Regine Kölpin gelingt es mit „Straßenschatten“ den Leser zu fesseln und ihm gleichzeitig das Gefühl zu geben mitten im Geschehen gelandet zu sein. Angereichert mit detaillierten Darstellungen und Lokalkolorit erschafft sie einen Thriller, der den Leser packt und so schnell nicht mehr loslassen wird, nicht nur auf Grund der ungewöhnlichen Thematik.

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  • Gesellschaftskritischer Thriller erster Klasse

    Straßenschatten

    Lesestille

    08. May 2015 um 12:59

    Irgendwann holen sie dich ein Ein belegtes Brot für die Obdachlose Frieda, das gehört für die Oldenburger Studentin Paula zum täglichen Ritual. Doch eines Tages liegen nur noch ein verlassener Wollmantel und eine schäbige Isomatte an der Haltestelle Marschweg. Ein unbestimmtes Gefühl sagt Paula, dass Frieda nicht freiwillig verschwunden ist. ... Als Paula sich auf die Suche nach Frieda macht, bekommt sie plötzlich Drohbriefe. Jemand beschattet sie. Paula fühlt sich verfolgt. Nach einem weiteren Anschlag auf die Obdachlosen werden der Polizei Beweisstücke zugeschoben, die ausgerechnet auf Paula als Täterin hindeuten.Wer will ihr da etwas anhängen?... Paula weiß nicht mehr, wem sie vertrauen kann, sie spürt nur, dass sich die Schlinge um sie herum immer mehr zuzieht Bereits die Inhaltsangabe des Buches hat mich überzeugt, selbiges unbedingt lesen zu wollen. Ich habe es nicht bereut, Bereits beim Lesen der ersten Seiten wurde schnell klar, dass es schwer werden würde, dass Buch aus den Händen zu legen. Paula ist eine äußerst sympatische Studentin, deren Freunde allerdings alle ein wenig eigenwillig bishin suspekt erscheinen. Selbst die beste Freundin Ines scheint ihre Geheimnisse zu haben. Paulas Mitgefühl und Sorge um die verschwundene Obdachlose Frieda scheinen sie alle nicht verstehen zu können und zu teilen. Der Wechsel der Erzählersicht zwischen Paula und Frieda lässt Unklarheiten schlüssig aufklären und zeichnet beide Figuren in allen Facetten auf. An keiner Stelle gerät die Schreibstil der Autorin ins Stocken, ständig geschieht etwas, was den Leser unbemerkt zum Nachdenken bewegt und auch zum Mitfiebern. Die Auflösung des Falles ist dann für mich völlig unerwartet und damit umso schockierender gewesen. Die Spannung baut sich immer weiter auf um dann in einem überraschenden Showdown zu enden. Die Informationen über das Leben der Obdachlosen, hier im beschaulichen Oldenburg, aber auch auf andere Großstädten übertragbar, sehr realitätsnah, von der Autorin sehr gut recherchiert und schlüssig wie logisch aufgebaut. Vielleicht denkt der eine oder andere Leser das nächste Mal darüber nach, wenn er jemanden bei der "Sitzung" sieht, dass es viele verschiedene Gründe geben kann, warum jemand auf der Straße lebt und vielleicht findet dann auch mal eine kleine Münze ihren Weg. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen.

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  • Wem kann Paula noch trauen?

    Straßenschatten

    Isador

    In "Straßenschatten" von Regine Kölpin ist die Studentin Paula die Hauptperson. Eine obdachlose Frau kampiert an der Bushaltestelle in Paulas Straße und Paula versorgt sie allmorgendlich mit einem Frühstücksbrot. Eines Morgens ist die Obdachlose verschwunden, nur ihr Gepäck liegt noch da. Weil Paula das seltsam vorkommt, alarmiert sie die Polizei, und ab diesem Zeitpunkt gerät ihr Leben komplett aus dem Tritt. Die Polizei verdächtigt Paula, etwas mit dem Verschwinden zu tun zu haben, bei Paula tauchen anonyme Briefe auf und auch bei einem Anschlag auf ein Obdachlosenlager wird Paula wieder verdächtigt. Ganz schnell gerät Paula in eine Abwärtsspirale, aus der sie nicht mehr herauskommt, und sie weiß nicht, wem sie überhaupt noch trauen kann. Die Geschichte wird nicht nur aus Paulas Sicht dargestellt, sondern auch aus der Sicht von Frieda, der obdachlosen Frau. Es wird eine große Spannung aufgebaut, die während der ganzen Geschichte und bis ganz zum Schluss anhält. Der Schreibstil ist so, dass ich mich gleich in der Umgebung der Hauptpersonen eingefunden habe und mir ein gutes Bild von den Personen und der Umgebung machen konnte.Der Schluss ist wirklich überraschend, das hat mir sehr gut gefallen! Gerne würde ich weitere Bücher der Autorin lesen!

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    • 2

    RegineKoelpin

    06. May 2015 um 21:16
  • Spannung mit einem Hauch Gesellschaftskritik

    Straßenschatten

    Sabrinaslesetraeume

    03. May 2015 um 14:21

    Paula ist eine Studentin, die nicht wegschaut wenn sie andere Menschen leiden sieht. Jeden Morgen bringt die junge Studentin einer Obdachlosen, die an der Bushaltestelle in der Nähe von Paulas Wohnung sitzt, ein belegtes Brot vorbei. Eines Tages jedoch ist diese Obdachlose spurlos verschwunden, doch hat sie ihre Isomatte und ihren Mantel zurückgelassen. Da sich Paula um sie sorgt, geht sie zur Polizei, die ihr jedoch kein Wort glaubt. Deshalb beschließt sie auf eigene Faust zu ermitteln. Kurz darauf ist sie die Hauptverdächtige in einem Fall von schwerer Körperverletzung und erhält auch noch eine Reihe von Drohungen. Wird es Paula schaffen sich aus der ganzen Sache herauszuwinden oder wächst ihr die ganze Sache über den Kopf? Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Das Cover ist sehr dunkel und düster gehalten und zeigt Paula, welche auf einer dunklen Strasse nach hinten blickt. Das passt auf alle Fälle zum Buch, da es diese Szene öfter gibt. Die gesamte Handlung spielt im späten Herbst, wo es schon früh dunkel wird und da Paula immer zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs ist, erwartet man oft, dass bald irgendetwas Schlimmes geschieht. Der Titel passt auch zum Buch und ist sehr zweideutig gehalten, da es sich einerseits auf die Dunkelheit bezieht, andererseits auch auf die Obdachlosen, die sich so nennen. Die Protagonistist Paula ist eine liebenswerte, naive, hilfsbereite Person mit einer Menge Zivilcourage. Sie schaut nicht weg, wenn es jemanden schlecht geht, wird wütend wenn man schlecht über Menschen spricht denen es schlechter geht als einem selbst und lässt sich von nichts und niemanden aufhalten, wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat. Allerdings trifft sie zumeist keine unüberlegten Entscheidungen, denn sie versucht immer wieder die Polizei einzuschalten und sich nicht selber in Gefahr zu stürzten. Ihre Handlungen sind immer nachvollziehbar, denn selbst jene, die ihr mehr Schaden als nützen, kann man mit dem enormen Stress unter dem sie steht erklären. Die Autorin spielt sehr mit ihrer Angst. Vor allem im letzten Drittel des Buches bekommt man teilweise ein richtiges beklemmendes Gefühl, da Paula eigentlich gegen ein Phantom kämpft, das ihr Leben ohne große Mühen zerstört. Es die die absolute Hilflosigkeit der jungen Frau, welche einen gewaltigen Effekt hat. Die Idee hinter der Geschichte gefällt mir auch sehr gut, ist sie doch in gewissen Punkten auch gesellschaftskritisch und oftmals denkt man sich, dass Paulas Freunde recht haben. Was schert sie das Leben einer Obdachlosen, die plötzlich verschwunden ist? Es wäre doch viel einfacher wie die meisten Anderen wegzuschauen und sein Leben fortzusetzen. Aber Paula war anders! Sie hat sich nicht für den leichten Weg entschieden sondern für den Richtigen und das sie wirklich symphatisch gemacht und auch zum Nachdenken angeregt. Die Spannung war am Anfang noch etwas gering und die ersten zwei Drittel ist mir das Buch eher wie ein Krimi vorgekommen als ein richtiger Thriller, was aber nicht bedeuten soll dass es schlecht war. Es gab keine Längen, es ist immer vorwärts gegangen, aber die Spannungskurve ist erst kurz vor Ende richtig angestiegen. Dennoch hat sich das Buch das Genre Thriller wirklich verdient, wobei ich ihm fast in Richtung Psychothriller einordnen würde, da er zwischen den Zeilen sehr viel im eigenen Kopf anstellt. Von mir gibt es eindeutig eine Leseempfehlung und 5 von 5 Punkten.

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  • Wer sind wahre Freunde?

    Straßenschatten

    Siko71

    Paula eine junge Studentin bringt jeden Morgen, wenn sie auf dem Weg zur Uni ist einer Obdachlosen ein belegtes Brot an der Bushaltestelle vorbei. An einem Tag ist die obdachlose Frau verschwunden. Paula macht sich Sorgen und gibt sogar eine Vermisstenanzeige auf ohne einen Namen zu wissen. Später ist in der Zeitung zu lesen, das die Leiche eines Obdachlosen gefunden wurde. Damit gehen Paulas Probleme und Verfolgung los. Alle ihre Freinde könnten die Täter gewesen sein. Wer hält bis zum Schluß zu ihr? Sehr gut geschrieben. Könnte auch als Teene-Thriller laufen, da es sich um eine Gruppe junger Studenten und erste Liebe und so handelt. Ich gebe 4 Sterne und ein empfehenswert.

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    • 2

    RegineKoelpin

    30. April 2015 um 11:34
  • Trau, schau, wem!

    Straßenschatten

    esposa1969

    == Buchbeschreibung: == Irgendwann holen sie dich ein … Ein belegtes Brot für die Obdachlose Frieda, das gehört für die Oldenburger Studentin Paula zum täglichen Ritual. Doch eines Tages liegen nur noch ein verlassener Wollmantel und eine schäbige Isomatte an der Haltestelle Marschweg. Ein unbestimmtes Gefühl sagt Paula, dass Frieda nicht freiwillig verschwunden ist. Kurz darauf wird ganz in der Nähe ein anderer Obdachloser brutal zusammengeschlagen. Etwas geschieht auf den Straßen der Stadt. Jemand hat die Gestrauchelten ins Visier genommen, die dort ihr Schattendasein fristen. Als Paula sich auf die Suche nach Frieda macht, bekommt sie plötzlich Drohbriefe. Jemand beschattet sie. Paula fühlt sich verfolgt. Nach einem weiteren Anschlag auf die Obdachlosen werden der Polizei Beweisstücke zugeschoben, die ausgerechnet auf Paula als Täterin hindeuten. Wer will ihr da etwas anhängen? Hat die undurchsichtige Clique ihres Freundes Piet etwas damit zu tun? Warum verhält sich ihre Mitbewohnerin mit einem Mal so eigenartig? Paula weiß nicht mehr, wem sie vertrauen kann, sie spürt nur, dass sich die Schlinge um sie herum immer mehr zuzieht … == Leseeindrücke: == Jeden Tag bringt die Oldenburger Studentin Paula der Obdachlosen Frieda ein belegtes Brot. Doch eines Tages findet sie statt Frieda nur noch einen verlassenen Wollmantel und eine schäbige Isomatte. Frieda hätte nie freiwillig ihren Mantel und ihre Isomatte zurückgelassen. Was ist mit ihr geschehen? Kurz darauf wird in der Nähe ein weiterer Obdachloser brutal zusammengeschlagen, wer hat es auf die Ärmsten der Armen nur abgesehen? Paula versucht der Sache auf den Grund zugehen, erhält selbst Drohungen, wird beschatten, verfolgt und beobachtet.  Paula weiß nicht mehr, wem sie noch vertrauen kann … Dieser Kriminalroman, der sich fast schon wie ein Thriller liest, war von Beginn an unheimlich spannend und fesselnd. Paula wirkt sehr sympathisch, aber zugleich auch schutzbedürftig. Die restlichen "Freunde", die sie umgeben, waren mir allesamt etwas suspekt. Während des Lesens war ich mitten im Geschehen und konnte gut in die Handlung reinfinden. Packend und fesselnd war dieser Krimi allemal. Gerade gegen Ende hin konnte ich es vor Spannung kaum mehr aushalten. Die Kapitel tragen Ort- und Zeitangaben, so kann man die Geschehnisse chronologisch mitverfolgen. Der gesamte Krimi, der sich auf 285 Seiten erstreckt, las sich angenehm kurzweilig. Auch das Cover ist passend zur Story gewählt. Sehr gerne vergebe ich 5 von 5 Sternen! © esposa1969

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    • 2

    RegineKoelpin

    28. April 2015 um 15:08
  • Wenn kann man hier noch trauen?

    Straßenschatten

    Stups

    25. April 2015 um 14:56

    Paulas Leben gerät aus den Fugen und dies anscheinend “nur” weil sie einer Obdachlosen jeden Tag ein belegtes Brot gegeben hat. Als sie deren Verschwinden der Polizei meldet, gerät sie in den Verdacht auf einen Obdachlosen einen Anschlag verübt zu haben. Die Beweise gegen Paula verdichten sie und außerdem erhält sie noch Drohungen. Ihre Freude machen sich alle irgendwie verdächtig und Paula kann keinen mehr trauen. Die Geschichte wird immer abwechselnd aus Paulas und Friedas Sicht und erzählt. Beide Personen sind sehr realistisch geschildert und man bekommt einen guten Eindruck, wie beide ticken und wie ihre Lebensumstände sind. Der Schreibstil ist so flüssig und verständlich, dass man sich gleich nach dem ersten Kapitel in diesem Buch “wohlfühlt”. Es passiert immer wieder etwas, was einem zum Nachdenken bringt und einem neugierig macht, was noch alles kommt oder passiert. Der große Showdown überrascht mich dann doch und alles war so anderes als ich dachte. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen und man sollte sich doch auch überlegen, wie man mit Obdachlosen umgeht oder über sie denkt. Das Cover passt hervorragend zu der Geschichte, man kann sich vorstellen, wie Paula sich im Buch fühlt und sich immer wieder nach ihren Feinden umsieht, der Titel ist Programm. Vielen Dank das ich an dieser Leserunde mitmachen durfte und ich werde bestimmt noch mehr Bücher von Regine Kölpin lesen.

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  • Rezension zu "Straßenschatten" von Regine Kölpin

    Straßenschatten

    MrsLinton

    Sie alle lebten im Jetzt, das Morgen war unklar, das Übermorgen unendlich weit weg.Jeden Morgen bringt Paula, eine Studentin aus Oldenburg, der Obdachlosen Frieda ein belegtes Brot an deren Bushaltestelle vorbei - es gehört für sie zur täglichen Routine, ist fast schon eine Art Ritual.Doch eines Tages liegt die Bushaltestelle verlassen da - und das passt doch überhaupt nicht zu Frieda! Zudem hat sie ihren Wollmantel und ihre Isomatte zurückgelassen - dabei braucht sie das zum Überleben. Paula bekommt sofort ein schlechtes Gefühl und fängt an, sich große Sorgen zu machen. Sie kann sich nicht mal mehr auf ihr Studium konzentrieren, weil sie vermutet, dass Frieda etwas passiert ist. Und tatsächlich wird noch am selben Tag, gleich neben der Bushaltestelle, ein brutal zusammengeschlagener Obdachloser gefunden. Paula ist alarmiert und geht, nach langem Nachdenken, zur Polizei.Die Geschichte beginnt und leider gerät Paula dabei ungewollt selbst ins Visier. Ins Visier der Polizei und ins Visier der Verfolger. Als Paula sich auf die Suche nach Frieda macht, bekommt sie widerliche Drohbriefe. Paula fühlt sich verfolgt, beschattet, beobachtet. Sie weiß nicht mehr, wem sie trauen kann. Nichts ist mehr für sie so, wie es scheint. Mit Beginn des Buches ist man sofort in der Geschichte drin - man wird quasi hineingeworfen ohne viele Vorreden oder große Töne. Der Schreibstil lässt sich sehr flüssig lesen, sprachlich intelligent und sehr anschaulich. Die Charaktere werden sehr schön beschrieben, auch kommen im Laufe der Geschichte öfters neue Facetten der Protagonisten durch. Die Autorin lenkt, wen man sympathisch findet und wer einem suspekt sein soll und dabei denkt man sich "Na warte, Frau Kölpin! Ich werde den Täter noch ausfindig machen, Du präsentierst uns das viel zu offen!".Ganz klar ist man auf Paulas Seite und man bekommt sehr viel von ihrem Leben als Studentin in einer WG mit. Der Leser erlebt quasi den Alltag mit ihr, mit ihren Gedanken und Gefühlen. Das Buch fängt ja schon sehr spannend ein, leider kann die Autorin den Spannungsbogen jedoch nicht durchweg aufrecht erhalten. Zwischendurch dachte ich mir: "Puh! Nochmal das Fahrrad aufschließen,nochmal eine Runde drehen, um nach Frieda Ausschau zu halten, nochmal dieselben Gedanken durchkauen...". Ich fand, das es sich stellenweise (vor allem im Mittelteil) etwas zog, wiederholte und die Spannung einfach ein bisschen flöten ging. Zum Schluss wurde aber nochmal alles rausgeholt was ging, und man hat ein sehr spannendes, schlüssiges und überzeugendes Ende. Die Geschichte ist in sich auch sehr "echt" und lebensnah, zudem total schlüssig und auch logisch aufgebaut. Alles passt und nichts ist fragwürdig. Ich fand auch die Passagen von Frieda sehr lehr- und aufschlussreich - es war einfach schön, auch ihre Seite zu lesen und von ihrem Leben mehr mitzubekommen. Bei dem nächsten Obdachlosen, der Sitzung hält, werde ich sicher auch nicht "so einfach" vorbeigehen sondern auch eine Kleinigkeit geben. Auch Paula ist sehr authentisch beschrieben, man lernt sie richtig gut kennen und weiß zum Schluss wie sie so tickt und was sie bewegt. Alles in allem finde ich, dass das Buch sehr lesenswert ist - ich hatte eine gute Zeit damit und habe mich super unterhalten und aufgehoben gefühlt.

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    • 2
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