Regine Rompa

 4.7 Sterne bei 14 Bewertungen
Autorin von Unser Hof in der Bretagne, Karriere am Campus und weiteren Büchern.
Autorenbild von Regine Rompa (©Penelope/Objectif naturel)

Lebenslauf von Regine Rompa

Regine Rompa wurde 1981 in Heidelberg geboren. Nach dem Philosophie-, Germanistik- und Politikstudium hat sie in verschiedenen Verlagen und Redaktionen gearbeitet. Dafür wohnte sie in Stuttgart, Bremen, Würzburg, München und Berlin. 2016 warf sie ihren Job als stellvertretende Chefredakteurin beim Sparkassen-Finanzportal hin, verkaufte ihre kleine Berliner Stadtwohnung und zog mit ihrem Freund Anton auf einen abgelegenen alten Hof in der Bretagne. Dort leben sie mit vielen Tieren und versuchen, sich so weit wie möglich mit Essen selbstzuversorgen. Außerdem arbeitet sie weiterhin als freie Redakteurin und Autorin.

Alle Bücher von Regine Rompa

Cover des Buches Unser Hof in der Bretagne (ISBN:9783499634260)

Unser Hof in der Bretagne

 (5)
Erschienen am 16.04.2019
Cover des Buches Karriere am Campus (ISBN:9783834920881)

Karriere am Campus

 (3)
Erschienen am 02.03.2010
Cover des Buches 30 x 90 Minuten – Philosophie/Ethik (ISBN:9783834625250)

30 x 90 Minuten – Philosophie/Ethik

 (2)
Erschienen am 01.03.2014
Cover des Buches Einfach genial! (ISBN:9783451066986)

Einfach genial!

 (1)
Erschienen am 01.06.2014
Cover des Buches Der kleine Prinz (ISBN:9783867402606)

Der kleine Prinz

 (1)
Erschienen am 11.01.2012
Cover des Buches Treffpunkt Frühstück! (ISBN:9783981439533)

Treffpunkt Frühstück!

 (0)
Erschienen am 01.04.2012
Cover des Buches Leben nach der Schule (ISBN:9783423624954)

Leben nach der Schule

 (0)
Erschienen am 01.06.2011

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Neue Rezensionen zu Regine Rompa

Neu

Rezension zu "Unser Hof in der Bretagne" von Regine Rompa

Auf Wiedersehen Berlin, bonjour Bretagne!
peedeevor 15 Tagen

Regine und Anton, ein deutsch-niederländisches Paar, bricht aus dem gewohnten Leben aus. Weg von der Hektik in Berlin – ihr neues Ziel: Selbstversorgung auf dem Land und im Einklang mit der Natur leben. Hier erzählen sie von ihrem Neuanfang in der Bretagne mit wenig Französischkenntnissen und nur angelesenem Wissen über Gemüse-/Obstanbau. Ihre Jobs können sie via Internet erledigen.

Erster Eindruck: Das Cover vermittelt die Naturverbundenheit der beiden Auswanderer; ein sympathisches Pärchen in Gummistiefeln inmitten ihrer Tiere – gefällt mir. Im Mittelteil des Buches gibt es etliche Farbfotos, was ein Buch dieser Art immer ungemein bereichert.

Warum habe ich dieses Buch gelesen? Plane ich auch meine Auswanderung? Oh nein, beileibe nicht. Mich interessieren einfach Menschen und ihre Geschichten. Ich finde den Schritt, den die beiden gewagt haben, mehr als mutig. Für mich und mein Sicherheitsbedürfnis wäre das weit ausserhalb meiner Komfortzone. Zudem: auf dem Land leben ja, aber bitte mit ein wenig mehr Zivilisation, als in diesem Buch. Ein Dorf, deren Zahl an ständiger Bewohner sich im einstelligen (!) Bereich bewegt, wäre so gar nichts für mich. Ich hätte das Gefühl, völlig von der Welt abgekapselt zu sein.
Die Autorin und ihr Freund landen also in Kerjégu in der Südbretagne. Es ist wahrlich nicht einfach, sich mit anderen zu verständigen, wenn die Sprachkenntnisse fehlen. Aber mit Händen und Füssen gelingt auch das. Sie lernen andere Auswanderer kennen, die diesen Weg aus ähnlichen Gründen eingeschlagen haben und erzählen, wie Familie und Freunde auf ihre Pläne reagiert haben.
Regine dachte, eine Krankenversicherung abzuschliessen, sei ein schnelles Ding. Aber falsch gedacht! Es wurde eine längerfristige Angelegenheit… ich habe nur beim Lesen schon fast Zustände gekriegt. Aber eben: andere Länder, andere Sitten (andere Bürokratie)…
Die Neu-Bretonen legen sich Hühner zu: unbeabsichtigterweise werden es gleich acht Stück, die sie von der Organisation „Poule Pour Tous“ (dt. „Huhn für alle“) beziehen. Diese Organisation rettet Hühner vom Schlachthof, da diese mit achtzehn Monaten „aussortiert“ werden, obwohl sie bis zu zehn Jahre alt werden können. Das hat mir zu denken gegeben. Die Hühner erhalten alle Namen: Tschacklin, Octavia, Frau Bentham, Lagertha, Alice, Scarlett, der Hutmacher und Petra Singer. Sehr kreative Namenswahl!

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich vergebe gerne 5 Sterne. Je vous souhaite tout le meilleur!

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Rezension zu "Unser Hof in der Bretagne" von Regine Rompa

Aussteigen mit Hindernissen
Thalavor 17 Tagen

Regine und ihr Freund Anton, ein junges deutsch-niederländisches Paar, leben zusammen in Berlin. Doch inmitten der quirligen Metropole fühlen sie sich nicht glücklich. Ihnen fehlt die entspannte Zeit für einander, Stunden gehen dafür drauf, den Lebensunterhalt zu verdienen. Immer stärker wird die Frage nach dem eigentlichen Sinn. Kurz entschlossen kündigen die beiden ihre Jobs, verkaufen ihr Hab und Gut und ziehen in einen Wohnwagen. Wohin jetzt? Die beiden reisen von einem Ort zum anderen, verspüren aber Sehnsucht nach einem festen Zuhause. 

Per Zufall verschlägt es sie vom kalten deutschen Winter in die Bretagne. Dort verlieben sie sich in einen Hof quasi fast mutterseelenallein im Auenland. Die Autorin Regine Rompa beschreibt, wie sie Hals über Kopf die Entscheidung fällten, den Hof zu kaufen. 

Meine Meinung: Mir hat die persönliche Schilderung der Autorin gut gefallen, Sie hat deutlich gemacht, mit wie vielen wenigen Dingen man auskommen kann, wenn man sich auf das Wesentliche konzentriert. So bleibt mehr Zeit für einen gesunden Lebensstil und "quality time". Anstatt viel zu arbeiten, um anschließend viel zu konsumieren, arbeitet das Paar weniger und konsumiert auch dementsprechend weniger. Die Lebensfreude und das innere Wohlbefinden steigt. Mir hat das Buch viele Denkanstöße gegeben z.B. Wie viel brauche ich eigentlich zum Leben und wie und wo möchte ich leben? Anton und Regine haben den Vorteil, als digitale Nomaden von überall aus arbeiten zu können. Das Privileg hat nicht jeder. 

Mich hat das Buch sehr berührt und gerne empfehle ich es weiter!  

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T

Rezension zu "Unser Hof in der Bretagne" von Regine Rompa

Ein Ort der Ruhe und Bodenständigkeit
tinten_rosevor 2 Monaten

Regine Rompa hat das Großstadtleben satt - Stress, Druck und ein unnachhaltiges Leben. Kurzerhand entschließt sie sich gemeinsam mit ihrem Freund Anton, auf die Suche nach einem sinnvolleren Leben zu gehen, und verkauft ihre Wohnung in Berlin. Nach vielen Wochen im Campingwagen finden sie schließlich ein wunderschönes Steinhaus in der Bretagne. Und schon beginnt der Neuanfang auf dem eigenen Hof ...
Mein Lieblingszitat aus dem Buch beschreibt genau, wie ich mich gefühlt habe, während ich dieses Buch gelesen habe: "Es hatte mich irgendwie beruhigt zu sehen, dass dadraußen ein geerdeteres Leben stattfand." Denn dieses Zitat drückt die Gedanken aus, die ich auch nach dem Lesen immer noch habe. Es ist beruhigend zu wissen, dass es Menschen gibt, die keinen Wert auf Karriere und Geld legen und ihren Traum verfolgen.
Mich hat dabei besonders beeindruckt, wie die Autorin zu der Erkenntnis gekommen ist, dass sie ein in ihren Augen sinnvolleres Leben sofort beginnen kann, und nicht erst viel Geld verdienen muss. Denn eins hat mich dieses Buch gelehrt: ein erfülltes Leben kann man sofort führen, man muss dazu nicht erst jahrelang in der Großstadt versinken. Und so stellt der naturbelassene bretonische Hof von Regine Rompa und ihrem Freund Anton für mich einen Ort der Ruhe und Zufriedenheit dar - ohne Hektik und absolut bodenständig.
Tatsächlich habe ich mich in letzter Zeit oft auf diesen Hof geträumt, und neben all dem Alltagsstress (und vor allem Prüfungsstress) war er für mich ein ständiger Zufluchtsort, weit weg von der Leistungsgesellschaft.
Mein Fazit: Der humorvolle und leichte Schreibstil stellt diesen Lebensstil so unglaublich harmonisch und befriedigend dar, dass man beim Lesen sogar selbst zur Ruhe kommen kann.

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