Regine Stokke

 4,5 Sterne bei 23 Bewertungen

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Cover des Buches Gegen die Angst. Regines Blog (ISBN: 9783789147456)

Gegen die Angst. Regines Blog

 (23)
Erschienen am 01.03.2012

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Cover des Buches Gegen die Angst. Regines Blog (ISBN: 9783789147456)LeJardinDuLivres avatar

Rezension zu "Gegen die Angst. Regines Blog" von Regine Stokke

Ein Buch - ein Mädchen -, das dich mitten ins Herz trifft
LeJardinDuLivrevor 6 Jahren

Regines Blog ist eine Bereicherung für's Leben

Face Your Fear. Accept Your War. It Is What It Is.


Dass dieses Buch besonders berührt, überrascht nicht. Denn es ist real. Es ist kein Roman mit einer ausgedachten Geschichte. Regine Stokke - das tapfere Mädchen, das tapfer kämpfte - gab es wirklich! Sie hat so gelebt und sogeschrieben, wie wir es in ihrem Buch nachlesen können.

Was hat Regine zusagen? Eine ganze Menge, was für das Leben von vielen Lesern, wie auch mir, von Bedeutung war und ist. Im Klappentext ist es ganz gut auf den Punkt gebracht:

"Ein Buch über das Leben und den Tod, über Freundschaft und Liebe und den Mut, seiner eigenen Angst ins Gesicht zu sehen" (Klappentext)

Regine schreibt - vor allem authentisch - und Hunderte bis Tausende von Lesern kommentieren den Blog, auf dem sie von ihrer Krankheit (Leukämie) berichtet.
Beim Lesen ihrer Blogeinträge und manch abgedruckter Kommentare wurde ich sehr nachdenklich. Vieles im Leben habe ich plötzlich von einer anderen Seite betrachtet und bestreite nun mit einer neuen und befreienden Dankbarkeit meinen Alltag.
Auch bekam ich durch Regines Einträge ein Gefühl dafür, wie man sich vor todkranken Menschen verhaltet sollte, da ich mich nun besser in sie hineinversetzen kann.

Doch Regine ist nicht nur die "Krebs-Regine", sie ist auch eine einzigartige Künstlerin und hat viele tolle Talente. Die abgedruckten Gedichte und vor allem Fotografien von Regine berühren und faszinieren gleichermaßen.
Auch wenn ich wusste, wie das Buch "ausgeht", konnte ich nicht umhin, mit dem jungen Mädchen (sie ist nur weniger Jahre jünger als ich), ihren Ärzten, Freunden, ihrer Familie und den Lesern und Kommentatoren ihres Blogs mitzufiebern. Ich wünschte mir, dass doch noch alles gut werden würde, obwohl ich es besser wusste.

Einträge aus Regines Blog wechseln sich mit Gedichten, Songtexten, künstlerischen Fotos, Tagebucheinträgen und Blogkommentaren ab. Das macht das Buch sehr abwechslungsreich.

Es ist mir unbegreiflich, warum Regine Stokke mit ihren Blog und vor allem diesem Buch in Deutschland noch nicht so bekannt ist.

Fazit:

"Gegen die Angst - Face Your Fear. Accept Your War." ist etwas ganz Besonderes. Regine Stokke, die 17-jährige Norwegerin, die an Krebs erkrankte, schreibt in ihrem Blog über ihre Krankheit, das Leben, den Tod und allerhand bewegende Themen. Trotz ihrer schweren Krankheit schreibt das tapfere Mädchen auch über Freundschaft undHoffnung. In ihrem viel zu kurzen Leben hat sie so viel bewegt und so viele Leute berührt. Ich gehöre dazu. Denn sie bewegt und berührt auch nach ihrem Tod noch.
Hiermit lade ich jeden herzlich ein, sich von ihren Worten und Bildern, von ihrem Leben bewegen und berühren zu lassen.

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Cover des Buches Gegen die Angst. Regines Blog (ISBN: 9783789147456)TigorAs avatar

Rezension zu "Gegen die Angst. Regines Blog" von Regine Stokke

It is what it is
TigorAvor 7 Jahren

Inhalt:

Regine ist 17 Jahre alt als sie erfährt, dass sie eine sehr schwere Form der Leukämie hat. Sie eröffnet kurz danach einen Blog in dem sie ihr Leben mit der Krankheit beschreibt, ihren Alltag und ihren Kampf gegen den Blutkrebs, die guten wie die schlechten Tage, ihre Gedanken und Wünsche, an allem lässt sie die Welt teilhaben.

Cover/Titel:

Das Cover ist sehr passend mit seiner schwarzen Schlichheit. Der Titel sagt alles, was es zu sagen gibt.

Meine Meinung:

Wie um alles in der Welt rezensiert man ein Buch welches so ergreifend und tieftraurig ist wie dieses? Ich wusste ja, dass Regine sterben würde. Sie den Weg dorthin zu begleiten war nicht einfach. Ich hatte während des lesens permanent einen Kloß im Hals, komme aber auch nicht umhin dieses bemerkenswerte Mädchen für ihre Stärke zu bewundern. Man freut sich mit ihr wenn sie schöne Dinge erlebt und es ihr gut geht und man weint mit ihr wenn sie an iher Krankheit zu verzweifeln droht. Und obwohl man weiß, dass sie es nicht schafft hofft man mit ihr. Das es sich um eine wahre Begebenheit handelt und das es Regine wirklich gegeben hat macht es noch viel schwerer.

Das Buch ist wirklich aufgebaut wie ein Blog. Regine kann sehr gut schreiben und man merkt richtig, wie sich ihr Schreibstil über die Monate hinweg weiterentwickelt. Sie wird immer reifer und das ist so schön mit anzusehen. Das Buch ist gespickt mit Gedichten, Songtexten und Bildern. Viele der Fotografien dort drin sind von Regine selbst und ihr Talent ist so offensichtlich. Die Fotos sind wunderschön und passend zur Stimmung. Immer wieder werden auch ausgewählte Kommentare zu ihren Blogeinträgen gezeigt. Die haben mich teilweise zwar nicht so interessiert weil da auch der ein oder andere unangebrachte Kommentar dabei war, aber ansonsten waren sie durchweg positiv und mutmachend. Die letzten Seiten des Buches waren sehr beklemmend und traurig, denn Regines Zeit läuft ab und das hat mich sehr mitgenommen. Nach ihrem Tod veröffentlichen ihre Familie und beste Freundin Briefe an Regine und erzählen über ihr Leben und die letzten Stunden mit ihr. Das konnte ich mir teilweise gar nicht mehr durchlesen, sonst hätte ich heulen müssen.

Fazit:

Dieses Buch sollte man unbedingt lesen wenn man sich dazu in der Lage fühlt. Es ist unfassbar bedrückend und so lebensbejahend zugleich. Regine ist ein so hübsches, talentiertes Mädchen gewesen, solch eine Kämpferin, wen ihr Schicksal kalt lässt der hat schlichtweg kein Herz. Dieses Buch öffnet einem die Augen.

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Cover des Buches Gegen die Angst. Regines Blog (ISBN: 9783789147456)buechermaus25s avatar

Rezension zu "Gegen die Angst. Regines Blog" von Regine Stokke

Rezension zu "Gegen die Angst. Regines Blog" von Regine Stokke
buechermaus25vor 8 Jahren

Alles begann am 22.8.2008, als Regine von der Schule kam. Sie hatte bemerkt, dass irgendetwas nicht stimmte, denn ihre Mutter hatte geweint. Und dann meinte sie, dass sie wahrscheinlich Leukämie hat. Sie mussten ins Krankhaus fahren, um dort verschiedene Teste über sich ergehen zu lassen. Durch die Knochenmarkuntersuchung, stellte der Arzt AML (akute myeloische Leukämie) fest. Der Arzt musste sie leider zu einem anderen Krankenhaus überweisen, in dem man sie dann besser behandeln kann. In dem anderen Krankenhaus wurde ein Stück vom Knochenmark rausgestanzt. Es hat Regine ziemlich weh getan, da der Arzt kein Mitgefühl hatte. Sie hat den Zug vom Arzt gespürt, genauso auch das Hinschieben zum Arzt. Der Arzt musste für diese Untersuchung sehr viel Kraft aufwenden. Danach wurde ihr und ihrer Familie die traurige Nachricht überbracht und ihr das Zimmer gezeigt wo sie hinsollte. Regine dachte sie wäre in der Hölle gelandet, ihre Familie kämpfte um einen Platz in der Kinderstation.

Als erstes was ich los werden möchte, ist dass das Buch sehr traurig ist. Man grübelt über sein eigenes Leben nach. Man denkt sogar nach, was man tun würde, wenn man an Regines Stelle wäre. Bei diesem Buch geht es um Regine, die ihren Blog eröffnet um der Welt zu zeigen was sie durchmachen muss. Genauso aber auch um Mut zu spenden, oder auch um Spenden zu sammeln. Sie beschreibt ihre Gefühle, wie sie sich gefühlt hat, als sie die Nachricht bekommen hat, dass sie Leukämie hat. Es werden aber auch die Fortschritte und auch die Rückschläge dokumentiert. Es gibt in diesem Buch sehr viele Fotos, von Regine selbst oder was sie gerade fotografiert hat. Genauso aber auch welche, die sie gemalt hat. Das Buch ist ziemlich traurig, denn es gibt eine 18jährige, die anfangs so glücklich war, bei der es dann jedoch nur noch bergab geht. Ihre Eltern aber auch Regine, haben sehr viel Kraft und auch Mut. Regine lebte jeden Tag bewusster, denn sie wollte die Zeit, die sie noch hatte genießen. Sie feierte ihren 18. Geburtstag richtig schön, aber auch Weihnachten. Ich finde es aber auch schön, wie sie sich eingesetzt hat, damit Menschen die nicht viel Geld haben, unterstützt werden mit der Krankheit. Am Ende finde ich es besonders traurig, die Worte ihrer Schwester, sowie auch ihrer Mutter sind sehr berührend. Die Bilder am Schluss, waren am traurigsten. Ich habe dabei sogar geweint!

Das Buch sollte unbedingt gelesen werden. Es zeigt die Gedanken, Gefühle, die Ängste und auch die Krankheit eines jungen Mädchens, das um ihr Leben kämpft, denn sie will weiterleben!

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