Regine Leisner Die Rabenfrau

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Inhaltsangabe zu „Die Rabenfrau“ von Regine Leisner

Vor 11.500 Jahren mitten in Deutschland: Ravan, die junge Vogelfrau der Eschenleute, kämpft gegen den Schamanen Godain, der die Macht der Großen Mutter nicht anerkennt. Sie verstößt ihn aus dem Stamm, obwohl sie ihn liebt. Plötzlich bebt die Erde, eine Katastrophe kündigt sich an. Nur gemeinsam können Ravan und Godain ihr Volk retten. Eine große Liebesgeschichte, packend und historisch genau erzählt.
In den Wäldern nördlich des Mains: Das junge Mädchen Ravan wird von den Alten Müttern zur Vogelfrau geweiht, dazu bestimmt, die spirituelle Führerin ihres Stammes zu werden. Eine ehrenvolle Aufgabe, doch schon bald quälen Ravan beängstigende Visionen: Ein entsetzlicher Vulkanausbruch steht bevor und wird alles Leben auslöschen! Wie kann sie die Eschenleute vor den entfesselten Naturgewalten retten? Godain, der Schamane des Stammes und ihr heimlicher Geliebter, verweigert ihr die Unterstützung. Ihm ist es wichtiger, dass die Männer sich endlich gegen die sanfte Herrschaft der Frauen auflehnen. Die Spannungen in der Sippe erreichen einen dramatischen Höhepunkt - doch dann setzt der Feuersturm ein, und es geht nur noch ums Überleben. Unter der Führung von Ravan und Godain verlassen die Eschenleute ihr Siedlungsgebiet und suchen dem Inferno zu entkommen... Ein Steinzeitroman, der historische Detailtreue mit einer packenden Liebesgeschichte verknüpft.

Für Fans von Steinzeit-Romanen sicherlich kein schlechtes Werk, aber es gibt im Genre der Fantasy-Literatur durchaus besseres.

— Faviola

Die Rabenfrau spricht eine tiefverankerte Sehnsucht nach Verbundenheit an.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Interessante Erzählung aus der Frühzeit

    Die Rabenfrau

    Faviola

    25. May 2015 um 21:24

    Bevor ich “Die Rabenfrau“ von Regine Leisner gelesen habe, hatte ich “rubinrotes Herz, eisblaue See“ von Morgan Callan Rogers verschlungen und davor “Die letzte Zauberin“ von Mary H. Herbert gelesen. Ein Vergleich ist thematisch nur mit dem letzteren Buch möglich, da es hier auch um eine alternative Welt, Götterkulte und Leben innerhalb von Stämmen bzw. Klanen geht. Ich muss gestehen, dass “Die Rabenfrau“ längst nicht an die Qualität der anderen Bücher heran reichen kann, vor allem vom Schreibstil und der Charaktertiefe her. Das Gefühl, mitgerissen zu werden, konnte das Buch mir leider nicht vermitteln. Am ehesten kam mir der Vergleich zwischen Fantasy-Abenteuer und Dokumentarfilm in den Sinn, da man nur oberflächlich mit den Charakteren und ihren Gefühlen in Kontakt gerät..eben wie in einer Dokumentation. Das Buch wird zeitweilig aus der Perspektive von der gealterten Ravan, der Hauptfigur, weitergeführt, die ihrer Nachfolgerin von ihrer Vergangenheit erzählt, in der der Rest des Geschehens stattfindet. In manchen Situationen wird dadurch die Handlung stark gerafft, so vergehen im ganzen Buch die Jahre geschwind. Vermutlich wollte die Autorin dadurch Längen vermeiden, die durch Umschreibungen für den gewöhnlichen, eigentlich unspektakulären Alltag zustande kämen. Ich konnte mich nicht so recht mit dem Fantasy-Anteil des Buches anfreunden, der hauptsächlich auf dem Schamanen- und Rabenfrau-Riten beruhte. Auch das Ende kommt überraschend aber nicht überrumpelnd, und ich dachte: Wie, das war es schon? Und wofür das alles jetzt? Für Fans von Steinzeit-Romanen sicherlich kein schlechtes Werk, aber es gibt im Genre der Fantasy-Literatur durchaus besseres.

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  • Weckt die Sehnsucht nach Verbundenheit und wilder Natur ...

    Die Rabenfrau

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. December 2014 um 15:19

    Die Rabenfrau entführt in eine Zeit, die lange zurückliegt und erzählt über mehrere Generationen aus dem Leben der Eschenleute - einer Sippe, die so durchaus auch im europäischen Raum vor etwa 10.000 Jahren gelebt haben könnte. Die Geschichte um Leben und Tod, Aufbruch und Erneuerung ist eng an die beiden Hauptfiguren Raven - die Vogelfrau und Godain - den Schamane geknüpft, welche im weiteren Verlauf ein Paar werden und die Sippe der Eschenleute anführen. Neben der historischen Detailtreue und der ausführlichen Beschreibung der Riten und schamanischen Handlungen glänzt der Roman durch eine tiefgründige Darstellung der Charaktere, was sicherlich dem psychologischen Hintergrund der Autorin geschuldet ist. Die inneren und äußeren Konflikte, besonders zwischen den Geschlechtern, werden nachvollziehbar und finden in den Geistwesen Vairani - der roten Frau und dem Geweihmann einen übersinnlichen, kraftvollen Ausdruck. Die Bilder, welche von wilder Natur, Urgewalt, Leidenschaft, Magie, Liebe, aber auch Leben und Tod sprechen, wecken eine tiefverwurzelte Sehnsucht nach Ursprünglichkeit und Verbundenheit. Sie jagten mir wohlige Schauer über den Rücken, ließen mich traurig sein, entfachten zuweilen ein inneres Feuer und berührten mein Herz.

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  • Ob es nördlich des Mains früher...

    Die Rabenfrau

    walkersven

    27. March 2013 um 07:32

    ...wirklich so zugegangen ist, weiß und glaube ich nicht. Trotzdem eine interessante und spannende Annäherung an unsere Ahnen, phantasievoll auf jeden Fall. Er historische Romane mit einer starken Würze Fantasy schätz, wird sicher nicht enttäuscht.   

  • Rezension zu "Die Rabenfrau" von Regine Leisner

    Die Rabenfrau

    ErleseneBuecher

    14. August 2012 um 13:05

    Schamanismus, Wandel & Vögel Ich bin großer Fan von prähistorischen Romanen, vor allem die von Jean M. Auel und Joan Wolf fand ich großartig. Die Rabenfrau von Regine Leisner spielt vor etwa 11500 Jahren im heutigen Unterfranken. Die Sippe der Eschenleuten verehrt die große Frau und lebt nach der Alten Ordnung. Die Frauen haben das Sagen. Langsam verändern sich aber die Zeiten, die Männer erkämpfen sich mehr Gehör und der Kampf der Mächte zwingt die Sippe zu wandern. Harte Zeiten stehen an, durch die sie die Vogelfrau Ravan und der Schamane Godain führen. Ich fand das Buch sehr gut und habe es ziemlich schnell gelesen, da man kaum aufhören konnte. Es fing richtig super an, konnte da Niveau aber leider nicht über das ganze Buch halten. Trotzdem super! Bewertung: 3,5 von 5 Punkten

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  • Rezension zu "Die Rabenfrau" von Regine Leisner

    Die Rabenfrau

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. March 2010 um 18:46

    Das Buch wurde mir von einer Bekannten empfohlen und schon nach einer kurzen mündlichen Beschreibung, musste ich es mir unbedingt ausleihen. Das Buch handelt von einer Sippe, die vor 11.500 Jahren lebte. Die Alten Mütter herrschen über die Gemeinschaften, die Vogelfrau als Anführerin - und alle ehren sie die große Udonn, die Urmutter. Die junge Ravan wird bald mit den Aufgaben einer Vogelfrau bekannt gemacht und dann kommt da auch noch dieser komische Godain, der sie fasziniert. Der Kampf um Macht und Vorherrschaft, um Leben und Tod, eingebettet in wunderschöne Wälder, die zu manchen Zeiten auch todbringend sein können. Eine große Naturkatastrophe stellt die Sippe auf eine große Probe und der Kampf zwischen dem Geweihman und Udonn-Vairani ist eine zusätzliche Belastung. Wer sich für Historische Romane, Matriarchate und die große Urmutter interessiert, der wird hier voll auf seine Kosten kommen. Das Buch ist ein wahrer Pageturner, spannend geschrieben und besticht mit einer unglaublich gut gemachten Story. Regine Leisner hat etwas Großes geschaffen, etwas das eine Aussage besitzt und worüber man sehr genau nachdenken sollte. Fünf Sterne für ein fesselndes Buch, das mir den Atem raubte. :)

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  • Rezension zu "Die Rabenfrau" von Regine Leisner

    Die Rabenfrau

    JSeefisch

    25. May 2009 um 22:23

    Ein steinzeitlich anmutender historischer Roman. Es wird eine etwas naive Welt geschildert, in denen Frauen über Männer herrschen. Männer gelten nichts, sie sind dazu verdammt, von Sippe zu Sippe zu wandern. Frauen sind fruchtbar, regeln das Leben, bestimmen Wohnverhältnisse und können sich bis zu 2 Gefährten wählen. Sie beten zur Göttin Udonn. Ravan, die Hauptfigur, wird zur Vogelfrau gewählt, Sie soll später eine leitende Funktion innerhalb der Sippe aussüben. Aber Vogelfrauen dürfen keine Gefährten haben. Doch dann kommt der mysteriöse Godain, und die Welt der dominanten Frauen gerät ins Wanken. Haben Männer denn nicht auch Rechte?Das Gegenstück zur Göttin Udonn, der Geweihmann,zettelt eine Revolte an und das ganze Land wird zerstört. Männer und Frauen müssen neue Verhältnisse schaffen, sonst vernichten die Götter die Welt...

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