Regine Stokke Gegen die Angst. Regines Blog

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Inhaltsangabe zu „Gegen die Angst. Regines Blog“ von Regine Stokke

Face your fear. Eine Hommage an die Schönheit des Lebens und wider die Angst. Im August 2008 erhielt die 17jährige Norwegerin Regine Stokke die Diagnose Leukämie. Ein paar Monate später richtete sie den Blog "Face your fear" ein, der schnell Norwegens meistgelesener Blog wurde. Mehr als 100.000 Menschen verfolgten Regines Einträge während ihrer letzten Monate und lasen ihre Gedanken über Krankheit, über Leben und Tod, über Freundschaft, Liebe und darüber, wie man mit seiner Angst fertig wird. Das Buch, das auf Regines Blogeinträgen basiert, ergänzt um die Antworten der Leser und Stimmen ihrer Familie, ist an Eindringlichkeit kaum zu übertreffen. Dieser wahre Bericht eines starken Mädchens, das viel zu früh starb, ist zutiefst bewegend und geht unter die Haut. Mit vielen privaten Fotos aus den Alben von Regine, ihrer Familie und ihren Freunden.

Ein Buch - ein Mädchen -, das dich mitten ins Herz trifft Regines Blog ist eine Bereicherung für's Leben

— LeJardinDuLivre

Ein sehr tolles Buch! man wird auf ihre "Reise" mitgenommen - sowohl die Texte als auch die Bilder reißen einen emotional mit.

— Johannajuli

Klasse Buch, sehr emotional! Nimmt einen gefühlsmäßig mit und ist wirklich sehr gut geschrieben!

— Meow

Ich lese es gerade & bin völlig überwältigt <3

— Binzis-Buecher

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  • Ein Buch - ein Mädchen -, das dich mitten ins Herz trifft

    Gegen die Angst. Regines Blog

    LeJardinDuLivre

    10. June 2015 um 07:19

    Regines Blog ist eine Bereicherung für's Leben Face Your Fear. Accept Your War. It Is What It Is. Dass dieses Buch besonders berührt, überrascht nicht. Denn es ist real. Es ist kein Roman mit einer ausgedachten Geschichte. Regine Stokke - das tapfere Mädchen, das tapfer kämpfte - gab es wirklich! Sie hat so gelebt und sogeschrieben, wie wir es in ihrem Buch nachlesen können. Was hat Regine zusagen? Eine ganze Menge, was für das Leben von vielen Lesern, wie auch mir, von Bedeutung war und ist. Im Klappentext ist es ganz gut auf den Punkt gebracht: "Ein Buch über das Leben und den Tod, über Freundschaft und Liebe und den Mut, seiner eigenen Angst ins Gesicht zu sehen" (Klappentext) Regine schreibt - vor allem authentisch - und Hunderte bis Tausende von Lesern kommentieren den Blog, auf dem sie von ihrer Krankheit (Leukämie) berichtet.Beim Lesen ihrer Blogeinträge und manch abgedruckter Kommentare wurde ich sehr nachdenklich. Vieles im Leben habe ich plötzlich von einer anderen Seite betrachtet und bestreite nun mit einer neuen und befreienden Dankbarkeit meinen Alltag. Auch bekam ich durch Regines Einträge ein Gefühl dafür, wie man sich vor todkranken Menschen verhaltet sollte, da ich mich nun besser in sie hineinversetzen kann. Doch Regine ist nicht nur die "Krebs-Regine", sie ist auch eine einzigartige Künstlerin und hat viele tolle Talente. Die abgedruckten Gedichte und vor allem Fotografien von Regine berühren und faszinieren gleichermaßen. Auch wenn ich wusste, wie das Buch "ausgeht", konnte ich nicht umhin, mit dem jungen Mädchen (sie ist nur weniger Jahre jünger als ich), ihren Ärzten, Freunden, ihrer Familie und den Lesern und Kommentatoren ihres Blogs mitzufiebern. Ich wünschte mir, dass doch noch alles gut werden würde, obwohl ich es besser wusste. Einträge aus Regines Blog wechseln sich mit Gedichten, Songtexten, künstlerischen Fotos, Tagebucheinträgen und Blogkommentaren ab. Das macht das Buch sehr abwechslungsreich. Es ist mir unbegreiflich, warum Regine Stokke mit ihren Blog und vor allem diesem Buch in Deutschland noch nicht so bekannt ist. Fazit: "Gegen die Angst - Face Your Fear. Accept Your War." ist etwas ganz Besonderes. Regine Stokke, die 17-jährige Norwegerin, die an Krebs erkrankte, schreibt in ihrem Blog über ihre Krankheit, das Leben, den Tod und allerhand bewegende Themen. Trotz ihrer schweren Krankheit schreibt das tapfere Mädchen auch über Freundschaft undHoffnung. In ihrem viel zu kurzen Leben hat sie so viel bewegt und so viele Leute berührt. Ich gehöre dazu. Denn sie bewegt und berührt auch nach ihrem Tod noch. Hiermit lade ich jeden herzlich ein, sich von ihren Worten und Bildern, von ihrem Leben bewegen und berühren zu lassen.

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  • It is what it is

    Gegen die Angst. Regines Blog

    TigorA

    01. September 2013 um 22:13

    Inhalt: Regine ist 17 Jahre alt als sie erfährt, dass sie eine sehr schwere Form der Leukämie hat. Sie eröffnet kurz danach einen Blog in dem sie ihr Leben mit der Krankheit beschreibt, ihren Alltag und ihren Kampf gegen den Blutkrebs, die guten wie die schlechten Tage, ihre Gedanken und Wünsche, an allem lässt sie die Welt teilhaben. Cover/Titel: Das Cover ist sehr passend mit seiner schwarzen Schlichheit. Der Titel sagt alles, was es zu sagen gibt. Meine Meinung: Wie um alles in der Welt rezensiert man ein Buch welches so ergreifend und tieftraurig ist wie dieses? Ich wusste ja, dass Regine sterben würde. Sie den Weg dorthin zu begleiten war nicht einfach. Ich hatte während des lesens permanent einen Kloß im Hals, komme aber auch nicht umhin dieses bemerkenswerte Mädchen für ihre Stärke zu bewundern. Man freut sich mit ihr wenn sie schöne Dinge erlebt und es ihr gut geht und man weint mit ihr wenn sie an iher Krankheit zu verzweifeln droht. Und obwohl man weiß, dass sie es nicht schafft hofft man mit ihr. Das es sich um eine wahre Begebenheit handelt und das es Regine wirklich gegeben hat macht es noch viel schwerer. Das Buch ist wirklich aufgebaut wie ein Blog. Regine kann sehr gut schreiben und man merkt richtig, wie sich ihr Schreibstil über die Monate hinweg weiterentwickelt. Sie wird immer reifer und das ist so schön mit anzusehen. Das Buch ist gespickt mit Gedichten, Songtexten und Bildern. Viele der Fotografien dort drin sind von Regine selbst und ihr Talent ist so offensichtlich. Die Fotos sind wunderschön und passend zur Stimmung. Immer wieder werden auch ausgewählte Kommentare zu ihren Blogeinträgen gezeigt. Die haben mich teilweise zwar nicht so interessiert weil da auch der ein oder andere unangebrachte Kommentar dabei war, aber ansonsten waren sie durchweg positiv und mutmachend. Die letzten Seiten des Buches waren sehr beklemmend und traurig, denn Regines Zeit läuft ab und das hat mich sehr mitgenommen. Nach ihrem Tod veröffentlichen ihre Familie und beste Freundin Briefe an Regine und erzählen über ihr Leben und die letzten Stunden mit ihr. Das konnte ich mir teilweise gar nicht mehr durchlesen, sonst hätte ich heulen müssen. Fazit: Dieses Buch sollte man unbedingt lesen wenn man sich dazu in der Lage fühlt. Es ist unfassbar bedrückend und so lebensbejahend zugleich. Regine ist ein so hübsches, talentiertes Mädchen gewesen, solch eine Kämpferin, wen ihr Schicksal kalt lässt der hat schlichtweg kein Herz. Dieses Buch öffnet einem die Augen.

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  • Rezension zu "Gegen die Angst. Regines Blog" von Regine Stokke

    Gegen die Angst. Regines Blog

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. February 2013 um 18:15

    Cover: Das Cover ist schlicht und durch die schwarze Farbe passt es meiner Meinung nach sehr gut zu den Emotionen, die das Buch während des Lesens auslösen wird. Meinung: Ich kann gar nicht sagen, wie schwer es mir fällt, eine Rezension zu diesem Buch zu schreiben. Was schreibt man über ein Buch, in dem eine 17-jährige gegen Leukämie kämpft und diesen Kampf nach 15 Monaten verliert? Ein Buch, in dem wir die Gedanken, Gefühle, Ängste, Wut und Wünsche eines Mädchens erfahren, dass wir nicht kennen und dem man sich doch nach Lesen des Buches so nahe fühlt, wie einer Freundin? Es handelt sich hier nicht um eine fiktive Person, sondern um Regine Stokke, die wirklich gelebt hat und dadurch erschien das Schicksal noch viel grausamer als ohnehin schon. Regine führt einen Blog (der noch immer aufrufbar ist) und berichtet auf diesem von dem Verlauf ihrer Krankheit. Davon, wie sehr sie sich davor fürchtet, sterben zu müssen und ihre Familie zurückzulassen. Davon, wie hart es für sie ist, dass ihr die Haare ausfallen und sie körperlich so schwach ist, wie noch nie in ihrem Leben. Zu wissen, dass das Buch als Blog existiert hat, macht die ganze Sache noch weitaus emotionaler. Ich habe Regine gegoogelt und den Blog angesehen und irgendwie war es krass, die Beiträge zu sehen, so wie sie im Buch existieren. Ich habe mir Videos auf Youtube angesehen (auch wenn ich kein Wort verstanden habe) und ihre Devaintart Gallery angeguckt. Denn man lernt Regine so gut kennen, dass man automatisch mehr über sie wissen möchte. Regine scheint ein sehr lebenslustiger, freundlicher und absolut sympathischer Mensch gewesen zu sein. Sie hat eine unglaublich faszinierende Art zu schreiben und was ich sehr bewundere ist, dass sie ihr Schicksal akzeptiert, auch wenn sie sich dagegen sträubt. Es gab sehr selten Blogeinträge, in denen sie sich darüber ausgelassen hat, wie ungerecht alles ist. Im Gegenteil. Ehrlich und absolut schonungslos schreibt sie über ihr Schicksal und gerade das macht sie so sympathisch, denke ich. Man lernt sie als eine Frau kennen, die sehr stark ist und versucht, die Zeit, die ihr bleibt noch so gut zu nutzen, wie es nur geht. Desweiteren erklärt sie sehr viele Dinge, die mit der Krankheit zu tun haben. Sie berichtet über die Knochenmarkspenden und kann medizinische Fakten problemlos herbeten. Manches habe ich sehr gut verstanden, anderes weniger. Aber darum geht es hier auch nicht. Fast alle Beiträge sind mit persönlichen Fotos versehen, teilweise schreiben auch ihre Freunde etwas und dadurch werden all die Erlebnisse noch greifbarer für den Leser. Ab und an wurden auch einige Kommentare zu bestimmten Einträgen mit eingebunden, was ich sehr interessant fand. Ab und an brechen Diskussionen aus, wenn es um heikle Themen geht. Die einzelnen Positionen dazu waren wirklich teilweise geschmacklos. Aber die meisten haben Regine Mut zugesprochen und sie bestärkt. Am Ende befinden sich etwa 30 Seiten, auf denen ihre Familie und ihre Freundin über Regine und ihre Beerdigung schreiben. Das waren die Seiten, die mir unglaublich nahe gegangen sind. Man weiß schon zu Beginn, dass Regine nicht überleben wird, aber dennoch hofft man, dass das nicht wahr ist. Dass es einfach nicht so grausam sein kann, dass eine so junge Frau, die so viel gekämpft hat, einfach stirbt. Zu lesen, wie sehr sie vermisst wird, war einfach nur furchtbar grausam. Nachdem man das Buch fertig gelesen hat, beginnt man über das Leben nachzudenken. Schämt sich, weil man über so simple Dinge wütend wird, sich runterziehen lässt und sich sagt, wie doof das Leben doch ist. Man hat wirklich plötzlich eine andere Denkweise (ob die anhält, sei mal dahin gestellt) und dass jemand so etwas bewirken kann, finde ich unglaublich beeindruckend. Fazit: Ein Buch, was mir so nahe ging, wie selten ein Buch. Man leidet, kämpft und trauert mit und um Regine, die für mich eine ganz besondere Frau gewesen ist, auch wenn ich sie selbst nicht kannte. Ich glaube, dass sie sehr viel bewirken kann, auch jetzt noch, nach ihrem Tod. Ich wünsche mir, dass ihre Familie und Freunde lernen können, mit dieser Leere umzugehen und hoffe, dass Regine jetzt an einem besseren Ort verweilt.

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  • Rezension zu "Gegen die Angst. Regines Blog" von Regine Stokke

    Gegen die Angst. Regines Blog

    buechermaus25

    04. December 2012 um 13:04

    Alles begann am 22.8.2008, als Regine von der Schule kam. Sie hatte bemerkt, dass irgendetwas nicht stimmte, denn ihre Mutter hatte geweint. Und dann meinte sie, dass sie wahrscheinlich Leukämie hat. Sie mussten ins Krankhaus fahren, um dort verschiedene Teste über sich ergehen zu lassen. Durch die Knochenmarkuntersuchung, stellte der Arzt AML (akute myeloische Leukämie) fest. Der Arzt musste sie leider zu einem anderen Krankenhaus überweisen, in dem man sie dann besser behandeln kann. In dem anderen Krankenhaus wurde ein Stück vom Knochenmark rausgestanzt. Es hat Regine ziemlich weh getan, da der Arzt kein Mitgefühl hatte. Sie hat den Zug vom Arzt gespürt, genauso auch das Hinschieben zum Arzt. Der Arzt musste für diese Untersuchung sehr viel Kraft aufwenden. Danach wurde ihr und ihrer Familie die traurige Nachricht überbracht und ihr das Zimmer gezeigt wo sie hinsollte. Regine dachte sie wäre in der Hölle gelandet, ihre Familie kämpfte um einen Platz in der Kinderstation. Als erstes was ich los werden möchte, ist dass das Buch sehr traurig ist. Man grübelt über sein eigenes Leben nach. Man denkt sogar nach, was man tun würde, wenn man an Regines Stelle wäre. Bei diesem Buch geht es um Regine, die ihren Blog eröffnet um der Welt zu zeigen was sie durchmachen muss. Genauso aber auch um Mut zu spenden, oder auch um Spenden zu sammeln. Sie beschreibt ihre Gefühle, wie sie sich gefühlt hat, als sie die Nachricht bekommen hat, dass sie Leukämie hat. Es werden aber auch die Fortschritte und auch die Rückschläge dokumentiert. Es gibt in diesem Buch sehr viele Fotos, von Regine selbst oder was sie gerade fotografiert hat. Genauso aber auch welche, die sie gemalt hat. Das Buch ist ziemlich traurig, denn es gibt eine 18jährige, die anfangs so glücklich war, bei der es dann jedoch nur noch bergab geht. Ihre Eltern aber auch Regine, haben sehr viel Kraft und auch Mut. Regine lebte jeden Tag bewusster, denn sie wollte die Zeit, die sie noch hatte genießen. Sie feierte ihren 18. Geburtstag richtig schön, aber auch Weihnachten. Ich finde es aber auch schön, wie sie sich eingesetzt hat, damit Menschen die nicht viel Geld haben, unterstützt werden mit der Krankheit. Am Ende finde ich es besonders traurig, die Worte ihrer Schwester, sowie auch ihrer Mutter sind sehr berührend. Die Bilder am Schluss, waren am traurigsten. Ich habe dabei sogar geweint! Das Buch sollte unbedingt gelesen werden. Es zeigt die Gedanken, Gefühle, die Ängste und auch die Krankheit eines jungen Mädchens, das um ihr Leben kämpft, denn sie will weiterleben!

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  • Rezension zu "Gegen die Angst. Regines Blog" von Regine Stokke

    Gegen die Angst. Regines Blog

    keepcalmandcarryon

    23. August 2012 um 13:24

    Dieses Buch fesselt einem. Auch wenn es viel darum geht, ob es Regine gut oder schlecht geht. Es macht mich furchtbar traurig, dieses Buch, und ich denke ich werde Regine nie vergessen, auch wenn ich kein Norwegisch kann oder es schon drei Jahre her ist, seit sie gestorben ist. Liest, liest dieses Buch, dann werdet ihr das Leben mehr schätzen.

  • Rezension zu "Gegen die Angst. Regines Blog" von Regine Stokke

    Gegen die Angst. Regines Blog

    Buchrebellin

    07. June 2012 um 02:39

    Sogenannte Erfahrungsromane lese ich normalerweise nicht und besonders Bücher, in denen andere Menschen über ihre schrecklichen Krankheiten berichten, lese ich nicht freiwillig, nachdem ich mal ein Buch über einen krebskranken 2jährigen gelesen habe. So ergreifend dieses Buch damals auch war, mich packt so etwas zu sehr und ganz ehrlich, mit einigen Dingen möchte man sich doch so wenig wie möglich beschäftigen, wenn man denn nicht selbst betroffen ist. Trotzdem hat mich “Gegen die Angst” sofort interessiert, weil das Buch auf Regines Blog basiert, welches sie während ihrer Krankheit selbst geschrieben hat. Außerdem erschien das Buch im renomierten Oetinger Jugendbuchverlag (Astrid Lindgren, Kirstin Boje, etc.), so dass ich mir sicher sein konnte, kein effekheischendes Reality-Entertainment geboten zu bekommen. Aufgrund einer Leseprobe konnte ich mich auch davon überzeugen, dass Regine trotz ihrer jungen Jahre sehr gut schreiben konnte. Leider ist dies in vielen Büchern dieser Art ein Manko. Nun hat natürlich jeder das Recht über seine Erlebnisse ein Buch zu schreiben, aber nicht alle können das sprachlich so meistern, dass es besser ist als ein Schulaufsatz. Regine aber hatte ein offensichtliches Talent für Sprache und es gelingt ihr mit wenigen Worten auszudrücken, was sie fühlt. Trotz des Themas ist das Buch an sehr vielen Stellen voller Optimismus und Hoffnung und zwar nicht nur dann, wenn es vermeintliche Lichtblicke gibt, sondern auch, wenn Regine gerade ganz unten ist und sie dem Tod näher ist als dem Leben. Tatsächlich habe ich das Buch mehrfach vor Rührung unterbrechen müssen und ich hatte eher erwartet, ich würde es wegen meines Ensetzens tun. Das Mädchen hat eine unglaubliche Kraft, aber vor allen Dingen einen unglaublichen Mut in den dunkelsten Stunden sich noch Gedanken über das Leben zu machen. Ab und zu werden Bilder von Regine eingestreut. Dabei verzichtete man auf tränendrüsige Krankenhausbilder mit Kanülen oder irgendwelchen Infusionen, sondern zeigt Regine, wie sie sich in der jeweiligen Situation, in der sie sich gerade befindet, fühlt. Manche Bilder sind fröhlich, andere eher dunkel und düster, was auch für Regines Fotos von Pflanzen und Orten gilt, die ebenfalls einen Platz im Buch finden. Sehr berührend sind auch die Kommentare, die Regine auf ihre Blogeinträge erhalten hat und die ebenfalls in Auszügen abgedruckt wurden. Vermutlich sollte jeder, der sich dazu berufen fühlt und ebenfalls krank ist, ein Blog darüber führen, denn in vielen Szenen ist ersichtlich, wieviel Kraft Regine aus den mutmachenden und positiven Bekundungen ihrer Leser gezogen hat. Obwohl das Buch auf falschen Pathos verzichtet, sind besonders die Tagebucheinträge von Regines Mutter und Schwester während der Krankheit, aber auch nach Regines Tod, harter Tobak und auch einige von Regines Beiträgen habe ich nicht trockenen Auges zu Ende gelesen. Regines Botschaft jeden Tag des Lebens voll auszukosten und auch den negativen Dingen etwas Gutes abzugewinnen, ist sicherlich nichts Neues und sicherlich kann man nicht vollends danach leben, denn wer will sich schon täglich mit seiner Endlichkeit beschäftigen, aber es tut schon gut, ab und zu mal an den Wert des Lebens erinnert zu werden – egal welche kleinen und großen Sorgen man mit sich herumtragen mag.

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  • Rezension zu "Gegen die Angst. Regines Blog" von Regine Stokke

    Gegen die Angst. Regines Blog

    Buchhandlung_Schmitz_Junior

    21. April 2012 um 17:21

    26. April 2009: »Ich liebe die Liebe. Ich lebe für die Liebe. Aber im Augenblick möchte ich nicht, dass mich andere lieb gewinnen. Viele mögen mich, nachdem sie mich kennengelernt haben. Ich ziehe mich zurück. Ich will niemanden traurig zurücklassen, wenn ich sterbe. Und darauf läuft es schießlich hinaus, denke ich.« Im August 2008 wird bei der 17-jährigen Regine Leukämie diagnostiziert. Eine seltene und sehr schwere Form der Leukämie. Wenige Monate nach dieser Diagnose richtet sie einen Blog ein, auf dem sie über ihre Behandlung berichtet. Über ihre gesundheitlichen Fortschritte, aber auch über ihre Rückschritte, wenn die Therapien nicht greifen, sie Schmerzen hat, ihre Haare ausfallen. In dem Buch werden nicht nur ihre Blogeinträge dokumentiert, sondern auch die Reaktionen von Familienmitgliedern, Freunden und Mitlesern, so nimmt man als Leser sehr nahe an Regines Leben teil. 25. September 2009: »Es hat gut getan, den Wind im Gesicht zu spüren. Frische Luft macht den Kopf frei.« Immer wieder nutzt Regine ihre guten Tage, um aus ihrer Krankheit auszubrechen, raus zu gehen und zu fotografieren. Viele dieser Fotos sind in dem Buch abgedruckt und machen es zu einem einzigartigen Dokument. Am 08. Oktober 2009 erfährt sie, dass eine weiter Chemotherapie ansteht, die aber wahrscheinlich nur eine lebensverlängernde Maßnahme sein wird. 1165 mutmachende Kommentare erhält sie auf diesen Blogeintrag. Ihren letzten Eintrag schreibt Regine am 01. Dezember. Diesen und die vorangegangenen drei kommentieren fast 6.700 Menschen. Fremde, aber auch Freunde und Verwandte oder ebenfalls Betroffene. Und sie alle leiden mit Regine, hoffen bis zum Schluß, dass Regine den Kampf gegen den Krebs gewinnen wird. Die letzten sehr bewegenden Beiträge in diesem Buch sind nach ihrem Tod geschrieben worden – von ihrer Schwester Elise, ihren engen Freunden und ihrer Mutter. Dieses Buch basiert auf Regines Blogeinträgen, die ganz offen über ihre Leukämie-Erkrankung erzählt. Als Leser ist man zutiefst beeindruckt von der sehr persönlichen Art, mit der Regine über ihre Krankheit schreibt, von ihrem Optimismus und ihrem unglaublich starken Willen, nicht nur zu überleben, sondern auch anderen Betroffenen zu helfen. Das Buch ist ein großer Aufruf, sich nicht an Alltagsbanalitäten aufzureiben, sondern jeden Tag zu genießen. Lesen! Alle, die des Norwegischen mächtig sind, können Regines Einträge und die Kommentare immer noch nachlesen. Ihr Blog ist hier zu finden: http://sinober.blogg.no/ Ein Teil des Erlöses aus diesem Buch geht an die Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V. Ab 14 (sandra rudel)

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