Regine Leisner

 4.2 Sterne bei 53 Bewertungen
Autor von Die Rabenfrau, Unter dem Rabenmond und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Regine Leisner

Regine LeisnerDie Rabenfrau
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Die Rabenfrau
Die Rabenfrau
 (42)
Erschienen am 12.06.2008
Regine LeisnerUnter dem Rabenmond
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Unter dem Rabenmond
Unter dem Rabenmond
 (11)
Erschienen am 10.02.2010
Regine LeisnerAn Krisen reifen
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An Krisen reifen
Regine LeisnerDas Denken umwandeln
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Das Denken umwandeln
Das Denken umwandeln
 (0)
Erschienen am 01.01.2008
Regine LeisnerDagyab, wo Tibet noch tibetisch ist
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Dagyab, wo Tibet noch tibetisch ist
Regine LeisnerDie Struktur des Lamrim
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Die Struktur des Lamrim

Neue Rezensionen zu Regine Leisner

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Rezension zu "Die Rabenfrau" von Regine Leisner

Interessante Erzählung aus der Frühzeit
Faviolavor 3 Jahren

Bevor ich “Die Rabenfrau“ von Regine Leisner gelesen habe, hatte ich “rubinrotes Herz, eisblaue See“ von Morgan Callan Rogers verschlungen und davor “Die letzte Zauberin“ von Mary H. Herbert gelesen. Ein Vergleich ist thematisch nur mit dem letzteren Buch möglich, da es hier auch um eine alternative Welt, Götterkulte und Leben innerhalb von Stämmen bzw. Klanen geht. Ich muss gestehen, dass “Die Rabenfrau“ längst nicht an die Qualität der anderen Bücher heran reichen kann, vor allem vom Schreibstil und der Charaktertiefe her. Das Gefühl, mitgerissen zu werden, konnte das Buch mir leider nicht vermitteln. Am ehesten kam mir der Vergleich zwischen Fantasy-Abenteuer und Dokumentarfilm in den Sinn, da man nur oberflächlich mit den Charakteren und ihren Gefühlen in Kontakt gerät..eben wie in einer Dokumentation.

Das Buch wird zeitweilig aus der Perspektive von der gealterten Ravan, der Hauptfigur, weitergeführt, die ihrer Nachfolgerin von ihrer Vergangenheit erzählt, in der der Rest des Geschehens stattfindet. In manchen Situationen wird dadurch die Handlung stark gerafft, so vergehen im ganzen Buch die Jahre geschwind. Vermutlich wollte die Autorin dadurch Längen vermeiden, die durch Umschreibungen für den gewöhnlichen, eigentlich unspektakulären Alltag zustande kämen. 

Ich konnte mich nicht so recht mit dem Fantasy-Anteil des Buches anfreunden, der hauptsächlich auf dem Schamanen- und Rabenfrau-Riten beruhte. Auch das Ende kommt überraschend aber nicht überrumpelnd, und ich dachte: Wie, das war es schon? Und wofür das alles jetzt? 

Für Fans von Steinzeit-Romanen sicherlich kein schlechtes Werk, aber es gibt im Genre der Fantasy-Literatur durchaus besseres.

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Rezension zu "Unter dem Rabenmond" von Regine Leisner

Alles steht in Verbindung
Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren

Das alles in Verbindung steht und das Leben einem gewissen Zyklus zu folgen scheint, wird in dem Nachfolgeroman zu "Die Rabenfrau" von Regine Leisner deutlich. Diesmal spinnt sich die Handlung in das 3. Jahrhundert hinein und beschreibt das Leben an der Schwelle zur Bronzezeit. Die Hauptfigur "Raghna", wieder eine Frau mit magischen Kräften, beobachtet die Geschehnisse der Zeit und blickt besorgt auf die Konflikte zwischen den einzelnen Kulturen und das Ungleichgewicht zwischen Männern und Frauen. Immer wieder mischt sie sich ein und folgt damit ihrer Bestimmung, denn sie steht im Dienst einer weiblichen Gottheit. Doch bevor sie selbst ihr Glück findet, erlebt sie Gewalt, Schmerz, Verlust und Tod. Die Schicksalsschläge scheinen eine Art Prüfung auf ihrem Weg zur weisen Frau zu sein.

Geschickt verknüpft Regine Leisner historische Fakten mit einer leidenschaftlichen Geschichte und entführt den Leser in die Zeit der Streitaxtmänner, Bauern und Glockenbecherleute. Mystische Kulte, Naturrituale und natürlich der Spirit des Raben zaubern eine magische Atmosphäre und sorgen für spannende Lesestunden. Schade, dass die Geschichte nun zu Ende ist ... für mich hätte sie ewig weitergehen können.

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Rezension zu "Die Rabenfrau" von Regine Leisner

Weckt die Sehnsucht nach Verbundenheit und wilder Natur ...
Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren

Die Rabenfrau entführt in eine Zeit, die lange zurückliegt und erzählt über mehrere Generationen aus dem Leben der Eschenleute - einer Sippe, die so durchaus auch im europäischen Raum vor etwa 10.000 Jahren gelebt haben könnte. Die Geschichte um Leben und Tod, Aufbruch und Erneuerung ist eng an die beiden Hauptfiguren Raven - die Vogelfrau und Godain - den Schamane geknüpft, welche im weiteren Verlauf ein Paar werden und die Sippe der Eschenleute anführen.

Neben der historischen Detailtreue und der ausführlichen Beschreibung der Riten und schamanischen Handlungen glänzt der Roman durch eine tiefgründige Darstellung der Charaktere, was sicherlich dem psychologischen Hintergrund der Autorin geschuldet ist. Die inneren und äußeren Konflikte, besonders zwischen den Geschlechtern, werden nachvollziehbar und finden in den Geistwesen Vairani - der roten Frau und dem Geweihmann einen übersinnlichen, kraftvollen Ausdruck.

Die Bilder, welche von wilder Natur, Urgewalt, Leidenschaft, Magie, Liebe, aber auch Leben und Tod sprechen, wecken eine tiefverwurzelte Sehnsucht nach Ursprünglichkeit und Verbundenheit. Sie jagten mir wohlige Schauer über den Rücken, ließen mich traurig sein, entfachten zuweilen ein inneres Feuer und berührten mein Herz. 

     

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